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Rezensionen verfasst von
Mathias Hempel
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LG 47LA6608 119 cm (47 Zoll) Cinema 3D LED-Backlight-Fernseher, EEK A+ (Full HD, 400Hz MCI, WLAN, DVB-T/C/S, Smart TV) schwarz
LG 47LA6608 119 cm (47 Zoll) Cinema 3D LED-Backlight-Fernseher, EEK A+ (Full HD, 400Hz MCI, WLAN, DVB-T/C/S, Smart TV) schwarz

1 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Kurzer Gastauftritt, 29. Mai 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Auf den ersten Blick macht der LA6608 einen guten Eindruck. Wer schon einmal einen LG in seinem Besitz hatte, kommt relativ schnell zurecht und kann mit wenigen Einstellungen an sich gute Bildergebnisse erzielen. Die Magic Remote ist Geschmacksache. Mir wäre jedenfalls eine Taste, mit der ich durch die verschiedenen Eingänge schalten kann, lieber gewesen als eine 3D-Taste. Besonders positiv an dem LA6608 fiel mir der kaum bis gar nicht spürbare Input Lag im Spielemodus auf. Die Vorfreude, endlich nicht mehr auf meinem PC-Monitor, sondern auf einem großem Bildschirm meine PS4-Spiele genießen zu können, war groß. Doch bei den ersten Testläufen mit Filmen, die auf der Blu-Ray beispielsweise im 2:35:1-Widescreen-Format vorliegen (die berühmten schwarzen Balken oben und unten), oder Material, das in 4:3-Format vorliegt (Balken an den Seiten), fiel mir ein gravierendes Manko des Fernsehers auf, über das sich im wahrsten Sinne des Wortes nicht hinwegsehen lässt:

Wie bei einer Kuh zieht sich ein Fleckenmuster über die komplette (!) rechte Bildschirmhälfte. Ich habe noch nie so ein deratiges Clouding mit Taschenlampeneffekten am Bildschirmrand gesehen. Sobald dazu noch die Local-Dimming-Funktion eingeschaltet ist (eigentlich ein Muss bei der LED-Technik, um gute Schwarzwerte herauszubekommen), merkt man an den helleren Stellen wie der Fernseher bei jedem neuen Filmschnitt bzw. bei jeder neuen Kameraeinstellung arbeitet und das Bild anpasst. Die dunklen, nicht gut ausgeleuchteten Stellen machen sich dagegen sehr schlecht beim Fußballgucken. Bei Schwenkbewegungen mit grünem Hintergrundbild bleiben diese quasi im Sichtfeld haften und werden mitgezogen. Die linke Seite des Fernsehers ist dagegen vollkommen in Ordnung. Offensichtlich scheint es Glücksache zu sein, was für ein Exemplar man geliefert bekommt. Für mich steht fest: Der LA6608 geht wieder zurück, und auf weitere "Glücksspiele" à la LG werde ich vorerst verzichten, da mir Risiko und Aufwand zu groß sind.


Teufel Consono 35 Mk2 "5.1-Set" - Extrem leistungsorientiertes Heimkino-Lautsprecher-Set im kompakten Format
Teufel Consono 35 Mk2 "5.1-Set" - Extrem leistungsorientiertes Heimkino-Lautsprecher-Set im kompakten Format

4 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Die Höhen und Tiefen eines Teufelprodukts, 11. August 2013
Auf den ersten Blick scheint das Boxen-Set ganz passabel (vor allem als Heimkino-Anlage). Leider erweist sich der Center als große Schwachstelle (insbesondere beim Abspielen von Musik). Bei bestimmten Frequezen kommt es zu einem deutlichen Klirren/Verzerren.

Meine Reklamation und der anschließend initiierte Geräteaustausch offenbarte gravierende Serviceschwächen bei Teufel. Zwar gut gemeintes, jedoch mangelhaft umgesetztes Krisenmanagement und eine offenbar fehlende firmeninterne Kommunikation führte zu einem Verwaltungschaos, das ganze 1 1/2 Jahre andauerte. Dabei war lediglich ein Center auszutauschen. Die freundlichen Mitarbeiter der mitunter schwer erreichbaren Service-Hotline trugen ihr Übriges dazu bei und streuten fleißig Fehlinformationen.

