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Fischbeker

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NEW & SEALED! Football Manager 2014 PC DVD Game UK PAL
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Wird angeboten von Kunoyo
Preis: EUR 19,90

40 von 42 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Unschlagbarer Manager, 10. Dezember 2013
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Vorweg:
Ich habe seit 2006 mehrere EA-Manager gespielt und alle hatten dieselben Probleme: Sie waren extrem unrealistisch, im Endeffekt viel zu einfach und dadurch sehr schnell langweilig. Dazu kommt der im Vergleich zum Football Manager von Sports Interactive doch sehr begrenzte Umfang, der jedes Jahr durch schlecht durchdachte Mini-Addons zum Vollpreis erweitert wird. Da es nur zwei wirklich große Fussballmanager-Spiele gibt, kommt man um einen direkten Vergleich gar nicht herum.

Aber nun zum eigentlichen Thema:
Der Football manager von SI schlägt den Fussball Manager von EA in Ausnahmslos allen Bereichen. Wenn man noch zu sehr an den EA-Manager gewöhnt ist, kommt einem der SI-Manager anfangs etwas leblos und von der Aufmachung her langweilig vor aber das legt sich schnell, da die Begeisterung über die Funktionsvielfalt schnell überwiegt. Der Grund dafür, dass er in Deutschland trotzdem relativ unbekannt und relativ wenig gespielt wird, ist, dass er hier nur über Umwege erhältlich ist: Das Spiel muss über Steam aktiviert werden, ist jedoch im deutschsprachigen Raum nicht im Steamshop erhältlich. D.h., dass man es zumindest in der Anfangszeit z.B. auf der englischen Amazon-Seite bestellen muss. Mittlerweile ist es ja auch hier erhältlich. Dazu kommt, dass es (noch) keine deutsche Sprachdatei gibt, die allerdings von der Fanbase in gewohnt sehr guter Qualität nachgeliefert wird. Dies dauert allerdings i.d.R. ein paar Monate. Wer so lange nicht warten will, muss sich mit der vorhandenen englischen Ausgabe begnügen, was meiner Meinung nach aber kein Problem und nur am Anfang etwas gewöhnungsbedürftig ist. Genau so verhält es sich mit Vereinswappen, Spieler- und Mitarbeiterportraits und Trikots. Diese müssen ebenfalls heruntergeladen werden. Wen dies alles nicht abschreckt, sollte den Manager von SI unbedingt ausprobieren.

Spielbeginn:
Zu aller erst sucht man sich einen Spielmodus aus: Voller Umfang oder leicht abgespeckte Variante für ein schnelleres Spiel. Außerdem kann man Herausforderungen spielen und es gibt einen Onlinemodus.
Man beginnt damit, einen Manager zu erstellen, die Anzahl der simulierten Ligen und die Datenbankgröße, sowie eine Mannschaft und die entsprechende Spielklasse zu wählen. Nach kurzer Einführung in Form einer E-Mail und einem Gespräch mit dem Trainerstab gehts dann auch schon los mit dem Manageralltag. Dann trifft man die Mannschaft. Man kann das Team drei verschiedene Taktiken einspielen lassen. Wie man spielen möchte, entscheidet man einerseits auf dem Aufstellungsbildschirm und andererseits auf dem Taktikbildschirm. Der Taktikbildschirm wurde diesmal auf Manageranweisungen beschränkt. Die vielen kleinen Regler und zu setzenden Häkchen aus den Vorgängern wurden komplett entfernt, was mir persönlich sehr gut gefällt. Man gibt zunächst dem gesamten Team Anweisungen und kann dann noch jeden einzelnen Spieler durch Anweisungen so einstellen, wie man es gerne hätte. In den Freundschaftsspielen während der Saisonvorbereitung kann man nun testen, in wie weit die Taktik funktioniert und wo eventuell Schwächen bestehen. Anders als beim EA-Manager ist es hier nämlich wirklich wichtig, seine Taktiken vorher auszuprobieren und zu analysieren, um perfekt auf kommende Aufgaben in der Liga oder in den Pokalwettbewerben gerüstet zu sein.

