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Rezensionen verfasst von
Christian Schmitz "smied"
(REAL NAME)   

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Rh-
Rh-
Wird angeboten von baagad
Preis: EUR 3,45

7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Einfach nur gut, 25. März 2005
Rezension bezieht sich auf: Rh- (Audio CD)
Es gibt sicherlich noch einige Leute, denen der Name "Siddharta" nichts sagt. Das wird sich hoffentlich und vorraussichtlich nach diesem Werk ändern. Selten habe ich so etwas abwechslungsreiches und eingängiges gehört als dieses Album. 15 Tracks von denen jeder fast schon eine Offenbarung ist. Es ist nichtsdestotrotz schwierig, den Stil der Band zu beschreiben. Im MetalHammer stand zwar "Progressive Rock", doch ist das nicht ganz korrekt. Am besten könnte man Quervergleiche zu anderen Bands ziehen, gerade weil sich Siddharta in keine Schublade stecken läßt. Einige der Lieder lassen sich so problemlos mit "Gothic" kategorisieren, doch wieder andere klingen eher nach "System of a Down" oder "In Extremo". Manche Stücke sind unglaublich poppig und hätten sogar Chartpotential. (Was ja nicht immer unbedingt gut sein muss.) Anspieltips zu geben ist quasi unmöglich.
Der Gesang ist wirklich gut und hebt sich doch vom alltäglichen Einerlei ab, und es ist wirklich nur Gesang, es wird nicht gegrunzt. (Einziges Manko vielleicht der Versuch des Sängers im Sophran zu singen, das ist gewöhnungsbedürftig aber nicht schlecht) Die Gitarren sind bei weitem nicht so hart wie bei den meisten MetalBands, dennoch sind fast alle Songs mit "Headbangtauglichen" Riffs unterlegt. Die Drums sind vollkommen in Ordnung, den Bass kann man bei einigen Stücken hervorragend ausmachen. Am Deutlichsten bleiben einem jedoch die Keyboards in den Ohren hängen, die teils erhebende Momente liefern mit ihren eingängigen (aber doch nicht simplen) Melodien. Ich hatte auch den Eindruck als seien "echte" Streicher zum Einsatz gekommen.
Wie gesagt, ein unglaubglich abwechslungsreiches Album einer slowenischen Band die in ihrer Heimat VÖLLIG ZU RECHT Superstars sind (RH- hat in Slowenien DIAMANT - Status erreicht). Wer offen ist und kein Problem mit einem unkonventionellen Album hat sollte sofort zugreifen.


Lemuria/Sirius B
Lemuria/Sirius B
Wird angeboten von EliteDigital DE
Preis: EUR 32,99

