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Rezensionen verfasst von
Lesewelt Muenchen (München)

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Das alte Haus: Märchen zum Lesen und Vorlesen
Das alte Haus: Märchen zum Lesen und Vorlesen
von Wilhelm Matthiessen
  Gebundene Ausgabe

19 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das Alte Haus - empfohlen von der Lesewelt München, 3. Februar 2007
Für 5-6 Jährige (erste Klasse) empfehle ich für alle Vorleser/innen, die mit Märchen gute Erfahrungen gemacht haben, besonders dieses Buch. Denn dort spricht jeder Satz, jedes Wort ganz die Sprache des Kindes, das noch nicht lesen kann oder es gerade erst lernt. Mathießen entfaltet in diesem Märchenbuch eine Form von Dichtung, die mit sparsamsten Mitteln auskommt und trotzdem die zuhörenden Kinder in ihr wunderbares Reich zieht. Es ist eine kleine Weltschau vom Märchenhaften her, - nicht bloß in den hier erzählten Geschichten von der Großmutterbrille, dem Uhrenmännchen, dem

Kartoffelkönig, dem Feuermann usw. Dieses ganze Alte Haus in dem die Kinder leben, ist für sich wieder ein Märchen, ein Märchenhaus. Die drei Tiere: der alte Hund, der uralte Hahn, die ururalte Katze führen die Kinder umher. Märchen wird der Garten, der Keller, der Speicher, der Wald mit seinen Tieren. Märchen werden auch die Jahreszeiten und Gebräuche. Die zuhörenden Kinder werden schnell ganz in die Geschichten versponnen. Sie fühlen nicht mehr, dass die Märchen in diesem Rahmen erzählt (vorgelesen) werden. Sie leben selber in einer lebendigen wunderbaren Welt und Umwelt, die sie mit dem/der Vorleser/in und den anderen Kindern teilen wollen.

Empfohlen von Diedrich Burmeister


Das Rote U.
Das Rote U.
von Wilhelm Matthießen
  Taschenbuch

3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das Rote U - empfohlen von der Lesewelt München, 3. Februar 2007
Rezension bezieht sich auf: Das Rote U. (Taschenbuch)
Vier Jungen und ein Mädchen erhalten in den Schulstunden Botschaften des geheimnisvollen Roten U, denen sie mit Witz und Verstand Folge leisten. Allmählich aber werden die Aufträge immer gefährlicher, denn sie führen zur Verfolgung und schließlich zur Überführung einer Verbrecherbande. Spannend bleibt bis zum Schluss die Frage, wer sich hinter dem geheimnisvollen Roten U verbirgt.

Der Vorleser, der dieses Buch empfiehlt, war als Kind selber von der spannenden Erzählung fasziniert und hat mehrfach erleben dürfen, dass dieses über 70 Jahre alte Buch auch heute noch Kinder und Jugendliche unterschiedlicher Herkunft im Alter von 8-12 sehr fesseln kann. Der Autor Dr. phil. Wilhelm Mathießen war Zeitgenosse und guter Freund von Erich Kästner und das Rote U war neben Emil und die Detektive in den 1950er-Jahren die meistgelesene Detektivgeschichte in Deutschland. Seine zahlreichen sehr erfolgreichen Erzählungen gehen auf eigene Erlebnisse in der Schulzeit und auf Eindrücke und Atmosphäre im lange von ihm bewohnten Jagdhaus Kottenforst zurück.

Die letzten Lebensjahre verbrachte der Autor als Bibliothekar u.a. auch in München. Er starb 1965.

