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Rezensionen verfasst von
N. Biessenberger
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One Piece Unlimited Word Red - Strohhut Edition - [Playstation 3]
One Piece Unlimited Word Red - Strohhut Edition - [Playstation 3]
Preis: EUR 29,99

5 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Schönes Spiel, aber, 29. Juni 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Wie in anderen Rezensionen schon zu lesen ist die Story nett, die Charaktere schöne ausgearbeitet, die Grafik ansprechend und der generell One Piece Ton sehr schön getroffen.

Allerdings hat das Spiel die Unlimited typischen Schwächen nicht ausgebessert.
Die Steuerung:
Die Kombinationen sind teils stockend, aber gehen ganz gut von der Hand, soweit also ok, aber nicht besser.
Der Dodge Button ist in diesem Spiel komplett nutzlos. Wenn man sich nicht an das entsprechende Quicktimeevent hält, interessiert die Gegner die Ausweichbewegung ebenso, wie einfach weiter auf sie einzuprügeln, das hat man schon besser gesehen und wird dem Spiel nicht gerecht.

Der Arena-Modus:
Wieder ein Unlimited-typisches Extra, das wirklich unsinnig ist. Die Idee dahinter ist nett, aber die Umsetzung faul und uninspiriert.
Die Strohhut-Bande hat ein annehmbares Move-Repertoir, was man vom Rest des Kaders nicht behaupten kann. Charaktere, die eine Attacke für Viereck, eine für Dreieck und eine Spezialattacke haben braucht die Welt nicht. Diese Knauserei bei der Programmierung ist bei gerade mal 20 spielbaren Charaktere beinahe schon frech.

Wer sich eine schöne Story im Strohhut-Universum wünscht und gute Unterhaltung schätzt, während er über vergleichweise langweilige und unausgereifte Prügelpassagen hinwegsieht, wird hier glücklich.
Wer aber die Gelegenheit sucht, auch andere Charaktere des One Piece Universums in die Schlacht zu führen, der greift besser zu Pirate Warriors 2, da hier in das Gameplay der anderen Charaktere sogar Arbeit gesteckt wurde.


Ninja Gaiden 3 Razor's Edge (PS3) (PEGI)
Ninja Gaiden 3 Razor's Edge (PS3) (PEGI)
Wird angeboten von ToBi`s Computer (DER LADEN MIT DEN FAIREN PREISEN!)
Preis: EUR 19,99

3.0 von 5 Sternen Kleine Spiel, große Probleme, 29. Juni 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich bin nun schon lange Fan der Ninja Gaiden Reihe und sie hat nicht umsonst den Ruf aggressiv schwierig zu sein.

Nun habe ich nach langem Zögern (aufgrund eher schlechter Meinung) doch zu NG3: RE gegriffen.
Es ist einfach nicht sonderlich gut.

Hier liegt dies aber nicht speziell am Schwierigkeitsgrad, wie bei den alten Gaidens, hier ist das Problem die Spielprogrammierung:
Die Bewegungen sind zäh, die Kombinationen nicht flüssig, die Kollisionsabfrage mies und kleine Ruckler sorgen immer wieder dafür, dass das ohnehin schon dürftige Block/Dodge-System in sich zusammenfällt.

Zudem geizt das Spiel gerne mit Erklärungen:
Einführung Angreifen, Shuriken werfen, Blocke/Ausweichen -> soweit ganz klar, was man aber blocken kann, warum die Ausweichbewegung gegen mehrere Gegner komplett nutzlos ist und warum Kombinationsangriffe bei gedrückten Analogstick nicht funktionieren wie sie sollen, bleibt unerleutert.
Selbst als NG Veteran steht man hier immer wieder Kopfschüttelnd da.
Hiervor kann ich Einsteiger nur warnen.

Alles in allem: es ist ok. Nicht gut, aber auch nicht über alle Maßen schlecht. Kleine Spieleinlagen kann man sich gönnen, aber an alten NG Höhepunkte kommt es dank seiner Menge an Problemen und, schlichweg, Missprogrammierungen nicht ran.