4 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Liebloses Blümchen-Geschrammel, 1. Juni 2004
Rezension bezieht sich auf: Lemuria/Sirius B (Audio CD)
Obwohl ich seit "Vovin" ein glühender Therion-Anhänger bin und bis dato auch jedes Album ausgesprochen gut fand, muß ich ganz ehrlich sagen, daß ich (für Therion-Verhältnisse) maßlos enttäuscht bin. Ich hätte nicht gedacht, daß mir anno 2004 noch so ein mittelmäßiges Album unterkommt.
OK, man muß zugeben, daß das Preis - Leistungsverhältnis mehr als nur stimmt bei 21 Songs, und ein paar der Songs auch ganz eingängig gemacht sind und an "Alte Zeiten" erinnern, aber das ist auch schon das, was man an Positivem herausholen kann.
Wo bei "Secret of the Runes" (dem Vorgängeralbum) brettharte Riffs mein Trommelfell malträtiert haben und bombastische Chöre mein Verhältnis zu meinen Nachbarn (Aufgrund der Lautstärke) doch empfindlich gestört hat, hab ich jetzt Glück, wenn ich nicht einschlafe bei den Stücken.
Eine mehr als nur miserable Produktion bei der ich mir manchmal ein Hörgerät wünsche um die einzelnen Instrumente (oder auch den Gesang ) klar heraushören zu können. Und wo wir gerade bei den Vocals sind, die Chöre sind ganz nett anzuhören, aber die Solisten klingen, als wären sie nicht ganz bei der Sache. (Und das aufgrund der Produktion, ich will Ihnen gesangstechnisch nicht ans Bein pinkeln) Zwischendurch hier und da mal der Versuch eines "Grunts", denn selbst meine Oma nach dem Aufstehen und ohne Gebiss "mehr evil" hinbekommt. Tut mir Leid, aber das kann ein Mikael Akerfeld oder ein Mikael Stanne wesentlich besser. Die Riffs sind lustlos, lasch und können nur an wenigen Stellen mitreißen. Und das allerschlimmste sind die "Bontempi-Orgel" und 60er-Jahre - Revival - Passagen. Was soll denn das bitte ??? OK, ich gebe zu, die 60er sind nicht mein Fall, aber dieses lieblose Blümchen-Geschrammel (auch wenn es nur bei ein paar der Lieder vorkommt) sorgt für Trommelfell-Krampf. Wenn jemals etwas nicht in ein Therion-Stück reingepaßt hat, dann ja wohl sowas. Wer sich, wie der Mastermind der Band, so sehr mit Richard Wagner identifiziert und den Bombastchören und Arrangements desselbigen muß schon eine Menge Gras konsumiert haben um derart abzurutschen.
Jetzt fragt man sich bestimmt, was erzählt der Onkel und warum gibt er dem Album trotzdem 3 Sterne ??? Ganz einfach, einmal weil ich (wie oben erwähnt) Therion-Fan bin und zähneknirschend noch einen Fan-Bonus verleihe und andererseits weil, auch wie erwähnt, ein paar der Songs/Passagen an frühere Stücke erinnern, die einen wirklich mit offenem Mundwerk haben staunen lassen. Anspieltips wären in dem Fall : Feuer Overtüre (Herr Wagner läßt grüßen), Blood of Kingu oder Son of the Sun.
Alles in allem ein mittelmäßiges Album, bestehend aus mittelmäßigem Songwriting und schlechter Produktion. Wer sich für die Mischung aus Klassik und Metal interessiert sollte sich lieber die "Secret of the Runes" anhören, oder jedes andere Vorgänger-Album (zurück bis "Vovin) und dann entscheiden ob ich mit meiner Meinung, das dieses Album einen Rückschritt darstellt, völlig daneben liege oder nicht.


Enemies of Reality
Enemies of Reality

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ab in die Mosh-Pit, 28. Juli 2003
Rezension bezieht sich auf: Enemies of Reality (Audio CD)
Eins vorab, das Album ist definitiv kein "Easy-Listening-Metal",
um es sich einfach so nebenbei reinzuziehen ist das Album viel zu komplex und auch viel zu gut.
Die Songs sind nicht eingängig und man braucht mehrere Male, um sich in das Album zu verlieben, aber das bin ich ja schon vom Vorgänger "Dead Heart in a Dead World" gewohnt, da war es nämlich genauso. Nach dem ersten Hören sind es 3 Sterne, nach dem zweiten und dritten Mal sind es 4 und ich gehe fest davon aus, daß es spätestens nach dem 5ten Mal die Höchstwertung gibt.
Denn alle Stücke sind hervorragend arrangiert, man merkt mit jeder Note, was Nevermore für Ausnahmekünstler sind. Warrel schreit und singt sich die Seele aus dem Leib, Jeff zupft die Saiten, so daß es jedem Gitarrenfan die Sprache verschlägt und Van knüppelt aufs Drum-Kit als wäre der Leibhaftige hinter ihm her. Die Produktion ist sauber und einwandfrei.
Wenn man also gemütlich auf dem Sofa hockt und die Boxen brummen, daß der Nachbar jeden Moment den Schupo holen geht, fühlt man, wie die Songs ins Gebein gehen. Man wünscht sich ehrlich man wäre jetzt inner Mosh-Pit und könnte seine Knochen rütteln bis zum Exodus. Der einzige ruhige Song ist "Tomorrow Turned into Yesterday" erinnert stark an "Heartseeker" vom Vorgänger-Album und ist dementsprechend der einzige etwas eingängigere Song.
Nochmal kurz und knapp, wer "Dead Heart in a Dead World" mochte, wird dieses Album lieben und feststellen daß sich jeder Tag der langen Wartezeit gelohnt hat. Wer noch gar nichts von der Band gehört hat sollte sich das Album nach Möglichkeit in aller Ruhe erstmal anhören, da ich finde daß es keine Kategorie gibt wie "Power-Metal" in die man "Nevermore" reinzwängen könnte.
Keep rocking.