Empfohlen von Diedrich Burmeister
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jan 13, 2012 10:33 AM CET


Die Geschichte vom Löwen, der nicht schreiben konnte
Die Geschichte vom Löwen, der nicht schreiben konnte
von Martin Baltscheit
  Gebundene Ausgabe

84 von 87 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die Geschichte von dem Löwen, der nicht schreiben konnte - empfohlen von der Lesewelt München, 3. Februar 2007
Der Löwe kann nicht schreiben, aber er kann brüllen und Zähne zeigen und das reicht ihm, bis er sich in die Löwin verliebt, die in einem Buch liest. Er will sie sofort küssen, traut sich jedoch nicht, da er von einem Missionar gelernt hat, das Löwinnen, die lesen können, Damen sind – und Damen schreibt man zuerst Briefe, ehe man sie küsst.

Nur … der Löwe kann nicht schreiben und bittet deshalb den Affen, den Brief für ihn zu schreiben. Das tut der Affe gern und lädt die Löwin ein, mit ihm auf Bäume zu klettern und Bananen zu essen. Entsetzt schreit der Löwe, das er das doch nie so an seine Löwin geschrieben hätte. Und so bittet er das Nilpferd, den Brief zu schreiben, das wiederum die Löwin zum Schwimmen und Tauchen im Fluss einlädt, der Mistkäfer streut

sogar Käferparfum auf den Brief und lädt zum auf der Erde kriechen und Dung fressen ein. Auch die Briefe der Giraffe, vom Krokodil und vom Geier mit den entsprechenden Einladungen (z.B. Giraffe fressen, Aas fressen und über den Dschungel fliegen) lassen den Löwen jedes Mal entsetzt aufschreien. Völlig verzweifelt schreit er nach den vielen vergeblichen Versuchen heraus, was er für wunderbare Dinge an die Löwin schreiben würde, wenn, ja wenn er schreiben könnte. Und das hört die Löwin, stupst den Löwen an und ... verliebt liegen sie auf der Wiese und der Löwe lernt schreiben.

Und ich, ich habe mich in diese wunderschöne kleine Geschichte verliebt. Ich habe sie Kindern der 1., 2. und 4. Klasse vorgelesen, sie kommt bei allen Kindern gleich gut an.

Empfohlen von Christel Günther


Tim und das Geheimnis von Knolle Murphy (Band 1): Roman
Tim und das Geheimnis von Knolle Murphy (Band 1): Roman
von Eoin Colfer
  Gebundene Ausgabe

5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Tim und das Geheimnis von Knolle Murphy - empfohlen von der Lesewelt München, 3. Februar 2007
Das Rezept, wie man Jungen in Leser verwandelt.

Tim und sein Bruder Marty werden in den Sommerferien von ihren Eltern täglich zur städtischen Leihbücherei gebracht, damit sie zu Hause kein Chaos anrichten. Die Bibliothek leitet eine ältere Dame, die von der Jugend "Knolle Murphy" genannt wird, da ein Gerücht besagt, dass die Bibliothekarin bei ungehörigem Benehmen der Kinder auf diese aus einem Luftgewehr Kartoffelknollen verschießt. Überhaupt führt sie ein sehr strenges Regiment.

Die beiden Jungen gehen anfangs voller Widerwillen in die Bücherei, aber je mehr sie lesen desto mehr finden sie Gefallen daran. Als sie schließlich alle Jugendbücher "verschlungen" haben, wenden sie allerlei Tricks an, um auch an die Bücher für Erwachsene zu kommen. Und endlich bekommen sie von "Knolle Murphy" sogar den offiziellen Erwachsenenausweis. Auf jeden Fall sind am Ende die ursprünglich vorhandenen Vorurteile abgebaut, sie verstehen sich immer besser, und es entsteht sogar beinahe eine Freundschaft zwischen den Jungen und der in Wirklichkeit netten Dame Angela.

Die ganze Geschichte wird mit sehr viel Humor erzählt und ist mit hübschen Zeichnungen illustriert.

