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Rezensionen verfasst von
Tristram Shandy
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (TOP 500 REZENSENT)   

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Emsa 512960 Mobility Isolierflasche 0,7 Liter
Emsa 512960 Mobility Isolierflasche 0,7 Liter
Preis: EUR 20,49

5.0 von 5 Sternen Sehr gute Iso-Flasche, 30. Juli 2014
Kundenmeinung aus dem Amazon Vine - Club der Produkttester-Programm (Was ist das?)
Seit knapp 14 Tagen nutze ich diese Thermoskanne und bin mit ihr rundum zufrieden, denn sie hält Getränke wirklich mindestens zwölf Stunden lang heiß. Zudem gefällt mir der Verschluß, der ein sparsames und zielgenaues Austreten der Flüssigkeit bewirkt, ausnehmend gut, denn auf diese Weise – dies dürfte aber wohl nur eine sehr kleine Zielgruppe interessieren – eignet sich die Kanne auch dazu, Mate auf argentinische Art und Weise zu trinken. Aus der Thermosflasche direkt trinken – es soll Leute geben, die so etwas tun – kann man allerdings nicht.

Bislang hatte ich auch keinerlei Probleme hinsichtlich der Verläßlichkeit der Flasche beim Dichthalten. Sollten sich hier Probleme einstellen, werde ich die Rezension entsprechend überarbeiten, da sich solche Eigenschaften ja erst im Langzeittest darstellen.

Der Becher liegt nicht zuletzt dank der grünen „Zierleiste“ ordentlich in der Hand. Insgesamt bin ich mit dieser Isolierflasche bis dato sehr zufrieden.


Chronoplan 50815 Buchkalender Chronobook, Business Edition A5, Tagesplan 2015, 1 Stück, schwarz
Chronoplan 50815 Buchkalender Chronobook, Business Edition A5, Tagesplan 2015, 1 Stück, schwarz
Wird angeboten von Office&Tinte Großhandel Preise inkl. MwSt. nur 1x Versandkosten pro Sendung
Preis: EUR 15,88

4.0 von 5 Sternen Kann beim Organisieren nützlich sein, 30. Juli 2014
Kundenmeinung aus dem Amazon Vine - Club der Produkttester-Programm (Was ist das?)
Die Krux bei einem Jahresplaner ist es wohl, daß nicht jede Struktur auf die Bedürfnisse jedes Menschen zutrifft. Der Chronoplan 50815 richtet sich in erster Linie an Berufstätigte, die eher fixe Arbeitszeiten irgendwann zwischen Montag und Freitag von jeweils 7 bis 20 Uhr haben, die weiterhin ihre jeweiligen Aufgaben priorisieren müssen und die sich außerdem ein Tagesziel stecken.

Hierauf liegt das Hauptaugenmerk dieses Zeitplaners, der für jeden Tag des Jahres – ausgenommen Samstag und Sonntag, die auf einer gemeinsamen Seite Platz finden müssen – eine eigene Seite zur Verfügung stellt, auf der man ein Tagesziel definieren, seine Termine eintragen, den jeweiligen Zeitbedarf einschätzen und im Vorfeld mittels seine eigenen Prioritäten eintragen kann. All diejenigen, die auf diese Weise ihren eigenen Berufsalltag organisieren müssen, können mit diesem Planer wohl recht zufrieden sein, denn für diese Dinge bietet er ausgiebig Platz.

Vor der Übersicht über die einzelnen Tage hat man eine Übersicht über die Monate des Jahres 2015: Auf einer Seite findet man einen Gesamtüberblick über die Wochentage des Jahres, in den man aber aufgrund der kleinen Größe nichts eintragen kann; dann folgen auf sechs Seiten die Monate im Überblick, wobei es jeweils oben einen kleinen Bereich zum Eintragen der Monatsziele im Beruf und unten für die privaten Monatsziele gibt. Gerade die Möglichkeit langfristigen Planens würde meines Erachtens allerdings ein wenig mehr Platz erfordern als nur vier kleine Spalten.

Hinten findet sich ein einseitiger Überblick über das Jahr 2016, bevor dann die üblichen Übersichten über christliche und weltliche Feiertage (für Deutschland, Österreich und die Schweiz) sowie über die Schulferien (für Deutschland und Österreich) folgen. Recht originell ist eine Doppelseite über Maße und Gewichte sowie über Temperaturen (das leidige Celsius-Fahrenheit-Problem); hier kann man Hilfe beim Umrechnen finden. Der Planer wird abgeschlossen von 21 Seiten für Notizen, die man meiner Meinung nach eher für eine ausführlichere Jahresplanung hätte nutzen können.

Von außen macht der Planer durch das Lederimitat, den Magnetklappverschluß und das Lesebändchen (vielleicht hätten es auch ruhig zwei sein können), einiges her. Das Papier hat einen leichten Sepia-Touch, und der Druck wirkt recht edel. Die Verwendung von Kugelschreibern oder bestimmten Gelstiften hinterläßt allerdings auch auf der Rückseite der jeweils beschriebenen Seite ihre leichten Spuren, doch immerhin ist der Jahresplaner ja ein Gebrauchsgegenstand und kein Kalligraphiemäppchen.

Insgesamt ist der Planer für meine Begriffe recht ordentlich, doch dürfte sich sein Einsatz nicht unterschiedslos für alle Arten von Berufstätigen optimal eignen. Ich vergebe hier 3,5 Sterne.


DeLonghi ECAM 23.426.SB Kaffeevollautomat
DeLonghi ECAM 23.426.SB Kaffeevollautomat
Preis: EUR 691,75

5.0 von 5 Sternen Und schon ist das Aufstehen nicht mehr ganz so schlimm, 28. Juli 2014
Kundenmeinung aus dem Amazon Vine - Club der Produkttester-Programm (Was ist das?)
Ich weiß nicht, wie die Menschen es geschafft haben, vor Entdeckung des Kaffees am Morgen aufzustehen, ohne gleich sehr, sehr wütend in den Tag zu starten. Ich jedenfalls könnte es nicht. Traditionelle Kaffeemaschinen konnten mich in der Regel nie überzeugen, da mir das Gebräu meist einen zu bitteren Beigeschmack hatte, und so bin ich zeit meines Lebens ein überzeugter Cafetière-Benutzer gewesen bzw. habe meinen Kaffee direkt in der Tasse aufgebrüht und dabei teilweise zerkaut. Die ECOM 23.426 von DeLonghi ist mein erster Kaffeeautomat, und ich muß sagen, daß die Cafetiére vielleicht bald ausgedient hat, denn die ECOM 23.426 macht ausgesprochen leckeren Kaffee.

