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Rezensionen verfasst von
Captain Kidd "Captain Kidd"

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Franz Ferdinand
Franz Ferdinand
Preis: EUR 7,99

4 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Ferien auf Saltkrokan., 25. März 2004
Rezension bezieht sich auf: Franz Ferdinand (Audio CD)
Franz Ferdinand. Der Hype der Stunde. Das kann ja ganz toll sein wie bei den Libertines oder den Strokes. Oder auch ganz schrecklich wie bei den Vines und den Jets. Oder es kann wie bei Franz Ferdinand sein: Weiß nich so.
Klar, ein Album hat es schwer, wenn es vor dem ersten Hören schon auf allen Jahresendlisten auf Platz 1 steht und von dem gesagt wird, dass es mal wieder den Rock rettet. Meiner Meinung nach hält das Album dabei nicht, was andere versprechen. Es fängt sehr sehr stark an, mit 4 klasse Songs. Aber spätestens bei 'Auf Achse' ist die Luft raus und es bleibt nur noch das Konzept übrig: Die Vermählung von Rock und Disco mit Kunstanstrich. Schon bei den legendären Zeilen aus 'Darts Of Pleasure' wurde ich stutzig. Etwas zu angestrengt artsy. Etwas zu sehr auf den NME (= englische Version der Bravo nur mit anderen Bands) geschaut. Da hilft auch die durchgeschlagene Bassdrum nichts. Warten wir lieber auf das neue Album der Libertines...


Hungriges Herz
Hungriges Herz
Wird angeboten von musicwebshop
Preis: EUR 13,48

2 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Sehr sehr weit, 25. März 2004
Rezension bezieht sich auf: Hungriges Herz (Audio CD)
Mia. Eine Band. Zwölf Meinungen. Zwischen allen Stühlen.
Klar ist nur: Dieser Song ist eine absolute Bombe. Ähnlich gut wie 'Kreisel' von ihrem durchwachsenen Debut. Auf Albumlänge ist diese Band auch beim neuen Werk nicht wirklich gut. Eigentlich sogar nicht zu ertragen. Aber diese Single haut alles raus. Kaufen und mitsingen. Genial.


Festival Session
Festival Session
Wird angeboten von musikdrehscheibe
Preis: EUR 8,84

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Wieder Ellington., 22. März 2004
Rezension bezieht sich auf: Festival Session (Audio CD)
Diese CD bietet wunderbare Aufnahmen des Duke Ellington Orchesters aus dem Jahre 1959; drei Jahre nach der Wiederauferstehung der Band auf dem Newport Festival also. Solisten auf diesen swingenden und wiederum festivalerprobten Stücken sind u.a. Altmeister Johnny Hodges (Altsaxophon), Newportheld Paul Gonsalves (Tenorsaxophon) sowie die Drummer Sam Woodyard und Jimmy Johnson, die sich auf „Duael Fuel" ein packendes Duell liefern. Ergänzt durch zwei Bonustracks bietet diese CD feinsten Big Band Swing a la Ellington.


Ellington Uptown
Ellington Uptown
Wird angeboten von Musical Box Store
Preis: EUR 10,27

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Einfach Ellington., 22. März 2004
Rezension bezieht sich auf: Ellington Uptown (Audio CD)
Einige Kritiker halten diese Periode von Duke Ellington für seine schwächste. Drei seiner langjährigen Musiker, darunter Johnny Hodges, hatten ihn gerade verlassen und Big Band Swing war im ganzen nicht mehr wirklich der letzte Schrei. Dieses Album beweist allen das Gegenteil. In verschieden Sessions aus den Jahren 1951 und 1952, mixt Ellington alte Hits wie „The Moche" oder „Take The 'A' Train" (meine ‚endgültige' Version mit dem Gesang der wunderbaren Betty Roche) mit neueren Stücken und einer komplexen Suite. Ellington at it's best also. Diese CD bietet darüber hinaus noch die beiden komplette Suiten „The Controversial Suite" sowie „The Liberian Suite", wobei letztere Johnny Hodges und Sänger Al Hibbler featured. Eine runde Sache also.


