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Rezensionen verfasst von
Graf Haunsperg "lovell4" (Frankfurt/London)

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Freimaurer für Dummies (Fur Dummies)
Freimaurer für Dummies (Fur Dummies)
von Christopher Hodapp
  Taschenbuch
Preis: EUR 12,99

5.0 von 5 Sternen Nicht nur für den Einstieg das Beste..., 10. Februar 2015
Auch wenn der Titel anderes ahnen lässt: das ist wirklich eines der besten Bücher zu diesem Thema, das ich nur jedem Suchenden ehrlich ans Herz legen kann. Hodapp behandelt die Inhalte sachlich und räumt auch mit vielen Märchen auf. Die wichtigen Fragen werden umfassend beantwortet und der Leser hat das Gefühl, dass dem Autor wirklich an einer sehr ausführlichen, sachlichen und ernsten Darstellung des Themas gelegen ist. Wie gesagt: meines Erachtens das beste Buch zum Einstieg in das Thema! Ein klarer Kauf!!!


Deutschland von Sinnen: Der irre Kult um Frauen, Homosexuelle und Zuwanderer
Deutschland von Sinnen: Der irre Kult um Frauen, Homosexuelle und Zuwanderer
von Akif Pirinçci
  Broschiert
Preis: EUR 17,80

20 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Besispiel für das, was die Medien aus Tatsachen machen..., 14. Dezember 2014
Hier mal etwas, das im November 2014 publiziert wurde, und das Akif Pirincci zu 100% bestätigt:

"Der Beitrag von Ausländern und künftiger Zuwanderung zum deutschen Staatshaushalt"

Eine von der Bertelmann-Stiftung in Auftrag gegebene Studie (veröffentlicht am 27.11.2014)

Autor: Prof. Dr. Holger Bonin
ZEW – Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung GmbH, Mannheim

In den Deutschen Medien wurde kolportiert, dass diese Studie nachweise, dass jeder in Deutschland lebende Ausländer im Durchschnitt jährlich 3.030 EUR mehr in die deutschen Sozialsysteme einbezahlt, als er an Trandferleistungen aus diesen Systemen erhält.

Dieser eine Satz wurde aus dieser 71-seitigen Studie isoliert zitiert und aus dem Zusammehang gerissen. In Wahrheit bildet er nur eine Zahl ab, die unter sehr eng gefassten, im Wesentlichen unrealistischen Annahmen, für das Jahr 2012 gilt.

Die wesentlichen Aussagen dieser Studie wurden von den Medien bewusst totgeschwiegen, denn sie enthalten politischen und gesellschaftlichen Sprengstoff! Man hätte nämlich zugeben müssen, dass z.B. Autoren wie Sarazin und Pirincci mit jedem Wort Recht hatten.

Ich habe mit die Mühe gemacht und die ganze Studie durchgelesen (so wie Herrn Pirinccis Buch auch) und möchte hier mal die wesentlichen Aussagen aus der Studie zitieren und kommentieren (der Zusammenhang wird sofort klar):

Zitat S. 30: „In der ausländischen Bevölkerung haben erheblich weniger Jahrgänge eine positive Generationenbilanz als in der deutschen Bevölkerung. Ausländer, die 2012 geboren wurden, werden unter Status-quo - Bedingungen über den gesamten Lebenszyklus hinweg im Gegenwartswert durchschnittlich rund 44.100 Euro mehr an Transfers erhalten, als sie an Steuern und Beiträgen zahlen. Dagegen erbringen die 2012 geborenen Deutschen einen deutlich positiven Finanzierungsbeitrag zu den öffentlichen Haushalten. Sie zahlen im Lebensverlauf durchschnittlich rund 110.800 Euro mehr an Steuern und Beiträgen, als sie an individuell zurechenbaren Transfers empfangen. Eine positive Generationenbilanz ergibt sich nur für diejenigen Ausländer, die im Basisjahr zwischen 7 und 45 Jahre alt waren. Der Höchstwert wird bei den 25-Jährigen erreicht: Ihr künftiger Finanzierungsbeitrag zu den öffentlichen Haushalten beträgt rund 152.400 Euro. Bei den gleichaltrigen Deutschen ist das Generationenkonto mit einem Wert von 340.000 Euro jedoch mehr als doppelt so hoch.“

Mein Kommentar: Das ist doch interessant! Die Medien haben nämlich nur die (äußerst fragwürdige) Momentaufnahme gesendet, die in den Kontext des politisch gewollten linken Mainstream passt! Dass die Studie tatsächlich auch die Wirklichkeit beleuchtet wurde tunlichst unterlassen. Würden in die Berechnungen tatsächlich alle 16,5 Mio. Zuwanderer einfließen und nicht nur die in Deutschland lebenden 6,6 Mio. Ausländer, sähen die Zahlen völlig anders – nämlich noch schlimmer – aus. Noch deutlicher wäre das Ergebnis, würde man zwischen verschiedenen ethnischen Gruppen unterscheiden. Das wäre aber politisch nicht korrekt und das berichten die Medien dann auch nicht!

Zitat S. 31f: „Dabei zahlen Ausländer über den gesamten Lebenszyklus gerechnet infolge ihrer schlechteren Integration am Arbeitsmarkt, die sich sowohl in niedrigeren Erwerbsquoten als auch in niedrigeren Löhnen ausdrückt, im Durchschnitt 29,2 Prozent weniger Sozialbeiträge als Deutsche.“

Kommentar: Um das zu wissen braucht man keine Studie! Auch hier wäre ein Vergleich der Herkunftsländer interessant!

Zitat S. 31f: (…) “Bei der Einkommensteuer beträgt der Rückstand – da der progressive Tarifverlauf zum Tragen kommt – sogar 38,9 Prozent. Ein noch weitaus größerer Rückstand der Ausländer (58,9 Prozent) ist im Hinblick auf die Steuern auf Kapital zu konstatieren. Am kleinsten sind die Unterschiede nach Nationalität bei den indirekten Steuern auf den Verbrauch. Durch staatliche Umverteilung sind die Einkommensunterschiede zwischen den beiden Bevölkerungsgruppen nach Steuern und Transfers kleiner als die Bruttoeinkommensunterschiede.“

Kommentar: Das beinhaltet Zündstoff, aber keiner hat‘s gemerkt! Das bedeutet doch klipp und klar, dass von den in die Studie eingeflossenen Ausländern wesentlich weniger Einkommen (und damit Einkommensteuer) generiert wird, aber im Vergleich zur deutschen Bevölkerung mehr konsumiert wird, was zu einem überproportionalen Anfall von Verbrauchsteuern (z.B. Mehrwertsteuer) in Relation zum Einkommen führt. Das heißt, dass mehr konsumiert als verdient wird, d.h. dass sich diese Haushalte massiv verschulden. Gleichzeitig werden jährlich von dieser Bevölkerungsgruppe Milliardenbeträge ins an im Ausland lebende Familienangehörige überwiesen.

Zitat S. 32: „Die über den Lebenszyklus empfangenen Leistungen sind um 83,4 Prozent höher als bei den Deutschen.“

Kommentar: Das hat jetzt wohl keinen überrascht, auch wenn die Zahl höher ausfällt, als ich es erwartet hätte!

