|
|
Beiträge von Retro Kinski
Top-Rezensenten Rang: 162
Hilfreiche Bewertungen: 5649
|
|
Richtlinien: Erfahren Sie mehr über die Regeln für "Meine Seite@Amazon.de".
|
Rezensionen verfasst von Retro Kinski
|
|
|
|
|
|
|
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen
Kleines aber feines Indie-Drama mit guter Besetzung, 23. April 2013
FILM (OHNE SPOILER!) Bewertung (Review): Das Drama über den 15-järigen Donald der unheilbar an Leukämie erkrankt ist, erzählt von seinen letzten Tagen und wie er diese verbringt und erlebt. Als Comicfan und genervt von seinen Eltern erschafft er sich seine eigene Welt mit dem Superheld Miraculousman in der Hauptrolle. Kann er sich mit seinen Eltern vertragen und sich sogar noch mal verlieben….? AM ENDE EINES VIEL ZU KURZEN TAGES (im Folgenden kurz AM ENDE genannt) beantwortet diese Fragen auf seine charmante und jederzeit liebevolle Art. AM ENDE basiert auf dem 2006er Roman "Superhero" und berührt die Zuschauer nicht nur durch das Schicksal von Donald, sondern vor allem wie dies dargeboten wird. Die Integration der Comicfiguren ist jederzeit gelungen und wirkt wie eine willkommene Auflockerung des eigentlich schwierigen Themas. Jeder der abseits von großem Popcornkino ein kleines Filmjuwel im Ozean sucht, wird die gute Mischung aus Drama und leichter Komödie mit den Themen "Angst vorm Sterben", "Aufbegehren", "Lust am Leben" und "Erwachsenenwerden" mögen. Die Schauspieler überzeugen, allen voran Thomas Brodie-Sangster als Donald sowie Andy Serkis (u.a. als Performance Capture Star für Gollum bekannt) überzeugen in ihren jeweiligen Rollen. Ohne viel Klischees und Tränendrüsen entfaltet sich die Geschichte langsam und behutsam, wen auch etwas vorhersehbar. Im gewissen Sinne erinnert AM ENDE ein wenig an den auch aktuellen NOW IS GOOD, in dem ein Mädchen im ähnlichen Alter an der gleichen Krankheit leidet und auch überlegt, wie sie ihre letzten Monate verbringt. Auch wenn das Drehbuch von AM ENDE nicht völlig überzeugt und das letzte Stück Herzblut fehlt, verbindet AM ENDE jedoch trotzdem den Bereich Drama, Komödie, Familien- und Jugenddrama ganz gut und der sanfte Soundtrack bildet eine hervorragende Einheit zu den schauspielerischen Leistungen. Deswegen kann ich ihn für Freunde von kleinen aber feinen Indie-Dramedies durchaus empfehlen. 6/10 Punkten PRODUKT (Blu-ray/DVD) Bewertung (Review): - BILD: recht gutes (HD) 16:9 Vollbild ohne für mich feststellbare Schwächen - TON: relativ frontlastig, räumlich wo nötig, Blu-ray: DTS-HD MA 5.1, DVD: DD 5.1 - EXTRAS: teilweise in HD: behind the scenes, Trailer - SONSTIGES: FSK 12 uncut, Wendecover ohne FSK Logo (ggfs. nur Teil der Erstauflage)
|
|
|
|
|
|
|
|
|
2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen
Kleines aber feines Indie-Drama mit guter Besetzung, 23. April 2013
FILM (OHNE SPOILER!) Bewertung (Review): Das Drama über den 15-järigen Donald der unheilbar an Leukämie erkrankt ist, erzählt von seinen letzten Tagen und wie er diese verbringt und erlebt. Als Comicfan und genervt von seinen Eltern erschafft er sich seine eigene Welt mit dem Superheld Miraculousman in der Hauptrolle. Kann er sich mit seinen Eltern vertragen und sich sogar noch mal verlieben….? AM ENDE EINES VIEL ZU KURZEN TAGES (im Folgenden kurz AM ENDE genannt) beantwortet diese Fragen auf seine charmante und jederzeit liebevolle Art. AM ENDE basiert auf dem 2006er Roman "Superhero" und berührt die Zuschauer nicht nur durch das Schicksal von Donald, sondern vor allem wie dies dargeboten wird. Die Integration der Comicfiguren ist jederzeit gelungen und wirkt wie eine