Batman: Arkham Origins - [PlayStation 3]
Batman: Arkham Origins - [PlayStation 3]
Preis: EUR 15,45

8 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Auf dem Weg nach unten..., 3. November 2013
= Spaßfaktor:3.0 von 5 Sternen 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Die Arkham-Reihe sind beim besten Willen keine schlechten Spiele, aber die Entwickler sind seit Asylum Beratungsresistent.

Arkham Origins ist eig. Arkham City mit ein paar kleinen Änderungen.
Leider sind die Änderungen größtenteils grauenhaft.

Das Kampfsystem:
Weder in Asylum noch City war das Kampfsystem gänzlich tadellos, aber dennoch spaßig, effizient und fließend. In Origins wurde es beinahe schon massakriert:

- Batman kann seine eigenen Combos nicht mehr unterbrechen, um zu kontern. Sollte man also gerade in einem schrecklich lagsamen Angriff befinden, hat man Pech gehabt.
- Beinahe alle Thugs sind schneller, als der dunkle Rächer: Batman ist einer der besten Martial Artists seines Universums...hier nicht! Er bewegt sich, verglichen mit seinen Gegnern fast in Zeitlupe und bewegt sich wie ein Betrunkener in einem Bar Fight.
- Die Ausweichbewegung ist überflüssig, da sie nicht funktioniert. In 90% der Fälle ist es egal, ob man über den Mann mit dem Schild springt, oder nicht, selbst mitten im Ausweichsprung wird Batman getroffen
- Batman hechtet sich nicht mehr auf den Gegner, auf den man den Stick lenkt, wenn dieser weiter entfernt ist, sondern bleibt an Ort und Stelle und schlägt die Luft

Stadt und Bewegung:
In Arkham City hat es richtig Spaß gemacht, zwischen den Gebäuden hin und her zu schwingen und zu gleiten. In Origins ist Batman relativ pingelig, wo er seinen Haken nun fest macht, und wo nicht. Das kann ein Haus sein, welches ihm nicht gefällt, oder ein Vorsprung, der einfach Hakenabweisend ist.
Das führt zu dem lächerlichen Szenario, dass der Schrecken der Nacht um ein Gebäude herumgehen muss, um dahinter auf ein anderes zu klettern.

Die Altlast des Rennens auf Tastendruck hat man auch nicht ausgebessert. Kaum etwas war so unpassend in den Vorgängern, wie die fehlende Auto-Run funktion.
Es wird keine Situation geben, in der ich als Batman lieber langsam umherstolziere, als zu rennen, wenn ich nicht schleiche.
Einfach Lösung: Stick leicht drücken -> Gehen / Stick stark drücken -> Rennen
ABer auch das wurde hier verpasst.

Ladezeiten / Texturen:
Origins hat die Krankheit des Textur-Nachladens. Bedeutet: Das Model und die Farbtextur ist bereits geladen, aber Konturen und Akzente fehlen.
Das führt dazu, dass man das Level meist als Konturloser Blob beginnt.
Viele Umgebungen haben dasselbe Problem.

Alles in allem ist das Spiel brauchbar, aber leider auch nicht mehr.
Hier wurde viel Potential verschwendet.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Nov 4, 2013 9:41 AM CET


Injustice: Götter unter uns - Collector's Edition
Injustice: Götter unter uns - Collector's Edition
Wird angeboten von Gamercube
Preis: EUR 62,07

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Teils verschwendetes Potenzial, 19. September 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Vorweg: Das Spiel macht Spaß und ist wunderbar inszeniert.

Allerdings sind da ein paar Kleinigkeiten, die dann doch auffallen:

1: Der fehlende Coop/Tag-Modus. MK9 war ein großartiges Spiel, um sich mit einem Kumpel vor den Fernseher zu setzen und sich durch die Story zu prügeln. Dass die Macher desselben Spiels hier nun darauf verzichten ist nicht nachvollziehbar und sehr schade.

2. Keine Abwechslung bei der Supermoves. MK9 hatte pro Charakter zwei Fatalities, einen Babality und einen Stage Fatality, zusätzlich auch noch die X-Ray Moves. Angesichtsdessen hätte man sich durchaus die Mühe geben können zumindest noch einen zweiten Supermove pro Charakter zu animieren, damit man sich nicht nach einem Story-Durchgang bereits sattgesehen hat.