Masterpieces By Ellington
Masterpieces By Ellington
Preis: EUR 15,98

6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Kontemplatives Meisterwerk., 22. März 2004
Rezension bezieht sich auf: Masterpieces By Ellington (Audio CD)
Diese Session vom Dezember 1950 bietet relativ ruhige Versionen dreier alter Meisterwerke und eines neuen Stücks von Ellington. Dank der damals neuen Langspielplatte konnte der Duke erstmals konzertgleiche Arrangements auf Platte präsentieren. Und so haben hier die einzelnen Solisten viel viel Platz, den sie kongenial nutzen. Ob nun Johnny Hodges, Jimmy Hamilton, Ray Nance oder Tyree Glenn, alle spielen lyrische Soli voller Kraft und Schönheit. Das Highlight ist für mich „Mood Indigo" mit diesem wunderbaren Wah-Wah Effekt und anderen atemraubenden Tonfarben. Ein Traum.


At Newport (Verve Master Edition)
At Newport (Verve Master Edition)
Preis: EUR 21,48

5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Swinging at Newport., 22. März 2004
Rezension bezieht sich auf: At Newport (Verve Master Edition) (Audio CD)
Ein Jahr nach Ellingtons legendärem Newport Auftritt war nun der andere Altmeister des Big Band Swing an der Reihe. Count Basie. Und auch dieses Konzert ist ein Meilenstein. Und nicht nur wegen des einmaligen Swings der Band, der Spielfreude und der wunderbaren Arrangements. Nein, auf der Bühne kam es darüber hinaus zur Wiedervereinigung der ‚alten' Basie Band mit den Protagonisten Lester 'Pres' Young (Tenorsaxophon), Jo Jones (Schlagzeug) sowie dem Sänger Jimmy Rushing. Und ihre energiegeladenen Versionen von Klassikern wie „Lester Leaps in", „Sent for you yesterday" oder auch „Evenin'" sind einfach ein Riesenspaß. Diese CD Version bietet nun neben einem exquisiten Sound (das Stereobild ist allerdings ein wenig ungewöhnlich) und einiger neuer Bilder 4 Bonustracks mit dem Sänger Joe Williams. Den Abschluss der CD bildet jedoch die wilde Version des „One o' clock jump" mit (eben) Lester Young, Jo Jones, Illinois Jacquet und Roy Eldrige!!! Mehr ist eigentlich nicht zu sagen. Sehr zu empfehlen.


Ole Coltrane
Ole Coltrane

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sketches of Spain., 22. März 2004
Rezension bezieht sich auf: Ole Coltrane (Audio CD)
Manchmal fällt der Euro centweise. Bis ich gemerkt hatte, dass der auf dem Cover genannte George Lane eigentlich der sagenhafte Eric Dolphy war, verging so einige Zeit, obwohl ich im Hinterkopf irgendwie abgespeichert hatte, dass dieses Album eines der wenigen ist, das die beiden außergewöhnlichen Musiker Coltrane und Dolphy zusammen aufgenommen hatten. Höhepunkt des Albums ist dabei eindeutig der Titelstückopener. Alle Bandmiglieder spielen sich in einen Rausch und brillieren mit fantastischen Soli. Neben den genannten vor allem der junge Trompeter Freddie Hubbard und der Pianist McCoy Tyner. Aber auch die beiden Bassisten bieten inspirierte Kunst. Ob mit oder ohne Bogen. Die anderen beiden Stücke der CD können da natürlich nur abfallen. Nichts dramatisches natürlich. Aber halt auch kein Rausch der Töne, Melodien und Rhythmen wie der Anfangstrack. Ein echtes Highlight ist dann jedoch wieder der außergewöhnliche Bonustrack „Original Untitled Ballad" (To her ladyship)", der wieder ergreifende Soli aller Beteiligten bietet. Neben den Alben mit seinem klassischen Quartet auf Impulse, den Meilensteinen mit Miles Davis und der Platte „Blue Train" sicherlich eine der wichtigsten und besten Platten von John Coltrane.