Zitat S. 34: „Grundsätzlich gilt: Der laufende Nettofinanzierungsbeitrag von Migrantenbevölkerungen zu den öffentlichen Haushalten ist im Allgemeinen gering. International beträgt er gemäß den vergleichenden Analysen der OECD meist unter 0,5 Prozent des laufenden Bruttoinlandsprodukts. Der aktuelle Wert für Deutschland liegt bei dieser Rechnung mit weniger als 0,1 Prozent eher am unteren Rand.“ (…) Erstens ist, wie die internationalen Erfahrungen zeigen, der geschätzte fiskalische Beitrag von Migranten in der Tendenz umso größer, je jünger die zugewanderte Bevölkerung und je höher der Anteil der ökonomisch motivierten Zuwanderung ist. Der Bestand der ausländischen Bevölkerung in Deutschland ist jedoch als Ergebnis der weit zurückliegenden Gastarbeiterpolitik verhältnismäßig alt. Zugleich ist der Anteil der über ökonomische Kanäle gesteuerten Zugewanderten im Bevölkerungsbestand ziemlich klein, weil Deutschland über lange Zeit für diese Kategorie der Migration verschlossen war.“

Kommentar: Das heißt im Klartext: die deutsche Politik hat sich Jahrzehntelang gegen qualifizierte Zuwanderung gesperrt und die Tatsachen stur negiert. Und heute haben wir den Salat! Nur qualifizierte Zuwanderung kann das Problem beheben!

Zitat S. 36: „Einen individuellen Finanzierungsbeitrag, der höher ist als die zugerechneten allgemeinen Staatsausgaben, leisten im Durchschnitt nur die am Ausgangspunkt der Rechnung 20 - bis 33-jährigen Ausländer und die 5- bis 48-jährigen Deutschen. Jedes Neugeborene schafft über den gesamten Lebensverlauf gerechnet ein ganz erhebliches Defizit: Bei Ausländerkindern steht ein Kohortendefizit von 196.000 Euro (…) zu Buche. Dieselben Werte ergeben sich dem Prinzip nach auch für alle künftig geborenen Generationen, soweit sie sich fiskalisch wie ihre Eltern verhalten werden und der Staat in Zukunft nicht bei den allgemeinen öffentlichen Ausgaben spart. (…) Gewichtet man die Kohortensalden der lebenden Generationen mit der jeweiligen Altersstruktur der beiden Bevölkerungsgruppen, verschlechtert die deutsche Bevölkerung des Jahres 2012 das intertemporale Staatsbudget pro Kopf um durchschnittlich 3.100 Euro, die ausländische Bevölkerung pro Kopf um 79.100 Euro.“

Kommentar: Beim Kohortendefizit wird der Anteil der gesamten Staatsausgaben einbezogen, die jeder in Deutschland lebende in Anspruch nimmt, die aber nicht über die Sozialabgaben bzw. soziale Transferleistungen erfasst werden. Das lasse man sich mal auf der Zunge zergehen: 196.000 EUR! Wieso kommt das nicht in den öffentlich-rechtlichen Medien! Klar, da sitzen Politiker im Beirat!

Zitat S. 38: „Weil die hier durchgeführte Nachhaltigkeitsrechnung ausschließlich nach vorne schaut, bleiben alle Nettosteuerzahlungen außer Acht, welche die in Deutschland lebenden Ausländer in der Vergangenheit geleistet haben. Der vergangene Finanzierungsbeitrag der Ausländer ist implizit in der Staatsverschuldung des Basisjahres enthalten, lässt sich aber nicht quantifizieren. Demnach ist auch nicht zu beziffern, wie groß die Nachhaltigkeitslücke der öffentlichen Finanzen und damit der auf die deutsche Bevölkerung zukommende zusätzliche Konsolidierungsbedarf ohne die Anwesenheit der Ausländer in Deutschland wäre.“

Kommentar: Es sei hier nur verwiesen auf folgenden Artikel in der FAZ:

Gunnar Heinsohn: ‚Deutschland verschläft den Kampf um Talente‘; in: Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 25.06.2010.
Er schreibt hierzu Folgendes:
(…) „Eine Billion Euro Sonderschulden aber hatte Deutschland bereits 2007 für Migranten, die mehr aus den Hilfesystemen entnehmen, als sie aufgrund schlechter Schulleistungen und anderer Handicaps in sie einzahlen können. Auf jeden der 25 Millionen vollerwerbstätigen Nettosteuerzahler fallen allein für diese historisch einmalige Aufgabe 40.000 Euro Schulden. (…)“

Das bedeutet im Klartext: 1 Billion EUR ist mehr, als das gesamte in Deutschland vorhandene Gebrauchsvermögen (Auto, Fernseher, Schmuck, Uhren,… etc.). Das sind ca. 65% der aktuellen deutschen Staatsverschuldung!!! Jeder steuerzahlende Bundesbürger zahlt (neben den Zinsen für die bereits bestehenden 40.000 EUR) heute statistisch gesehen pro Jahr 1.251 Euro aus eigener Tasche für integrationsunwillige Zuwanderer!
Bis 2007 eine Billion EUR (1.000.000.000.000 EUR) Defizit (nicht Kosten, sondern Defizit!!!). Ca. 65% unserer gesamten Staatsschulden resultieren aus Zuwanderung!!!

Zitat S. 40: „Berücksichtigt man darüber hinaus die höheren allgemeinen Staatsausgaben, die sich aus der zuwanderungsbedingt höheren Bevölkerungsgröße ergeben, fällt die fiskalische Bilanz der Zuwanderung deutlich ungünstiger aus. In einem mittleren Szenario mit 200.000 Zuwanderern netto pro Jahr beläuft sich das mit der Altersstruktur gewogene Kohortendefizit für die erste Zuwanderergeneration auf 33.800 Euro pro Kopf, im Vergleich zu 6.800 Euro für die deutsche Bevölkerung des Jahres 2012 und 81.100 Euro für die ausländische Ausgangsbevölkerung. Bei den Kohortendefiziten fallen die Zuwanderer gegenüber den Deutschen trotz ihres leichten Vorteils bei den Generationenkonten also klar zurück. (…) Zum durchschnittlichen Kohortendefizit der ersten Zuwanderergeneration kommen noch die Defizite, die von den Nachkommen der Zuwanderer ausgelöst werden. Weil auch deutsche Neugeborene unter den fiskalpolitischen Parametern des Status quo über ihren vollständigen Lebenszyklus gerechnet die öffentlichen Haushalte belasten, gilt dies völlig unabhängig davon, wie gut den Nachkommen der Zuwanderer die Integration - im Sinne einer Annäherung an die Nettofinanzierungsbeiträge der Deutschen – gelingen wird.
Somit ergibt sich als Diagnose, dass künftige Zuwanderer, soweit das Niveau der von ihnen geleisteten Steuer- und Beitragszahlungen und der empfangenen Transfers dem der aktuell in Deutschland lebenden Ausländer entspricht, bei einer intertemporalen Rechnung keine Entlastung, sondern eine Belastung für den öffentlichen Gesamthaushalt darstellen.“

Kommentar: Das sind doch deutliche Aussagen, auch wenn hier die qualitativen Faktoren der Zuwanderungsbilanz nicht einfließen! Die Nachrichtensendungen haben das kurz so zusammengefasst: „Jeder Ausländer zahlt pro Jahr 3.300 Euro mehr in die Sozialsysteme ein, als er aus ihnen bekommt.“ Nochmal zur Klarstellung: das ist dieselbe Studie!!! Wo wurde dieser Abschnitt denn in den Nachrichten verlesen?

