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Rezensionen verfasst von
hard'n'heavy "Morgen ist heute schon gestern" (Essen)

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Stronghold of the Inviolables-Thelema Rising
Stronghold of the Inviolables-Thelema Rising
Wird angeboten von ProMedia GmbH
Preis: EUR 14,99

4.0 von 5 Sternen Starkes SBM Debut, 6. Juli 2014
Nachdem die bereits 1995 gegründete Band aus Osnabrück drei Demos und eine Split ("Durch goldene Spähren", 1999) veröffentlicht hatte, erschien mit "Stronghold of the Inviolables" 2001 das erste Album in voller Länge, wenngleich etwas über 30 Minuten für heutige Verhältnisse etwas dürftig sind. Vermutlich deshalb wurden hier dann auch noch fünf weitere Songs hinzugefügt. Geboten wird Symphonic Black Metal oberster Güte. Musikalisch erste Sahne ziehe ich lediglich für die doch sehr gewöhnungsbedürftige Produktion einen Punkt ab. Nach einiger Zeit gewöhnt man sich aber dran und kann dann die Musik genießen. Höhepunkt ist für mich "Moonstruck", das zugleich auch den Schlusspunkt der Originalausgabe setzt. Die weiteren Songs auf dieser Ausgabe stammen von der "Thelema Rising" Session und passen recht gut dazu, sowohl vom Sound wie auch qualitativ. Dass es sich bei "Moonstruck" um ein Moonblood-Cover handelt und ich somit einen Coversong als bestes Stück herausstelle, sollte man jetzt nicht negativ bewerten, zumal den Originalsong der Sachsen vermutlich kaum einer kennen wird, erschien er doch zunächst als Split-Single ausschließlich auf Vinyl in einer Auflage von 600 Stück und ansonsten nur auf einem Box Set mit fünf LPs in 2013. So werden jetzt beide deutschen Black Metal Bands gewürdigt - Ehre, wem Ehre gebührt.


Nocturnal Revelation
Nocturnal Revelation
Preis: EUR 17,92

5.0 von 5 Sternen Viel besser und abwechslungsreicher kann man ein US Metal Album nicht machen, 29. Juni 2014
Rezension bezieht sich auf: Nocturnal Revelation (Audio CD)
Ich mach demnächst wohl mal eine Liste "Vergessene Perlen des US Metal" auf, denn was hier bei Amazon an wahrhaft genialen Klassikern einfach so weitestgehend unbeachtet durchrauscht, macht einen manchmal schon traurig. Insbesondere, wenn man dann sieht, wie irgendwelche gehypten Poserbands abräumen.

OK, ich mach's kurz: Du hörst US Metal? Du magst es traditionell? Schöne Gitarrenarbeit? Einen richtig guten Sänger mit Wiedererkennungswert? Gutes Songwriting? Eine unaufdringliche neutrale Produktion? Ein Keyboard darf dann und wann auch mal aufblitzen, wenn es nicht zu aufdringlich wird? Was, du willst es abwechslungsreich - kein Song soll wie der andere sein? Jetzt wird's aber anspruchsvoll... aber hier kannst du das alles haben.

Auf die Feinheiten ist der Vorrezensent ja schon eingegangen. Mich hat die erste Hälfte angenehm überrascht, aber die zweite Hälfte dann so richtig gezündet. Meine Anspieltipps sind "Skulls", "Storm of the Century", "Starstruck" und der geile Rausschmeißer "Transmission". Die beste Nachricht kommt zum Schluss: Es gibt keinen einzigen Filler auf diesem Album, selbst das langsame NR3 weiß nach kurzer Eingewöhnung richtig zu gefallen. Ein Album, an dem man lange Freude haben wird.


R I P
R I P
Preis: EUR 15,01

5.0 von 5 Sternen Eines der besten Technical Thrash Metal Alben aller Zeiten, 4. Mai 2014
Rezension bezieht sich auf: R I P (Audio CD)
Die ersten drei Alben "R.I.P." (1987), "Punishment for Decadence" (1988) und "No More Color" (1989) gehören zum Besten, was dieses Genre zu bieten hat. Zu Zeiten ihrer Veröffentlichung waren diese Alben leider ohne die ihnen gebührende Beachtung geblieben, sind dann aber mit dem Siegeszug des Internets doch noch verbereitet und bekannter geworden. Coroner haben sich 2010 nach vierzehnjähriger Pause wieder zusammengefunden und bis Ende letztens Jahres Konzerte in der Originalbesetzung gegeben, ohne neues Material zu veröffentlichen. Leider ist Drummer Marky Edelmann im Februar diesen Jahres dann ausgestiegen. In Deutschland treten Coroner leider so gut wie nie auf. Coroner sind bzw. waren für mich die Rush des Thrash Metals - drei geniale Musiker, die sich in- und auswendig kennen und Musik auch live auf einem Niveau zelebrieren, von dem andere Bands nur träumen können. Anspieltipp: sucht mal auf U-Tube nach Totentanz. Und dann gibt es noch ein altes Video "Live in East Berlin 1990" (No More Color Tour, auch auf U-Tube), das man mal gesehen haben sollte.