willkommene Auflockerung des eigentlich schwierigen Themas. Jeder der abseits von großem Popcornkino ein kleines Filmjuwel im Ozean sucht, wird die gute Mischung aus Drama und leichter Komödie mit den Themen "Angst vorm Sterben", "Aufbegehren", "Lust am Leben" und "Erwachsenenwerden" mögen. Die Schauspieler überzeugen, allen voran Thomas Brodie-Sangster als Donald sowie Andy Serkis (u.a. als Performance Capture Star für Gollum bekannt) überzeugen in ihren jeweiligen Rollen. Ohne viel Klischees und Tränendrüsen entfaltet sich die Geschichte langsam und behutsam, wen auch etwas vorhersehbar. Im gewissen Sinne erinnert AM ENDE ein wenig an den auch aktuellen NOW IS GOOD, in dem ein Mädchen im ähnlichen Alter an der gleichen Krankheit leidet und auch überlegt, wie sie ihre letzten Monate verbringt. Auch wenn das Drehbuch von AM ENDE nicht völlig überzeugt und das letzte Stück Herzblut fehlt, verbindet AM ENDE jedoch trotzdem den Bereich Drama, Komödie, Familien- und Jugenddrama ganz gut und der sanfte Soundtrack bildet eine hervorragende Einheit zu den schauspielerischen Leistungen. Deswegen kann ich ihn für Freunde von kleinen aber feinen Indie-Dramedies durchaus empfehlen. 6/10 Punkten PRODUKT (Blu-ray/DVD) Bewertung (Review): - BILD: recht gutes (HD) 16:9 Vollbild ohne für mich feststellbare Schwächen - TON: relativ frontlastig, räumlich wo nötig, Blu-ray: DTS-HD MA 5.1, DVD: DD 5.1 - EXTRAS: teilweise in HD: behind the scenes, Trailer - SONSTIGES: FSK 12 uncut, Wendecover ohne FSK Logo (ggfs. nur Teil der Erstauflage)
|
|
|
|
|
|
|
|
|
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen
Einfach und robust im Einsatz - Reichweite nicht ganz so weit wie angegeben, 23. April 2013
Nach schneller Lieferung konnte das Set gleich eingesetzt werden. Die Initialisierung und Kodierung der 3 Stecker mit der Fernbedienung ist kinderleicht und anhand der deutschen Anleitung kein Problem. Man sollte natürlich aufpassen wenn man mehrere Sets hat damit es keine Überschneidungen gibt. Ich habe das set jetzt schon das 3. Mal im Einsatz und konnte keine Probleme feststellen. Einzig die Reichweite von 25 Meter ist sicher die theoretische ohne Wände dazwischen. Beim diesem Set liegen ca. 15 m und 2 dicke Wände dazwischen und dies ist ziemlich genau die reale maximale Einsatzentfernung ohne Probleme. Dennoch kann ich es absolut empfehlen, da es günstiger als vergleichbare Sets ist und trotzdem absolut seine Arbeit tut. 4/5 Sternen (wg. Reichweiteneinschränkung)
|
|
|
|
|
|
|
|
|
5.0 von 5 Sternen
Stabil und robust wie beschrieben (Langzeittest folgt), 23. April 2013
Nach sehr kurzer Lieferzeit wurde der Fußabtreter geliefert. Er kommt in einem Stück, d.h. einen eventuellen Aufbau kann man sich ersparen und er ist sofort einsatzbereit. Er wirkt solide und die Farbe entspricht dem Bild. Die Gitter sind auch stabil und in Silber wie angegeben. Durch das recht hohe Gewicht verrückt er nicht von selbst und liegt gerade und eben auf dem Untergrund und nichts verrutscht. Mehr ist kaum spontan zu sagen und ich werde diese Rezension überarbeiten wenn sich Probleme ergeben und/oder wie der Fußabtreter sich im Langzeittest im Außenbereich bewährt. 5/5 Sternen
|
|
|
|
|
|
|
|
|
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Visuell herausragende Dokumentation als Hommage an einen einmaligen Abenteurer und so interessanten Menschen, 22. April 2013
