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Rezensionen verfasst von
Schwarnold Arzenegger "Last Action Hero" (Würzburg)

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Call of Duty: Modern Warfare 2 (Deutsch)
Call of Duty: Modern Warfare 2 (Deutsch)
Wird angeboten von skgames
Preis: EUR 21,99

2 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Till I Collapse ... weltbester Shooter., 14. November 2009
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Welcher Shooter-Fan hat nicht auf diese Bombe gewartet? Modern Warfare 2 war das wohl am meisten erwartete Videospiel überhaupt. Die Verkaufszahlen sprechen für sich. Noch nie wurde so ein grandioser Starttag hingelegt. Ca. 5 Millionen Exemplare weltweit, 2 Millionen Spieler gleichzeitig auf Xbox Live und überlastete PSN-Server ;). Der Nachfolger von Call Of Duty 4 überrumpelt seinen Vorgänger und nimmt den Platz des weltbesten Shooters ein.

Ich dachte nicht, dass die Grafik einen großen Sprung nach vorne machen wird. Und so ist es auch geschehen, denn optisch ist Modern Warfare 2 nahezu identisch mit Call Of Duty 4. Vereinzelte kleine Effekte und hier und da einige kleine Details fallen nur Erbsenzählern auf. Kann aber egal sein: Der Vorgänger sah schon erschreckend realistisch aus und ist heute immer noch grafisch eines der besten Spiele!

Die Einzelspielerkampagne ist gefühlte 10 mal actionreicher, dramatischer und storytechnisch packender als die des Vorgängers. Dafür sorgen vor allem die Fahrszenen, die extrem aufgestockte Anzahl der Waffen, das abwechslungsreichere Setting und mehr Interaktion des Spielers (Zeitlupen-Vorstöße in Räume, Stealth-Kills, Abseilen, klettern, Fahrzeuge fahren uvm.). Alles wirkt intensiver, man fühlt sich mehr in das Geschehen hineinversetzt. Es gibt diesmal nicht nur "kleinere Häuserkämpfe", sondern auch richtigen, großen Krieg wie in den WWII-CODs: Die Missionen am zerbombten Weißen Haus und in den Straßen von Arcadia erinnern sehr an die älteren Ableger der Serie. Atmosphärisch ist das ganze eine Granate! Infinity Ward beschert uns wieder unvergessliche Momente: Ich sage nur EMP in den USA! Einfach nur krass, wie plötzlich alle Hubschrauber vom Himmel fallen ... Wahnsinn!

Zudem ist das Spiel diesmal sogar auf dem Schwierigkeitsgrad Veteran machbar und fair: Die unendlichen Gegner-Respawns sind nun Geschichte! Nach einer bestimmten Anzahl von Gegnern rückt euer Team automatisch vor. Ihr seid nun nicht mehr der "Vorreiter" in den Gefechten. Das ist ein riesengroßer Pluspunkt. Ein noch größerer ist der bombastisch-epische Soundtrack: Hans Zimmer sorgt dafür, dass eure Boxen ein wahres Orchester-Feuerwerk in euer Wohnzimmer bringen, wie ihr es noch nie in einem Videospiel erlebt habt. Die Handschrift des Künstlers erkennt man in manchen USA-Leveln sehr stark: Einige Stücke erinnern an "The Dark Knight". Harry Gregson-Williams muss sich dem deutschen Meister geschlagen geben! Ich liebe den Soundtrack!

Ein Kritikpunkt, der eigentlich keiner ist, wäre folgender: Der Aha-Effekt ist trotz der vielen Neuerungen nicht mehr so groß wie im Vorgänger. Die etwas subtileren Missionen erreichen allesamt nicht die Qualität und Dramatik der Tschernobyl-Mission des vierten Teils. Auch kommt es mir so vor, als hätte sich Infinity Ward ein wenig zu sehr auf den Lorbeeren vom Vorgänger ausgeruht, denn viele Szenen aus MW2 erinnern frappierend an Call Of Duty 4. Zum Beispiel die erste Mission in Afghanistan, die mir übrigens völlig überflüssig erscheint: Erstens ist diese Mission nur dazu da, um auf die Action einzustimmen und die Steuerung kennenzulernen, und zweitens ist sie lächerlich kurz. Der Einsatz in Afghanistan erscheint mir wie grundloses Geballer mit einer gehörigen Portion "Hurra, Amerika". Die richtige Story beginnt erst in der zweiten Mission.

Zum Flughafenlevel: Wie viele andere Rezensenten auch finde ich, dass der Schnitt in der deutschen Version völlig gerechtfertigt und sinnvoll ist. Ich schieße nicht auf unschuldige Zivilisten! Außerdem macht der Schnitt alles glaubwürdiger, weil man als amerikanischer Undercover-Agent bei Makarovs Gefolgsmännern mitmacht. Warum sollte dieser auch grundlos Zivilisten töten? Der Presse kann ich nicht zustimmen: Diese Szene zeigt sehr genau, wie schrecklich der Terrorismus ist und führt einem die Wahrheit vor Augen.