Zitat S. 42: „Unterstellt man den Extremfall, dass die zweite und alle folgenden Generationen sich so verhalten wie die erste Generation der künftigen Zuwanderer, es also überhaupt keine Integration gibt, würde sich bei einem jährlichen Wanderungssaldo von 200.000 Personen die Nachhaltigkeitslücke in den öffentlichen Finanzen um etwa ein Fünftel (20%) bis auf 249,0 Prozent des Bruttoinlandsprodukts vergrößern. Im anderen Extremfall, dass sich alle Nachkommen der Zuwanderer so verhalten wie die deutsche Bevölkerung, würde die Nachhaltigkeitslücke dagegen um knapp fünf Prozent auf 196,1 Prozent des Bruttoinlandsprodukts fallen.“

Kommentar: Das letztere Szenario ist völlig unrealistisch, zeigt aber wie es uns in Deutschland gehen könnte, wenn…

Zitat S. 43: „Aus den Ergebnissen des Basisszenarios folgt, dass es für die Aufnahmegesellschaft unter dem Gesichtspunkt der Wirkung auf die öffentlichen Finanzen lohnend wäre, sich gegen Zuwanderung abzuschotten. Ursächlich hierfür ist, dass die künftigen Zuwanderer gemäß den gesetzten Annahmen lediglich die relativ ungünstige Nettozahlungsposition der bereits in Deutschland lebenden Menschen mit ausländischer Staatsbürgerschaft erreichen. Der Bestand der ausländischen Bevölkerung ist jedoch immer noch stark durch die Gastarbeitermigration und die anschließende Phase der Abschottung gegenüber ökonomisch motivierter Zuwanderung geprägt. In der Folge ist der Bestand an Ausländern durch einen hohen Anteil Geringqualifizierter, eine niedrige Beschäftigungsrate und hohe Arbeitslosigkeit charakterisiert - Faktoren, die sich ungünstig auf die fiskalische Position dieses Bevölkerungsteils auswirken.“

Kommentar: Das ist politischer Sprengstoff! Bitte behandelt diese Studie im Politikunterricht an den Schulen und bitte verlest sie öffentlich im Bundestag (und zwar vollständig)! Das wird sich aber im Rahmen der Political Correctnes kein Politiker oder Lehrer trauen, denn diese Erkenntnis besagt zwischen den Zeilen, dass die Zuwanderung zum Großteil direkt in die Sozialsysteme erfolgt.

Zitat S. 47: „Über den gesamten Lebensverlauf gerechnet entsteht nur bei den Hochqualifizierten ein Kohortenüberschuss. Sie zahlen pro Kopf 108.000 Euro mehr an Steuern und Beiträgen an den Staat, als sie der öffentlichen Hand an Aufwand in Form von individuellen Transfers oder allgemeinen Staatsausgaben verursachen. Bei den Personen mit mittlerer Qualifikation entsteht dagegen bei den gesamten unveränderten fiskalpolitischen Parametern ein Kohortendefizit in Höhe von 48.800 Euro, bei den Geringqualifizierten sogar ein Defizit in Höhe von 221.500 Euro. (…) Wären künftige Zuwanderer ausschließlich gering qualifiziert, würde die fiskalische Gesamtbilanz also ungünstiger ausfallen als im Basisszenario. Jedoch liegt das Altersprofil der Kohortendefizite für die Ausländer von dem Verlauf für die Geringqualifizierten nicht allzu weit entfernt. Dieser Befund ist wegen der hohen Quote von Geringqualifizierten in der ausländischen Bevölkerungsgruppe kaum überraschend.“

Kommentar: Fazit dieser Aussage: gerne Zuwanderung, aber dann MUSS sie hochqualifizierten Ausländern vorbehalten sein!

Zitat S. 56: „Der Überschuss der von heutigen und künftigen Ausländergenerationen insgesamt gezahlten Steuern und Beiträge über die empfangenen Sozialtransfers ist allerdings bei Weitem nicht groß genug, um die Nachhaltigkeit der öffentlichen Finanzen, das heißt die auf Dauer unveränderte Fortführung der derzeit gesetzten staatlichen Einnahmen- und Ausgabenparameter, zu gewährleisten. Stellt man den Ausländern gemäß ihrem Bevölkerungsanteil einen Anteil an den allgemeinen Staatsausgaben Verteidigung, Straßenbau etc. in Rechnung, gerät ihre fiskalische Bilanz ins Defizit. Pro Kopf beträgt dieses implizite Finanzierungsdefizit 79.100 Euro je Ausländer. Auch bei den Deutschen ergibt sich bei dieser umfassend vorausschauenden Rechnung ein solcher Fehlbetrag. Mit 3.100 Euro pro Kopf der deutschen Wohnbevölkerung fällt er wegen der besseren Steuer-Transfer-Bilanz dieses Bevölkerungsteils allerdings markant niedriger aus.“

Kommentar: Klare Aussage, oder?!

Zitat S. 57: „Geht man von der stark stilisierten Annahme aus, dass die Finanzierungslücke im intertemporalen Staatshaushalt durch eine sofortige und permanente Verringerung des Pro-Kopf-Aufwands für die allgemeinen Staatsausgaben bzw. die Einführung einer Kopfsteuer geschlossen wird, verringert sich das den heute lebenden Ausländern zugerechnete implizite Finanzierungsdefizit um knapp 45 Prozent auf 43.700 Euro pro Kopf. Ein solches Defizit wäre mit einer nachhaltigen Fiskalpolitik vereinbar, allerdings müsste die deutsche Bevölkerungsgruppe dafür einen positiven Finanzierungsbeitrag erbringen.“

Kommentar & Klartext: Die hier zugrundeliegende Annahme ist ‚stark stilisiert‘! Das heißt, sie wird nicht zutreffen – bedeutet aber in ihrer Konsequenz, dass das Problem dadurch in den Griff zu bekommen wäre, wenn a) der Staat seine Ausgaben massiv beschneiden würde (also noch weniger Schulbücher, Kindergärten und Bibliotheken schließen, Schwimmbäder zumachen, Straßenbau- und Reparaturmaßnahmen zurückfahren, Opernhäuser und Theater dichtmachen, Sporthallen verfallen lassen, noch mehr Polizisten entlassen, etc…) oder b) die deutsche Bevölkerungsgruppe noch mehr zur Kasse gebeten würde (oder eine Kombination aus beiden Maßnahmen)! Sind wir schon so weit? Nochmal: diese Studie umfasst 71 Seiten mit zum Teil schockierenden Erkenntnissen, die ein sofortiges politisches Handeln erforderlich machen! Zitiert wurde in den Medien nur die Passage von S. 56 mit den 3.300 EUR!
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Deutschland schafft sich ab: Wie wir unser Land aufs Spiel setzen
Deutschland schafft sich ab: Wie wir unser Land aufs Spiel setzen
von Thilo Sarrazin
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 22,99

22 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die Bertelsmann-Studie bestätigt Sarazin!, 14. Dezember 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Hier mal etwas, das im November 2014 publiziert wurde, und das Sarazin zu 100% bestätigt:

"Der Beitrag von Ausländern und künftiger Zuwanderung zum deutschen Staatshaushalt"

Eine von der Bertelmann-Stiftung in Auftrag gegebene Studie (veröffentlicht am 27.11.2014)

Autor: Prof. Dr. Holger Bonin
ZEW – Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung GmbH, Mannheim

In den Deutschen Medien wurde kolportiert, dass diese Studie nachweise, dass jeder in Deutschland lebende Ausländer im Durchschnitt jährlich 3.030 EUR mehr in die deutschen Sozialsysteme einbezahlt, als er an Trandferleistungen aus diesen Systemen erhält.

