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Rezensionen verfasst von
Tobias Mull "capkidd" (Braunschweig)
(REAL NAME)   

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We're All Young
We're All Young
Preis: EUR 18,74

5.0 von 5 Sternen Kinderlieder für Erwachsene, 24. August 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: We're All Young (Audio CD)
Walter Martin ist eigentlich Mitglied bei The Walkmen, da die Band jedoch gerade pausiert, hat er mal eben ein Soloalbum rausgehauen. Und das ist ein herrlicher Quatsch in Herman Düne, ein Album voller Kinderlieder für Erwachsene. Kein Wunder, hat er doch das Album als junger Vater geschrieben und aufgenommen. Und auch die Gästeliste kann sich sehen lassen: Karen O, Alec Ounsworth und Matt Berninger (The National) sind unter anderem dabei. Und jetzt alle mitsingen: "We like the zoo, 'cause we're animals too."


If The Roses Don't Kill Us
If The Roses Don't Kill Us
Preis: EUR 9,99

5.0 von 5 Sternen Every Rose Has Its Thorn, 24. August 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: If The Roses Don't Kill Us (MP3-Download)
Phänomenales zweites Album des amerikanischen Songwriters Christopher Denny, der seine Musik selbst als "Arkansas Soul" beschreibt. Und es ist vor allem seine Stimme, die sofort fasziniert. Ein Tenor irgendwo zwischen Roy Orbison, Tom Brosseau und dem "Lay Lady Lay"-Dylan. Die Musik mixt Country/Americana mit Gospel, Soul, Pop und der Heilsarmee. Einfach wunderbare Musik.


Star Trek: Voyager - The Full Journey [48 DVDs]
Star Trek: Voyager - The Full Journey [48 DVDs]
DVD ~ Kate Mulgrew
Wird angeboten von music-movie-more
Preis: EUR 83,95

5.0 von 5 Sternen Super Serie in guter Qualität, 21. April 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Aufgeschreckt durch die in vielen Rezensionen beklagten Qualitätsmängel, hätten wir die Box fast nicht gekauft. Doch das wär ein Fehler gewesen. Nicht nur, dass die Serie sehr sehr gut ist, wir hatten lediglich bei zwei Discs Probleme. Jeweils bei der letzten Folge stockte die Wiedergabe kurz vor Schluss. Natürlich ärgerlich, durch "Vorspulen" über den Fehler, konnte man dieses Probleme jedoch behelfsweise beheben. Bei insgesamt 48 Discs sind diese beiden kleinen Fehler für uns zu verschmerzen.


Clap Your Hands Say Yeah
Clap Your Hands Say Yeah
Preis: EUR 27,57

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Good news for people who love good news, 4. November 2005
Rezension bezieht sich auf: Clap Your Hands Say Yeah (Audio CD)
Wichtig ist doch eigentlich nur, dass es sich hier um eine herausragende Platte handelt. Gitarrenlastiger Indiepop mit durchgeschlagener Bassdrum, cremig röhrenden Keyboards und einem Sänger mit geil nerviger Stimme. Dazu Hits, Hits, Hits. Die Geschichte der Band (kein Plattenvertrag, über das Internet bekannt geworden), kann man ja in einem halben Jahr in Fachzeitschriften wie dem Rolling Stone oder Brigitte nachlesen. Album aber schon jetzt kaufen und cool sein.


Town Hall NYC June 22 1945
Town Hall NYC June 22 1945
Preis: EUR 21,60

13 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die Geburtsstunde des BeBop, 6. Oktober 2005
Rezension bezieht sich auf: Town Hall NYC June 22 1945 (Audio CD)
Warum kompliziert, wenn es auch ganz einfach geht: Diese CD ist ein Wunder. Denn sie beinhaltet bisher unveröffentlichte Live-Aufnahmen von Charlie Parker und Dizzy Gillespie aus dem Jahre 1945. Aufnahmen also, vor den wegweisenden Dial-Sessions. Lange Zeit waren diese „12-inch acetate discs" verschollen. Es wusste sogar niemand von ihnen. Keiner dachte, dass dieses Konzert damals mitgeschnitten wurde. Um so größer die Überraschung jetzt, da sie zufällig gefunden wurden.
Besonders faszinierend ist der frühe Zeitpunkt der Aufnahmen. 1945 war Bop noch in den Kinderschuhen, Bird und Diz hatten erst wenige Wochen zuvor ihre ersten Aufnahmen veröffentlicht. Zudem gab es eh wenig Aufnahmen, da während der Kriegsjahre immer wieder Verbote in diese Richtung ausgesprochen wurden. So gelten die neu entdeckten Aufnahmen manchen jetzt schon als Heiliger Gral des Jazz. Sie dokumentieren die Geburtsstunde des Bop. Und da es sich um Live-Aufnahmen handelt, sind die Stücke auch deutlich länger als auf dem Studiomaterial. Zudem in wirklich guter Soundqualität. Aber hält die Musik, was andere versprechen?
Absolut. Beim Anfang des ersten Tracks geht Dizzy zwar im Mix unter, aber spätestens mit dem Solo von Don Byas (ist nur beim ersten Track dabei) ist alles eingepegelt. Und dann gibt es kein Halten mehr. Wirklich ein Wahnsinn. Sie rocken durch die bekannten Titel wie Verrückte. Besonders Salt Peanuts ist grandios. Spitze Schreie, irrsinnige Läufe, Spielfreude und das Wissen, hier etwas völlig Neues zu machen. Und Symphony Sid als Ansager rühmt zwar zurecht Max Roach als „very fine drummer", aber was Sid Catlett auf einem Track wegtrommelt, ist auch nicht von dieser Welt. Eine riesige Empfehlung für dieses Album.
Personnel: Dizzy Gillespie (trumpet); Charlie Parker (alto saxophone); Don Byas* (tenor saxophone); Al Haig (piano); Curley Russell (double bass); Max Roach, Sid Catlett (drums).
* nur auf Bebop
Liner Note Authors: Ira Gitler