Multiplayer: Diesmal kann man bis Level 70 aufsteigen. Das ist das erste, was mich erfreut hat :D Titel, Embleme und Rufzeichen laden zum Personalisieren seiner selbst ein. Die Maps sind etwas größer, was Vor- und Nachteile haben kann, aber mir persönlich gefallen die Karten bisher sehr gut! Es gibt viel mehr Waffen, viel mehr Belohnungen und Einstellmöglichkeiten: Alles in allem der beste Multiplayer-Modus eines Shooters überhaupt!

Fazit: Ich kann nur niederknien vor diesem Meilenstein. Modern Warfare 2 behält alle Tugenden des Vorgängers, fügt sinnvolle Neuerungen ein und setzt atmosphärisch ordentlich einen drauf. Infinity Ward sei gelobt! Der beste Shooter der Welt!
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Nov 18, 2009 4:23 PM CET


Need for Speed: Shift
Need for Speed: Shift
Wird angeboten von ak trade
Preis: EUR 15,99

3 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen GRID 1.5? Forza Light? Nee, einfach nur NFS Shift!, 26. September 2009
= Spaßfaktor:4.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Need for Speed: Shift (Videospiel)
Seit einigen Tagen läuft das Ding in meiner Konsole und ich kann nur sagen: Neuausrichtung geglückt! Need For Speed Shift schafft den goldenen Mittelweg zwischen realistischer Simulation und actionreichem, protzigem Gerase. Dabei teilt sich das Spiel weder in Arcade, noch in Simulation zu. Dieses Spiel hat seinen ganz eigenen Charme und ist daher NICHT mit GRID oder Forza zu vergleichen!

Lest hier meine positiven und negativen Kritikpunkte im Grafik-Sound-Gameplay-Schema.

Grafik: Das optische Gesamtpaket, das hier geboten wird, ist schlichtweg beeindruckend. Die 70 Fahrzeugmodelle sehen fast schon echt aus, die Strecken strotzen mit viel Liebe zum Detail am Streckenrand und durch wunderbare Lichteffekte, Spiegelungen und lebendigen Zuschauern. Optische Highlights, die NFS Shift auch gleichzeitig zu etwas besonderem machen, sind die super gestalteten Innenräume: Jedes Auto lässt sich aus der Cockpit-Perspektive fahren, die wirklich super gelungen ist. Alle Innenräume wurden originalgetreu nachkonstruiert und glänzen mit knackscharfen Texturen. Ein besonderer Effekt ist der virtuelle Kopf in dieser Ansicht. Gibt man Gas, so drückt sich der Kopf zurück. Lässt man den Fuß vom Gas, so beugt sich der Schädel etwas vor. Bei Unfällen zuckt man immer wieder zusammen: Der verschwimmende schwarz-weiß-Effekt und der wackelnde Kopf bei schweren Karambolagen bringt die kurze Benommenheit des Fahrers perfekt rüber!

Bei all dem Lob gibt es drei Kritikpunkte in Sachen Grafik: Einige wenige Bugs sind vorhanden (Boxenluder steht mitten IM Auto vor Rennbeginn) und das Spiel läuft (wenigstens konstant) mit 30fps. Klar, ein wirklicher Nachteil ist letzterer nicht, aber der optische Realismusgrad wäre mit 60fps perfekt gewesen. Naja, seis drum. Zu guter Letzt hätten ein paar Wettereffekte echt nicht geschadet. Durch die Nordschleife im Regen. Das wärs doch.

Sound: Man hört den Turbo, das Pfeifen des Motors bei Höchstgeschwindigkeiten, das Schalten des Fahrers, den Herzschlag und das keuchende Atmen des Fahrers. Ein Wort: Wahnsinn. Die deutsche Stimme eures Partners, der euch eure Anweisungen gibt, ist ebenfalls gut gelungen. Die musikalische Untermalung in den Menüs passt perfekt zur Stimmung von NFS Shift.

Negative Kritikpunkte wären da wieder drei Dinge. Beim ersten bin ich mir zwar nicht ganz sicher, aber es kommt mir so vor, als wären nur 5 Lieder auf der Disc vorhanden. Während der Drift-Rennen laufen ständig die gleichen Stücke. Im Menü lässt sich die Musik auch für die Rennen einschalten, aber ich empfehle eher zum ausschalten während beider Rennarten, weil die Musik sowieso nicht ganz zur Atmosphäre passt. Zweiter Kritikpunkt sind die Aussetzer: Während der Auswertung nach manchen Rennen hört man, wie sich z. B. eure Bremse ständig wiederholt (wie bei einer kaputten CD). Das muss doch nicht sein! Und der letzte Punkt: Das Quietschen der Reifen hört sich sehr kratzig an, man fühlt sich zurück in die 70er versetzt (kein Witz).