Spielablauf:
Gespielt wird Tag für Tag: Jeder einzelne Tag wird simuliert. Die Hauptansicht ist das E-Mail-Postfach, in dem täglich mehr oder weniger wichtige und interessante Mails mit Informationen zu unterschiedlichsten Ereignissen ankommen. Man muss nicht alles lesen, jedoch kann es Vorteile haben, bestimmte Informationen zu beachten, z.B. wenn man einen möglicherweise talentierten Spieler angeboten bekommt (Näheres weiß man i.d.R. erst, nachdem man den Spieler dann gescoutet hat). Hat man dann die erste hälfte der Saison möglichst erfolgreich bestritten und wurde nicht entlassen, so kann man in der anstehenden Transferperiode die ersten Spielerkäufe und -verkäufe anstreben.
Dies läuft das wie folgt ab:
1. Man durchsucht den Transfermarkt grob nach potenziellen Kandidaten für eine Verpflichtung. Die Schwierigkeit besteht darin, dass man nicht alle Attribute der Spieler auf der Liste kennt.
2. Für interessant befundene Spieler werden jetzt gescoutet. So erfährt man neben Talent, Charakter, Stärken und Schwächen des Spielers auch den preislichen Rahmen des Transfers und der Gehaltsforderungen. Wichtig ist außerdem, einen Blick auf die Statistik des Spielers und seine "Preferred Moves" (bevorzugte Aktionen) zu werfen. Denn ein Spieler mit geeigneten Werten und einen klasse Charakter kann auf Grund unpassender bevorzugter Aktionen (wie z.B. "Zieht in die Mitte" oder "Versucht oft Fernschüsse" in einem System, das über die Flanken gespielt werden soll). Ebenso ist es wichtig, dass ein Flügelspieler z.B. den richtigen "starken Fuß" hat, um entweder schnell und präzise flanken zu können oder aber in die Mitte zu ziehen und abzuschließen. Die Genauigkeit der Angaben hängt von den Fähigkeiten der eigenen Scouts ab. Eine genaue Auswahl des zu verpflichtenden Spielers zahlt wird sich später auszahlen.
3. Mit Glück gibt es nun einen oder zwei Spieler, die möglichst vielen der eigenen Vorstellungen entsprechen. Dann gibt man ein Angebot ab. U.U. will der Verein, bei dem der Spieler noch unter Vertrag steht, noch über die Ablöse verhandeln aber wenn dann alles geklärt ist und das Angebot angenommen wurde, gehts an die Vertragsverhandlung.
4. Man führt die Vertragsverhandlungen generell mit den Spieleragenten der jeweiligen Spieler. Jeder Agent hat unterschiedliche Eigenschaften. Die einen sind fordernder in ihren Erwartungen und dünnhäutiger, teils auch sehr egoistisch und verlangen ein überhöhtes Handgeld für sich selbst, die anderen sind gelassener. Sollte der Verein des Spielers mehr Angebote anderer Vereine angenommen haben, sollte man darüber nachdenken, etwas mehr Gahalt anzubieten oder den Agenten besser zu bezahlen. Für wen sich der Spieler letztlich entscheidet hängt davon ab, was ihm sein Agent ihm rät. Das wiederum hängt davon ab, wie der Agent drauf ist, welchen Status im Team man dem Spieler verspricht und welche Reputation der Verein und die Liga haben. Natürlich ist es auch möglich Spieler zu leihen und zu verleihen, wovon man ebenso gebrauch machen sollte.
Ich habe das jetzt mal so ausführlich erklärt, da das Transferieren wahrscheinlich eine der wichtigsten Aufgaben im Spiel ist und die Auswahl der Spieler schon entscheidend für Erfolg oder Misserfolg als Manager sein kann. Nur mit Schönspielern und Legionären gewinnt man keinen Blumentopf!
Was für ein Team man letztlich zusammengebastelt hat, zeigt sich dann auf dem Rasen. Die Match-Engine ist meiner Meinung nach deutlich besser gelungen als im Football Manager 2013. Die eigenen Ideen werden deutlich besser "auf den Rasen gebracht" als beim Vorgänger, der mir insgesamt nicht so gut gefallen hat wie der 2012er und jetzt der 2014er. Es ist möglich, die gesamten 90 Minuten anzugucken. Wer darauf (verständlicher Weise) keine Lust hat, beschränkt sich auf die Highlights.