3. Bizarre Schwierigkeitssprünge. Injustice ist sicher nicht das einfachste Beat 'em up auf dem Markt und das muss es auch nicht sein, aber hin und wieder sind die Difficulty-Spikes doch verwirrend. Ein paar Charaktere sind hierbei besonders anstrengend. Auf Hard oder Very Hard findet man sich hier und da plötzlich in einer Ecke und muss im Stun-Lock zusehen, wie die Runde den Bach runter geht.

Das sind eigentlich die großen Kritikpunkte, die ich an dem Spiel sehe.
Es ist ein gutes Spiel, aber es hätte eben noch ein bisschen mehr sein können -> 4 Sterne


Atlas
Atlas
Preis: EUR 9,99

5 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Magnum Opus, 26. Oktober 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Atlas (Audio CD)
Parkway Drive waren wieder im Studio und haben hier ihr, in meinen Augen, bis jetzt bestes Werk abgeliefert.
Das Album ist gespickt mit tollen Riffs, harten Drums und einem Winston McCall der so hart klingt, wie noch nie.
Es strotzt vor (für PWD) neuen musikalischen Ideen, mit Song-Arrangements, die über jeden Zweifel erhaben sind. Melodien und Härte gehen Hand in Hand ohne die Songs "zu weich" wirken zu lassen; im Gegenteil, es sind sogar die melodischen Parts, die die harten Breaks so herausstechen lassen.

Die Produktion ist um einiges klarer und sauberer, als noch auf Deep Blue, was dem Album mit all seinen Nuancen zugute kommt. Immer wieder tauchen Akustikgitarren auf, Streicher sind ebenso zu finden, wie Chor-/Gröhlpassagen.
Auch die Gitarristenfraktion wird hier nicht zu kurz kommen. Das Mehr an Melodie bietet PWD-Hauptklampfer Jeff Ling mehr Raum für Spielereien, welchen dieser auch gerne ausnutzt. Die Riffs sind innovativ, interessant und schön ausgearbeitet. Auch an der Spieltechnik und Sauberkeit kann man hier nichts kritisieren.

Vom großartigen Opener "Sparks", bis zu den letzten Tönen von "Blue and the Grey" gibt es an diesem Album nichts, was ich ändern würde.

Anspieltipps: Wild Eyes, The River, Swing, The Slow Surrender


Activision-Blizzard PROTOTYPE 2 RADNET EDITION
Activision-Blizzard PROTOTYPE 2 RADNET EDITION
Wird angeboten von NINA's Game Shop!
Preis: EUR 15,47

3 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Flache Story, viel Spass, 30. April 2012
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Zu aller erst, das Spiel an sich ist mehr als ordentlich geworden.

- Die Grafik ist ein ganzes Stück besser, als in Teil 1, aber auch nicht so aufwändig, dass es zu Rucklern kommen könnte; ein angemessener Mittelweg also.

- Das Kampfsystem ist simpel, aber effektiv. Es wurde nicht wirklich viel am System des Vorgängers verändert, das musste auch nicht sein. Die Neuerungen, die vorgenommen wurden, sind clever und verbessern den Flow immens (z.B. zwei offensive Fähigkeiten gleichzeitig angelegt)

- Die KI ist in Ordnung. Sie ist nicht zu fordernd, aber auch nicht zu frustrierend. Man mag sich zwar hin und wieder fragen, wie der freundliche Soldat nicht bemerkt, dass sein Nachbar gerade verschlungen wurde, während an anderer Stelle ein völlig allein stehender Soldat nicht zur Mahlzeit gemacht werden kann, ohne dass seine 15 unsichtbaren Freunde das sehen, aber diese Stellen sind selten und eher komisch als nervtötend.

- Die Steuerung ist etwas zwiespältig. Zwar hat Heller mehr Upgrade-Möglichkeiten als Mercer, die ihn durchaus zu einem angenehmen Charakter machen, allerdings verhält er sich im Ganzen klobiger. Die Steuerung allgemein scheint hier etwas träger geraten zu sein, als es im Vorgänger der Fall war. Zudem ist das Sprungverhalten des Herrn Heller nicht sonderlich gelungen, da hätte man sich die Änderung lieber gespart.