DOKUMENTATION Bewertung (Review): Nach kurzem historischen Vorspann beginnt mit atemberaubenden Luftaufnahmen verschneiter Berge und ganz klein sieht man ihn dann, Reinhold Messner, wie er sich den Weg auf dem Bergkamm durch den Schnee befindet. Dies visualisiert schon in den ersten Sekunden das auch von ihm immer klargestellte Verhältnis von Mensch zu Natur. Schnitt. Dann erste biografische Bilder. Visuell schafft es Regisseur Andreas Nickel mit sehr aufwendigen Aufnahmen zum einen die Gefährlichkeit, und zum anderen aber auch die Faszination für die Messner'schen Touren und den Menschen dahinter einzufangen. Was soll man noch zu Reinhold Messner sagen? Mit seinen über Jahrzehnte durchgeführten Kraftakten hat er die Kletterei global wie kaum ein anderer revolutioniert, zumindest in seiner gelungenen Außenwirkung in der Masse auch nicht bergsteigender Zeitgenossen. Für mich strahlt er auch stets diese Mischung aus Begeisterung, Ignoranz von Todesgefahr und Ehrfurcht vor der Natur aus, die mich so nachhaltig für ihn einnehmen. Auch indirekt hat er natürlich kommerziell dazu beigetragen, die Marke Reinhold Messner zu pflegen und zu etablieren. Und auch diese Dokumentation ist ein Baustein dieser Denkmalpflege. MESSNER will dem Phänomen Messners aber durchaus auf die Spur kommen und erklären, wie er zu dieser Berufung gekommen ist, was seine Motivation dahinter ist und einige biografische Stationen aufzeigen. Natürlich kommen wir durch das gezeigte Material selbst nicht wirklich signifikant tiefer an den Menschen ran, als wir es von anderen Dokumenten und Aufnahmen her schon kennen. Die diversen technischen Rekorde die allesamt bekannt sind treten angemessen in den Hintergrund und der Mensch Messner steht im Mittelpunkt. Wir erleben einen schönen gradlinigen chronologischen Faden und welche Wände von Widerstand Messner auch überwinden musste, abseits der eigentlichen Bergwände. Wir fühlen seinen Willen nach Freiheit und die stetige Auslotung der Grenzen des Möglichen und Expeditionen darüber hinaus. Oder wie Messner es selbst in seiner unnachahmlichen Art selbst sagt: "Wir sind dort hingegangen wo man umkommen könnte, um nicht umzukommen...ein ganz scharfes Austesten zwischen umkommen und durchkommen". Wir hören auch historischen Stimmen wie Luis Trenker der Messners Technik lobt, aber auch sein übersteigertes Selbstvertrauen und seine fehlende Gottesfürchtigkeit anprangert. Es gibt alle in einer Dokumentation möglichen Stilelemente von Gesprächen mit Messner, biografischem Archivmaterial mit Seltenheitswert und Aufnahmen von Messner selbst von seinen Touren. Auch die Animationen der Besteigung der Achttausender überzeugen technisch absolut. Dazu hat man Szenen aus Messners Leben und Kindheit in einer Art Spielhandlung nachinszeniert. Gerade diese Spielfilmszenen sind es, die mich nicht 100%ig überzeugen. Es gibt so viel gutes Material über ihn und er wirkt schon alleine durch sein Auftreten so stark, dass diese nachgestellten Szenen eher die Begeisterung für die ansonsten so gelungene Dramaturgie dämpfen. Dies ist natürlich eine rein subjektive Ansicht. Und es sind Kleinigkeiten einer wahrlich visuell beeindruckenden Dokumentation. Regisseur Andreas Nickel hat in Höhen bis zu 8300 Meter gedreht und immer wieder fliegt man quasi schwerelos über Berggipfel mit der Kamera. Jeder der nur irgendwie Interesse für Bergsteigen und/oder die Person Reinhold Messner hat, sollte sich diese empfehlenswerte Dokumentation besorgen. Es ist ein weiterer Baustein über den Titan Messner, welcher den Mythos über ihn weiter erfolgreich schmiedet. Das die Dokumentation MESSNER eröffnende Zitat von Albert Camus aus "Der Mythos von Sisypos", der einen Felsblock immer wieder den Berg hoch wälzte, fasst das Phänomen Reinhold Messner sehr gut zusammen. In diesem Sinne