Umfang:
Der Umfang des Spiels ist gigantisch. Von altbekannten Spielmechaniken wie dem Transferieren und der Einstellung der Taktik gibt es noch viele weitere Features:
- Interaktion mit dem Vorstand: der Vorstand gibt die groben Erwartungen für die Saison vor und verhandelt über Verträge mit der eigenen Person. Allerdings kann man genau so Dinge vom Vorstand einfordern, wie z.B. eine höhere Beteiligung an den Transfereinnahmen, um selbst mehr für Transfers ausgeben zu können, eine bessere Jugendförderung und der Trainingsanlagen, bis hin zu einem Stadionum- oder neubau. Ob solche Forderungen dann abgesegnet werden, hängt davon ab, wie sinnvoll der Vorstand die Ideen findet. Es gibt grundsätzlich die Möglichkeit der Übernahme des Vereins durch externe Investoren, wodurch sich die gesamten Rahmenbedingungen ändern können. Dies geschieht aber relativ selten und meist bei Vereinen, die schon heute einen Investor haben.
- Gigantische Datenbank: Neben der riesigen Masse an Lizenzspielern gibt es noch weitere tausende Trainer, Co-Trainer, Physios, Geschäftsführer aus aller Herren Länder mit original Biografien und meist sehr präzise recherchierten Attributen.
- Transfers: Es gibt neben Transfers und Leihen die Möglichkeit, Anteile von Spielern zu erwerben, um an zukünftigen Transfers mitzuverdienen.
- Analyse und Statistik: Es gibt für jeden einzelnen Spieler, der in einer der anfangs aktivierten Liegen umfangreiche Saisonstatistiken. Genau so verhält es sich für die einzelnen Mannschaften und sogar jedes einzelne gespielte Spiel: Passquoten, Zweikampfwerte, Schussstatistiken, etc.
- Training: Neben dem reinen Attributtraining gibts die Möglichkeit, den Spielern neue Positionen oder bevorzugte Aktionen beizubringen. Ob die Spieler diese Aktionen letztlich in ihr Spiel übernehmen hängt von ihrer Eignung und Persönlichkeit ab. Außerdem gibts die Möglichkeit des Tutoring junger Talente durch geeignete Spieler aus dem Profikader, um die jungen optimal zu fördern.
- und noch vieles vieles mehr. Das sprengt an dieser Stelle einfach den Rahmen.

Fazit:
Für mich ist der Football Manager 2014 von SI das bisher beste Managerspiel, da es realistisch und nicht zu einfach ist und der Umfang einfach enorm ist. Der Spielspaß ist für eingefleischte Fußballfans quasi unendlich, weswegen ich dem Spiel 5 Sterne geben muss. Jeder der auf den Ausbau der Stadiontoiletten und der eigenen Pommisbuden und auf ensprechende bunte Bildchen verzichten kann, ist mit diesem Managerspiel bestens bedient. Wer sich dennoch unsicher ist, sollte sich z.B. auf Youtube weiter über das Spiel informieren.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: May 9, 2014 4:27 PM MEST


FIFA 13
FIFA 13
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Preis: EUR 10,99

56 von 72 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen und plötzlich war die Luft raus...., 1. Oktober 2012
= Spaßfaktor:2.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: FIFA 13 (Videospiel)
Vorweg: Seit FIFA 2002 bin ich mehr oder weniger treuer FIFA-Spieler (die Ausnahme war PES6).