Letztlich habe ich noch einmal 200 Euro inverstiert und einen ordentlichen Center einer anderen Firma in Betrieb genommen. Ab und an "klirrt" es zwar noch leicht auf den beiden Teufel-Frontboxen, aber zumindest fällt dies im Hinblick auf das gesamte Klangbild nicht mehr so gravierend ins Gewicht wie noch bei Betrieb des Teufel-Centers.

Fazit: Das Boxenset ist nur bedingt zu empfehlen. Gerade Freunde von anspruchvoller Musik sollten sich anderweitig umsehen. Die Kauferfahrung an sich und die Abwicklung meiner Reklamation kann ich leider nur als unterirdisch schlecht bezeichnen. Gerne hätte ich 2 1/2 Sterne vergeben, aber da dies nicht möglich ist, wird auf Grund der schlechten Service-Leistung von Teufel abgerundet.
Kommentar Kommentare (3) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Nov 19, 2013 11:05 PM CET


FIFA 13
FIFA 13
Wird angeboten von brandsseller
Preis: EUR 15,29

11 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Fifa 13: Fluch oder Segen?, 28. September 2012
= Spaßfaktor:1.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: FIFA 13 (Videospiel)
Für mich persönlich war Fifa 12 ein absoluter Albtraum. Nach dem einfach von der Hand gehenden Fifa 11 hat das Gameplay aufgrund der zahlreichen Neuerungen spürbar Schaden genommen. Obwohl innovative Ansätze an sich zu begrüßen sind, wirkten vor allem das Tactical Defending und die Impact-Engine stets unausgereift. Zwar hat der beharrliche Spieler sich nach gewisser Zeit mit dem stark veränderten Gameplay arrangiert, doch die vielen absurden Spielsituationen wirkten sich aus meiner Sicht fortwährend auf den Spielspaß aus.

Nun, wie jedes Jahr, legt die Fangemeinde alle Hoffnung in das neue Fifa. Bringt die Unglückszahl 13 Fluch oder Segen, das ist die spannende Frage.

Nach den ersten Spielen fällt auf, dass deutlich an der Spielbarkeit gearbeitet wurde. Das Tactical Defending ist wesentlich effektiver geworden, und die Stürmer agieren in der Tat besser, erkennen Freiräume und versuchen, Abseitsstellungen zu vermeiden. Die Zeiten, in denen Angreifer, auch in aussichtsreichen Positionen, den Rückwärtsgang einlegen oder wie ferngesteuert ihren Lauf bis weit hinter die gegnerische Verteidigungslinie fortsetzen, scheinen Geschichte zu sein.

Als sehr gelungen kann man die Atmosphäre im Stadion betrachten. Wie lange mussten wir darauf warten, dass das starre Erscheinungsbild jenseits des Spielfelds zeitgemäß überarbeitet wird? Endlich sind Kameraleute zu sehen, ein Trainer in der Coachingzone, Sicherheitspersonal, das unruhig hin- und herwippt, und Ersatzspieler, die sich aufwärmen. Durch diese Kleinigkeiten wirkt Fifa 13 viel lebendiger als alle seine Vorgänger.

Eine gravierende Änderung stellt das Pass-Spiel dar: „First Touch Control“ heißt das neue Schlagwort. Spieler und Ball ziehen sich nicht länger magnetisch an. Je nachdem, wie gut die fußballerischen Fähigkeiten des jeweiligen virtuellen Kickers ausgeprägt sind, nimmt er die Kugel problemlos an oder lässt den Ball prallen. Konzeptionell ist „First Touch Control“ ein Schritt in die richtige Richtung. Leider gewinnt man in der Praxis schnell den Eindruck, dass sogar hochklassige Spieler nur Kreisliganiveau erreichen, so häufig wie in einer Partie der Ball verspringt. Es ist wie mit jeder guten Sache: Wird sie zu oft eingesetzt, empfindet man sie zunehmend als störend. In dieser Hinsicht scheinen die Programmierer zum wiederholten Mal nicht das richtige Maß gefunden zu haben. Böse Erinnerungen an den Vorgänger werden wach, der wie oben beschrieben stark darunter litt, dass Neuerungen mit dem Vorschlaghammer eingeführt wurden.