Dieser eine Satz wurde aus dieser 71-seitigen Studie isoliert zitiert und aus dem Zusammehang gerissen. In Wahrheit bildet er nur eine Zahl ab, die unter sehr eng gefassten, im Wesentlichen unrealistischen Annahmen, für das Jahr 2012 gilt.

Die wesentlichen Aussagen dieser Studie wurden von den Medien bewusst totgeschwiegen, denn sie enthalten politischen und gesellschaftlichen Sprengstoff! Man hätte nämlich zugeben müssen, dass Sarazin mit jedem Wort in seinem Buch 'Deutschland schafft sich ab' Recht hatte.

Ich habe mit die Mühe gemacht und die ganze Studie durchgelesen (so wie Herrn Sarazins Buch auch) und möchte hier mal die wesentlichen Aussagen aus der Studie zitieren und kommentieren:

Zitat S. 30: „In der ausländischen Bevölkerung haben erheblich weniger Jahrgänge eine positive Generationenbilanz als in der deutschen Bevölkerung. Ausländer, die 2012 geboren wurden, werden unter Status-quo - Bedingungen über den gesamten Lebenszyklus hinweg im Gegenwartswert durchschnittlich rund 44.100 Euro mehr an Transfers erhalten, als sie an Steuern und Beiträgen zahlen. Dagegen erbringen die 2012 geborenen Deutschen einen deutlich positiven Finanzierungsbeitrag zu den öffentlichen Haushalten. Sie zahlen im Lebensverlauf durchschnittlich rund 110.800 Euro mehr an Steuern und Beiträgen, als sie an individuell zurechenbaren Transfers empfangen. Eine positive Generationenbilanz ergibt sich nur für diejenigen Ausländer, die im Basisjahr zwischen 7 und 45 Jahre alt waren. Der Höchstwert wird bei den 25-Jährigen erreicht: Ihr künftiger Finanzierungsbeitrag zu den öffentlichen Haushalten beträgt rund 152.400 Euro. Bei den gleichaltrigen Deutschen ist das Generationenkonto mit einem Wert von 340.000 Euro jedoch mehr als doppelt so hoch.“

Mein Kommentar: Das ist doch interessant! Die Medien haben nämlich nur die (äußerst fragwürdige) Momentaufnahme gesendet, die in den Kontext des politisch gewollten linken Mainstream passt! Dass die Studie tatsächlich auch die Wirklichkeit beleuchtet wurde tunlichst unterlassen. Würden in die Berechnungen tatsächlich alle 16,5 Mio. Zuwanderer einfließen und nicht nur die in Deutschland lebenden 6,6 Mio. Ausländer, sähen die Zahlen völlig anders – nämlich noch schlimmer – aus. Noch deutlicher wäre das Ergebnis, würde man zwischen verschiedenen ethnischen Gruppen unterscheiden. Das wäre aber politisch nicht korrekt und das berichten die Medien dann auch nicht!

Zitat S. 31f: „Dabei zahlen Ausländer über den gesamten Lebenszyklus gerechnet infolge ihrer schlechteren Integration am Arbeitsmarkt, die sich sowohl in niedrigeren Erwerbsquoten als auch in niedrigeren Löhnen ausdrückt, im Durchschnitt 29,2 Prozent weniger Sozialbeiträge als Deutsche.“

Kommentar: Um das zu wissen braucht man keine Studie! Auch hier wäre ein Vergleich der Herkunftsländer interessant!

Zitat S. 31f: (…) “Bei der Einkommensteuer beträgt der Rückstand – da der progressive Tarifverlauf zum Tragen kommt – sogar 38,9 Prozent. Ein noch weitaus größerer Rückstand der Ausländer (58,9 Prozent) ist im Hinblick auf die Steuern auf Kapital zu konstatieren. Am kleinsten sind die Unterschiede nach Nationalität bei den indirekten Steuern auf den Verbrauch. Durch staatliche Umverteilung sind die Einkommensunterschiede zwischen den beiden Bevölkerungsgruppen nach Steuern und Transfers kleiner als die Bruttoeinkommensunterschiede.“

Kommentar: Das beinhaltet Zündstoff, aber keiner hat‘s gemerkt! Das bedeutet doch klipp und klar, dass von den in die Studie eingeflossenen Ausländern wesentlich weniger Einkommen (und damit Einkommensteuer) generiert wird, aber im Vergleich zur deutschen Bevölkerung mehr konsumiert wird, was zu einem überproportionalen Anfall von Verbrauchsteuern (z.B. Mehrwertsteuer) in Relation zum Einkommen führt. Das heißt, dass mehr konsumiert als verdient wird, d.h. dass sich diese Haushalte massiv verschulden. Gleichzeitig werden jährlich von dieser Bevölkerungsgruppe Milliardenbeträge ins an im Ausland lebende Familienangehörige überwiesen.

Zitat S. 32: „Die über den Lebenszyklus empfangenen Leistungen sind um 83,4 Prozent höher als bei den Deutschen.“

Kommentar: Das hat jetzt wohl keinen überrascht, auch wenn die Zahl höher ausfällt, als ich es erwartet hätte!

Zitat S. 34: „Grundsätzlich gilt: Der laufende Nettofinanzierungsbeitrag von Migrantenbevölkerungen zu den öffentlichen Haushalten ist im Allgemeinen gering. International beträgt er gemäß den vergleichenden Analysen der OECD meist unter 0,5 Prozent des laufenden Bruttoinlandsprodukts. Der aktuelle Wert für Deutschland liegt bei dieser Rechnung mit weniger als 0,1 Prozent eher am unteren Rand.“ (…) Erstens ist, wie die internationalen Erfahrungen zeigen, der geschätzte fiskalische Beitrag von Migranten in der Tendenz umso größer, je jünger die zugewanderte Bevölkerung und je höher der Anteil der ökonomisch motivierten Zuwanderung ist. Der Bestand der ausländischen Bevölkerung in Deutschland ist jedoch als Ergebnis der weit zurückliegenden Gastarbeiterpolitik verhältnismäßig alt. Zugleich ist der Anteil der über ökonomische Kanäle gesteuerten Zugewanderten im Bevölkerungsbestand ziemlich klein, weil Deutschland über lange Zeit für diese Kategorie der Migration verschlossen war.“

Kommentar: Das heißt im Klartext: die deutsche Politik hat sich Jahrzehntelang gegen qualifizierte Zuwanderung gesperrt und die Tatsachen stur negiert. Und heute haben wir den Salat! Nur qualifizierte Zuwanderung kann das Problem beheben!