- Die Story ist...naja...sie reicht, um dem Spieler genug Grund zu geben durch Scharen von Gegnern zu mähen und verschiedene Lokalitäten zu besuchen, mehr nicht. Sinn sucht man vergeblich und Tiefgang sollte man besser nicht erwarten. Die meisten Plottwists sind lächerlich simpel und vorhersehbar. Allerdings wird dieses Spiel wohl weniger wegen seiner grandiosen Geschichte aus den Regalen gezogen.
An dieser Stelle sei erwähnt, dass das Voice-Acting wirklich gelungen ist. Heller knurrt vor sich hin, und auch Mercers neuer Sprecher macht einen guten Eindruck.

Die Crux des Spiels sind allerdings seine Charaktere:

James Heller: Der Protagonist, der auf dem Weg ist, seine getötete Familie zu rächen und nebenbei die bösen Gentek- und Blackwatch-Leute aufzuhalten. Der Punkt der "bösen Anderen" fällt ziemlich schnell Flach, da Heller selbst mehr, auch an der Geschichte unbeteiligte, Menschen umbringt, als das Virus und die andere Seite zusammen (und hier rechne ich noch nicht mal Killing-Sprees unter den Zivilisten mit). Noch dazu ist Heller hoffnungslos naiv. Braucht es in anderen Spielen einiges an Überredungskunst, um den Helden von der vorgetäuschten Unschuld zu überzeugen, so reich bei Heller schon ein 2 Minuten langes Gespräch, um ihn als zahmes Hündchen auf irgendeine andere Fraktion zu hetzen. Während er allerdings durch die Eingeweide von Familienvätern, Liebhabern und Ponyzüchtern (im Nebenberuf) stapft, lässt Heller keine Gelegenheit aus, um daran zu erinnern, dass seine Familie tot ist. Es wirkt meist enorm aufgesetzt und lächerlich. Hellers "My family died because of the virus" sieht doch eher kläglich aus, neben "I saw you rip apart my best friend, limb to limb" eines namenlosen Soldaten. Man hätte sich hier besser den Druck auf die Tränendrüse gespart und eine simplere Motivation finden sollen; Heller ist nunmal kein Kratos und auch nicht halb so gut geschrieben.

Alex Mercer: Der Bösewicht. Weniger zweifelnd, als im ersten Teil, erscheint Alex hier viel planender und hinterlistiger. Er täuscht über seine Motive hinweg und hat sein "Mit den Hammerfäusten durch die Wand"-Attitüde des Vorgängers auch abgelegt. Wirklich mehr Tiefgang entwickelt auch Alex in diesem Spiel nicht.

Gentek/Blackwatch: Lächerlich überspitzt. Die Bösewichte in der Gentek/Blackwatch-Fraktion sind wahre Abziehbilder von Klischees aus Film und Geschichte und keineswegs auch nur anasatzweise überzeugend. Es gibt wenig Motivationshintergrund, warum sie tun, was sie tun; das, was es gibt, zeichnet nur weiter das Bild einer Mischung aus Filmbösewichtern und Waffen-SS. So wird sichergestellt, dass der "rechtschaffene" Rächer Heller auch als solcher rüberkommt, immerhin ist er ja der Gute.

Das positive daran?
Es ist alles so belanglos, dass man es komplett ignorieren kann und nie an einen Punkt kommt, an dem man sich fragt, was einen eig. hierher gebracht hat.

Fazit:
Das Spiel macht einfach Spass. Wenn man die Steuerung mal verdaut hat, fließt es angenehm vor sich hin. Es ist nichts tiefschürfendes, also kann man es getrost nach einem langen Tag in der Arbeit einlegen und einfach den Frust rauslassen. Nichts hat mehr kathartisches Potenzial, als einen Panzer auf eine Reinkarnation von Mengele zu werfen und dabei eine ganze Militärbasis zu sprengen (und, optional, einen Haufen Unschuldiger zu retten).