Folgende positive Punkte sind mir in den letzten drei Wochen – neben dem tollen Kaffeegeschmack – an ihr aufgefallen:

(+) Die Maschine läßt sich an den im Haushalt vorherrschenden Wasserhärtegrad anpassen.
(+) Sie verfügt über die Möglichkeit, den Kaffee in fünf verschiedenen Stärkegraden aufzubrühen. Abgesehen davon kann über den Milchaufschäumer auch Milchkaffee sowie Cappuccino (mit sehr kräftigem und festem Milchschaum) zubereitet werden. Besonders letzterer hat mich vollauf überzeugt. Der Milchaufschäumer sollte nach jedem Gebrauch sofort gereinigt werden.
(+) Die Funktion „Mein Kaffee“ erlaubt die Speicherung der persönlich präferierten Kaffeemenge (dazu unten mehr) und Kaffeestärke.
(+) Es lassen sich auch zwei Tassen Kaffee gleichzeitig aufbrühen.
(+) Über eine Zeitschaltuhr läßt sich die Maschine so programmieren, daß zu einer gewünschten Uhrzeit – z.B. als kleine Starthilfe in den Tag – eine Tasse Kaffee zur Verfügung steht.
(+) In der Regel arbeitet die Maschine mit ganzen Bohnen, die im Mahlwerk zerkleinert werden. Es besteht aber auch die Möglichkeit, bereits vorgemahlenen Kaffee zu verwenden. Hierzu ist allerdings einschränkend zu sagen, daß man nicht mehr Kaffeepulver als für eine Tasse nötig ist, einfüllen darf. Die Betriebsanleitung warnt zudem davor, den vorgemahlenen Kaffee in die ausgeschaltete Maschine zu füllen, da es ansonsten evtl. zu Beschädigungen kommen könnte. Um mir diese tolle Maschine nicht zu ruinieren, habe ich deshalb bislang auf die Verwendung vorgemahlenen Kaffees verzichtet, zumal frischgemahlener Kaffee ohnehin besser schmeckt.
(+) Die Lautstärke beim Betrieb ist absolut in Ordnung. Lediglich beim Milchaufschäumen habe ich Neuling mich anfangs ein wenig erschreckt.
(+) Das Gerät wird mit einem Wasserfilter geliefert, der sich problemlos und schnell in den durchsichtigen Wassertank einfügen läßt. In der Regel hat ein Filter laut Anleitung eine Lebensdauer von 2 Monaten, und nach meinen Recherchen bei Amazon sind neue Filter recht preisgünstig zu haben. Diese Betriebskosten sind allerdings ein Faktor, den man im Auge haben sollte.
(+) Die Reinigung des Wassertanks sowie des Wasserauffangbehälters und des Satzbehälters gestaltet sich einfach und geht schnell.
(+) Die Maschine stellt sich nach Werkeinstellung nach Ablauf von zwei Stunden bei Nichtgebrauch automatisch aus. Es besteht aber auch die Möglichkeit, eine andere Zeitspanne (15 Minuten, 30 Minuten, 1 Stunde und 3 Stunden) anzuwählen.
(+) Bei Bedarf kann auch das Mahlwerk auf recht einfache Weise justiert werden.
(+) Nicht zuletzt ist auch die Betriebsanleitung aufgrund ihrer klaren Struktur und Übersichtlichkeit sowie der unmißverständlich formulierten Hinweise zu loben.

Dies sind die Pluspunkte, die ich nach ca. dreiwöchigem Gebrauch für erwähnenswert halte. Anfangs war ich als eher amerikanischen Gepflogenheiten anhängender Kaffeetrinker ein wenig verwundert über die geringen Portionen, in denen Kaffee dosiert wird – es geht los bei 20 und 30 ml! –, doch läßt sich auch - zweimal hintereinander - ein „sehr großer Kaffee“ von jeweils ca. 120 ml anwählen, was für meine Gewohnheiten ein normal großer Kaffee ist. Diese eher mediterranen Mengen schmälern den positiven Eindruck, den die Maschine bei mir hinterlassen hat, jedoch in keiner Weise, so daß ich mich, auch eingedenk des hohen Preises, guten Gewissens zu einer uneingeschränkten Empfehlung dieses Kaffeeautomaten entschließen kann.


L'oro della California [IT Import]
L'oro della California [IT Import]
DVD ~ Randolph Scott
Wird angeboten von inandout
Preis: EUR 14,49

4.0 von 5 Sternen The Odd One Out, 25. Juli 2014
Rezension bezieht sich auf: L'oro della California [IT Import] (DVD)
Im Verlaufe des Amerikanischen Bürgerkrieges werden Goldlieferungen aus Kalifornien für die Union immer wichtiger, um ihre Kriegsanstrengungen finanzieren zu können. Da die Transportwege allerdings durch Indianerüberfälle, Banditen, vor allem aber auch die Anstrengungen der Konföderierten, den Goldfluß zu unterbrechen, prekär sind, entschließt sich die Armee, Captain John Hayes (Randolph Scott) aufgrund seiner zivilen Berufserfahrungen damit zu beauftragen, einen funktionierenden Postkutschenservice wiederherzustellen. Etwas widerwillig, dem Dienst an der Front zu entsagen, reist Hayes nach Julesburg, wo er nicht nur den kriegsversehrten Unionssoldaten Rod Miller (Michael Dante) und dessen schöne Frau Jeannie (Karen Steele) kennenlernt, sondern auch noch erfahren muß, daß sein alter Bekannter Clay Putnam (Andrew Duggan) seinen Dienst bei der Overland-Postkutschenlinie quittiert und tatenlos zugesehen hat, wie Pferde und Vorräte von Banditen gestohlen wurden. Dabei hat sich Putnam nicht nur eine goldene Nase verdient, sondern auch noch Hayes‘ Verflossene Norma (Virginia Mayo) geheiratet. Zu allem Überfluß wird Hayes auch noch von Mace (Michael Pate), einem finsteren Revolvermann in Putnams Diensten, auf offener Straße gedemütigt.

