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Beiträge von Johann Guenther
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Hilfreiche Bewertungen: 264

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Rezensionen verfasst von
Johann Guenther "Ricci Renoir" (Hinterbruehl)
(REAL NAME)   

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DuMont Kunst Reiseführer Tibet
DuMont Kunst Reiseführer Tibet
von Karl-Heinz Everding
  Taschenbuch
Preis: EUR 25,90

4.0 von 5 Sternen Guter Kunstführer, 12. Juni 2016
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: DuMont Kunst Reiseführer Tibet (Taschenbuch)
Sehr brauchbar
Übersichtlich
In bewährter Manier von DuMont geschrieben.
Für jeden Tibetreisenden, der an mehr als an Bergen interessiert iszt empfehlenswert


Stefan Loose Reiseführer Tibet
Stefan Loose Reiseführer Tibet
von Oliver Fülling
  Taschenbuch
Preis: EUR 22,99

3.0 von 5 Sternen Einseitig, 12. Juni 2016
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Stefan Loose Reiseführer Tibet (Taschenbuch)
Der Autor sieht den Fall Tibet sehr einseitig.
Sollen die Tibeter weiterhin so leben wie vor 100 Jahren? Nur damit wir Touristen eine andere Welt sehen können?
Haben die Tibeter keinen Anspruch auf Neuerungen?
Neuerungen, die ihnen China gebracht hat.


PaarWeise: Geschichten und Betrachtungen zur Zweisamkeit (insel taschenbuch)
PaarWeise: Geschichten und Betrachtungen zur Zweisamkeit (insel taschenbuch)
von Erika Pluhar
  Taschenbuch
Preis: EUR 8,99

4.0 von 5 Sternen wie verschieden Beziehungen sein können, 12. Juni 2016
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
PLUHAR, Erika: „Paarweise“, Berlin 2012
21 Geschichten über Paare und deren Zusammenleben. Konflikte und Liebe. Die Frau, die den Mann im Gefängnis besucht und eine flüchtige Zugbekanntschaft. Beziehungen eines Kinds zu einem Vater, der gar nicht existiert. Kurze und längere Geschichten wechseln sich ab. Dazwischen auch Gedichte.
Zum Feiern des Geburtstags meint sie: „Ich kann es nicht leiden, wenn man ein Datum feiert. Wenn man die Zeit zerkleinert, in Stücke schneidet, wie ich das Fleisch da vor mir. Was besagen die Daten und Zeiteinteilungen denn schon. Zahlen! Was bedeuten schon Zahlen. Mir haben sie noch nie eteas bedeutet.“ (Seite 105)


Er
Er
von Erika Pluhar
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 17,90

4.0 von 5 Sternen Eine Frau, die sich in die Charakteristik eines Mannes hineindenkt und besser analysiert als ein Mann einen Mann analysieren kan, 5. Juni 2016
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Er (Gebundene Ausgabe)
PLUHAR, Erika: „Er“, Sankt Pölten – Salzburg 2008
Großartig wie Erika Pluhar als Frau die Charakteristik eines Mannes beschreibt. Für einen Mann als Leser sehr berührend, weil sie immer wieder ins Schwarze trifft.
Ein Mann und eine Frau treffen aufeinander. Beide haben Leukämie. Das verbindet sie. Letztlich stellt sich aber heraus, dass es bei ihm nur eine Verwechslung war. Die Verbindung bleibt und wie es weiter geht lässt die Autorin offen.
Wunderschön geschrieben. Sie war eben nicht nur eine gute Schauspielerin, sondern sie ist auch eine sehr gute Schriftstellerin. Wir Leser sollten das akzeptieren und nicht immer hinter den Texten die Schauspielerin sehen.