Zitat S. 36: „Einen individuellen Finanzierungsbeitrag, der höher ist als die zugerechneten allgemeinen Staatsausgaben, leisten im Durchschnitt nur die am Ausgangspunkt der Rechnung 20 - bis 33-jährigen Ausländer und die 5- bis 48-jährigen Deutschen. Jedes Neugeborene schafft über den gesamten Lebensverlauf gerechnet ein ganz erhebliches Defizit: Bei Ausländerkindern steht ein Kohortendefizit von 196.000 Euro (…) zu Buche. Dieselben Werte ergeben sich dem Prinzip nach auch für alle künftig geborenen Generationen, soweit sie sich fiskalisch wie ihre Eltern verhalten werden und der Staat in Zukunft nicht bei den allgemeinen öffentlichen Ausgaben spart. (…) Gewichtet man die Kohortensalden der lebenden Generationen mit der jeweiligen Altersstruktur der beiden Bevölkerungsgruppen, verschlechtert die deutsche Bevölkerung des Jahres 2012 das intertemporale Staatsbudget pro Kopf um durchschnittlich 3.100 Euro, die ausländische Bevölkerung pro Kopf um 79.100 Euro.“

Kommentar: Beim Kohortendefizit wird der Anteil der gesamten Staatsausgaben einbezogen, die jeder in Deutschland lebende in Anspruch nimmt, die aber nicht über die Sozialabgaben bzw. soziale Transferleistungen erfasst werden. Das lasse man sich mal auf der Zunge zergehen: 196.000 EUR! Wieso kommt das nicht in den öffentlich-rechtlichen Medien! Klar, da sitzen Politiker im Beirat!

Zitat S. 38: „Weil die hier durchgeführte Nachhaltigkeitsrechnung ausschließlich nach vorne schaut, bleiben alle Nettosteuerzahlungen außer Acht, welche die in Deutschland lebenden Ausländer in der Vergangenheit geleistet haben. Der vergangene Finanzierungsbeitrag der Ausländer ist implizit in der Staatsverschuldung des Basisjahres enthalten, lässt sich aber nicht quantifizieren. Demnach ist auch nicht zu beziffern, wie groß die Nachhaltigkeitslücke der öffentlichen Finanzen und damit der auf die deutsche Bevölkerung zukommende zusätzliche Konsolidierungsbedarf ohne die Anwesenheit der Ausländer in Deutschland wäre.“

Kommentar: Es sei hier nur verwiesen auf folgenden Artikel in der FAZ:

Gunnar Heinsohn: ‚Deutschland verschläft den Kampf um Talente‘; in: Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 25.06.2010.
Er schreibt hierzu Folgendes:
(…) „Eine Billion Euro Sonderschulden aber hatte Deutschland bereits 2007 für Migranten, die mehr aus den Hilfesystemen entnehmen, als sie aufgrund schlechter Schulleistungen und anderer Handicaps in sie einzahlen können. Auf jeden der 25 Millionen vollerwerbstätigen Nettosteuerzahler fallen allein für diese historisch einmalige Aufgabe 40.000 Euro Schulden. (…)“

Das bedeutet im Klartext: 1 Billion EUR ist mehr, als das gesamte in Deutschland vorhandene Gebrauchsvermögen (Auto, Fernseher, Schmuck, Uhren,… etc.). Das sind ca. 65% der aktuellen deutschen Staatsverschuldung!!! Jeder steuerzahlende Bundesbürger zahlt (neben den Zinsen für die bereits bestehenden 40.000 EUR) heute statistisch gesehen pro Jahr 1.251 Euro aus eigener Tasche für integrationsunwillige Zuwanderer!
Bis 2007 eine Billion EUR (1.000.000.000.000 EUR) Defizit (nicht Kosten, sondern Defizit!!!). Ca. 65% unserer gesamten Staatsschulden resultieren aus Zuwanderung!!!

Zitat S. 40: „Berücksichtigt man darüber hinaus die höheren allgemeinen Staatsausgaben, die sich aus der zuwanderungsbedingt höheren Bevölkerungsgröße ergeben, fällt die fiskalische Bilanz der Zuwanderung deutlich ungünstiger aus. In einem mittleren Szenario mit 200.000 Zuwanderern netto pro Jahr beläuft sich das mit der Altersstruktur gewogene Kohortendefizit für die erste Zuwanderergeneration auf 33.800 Euro pro Kopf, im Vergleich zu 6.800 Euro für die deutsche Bevölkerung des Jahres 2012 und 81.100 Euro für die ausländische Ausgangsbevölkerung. Bei den Kohortendefiziten fallen die Zuwanderer gegenüber den Deutschen trotz ihres leichten Vorteils bei den Generationenkonten also klar zurück. (…) Zum durchschnittlichen Kohortendefizit der ersten Zuwanderergeneration kommen noch die Defizite, die von den Nachkommen der Zuwanderer ausgelöst werden. Weil auch deutsche Neugeborene unter den fiskalpolitischen Parametern des Status quo über ihren vollständigen Lebenszyklus gerechnet die öffentlichen Haushalte belasten, gilt dies völlig unabhängig davon, wie gut den Nachkommen der Zuwanderer die Integration - im Sinne einer Annäherung an die Nettofinanzierungsbeiträge der Deutschen – gelingen wird.
Somit ergibt sich als Diagnose, dass künftige Zuwanderer, soweit das Niveau der von ihnen geleisteten Steuer- und Beitragszahlungen und der empfangenen Transfers dem der aktuell in Deutschland lebenden Ausländer entspricht, bei einer intertemporalen Rechnung keine Entlastung, sondern eine Belastung für den öffentlichen Gesamthaushalt darstellen.“

Kommentar: Das sind doch deutliche Aussagen, auch wenn hier die qualitativen Faktoren der Zuwanderungsbilanz nicht einfließen! Die Nachrichtensendungen haben das kurz so zusammengefasst: „Jeder Ausländer zahlt pro Jahr 3.300 Euro mehr in die Sozialsysteme ein, als er aus ihnen bekommt.“ Nochmal zur Klarstellung: das ist dieselbe Studie!!! Wo wurde dieser Abschnitt denn in den Nachrichten verlesen?

Zitat S. 42: „Unterstellt man den Extremfall, dass die zweite und alle folgenden Generationen sich so verhalten wie die erste Generation der künftigen Zuwanderer, es also überhaupt keine Integration gibt, würde sich bei einem jährlichen Wanderungssaldo von 200.000 Personen die Nachhaltigkeitslücke in den öffentlichen Finanzen um etwa ein Fünftel (20%) bis auf 249,0 Prozent des Bruttoinlandsprodukts vergrößern. Im anderen Extremfall, dass sich alle Nachkommen der Zuwanderer so verhalten wie die deutsche Bevölkerung, würde die Nachhaltigkeitslücke dagegen um knapp fünf Prozent auf 196,1 Prozent des Bruttoinlandsprodukts fallen.“

Kommentar: Das letztere Szenario ist völlig unrealistisch, zeigt aber wie es uns in Deutschland gehen könnte, wenn…