Leider sind einige Schwächen von Fifa 12 immer noch im Nachfolger zu finden. Wer mit komplett manuellem Spielerwechsel spielt, könnte ein Problem bei Flanken bekommen, sei es, den eigenen Mitspieler im Strafraum zu finden oder gegnerische Flanken mit dem Verteidiger abzufangen. Trotz rechtzeitigem Tastendruck weist das System einem nur verzögert den richtigen Spieler zu. Fifa-Anhänger, die mit automatischem Wechsel spielen, scheinen klar im Vorteil.

Weitere Schattenseiten von Fifa 13: Gleich vom ersten Spielstart an gab es bei mir Probleme mit dem Onlinepass – fast schon der Dauerbrenner, wenn es ums Negative geht. Statt einer Möglichkeit, meinen Code einzugeben, gab es durchweg Fehlermeldungen. Also den Code im Playstation-Store eingegeben, Spiel gestartet und siehe da: Es funktioniert! Leider war die Freude von kurzer Dauer – beim nächsten Systemstart wieder die gewohnten Fehlermeldungen. Im Ergebnis bedeutet dies, dass ich jedes Mal, wenn ich Fifa 13 online zocken möchte, vorher den Umweg über den Playstation-Store nehmen muss, um den Onlinepass neu zu installieren. Dann erst komme ich in den Genuss der Online-Features.

Nun zum gravierendsten Einschnitt: Seit Einführung des Virtual Pros habe ich mit Leidenschaft meinen eigenen virtuellen Kicker herangezüchtet. Dabei war ich hauptsächlich im Karriere Modus als Spielertrainer aktiv, um mich gleichzeitig um die Vereinsführung und meinen Virtual Pro zu kümmern. Leider ist dies nicht mehr möglich. Der Virtual Pro ist offline nur noch in der Spielerkarriere verfügbar. Bekanntlich sind dort die Möglichkeiten, in die Geschicke des Vereins einzugreifen, nur sehr begrenzt. Will man als virtueller Kicker online aktiv werden, ist dies nur noch Pro Club möglich. Allerdings muss man sich eigens dafür einen zweiten Virtual Pro anlegen.

Generell spielt der Virtual Pro in Fifa 13 eine mehr als untergeordnete Rolle. Je nachdem wie sehr jemand sein virtuelles Abbild genutzt hat, ich persönlich habe diese Feature in den vergangenen Jahren ausgiebig genossen, reduziert sich die Motivation, Fifa 13 zu spielen, wenn nicht sogar der Spielspaß insgesamt. Sicher, man kann über das Menü – sozusagen per Ausflug in die Steinzeit – einfach einen Spieler mit seinem Namen erstellen. Hier wäre es wünschenswert gewesen, wenn die Programmierer zumindest die Gameface-Option nutzbar gemacht hätten. Jedoch wird man in jedem Fall auf die Herausforderung, in sämtlichen Partien den eigenen Spieler zu entwickeln, verzichten müssen. Und so wie ich Fifa bislang kennen gelernt habe, besteht immer die Gefahr, dass der erstellte Spieler während der Trainerkarriere irgendwann vom Vorstand verkauft wird.

An sich scheint es im Karriere-Modus von Fifa 13 nur sehr zäh voranzugehen. Ständige nicht abschaltbare Eilmeldungen führen zu einer Vielzahl überflüssiger Klicks. So kann es schon mal dauern, bis man von einem Spieltag zum nächsten kommt. Gelungen ist dagegen die überarbeitete Transferprozedur. Die neuen Optionen bieten mehr Räume für Verhandlungen. Auch auf die Konkurrenzsituation innerhalb des Teams wird bei einer Neuverpflichtung eingegangen.