Mit der Einführung des Spielmodus Ultimate Team, habe ich kaum andere Modi gespielt und deswegen konzentriere ich mich in dieser Rezension auch auf diesen Modus. Es hat mir immer viel Spaß gemacht, an meinem Team zu pfeilen und es zu verbessern. Ich hatte bei FIFA 12 eine ziemlich gute Statistik (500-20-60 und viele Turniersiege). Klar gab es hin und wieder Frustmomente aus verschiedenen Gründen aber das kommt vor. Naja Mund abwischen und weiter...

Bei FIFA 13 überwiegt der Frust aber derzeit so stark den Spaß, dass ich schon nach kurzer Zeit (1 bis 3 Online-Matches) keine Lust mehr habe mich weiter mit dem Spiel zu befassen. Der Grund dafür ist das sagenumwobene "Momentum". Bei FIFA 12 fand ich die Diskussion nicht so sehr nachvollziehbar, da ich nicht so viel davon gemerkt habe. Wenn ich ein Spiel, was ich mehr oder weniger hoch gehführt habe und am Ende doch verlor, habe ich gesagt "er hat halt eine Schüppe drauf gelegt, 'hoher Druck' und eine offensive Ausrichtung eingestellt. Es war so gut wie immer möglich noch in einem gewissen Rahmen hinten dicht zu machen, wenn man das Gefühl hatte der Gegner wird stärker. Auch knappe Führungen konnte man letztlich über die Zeit retten.

Das ist in FIFA 13 jetzt nahezu unmöglich geworden. Ganz egal, wie stark man spielt, wie viele Chancen man herauskombiniert, irgendwann kommt der tote Punkt und von 100 auf 0 geht gar nichts mehr, die Luft ist einfach raus und man hat nur noch das Gefühl, das Spiel spielt dir einen Streich. Aus einem 3:0 zur Halbzeit ohne Torschuss des Gegners wird innerhalb kürzester Zeit ein 3:3 und spätestens in Minute 90 eine 3:4-Niederlage. Mit Glück kann man nochmal antworten und ausgleichen.

Die Gründe für die Misere sind vielfältig:
- die eigenen Innenverteidiger laufen kopflos aus dem Abwehrverbund
- Gegner werden weniger eng gedeckt
- die komplette Defensive ist plötzlich total offen und verwundbar
- Gegnerische Stürmer laufen durch Verteidiger durch und lassen sich von Tacklings nicht mehr stören
- Angreifer laufen konsequent vom Passspieler weg und verstecken sich hinter Denfensivspielern des Gegners, die denn keine Probleme haben, dem Ball entgegenzugehen und ihn anzunehmen
- generell kommen keine Pässe mehr an
- Abpraller egal ob vom Torwart oder eigenen Verteidigern fliegen nur noch zum Gegner
- Ballannahmen sind plötzlich eine riesen Herausforderung (egal ob Messi oder Roman Hubnik, mit gedrückter L2/L1-Taste oder was auch immer es noch für Möglichkeiten gibt)
- Spieler antizipieren gegnerische Pässe/Flanken nicht mehr vernünftig
- Spieler steuern sich auf einmal sehr träge
und und und...

Andersrum kann es natürlich genauso passieren, dass man so ein Spiel gewinnt. Da kommt bei mir aber keine Freude über ein gelungenes Comeback auf, der Frust wird nur stärker über ein nahezu unspielbares Ultimate Team. Dass ein Match durchgehend von einem Team beherrscht wird, weil der Spieler am Controller einfach besser ist als der andere, kommt genauso selten vor wie ein knappes 0:0, 1:1 oder 2:1 als Endergebnis. Die Regel sind Ergebnisse irgendwo zwischen 3:3 und 5:4.