Out to Lunch (Rvg)
Out to Lunch (Rvg)
Preis: EUR 9,99

24 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Frei, dunkel, lyrisch. Und einfach wunderbar., 22. März 2004
Rezension bezieht sich auf: Out to Lunch (Rvg) (Audio CD)
Mit dem Freejazz ist das ja so eine Sache. Es ist schwer ‚reinzukommen', da es oft wenige melodische Ankerpunkte gibt. Dann fehlt auch oft ein durchgehender Rhythmus und die Solisten erzeugen völlig ungewöhnliche Geräusche und Tonfolgen. Das kann dann auch schon mal schnell nerven. Und auch diese Platte musste ich mir erst ‚erarbeiten'. Aber jetzt gehört sie sicherlich zu meinen liebsten Scheiben im ‚neuen' Jazz. Was Dolphy und seine Mitstreiter (Freddie Hubbard, Bobby Hutcherson, Richard Davis und der junge Anthony Williams) hier bieten ist einfach größte Kunst und feinste Musik. Als Einstieg empfehle ich den zweiten Track „Something sweet, something tender". Einer freien Einleitung Dolphy's folgt hier eine lyrische Ensemblepassage, die in ein wunderbares Solo von Dolphy mündet. Dem ganzen Track (eigentlich dem ganzen Album) wohnt eine dunkle, geheimnisvolle Stimmung inne, die einen nicht loslässt. Einen weitere Haltepunkt bieten z.B. auch die Akkorde von Hutcherson im Titelstück. Das ist pure Magie. Pure Melodie. Bemerkenswert ist auch das Schlagzeugspiel. Wie Williams zwischen angedeuteten Beats, zarter Beckenarbeit und harten Breakschlägen hin und her wandert und immer wieder auf die Einfälle der übrigen Solisten reagiert, ist einmalig. Dazu noch Hubbards feines Trompetenspiel und ein Klassiker ist geboren. Ebenfalls zu empfehlen ist Dolphy's Platte „Outward bound" von 1960, auf der auch schon Freddie Hubbard zu hören war. Einfach ein gutes Team. Und einfach eine super Platte.


Feels Like Home
Feels Like Home
Preis: EUR 6,69

1 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Morning in my ears., 22. März 2004
Rezension bezieht sich auf: Feels Like Home (Audio CD)
Wer ist eigentlich auf die Idee gekommen, Norah Jones wäre ein Jazzsängerin? Nur weil sie auf BlueNote ist? Schon das Debut war vielmehr Pop, Folk, Country oder Blues als Jazz. Und beim neuen Album wird es nun ganz deutlich: Norah Jones zelebriert einen schubladenlosen Stil zwischen Blues, Country, Pop und ein wenig Jazz. Und das macht sie derzeit relativ einzigartig.
Einzigartig sind auch wieder die Songs. Ob nun die kontemplative Ballade „Humble me", die luftig swingende Single „Sunrise", die kongeniale Coverversion „The long way home" von Kathleen Brennan und Tom Waits oder das Bluegrass Stück „Creepin' in", ein Duett mit Dolly Parton. Also, nichts wie raus mit Norah aus der Sonntag-Morgen-Jazz Schublade. Frau Jones macht einfach uramerikanische Musik zwischen allen Stühlen. Und ohne die 8 Grammies würde einige besonders ‚coole' Musikkenner diese Singer/Songwriterin auch lieben. Was kann Frau Jones dafür, dass Hörer ihrer Musik auch so schlimme Sachen wie Laith Al-Deen, Diane Krall oder Cocktailmusik Sampler hören? Na also.
Kleiner Kritikpunkt ist der manchmal etwas verzerrte Sound der CD. Egal, die Musik ist jedenfalls wunderbar. Und diese Stimme erst. 5 Punkte.


College Dropout
College Dropout
Preis: EUR 7,99

11 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein verschlafenes Meisterwerk, 22. März 2004
Rezension bezieht sich auf: College Dropout (Audio CD)
Hier ist es nun endlich. Das Album des Produzentengottes aus dem Jay-Z Umfeld. Immer wieder angekündigt. Immer wieder verschoben. Und dann hätte ein Unfall mit seinem Lexus Kanye auch beinah noch das Genick gebrochen, wie er in der ersten Single „Through the wire" eindrücklich erzählt. Und sein Debut „The College Dropout" ist voll von solch persönlichen Geschichten. Er bezeichnet sich selbst als „first N**** with a Benz and a backpack". Meint: Ihm sind Genregrenzen schnurz. Er lässt auf einem Track Oberpimp Jay-Z UND Consciousikone Saul Williams rappen („Never let me down"). Er hat Gäste wie Mos Def und Common auf der einen und Leute wie Twista und Ludacris auf der anderen Seite. Auf EINEM Album. Genial. Und alles wirkt wie aus einem Guss. Jeder Track ist voller Ideen, voller Wärme und Soul, was sicherlich auch an den wunderbaren Samples von u.a. Marvin Gaye und Aretha Franklin liegt. Sicherlich das Hip Hop Highlight des Jahres.


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