Gameplay/Umfang/Steuerung: Zu Beginn des Spiels fährt man eine Testrunde, damit das Spiel euer Fahrverhalten analysieren und ein passendes Handling-Modell zuteilen kann. Mir wurde das Modell "Erfahren" zugeteilt: Brems- und Lenkhilfe aus, ABS und Traktionskontrolle an. Und so spielt sich NFS-Shift meiner Meinung nach auch am besten: Mit eingeschalteter Brems- und Lenkhilfe steuert sich jedes Fahrzeug wie auf Schienen und der Anspruch, der das Gameplay ja teils ausmacht, geht flöten. Grundsätzlich finde ich die Bedienung und Beherrschbarkeit der Fahrzeuge in Ordnung, man lernt mit der Zeit alle Kniffe und fährt wie ein Profi.
Dennoch kritisiere ich das Fahrverhalten vor allem im Bereich Bremsen! Ich bin zwar nicht so der Rennauto-Oberchecker, aber es kann doch nicht sein, dass wirklich JEDES Fahrzeug derart RUTSCHT, wenn man nur ein bisschen bremst. Naja, der gestiegene Realismusgrad im Gegensatz zu den vorherigen NFS-Teilen ist dennoch nicht zu verleugnen und es lässt sich mit der Zeit einwandfrei spielen. Bei höheren Geschwindigkeiten darf man sich aber keinen einzigen Fehler erlauben! Und das ist das frustrierende an Shift. Nach einem Ritt ins Kiesbett kann man gleich neu starten. Eine Rückspulfunktion, wie sie schon in Grid zu genießen war, hätte diesen Riesen-Nachteil ausgemerzt. Etwas schade.

Beim Umfang gibt es nichts zu meckern: Es gibt 4 Stufen und die NFS World Championship-Tour, die alle mit zahlreichen Events gespickt sind. Bei Runden- und Zeiteliminator-Rennen, normalen Zeitrennen, Car-Battles, Hersteller-Rennen und Drift-Rennen kommt die Abwechslung nicht zu kurz. Außerdem gilt es, etliche Abzeichen zu sammeln. Viele verschiedene Aufgaben wie z. B. gewinne 10 Mal hintereinander, nutze 50 Mal den Windschatten des Gegners, meistere alle Kurven auf den Strecken in Japan usw. gilt es zu meistern. Da diese Abzeichen mit den Xbox 360 Erfolgen verbunden sind, motiviert das Ganze gleich doppelt.

NFS Shift glänzt durch das wirklich gut durchdachte Fahrerprofil-System. Dieses "kreiert" sich automatisch, ihr fahrt einfach so, wie ihr es immer tut. Während der Rennen werden Punkte für Präzision (Ideallinie fahren, sauber überholen) und Aggression (Gegner rammen, im Windschatten fahren, Kurven driften) gesammelt und dann zugeteilt. Die Punktzahl, die überwiegt, stellt euer Profil dar. Und diese Profilpunkte sind gleichzeitig auch eure "Erfahrungspunkte" wie in einem RPG, denn in NFS Shift steigt man auch im Level auf und schaltet neue Felgen, Vinyls, Upgrades, spezielle Einladungs-Events (die je nach eurem Profil freigeschaltet werden) frei und bekommt Preisgelder von Sponsoren. Bis Level 50 kann man aufsteigen, für Langzeitmotivation ist also gesorgt! Da ich lieber professionell rase, habe ich ein Präzisionprofil, aber Aggressions-Punkte musste ich auch schon einstecken ;) Das Profil-System erinnert mich ein wenig an das Gut-Böse-System aus Rollenspielen wie Fallout 3 und Fable 2. Eine extrem motivierende Angelegenheit, wären da nicht die Balanceprobleme: Für "böse" Aktionen bekommt man meist mehr Punkte als für präzise.

Natürlich sind zu Beginn nicht alle Fahrzeuge, Stufen und Events freigeschaltet. Diese eröffnen sich, wenn man Sterne sammelt. Grundsätzlich bekommt man immer 3 Sterne für den ersten Platz, zwei Sterne für erreichte Punktzahlen während der Rennen und einen Stern für eine spezielle Aufgabe wie z. B. "Drehe 4 Gegner um" oder "Fahr eine saubere Runde". Auch dieses System ist extrem motivierend: Sterne wirken wie das kostbarste Gut für den Spieler, man fährt so gut wie möglich um immer gleich alle fünf zu bekommen!

Mein persönlicher Wermutstropfen sind die Drift-Rennen: Wer meint, wie in Underground 2 cool rumschlittern zu können, der kann sich das getrost abschminken. Die Drift-Rennen in NFS Shift sind für mich persönlich unspielbar (KEIN Nachteil für alle!).

In Sachen Fahrzeugen und Tuning gibt es ebenfalls allen Grund zur Freude: Von VW, Nissan und Porsche bis hin zu Pagani, Lamborghini und Koenigsegg sind alle gängigen "Rennautos" vorhanden. Das optische Tuning ist nun eher zweitrangig (das begrüße ich), aber die Fülle an Möglichkeiten stellt zufrieden. Lackieren, Vinyls platzieren und bearbeiten, Leistungupgrades, spezielle Renn-Teile und genaues Fahrzeugtuning per Schieberegler ermöglichen so einiges. Für Puristen, die gerne millimeterweise schrauben, ist das ganze allerdings zu wenig.

Letztendlich kann ich nur sagen, dass NFS Shift ein wirklich gelungenes Rennspiel geworden ist. Zwar sind einige Macken nicht zu übersehen, aber Slightly Mad macht einfach so viel richtig, dass man Shift sein Eigen nennen muss! Jeder Spieltyp wird hier glücklich: Fahrhilfen lassen sich abschalten, die Steuerung lässt sich in allen Bereichen präzise anpassen. Wer kein Bock mehr auf prollige Straßenrennen hat und mal wieder ein richtiges Rennsport-Spiel möchte, dem kann ich Shift mehr als nur empfehlen!