Unverdrossen geht Hayes an die Arbeit, seine militärische Mission zu erfüllen, bei der ihm bald die Millers und andere mit der Union sympathisierenden Farmer zu Seite stehen, doch macht ihm Putnam, der heimlich die Sache der Konföderierten verficht, immer wieder einen Strich durch die Rechnung. Allerdings muß Putnam bald entdecken, daß er in Mace einen Handlanger hat, der gewissenloser ist, als es ihm lieb sein kann, und dem darüber hinaus nichts am Sieg der Konföderation liegt, sondern der nur an seine persönliche Bereicherung denkt.

„Westbound“ (1959) [1], der sechste von sieben Western, den Budd Boetticher mit Randolph Scott drehte, hat alles, was einen spannenden und unterhaltsamen Western ausmacht. Zwei zu allem entschlossene Männer stehen einander unversöhnlich gegenüber, wodurch die Luft über kurz oder lang bleihaltig wird; ein Held scheint zwischen zwei Frauen zu stehen und dabei nur langsam zu erkennen, auf welcher Seite sein Herz schlägt; es gibt Action und an manchen Stellen auch Humor [2] sowie einen charismatischen Bösewicht, und in manchen Figuren, wie Putnam, scheint es auch eine Art von Entwicklung zu geben. Hinzu kommt, daß wir neben einem Westernstar wie Scott auch zwei wunderschöne Frauen auf der Leinwand bewundern dürfen, von denen mir persönlich besonders Virginia Mayo – wie immer – ausnehmend gut gefällt.

Dennoch scheint „Westbound“ nicht die Tiefe und den melancholischen, leicht zynischen Ton der sechs anderen Boetticher-Scott-Western zu erreichen, sondern fällt aus dem Rahmen, weil er eben mehr auf den Spuren des klassischen B-Unterhaltungswestern wandelt, und dies zweifellos mit großem Erfolg. Scott spielt hier aber keinen von inneren Dämonen wie Rachsucht und Wut getriebenen Außenseiter, der sich im Kampf mit einem Widersacher befindet, mit dem er im Grunde, unter anderen Umständen, sogar hätte befreundet sein können – wie etwa in „Seven Men from Now“ (1956) und „The Tall T“ (1957), sondern einen gesellschaftlich voll integrierten Spezialisten, der einfach seine Arbeit tut. So kommt es denn zwischen Hayes und Putnam (oder Mace) nie zu den faszinierenden Wortgefechten und psychologischen Auseinandersetzungen, wie sie für die eigentlichen Filme des Ranown Circles typisch sind, die in einer Art existentialistischen Niemandslandes zu spielen scheinen. Daß Hayes kein aus der Gesellschaft gefallener Suchender – man gestatte mir diese kleine Verbeugung vor John Ford – ist, wird auch am Ende des Filmes ersichtlich, an dem deutlich wird, daß er recht bald – wohl nach Beendigung des Bürgerkrieges – seinen Platz an der Seite einer Frau finden wird und daß er nie einen Augenblick lang Sympathie oder auch nur Empathie für seinen Widersacher hegte, sondern sich stets seiner Sache sicher war.

Wenngleich ich also „Westbound“ für einen spannenden und äußerst unterhaltsamen Western halte und ihn auch jedem hartgesottenen Westernfan zur Komplettierung seiner Sammlung vorbehaltlos empfehle, so ziehe ich doch ein kleines Sternlein ab, um ihn von den anderen, allesamt von mir mit Höchstwertung bedachten, Ranown-Filmen abzusetzen, deren besondere Stimmung er für mich nicht einzufangen vermag.

[1] Der deutsche Verleihtitel „Messer an der Kehle“ ist wieder mal ein blendendes Beispiel für die Willkür, mit der möglichst sensationsheischende Titel ausgesucht wurden, denn im gesamten Film gibt es keine einzige Szene, die einen solchen Titel nahelegen würde.

[2] Bisweilen sogar sehr trockenen Humor, wie etwa in der Szene, in der die Pferdediebe dank Hayes und Miller plötzlich in der Wildnis ohne Pferde dastehen, und der eine Gauner zu seinem Anführer sagt: „You know it’s ten miles back to town!“, woraufhin dieser ihn eine Weile fassungslos ansieht, ihn dann niederschlägt und nachdenklich erwidert: „It’s closer to eleven.“


Falk Outdoor-GPS Pantera 32+, 1675330000
Falk Outdoor-GPS Pantera 32+, 1675330000
Preis: EUR 386,98

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Licht und Schatten, 7. Juli 2014
Rezension bezieht sich auf: Falk Outdoor-GPS Pantera (Ausrüstung)
Kundenmeinung aus dem Amazon Vine - Club der Produkttester-Programm (Was ist das?)
Das Falk Pantera 32+ Navigationsgerät für Fahrradfahrer richtet sich in erster Linie wohl an Rennrad- und MTB-Fahrer, doch es hat auch einen Modus für Trekking-Bikes und ein Wanderprofil. Geliefert wird umfangreiches Zubehör, u.a. eine Schutzfolie für das Display, ein Herzfrequenzmesser, ein Trittfrequenzmesser, ein Geschwindigkeitsmesser, die für die Meßgeräte notwendigen Batterien, eine Halterung, ein Netzstecker und ein USB-Kabel, einige Kabelbinder zum Befestigen der Halterung und der Sensoren sowie eine übersichtlich gestaltete Anleitung.

Im Grund steht einer sofortigen Inbetriebnahme nichts im Wege, denn das Navigationsgerät läßt sich einfach bedienen (per Touchscreen) und gibt seinem Benutzer die Möglichkeit, bei Bedarf jedesmal eine „?“-Taste zu drücken, um auf dem Display weitere Erklärungen erscheinen zu lassen. Einiges allerdings muß man wohl auch durch Trial and Error herausfinden.

So benötigte ich beispielsweise ein wenig Zeit, um herauszufinden, welche Karte für mich – kein Radrennfahrer, sondern eher ein kontemplativer Radler – die beste ist; zunächst leitete mich das Gerät nämlich immer auf ausgebaute Hauptverkehrsstraßen, was wohl für Radrennfahrer besonders attraktiv ist, und ignorierte Radwege so gut wie immer. Gibt man allerdings unter „Profile“ den Wandermodus ein, dann erscheinen auch nicht ausgebaute Radwege und werden von dem Routenberechner bei der Gestaltung der Routen berücksichtigt. Freilich habe ich immer noch das Gefühl, daß eine leichte Tendenz zu ausgebauten Straßen besteht.