Die Wahl
Die Wahl
von Erika Pluhar
  Gebundene Ausgabe

5.0 von 5 Sternen Nach über zehn Jahren noch voll tagesaktuell, 31. Mai 2016
Rezension bezieht sich auf: Die Wahl (Gebundene Ausgabe)
PLUHAR, Erika: „Die Wahl“, Hamburg 2003
Über ein Jahrzehnt ist vergangen, seitdem dieses Buch geschrieben wurde und es ist – trotz Schnelllebigkeit unserer Zeit – heute genauso gültig (oder war Pluhar ihrer Zeit so viel voraus). Viele hier angesprochene Themen kann man heute gleich sehen. Dass eine Frau sich ums Präsidentenamt bewirbt ist auch eine – zumindest für Österreich – sehr aktuelle Angelegenheit.
Die sozialdemokratische Partei Österreichs wäre bei der Präsidentenwahl 2016 mit einer Kandidatin wie Erika Pluhar sicher besser ausgestiegen und die Zeit eine Frau an die Spitze des Staates zu stellen wäre reif. Allerdings ist das rechte politische Lager stärker als je zuvor. Vielleicht bräuchte es gerade deswegen eine Frau auf der anderen Seite der Ideologie.
Auch sind heute Entscheidungen schwieriger geworden. Das sagte Pluhar schon 2003: „Es gab vielleicht Zeiten, in denen der demokratische Wahlvorgang einen dazu befähigt hat, das zu wählen, was einem am liebsten war. In denen man in der Lage war, eine Partei lieb – vielleicht sogar am liebsten zu haben. Wenn es sie je gab, sind diese Zeiten jetzt vorbei… Man kann nicht mehr wählen, was einem am liebsten ist – man kann nur wählen, was einem am wenigsten unlieb ist.“ (Seite 122)
Politiker haben oft viele Leute um sich, sind aber trotzdem einsam. Pluhar sagt „Trubel macht Einsamkeit nicht wett.“ (Seite 130
Auch der Terrorismus war schon präsent, als wären wir hier in Europa schon im Krieg. So sieht sich die Präsidentschaftskandidatin des Romans veranlasst eine Rede „Wie begegnen wir dem Terrorismus?“ zu halten.
Der Rechtsruck der europäischen Parteien ist auch bereits 2003 angesprochen: „Wie würden sie als Bundespräsidentin einem Rechtsruck in diesem Land begegnen?“ (Seite 180) Die Autorin geht im vorliegenden Roman aber soweit, dass auch die Tochter der Kandidatin von einem Schlägertrupp verprügelt wird, weil ihre Mutter für eine sozialistische Partei antritt.
Schön ist auch das Verhältnis zwischen Mutter und Tochter beschrieben. Die Tochter, die nicht das „Kind“ der Mutter ist, sondern ihre Freundin und Beraterin.
Wie die Wahl ausgeht lässt die Autorin offen, aber sie gibt einen aufschlussreichen Blick hinter die Kulissen eines Wahlkampfteams frei.
Vielleicht das beste Buch von Erika Pluhar!?


Wien Metropolis: Roman
Wien Metropolis: Roman
von Peter Rosei
  Gebundene Ausgabe

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Geschichte an Hand von Personen, 15. Mai 2016
Rezension bezieht sich auf: Wien Metropolis: Roman (Gebundene Ausgabe)
ROSEI, Peter: „Wien Metropolis“, Salzburg Wien 2016
Der Inhalt des Buches bietet mehr als sein Titel. Der Titel ist meiner Meinung nach zu kurz gegriffen. Er drückt nicht aus, welcher Inhalt den Leser erwartet.
Zu Beginn des Buches glaubt man es mit Kurzgeschichten zu tun zu haben, die sich erst nach und nach zu einer durchgängigen Romangeschichte entwickeln. Zwei Kärntner Buben sind so die Hauptakteure, deren Lebensweg beschrieben wird. Wie sie nach Wien ziehen und in verschiedenen sozialen Schichten untertauchen. Unterschiedliche Charaktere und Menschen aus verschiedensten Milieus treten auf. In der Zeitachse geht es von der Nachkriegszeit bis in die 90er Jahre des 20. Jahrhunderts. Eine schöne Beschreibung der geschichtlichen Entwicklung Österreichs an Hand von Personen.
Ein sehr zu empfehlendes Buch. Ein Schriftsteller, der sein Handwerk versteht. Nicht nur im stilistischen, sondern auch im Aufbau der Story.


Die Biene und der Kurt
Die Biene und der Kurt
von Robert Seethaler
  Taschenbuch
Preis: EUR 9,90

4.0 von 5 Sternen Ein Zwischen ding zwischen Märchen und Realität, 6. Mai 2016
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Die Biene und der Kurt (Taschenbuch)
SEETHALER, Robert: „Die Biene und der Kurt“, Berlin 2015
Es ist das erste Buch des Autors. Ich habe es umgekehrt gelesen und alle anderen vorher. Daher war ich vom Stil des Schreibers und der Skurilität der Geschichte nicht so überrascht – manche Leute vielleicht geschockt. Aber es ist frischer Wind in der Schriftstellerszene. Solche Sätze formuliert derzeit nur Seethaler.
Die Geschichte selbst ist auch sehr ausgefallen und eigenartig. Ein Zwischending zwischen Märchen und Realität, aber doch in einem sehr extremen sozialen Umfeld.
Alle kennen die Situation von nicht geliebten Kindern in der Schule. Den Aussenseitern. So ein Mädchen ist die eine Hauptfigur. Sie wird „Biene“ genannt. Im Internat einer katholischen Schule wird sie brutal schikaniert, bis ihr das zu viel wird und sie ausbüchst. Sie kommt dann mit einem älteren Rockmusiker zusammen, der nur mehr auf kleinen Dorfbühnen und in Altersheimen auftritt. Irgendwie finden die beiden zusammen und letztlich wird die Biene ein Teil des Showbusiness. Es passieren die möglichsten und unmöglichsten Dinge, die hier aber nicht zitiert werden sollen, um dem Leser nichts vorweg zu nehmen. Auf alle Fälle sollte man so eine Geschichte gelesen haben, um überhaupt zu wissen, dass es das gibt.