Enemies of Reality
Enemies of Reality

4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ab in die Mosh-Pit, 28. Juli 2003
Rezension bezieht sich auf: Enemies of Reality (Audio CD)
Eins vorab, das ist definitiv kein "Easy-Listening-Metal", einfach so zum nebenbei hören ist diese CD viel zu komplex und auch viel zu gut. Lange hat man warten müssen auf den neuen Silberling und jeder einzelne Tag hat sich gelohnt.
Die Songs sind sicherlich nicht eingängig und gehen auch nicht schnell ins Ohr, aber das kann man von einem Nevermore-Album auch nicht erwarten. Ich werde die Scheibe mehrmals hören müssen um sie genau so zu lieben wie den Vorgänger "Dead Heart in a Dead World".
Insofern kann ich auch nach dem dritten Durchhören noch nicht viel sagen, außer daß die Songs kompromisslos hart sind und man wünscht sich sofort auf 'nem Festival zu sein um das Gebein rütteln zu lassen.
Manch einer wird den Opener vom "Rock-Hard-Magazine" kennen und ich finde, dieser Song ist ein gutes Beispiel für die restlichen Stücke, abgesehen von "Tomorrow" was ein wenig an "Heartseeker " erinnert und einer der "einfacheren und langsameren" Stücke ist.
Der Rest, wie gesagt ist hervorragend produziert, und die ganze Band zeigt wieder einmal was sie für Ausnahme-Musiker sind. Darrel schreit sich die Seele aus dem Leib und Jeff läßt das Herz eines jeden Gittaristen höher schlagen, während Van in gewohnter Manier aufs Drum-Kit knüppelt als wäre der Leibhaftige hinter im her. Alles ist, wie kaum anders zu erwarten, hervorragend produziert.
Nicht zu vergessen sind auch die emotionalen Texte, die eindeutig vermitteln, wie die Band unsere "kaputte Welt" findet.
Kurz und gut, beim ersten Mal hören sind es 3 Sterne, beim zweiten und dritten Mal vier und ich gehe fest davon aus, daß es fünf werden. Wer "Dead Heart in a Dead World " mochte, wird dieses Album lieben.
Keep rocking.


Rise of Nations
Rise of Nations
Wird angeboten von marion10020
Preis: EUR 29,95

17 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Hin- und hergerissen, 23. Mai 2003
Rezension bezieht sich auf: Rise of Nations (Videospiel)
Endlich ist Rise of Nations auf meiner Festplatte, und was soll ich sagen, im ersten Moment (!) hauts einen sprichwörtlich vom Sessel.
Die Idee des Vermischens von Aufbau-Elementen mit schneller Echtzeit-Strategie scheint gut umgesetzt. Die Gebäude sind recht hübsch animiert, Karawanen bauen ihre eigenen Straßen und bei Kreuzungen werden automatisch und recht niedlich Wegweiser erschaffen. Das einzig störende an der Grafik ist die triste Landschaft die teilweise so steril wirkt wie ein Krankenhausklo.
Das Prinzip des epochenübergreifenden Aufbauens ist aus Empire Earth bekannt (und dort ziemlich mies ausgeschlachtet worden)
und endet bedauerlicherweise in 80% der Fälle im Zeitalteraufstiegshype und anschließenden Massenschlachten.
Die (selbstredend einstellbare) KI übertreibt auf den hohen Schwierigkeitsstufen mit seltsam präzisen Nuklearschlägen auf Stellen die sie noch gar nicht gesehen haben kann und deftig genauen Schlägen auf die eigenen Schwachstellen.
Nichtsdestotrotz macht das Spiel verdammt viel Spaß und wenn man von den kleinen Mängeln absieht kann es schnell süchtig machen.
Fazit : Um Klassen besser als Empire Earth, aber nicht so gute wie die Age of Empires Serie, trotzdem, wer Echtzeit-Strategie mag, kann bedenkenlos zugreifen.


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