The Bootleg Series Vol. 6: Live 1964 - Concert At Philharmonic Hall
The Bootleg Series Vol. 6: Live 1964 - Concert At Philharmonic Hall
Preis: EUR 28,27

33 von 36 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Zwei Jahre vor Judas., 30. März 2004
Endlich der sechste Teil der Bootleg Series Reihe. Und was soll man noch groß sagen? Wieder genial. Waren die ersten drei Folgen noch allgemein unveröffentlichtem Material gewidmet, ist Columbia danach auf reine Live-Aufnahmen umgestiegen. Und nach dem legendären 1966er ‚Royal Albert Hall Concert' aus Manchester (veröffentlicht 1998) sowie einem Zusammenschnitt diverser ‚Rolling Thunder Revue' Auftritten aus dem Jahre 1975 (veröffentlicht 2002), präsentiert die Plattenfirma jetzt das komplette ‚Philharmonic Hall Concert' von 1964. Wieder mit spannendem Begleittext und diversen Fotos in einem 50seitigem Booklet. Großartig. Und die Musik erst.

Denn Dylan war an diesem Abend in blendender Verfassung. Seine Stimme jung und stark. Sein Auftreten von überlegenem Übermut gekennzeichnet. Trotzdem scherzt er auch mit dem Publikum, lässt sich sogar die ersten Zeilen von ‚ I don't believe you' soufflieren. Und doch scheint er langsam entfremdet von den Folkpuristen und politischen Götterverehrern. So reagiert er auf den Wunsch eines Zuhörers, er möge doch das Kinderlied ‚Mary had a little lamb' spielen, mit den Worten: „Is that a protest song?" Und das ernste, beinah resignierende ‚It's alright, Ma' kündigt er - reagierend auf Lacher im Publikum - als „very funny song" an. Nicht wirklich.
Den Vogel schießt Dylan aber wohl mit der Aussage, weil Halloween sei, habe er seine Bob Dylan Maske auf, ab. Das beste daran: Vielleicht stimmt es sogar. Vielleicht trug er hier ein letztes Mal die Maske des ‚Prince of Folk'. Vielleicht war in seinem Herzen schon der Rock'n'Roll der nächsten Platten. Vielleicht war ‚It ain't me, Babe' doch für die ‚Folkszene' geschrieben. Vielleicht sind die ganzen Erklärungsversuche aber auch einfach nur Blödsinn.
Was bleibt, ist auf jeden Fall die großartige Musik. Erstmals ein rein ‚akustisches' Konzert des jungen Alten auf ‚offizieller' CD. Die Geschichten dazu kann sich ja auch jeder selbst zusammenreimen.


Ole Coltrane
Ole Coltrane

12 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sketches of Spain, 30. März 2004
Rezension bezieht sich auf: Ole Coltrane (Audio CD)
Manchmal fällt der Euro centweise. Bis ich gemerkt hatte, dass der auf dem Cover genannte George Lane eigentlich der sagenhafte Eric Dolphy war, verging so einige Zeit, obwohl ich im Hinterkopf irgendwie abgespeichert hatte, dass dieses Album eines der wenigen ist, das die beiden außergewöhnlichen Musiker Coltrane und Dolphy zusammen aufgenommen hatten. Höhepunkt des Albums ist dabei eindeutig der Titelstückopener. Alle Bandmiglieder spielen sich in einen Rausch und brillieren mit fantastischen Soli. Neben den genannten vor allem der junge Trompeter Freddie Hubbard und der Pianist McCoy Tyner. Aber auch die beiden Bassisten bieten inspirierte Kunst. Ob mit oder ohne Bogen. Die anderen beiden Stücke der CD können da natürlich nur abfallen. Nichts dramatisches natürlich. Aber halt auch kein Rausch der Töne, Melodien und Rhythmen wie der Anfangstrack. Ein echtes Highlight ist dann jedoch wieder der außergewöhnliche Bonustrack „Original Untitled Ballad" (To her ladyship)", der wieder ergreifende Soli aller Beteiligten bietet. Neben den Alben mit seinem klassischen Quartet auf Impulse, den Meilensteinen mit Miles Davis und der Platte „Blue Train" sicherlich eine der wichtigsten und besten Platten von John Coltrane.