Der Trafikant
Der Trafikant
von Robert Seethaler
  Taschenbuch
Preis: EUR 11,00

5.0 von 5 Sternen Wien 1938, 20. April 2016
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Der Trafikant (Taschenbuch)
SEETHALER, Robert: „Der Trafikant“, Zürich Berlin 2015
Es ist ein Stil, wie man ihn bei heutigen Dichtern nicht findet. Vielleicht sogar so wie vor 50 Jahren. Aber er ist schön. Beschreibend. Detailliert. Robert Seethaler geht mit seiner Schreibweise neue Wege.
Im Roman „Der Trafikant“ geht er ins Jahr 1938 zurück, einem Jahr mit vielen Änderungen, die er aber auf wenige Personen herunterbricht und so anschaulich macht.
Ein Bub aus dem Salzkammergut kommt als Lehrling nach Wien zu einem Trafikanten. Er lernt Sigmund Freud kennen und befreundet sich. Daneben sein erstes Liebeserlebnis mit einer jungen Böhmin.
Seethaler erzählt den „Umbruch“ praktisch an Hand von 4 Personen: dem Lehrling Franz aus dem Salzkammergut, seinem Chef, dem Trafikanten, dem Psychotherapeuten Sigmund Freud und der Geliebten von Franz.
„Der Professor hingegen war dermaßen klug, dass er sich die Bücher, die er lesen wollte, gleich auch selber schreiben konnte.“ (Seite 127)
Zum Altwerden sagt der kleine Franzl als er den Professor so anschaut: „Das Altwerden ist doch eigentlich ein einziges Elend … Was nützte die ganze Gescheitheit, wenn einen die Zeit ja doch irgendwann erwischte?“ (Seite 127)
Freud lässt er sagen „Immerhin ist diese Erkenntnis der erste Schritt im steilen Stiegenhaus der Weisheit“. (Seite 130)
„Je länger sich die Tage ziehen, desto kürzer kommt einem das Leben vor. … was tun die Leute um sich das Leben zu verlängern und die Tage zu verkürzen? Sie reden. Sie reden, plappern, plaudern und erzählen.“ (Seite 237)


Die weiteren Aussichten: Roman
Die weiteren Aussichten: Roman
von Robert Seethaler
  Taschenbuch
Preis: EUR 8,99

4.0 von 5 Sternen Skuriles gut geschriebenes Märchen, 12. April 2016
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Die weiteren Aussichten: Roman (Taschenbuch)
SEETHALER, Robert: „Die weiteren Aussichten“, München 2010
Der Stil und die Qualität sind so gut, wie ich Seethaler in meinem ersten Buch kennengelernt habe. Das Thema ist etwas skurril. Ein behinderter junger Mann, der mit seiner Mutter zusammenlebt und dann eine junge Frau kennenlernt. Der Mutter-Sohn-Konflikt mit einer Freundin im Haus ist nur eine Tangente. Die tiefgreifender ist das Verhalten aller drei Personen, das sehr ausgefallen ist.
Der Autor entführt seine Leser in ländliches Gebiet und hier zu einem Tankstellenbetrieb außerhalb des Dorfes. Die handelnden Personen sind sehr ausgefallen und manchmal fast unwirklich. Trotzdem geht die Geschichte märchenhaft grotesk aus. Mehr muss sich jeder Leser selbst herauslesen.


Montecristo
Montecristo
von Martin Suter
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 23,90

3.0 von 5 Sternen Hoffentlich bleibt es ein Märchen, 5. April 2016
Rezension bezieht sich auf: Montecristo (Gebundene Ausgabe)
SUTER, Martin: „Montecristo“, Zürich 2015
In der Schweiz sind Banken so groß und wichtig, dass sie nicht Bankrott gehen dürfen, weil sie dann das ganze Land mitziehen würden. Ein Journalist deckt Dinge auf, die normalerweise zu einem Bankrott führen würden. Der Staat – in vertreten durch Politiker und wichtige Beamte und Manager – müssen das im Staatsinteresse verhindern. Da hilft auch der beste freie Journalist Nichts.
Das führt letztlich zu der Frage des erfolgreichen Journalisten „Sie sind also der Meinung, dass es eine kritische Größe gibt, ab der man einen Skandal nicht mehr aufdecken darf?“ (Seite 292)
Heute gingen wir früher zu Bett. Der Schlafnachholbedarf war groß.


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