denke ich zusammenfassend trotz oben genannter leichter Vorbehalte dem Menschen Messner und seiner Suche nach Sinn im eigentlich Sinnlosen dennoch ein wenig nähergekommen zu sein. 4,5/5 Sternen PRODUKT (Blu-ray/DVD) Bewertung (Review): - BILD: sehr gutes (HD) Bild ohne für mich feststellbare Schwächen (außer Archivaufnahmen selbstverständlich) - TON: recht frontlastig wie bei Dokumentationen immer, Ton der Blu-ray & DVD: beide leider nur in DD 5.1 - EXTRAS: leider keine - SONSTIGES: FSK 6 uncut, Wendecover ohne FSK Logo (ggfs. nur Teil der Erstauflage)
|
|
|
|
|
|
|
|
|
5.0 von 5 Sternen
Zur Recht preisgekröntes und klischeefreies Drama um Schuld, Rache, Sühne, Moral...., 22. April 2013
FILM (OHNE SPOILER!) Bewertung (Review): So sieht intelligentes Kino aus. Regisseurin Susanne Bier hat mich wieder einmal auch nach Ihrem sehr guten NACH DER HOCHZEIT gewonnen. Nicht nur mich, denn der 2011er Golden Globe und Oscar als bester fremdsprachiger Film sowie der Europäische Filmpreis für ihre Regie sprechen für sich. Auch abgesehen von diesen Preisen überzeugt das Drama über die Themen Rache, Moral, Werte, Schuld und Sühne. Es liefert auch keine vorgefertigten Antworten auf diese Fragen, da es diese nicht gibt, aber sie zeigt, dass eine Versöhnung auch bei schwierigen Fragen möglich ist. Ein Thema was sie für mich sehr effektiv am Rande anspricht, ist die Wichtigkeit einer funktionierenden Kommunikation zwischen Eltern zu Kindern. Man sieht sehr deutlich, dass wenn diese dauerhaft nicht funktioniert, es sich zu wirklichen Unglücken auftürmen kann. Gezeigt und verdeutlicht hat Bier dies sogar noch einmal explizit, als die Skype Telefonverbindung von Vater zu Sohn gestört ist und der Sohn eine für den weiteren Verlauf sehr wichtige Information nicht übermitteln kann. So stehen die technischen Probleme hier sinnbildlich für die sonst vorhandenen emotionalen und kommunikativen Schwierigkeiten aller Eltern im Film mit ihren Kindern. Schauspielerisch kann ich keine Schwächen feststellen. Die Kinder spielen fantastisch und Mikael Persbrandt überzeugt mich erneut, nachdem er dies auch insbesondere in den beiden Teilen von AGENT HAMILTON zuletzt getan hat. Die Geschichte mit ihren scheinbar drei parallelen Handlungssträngen, die sich immer mehr aufeinander zu bewegen, schnüren dem Zuschauer den Hals immer mehr im Laufe der Handlung zu. Entspannung gibt es nur bei den guten Naturaufnahmen aus dem Sudan und Dänemark. Stilistisch folgt wie bei Susanne Bier die Kamera oft direkt den Protagonisten und es gibt fast im Dogma-Stil zeitweise viel Wackelkamera dann einige auch mal unvermittelte und schnelle Zooms. Der Film wurde übrigens auf dem Zentropa-Label veröffentlicht, welchem Lars von Trier angehört. Für mich kommt IN EINER BESSEREN WELT fast ohne Klischees aus und auch ohne die naheliegende Sozialpädagogen-Romantik. Der zuletzt etwas konventionellere LOVE IS ALL YOU NEED zeigte auch die Handschrift von Susanne Bier, aber in IN EINER BESSEREN WELT beeindruckte die starke Geschichte ohne vorgefertigte Antworten derart, dass ich aufgrund der auch klaren Nachwirkung des Films eine uneingeschränkte Empfehlung aussprechen muss. 5/5 Sternen PRODUKT (Blu-ray/DVD) Bewertung (Review): - BILD: gutes (HD) Bild ohne für mich feststellbare Schwächen, gute Details und Schwarz - TON: relativ frontlastig, räumlich wo nötig, gute Dialogverständlichkeit und -Abmischung, Blu-ray: DTS-HD MA 5.1, DVD: DD 5.1 - EXTRAS: teilweise in HD: Featurette, Trailer, Trailershow, Interview Susanne Bier, - SONSTIGES: FSK 12 uncut, Wendecover ohne FSK Logo (ggfs. nur Teil der Erstauflage)