Tales from Eternal Dusk
Tales from Eternal Dusk
Preis: EUR 14,14

5.0 von 5 Sternen Fantastisches Debut, 18. April 2014
Rezension bezieht sich auf: Tales from Eternal Dusk (Audio CD)
Auch wenn diese Rezension vielleicht einige Jahre zu spät kommt: Viel besser kann man ein Melodic Black Metal Album kaum machen. Starkes Songwriting, treibende, epische Musik, ausgewogene Instrumentierung (klar hörbarer Bass!), einem Sänger mit einer grandiosen Stimme, abwechslungreiche Stücke mit immer wieder eingesprenkelten kurzen ruhigen, atmosphärischen Passagen, Verzicht auf übertriebene Blast Beat Salven, stattdessen eine wirklich erstklassige Gitarrenarbeit, und nicht zuletzt eine Reihe wirklich erstklassiger Songs. Anspieltipps: "Apocalypse", "Misanthropic Invocation", "Tales from Eternal Dusk". Das ganze wird abgerundet durch eine saubere Produktion und eine ordentliche Spieldauer von über 52 Minuten. Klasse!


Enter the Grave
Enter the Grave
Preis: EUR 14,57

3.0 von 5 Sternen Im Westen nichts Neues, 18. April 2014
Rezension bezieht sich auf: Enter the Grave (Audio CD)
Von der "All Hallows Eve" EP (2004) war ich noch sehr angetan, obwohl auch die schon streckenweise sehr nach Metallica zu Justice-Zeiten geklungen hat. Entsprechend gespannt war ich auf das erste Full-length Album von Evile. Leider wird die positive Erwartungshaltung gleich beim Opener und Titeltrack zunichte gemacht: Ich höre immer "Angel of Death", der Song ist ein einziger Slayer Rip-off. Und dieser Eindruck zieht sich wie ein roter Faden durch das gesamte Album. Ich bin sicher, dass man jedes Riff, wirklich jedes, auf einem der Alben von Slayer, Exodus und Metallica aus den 1980er Jahren findet. Kein einziger Song überrascht in irgendeiner Weise - alles schon mal genauso dagewesen. Innovation oder eigene Ideen? Fehlanzeige. Soweit die Negativ-Kritik.
Auf der Habenseite ist das immer noch ein ordentliches Thrash-Album, fast schon zu gut produziert für dieses Genre. Glaube auch gerne, dass Evile live Spaß machen. In den letzten Jahren (wir schreiben das Jahr 2014, ich diese Rezi also sieben Jahre nach dem Release) sind aber diverse junge Thrash Bands rausgekommen und mir von Konzerten bestens in Erinnerung, die ich allesamt besser finde: Angelus Apatrida, Savage Messiah, Havok, Fueled by Fire, Suicidal Angels, Warbringer, um mal einige zu nennen. Die erfinden das Rad zwar auch nicht neu, hinterlassen aber wenigstens eine eigene Duftnote. Dieses Album hat mich schlichtweg gelangweilt, und ich bezweifle, dass ich es mir noch öfter anhören mag. Da greife ich lieber direkt zu den Originalen. Deshalb mag ich auch nicht mehr als drei Sterne geben.