UND JETZT EA ... MACHT UNDERGROUND 3!!! :)


Kein Titel verfügbar

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Super Pad, 31. Juli 2009
Erst habe ich mir den Arcade Stick von Mad Catz bestellt, weil es im Internet hieß, dass man damit viel präziser zocken kann. Da ich davor nie mit einem Stick gespielt habe, hatte ich aber leider Probleme mit dem Umstieg und habe nicht mal ein Hadoken in SFIV zustande bekommen. Die Eingewöhnungszeit wäre zu lang gewesen für einen Pad-Zocker wie mich.

Also bestellte ich mir dieses Exemplar und sage euch eins: Das Teil ist der absolute Wahnsinn! Das D-Pad ist unglaublich präzise, Halb- und Viertelkreise lassen sich Butterweich eingeben. Die Buttons sind stabil und reagieren schnell, das 6-Button-Layout ermöglicht die flüssige Eingabe von Combos. Auch ergonomisch weiß das Pad zu gefallen: Es liegt super in der Hand, ist flacher als das 360-Original-Pad, hinten und an den Seiten gummiert und ein Fliegengewicht im Gegensatz zum MS-Pad.

Anzuprangern wären da höchstens der höhere Preis im Gegensatz zum PS3-Gegenstück (das auch noch Wireless ist) und die Verarbeitung. Die Knöpfe sind ein wenig wackelig, was dem Spielspaß aber keinen Abbruch tut.

Fazit: Für SFIV Zocker unerlässlich! Ich habe auch VF5, Soul Calibur IV und Marvel vs Capcom damit gespielt. Alle Fightspiele lassen sich wunderbar bedienen, auch bei Tekken 6 bin ich zuversichtlich, dass mich dieses Pad zum Sieg führen wird ;)

Kaufen, solange es noch welche gibt! Ein Fightpad für die Ewigkeit!


Mass Effect: Die Offenbarung, Bd 1
Mass Effect: Die Offenbarung, Bd 1
von Drew Karpyshyn
  Broschiert
Preis: EUR 9,95

1 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Spannende Vorgeschichte von Biowares Meisterwerk, 16. Juli 2009
"Die Offenbarung" ist ein sehr spannend geschriebener Roman, der viele weitere Details über die Geschichte des Mass Effect-Universums aufdeckt, wie z. B. über die menschenfeindlichen Batarianer, über Captain Anderson und dem Bösewicht Saren. Wie im Spiel wird eine Verschwörung aufgedeckt, über die ich natürlich nichts verrate. Die Szenen, in denen Saren skrupellos mit seinen Gegnern umgeht, sind schlichtweg super geschrieben und es wird viel über das Umfeld der Menschen und Aliens erzählt.

Allerdings muss ich mich über ein paar Schreibweisen beklagen: Es ist zwar nichts wirklich trübendes, aber pingelige Menschen wie mich stört es nun mal: Die Protheaner heißen auf der Rückseite des Buches "Protheans". Ist zu verschmerzen, weil es das englische Wort dafür ist. Aber im Buch selbst heißen sie "Protherianer". Auch werden auf einigen Seiten die Turianer urplötzlich als "Turanier" beschrieben. Die Masseneffektfelder heißen im Buch "Masseeffektfelder". Solche Fehler dürfen in einem Buch nicht sein, vor allem dann nicht, wenn sie im (einige Monate später erschienenen) Spiel wieder anders heißen. Da ich das Spiel zuerst gespielt habe, ist mir der Fehler sofort als störend aufgefallen.

Dennoch muss ich schlussendlich sagen: Jeder, der mehr über diese faszinierende Welt erfahren möchte und einige Lücken, die durch das Spiel entstanden sind, füllen möchte, kann sich dieses Buch bedenkenlos kaufen.


Dead Space
Dead Space
Wird angeboten von TICÁ
Preis: EUR 39,90

10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Oh. Mein. Gott., 16. Juli 2009
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Dead Space (Videospiel)
Ich bin ein Typ, der kaum Angst vor Horrorgames und -filmen hat (J-Horror ist eine Ausnahme ... kleine Mädchen in weißen Kleidern und pechschwarzen Haaren lassen mich nicht schlafen). Resident Evil, Silent Hill, Alone In The Dark usw. waren für mich gute Survival-Spiele, aber niemals Horror. Egal wie laut der Sound war, wie dunkel der Raum war, ich hatte einfach keine Angst. Nicht mal eklig fand ichs.

Es gibt mit Sicherheit viele Menschen, die nahezu angstfrei auf sowas zugehen wie ich. Und es gibt immer ein erstes Mal. In Dead Space habe ich mich nahezu eingepisst. Die Schockmomente ließen mich zusammenzucken, die furchteinflößenden Gegner, die mich in die Enge trieben, ließen meine Haare zu Berge stehen. Der unglaublich laute, perfekt codierte Killer-Sound trägt extrem zur Horror-Stimmung bei. Man hört ständig ein Krabbeln, ein Flüstern o. ä. Am schlimmsten ist es, wenn man in Maschinenräumen unterwegs ist: Man möchte so schnell wie möglich wieder raus, um immer alle sich einem nähernden Gegner hören zu können. Ich habe mich manchmal selbst dabei ertappt, wie ich mich an meine Wand presste, um sicherzugehen, dass mich niemand von hinten erschrecken kann!