|
|
|
|
|
|
|
|
|
5.0 von 5 Sternen
Zur Recht preisgekröntes und klischeefreies Drama um Schuld, Rache, Sühne, Moral..., 22. April 2013
FILM (OHNE SPOILER!) Bewertung (Review): So sieht intelligentes Kino aus. Regisseurin Susanne Bier hat mich wieder einmal auch nach Ihrem sehr guten NACH DER HOCHZEIT gewonnen. Nicht nur mich, denn der 2011er Golden Globe und Oscar als bester fremdsprachiger Film sowie der Europäische Filmpreis für ihre Regie sprechen für sich. Auch abgesehen von diesen Preisen überzeugt das Drama über die Themen Rache, Moral, Werte, Schuld und Sühne. Es liefert auch keine vorgefertigten Antworten auf diese Fragen, da es diese nicht gibt, aber sie zeigt, dass eine Versöhnung auch bei schwierigen Fragen möglich ist. Ein Thema was sie für mich sehr effektiv am Rande anspricht, ist die Wichtigkeit einer funktionierenden Kommunikation zwischen Eltern zu Kindern. Man sieht sehr deutlich, dass wenn diese dauerhaft nicht funktioniert, es sich zu wirklichen Unglücken auftürmen kann. Gezeigt und verdeutlicht hat Bier dies sogar noch einmal explizit, als die Skype Telefonverbindung von Vater zu Sohn gestört ist und der Sohn eine für den weiteren Verlauf sehr wichtige Information nicht übermitteln kann. So stehen die technischen Probleme hier sinnbildlich für die sonst vorhandenen emotionalen und kommunikativen Schwierigkeiten aller Eltern im Film mit ihren Kindern. Schauspielerisch kann ich keine Schwächen feststellen. Die Kinder spielen fantastisch und Mikael Persbrandt überzeugt mich erneut, nachdem er dies auch insbesondere in den beiden Teilen von AGENT HAMILTON zuletzt getan hat. Die Geschichte mit ihren scheinbar drei parallelen Handlungssträngen, die sich immer mehr aufeinander zu bewegen, schnüren dem Zuschauer den Hals immer mehr im Laufe der Handlung zu. Entspannung gibt es nur bei den guten Naturaufnahmen aus dem Sudan und Dänemark. Stilistisch folgt wie bei Susanne Bier die Kamera oft direkt den Protagonisten und es gibt fast im Dogma-Stil zeitweise viel Wackelkamera dann einige auch mal unvermittelte und schnelle Zooms. Der Film wurde übrigens auf dem Zentropa-Label veröffentlicht, welchem Lars von Trier angehört. Für mich kommt IN EINER BESSEREN WELT fast ohne Klischees aus und auch ohne die naheliegende Sozialpädagogen-Romantik. Der zuletzt etwas konventionellere LOVE IS ALL YOU NEED zeigte auch die Handschrift von Susanne Bier, aber in IN EINER BESSEREN WELT beeindruckte die starke Geschichte ohne vorgefertigte Antworten derart, dass ich aufgrund der auch klaren Nachwirkung des Films eine uneingeschränkte Empfehlung aussprechen muss. 5/5 Sternen PRODUKT (Blu-ray/DVD) Bewertung (Review): - BILD: gutes Bild ohne für mich feststellbare Schwächen, gute Details und Schwarz - TON: relativ frontlastig, räumlich wo nötig, gute Dialogverständlichkeit und -Abmischung in DD 5.1 - EXTRAS: Featurette, Trailer, Trailershow, Interview Susanne Bier, - SONSTIGES: FSK 12 uncut
|
|
|
|
|
|
|
|
|
1.0 von 5 Sternen
Good bye HOSTEL ! - denkbar unwürdiger Abschluss einer Serie - selbst für Gorehounds nicht geeignet !!, 22. April 2013