Fazit: Fifa 13 macht einen besseren Eindruck als der Vorgänger. Der erhoffte Überflieger ist es allerdings nicht. Um die Frage vom Anfang der Rezension zu beantworten, Fifa 13 ist weder Fluch noch Segen. Die Freude über begrüßenswerte Verbesserungen wird durch das übertriebene Implementieren neuer und das Wegfallen bewährter Features getrübt. EA dreht sich im Kreis: Ein Schritt voraus, zwei zurück mit Fifa 12 – zwei Schritte voraus, ein Schritt zurück mit Fifa 13.

Nur als Randnotiz; Irgendwie habe ich mich an die Präsenz eines deutschen Spielers auf dem Fifa-Cover gewöhnt. Warum man in Deutschland mit der Tradition bricht, ist mir ehrlich gesagt ein Rätsel.

Nachtrag 03.11.2012: Jetzt, nach einem Monat Spielzeit bin ich zu dem Entschluss gekommen, meine 4-Sterne-Wertung drastisch herunterzustufen. Der Grund sind die zahlreichen Bugs, die das Spiel nahezu unspielbar machen. Immer und immer wieder gibt es neue Baustellen. Das Problem mit dem Online-Pass wurde seitens EA noch nicht behoben. Weitere Bugs: Infotafeln bei Auswechslungen bleiben ständig im Bild stehen (sogar bis ins Spielmenü); Manchmal ist der Ball im Spiel von Spielbeginn an unsichtbar; Das Adidas-Allstar-Team ist nirgendwo zu finden, Game-Freezes am laufenden Band; Abstürze bei Transfers (Ziehen von Kaufoptionen nach Leihphase)... Sorry, EA, bei aller Liebe, das ist ganz großer Müll.

Nachtrag 08.11.2012: Ok, mein letzter Nachtrag. Ich erkläre den Patienten für tot. Auch der aktuelle Patch brachte keine Abhilfe bei der Vielzahl an Bugs. Neuerdings verschwinden bei mir nach einer Auswechslung die Spieler. Sie sind zwar noch anspielbar, aber unsichtbar. Gegen einen kleinen Hänger oder Grafikfehler habe ich im Grunde nichts. Das kann mal passieren. Aber immer mehr derartig gravierender Bugs machen einen normalen Spielbetrieb unmöglich. Unentschlossene, die noch nicht zugelangt haben, sollten sich überlegen, ob sie 60 Euro bezahlen wollen, um von EA als Spieletester missbraucht zu werden. Fifa 14 hat zumindest bei mir schlechte Karten.


FIFA 12 - [PlayStation 3]
FIFA 12 - [PlayStation 3]
Wird angeboten von Gameland GmbH
Preis: EUR 9,90

16 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Das langweiligste Fifa aller Zeiten, 7. Oktober 2011
= Spaßfaktor:1.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: FIFA 12 - [PlayStation 3] (Videospiel)
Wer Online-Ranglistenspiele spielen will, wird um das neue Tactical Defending nicht herumkommen. Daher macht es wenig Sinn, dieses neue Verteidigungssystem nicht auch offline zu nutzen. Schließlich muss man Neuerungen eine Chance geben. Doch was als authentisch angepriesen wurde, entpuppt sich als unpräzises und höchst unzweckmäßiges Verteidigungstool, das meines Erachtens unrealistische Spielsituationen fördert.

Den Verteidigern hat man definitiv den Zahn gezogen. Statt Zweikämpfen und enges an den Leuten stehen gibt es nun den Begleitschutz für den Angreifer. Durch das konsequente Wegblocken und Räume eng machen erinnern Angriffe des Computergegners zeitweise an Szenen aus dem Handball. Wer gegen gute Mannschaften spielt, wird Probleme haben, an den Ball zu kommen, insbesondere wenn die KI-Spieler sich munter den Ball um den Strafraum herumpassen und den "freien Kreisläufer" suchen. Attackieren in des Gegners Hälfte kann man sich getrost sparen, es sei denn, man schickt seinen Mitspieler im richtigen Moment auf den Außen des Gegners. In dem Fall jagt sich der Computer selbst von der Mittellinie zur eigenen Grundlinie zurück. Dass das affig aussieht, erklärt sich von selbst.