One Piece: Unlimited Cruise SP
One Piece: Unlimited Cruise SP
Wird angeboten von Finani-Onlinehandel
Preis: EUR 44,44

10 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Durchwachsene Abzocke, 10. Februar 2012
= Spaßfaktor:3.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: One Piece: Unlimited Cruise SP (Videospiel)
Wäre es nicht ein so teurer Spass, wäre Namco's Erklärung zur Speicherkapazität durchaus witzig; wie es sich hier präsentiert ist es leider nur ärgerlich.

Das Spiel ist nur in japanischer Audio vorhanden, lediglich die Untertitel gibt es in anderer Sprache. Diese kann jedoch keineswegs ausgewählt werden, sondern wird von dem benutzten 3DS bestimmt.
Allein hier fällt Namcos Erklärung, dass die "5 Sprachen" so viel Platz aufgebraucht hätten, schon ins Wasser.

Zum eigentlichen Spiel:

Aussehen:
Es wurde zwar angepriesen, dass es schöner sein sollte, als seine Wii-Brüder, das ist allerdings Unsinn. Durch die verringerte Auflösung fallen viele Details nun ins Reich des lächerlichen (z.B. Whitebeards Zeichen auf dessen Mantel). Hier wurde klar Portierungs-Arbeit gespart und nur die Resolution angepasst.

Die Framerate stockt schon bei schockierend geringen Mengen an Bewegung, schon 2 Bosse und der eigene Charakter reichen aus, um das Spiel ins schwitzen zu bringen. Nicht gelungen und mit Sicherheit kaum überarbeitet.

Die Zwischensequenzen sind, zumindest im Marineford-Modus, recht gelungen. Die Sprecher lassen zwar Enthusiasmus der Serie etwas vermissen, aber die Präsentation an sich ist gelungen. Im Unlimited Cruise Modus tendieren die Zwischensequenzen leider dazu immer wieder zu stocken, da anscheinend zu viel vor sich geht.

Gameplay:
Geändert wurde im Grunde nichts, Whitebeard hat seine Gura Gura no Mi Kräfte erhalten, spielt sich aber nahezu unverändert, sogar die Animation für seinen Bisento-Schwinger hat man direkt weiterverarbeitet.
Es gibt ein paar neue, spielbare Charaktere, aber sie ändern nichts an der Formel.

Die Formel... Schon auf der Wii sind Mängel aufgefallen, das unzuverlässige Zielsystem, das nahezu fehlende Kombosystem, die hakelige Steuerung, das Fehlen einer Block-Option etc. Hieran wurde nichts verändert.
Das Zielsystem ist verbugged wie eh und je, leichte und schwere Attacken lassen sich weiterhin nur nach wenigen, festen Möglichkeiten kombinieren, Blocken ist den Charakteren fremd, und zu allem Überfluss wird die Kamera nun von einem Idioten auf einem Segway bedient, was dazu führt, dass der Blickwinkel sich rapide ändern kann und der Gegner plötzlich im Blindspot landet und man ernsthafte Probleme bekommt.
Das Kameraproblem ist darum so gravierend, da der 3DS über keinen Stick (wie PS3, beispielsweise) für die Kamerakontrolle besitzt. Daher hätte man hier mehr Arbeit hineinstecken müssen, damit genau dieses Problem nicht zum Game-Breaker wird, aber auch hier wurde wohl an Arbeit gespart.

Die Spielzeit für Unlimited Cruise dürfte, je nach Spieler, sehr passabel Ausfallen. Die Spielzeit der einzigen Neuerung, dem Kampf in der Marinebasis, ist allerdings ein Witz. Maximal ein paar Stunden vermag der Modus Zeit zu schinden - "schinden" ist in dem Falle das richtige Wort, da einige, sinnlose, "Überlebe XX Sek. / Min., die nicht mehr schaffen, als Zeit zu überbrücken (solche Mission mögen in 2D in Gigant Battle 1 & 2 funktionieren, fallen hier aber nur negativ auf) - was von der einzigen Neuerung doch sehr schwach ist.

Positiv zu bewerten ist allerdings die Story. Zwar schon bekannt aus dem / den Originalen (im Falle des Marineford-Modus' aus dem Manga) ist sie dennoch schön in Szene gesetzt.