Empfohlen von Ulrich Unselt


Heinrich: Bilderbuch
Heinrich: Bilderbuch
von Max Bolliger
  Gebundene Ausgabe

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Heinrich - empfohlen von der Lesewelt München, 3. Februar 2007
Rezension bezieht sich auf: Heinrich: Bilderbuch (Gebundene Ausgabe)
Heinrich ist ein kleiner Prinz, der von seinen Eltern, dem König und der Königin alle Wünsche erfüllt bekommt. Er hat alle Spielsachen der Welt, und ist trotzdem nicht glücklich, er lacht nie, und er weint nie. Darüber machen sich seine Eltern natürlich große Sorgen, und sie fragen ihn jeden Tag, was ihm denn fehle, um glücklich zu sein. Heinrich wünscht sich einen Luftballon, ein Regiment Soldaten, einen Löwen im Käfig und viele andere Dinge. Als er sie bekommt, vertreibt er sich auch jeweils einen Tag lang die Zeit mit den neuen Geschenken, aber danach ist alles wieder wie vorher, er lacht nie und weint nie.

Eines Tages sieht er den Sohn des Gärtners im Garten mit seinem Kaninchen spielen, er beobachtet, wie der Junge es streichelt, auf

den Arm nimmt und mit Löwenzahnblättern füttert. Und natürlich wünscht er sich nun auch ein Kaninchen, das er selbstverständlich auch bekommt. Aber nach einem Tag wieder das Gleiche, kein Lachen und kein Weinen.

Nun meint der Prinz, das Kaninchen des Gärtnerjungen würde ihn glücklich machen und er verspricht ihm alle seine Spielsachen, aber der Gärtnerjunge will sein Kaninchen nicht hergeben, denn er hat es sehr lieb. Er lädt den Prinzen aber ein, mit ihm und dem Kaninchen gemeinsam zu spielen.

Und als der König und die Königin den kleinen Prinzen erneut fragen, was ihm denn fehle, antwortet der kleine Prinz, er wünsche sich jemanden zum Spielen.

Darauf antworten der König und die Königin sehr betrübt, dass sie ihm keinen Freund schenken können, den müsse er sich selber suchen. Und Heinrich lacht zum ersten Mal glücklich und sagt, dass er ihn schon gefunden habe.

Empfohlen von Christel Günther


Frederick: Vierfarbiges Bilderbuch (MINIMAX)
Frederick: Vierfarbiges Bilderbuch (MINIMAX)
von Leo Lionni
  Taschenbuch
Preis: EUR 6,50

28 von 31 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Frederick - eine Empfehlung der Lesewelt München, 23. Januar 2007
Die Maus Frederick ist ein Aussenseiter: Während alle anderen Mäuse fleißig Vorräte für den Winter sammeln, sitzt Frederick scheinbar tatenlos und faul in der Sonne. Im Winter, als die Nahrung der Mäuse aufgebraucht ist, und die Mäuse ihn vorwurfsvoll nach seinen gesammelten Vorräten fragen, packt Frederick seine "Vorräte" aus: Mit Sonnenstrahlen, bunten Farben und Worten, die er im Sommer eingefangen hat, kann er jetzt im kalten, dunklen Winter den Mitbewohnern Wärme und Freude vermitteln. Als Frederick den Mäusen ein selbst verfasstes Gedicht über die Schöpfung und den Jahreszeitenwechsel vorträgt, rufen die Mäuse erstaunt aus: "Aber Frederick, Du bist ja ein Dichter". Und er antwortet, wobei eine feine Röte seine grauen Mäusewangen überzieht: "Ich weiß es, Ihr lieben Mäusegesichter". So findet der Sonderling Frederick wegen seiner künstlerischen Fähigkeiten nachträglich Anerkennung.

Ein Muß für alle Vorleser und Kinder. Ein weltberühmter Klassiker seit 1967, wie überhaupt alle Bücher von Leo Lionni nur zu empfehlen sind.