Insgesamt ist das Verteidigen zu einer langwierigen und mitunter auch langweiligen Angelegenheit verkommen, bei der man viel Geduld braucht. Die Devise heißt: Warten auf einen Fehler des Gegners, anstatt selbst das Heft in die Hand nehmen. Und wenn man denn schon mal in Führung liegt, kann man sich bequem den Ball in Höhe der Mittellinie hin- und herpassen. Da der Computer selbst noch taktisch verteidigt, lassen sich auf diese Art Spiele locker gewinnen. So etwas wie Begeisterung kommt da überhaupt nicht auf.

Die besten PC- und Konsolengames zeichnen sich durch eine intuitive Steuerung aus. Davon ist EA mit Fifa 12 und dem Tactical Defending meilenweit entfernt. Mit dem Zwang, in Onlineduellen mit Tactical Defending verteidigen zu müssen, ist EA meiner Meinung nach total über das Ziel hinausgeschossen. Fifa 12 als Auftakt einer mehrjährigen Übergangsphase zu nutzen, wäre mehr als wünschenswert gewesen und hätte den Programmierern die nötige Zeit verschafft, das Tactical Defending zu optimieren. Warum überlässt EA es nicht den Usern, wie sie ihr Fifa online spielen möchten? Anhänger des Tactical Defending hätten ja dann eh einen Vorteil, wenn es denn wirklich so effektiv wäre. Die ständige Bevormundung der eigenen Fangemeinde und die Selbstbeweihräucherung, die das Fifa-Team von EA praktiziert, sind mittlerweile mehr als fehl am Platz. Viele Kommentare, die ich hier lese, nehmen das Tactical Defending in Schutz. Ich frage mich, ob ein Spiel, das völlig neu auf den Markt kommt und nicht auf eine Historie wie Fifa zurückblickt, ebenfalls so verteidigt worden wäre, wenn die Steuerung das Aufkommen von Spielspaß verhindert. Übrigens, bevor es heißt, dass ich diese Zeilen nur schreibe, weil ich mit der neuen Steuerung nicht klar komme, die meisten meiner Spiele gehen mittlerweile 1:0, 0:0 oder 0:1 aus, echt langweilig das Ganze.

Ich muss zugeben, dass einfaches X-Drücken in der Tat nicht das Gelbe vom Ei ist, aber das Tactical Defending in dieser Form wirkt äußerst unausgereift und stellt einen entscheidenden Einschnitt in das Gameplay dar. So macht Fifa jedenfalls keinen Spaß mehr und es kommt schnell das Gefühl auf, von EA als zahlender Spieletester missbraucht zu werden. Mittlerweile nehme ich es gelassen hin, wenn ich unnötige Gegentore oder Niederlagen hinnehmen muss. Sogar meine Siege lassen mich kalt. An sich ist das schon ein schlechtes Zeichen bei einem Spiel, das gerade einmal eine Woche bei mir im Schrank steht. Die traurige Wahrheit ist jedoch, dass meine Fifa-Saison sich schon wieder dem Ende nähert, bevor sie richtig begonnen hat. Es gibt einfach bessere Spiele, die meine Zeit auch wert sind.