College Dropout
College Dropout
Preis: EUR 7,99

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Hip Hop Meisterwerk, 30. März 2004
Rezension bezieht sich auf: College Dropout (Audio CD)
Hier ist es nun endlich. Das Album des Produzentengottes aus dem Jay-Z Umfeld. Immer wieder angekündigt. Immer wieder verschoben. Und dann hätte ein Unfall mit seinem Lexus Kanye auch beinah noch das Genick gebrochen, wie er in der ersten Single „Through the wire" eindrücklich erzählt. Und sein Debut „The College Dropout" ist voll von solch persönlichen Geschichten. Er bezeichnet sich selbst als „first N**** with a Benz and a backpack". Meint: Ihm sind Genregrenzen schnurz. Er lässt auf einem Track Oberpimp Jay-Z UND Consciousikone Saul Williams rappen („Never let me down"). Er hat Gäste wie Mos Def und Common auf der einen und Leute wie Twista und Ludacriss auf der anderen Seite auf EINEM Album. Und alles wirkt wie aus einem Guss. Jeder Track voller Wärme und Soul, was sicherlich auch an den wunderbaren Samples von u.a. Marvin Gaye und Aretha Franklin liegt. Sicherlich das Hip Hop Highlight des Jahres.


Ellington Uptown
Ellington Uptown

10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der Duke did it again., 30. März 2004
Rezension bezieht sich auf: Ellington Uptown (Audio CD)
Einige Kritiker halten diese Periode von Duke Ellington für seine schwächste. Drei seiner langjährigen Musiker, darunter Johnny Hodges, hatten ihn gerade verlassen und Big Band Swing war im ganzen nicht mehr wirklich der letzte Schrei. Dieses Album beweist allen das Gegenteil. In verschieden Sessions aus den Jahren 1951 und 1952, mixt Ellington alte Hits wie „The Moche" oder „Take The 'A' Train" (meine ‚endgültige' Version mit dem Gesang der wunderbaren Betty Roche) mit neueren Stücken und einer komplexen Suite. Ellington at it's best also. Diese CD bietet darüber hinaus noch die beiden komplette Suiten „The Controversial Suite" sowie „The Liberian Suite", wobei letztere auch wieder Johnny Hodges featured und mit einem absoluten Highlight aufwartet: ‚I like the sunrise' gesungen von Al Hibbler. Quasi die Definition von Schönheit, Würde und Emotionalität. Kaufen!!!


Feels Like Home
Feels Like Home
Wird angeboten von Multi-Media-Trade GmbH - Alle Preisangaben inkl. MwSt.
Preis: EUR 8,24

3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Norah bleibt einzigartig., 30. März 2004
Rezension bezieht sich auf: Feels Like Home (Audio CD)
Wer ist eigentlich auf die Idee gekommen, Norah Jones wäre ein Jazzsängerin? Nur weil sie auf BlueNote ist? Schon das Debut war vielmehr Pop, Folk, Country oder Blues als Jazz. Und beim neuen Album wird es nun ganz deutlich: Norah Jones zelebriert einen schubladenlosen Stil zwischen Blues, Country, Pop und ein wenig Jazz. Und das macht sie derzeit relativ einzigartig.
Einzigartig sind auch wieder die Songs. Ob nun die kontemplative Balladen „Humble me", die luftig swingende Single „Sunrise", die kongeniale Coverversion „The long way home" von Kathleen Brennan und Tom Waits oder das Bluegrass Stück „Creepin' in", ein Duett mit Dolly Parton. Also, nicht wie raus mit Norah aus der Sonntag-Morgen-Jazz Schublade. Frau Jones macht einfach uramerikanische Musik zwischen allen Stühlen. Und ohne die 8 Grammies würde einige besonders ‚coole' Musikkenner diese Singer/Songwriterin auch lieben. Was kann Frau Jones dafür, dass Hörer ihrer Musik auch eher fragwürdige Sachen wie Laith al deen, Diane Krall oder Cocktailmusik Sampler hören? Na also.


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