FILM: Die ersten Teile des HOSTEL Franchise haben den vermeintlichen zeitgenössischen Torture-Porn Hype mitbegründet und waren auch was den 1. Teil angeht gar nicht so schlecht. Der 3. Teil präsentiert nun in Reinstform was mit solchen Serien oft nach einigen Teilen passiert. Sie werden von der Marke des Filmtitels her in absolut zweitklassiger Form bis zur Unkenntlichkeit ausgeschlachtet. So auch hier. In fast TV-Soap artiger Weise wird hier ein low-budget Horrorstücken mit unglaublich schlechter Story, Effekten und Schauspielern präsentiert. Das ganze spielt in Las Vegas und ein paar Jungs werden von Mädels in einem (Hunting-) Club ver- und entführt und vor einer Art Publikum dann auf verschiedene Art und Weise gefoltert und auch gegeneinander aufgebracht. Aber nicht mal die Gorehounds oder Folterfreunde werden mit dem Gezeigten bedient und ausser 2-3 absolut durchschnittlichen kurzen Quälszenen die nach ca. endlos wirkenden 35 Minuten beginnen und einem durch die Gegend fliegenden Arm hat der Film gar nichts für seine eigentliche Zielgruppe zu bieten. Ein Mädchen wird z.B. mit Kakerlaken überschüttet...so was bekommt der TV-Junkie doch heute schon besser zur besten Sendezeit im Dschungel-Camp gezeigt. Die Schauspieler agieren hölzern wie erwartet auch wenn manche von Ihnen schön anzusehen sind. Dazwischen noch Deutschlands Hollywood Hoffnung Thomas Kretschmann ;-) der sich in schlechtem Englisch (der Film wurde im Original gesehen) pseudo-wichtig durch die Handlung eiert. Es herrscht quasi Null Atmosphäre in dem Film, anfangs fehlt die musikalische Untermalung völlig und es wirkt alles kalt und gespielt. Später wird das Machwerk dann von billigstem Kaufhaus Hip-Hop im Hintergrund als Dauerberieselung noch weiter in den Abgrund gezogen. Das wars dann wohl mit der HOSTEL-Serie, auch nicht weiter tragisch. 1/5 Sternen
|
|
|
|
|
|
|
|
|
4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen
Manchmal ist die Wirklichkeit absurder als ein Film..., 21. April 2013
FILM (OHNE SPOILER!) Bewertung (Review): Mit dem Label "based on a true story" wirbt indirekt auch COMPLIANCE und somit soll sofort eine erhöhte Betroffenheit beim Zuschauer ausgelöst werden. Sexueller Missbrauch ist natürlich alles andere als ein Kavalierdelikt und die Geschichte des angeblichen Polizisten der zwischen 1992 und 2004 Mitarbeiter von Fastfood-Restaurants anrief und zu sehr kuriosen (und eben später dann auch sexuellen Handlungen bzw. Übergriffen bei einer Kollegin) aufforderte, die diese auch durchführten, ist alles andere als alltäglich und schürft natürlich dadurch einen Teil seiner Wirkung. Regisseur Zobel konstruiert dies lose und ohne Anspruch auf exakte Wiedergabe der damaligen Ereignisse. Mit dem (Vor-)Wissen des Zuschauers wirkt dieses Kernthema beileibe nicht immer glaubhaft oder logisch vorgetragen und man kann kaum glauben, dass die Menschen damals so naiv gehandelt haben. Dieser Fakt ist gleichzeitig der größte Kritikpunkt am Film, wer dieses Szenario nicht annimmt kann die gesamte Situation nur als absolut lächerlich empfinden. Dies kann ich absolut nachvollziehen. Trotzdem sollte man den Film an seiner Umsetzung messen da die Ereignisse ja so stattgefunden haben. Aber die Wirklichkeit ist ja manchmal schlimmer als die Phantasie. An den schauspielerischen Leistungen liegt es allemal nicht, dass COMPLIANCE nicht der Überfilm ist. COMPLIANCE ist eine Psychostudie, die sich glücklicherweise mehr um die charakterliche und motivationsbezogene Ausleuchtung der Beteiligten als um eine möglichst detailgetreue Betrachtung von Gewalt oder der genauen Details der sexuellen Übergriffe kümmert. Wer also auch Schocks oder anrüchiges aus ist, sollte sich ein anderes Filmchen aussuchen. Den ein oder anderen wird sicher auch die fast kammerspielartige Atmosphäre stören, denn mehr oder weniger spielt sich der Hauptteil des Films in dem Restaurant statt. COMPLIANCE erinnert an das berühmte Standford-Experiment, bei dem Probanden aufgefordert wurden anderen Schmerzen zuzufügen und dies auch in der großen Mehrzahl unter Aufforderung der Experimentatoren bis an die Schmerzgrenze taten. Wer sich also einem ähnlichen filmischen Experiment unterziehen will und sich für die leisen psychologischen Töne dieser eigentlich absurden Situation interessiert, der wird in COMPLIANCE durchaus vielleicht nicht wirklich unterhaltsames, aber sicherlich ein interessantes und nicht alltägliches Stück Film finden. Alle anderen sollten sicherlich dieses leicht grotesk wirkende Drama umgehen.... 