Die Atmosphäre ist natürlich nicht alles, was dieses Spiel so herausragend und intensiv macht: Die Grafik ist stets flüssig, scharf und extrem detailliert dargestellt. Die Raumstation wirkt sehr glaubwürdig und die Charakter- und Gegnermodelle sind einfach astrein. Auch das Weltall wirkt so echt, als wär man selbst dort. Wenn man zum ersten Mal ins All geht und den mysteriösen Planeten sieht, ist man komplett weggeblasen.

Die Kämpfe könnten kaum schweißtreibender sein: Einfache Kopfschüsse wie in Resi funktionieren hier nicht. Man muss die Gegner zerstückeln, um sie zu töten. Z.B.: Erst die Beine, damit sie langsamer werden, dann einen Arm und dann letztendlich den Kopf. Simple, konventionelle Projektilwaffen sind dazu nicht geeignet: Deswegen kämpft man größtenteils mit futuristischen Bauarbeiterwerkzeugen, die z. B. mit Plasmaenergie Materialien durchschneiden (Es gibt auch ein Lasergewehr und eine spacige "Kreissäge"). Wieder wird einem bewusst, wie viel Mühe sich EA Redmond Shores bei der Gestaltung gab: Die Ishimura (der Handlungsort im Spiel) ist ein Abbauschiff für Rohstoffe. Man kämpft mit den Werkzeugen, die sich dort finden lassen. Die Waffen und der Anzug, der übrigens auch das integrierte HUD im Spiel ist, sind upgradebar und deshalb lohnt es sich schon, das Game öfters durchzuspielen. Zusätzliche Fähigkeiten wie das Telekinese-Upgrade oder Stase (versetzt Gegner und Gegenstände in Zeitlupe) sorgen für auflockernde Rätsel zwischendurch und mehr Taktik in den Kämpfen. Noch eine Info: Anders als in Resi 4 kann man hier laufen und gleichzeitig schießen.

Zur Story verrate ich mal nichts. Sie fängt rätselhaft an und steigert sich immer rasanter und eindrucksvoller. Das Geheimnis, das gelüftet wird, haute mich so von den Socken wie der völlig unerwartete, schockierende Wendepunkt gegen Ende des Spiels.

Fazit: Ich bin hin und weg von diesem Spiel. Für mich ist Dead Space der neue King unter den Survival-Horror-Games, allein aus dem Grund, weil ich zum ersten Mal richtig Schiss hatte. So krass, dass ich manchmal nicht weiterspielen konnte. Ich kenne die Inspirationsquellen des Games nicht. Alien? Even Horizon? Hab ich völlig verpasst. Vielleicht hat es mich gerade deswegen so umgehauen: Für mich war es ein komplett neues, intensives und grandioses Erlebnis, das ich jedem Zocker nur empfehlen kann.


Kein Titel verfügbar

20 von 35 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Gehyped bis ins Unermessliche, 12. Juni 2009
= Spaßfaktor:2.0 von 5 Sternen 
Liebe Leser ... ihr lest hier die erste REALISTISCHE REZENSION zum Open-World-Actionspiel Prototype. Ich rede nichts schön und bin auch kein Fanboy.

Fangen wir an: Ich habe den "Ten Reasons Trailer" von Prototype gesehen und war gehyped bis zum geht nicht mehr. Unglaublich geile Moves wurden da gezeigt, die Spielgeschwindigkeit hat mich umgehauen und die Grafik war insgesamt auch schön. Seit dem Tag, als ich den Trailer gesehen habe, wartete ich auf dieses Spiel. Naja, gestern trudelten die ersten richtigen Tests im Internet ein: Was las ich da? 83 %? 75 %? WTF? Zwar keine wirklich schlechten Wertungen, aber für ein Spiel, das schon seit ca. 3 Jahren in Entwicklung ist...naja.

"Die haben doch keine Ahnung!", dachte ich, ging extra früh ins Bett, um am nächsten Tag endlich das vorbestellte Prototype zu zocken.

Nun, ich sah am Anfang den Intro-Trailer, den jeder Prototype-Fan schon kennt und spielte dann die - in den Gameplay-Trailern richtig gute - Szene im verseuchten Times Square. Und mir wurde nach einigen Spielminuten sofort klar: Die Entwickler haben uns mit ihren ach-so-tollen Trailern so richtig geblendet.

Ich ärgerte mich über diese unglaublich eigenmächtig handelnde Steuerung (der Held springt und rennt, wie und wohin er will!), über das überaus hektische Spielgeschehen und über die zigtausend Raketen, die mir in den Allerwertesten flogen und mich ständig auf den Boden fetzten. Mich störte das Ruckeln, das Anvisieren der Gegner und die bockige Kamera!

Nun spiele ich seit ein paar Std. und folge der (nicht wirklich einfallsreich erzählten) Story: Alex Mercer kann sich nicht erinnern, wer er ist und wer ihm das angetan hat usw. ... er geht auf die Suche nach Personen und setzt die Puzzleteile zusammen. Hört sich in der Theorie super an, aber in der Praxis ist es genauso besch----- wie das damals ebenfalls gehypte GTA IV: Fahr/Lauf dahin, töte/konsumiere/rette/beschütze Person X und gehe dann zurück. Es macht keinen Spaß, die Abwechslung bleibt auf der Strecke.