Das Gerät erlaubt es einem unter anderem, Rundfahrten zu planen, zwischen hügeligen oder flachen Strecken zu wählen, möglichst kurze Strecken errechnen zu lassen, aus einer Reihe von Sonderzielen (u.a. auswählen zu lassen und Strecken auf Zeit zu fahren. All diese Optionen kann man sich intuitiv schließen.

Doch gibt es auch Schatten, und paradoxerweise hat einer davon mit Licht zu tun: Denn das Display spiegelt meiner Meinung nach sehr stark, so daß es insbesondere bei stark sonnigem Wetter – eigentlich der Art von Wetter, bei der man versucht ist, das Rad aus der Garage zu holen und in die Pedalen zu treten – nur sehr schwer zu lesen ist. Auch eine Einstellung auf höhere Leuchtkraft des Displays brachte mir hier wenig. Zudem ist die Navigation über Touchscreen nach meinem Dafürhalten nicht immer präzis und einfach.

Als ärgerlich empfand ich auch, daß das USB-Kabel so kurz (knapp über 40 cm) ist. Für das Updaten am Computer ist das gleichgültig, doch kann man mithilfe des aufsteckbaren Netzteils das Gerät an einer Steckdose aufladen, und da wäre ein längeres Kabel willkommen gewesen. Die knapp 40 cm erlauben es nicht einmal, ein an der Steckdose angeschlossenes Navi komplett auf dem Boden abzulegen, ohne daß es zum Teil in der Luft hängt.

Wo wir schon beim Laden sind, sei angemerkt, daß ich auch so meine Probleme mit der Anzeige der Ladungskapazität des Navis habe, denn drei Balken erlauben nicht unbedingt eine sichere Einschätzung der vorhandenen Kapazitäten.

Insgesamt bietet das Pantera 32+ eine Vielzahl von Einsatzmöglichkeiten, doch benötigt man schon ein wenig Geduld, um diese allesamt zufriedenstellend zu erschließen. Display und Ladekabel sind meiner Meinung nach Punkte, bei denen Verbesserungsbedarf herrscht. Deshalb entscheide ich mich für drei Sterne.


Mündungsfeuer / Gunsmoke ( ) [ Spanische Import ]
Mündungsfeuer / Gunsmoke ( ) [ Spanische Import ]
DVD ~ Audie Murphy
Wird angeboten von Besten-Preise
Preis: EUR 22,90

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Rebel Without a Horse, 5. Juli 2014
[Vorsicht, starke Spoiler!]

Zwar sollte es noch zwei weitere Jahre dauern, bis dem jugendlichen Rebellen auch noch „die Sache“ fehlen würde, aber in Nathan Jurans Western „Gunsmoke“ (1953) muß der rebellische Protagonist, oder der protagonisierende Reb Kettridge (Audie Murphy) auch mal eine Weile ohne Pferd auskommen, denn dies wird ihm unter dem Hintern, und zudem hinterrücks, weggeschossen. Freilich ist die Zeit des Zufußgehens nur eine kurze für ihn, und am Ende hat er nicht nur ein neues Pferd, sondern gleich eine ganze Ranch und noch viel mehr.

Aber der Reihe nach: Zu Beginn des Filmes sind besagter Reb und sein Freund Johnny Lake (Charles Drake) auf der Flucht vor einer kleineren Gruppe Soldaten, die sie jedoch mit Leichtigkeit abhängen. Wir ahnen schon, daß es sich bei den beiden zumindest um Gauner oder aber um Revolverhelden handeln muß, und unsere Vermutung wird bestätigt, als Reb seinem Freund Johnny, kurz bevor sich auch ihre Wege trennen, nochmals von seinem Traum, eine Ranch zu haben und ein ehrliches Leben zu führen, erzählt. Allerdings hat er noch einen Auftrag zu erledigen: Für den Großgrundbesitzer Telford (Donald Randolph) soll er einen widerspenstigen Rancher namens Dan Saxon (Paul Kelly) dazu bringen, seinen Grund und Boden an Telford zu verkaufen, notfalls auch mit Gewalt. Auf seinem Weg in die Stadt lernt er allerdings Saxons Tochter Rita (Susan Cabot) kennen und fängt sofort Feuer für sie, doch diese sieht in ihm nur den berüchtigten Pistolero, der für Geld zu allem bereit ist. Der alte Saxon allerdings glaubt, daß in dem wurzellosen und anscheinend so schießwütigen jungen Mann ein guter Kern steckt, der nur darauf wartet, kultiviert zu werden. Deshalb „verliert“ Saxton, eigentlich ein fingerfertiger Kartenspieler, im Poker seine Ranch an Kettridge und hindert den Jungen auf diese Weise daran, Telfords Auftrag anzunehmen. Saxton erklärt ihm, daß die Ranch durch einen Viehtrieb vor dem finanziellen Ruin gerettet werden könne, da die Eisenbahn ihm all seine Rinder abgekauft habe. Es brauche nur einen Mann, der entschlossen genug sei, die Rinder gegen Telfords Willen und bezahlte Revolvermänner an ihren Zielort zu bringen. Kettridge, der sich endlich an der Schwelle seines Lebenstraumes sieht, willigt ein, das Wagnis auf sich zu nehmen. Unterdessen hat Telford durch die Vermittlung von Kettridges ehemaliger Freundin Cora (Mary Castle) einen Ersatz für Kettridge angeheuert – und dies ist ausgerechnet sein bester Freund Johnny Lake. Da für Johnny ein Auftrag ein Auftrag ist und Kettridge andererseits mit dem Viehtrieb endlich sein altes Leben an den Nagel hängen kann, sieht alles so aus, als würden die beiden Freunde ihre Waffen im tödlichen Zweikampf aufeinander richten müssen.

