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Rezensionen verfasst von
Prof Dr H. Ritz (Gießen, Hessen)
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Open Source Business Intelligence (OSBI): Möglichkeiten, Chancen und Risiken quelloffener BI-Lösungen
Open Source Business Intelligence (OSBI): Möglichkeiten, Chancen und Risiken quelloffener BI-Lösungen
von Uwe Haneke
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 69,90

4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Lesenswerte OSBI-Einführung u. -Orientierungshilfe, 24. Januar 2011
Der Titel des vorliegenden Buchs 'Open Source Business Intelligence - Möglichkeiten, Chancen und Risiken quelloffener BI-Lösungen' von Haneke u.a. [Hrsg.] könnte zunächst bei einem potentiellen Interessenten den Eindruck vermitteln, die Herausgeber würden das äußerst aktuelle Thema quelloffener BI-Werkzeuge für ein Fachpublikum rein anhand einer Produktanalyse behandeln - doch schon der erste Blick in das Inhalts- und Autorenverzeichnis zeigt, dass dieses Buch weit mehr bietet, als einen allein auf Herstellerinformationen beruhenden Produktvergleich, der subjektiv belastet wäre und zugleich schnell an Aktualität einbüßen müsste.

Kapitel 3 'OSBI-Lösungen in der Praxis' widmet sich zwar auf ca. einem Drittel des Buchumfangs diesem Aspekt der Produktanalyse, doch dabei werden u.a. die zurzeit relevanten OSBI-Werkzeuge Talend Open Studio (ETL) und die BI-Suiten von Jaspersoft, Pentaho und Palo sowie der Rapid Miner kompakt und sehr gut strukturiert von verschiedenen Autoren aus der Wissenschaft vorgestellt und kritisch analysiert. Die prägnanten Ausführungen geben aufgrund des Informationsgehalts und der Objektivität der praxisnahen Darstellung eine äußerst fundierte Orientierungshilfe sowohl für das Fachpublikum als auch für den OSBI-Interessenten ohne vertiefende Vorkenntnisse. Die besonderen Stärken des Buchs liegen jedoch in den die Werkzeuganalysen flankierenden drei weiteren Kapiteln.

Kapitel 1 'Einführung' ermöglicht dem Einsteiger schnörkellos in verständlicher Sprache den Einblick in die Begriffswelt von 'Business Intelligence', 'Data Warehousing' und 'Open Source' und bietet für den fortgeschrittenen Leser wertvolle Ansätze zur Vertiefung der Sachverhalte aufgrund einer äußerst umfangreichen Literaturverwertung.

Kapitel 2 'Architektur und Kosten' widmet sich Aspekten einer gelungenen BI-Strategie und -Architektur im Unternehmen und stellt Vorgehensmodell zur BI-Einführung vor. Weiterhin sind die Wirtschaftlichkeitsbetrachtungen im Rahmen eines TCO-Ansatzes lesenswert.

Auf den letzten ca. 50 Seiten der 319 Seiten umfassenden Veröffentlichung beschäftigt sich Kapitel 4 'Der Markt und seine Trends' mit dem Marktphänomen OSBI und hinterfragt dieses detailliert. Besonders von Interesse dürfte für alle Leser das Unterkapitel zu den Geschäftsmodellen von Open-Source-BI-Anbietern sein, das mit einigen weitverbreiteten Irrtümern in Bezug zur Open-Source-Software aufräumt. Ebenso werden interessante Einsatzszenarien für OSBI bei verschiedenen Zielgruppen, u.a. KMU, aufgezeigt.

Zusammenfassend sticht das Buch aus der Vielzahl der Veröffentlichung zum Bereich Business Intelligence positiv hervor. Es bietet viel mehr als einen reinen Überblick über relevante OSBI-Lösungen für die Praxis. Durch die Beiträge zur BI-Begriffswelt und zu den BI -Architekturen, -Kostenbetrachtungen, -Geschäftsmodellen, -Vorgehensmodellen, -Einsatzszenarien und -Forschungskooperationen wird zwar ein weiter Bogen gespannt, aber gerade durch diese Vielfalt und die gelungene Kombination von Praxisbeispielen und zahlreichen Verweisen auf ergänzende und vertiefende Quellen begeistert das Buch und zieht den Leser sofort in seinen Bann. Dabei ermöglicht es Lesern mit unterschiedlichen Vorkenntnissen einen ihrem Wissenstand adäquaten umfassenden Einblick in den Themenbereich.

Auch wenn sich das Buch in erster Linie an Praktiker wenden dürfte, ist es sicherlich auch eine gute Quelle für Lehrende, die das Thema OSBI in ihre Lehrveranstaltungen integrieren möchten, sowie für Studierende, die eine kompakte, einfach lesbare, zugleich aber auch wissenschaftlich fundierte, praxisorientierte Grundlagenliteratur zu den Gebieten Business Intelligence, Data Warehousing und Open-Source-Software suchen.