Da können die Fähigkeiten noch so toll sein, das Parkour-Feeling kann meinetwegen ein Meilenstein sein, aber solange das Missionsdesign, die Steuerung (!) und die (sehr, sehr schlechte, in den Trailern anscheinend/vermutlich retuschierte) Grafik einfach nicht gut genug ist, dann funktioniert das alles nicht!

Leider reicht meine Begeisterung nicht mal zum einmaligen Durchspielen. Warum? Dieses Spiel war seit ca. 3 Jahren in Entwicklung! Was haben die Entwickler so lange gemacht? Warum ist die Grafik auf PS2-Niveau? Warum ruckelt das Ganze auch noch? Warum gibts Pop-Ups und warum ist die Weitsicht allgemein sehr gering? Was soll die merkwürdige Steuerung? Und warum gibt es so wenige Gegnertypen und warum, verdammt nochmal warum gibt es nun doch keinen Koop-Modus??? Ich verstehe das einfach nicht ...

Prototype ist ein sehr unfertiges Spiel mit einer (ich habs zwar noch nicht durch, aber) interessanten Story, aber ansonsten mit Mängeln in wirklich ALLEN Bereichen. Nur der Soundtrack hat es mir angetan, dieser verdient einen Orden!

Ich kann dieses Spiel nicht weiterempfehlen. Für den Preis erst recht nicht! Ich will hier nichts schlecht machen, es ist einfach die Wahrheit. Sorry.
Kommentar Kommentare (21) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Sep 10, 2009 11:07 PM MEST


Resident Evil 5 (uncut)
Resident Evil 5 (uncut)
Wird angeboten von audiovideostar_2
Preis: EUR 21,65

4.0 von 5 Sternen Die Originalität ist dahin!, 21. April 2009
= Spaßfaktor:3.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Resident Evil 5 (uncut) (Videospiel)
Um es kurz zu machen: Das Spiel ist super. Der fehlende Gruselfaktor stört mich nicht. Warum? Weil der vierte Teil auch nicht beängstigend war (meiner Meinung nach). Das Coop-System spricht mich nicht wirklich an, Sheva nervt auch ein bisschen. Aber das ist nur unwichtiges Gemecker.

Ich möchte mit meiner Rezension größtenteils auf das Design eingehen. Jun Takeuchi (der Macher von Lost Planet) hat das Spiel gemacht. Es ist also nicht verwunderlich, dass sich das Spiel eher an bombastischer Inszenierung orientiert und mehr auf Action setzt als auf düstere Atmosphäre. Anfangs war noch alles in Ordnung, aber als die ersten Zwischengegner zu bezwingen waren, musste ich mir oft an den Kopf fassen: Die Gegner sind unglaublich langweilig designt und der Ablauf ist fast immer der gleiche: Schieß auf die rote, weiche Stelle. Geht euch ein Licht auf? In Lost Planet ist das nicht anders! Immer nur auf den roten Hintern oder auf die Arme schießen, dann auf den "Kern" in der Mitte. Unverschämtheit: Die meisten "Parasitenendgegner" sehen wirklich aus wie die Akriden aus Waynes Abenteuer. Herr Takeuchi und seine Kollegen haben sich nichts neues einfallen lassen. 400 Menschen arbeiteten an Resi 5 und keiner hatte eine gute Idee für einen abwechslungsreichen Bossfight, geschweige denn für neuartiges Design der Gegner ...!

Das ist aber längst nicht alles: Der von allen Resi-Fans geliebte Wesker sieht hier aus wie eine Mischung aus Matrix-Neo und Dieter Bohlen! Der schwarze Mantel, die futuristische Kleidung an sich, die Sonnenbrille ... sieht erbärmlich abgeguckt aus! So etwas stößt mir sauer auf. Auch die Zwischensequenzen sind in meinen Augen teils lächerlich: Brachiale Action und Quicktime-Events sind ja geil, aber Bullet-Time? In Resi 5? Ein Wesker, der Chris' Kugeln spektakulär entweicht und das alles in ZEITLUPE mit dem Matrix-Effekt? WTF? Versteht ihr mich, Resi-Fans?

"Am Gameplay und an den Spielszenen wurde nicht viel gerüttelt", dachte ich und verzieh die bisherigen öde aussehenden Endgegner. Aber DANN ... war es vorbei! Die Majini (die Parasitenmenschen) haben im späteren Verlauf SCHUSSWAFFEN! Ich meine jetzt nicht die Armbrust, die gab es ja auch schon im Vorgänger. Nein. Ich rede von Bazookas und Kalaschnikovs, mit denen die Widersacher neuerdings bewaffnet sind und auf euch schießen! Also geht man Epic-Shooter-like in Deckung und schießt zurück, was das Zeug hält. Oh Mann...das ist kein Resident Evil mehr! Zwar passt das alles einigermaßen in die Action des Spiels und es gibt technisch als auch spielerisch kaum Mängel. Aber jeder, der nur Resi 5 und sonst keinen anderen Ableger der Serie kennt, sollte eins wissen: SO war es früher nicht.