„Gunsmoke“ hat für einen B-Western recht annehmbare Schauwerte, sieht doch der Viehtrieb – auch wenn Nathan Juran mit erheblich geringeren Mitteln arbeiten mußte als beispielsweise Howard Hawks in „Red River“ (1948) oder Raoul Walsh in „The Tall Men“ (1955) – an keiner Stelle lächerlich aus, denn Juran versteht es, seine begrenzten Mittel durch optimale Kameraführung opulent ins Bild zu setzen. Zudem lockert er den klassischen Antagonismus durch kleinere Randgefechte auf, wie beispielsweise die Rivalität zwischen unserem Helden und dem verschlagenen Curly Mather (Jack Kelly) um die Gefühle der selbstbewußten Rita. Auf interessante Weise wird auch das westerntypische Motiv des älteren Mannes, der sich eines jüngeren annimmt und sein Lehrmeister wird, variiert: Anders als beispielsweise in Anthony Manns „The Tin Star“ (1957) kann der ältere den jüngeren Mann hier nichts im Hinblick auf Waffenfertigkeit lehren, sondern er wird schon zu Beginn des Filmes in einem Duell auf offener Straße von diesem außer Gefecht gesetzt. Jedoch lehrt Saxon seinen Schützling hier, Verantwortung für sich und andere zu übernehmen und eine Sache in eigenem Interesse zu Ende zu führen. Nebenbei hilft er dem jungen Mann, Wurzeln zu schlagen und endgültig mit seinem alten Leben abzuschließen.

Paradoxerweise ist „Gunsmoke“ aber trotz dieser konservativen Entwicklung seines Helden ein ziemlich zynischer Film. So löst Kettridge viele Probleme ganz nonchalant mit dem Revolver in der Hand, und scheut beispielsweise auch nicht davor zurück, einen Ladenbesitzer unter Androhung von Waffengewalt dazu zu zwingen, ihm seinen Laden zu öffnen und ihm die Vorräte für den Viehtrieb vorzustrecken. Doch auch der Ladenbesitzer ist nicht sonderlich zartbesaitet, denn als Kettridge von Telfords Schergen beim Verladen des Proviants erwischt wird, schlägt der Krämer vor, man solle ihn doch draußen umbringen, um ihn nicht in die Sache hineinzuziehen. Diese rauhe Haltung gegenüber dem Wert eines Menschenlebens findet sich auf allen Seiten in dem Konflikt: So entgegnet Saxon, gefragt, ob er Kettridge nicht hasse, weil dieser doch den Auftrag habe, ihn umzubringen: „Ah, he’s just doing his job. You can’t hate a man for that.“ Mit dieser Haltung, die im Helden jemanden sieht, der einfach nur möglichst gut seinen Auftrag erfüllen möchte – freilich können wir von Saxon annehmen, daß er im Hinblick auf Kettridge ganz andere Hintergedanken hat –, weist „Gunsmoke“ den Weg in Richtung auf eine Reihe von ähnlichen Western, wie sie vor allem von Howard Hawks gedreht wurden, und wie sie – in noch zynischerer Manier – bei Richard Brooks („The Professionals“, 1966) und Sam Peckinpah (z.B. „The Wild Buch“, 1969) kulminierten. So schwebt in „Gunsmoke“ lange Zeit die Frage im Raum, ob Johnny Lake sein Ethos als Revolvermann über seine Loyalität zu seinem Freund stellen werde oder umgekehrt, und die Art, wie der Film auf sein Dénouement zusteuert, zeigt, daß er eben trotz allem noch Kind der 50er Jahre ist, denn das Ende wirkt doch arg aufgesetzt und unglaubwürdig, so daß der Zuschauer vielleicht sogar mit einer gewissen Irritation zu kämpfen hat.

Dennoch … über weite Strecken werden wir gut unterhalten und können uns an einem draufgängerischen Audie Murphy erfreuen sowie an einem B-Western, der – wie gesagt – recht opulent erscheint.
Kommentar Kommentare (9) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jul 28, 2014 7:09 PM MEST


Column South
Column South
DVD ~ Audie Murphy

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen „Relax! Dying Ain’t So Bad. You’ve Been Doing It Since the Day You Were Born.“, 2. Juli 2014
Rezension bezieht sich auf: Column South (DVD)
[Vorsicht, Spoiler!]

Die Richtung, in die unser Dasein unweigerlich geht, ist – dies stellt einer der Soldaten unmißverständlich klar – immer die gleiche, doch scheinen manche Menschen, allen voran Politiker und hochrangige Offiziere diese Reise bei anderen noch beschleunigen zu wollen, denn stets sind sie bereit, für ihre persönlichen Karriereziele den fragilen Frieden leichtfertig aufs Spiel zu setzen.

Auch Frederick De Cordovas B-Western „Column South“ aus dem Jahre 1953 handelt von solchen Intriganten, indem er eines der Traumata des amerikanischen Selbstbewußtseins aufgreift, nämlich den Bürgerkrieg. Der Schauplatz ist ein kleines Fort in Neu-Mexiko, im Januar 1861, das gerade mit dem aus Mississippi stammenden Hauptmann Lee (!) Whitlock (Robert Sterling) einen neuen Kommandanten bekommen hat. Whitlock wird bei seiner Ankunft Zeuge einer Auseinandersetzung zwischen Soldaten aus den Nordstaaten und anderen, die aus dem Süden stammen, und um die Einheit und Disziplin unter den Männern wiederherzustellen, aber auch, weil er glaubt, auf diese Weise sein Fortkommen befördern zu können, plant er, möglichst bald einen Feldzug gegen die benachbarten Navajos zu unternehmen. Hierzu kommt ihm der vermeintlich von Indianern begangene Mord an einem Goldsucher gerade recht. Doch der bei den Männern beliebte Leutnant Sayre (Audie Murphy), den mit dem Navajo-Häuptling Menguito (Dennis Weaver) ein jahrelanges freundschaftliches Verhältnis verbindet, vermag, einen Weißen als den wahren Mörder zu entlarven und damit das Ende des Friedens zwischen Navajos und Weißen in allerletzter Sekunde zu verhindern. Schon hier wird deutlich, wie leicht Intrigen, Mißverständnisse und die Kriegslust einzelner verantwortlicher Männer ein über die Jahre aufgebautes gutes Verhältnis im Nu zunichtemachen können. Doch trotz Sayres beherztem Eingreifen ist der Friede noch nicht dauerhaft gerettet, auch wenn der ehrgeizige und indianerhassende Hauptmann durch den Vorfall und eine gutgemeinte Moralpredigt Menguitos ein wenig zum Umdenken gekommen zu sein scheint. Denn der ebenfalls ehrgeizige und weitaus skrupellosere General B.N. Stone (Ray Collins) weiß aus verläßlichen Quellen, daß es bald zum Bürgerkrieg kommen wird, und er möchte der Sache des Südens – eigentlich einzig seiner persönlichen Karriere – dadurch zum Sieg verhelfen, daß er einen Überraschungsfeldzug unterstützt, der den Norden von seinen Goldvorräten abschneiden würde. Hierzu muß er das von Whitlock befehligte Fort verteidigungslos machen, indem er die Navajos dazu bringt, es anzugreifen, und vorher den Großteil der Besatzung abziehen läßt – um all dies zu erreichen, möchte er zudem den aus dem Süden stammenden Hauptmann auf seine Seite ziehen. Zunächst einmal sorgt er dafür, daß die Navajos in den Verdacht kommen, eine Lieferung Gewehre gestohlen zu haben, so daß der Hauptmann Menguitos Stamm in ein lebensfeindliches Territorium umsiedelt, was dazu führen wird, daß Menguito auf Rache sinnt. Auch der Rest des Planes scheint aufzugehen, bis durch einen Zufall Leutnant Sayre das doppelte Spiel erkennt …