Herausforderungen an die Wirtschaftsinformatik: Wissensmanagement, E-Business und ereignisgesteuerte Geschäftsprozesse in Echtzeit
Herausforderungen an die Wirtschaftsinformatik: Wissensmanagement, E-Business und ereignisgesteuerte Geschäftsprozesse in Echtzeit
von Gerhard Fuchs
  Taschenbuch

2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Vorwort der Herausgeber, 11. Oktober 2007
Kaum eine akademische Disziplin ist so jung wie die Wirtschaftsinformatik. Gerade einmal 40 Jahre ist es her, dass sie, – zunächst unter dem Namen "Betriebsinformatik" – aus dem großen Stamm der Informatik hervorgetreten ist. Zugleich hat sie sich in dieser Zeit mehr verändert als viele andere Disziplinen in der doppelten oder gar dreifachen Zeit.
Stand zunächst die Technik mit ihren spezifischen Anforderungen und nicht zuletzt auch Beschränkungen im Vordergrund, so verschob sich dieser Schwerpunkt in den nächsten 20 Jahren in Richtung Software. Immer mehr betriebliche Abläufe wurden durch Programme gesteuert, immer komplexere Probleme mithilfe der Informatik in Angriff genommen. Aus dem
Wirtschaftsinformatiker als "Ingenieur in einem wirtschaftlichen Umfeld" wurde der Entwickler kommerzieller Anwendungssysteme, welcher vor Ort die geschäftsentscheidenden Werkzeuge entwarf, sie realisierte und dann wartete.
Seine "splendid isolation", also zugleich versteckte wie herausgehobene Position, beendete vor zehn Jahren das Internet – und dies so nachhaltig wie endgültig. Outsourcing wurde das Stichwort der Branche, Offshoring das Gebot der Stunde, und mit der Virtualisierung verlagerte sich auch mancher traditionelle Arbeitsplatz nach Asien oder in die großen Softwarefirmen.
Heute ist der Wirtschaftsinformatiker mehr IT-Manager als je zuvor. Es ist seine Kernaufgabe, die IT-Landschaft nutzerfreundlich, offen, leistungsfähig, allzeit verfügbar, sicher, kostengünstig und zugleich zukunftsorientiert zu gestalten. Schon in einer sich langsam entwickelnden, übersichtlichen Welt wäre dies keine ganz leichte Aufgabe. Doch die fast schon sprichwörtliche Dynamik des IT-Sektors ist ungebremst, der Wettbewerb global. In schneller Abfolge wechseln die Herausforderungen und die damit einhergehenden Schlagworte – Service Oriented Architecture, Open Source, Continuous Computing, Business Intelligence, Social Software, IT-Governance, Business Process Management – und lediglich eine Gewissheit bleibt: nur wer innovativ ist, auf die richtigen Trends setzt und zugleich seine Kernkompetenzen ausbaut, wird auch morgen erfolgreich sein.
Dies zu vermitteln ist nicht zuletzt die Aufgabe der Fachhochschulen. Sie haben die Informatikanteile in allen Studiengängen deutlich erhöht, etablieren zurzeit hochkarätige Bachelor- und Masterprogramme der Wirtschaftsinformatik und arbeiten zugleich eng mit allen Anwendern in der freien Wirtschaft, aber auch Behörden und anderen Institutionen zusammen.
Den aktuellen Stand dieser Entwicklung dokumentiert der vorliegende Tagungsband. Sein Titel nennt als
"Herausforderungen an die Wirtschaftsinformatik:
Wissensmanagement, E-Business und ereignisgesteuerte Geschäftsprozesse in Echtzeit",
allesamt Themen, die erst in den letzten Jahren eine große Bedeutung erlangt haben.
Scheinbar klassisch-betriebsorientiert ist E-Procurement, also die Beschaffung von Gütern und Dienstleistungen über das Internet. Tatsächlich haben diese Systeme jedoch die Beziehungen zwischen Lieferant und Kunde revolutioniert. Patrick Stoll beschreibt dies in seinem Beitrag „E-Procurement – Aktuelle Probleme in mittelgroßen Unternehmen“ [1] sehr treffend.
Mit der Vertriebsseite setzt sich Prof. Przewloka in zwei Beiträgen auseinander. Für ihn ist "hochautomatisierte Demand Generation [der] Schlüssel zum Erfolg", zumindest im Vertrieb hochwertiger Software. Sein Hauptargument in [2] ist das notwendige Umdenken für den Volumenvertrieb. In [8] geht er zusammen mit Rainer Jahraus vertiefend auf moderne Analysesysteme für die Logistik ein.