Zitat S. 43: „Aus den Ergebnissen des Basisszenarios folgt, dass es für die Aufnahmegesellschaft unter dem Gesichtspunkt der Wirkung auf die öffentlichen Finanzen lohnend wäre, sich gegen Zuwanderung abzuschotten. Ursächlich hierfür ist, dass die künftigen Zuwanderer gemäß den gesetzten Annahmen lediglich die relativ ungünstige Nettozahlungsposition der bereits in Deutschland lebenden Menschen mit ausländischer Staatsbürgerschaft erreichen. Der Bestand der ausländischen Bevölkerung ist jedoch immer noch stark durch die Gastarbeitermigration und die anschließende Phase der Abschottung gegenüber ökonomisch motivierter Zuwanderung geprägt. In der Folge ist der Bestand an Ausländern durch einen hohen Anteil Geringqualifizierter, eine niedrige Beschäftigungsrate und hohe Arbeitslosigkeit charakterisiert - Faktoren, die sich ungünstig auf die fiskalische Position dieses Bevölkerungsteils auswirken.“

Kommentar: Das ist politischer Sprengstoff! Bitte behandelt diese Studie im Politikunterricht an den Schulen und bitte verlest sie öffentlich im Bundestag (und zwar vollständig)! Das wird sich aber im Rahmen der Political Correctnes kein Politiker oder Lehrer trauen, denn diese Erkenntnis besagt zwischen den Zeilen, dass die Zuwanderung zum Großteil direkt in die Sozialsysteme erfolgt.

Zitat S. 47: „Über den gesamten Lebensverlauf gerechnet entsteht nur bei den Hochqualifizierten ein Kohortenüberschuss. Sie zahlen pro Kopf 108.000 Euro mehr an Steuern und Beiträgen an den Staat, als sie der öffentlichen Hand an Aufwand in Form von individuellen Transfers oder allgemeinen Staatsausgaben verursachen. Bei den Personen mit mittlerer Qualifikation entsteht dagegen bei den gesamten unveränderten fiskalpolitischen Parametern ein Kohortendefizit in Höhe von 48.800 Euro, bei den Geringqualifizierten sogar ein Defizit in Höhe von 221.500 Euro. (…) Wären künftige Zuwanderer ausschließlich gering qualifiziert, würde die fiskalische Gesamtbilanz also ungünstiger ausfallen als im Basisszenario. Jedoch liegt das Altersprofil der Kohortendefizite für die Ausländer von dem Verlauf für die Geringqualifizierten nicht allzu weit entfernt. Dieser Befund ist wegen der hohen Quote von Geringqualifizierten in der ausländischen Bevölkerungsgruppe kaum überraschend.“

Kommentar: Fazit dieser Aussage: gerne Zuwanderung, aber dann MUSS sie hochqualifizierten Ausländern vorbehalten sein!

Zitat S. 56: „Der Überschuss der von heutigen und künftigen Ausländergenerationen insgesamt gezahlten Steuern und Beiträge über die empfangenen Sozialtransfers ist allerdings bei Weitem nicht groß genug, um die Nachhaltigkeit der öffentlichen Finanzen, das heißt die auf Dauer unveränderte Fortführung der derzeit gesetzten staatlichen Einnahmen- und Ausgabenparameter, zu gewährleisten. Stellt man den Ausländern gemäß ihrem Bevölkerungsanteil einen Anteil an den allgemeinen Staatsausgaben Verteidigung, Straßenbau etc. in Rechnung, gerät ihre fiskalische Bilanz ins Defizit. Pro Kopf beträgt dieses implizite Finanzierungsdefizit 79.100 Euro je Ausländer. Auch bei den Deutschen ergibt sich bei dieser umfassend vorausschauenden Rechnung ein solcher Fehlbetrag. Mit 3.100 Euro pro Kopf der deutschen Wohnbevölkerung fällt er wegen der besseren Steuer-Transfer-Bilanz dieses Bevölkerungsteils allerdings markant niedriger aus.“

Kommentar: Klare Aussage, oder?!

Zitat S. 57: „Geht man von der stark stilisierten Annahme aus, dass die Finanzierungslücke im intertemporalen Staatshaushalt durch eine sofortige und permanente Verringerung des Pro-Kopf-Aufwands für die allgemeinen Staatsausgaben bzw. die Einführung einer Kopfsteuer geschlossen wird, verringert sich das den heute lebenden Ausländern zugerechnete implizite Finanzierungsdefizit um knapp 45 Prozent auf 43.700 Euro pro Kopf. Ein solches Defizit wäre mit einer nachhaltigen Fiskalpolitik vereinbar, allerdings müsste die deutsche Bevölkerungsgruppe dafür einen positiven Finanzierungsbeitrag erbringen.“

Kommentar & Klartext: Die hier zugrundeliegende Annahme ist ‚stark stilisiert‘! Das heißt, sie wird nicht zutreffen – bedeutet aber in ihrer Konsequenz, dass das Problem dadurch in den Griff zu bekommen wäre, wenn a) der Staat seine Ausgaben massiv beschneiden würde (also noch weniger Schulbücher, Kindergärten und Bibliotheken schließen, Schwimmbäder zumachen, Straßenbau- und Reparaturmaßnahmen zurückfahren, Opernhäuser und Theater dichtmachen, Sporthallen verfallen lassen, noch mehr Polizisten entlassen, etc…) oder b) die deutsche Bevölkerungsgruppe noch mehr zur Kasse gebeten würde (oder eine Kombination aus beiden Maßnahmen)! Sind wir schon so weit? Nochmal: diese Studie umfasst 71 Seiten mit zum Teil schockierenden Erkenntnissen, die ein sofortiges politisches Handeln erforderlich machen! Zitiert wurde in den Medien nur die Passage von S. 56 mit den 3.300 EUR!
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Mar 12, 2015 10:25 PM CET


Stalins verhinderter Erstschlag: Hitler erstickt die Weltrevolution
Stalins verhinderter Erstschlag: Hitler erstickt die Weltrevolution
von Viktor Suvorov
  Gebundene Ausgabe

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gut, aber nicht neu..., 18. November 2014
Bereits 1994 kam das Buch 'Der Wortbruch' von Prof. Werner Maser auf den Markt. Prof. Maser gilt sogar beim Magazin Der Spiegel als 'Institution in Sachen Hitler und NS-Regime' und zeigt genau das alles auf, was auch Suworow anführt. Maser hat benefalls in den Sowjetarchiven recherchiert und ausreichend Nachweise erbracht, die ganz klar untermauern, dass Stalin einen Angriff auf Deutschland vorbereitet hat - und dass Hitler diesem nur um Stunden (!) zuvorgekommen war. Sehr lesenswert und für Geschichtsinteressierte ein Muss.

Ein Wort noch an die Rezensenten, die den (integren und mit Fachwissen ausgestatteten) Autoren Geschichtsrevisionismus unterstellen: Das hat nichts mit Geschichtsrevisionismus zu tun, sondern damit, dass sich hier neue Aspekte und Erkenntnisse auftun, die zu einer geschichtlich korrekten Aufarbeitung unbedingt notwendig sind. Gerade vor dem Hintergrund der neueren 'Vorkommnisse' in der Ostukraine und dem hegemonialen Machtstreben, das bis heute in Russlands Führung verankert zu sein scheint, sollten wir nicht die Augen vor den Erkenntnissen der wissenschaftlich ernsthaft arbeitenden Historiker verschließen.