2,5/5 Sternen PRODUKT (Blu-ray/DVD) Bewertung (Review): - BILD: solides (HD) Bild, gute Schärfe, mässiger Kontrast - TON: dem Genre-gemäss relativ frontlastig, ein wenig räumlich wo nötig, Blu-ray: DTS-HD MA 5.1, DVD: DD 5.1 - EXTRAS: Trailer, Trailersho - SONSTIGES: FSK 16 uncut, Wendecover ohne FSK Logo (ggfs. nur Teil der Erstauflage)
|
|
|
|
|
|
|
|
|
2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen
Solides B-Fleischfresser-Filmchen ohne neue Ideen, aber ganz unterhaltsam und immerhin UNCUT!, 21. April 2013
FILM Bewertung (Review): Wenn ein Film selbstbewusst mit "eine Mischung aus DAWN OF THE DEAD und 28 DAYS LATER wirbt sollte man aus Prinzip schon einmal vorsichtig sein. Wer solche Vergleiche beschwört, sollte sich nicht wundern, wenn er bei diesem selbst gewählten Vergleichen gänzlich abstürzt oder zumindest ganz schlecht aussieht. So ist REMAINS OF THE WALKING DEAD (im Folgenden nur noch kurz REMAINS genannt) ein handwerklich solides Stück B-Zombie-Film, jedoch ohne wirklich eigene Einfälle oder Ideen zu haben. Sämtliche Szenen oder Szenarien habe ich so oder schon viel besser in x anderen Zombiestreifen gesehen. Nicht ein Bild hat mich wirklich überrascht. Gut ist, dass es in REMAINS gleich ohne großes Vorgeplänkel losgeht und die in Reno/Nevada verschanzten Menschen müssen sich von Anfang an der Übergriffe der fleischfressenden Kameraden erwehren. Schauspielerisch sind einige der Akteure wirklich sehr beschränkt in ihren Ausdrucksmöglichkeiten. Auch die durchwachsene Deutsche Synchronisation hilft hier nicht wirklich. Dazu kommen dämliche Dialoge vor allem im Mittelteil von REMAINS, die nicht wirklich den Zuschauer bei der Stange halten. Lustig ist das Schlussbild und wenn wir Pech haben gibt es noch einen weiteren Teil der damit gut angekündigt wurde. Goretechnisch gibt es die üblichen Gedärmematschereien, Skelette werden großflächig angenagt und die meisten Masken und Effekte sind gelungen, auch wenn einige schon sehr nach Latex riechen. Wir haben es nebenbei bemerkt mit der klassischen Form der langsam torkelnden Zombies zu tun. Also so viel zum 28 DAYS LATER VERGLEICH. Mit diesem hat der Film vielleicht die ganz gelungen Szenen der Straßen und ein wenig mit den Massenszenen gemeinsam. Die FSK 18 wird schon entsprechend ausgenutzt und wir können ja in REMAINS in Deutschland immerhin uncut genießen. Regisseur Colin Theys war mir bisher noch nicht aufgefallen, es wird auch wohl nach REMAINS so bleiben. Auch wenn er als Drehbuchautor von dem gelungenen 30 DAYS OF NIGHT sich einen Namen gemacht hat. Zusammenfassend kann ich REMAINS nicht wirklich jeglichen Unterhaltungswert absprechen und für Zombiefilm-Komplettisten sollte er wirklich mehr als einen Blick wert sein, weil er eben nichts falsch macht und sich bewährter Zutaten aus diversen Filmen erfolgreich bedient. 2,5/5 Sternen PRODUKT (Blu-ray/DVD) Bewertung (Review): - BILD: relativ gutes (HD) Bild ohne für mich feststellbare Schwächen - TON: relativ frontlastig, dann räumlich wo nötig, Blu-ray: DTS-HD MA 5.1, DVD: DD 5.1 - EXTRAS: leider ohne - SONSTIGES: FSK 19 uncut, Wendecover ohne FSK Logo (ggfs. nur Teil der Erstauflage)
|
|
|