Versteht mich bitte bitte nicht falsch: Resi 5 ist ein bombastisches Terror-Abenteuer mit atemberaubender Technik und toller Story (für Fans der Story des ersten und vierten Teils). Doch meiner Meinung nach hat man das Baby in falsche Hände gedrückt! Jun Takeuchi hat sich herzlos an Hollywood und an seinen eigenen Spielen bedient (die nun wirklich nicht so sind wie Resident Evil!) und die Originalität und den Resi-Flair verpuffen lassen. Das stößt sauer auf!!! Ich hoffe, dass der sog. "Neuanfang" mit Teil 6 gelingen wird. Wieder in Richtung Resi!

Action-, Shooter-, und teilweise auch Adventure-Fans werden ihre helle Freude am Game haben. Der Coop-Mode ist auch gelungen. Wer Horror und Grusel erwartet, sollte lieber zu Dead Space greifen.

Peaze out.


Fallout 3
Fallout 3
Wird angeboten von Multi-Media-Trade GmbH - Alle Preisangaben inkl. MwSt.
Preis: EUR 27,94

6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das Next-Gen-Rollenspiel schlechthin, 27. Februar 2009
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Fallout 3 (Videospiel)
Ich hatte nie was mit den "Fallout"-Spielen am Hut, weil ich schon immer ein waschechter Konsolero war. Final Fantasy VII, VIII, IX und X haben mich fasziniert. Spiele wie Diablo II eher weniger, ich brauche was für die Augen. Nach einer langen Rollenspielflaute habe ich Oblivion gezockt und bin kaum noch von dem Game losgekommen. Diese unglaubliche Freiheit (schon fast ein zweites Leben) kann einen sehr schnell aus dem realen Leben abheben lassen. Der Hammer.

Als ich nun von Fallout 3 gehört habe und einige Screenshots zu Gesicht bekam, wurde ich neugierig und erfuhr, dass das Game von Bethesda, den Machern von Oblivion, entwickelt wird. Seit diesem Tag habe ich auf dieses Game sehnlichst gewartet und wurde nicht enttäuscht. Fallout 3 setzt das Gameplay-Schema aus Oblivion konsequent fort, schafft unnütze Elemente weg und fügt sinnvolle Neuerungen hinzu. Auch die Lokalisierung ist (bis auf wenige Patzer) super gelungen. Erst zum Technischen:

Grafik: Die Screenshots haben sogar mich, den absoluten Grafik-Perfektionisten, neugierig gemacht. Grund dafür ist die famose Darstellung des Ödlands: Kein anderes Spiel schafft es, für so eine Endzeit-Atmosphäre zu sorgen wie Fallout 3. Detaillierte Texturen, keine Ruckler, Tag- und Nachtwechsel (und was für einer) und viele kleine Details wie Windzüge machen Fallout 3 zum Grafik-King der Rollenspiele. Belebte Dörfer und Städte, wunderschöne Wassereffekte, zerstörte Gebäude und kleine Kriegsgebiete: Das Ödland ist kein bisschen öde! Die Oblivion-Engine wurde diesmal viel produktiver eingesetzt und das sieht man auch, es ist kein Vergleich mehr zum ruckligen und etwas detailarmen Oblivion. Lediglich die sehr hölzernen, schlacksigen Animationen und die etwas leblosen Gesichtszüge der Figuren wurden 1 : 1 aus dem Fantasy-Epos übernommen. Das ist aber auch der einzige Minuspunkt. 90 %

Sound: Die Effekte klingen allesamt passend und ordentlich, kein Ton klingt kratzig. Schläge klingen auch wie echte Schläge, Schüsse auch wie echte Schüsse. Hier wurde gute Arbeit geleistet, kein Zweifel. Der Highlight ist aber der Soundtrack. Die Musikuntermalung reicht von ruhigen Melodien bis hin zu epischer Kampfmusik. Niemals wirkt die Musik deplatziert oder nervig. Die Radiosender haben es ebenfalls drauf: "Galaxy News Radio" mit der groovigen 50er-Jahre-Musik lädt zum Schmunzeln ein, der Sender der Enklave lässt euch an einem patriotischen Volltrottel und dessen Reden teilhaben. Die Synchronstimmen lassen etwas zu Wünschen übrig: Es gibt wieder zu wenig Stimmen, wie in Oblivion. Oft hören sich zwei vom Körperbau und Gesicht völlig unterschiedliche Menschen gleich an und das ist etwas (ETWAS) unglaubwürdig. Auch wirken manche Stimmen der Männer und Frauen schläfrig: Stellenweise denkt man sich, ob der NPC wohl gerade aus dem Schlaf gerissen wurde. Hier hätte man sich ein Beispiel am ambitionierten Fable 2 nehmen sollen. 85 %

Gameplay: Hier sprengt Bethesda gekonnt den Rahmen. Nach eurer Kindheit und Jugend (Übungsphase und Einführung in die Story) in der "Vault 101" seid ihr frei und könnt tun, was ihr wollt, wie in "Oblivion". Die Hauptquests bringen euch zu wichtigen Städten und Gebieten und erzählen dabei die sehr interessante und fesselnde Story. In Fallout 3 gibt es Dutzende von Waffen: Egal ob ihr euch für eine AK-47, für eine 44er-Magnum, für ein Lasergewehr oder gleich für eine Mini-Atombombe entscheidet: Ihr werdet eure helle Freude an dem Waffenset haben. Man kann sich sogar seine eigenen Schießprügel bauen (sogar ein Feuerschwert, genannt "Rösti" :D)!