Die neueren Erkenntnisse sind neutral und emotionslos zu bewerten, da sie rein historisch-wissenschaftlicher Natur sind. Sie betreffen ausschließlich militärhistorische Tatsachen, die jetzt ans Licht der Öffentlichkeit kommen und eine Neubewertung historischer Ereignisse ermöglichen, auch wenn sie noch so unangenehm sind. Eine Neubewertung oder gar Leugnung der Kriegsgräuel, der Massaker und der Ermordung von sechs Millionen Juden steht hier nicht ein einziges Mal zur Debatte und es ist für alle wissenschaftlich orientierten Seiten unstrittig, dass diese durch die neuen Erkenntnisse auch nicht relativiert, verharmlost oder gar geleugnet werden sollen. Vielleicht hilft es uns, auf Basis dieses Konsenses, die ganze Diskussion auf eine rein sachliche und emotionslose Ebene zu verlagern und nüchtern unsere Erkenntnisse daraus zu ziehen. Es wäre im Sinne der Aufklärung sehr förderlich!


Präventivkrieg Barbarossa. Fragen, Fakten, Antworten
Präventivkrieg Barbarossa. Fragen, Fakten, Antworten

2 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gut, aber nichts Neues..., 18. November 2014
Der Nachweis, dass Hitler Stalin nur kurz zuvorkam, wurde bereits 1994 von Prof. Werner Maser in seinem Buch "Der Wortbruch" erbracht. Er war einer der Ersten, der sich nach dem Fall des eisernen Vorhangs Zugang zu den Archiven der ehemaligen Sowjetunion verschaffte und die These vom Präventionskrieg erstmals durch harte Fakten untermauern konnte. Werner Maser ist ein international geachteter Historiker, der als Professor für Geschichte und Völkerrecht, der an der Universität München, Helsinki und Tokio und der Martin-Luther-Universität in Wittenberg lehrte. Er wurde selbst vom Magazin 'Der Spiegel' als 'Institution für Hitler und das NS-Regime' betitelt.


Violinkonzerte von Meyer und Barber
Violinkonzerte von Meyer und Barber
Preis: EUR 7,99

5.0 von 5 Sternen Hammer, Hammer, Hammer!!!!, 31. Oktober 2014
Eine CD die den Ohren guttut! In einer Zeit, in der alles immer hektischer und unruhiger wird bildet sie einen Ort der musikalischen Geborgenheit. Hillary Hahn ist nicht nur eine technisch perfekte Violinistin, sondern spielt die auf der CD enthaltenen Werke mit solcher Feinfühligkeit, wie es nur die größten und besten ihres Fachs können. Insbesondere bei Samuel Barber könnte man meinen, dass er seine Violin-Werke nur für Hillary Hahn geschrieben hat, was natürlich vor ihrer Zeit lag, aber sie interpretiert Barber auf einem Niveau, das es für andere Violinisten schwer machen dürfte, hier noch heranzukommen, geschweige denn es zu toppen. Meyer hingegen hat das Stück wirklich extra für Hillary Hahn als Auftragsarbeit komponiert und verlangt ihr eine technische Höchstleistung nach der anderen ab. Für sie kein Problem, eher die Möglichkeit zu zeigen, mit welcher Leichtigkeit sie dieses Stück meistert.
Ein Hörgenuss der besonderen Art und ein klarer Kauf! So etwas gibt es ganz ganz selten!


John F. Kennedy. Die Entzauberung eines Mythos
John F. Kennedy. Die Entzauberung eines Mythos
von Thomas C. Reeves
  Gebundene Ausgabe

5.0 von 5 Sternen Mal ganz ohne Pathos und Emotionen..., 26. Oktober 2014
Ich habe jetzt so ziemlich alle Biographien durch und in nahezu jeder verspürt man die Handschrift und die Einflussnahme des Kennedy-Clans, dessen Angehörige sich nicht zu schade sind selbst durch Gerichtsprozesse unliebsame Wahrheiten zu unterdrücken. Nahezu überall hat das Kennedy Information Center die Finger im Spiel, um der Öffentlichkeit weiterhin die Lichtgestalt Kennedy zu präsentieren - ohne Makel, der Herrscher des neuen Camelot mit seiner schönen Königin als Reinkarnation von Gwynnevere an der Seite...

Reeves schafft es, diesen ganzen Sulz und Schmalz um den Mythos Kennedy zu schmelzen und die wahre, darunterliegende Form zu offenbaren. Es ist mit weitem Abstand ehrlichste und objektivste Biographie über JFK und sie lässt sehr tief blicken, manchmal sogar so tief, dass man selbst verunsichert feststellen muss, wie erschüttert man über JFK selbst ist, aber auch über die Tatsache mit welchen Methoden er Präsident wurde. Es wird ausführlich eingegegangen auf:

- den vom Vater strategisch bis ins Detail geplante und durchgeführte Aufbau der Marke John F. Kennedy. Das erste perfekte Marketingprodukt der modernen Politik.
- den mit seinem (von einem Ghostwriter geschriebenen und vom Vater finanziell promoteten) Buch erschlichenen Purlitzer Preis
- dem völlig unmoralischen Leben und Verhalten der Familie Kennedy sowohl gegenüber eigenen Familienangehörigen, als auch gegenüber den nahestehenden Menschen und der Öffentlichkeit.
- der kriminellen Energie seines Vaters und den Wurzeln des Reichtums der Kennedy-Familie im Organisierten Verbrechen zur Zeit der Prohibition
- JFKs Versagen als Kommandant eines Torpedobootes im Pazifikkrieg und die Einflussnahme seines Vaters, der alle und jeden bestochen hat, damit JFK nicht vor ein Kriegsgericht gestellt wird, sondern sogar das Navy-Cross (die höchste Auszeichnung der Marine) verliehen bekommt. Hieraus resultierte auch der von Kennedy Senior produzierte Film PT-109 in dem JFK zum Helden für den Präsidentschaftswahlkampf aufgebaut wird und der ein reines Märchen ist, das mit der Wahrheit überhaupt nichts zu tun hat.
- Die diversen schwerwiegenden Krankheiten JFKs, die ihn eigentlich als Präsident vollkommen untragbar gemacht haben und die bis heute vom Clan bestritten werden.
- Analyse seines Beraterstabes, die den unfähigen Kennedy im Wesentlichen an der Macht hielten.
- JFKs psychologische Wirkung auf die Massen in seinen Wahlkämpfen.
- Unabhängige Stellungnahmen der damals wichtigsten Berater und Mitarbeiter. besonders interssant war die Rolle von Ted Sörensen, dem Redenschreiber von Kennedy, der ihm sogar die berühmte Berlin-Rede geschrieben hat und bezeugt, das JFK über eine Stunde brauchte, um den Satz 'Ich bin ein Berliner' auswendig zu lernen.
- Analysen der größte Krisen in seiner Regierungszeit und sein versagen in wichtigen Situationen.
- Seine krankhafte Sexsucht, die zeitweise sogar die Sicherheit der USA und der westlichen Verbündeten gefährdete (er hat tatsächlich den Marinesoldaten, der die nuklearen Abschusscodes im Aktenkoffer mitführte im Tunnelsystem der Kanalisation in New York abgehängt um ein Sex-Treffen mit einer Frau in einem New Yorker Hotel nicht zu verpassen). Aussagen von Bediensteten und seiner Mitarbeiter über die ständigen Unterwäschefunde von fremden Frauen in den Schlafzimmern des Weißen Hauses.
-Aussagen über sein und Bobby Kennedys gemeinsamens Liebesleben mit Marilyn Monroe.