Unter den vielen Western, die Audie Murphy gedreht hat, gilt „Column South“ gemeinhin als einer der schwächeren, was mit der vergleichsweise komplexen Handlung, die ohne eine gewisse Hintergrundkenntnis der Vorgeschichte des Bürgerkrieges nicht ganz einfach zu verstehen ist, und mit dem Übermaß an dialoglastigen Szenen zu tun haben dürfte. Ich finde diesen Umstand bedauerlich, denn in meinen Augen ist dieser unter „Ferner liefen …“ abgelegte Western ein ziemlich starkes Kammerspiel und bietet nicht nur einige spannende Kampfszenen gegen Ende, sondern auch gute Dialoge, realistische innere Konflikte und ausgefeilte Dialoge. Da ist zum einen der Protagonist Sayre, der dadurch traumatisiert wurde, daß sein Vater, ebenfalls Offizier, ihn als neunjährigen Jungen gezwungen hat, beim Ausradieren eines Indianerdorfes zuzusehen, damit der Junge lerne, wie man mit Indianern zu verfahren habe. Diese Lektion hatte allerdings nicht den vom Vater gewünschten Erfolg, denn Sayre jr. widmete sein Leben angesichts dieser traumatischen Erfahrung dem Versuch, die Beziehungen zwischen den Ureinwohnern und den weißen Siedlern zu verbessern und den Frieden zwischen beiden Seiten zu sichern. So nimmt er gegenüber seinem Vorgesetzten kein Blatt vor den Mund, als dieser wiederholt seine Verachtung für die Indianer kundtut, und auch dessen anfangs ziemlich arroganten Schwester Marcy Whitlock (Joan Evans), die sich über den angeblichen Gestank des Häuptlings beklagt, wäscht er mit eher ungalanten Worten – „It wasn’t him. You just got a good whiff of your own soul“ – gehörig den Kopf. Und das, obwohl er eigentlich in sie verliebt ist! Um den wahren Mörder des Goldsuchers zu finden, handelt er, wenn auch mit Bedacht, so doch letztlich auf eigene Faust. Doch als er schließlich die den Indianern untergeschobenen Flinten findet, vollzieht er – letzten Endes als Teil des Systems der US-Kavallerie doch in den Hierarchien von Befehl und Gehorsam verfangen – gnadenlos mit aller Härte den Umsiedlungsbefehl. Auch sein Widersacher Whitlock ist, wenngleich er nicht ganz die Komplexität und Tiefe des Ford’schen Colonel Thursday erreicht, kein Schurke aus dem Bilderbuch, sondern ein Mann, der trotz aller Vorurteile eben auch ein Gewissen hat. Von geradezu packender Dramatik, aber auch gespickt mit zum Teil melodramatischem Dialog, ist deshalb die Szene, in der es Stone gelingt, die Skrupel Whitlocks einzulullen und ihn für seine Sache zu gewinnen – am Ende dieser Szene positioniert De Cordova, dessen Regie ansonsten nicht sehr originell ist, den Verführer wohlweislich im Schatten des Verführten und schafft somit einen kleinen, leisen Höhepunkt dieses Filmes.

Allerdings hat die Nachdenklichkeit dieses Westerns über den Sinn von Kriegen – an einer Stelle entgegnet Whitlock dem General, als dieser ihn fragt, ob er denn nicht der guten Sache des Südens verpflichtet sei, die bezeichnenden Worte „The cause? Causes may start wars, but they don’t win them“, und man ist hier fast versucht, an den im Entstehungsjahr dieses Filmes endenden Koreakrieg zu denken, mit dem der Konflikt in dieser Region bei weitem noch nicht beigelegt war –, auch ihre Grenzen, wenn sich beispielsweise die Soldaten, deren innere Zerstrittenheit der Film immer wieder vorführt, angesichts der Bedrohung durch die Navajo zusammenraufen und in einträchtigem Korpsgeist ihr bestes geben. Man ist an dieser Stelle beinahe versucht zu glauben, daß auch in „Column South“ die Indianer wieder eine ihrer gewohnten Funktionen vollführen – nämlich die der identitätsstiftenden Variablen für Bedrohungen von außen –, bis dann das Ende des Filmes diesen Mechanismus durchbricht.

Mir persönlich hat „Column South“ wegen seiner Komplexität und Ernsthaftigkeit ausnehmend gut gefallen, auch wenn er sicherlich einen weniger individualisierenden Ansatz als der typische Murphy-Western verfolgt und statt dessen gerade zeigt, wie sich Individuen in der Regel systemischen Gegebenheiten unterordnen und eben deshalb oft zur Verfügungsmasse der Machthabenden werden.