Das V.A.T.S.-System ist der Überhammer: Die Zeit stillstehen lassen und und in aller Ruhe Körperteile anvisieren macht einen Heidenspaß. Die Kämpfe machen gefühlte 5 mal mehr Spaß als in Oblivion", aber eben nur, wenn man V.A.T.S. benutzt: in Echtzeit Zielen und Kämpfen erfordert in Fallout 3 geschulte Reflexe und Übung. Oft fragt man sich, warum man schon wieder nicht getroffen hat!

Gezockt wird grundsätzlich in der Ego-Ansicht, und das ist auch gut so. Zwar kann man in die Verfolgerperspektive umschalten und ziemlich weit weg zoomen, aber dies ist eher Schnick-Schnack: Die Animationen eures Protagonisten reichen einfach nicht aus. Diagonal "strafen" sieht genauso aus wie geradeaus laufen, der Held "schleift" quasi auf dem Boden. Auch das Zielen wird in der Verfolgerperspektive schwieriger, deshalb rate ich zur Ego-Perspektive!

Das Aufleveln ist ausbalanciert und lässt kaum Wünsche offen: Entweder ihr sammelt nach jedem Levelanstieg (und damit auch Anstieg der Qualität eures Chars) Fähigkeiten und Special-Moves (sowie "Kannibale", die es ermöglicht, das Fleisch eurer Opfer zu essen) oder ihr steigert eure Attribute und sorgt für mehr Treffsicherheit, Stärke und Trefferpunkte. Auch die "goldene Mitte" ist möglich. Über das Levelsystem könnte ich noch viel mehr erzählen, aber so viel wollt ihr ja auch nicht lesen ;)

Machen wir also weiter: Die Quests sind extrem spannend und jeder NPC hat seine eigene Geschichte wie in Oblivion. Ihr müsst für eine etwas verrückte Verkäuferin das Ödland ausstudieren und dabei verschiedene Dinge testen wie z. B. wie lange ihr mit Strahlung leben könnt usw. Mehr verrate ich nicht, spoilerfrei muss das Ganze ja auch sein ;) Bethesda hätte kaum mehr Abwechslung einbauen können, so auch in die Dialoge: Man hat zig Auswahlmöglichkeiten und kann auch mal böse antworten, ohne gleich bei den NPCs unten durch zu sein. Die Gespräche sind dazu auch noch witzig und niemals überflüssig: Je mehr ihr anklickt, umso mehr erfahrt ihr über die Person, die Stadt in der sie lebt und über ihre Erfahrungen über das Ödland der Hauptstadt. Dieses ist riesig: Es gibt unzählige Orte und Menschen zu finden, unglaublich viele Quests zu absolvieren und nahezu unendlich viele Gegenstände (Waffen, Dokumente, Wertgegenstände etc.) zu finden.

Kämpfen, Reden, Forschen, Handel treiben, Gut, Böse oder neutral sein: SO MUSS EIN ROLLENSPIEL SEIN! Gameplay: 96 %

Fazit: Ein Meisterwerk. Man erkennt und fühlt, wie viele Jahre Arbeit in diesem Hammerspiel stecken. Ihr werdet sehr viel Zeit mit diesem Game verbringen...Abwechslung, Langzeitmotivation und eine superspannende Story. KAUFEN! Wertung: 95 %

Leider war es für mich unmöglich, auf alle Möglichkeiten und Details dieses Mammutprojekts einzugehen ... aber das geschriebene reicht locker aus ;)


Xbox 360 - Live Gold 12 Monate
Xbox 360 - Live Gold 12 Monate

8 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wer rechnen kann..., 24. Februar 2009
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Xbox 360 - Live Gold 12 Monate (Zubehör)
... wird merken, dass diese Karte am günstigsten ist. Ein Jahr lang online zocken, ein Jahr lang Xbox Live in vollen Zügen genießen. Für 60 Euro finde ich es sehr angemessen. Ohne Xbox Live ist die 360 nur ein halbes Vergnügen!


Dead or Alive 4 [Xbox Classics]
Dead or Alive 4 [Xbox Classics]
Wird angeboten von media-games-berlin-tegel
Preis: EUR 29,95

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Nicht mein Fall, aber..., 24. Februar 2009
= Spaßfaktor:4.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Dead or Alive 4 [Xbox Classics] (Videospiel)
... spaßig ist es trotzdem. Vor allem mit meiner Freundin hab ich es gerne gezockt. Schwierigkeitsgrad ist sehr hoch (KI-Gegner machen ständig Counters!), aber Übung macht den Meister, wa? Grafik und Sound suchen ihresgleichen: Augen- und Ohrenschmaus hoch zehn! Langzeitmotivation: Eher weniger: Kein Quest-Modus und der Online-Modus lässt mit der Zeit nach. Aber im Großen und Ganzen das beste DOA-Game und für Fans unerlässlich (sowieso).

Mittlerweile hab ich das Game nicht mehr. Stehe mehr auf anspruchsvolle, langsamere (DOA4 ist echt ZU schnell für mich) Beat 'em Ups sowie "Virtua Fighter 5" (mein Favorit).


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