Das Buch ist spannender als ein Polit-Thriller und offenbahrt die gesamte Verstrickung der Familie Kennedy in Macht, Intrigen, Hochfinanz und amoralisches Verhalten auf breiter Linie. Vom Glanz der Kennedys bleibt nicht viel übrig - eher ein schaler Geschmack auf der Zunge. Und wer jetzt republikanische Propaganda hinter dieser Biographie vermutet, liegt verkehrt. Alle Aussagen sind verifiziert und mit Quellen belegt. Reeves ist nicht umsonst als exzellenter Historiker bekannt.

Urteil: klarer Kauf und gehört in jede Bibliothek politisch interessierter Menschen.


Andorra: Inszenierung des Schauspielhauses Zürich
Andorra: Inszenierung des Schauspielhauses Zürich
von Max Frisch
  Audio CD
Preis: EUR 7,99

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wichtig und sehr gut!, 29. September 2014
Meines Erachtens neben Homo Faber das wichtigste Buch / Stück von Max Frisch. Diese Inszenierung hat nichts von ihrer Aktualität verloren und ist, trotz der vielen Jahre, die sie auf dem Buckel hat, erstaunlich lebendig und frisch. Für diesen Preis ein absolutes MUSS!


Der Henker von Paris: Roman
Der Henker von Paris: Roman
von Claude Cueni
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 22,90

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Spannend, aber bedient zuviele Klischees, 9. September 2014
Grundsätzlich ein spannendes und bewegendes Buch, das manchmal auch stark an die Nerven geht. Da stimme ich meinen Vorrezensenten zu. Die Figur des Henkers Sanson basiert tatsächlich auf historischen Fakten und sie ist auch ziemlich gut dargestellt und sehr gut recherchiert, ebenso wie die Folter- und Hinrichtungsschilderungen. Allerdings bedient sich Cueni, wie hunderte von Autoren vor ihm, bei den gängigen Klischees über die Revolution und ihre Ursachen. Ein Historienroman sollte sich schon an den tatsächlichen historischen Fakten orientieren. Das ist es ja auch, was ihn von einem herkömmlichen Abenteuerroman oder Drama unterscheidet. Daher hier mal nur drei Sterne, aber dennoch unterhaltsam und lesenswert.

Zu meiner Kritik an der historischen Ungenauigkeit (und - ich gebe es zu - an der Unwissenheit der meisten Rezensenten hier): In Frankreich sah es grundsätzlich nicht viel anders aus, als im Rest Europas: Klassengesellschaft (Klerus, Adel, Bauern und Handwerker). Es gab in jedem Land Europas fürchterliche Armut und gleichzeitig exzessiven Luxus an den Höfen. Da machte Frankreich keine Ausnahme, auch wenn das gerne so dargestellt wird. Die französische Revolution wurde im Nachgang, und insbesondere durch die 68er-Generation von linken Historikern dermaßen verklärt, dass der Blick auf die Fakten völlig verschleiert wurde. In Wahrheit war Ludwig XVI. um ein Vielfaches aufgeklärter als beispielsweise seine Berufskollegen Friedrich der Große von Preußen oder Joseph II. von Österreich und er setzte viele weitreichende Reformen gegen die Interessen des Klerus und des Hochadels durch. Aber die französische Revolution war eben keine Revolution an sich (da sind sich heute viele seriöse Historiker einig), sondern ein Staatsstreich von Teilen des Hochadels (der hierfür den Pöbel - nicht das Bürgertum, die Bauern und die Handwerker!- vor den Karren spannte) gegen den König. Wie auch heute noch ließ sich das Volk manipulieren. Dann allerdings lief das Ganze völlig aus dem Ruder, mit den bekannten Resultaten... Dieser Schuss ging also voll nach hinten los!

Ich empfehle zum historischen Hintergrund die hervorragende Biografie über Ludwig XVI. und seine Frau Marie-Antoinette des englischen Historikers Vincent Cronin. Dieser folgt den Tatsachen und zeigt auf, dass vieles was in den Geschichtsbüchern steht die Folge von geschickter Propaganda der Nachrevolutionszeit ist. Viele offensichtlich falsche Behauptungen werden bis heute sogar in Schulbüchern ständig widergekaut, weil es immer noch so gut ins Konzept der Post-68er Lehrerschaft, der Medien und Politik sowie einer prinzipill linken Historikerklientel passt.

Ich möchte hier als Beispiel nur eine der bekanntesten Behauptungen anführen (eigentlich die Behauptung, die bis heute am meisten zur moralischen Verurteilung von Marie-Antoinette geführt hat): Marie-Antoinette soll angeblich auf die Bemerkung, dass die Menschen kein Brot hätten, geantwortet haben, dass sie, wenn sie kein Brot hätten doch Kuchen essen sollten. Dieses Zitat wird immer wieder angeführt, um die Verachtung dieser Frau für ihre armen Untertanen zu unterstreichen. Dumm ist dabei nur, dass dieses Zitat überhaupt nicht von ihr stammt. Sie hat das niemals gesagt und wer alle ihre Briefe und die vielen Zeilen der Menschen gelesen hat, die sie gekannt und über sie geschrieben haben, kann nachvollziehen, dass sie so etwas auch niemals gesagt hätte. In Wahrheit stammt dieses Zitat von Maria-Theresia von Österreich (ein höfischer Titel der Habsburger), der spanischen Ehefrau von Ludwig XIV., dem Sonnenkönig und sie sagte diesen Satz nachweislich im Jahre 1732, als Marie-Antoinette noch nicht einmal geboren war. Aber wir alle haben sofort diesen Satz im Hinterkopf, wenn ihr Name fällt. Er ist untrennbar mit ihr verbunden...

Im Übrigen noch eine Anmerkung: Die meisten Historiker berufen sich in ihrem Urteil über Ludwig XVI. auf seine angeblichen Briefe, die 1803 von Imbert und Babié herausgegeben wurden und deren Fälschung Babié später gestand. Sie werden nach wie vor gerne von Historikern als Quellen genutzt, obwohl man weiß, dass sie nur dazu dienen sollten, die Revolution und die Ermordung der Königsfamilie zu rechtfertigen.

Also bitte solche pseudo-historischen Romane nicht als historisch genaue Erzählungen behandeln und schon gar nicht historische 'Wahrheiten' aus ihnen ableiten!


Scharlachroter Winter - Krieg der Vampire
Scharlachroter Winter - Krieg der Vampire
DVD ~ Bryan Ferriter
Preis: EUR 4,97

4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen So ein mieser Film!, 11. März 2014
Griff dran und wegschmeißen! Ich habe mich, was selten genug passiert, richtig geärgert. Das Cover verspricht viel, der Film hält gar nichts. Miserabler Plot, abgrundtief schlechte Schauspieler und billigste Ausstattung. Ein absolut schlecht gemachter Müll, der auf der so langsam abebbenden Vampirwelle noch mitreiten und die letzte Kohle aus dem Markt quetschen will. Low-Budget-Trittbrettfahrer der übelsten Sorte! Hände weg - definitiv rausgeschmissenes Geld.


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