Black Thrash Attack
Black Thrash Attack
Preis: EUR 12,99

4.0 von 5 Sternen Thrash mit schwarzer Aura, 14. April 2014
Rezension bezieht sich auf: Black Thrash Attack (Audio CD)
Wenn sich ein Gitarrist selbst den Bühnennahmen Blasphemer (wie der Sodom Song) gibt, ist damit seine musikalische Ausrichtung zugleich klar ausgedrückt. Das Fundament dieses Dreiers aus Norwegen, um deren erstes Full-length Release es sich hier handelt, ist damit im Old School Thrash Metal anzusiedeln. Für den schwarzen Anteil sorgen Aggressor und Apollyon, die sich an Drums, Bass und Gesang abwechseln und auch sämtliche Texte geschrieben haben. Es wird für mich aus den Liner Notes nicht ganz klar, wer genau bei welchem Song für was verantwortlich zeichnet. Jedenfalls zupft Apollyon seit 2006 bei Immortal den Bass, während Aggressor in anderen Bands als Gitarrist (Infernö, ab 2003 Virus) und bei Virus auch für die Vocals zuständig war und ist.
Umso mehr verwundert, dass man eigentlich das Drumming als das Highlight dieses Albums herausstellen muss. Manchmal etwas chaotisch, aber stets zur Attacke prügelnd - womit dann auch der dritte Bestandteil des Albumtitels "Black Thrash Attack" geklärt wäre. Hier bekommt man also genau das, was drauf steht. Obwohl wenigstens zwei Gitarristen am Werk sind, nehme zumindest ich eigentlich stets nur eine (Rhythmus-)Gitarre wahr - die sägt jedoch einen fiesen Riff nach dem anderen. Lead Melodien oder gar Solos fehlen fast gänzlich und so kommt außer über Tempowechsel auch nicht großartig Abwechslung auf. Über allem thront stets der hasserfüllte, grimmige Gesang; im Zusammenspiel mit der rauhen Produktion kommt eine ziemlich üble Stimmung auf. Mir gefällt der kürzeste Song "The Pest" am besten, weil er nicht nur ziemlich schnell daherkommt, sondern man auch einmal ganz kurz eine Leadgitarre wahrnehmen kann.
Die Band schwimmt ganz klar im Fahrwasser von Deströyer 666, die ein Jahr zuvor die EP "Violence Is the Prince of This World" rausgebracht hatten, und Desaster, deren Debut "A Touch of Medieval Darkness" im April 1996 erschien, ohne jedoch deren Klasse zu erreichen. Trotzdem wohl heute ein Klassiker in dem Genre.


Unchain the Wolves
Unchain the Wolves
Preis: EUR 18,16

5.0 von 5 Sternen Metal Heads, Death Freaks & Black Metal heathens worldwide - Rise! Rise!, 13. April 2014
Rezension bezieht sich auf: Unchain the Wolves (Audio CD)
Was Manowars "Into Glory Ride" im traditionellen Metal ist, ist dieses Album im Extreme Metal: einfach nur episch. Auf dem Cover posieren zwar keine Krieger im Fellgewand, noch bevor der erste Ton erklingt, ist aber auch hier klar, was Sache ist: "Satan's Metal" steht da in dicken roten Buchstaben und ein Blick auf die Track Liste fördert dann sowas wie "Australian and Anti-Christ" und "Satan's Hammer" zutage. Ein kopfstehendes Kreuz, unterarmlange Nietenarmbänder und Künstlernamen wie "Bullet Eater", "K.K. Warslut", "Ballistic Howitzer" und "Shrapnel" auf dem Bandfoto im Booklet lassen keinen Zweifel - hier werden erst mal sämtliche Klischees bedient. Dennoch handelt es sich mitnichten um typischen Black Metal aus Skandinavien - Deströyer 666 sind aus Australien und die musikalische Basis ist ganz klar Thrash Metal, und zwar eher im Midtempo-Bereich gehalten, durchsetzt mit Black und Death Metal Elementen, häufig einfach als Black/Thrash bezeichnet. Die Produktion wirkt roh und grimmig, aber das trägt zur Atmosphäre bei und passt hier wie die Faust aufs Auge. Es gehört ein gewisser Mut dazu, einen über 10 Minuten langen Titel an den Anfang zu stellen, aber "Genesis to Genocide" ist so abwechslungsreich, dass das gar nicht weiter auffällt. Überhaupt ist kein Song wie der andere, dennoch passt alles perfekt zusammen. Ein Titel besser als der andere, kein einziger Filler. Der Höhepunkt ist dann der zweite 10-Minüter, der Titeltrack, der sich zu einem echten Stampfer mit toller Melodie entwickelt. "Rise! Rise!" - man kann gar nicht anders, als die Faust zu ballen und sich auf die Brust zu schlagen. Dabei lebt dieses Werk wie gesagt in erster Linie von der Atmosphäre und nicht von irrwitzigen Tempi oder Gefrickel. Wer nicht nur Happy Metal hört und dieses Album nicht kennt, kann eigentlich nicht mitreden. Alles andere als die Höchstnote wäre Blasphemie.