Amewi 25147 - Mini Quadrocopter Blaxter X80, 4-Kanal, 6-Achsen-Gyro, 2.4 GHz
Amewi 25147 - Mini Quadrocopter Blaxter X80, 4-Kanal, 6-Achsen-Gyro, 2.4 GHz
Preis: EUR 36,74

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Spaß wollte nicht recht aufkommen, 1. Juli 2014
= Haltbarkeit:4.0 von 5 Sternen  = Spaßfaktor:1.0 von 5 Sternen  = Pädagogisch wertvoll:1.0 von 5 Sternen 
Kundenmeinung aus dem Amazon Vine - Club der Produkttester-Programm (Was ist das?)
Beim Auspacken des Mini Quadrokopter Blaxter X80 war ich erst einmal über die Größe – eigentlich sollte die deutsche Sprache für solche Fälle auch das Wort „Kleine“ bereithalten – des Fluggerätes erstaunt. Während die Fernbedienung knapp unter 18 cm breit ist, mißt der Quadrokopter selbst in der Diagonale, – die Rotorblätter abgerechnet – ca. 11,5 cm (mit Rotorblättern 15,5 cm), d.h. er paßt bequem in die Handfläche. Der Quadrokopter ist an sich ordentlich gearbeitet und auch recht stabil – ich weiß das, weil … aber dazu später.

Im Lieferumfang enthalten ist ein weiteres Set Rotorenblätter sowie ein Ladekabel, mit dem der Quadrokopter beispielsweise an einem Computer aufgeladen werden kann. Ein bißchen gewöhnungsbedürftig ist sicherlich, daß es keinen An- und Ausschalter so wie auf der Fernsteuerung gibt, sondern daß zwei Kabel über eine Platine miteinander verbunden werden müssen, was besonders beim Trennen der Verbindung ein wenig Fingerspitzengefühl erfordert. Die Fernsteuerung benötigt 6 AAA-Batterien, die – das ist aber auch nicht weiter schlimm – nicht im Lieferumfang enthalten sind.

Die mitgelieferte Bedienungsanleitung, ein Faltblatt mit einer s/w-Fotografie des Quadrokopters vorn und drei DIN A5 Seiten Text und Skizzen, habe ich als überhaupt nicht hilfreich empfunden, denn es werden bei weitem nicht alle Knöpfe der Fernsteuerung erklärt, und zudem stimmt eine der Skizzen nicht mit der Fernsteuerung überein, sondern ist teilweise spiegelverkehrt zu lesen. Auch der Ladevorgang ist nicht sehr detailliert erklärt: So weiß ich nur aus der Produktbeschreibung bei Amazon, daß ich den Quadrokopter ca. 70 Minuten lang aufladen sollte und dann eine Laufzeit von ca. 7 Minuten (bei mir waren es ein wenig mehr) habe. 7 oder meinetwegen auch ca. 10 Minuten Flugzeit bei einer guten Stunde Ladezeit finde ich persönlich zu wenig.

Sehr enttäuschend fand ich jedoch, daß dieses Gerät, zumindest für mich und meine in solchen Sachen ziemlich geschickte Frau, äußerst schwer zu fliegen ist. Schon geringste Bewegungen versetzen den Quadrokopter in Unruhe, aber auch einfaches In-der-Luft-Schweben ist eben gar nicht so einfach, weil sich nach meiner Beobachtung eben nicht alle Rotoren gleich stark drehen, so daß das Fluggerät öfter einem Drall in eine bestimmte Richtung unterliegt. Einfach zu steuern ist es somit für einen Anfänger ganz sicher nicht, und auch das Lernen dürfte schwer fallen und mit hoher Frustration verbunden sein, weil man den Quadrokopter nach ca. 10 Minuten schon wieder aufladen muß. Ich habe das zwei-, dreimal getan, doch danach ist mir die Lust auf das Gerät vergangen. Ob das Fliegen mit der Trim-Funktion besser wird, weiß ich nicht, denn diese Funktion wird im Manual nicht erklärt, und die Frustration war zu jenem Zeitpunkt schon so groß, daß ich keine Motivation mehr hatte, in dieser Hinsicht durch Trial and Error zu besseren Ergebnissen zu kommen. Immerhin glaube ich, daß der Quadrokopter recht stabil ist, denn all die vielen Abstürze, die er hinlegte, hat er unbeschadet überlebt – und ich weiß auch, daß er nicht so schnell wieder Gefahr laufen wird abzustürzen, in seiner Verpackung.

Für hartgesottene Quadrokopterflieger ist dieses Gerät unter Umständen ein netter Zeitvertreib – deshalb in dubio pro reo einen zusätzlichen Stern –, aber ich als Laie habe mich damit rein netto, d.h. ohne Ladezeit, sehr wohl aber mit Absturz- und Wiederholzeit knapp eine halbe Stunde auseinandergesetzt, bevor ich den Kaffee auf hatte. Man sollte zudem auch aufpassen, daß der Quadrokopter beim Fliegen nicht in die Nähe von Personen kommt, denn die kleinen Rotoren können mit ihren Umdrehungen ganz schön weh tun.

Von mir gibt es deshalb keine Empfehlung.


Coffin Rock
Coffin Rock
DVD ~ Lisa Chappell
Wird angeboten von Movie-Star
Preis: EUR 7,70

4.0 von 5 Sternen Wohl eher „Cradle Rock“, 28. Juni 2014
Rezension bezieht sich auf: Coffin Rock (DVD)
Jessie Williams (Lisa Chappell) und ihr Mann Rob (Robert Taylor) sind Mitte Dreißig und haben ein Problem: Beide wünschen sich ein Kind, doch es will sich keines einstellen. Unausgesprochen steht im Raum, daß dies an Rob liegen muß, und so entschließen sich die beiden – Rob freilich eher widerwillig – dazu, Robs Zeugungsfähigkeit medizinisch untersuchen zu lassen. Damit nimmt das Unheil seinen Lauf, und zwar auf mehreren Ebenen. Zum einen kommt es zwischen der Meeresbiologin und dem Verkäufer für Anglerbedarf zu einem handfesten Streit, als eines Tages der Brief mit dem Laborbefund eintrifft und Rob sich weigert, ihn zu öffnen. Zum anderen aber ist die attraktive Jessie bei ihrem Besuch im Labor einem jungen Mann namens Evan (Sam Parsonson) aufgefallen, der dort arbeitet und der von ihr so fasziniert ist, daß er Jessies Adresse in Erfahrung bringt, seinen Job schmeißt und „zufällig“ in dem kleinen Küstenstädtchen auftaucht, in dem die Williams wohnen. Ein solches Verhalten dürfte wohl alles andere als psychisch stabil sein, doch das ist erst der Anfang.