Alles in allem ist dieses Spiel nur sehr schwer zu empfehlen. One Piece Fans mit hoher Frust-Toleranz und ohne Wii, und damit ohne Unlimited Cruise 1 oder 2, können hier einen Blick riskieren; allerdings würde ich empfehlen, es vorher auszuleihen und mit einem Kauf zu warten, bis es günstiger wird (sollte es gekauft werden wollen)
Für andere Spieler kann ich hier, ohne schlechtes Gewissen, keine Empfehlung aussprechen.


Ninja Gaiden: Sigma 2 - Special Edition (uncut) (exklusiv bei Amazon.de)
Ninja Gaiden: Sigma 2 - Special Edition (uncut) (exklusiv bei Amazon.de)

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Sehr gut, aber nicht alle Makel ausgebessert, 7. Oktober 2009
= Spaßfaktor:4.0 von 5 Sternen 
Der Titel sagt es schon, ein sehr gutes Spiel.
Das Kampfsystem funktioniert, die Bewegungen fließen, die Finisher sind hervorragend und das Waffenrepertoire lässt kaum Wünsche offen. Der Schwierigkeitsgrad wurde auch ein wenig heruntergeschraubt und das der Gorefaktor wegfällt ist ja bereits bekannt, ob das jetzt gut oder schlecht muss jeder selbst entscheiden, mich störts nicht.
Koop und Online-Koop sind klasse Features und auch das Ninja Cinema ist dabei. Die neuen Charaktere steuern sich gut und die Extrakostüme für alle (inkl. Ryu) sind wirklich gut.
Die Idee mit dem Ninjasinn sorgt auch noch dafür, dass man in keinem Level Gefahr läuft sich zu verirren (ist zwar sehr linear gehalten, aber wer weiß)

Die positiven Seiten des Spiels wurden in anderen Rezensionen ja bereits zu genüge genannt, also kommen hier jetzt mal ein paar negative:
- Die Kamera: Hier gibt es keine großen Verbesserungen zu bemerken, einen Kampf gegen eine größere Gegnerhorde nicht koordinieren zu können, da die Kamera auf ein Geländer zeigt ist genausowenig gut, wie Leap-of-faith-Platforming, weil die Kamera sich in keinen halbwegs annehmbaren Winkel bringen lässt. Offscreengegner sind hierbei natürlich vorprogrammiert.
- Schwierigkeitsgrad: Der war im 2er schon seltsam und ist es hier ebenso. Alle Gegner mit Möglichkeiten auszustatten Explosionen auf den Bildschirm zu bringen ist kein steigender Schwierigkeitsgrad, sondern nur unübersichtlich und nervtötend. Auch die Idee, gewisse Gegner direkt nach ihrem Ableben explodieren zu lassen spielt hier mithinein.
- Bosse: Die Bossgegner schwanken zwischen viel zu einfach (auf allen Modi) und nahezu unmöglich (ebenso), besonders der Archfiend ist hier enttäuschend, da alle Bosse des letzten Levels schwerer sind, als der Spielendgegner. Erschwerend hinzu kommt, dass Bossrecycling noch nie eine gute Idee war. Die selben Bosse öfter kommen zu lassen ist so schon langweilig, aber sie auch noch unverändert in Sachen Technik zu lassen und lediglich etwas stärker und schneller zu machen ist keine gute Designidee. Einige Bosse haben auch miese Fähigkeiten, wie ein riesiges Vulkangürteltier, welches nach Besiegen explodiert.
- Extracharaktere: Eig. eine nette Idee und sie bringen auch mal ein wenig Abwechslung in den Storymodus, allerdings hättem man hier noch ein wenig ausbauen können. Eine Hauptwaffe, ein Ninpo und eine Fernkampfwaffe machen sie nicht zwangsläufig zur ersten Wahl im Koop und auch die Möglichkeit, in der Chapterchallenge die alle Kapitel mit ihnen zu spielen wäre nett gewesen. So wirken sie ein wenig gezwungen und nicht direkt Teil des ganzen.

Das wars eig. auch schon, was man an dem Spiel groß aussetzen könnte.
Alles in allem ist es eine Kaufempfehlung für Action-Spiel-Fans, mit oder ohne Ninja Gaiden Erfahrung. Es bietet dauerhaft Unterhaltung, einige Herausforderungen und einiges an Spielspass.


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