Spartan Warrior Ltd.Remastered
Spartan Warrior Ltd.Remastered
Preis: EUR 20,18

4.0 von 5 Sternen Auch nach 30 Jahren noch hörenswert, 8. April 2014
Rezension bezieht sich auf: Spartan Warrior Ltd.Remastered (Audio CD)
Spartan Warriors zweites Album von 1984 zählt genau wie das Debut "Steel n' Chains" aus dem Vorjahr eher zu den härteren NWOBHM Releases, gemessen an den damaligen Verhältnissen, versteht sich. Vergleichbar zu "Crusader" von Saxon - wer das mag, kann hier auch bedenkenlos zugreifen. Das Songmaterial ist durchweg gut, echte Füller sucht man vergeblich. Die Songs sind durchweg im Midtempo gehalten und glänzen durch schöne Gitarrenleads. Der Gesang von Dave Wilkinson ist angenehm unauffällig. Ich besitze noch die ältere, nicht remasterte Ausgabe, die ich sound-technisch voll in Ordnung finde. Wenn die Track-Liste stimmt, enthält die hier angebotene Limited Edition keine zusätzlichen Tracks - neun and er Zahl sind es auch auf dem Originalalbum, das aber kaum noch erhältlich ist. Die Band ist übrigens seit einigen Jahren wieder zusammen, hat 2010 ein neues Studioalbum veröffentlicht und tritt auch heuer noch live auf, einfach mal bei U-Tube suchen.


Heaven is for sale
Heaven is for sale

4.0 von 5 Sternen Kleine Rarität aus deutschen Landen, lohnt sich, 7. April 2014
Rezension bezieht sich auf: Heaven is for sale (Audio CD)
Was brauchte man in den 1980er Jahren in Western Germany, um eine gute Platte rauszubringen - gute Ideen oder innovatives Songrwriting? Nö. Es reichte ein selbstbewusstes bis rotzfreches Auftreten, eine coole Frontsau und krachende Gitarren. All das bietet "Heaven is for sale", das einzige Full-length Release der Pfälzer. Die Platte ist 1990 und damit ein paar Jahre zu spät veröffentlicht worden. Außerdem gab es Querelen mit dem Plattenstudio und so ist es dann in der Folge ruhig geblieben um die Band. Das ist schade, denn dieses Album ist abwechslungsreich und kommt noch mit zwei Bonussongs daher, die richtig gut sind. Sängerin Sandra Schumacher ist manchmal etwas gewöhnungsbedürftig, erinnerte mich spontan an Kate de Lombaert von Acid, und das ist ja schon mal keine schlechte Referenz. Auf jeden Fall eher der Reibeisentyp als die heute so weit verbreiteten "Sirenen" mit klassischer Ausbildung - ich liebe diese Spielart des female-fronted Metal. In den 45 Minuten kommt keine Langeweile auf, das Album macht von vorne bis hinten Spaß. Wer auf 80s Metal steht und diese CD auf einer Metalbörse günstig abgreifen kann, sollte auf jeden Fall zuschlagen. Anspieltipps auf U-Tube: "Don't Play With Fire" und "Paris in Fear" - German Speed Metal mit Kultfaktor


Back from Hell
Back from Hell
Preis: EUR 16,15

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Wo Blitzkrieg draufsteht, ist auch Blitzkrieg drin, 7. April 2014
Rezension bezieht sich auf: Back from Hell (Audio CD)
Das kann man jetzt positiv oder negativ sehen: Das Album hört sich so an wie früher. Das betrifft einerseits den Sound, der natürlich besser ist als zu NWOBHM-Zeiten aber immer noch ziemlich old school. Und musikalisch ist alles wie gehabt: Traditioneller Metal im Midtempo Bereich mit Brian Ross' unverkennbarer Stimme. Eingängige Hook-Lines, die beim ersten Durchlauf zünden, keinerlei Anbiederungen an irgendwelche Innovationen der letzten 25 Jahre, aber eben auch keinerlei erkennbare Weiterentwicklung.

Das Material ist nicht durchweg neu: "Buried Alive" ist eine (überflüssige) Neuaufnahme der eigenen Single von 1981, "Seek and Destroy" ein Metallica Cover, wohl als Gag gedacht, weil Metallica ja früher auch Blitzkrieg gecovered hat. Mit "Call for the Priest" huldigt man dann noch dem Metal God - leider passt Brians Stimme einfach nicht so richtig dazu, es fehlt einfach die gewisse Heavyness. Mit "One Last Time" ist dann auch noch ein eher schwacher eigener Titel am Start, der als Ballade daher kommt. Insgesamt über eine Stunde Musik, aber gerade in der zweiten Hälfte der Spielzeit doch mit Füllern. Weniger wäre hier mehr gewesen. Anspieltipps: "Return to the Village", die vertonte Story zum Film "Sleepy Hollow" mit Johnny Depp und der ungewohnt thrashige Rausschmeißer "We Have Assumed Control".

Wenn ich jetzt mal das wenig inspirierte Instrumental "4 U" und die schwächeren Songs abziehe, bleibe immer noch acht oder neun gute Nummern übrig, die den Kauf durchaus rechtfertigen und damit vier Sterne.


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