Evan, der inzwischen Jessies Bekanntschaft gemacht und einen Hilfsjob in der Fischfabrik bekommen hat, nutzt den Streit zwischen Jessie und Rob aus, indem er mit der stark angetrunkenen Frau schläft, die jedoch mitten im Akt über ihr eigenes Tun entsetzt ist und überstürzt davonrennt. Allerdings ist damit die Angelegenheit noch nicht erledigt. Denn Evan ist jemand, der sich nicht mit einem Nein abfindet und der zudem seine eigene Konstruktion der Wirklichkeit betreibt, die er um jeden Preis aufrechtzuerhalten versucht. Die Situation verkompliziert sich zudem, als Jessie erkennt, daß sie schwanger geworden ist, und als wenig später auch Evan von dieser neuen Wendung erfährt …

Mit dem Thriller „Coffin Rock“ aus dem Jahre 2009 lieferte Regisseur Rupert Glasson sein Regiedebüt und schrieb auch selbst das Drehbuch. Wenngleich der Film gegen Ende hin ein wenig zu sehr ins platte Actionkino abdriftet, gelingt es Glasson jedoch über weite Strecken, eine angespannte und auch bedrückende Atmosphäre zu erzeugen sowie Figuren zu zeichnen, deren Schicksal einen nicht gleichgültig läßt. In dieser Hinsicht wandelt den Film fast so etwas wie ein Touch von Noir an – eine Eskalation zwischen Liebenden bringt ihr normales Leben durcheinander und macht einen der beiden anfällig für eine Versuchung, die sich als fatal herausstellen wird –, den er allerdings in der letzten Konfrontation zwischen dem geistesgestörten Evan und seinen Opfern vollends einbüßt, geht hier doch zu vieles nach den Regel des Schockkinos ab, wie beispielsweise – SPOILER, oder eigentlich auch wieder nicht, denn das erwarten wir doch alle – das plötzliche Wiederauftauchen des vermeintlich getöteten Antagonisten.

Was an „Coffin Rock“ wirklich gut ist, ist die Zeichnung der Ehepaares, das sich so sehr ein Kind wünscht und doch keines bekommen zu können scheint. Hier stehen zunächst unausgesprochene, dann aber erbitterte Vorwürfe im Raum, und sowohl Jessie als auch Rob handeln zutiefst widersprüchlich, wie es in einer derartigen Krise wohl nicht anders sein kann. Zu allem Überfluß ist da auch noch Benny (Joseph Del Re), ein Freund Robs, der jedoch nur darauf wartet, sich an Jessie, über deren häusliche Probleme die gesamte kleine Küstenstadt Bescheid zu wissen scheint, heranzumachen. Bereits am Anfang wird Robs demütigende Situation in einer ziemlich boshaften Metapher in Szene gesetzt: Während seine Frau ihrer Arbeit nachgeht, steht er mit Benny und einem anderen Freund am Strand und angelt. Als bei Rob ein Fisch anbeißt, reißt ihm dummerweise die Angelschnur, und während Benny ihn verspottet, gibt ihm der ältere Freund Tony (Terry Camilleri) einen riesigen Fisch mit auf den Weg, von dem Rob dann zu Hause behaupten wird, er habe ihn gefangen.

Robs Unsicherheit vor wirklich wichtigen Entscheidungen und seine Neigung, Wahrheiten gerade nicht ins Auge zu sehen, wird denn auch dem Film eine mögliche – dies hängt von der Interpretation des Zuschauers ab – tragische Ebene hinzufügen und das Ende in einem anderen Licht erscheinen lassen. Da dies ein recht neuer Film ist, soll in dieser Rezension hiervon nichts verraten werden.

Nebenbei bemerkt, wirkt der Film auch über die von rauher Seeluft geprägten Landschaftsaufnahmen, die Australien in einem zumindest für den Rezensenten ungewohnten Licht zeigen. Die hierdurch erzeugte Stimmung sowie die an manchen Stellen durchschimmernde noirische Qualität und eben auch das sehr ambivalente und stimmungsvoll gefilmte Ende – ich rede hier von den Bildern, die NACH der Abrechnung mit dem Bösewicht zu sehen sind – heben diesen Film definitiv über das Niveau von „Fatal Attraction“ (1987), an den man sich durch den Plot entfernt erinnert fühlt.


Knorrtoys 65062 - Puppenkombi Salsa, ocean pink dots
Knorrtoys 65062 - Puppenkombi Salsa, ocean pink dots
Preis: EUR 60,80

5.0 von 5 Sternen Erstklassig und im Nu aufgebaut, 26. Juni 2014
= Haltbarkeit:5.0 von 5 Sternen  = Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen  = Pädagogisch wertvoll:5.0 von 5 Sternen 
Kundenmeinung aus dem Amazon Vine - Club der Produkttester-Programm (Was ist das?)
Der Puppenwagen „Salsa“ von Knorrtoys hat bei uns zu Hause sofort große Begeisterung ausgelöst. Dies fing schon mit dem Aufbau an, der in wenigen Handgriffen getan war und auch nicht den Einsatz von Werkzeug nötig machte. Selbst die Beschreibung mußte man nicht lesen, da das Aufstecken der Räder, das Aufklappen des Wagens sowie das Anbringen des Sonnenschutzes rein intuitiv durchgeführt werden können.

Der Wagen macht einen ausgesprochen hochwertigen Eindruck und offenbart Liebe zum Detail, was sich u.a. in der kleinen Tasche widerspiegelt, in der Babyartikel transportiert werden können. Schön ist auch, daß der Griff – wie eben bei einem echten Kinderwagen – verstellbar und der Kinderwagen somit an die Größe des Kindes anpaßbar ist. Auch die Sonnenhaube sowie das Fußteil des Wagens sind verstellbar. DieTragetasche für die Puppe ist herausnehmbar, so daß der Puppenwagen auch schnell in einen Sportwagen umgewandelt werden kann. Des weiteren läßt sich der Wagen mit zwei einfachen Handgriffen – die aber nicht so einfach sind, daß sie einem Kind aus Versehen unterlaufen können – zusammenlegen und äußerst platzsparend im Auto transportieren oder zu Hause lagern.

Der Wagen ist leicht, gut gefedert und auch stabil und läßt sich ganz einfach schieben. Auch die Wahl des Stoffbezugs ist sehr gelungen, wie man auf den Produktphotos zumindest ansatzweise erkennen kann.

Hier gibt es wirklich nichts zu meckern, und deshalb gebe ich 5 Sterne.


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