Empfohlen von Christel Günther


Die Zugmaus (dtv junior)
Die Zugmaus (dtv junior)
von Uwe Timm
  Taschenbuch
Preis: EUR 6,95

23 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Die Zugmaus - empfohlen von der Lesewelt München, 23. Januar 2007
Rezension bezieht sich auf: Die Zugmaus (dtv junior) (Taschenbuch)
Inhalt: Die Geschichte ist eine Reise- und Abenteuergeschichte, aufgeschrieben vom Mäuserich Stefan, genannt Mäusebiber. Stefan lebt mit seiner Familie in der Münchner Paradiesstraße in einem wunderschönen alten Haus mit einem kleinen Hof. Im gleichen Haus und in weitgehend friedlicher Koexistenz leben noch der betagte Kater Carlo und der weitgereiste Pudel Isegrimm, der den zahlreichen Mäusekindern die Langeweile mit Geschichten aus der weiten Welt vertreibt. Er berichtet von Paris, wo es eine Vielzahl verschiedenster Käsesorten gibt und von der Schweiz, einem veritablen Mäuseparadies, da dort die Mäuse als hochangesehene Facharbeiter leben, weil sie die Löcher aus dem Käse herausnagen.
Diese Idylle hat allerdings ein jähes Ende, als das alte Haus abgerissen und an seine Stelle ein kalter, moderner Betonbau hingeklotzt wird. Die Mäusefamilie leidet ab jetzt große Not, denn in der neuen Behausung findet sie keine Nahrung mehr, da die Abfälle in großen Müllschluckern entsorgt werden. So gelangt der kleine Mäuserich bei seiner täglichen Nahrungssuche auf den nahe

gelegenen Münchner Hautbahnhof und ' wie könnte es anders sein ' in einen Zug. Und damit beginnt seine Odyssee. Die erste Station ist Basel, wo er den Schweizer Mäuserich Wilhelm trifft, der ihn darüber aufklärt, dass die Geschichte vom Käsenagen ein Ammenmärchen ist, und dass die Schweiz rein ernährungstechnisch die reine Katastrophe ist, da alles zu sauber und zu ordentlich sei. Zusammen reisen sie per Zug weiter nach Paris, wo sie den französischen Mäuserich Pierre kennenlernen, einen ausgesuchten Gourmet, der sie in die französiche Kulinarik einweist. Leider gibt es in Paris unzählige gefährliche Katzen und so beschließen der Mäusebiber und sein Freund zurück nach München zu fahren. Jedoch sie landen in einem Zug, der einen gesamten Zirkus transportiert und auf dem Weg nach England ist. In Zug gibt es ungeheuer viele weiße Mäuse, die dann, in England angekommen, im Zirkus auftreten, und auch unsere beiden Protagonisten werden in das Zirkusprogramm integriert. Als die beiden aber erfahren, dass die nächste Station Island sein wird, fliehen sie und landen, wie durch ein Wunder, im Hafen auf einem Schiff nach Hamburg und von dort mit dem Zug wieder in München. Ja, und weil die Geschichte auch ein Happyend haben muss....aber das findet man besser selber raus!

Warum mir die Geschichte so gut gefällt?
Die Erzählperspektive ist die des Mäuserich, also sozusagen von "unten nach oben", entspricht somit auch der Perspektive kleinerer Kinder. So eignet sich also der kleine Mäuserich hervorragend als Identifikationsfigur. Die Abenteuer werden höchst witzig geschildert und die Erzählsprache ist für Kinder (wie auch für den Vorleser, die Vorleserin, ausgesprochen amüsant, keinesweg simpel oder platt. Auf den verschiedenen Stationen wird natürlich authentisch gesprochen, d.h. Wilhelm spricht Schwyzerdütsch, Pierre Französisch, im Zirkus geht`s bisweilen auf Englisch und die Schiffsratte klönt Hamburger Platt. Wie gut, dass unsere beiden Helden so gebildet und polyglott sind, und es für die vielleicht weniger polyglotten Vorleser nach jedem fremdsprachigen Satz die deutsche Übersetzung gibt.
Ich habe diese Geschichte Kindern einer vierten Grundschulklasse vorgelesen - und zwar mit großem Erfolg.


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