Was ich sowieso seit der Einführung von Ultimate Team nicht verstehe ist, warum man den Spielablauf durch so überflüssige Features wie Moral unnötig beeinflusst und verschlechtert. Ein einfaches Freundschaftsspiel spielt sich ja bekanntlich ganz anders und deutlich langsamer als ein UT-Match, wo nebenbei noch gesagt viel zu viele spektakuläre Fernschusstore fallen. Über den Ablauf eines normalen Spiels in der FIFA 13-Demo war ich wirklich sehr positiv überrascht: Es spielt sich deutlich freier und man hat insgesamt mehr Möglichkeiten zum Torerfolg zu kommen als in FIFA 12. Dazu sind die PC-gesteuerten Verteidiger weniger anfällig für hohe Steilpässe, etc.. In UT steckt meiner Meinung nach allerdings so viel verschenktes Potential, dass es weh tut. An EA's Selle wärs mir aber wohl auch egal, der Rubel rollt durch den Verkauf des Spiels und den UT-InGame-Shop, ganz egal wie durchdacht das ganze ist, weil es kaum Alternativen gibt.

Da ich mir FIFA 13 zu 95% wegen Ultimate Team gekauft habe, kann ich dem Spiel insgesamt höchstens 2 Sterne geben, was ich aber wegen Bugs, die aus den Vorgängern übernommen wurden oder einfach neu dazugekommen sind nicht tun werde.

Fazit: 1 Stern, danke CIAO
Kommentar Kommentare (7) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Nov 17, 2012 1:26 AM CET


Gothic 3
Gothic 3
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Preis: EUR 2,50

4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Wirklich ein gutes Spiel (mit Community Patch), 2. Mai 2011
= Spaßfaktor:4.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Gothic 3 (Computerspiel)
Nach ein paar Jahren habe ich mich schließlich doch dazu entschieden, Gothic 3 zu kaufen, da die neuen Patches ja mittlerweile die gröbsten Schnitzer der Verkaufsversion behoben haben sollen.

Eins noch vorweg: Ich habe von vornherein mit dem finalen offiziellen Patch und dem finalen Community Patch gespielt.

Nach einigen Stunden Spielzeit bin ich im Grunde sehr zufrieden mit dem Spiel. Es ähnelt schon ziemlich seinen Vorgängern. Der vielleicht größte Unterschied, der mir bisher aufgefallen ist, ist die große Freiheit mit der man sich bei Gothic 3 in der Welt bewegen und Quests erfüllen kann. Überhaupt ist die Welt deutlich größer als in den Vorgängern und es gibt nicht mehr nur eine Stadt, sondern mehrere Städte in verschiedenen Regionen, die alle für sich schön und ganz individuell gestaltet sind.
Allerdings ist durch diese Weite die Handlungsdichte nicht mehr so stark und durch die am Anfang teils weiten Wege zwischen den wichtigen Orten und die wiederkehrenden Questmuster kam bei mir hin und wieder mal ein wenig Leerlauf/Langeweile auf: Von Stadt zu Stadt laufen, Gunst bei den bewohnenden Orks erwerben, mit dem Anführer sprechen, Rebellen/Orks plätten.
Später im Spiel ist dieser Leerlauf nicht mehr so stark zu spüren und durch die Teleportsteine, die man überall recht schnell bekommnt, braucht man auch nicht mehr so oft weite Wege zurücklegen.

Was ich wirklich klasse finde, ist, dass viele alte Charaktere wie Gorn, Lares oder Diego wieder im Spiel auftauchen. Da freut man sich regelrecht, die grafisch etwas aufpolierten alten Haudegen wiederzutreffen.