Input und Output bzw. Beschaffung und Vertrieb sind heutzutage über hochkomplexe Geschäfts-Prozesse verbunden. Sie abzubilden und zu evaluieren ist das Thema von Prof. Herrmanns Artikel. Er zeigt nicht zuletzt, dass betriebswirtschaftliche Vorgänge mittlerweile bis in kleinste Details informationstechnisch unterstützt werden.
Axel Werners Einführung in die Integration von Geschäftsprozessen, SOA und ereignisgesteuerte Architektur geht in dieselbe Richtung [4]..
Nicht wenige Politiker sehen uns auf dem Weg in die Wissensgesellschaft. Manche sind bereits dort angelangt: Web 2.0 ist zu einem Synonym für interaktive Software, die Zusammenarbeit via Netz, ja sogar das internetbasierte soziale Netz vieler geworden. Es ist "das etwas andere Internet" als wir es bislang gewohnt sind und Birger Schnepp, Geschäftsführer der plusvalue GmbH, zeigt in [5] auf, wohin die Reise geht.
Der Prototyp einer äußerst erfolgreichen sozialen Software, die von den Beiträgen und der Kommunikation vieler lebt, ist die Wikipedia, mittlerweile wohl die umfangreichste Enzyklopädie der Welt. Erst vor wenigen Jahren gestartet, stellt sie bereits jetzt traditionelle Wissenssammlungen in den Schatten. Frank Schulenburg, Mitglied im deutschen Vorstand der Wikimedia stellt ihre Entwicklung und aktuelle Projekte in [6] vor. Sicherlich wird bald jedes Schulkind die Frage beantworten können, was unter Wikipedia zu verstehen ist.
Wie jeder weiß, ist es eine Sache, anderen nahezubringen, wie sie ihre Arbeit organisieren sollten. Entscheidend ist jedoch, selbst gut organisiert zu sein. Genau das demonstriert Prof. Guckert in seinem Beitrag "Wissensmanagement zur Unterstützung der Hochschullehre". Er zeigt in [7] auf, wie heute unterrichtet werden kann. Die Möglichkeiten reichen von Mentorensystemen bis zum E-Learning und sind so erfolgreich, dass manche "ökonomisch" denkenden Dienstherren bereits überlegen, die Lehrverpflichtungen zu erhöhen.
Davor können die Herausgeber dieses Bandes nur warnen: Exzellenz und Qualität sind weniger das Ergebnis einer perfekten Evaluation, als viel mehr das Resultat akademischer Freiräume für Forschung und Lehre. Und gerade die Fachhochschulen nutzten diese Freiheiten konsequent, indem sie eng mit Praktikern aller Felder zusammenarbeiten. Die hier vorliegenden Ergebnisse dokumentieren sehr deutlich, wie fruchtbar eine solche Zusammenarbeit ist. Hingegen ist auch das beste Akkreditierungsverfahren lediglich ein eher statischer Verwaltungsakt; er wird der Dynamik unseres Feldes ebenso wenig gerecht, wie er in der Lage ist, Kompetenz und Motivation zu steigern.
Gerade von letzteren leben Lehre und Forschung, und auch dieser Tagungsband des Arbeitskreises Wirtschaftsinformatik (AKWI) wäre ohne das ehrenamtliche Engagement vieler nicht möglich gewesen. Insbesondere danken die Herausgeber der TFH Wildau für ihre finanzielle und organisatorische Unterstützung. Der Hochschule Fulda für ihre Gastfreundschaft während der 20. Jahrestagung des AKWI und insbesondere Frau von Amsberg vom Verlag Newsmedia.
Fulda, Gießen, Nordhausen und Wildau im September 2007
Prof. Gerhard Fuchs (HS Fulda),
Prof. Dr. Christian Müller (TFH Wildau),
Prof. Dr. Harald Ritz (FH Gießen-Friedberg) und
Prof. Dr. Uwe Saint-Mont (FH Nordhausen).
Quellennachweis: AKWI - Tagungsband 2007
[1] Patrick Stoll – E-Procurement - Aktuelle Problemstellungen in mittelgroßen Unternehmen
[2] Martin Przewloka – Effiziente Nachfragegenerierung und hochautomatisierter Volumenvertrieb am Beispiel eines Softwareanbieters
[3] Frank Herrmann – Evaluierung von Standardsoftware zur Abbildung von Geschäftsprozessen
[4] Axel Werner – Business Integration mit SOA und ereignisgesteuerter Architektur
[5] Birger Schnepp – Web 2.0, das etwas andere Internet
[6] Frank Schulenburg – Zu den Zielen und grundlegenden Funktionsweisen der freien Internetenzyklopädie Wikipedia und den Besonderheiten der deutschsprachigen Ausgabe
[7] Michael Guckert – Wissensmanagement zur Unterstützung der Hochschullehre
[8] Rainer Jahraus und Martin Przewloka: Moderne und innovative analytische Anwendungen für die Logistik


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