Was ich nicht gelungen finde, ist das Kampfsystem (auch mit alternativem Balancing). Kämpfe verlaufen selten taktisch, ganz einfach, weil man keine Taktik braucht. Simples "Drauflosfechten" mit gehaltener rechter Maustaste und geklickter linker lässt die meisten Gegner gar nicht erst zum Zuge kommen.
Mein nächster Kritikpunkt sind die teils langen Nachladeruckler, die immer mal wieder beim Durchqueren der Landschaft auftreten.

Bisher hatte ich zwei etwas größere Bugs:
- Ich konnte eine rel. wichtige Quest beim Alchimisten in einem der Rebellenlager nicht abgeben, durch die ich einen Feuerkelch und den entsprechenden Teleportstein bekommen hätte. Ich musste den armen Mann schließlich auf die Bretter schicken.
- Beim "Säubern" der Stadt Trelis sind mitten im Kampf plötzlich alle Orks verschwunden (auch die Leichen der bereits besiegten Orks), auf dem Bildschirm poppte ca. 10x (oder wie viel auch immer maximal gleichzeitig angezeigt werden kann) "Erfahrung +200" auf und ich hatte einen Levelup. Das war draußen vor den Stadtmauern. Als ich in die Stadt zurück kam, hatten sich bereits überall Rebellen breitgemacht.

Fazit:
Wer sich damals noch durch Kritiken im Stile von "unspielbar" hat abschrecken lassen, kann heute durch die sehr gute Arbeit der Community bedenkenlos zugreifen. Bis auf besagte Bugs habe ich bisher keine Probleme gehabt. An sich eine wirklich runde Sache und für jeden Rollenspiel-Fan (insbesodere Gothic-Fan) zu empfehlen. Wäre da nicht das schwache Kampfsystem und die sich häufig wiederholende Queststruktur, hätte ich dem Spiel ohne zu zögern 5 Sterne gegeben, so sind es immernoch gute 4 Sterne von mir.


Lifetime Rueckenbuerste
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Preis: EUR 4,52

7 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Schlecht verarbeitet, 24. Juli 2010
Rezension bezieht sich auf: Lifetime Rueckenbuerste (Haushaltswaren)
Die ersten 3 male den Rücken schrubben hat die Bürste noch geschafft. Beim vierten Mal hat sich der Bürstenkopf vom Stiel gelöst. Kann sein, dass das ein einmaliger Produktionsfehler ist und man kann das Problem mit ein wenig Eigeninitiative schnell beheben aber soetwas sollte eigentlich nicht passieren.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Dec 28, 2010 11:43 PM CET


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0 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Tolle Materialien toll verarbeitet, 15. Juli 2010
Ich habe relativ schmale Handgelenke aber das Armband lässt sich gut einstellen. Die Uhr passt einfach perfekt und sieht klasse aus! Super Ware + schnelle Lieferung = 5*

€: Naja die anfängliche Freude kann ich jetzt, nach ein paar Monaten nur noch eingeschränkt teilen. Grund dafür ist, dass sich eine der kleinen Metallstangen, die das Uhrgehäuse mit dem Armband verbinden gelöst hat und das Uhrgehäuse jetzt lose nur noch an einer stelle mit dem Armband verbunden ist. Die kleine Metallstange ist unauffindbar. Ich werde die Tage mal versuchen, ob ich das selbst wieder reparieren kann. Wahrscheinlich handelt es sich um einen seltenen Einzelfall aber für mich ist das schon ein wenig ärgerlich.


Fruit of the Loom New Slim Fit T Shirt. Das Qualitäts Shirt im Stretch Style. Körperbetonter Schnitt und Elastananteil in 8 Farben und den Grössen S bis XXL
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Dünner Stoff, eher schlechte Passform, 13. Juli 2010
Die Verarbeitung ist gut ABER mit persönlich ist der Stoff einfach zu dünn und der Schnitt hat mich nicht überzeugt. Gerade im Taillenbereich ist das Shirt meiner Ansicht nach zu weit.


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