Das Tactical Defending, wenn auch am Gravierendsten, ist leider nicht der einzige Kritikpunkt. Wie immer haben sich ein Haufen Bugs in das Spiel geschlichen. Dinge, die ich seit Jahren für verbesserungswürdig halte, sind dagegen weiterhin Bestandteil des Gameplays. Oftmals agieren die computergesteuerten Mitspieler so, als hätten sie noch nie Fußball gespielt. Sie laufen nicht wirklich dahin, wo es wehtut. Sprints in die Tiefe werden neuerdings abgebrochen und Entgegenkommen, wenn ein Spieler angespielt wird, gibt es immer noch nicht. Fifa 12 wirkt leblos: Wünschenswerte Details rund um den Fußballplatz (Trainer auf der Auswechselbank, ein vierter Mann mit der Anzeige für die Nachspielzeit, Spieler, die sich warm machen) sind weiterhin nicht vorhanden. Beim neuen Online-Ranglistenmodus "Mann-gegen-Mann-Season" kann es gerne auch passieren, dass Teams mit gleicher Trikotfarbe gegeneinander spielen, da man seinen Gegner vorher nicht sieht. Das ist mir in fünf Spielen zweimal passiert. Blöd für all diejenigen, die sich als faire Sportsmänner erweisen und nicht abbrechen wollen.

Gelungene Neuerungen wie zum Beispiel der überarbeitete Karrieremodus sind ein Schritt in die richtige Richtung, können jedoch den Schaden, den das Gameplay genommen hat, nicht reparieren. Sorry EA, bei aller Liebe, dieses Jahr erweist sich Fifa als herbe Enttäuschung. Gott sei Dank gibt es auch noch andere Konsolenspiele. Es muss nicht immer Fußball sein.
Kommentar Kommentare (4) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jan 3, 2012 12:01 AM CET


Playstation 3 RGB Scart Kabel
Playstation 3 RGB Scart Kabel
Preis: EUR 9,85

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Glücksache, 27. August 2011
= Spaßfaktor:1.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Playstation 3 RGB Scart Kabel (Zubehör)
Vorsicht: Das mir von Amazon zugesandte Kabel entspricht nicht der abgebildeten Version. Bereits durch die Verpackung erkennt man, dass es vollkommen anders verarbeitet ist. Der GAME/DVD-Schalter befindet sich direkt am PS3-Stecker. Zusätzlich muss man selbst noch ein gelbes Cinch-Kabel für die GAME-Option zum Fernseher verlegen. Von den Audio-Ausgängen in der Kabelmitte (siehe Abbildung) keine Spur. Das Kabel selbst ist ziemlich dünn und macht alles andere als einen stabilen Eindruck. Ich kann mir vorstellen, dass man mit diesem Kabel in der Tat kein gutes Bild auf den alten Röhrenfernseher zaubern kann, daher werde ich es noch original verpackt an Amazon zurückschicken. Vermutlich kommen so auch die unterschiedlichen Rezensionen zustande, je nach dem was für eine Version des Kabels der Kunde geliefert bekommt.


Samsung UE32C6000 81,3 cm (32 Zoll) LED-Backlight-Fernseher (Full-HD, 100Hz, DVB-T/-C) schwarz Energieeffizienzklasse B
Samsung UE32C6000 81,3 cm (32 Zoll) LED-Backlight-Fernseher (Full-HD, 100Hz, DVB-T/-C) schwarz Energieeffizienzklasse B

22 von 56 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Enttäuschend (mal wieder), 24. Juli 2010
Vor einem Jahr habe ich es schon einmal mit einem Gerät der Marke Samsung versucht. Nun ein neuer Anlauf mit einem Samsung-LED. Das Ergebnis ist leider wieder enttäuschend.

Zugegeben, das TV-Bild (DVB-T und analog) ist top. So etwas habe ich von einem Flachbild-TV in dieser Preislage noch nicht gesehen. Das HD-Bild dagegen ist äußerst unsauber und voll von Nachzieheffekten und Bildaussetzern. Ich habe einen Tag damit verbracht, die optimale Einstellung zu finden (Motion Plus an/aus, Kantenglättung ein/aus usw.). Meine Bemühungen waren nicht von Erfolg gekrönt. Spielen mit der PS3 und Filme auf Blu-Ray wurden zu einer Qual für die Augen.

Hinzu kommt, dass die HDMI und USB-Eingänge seitlich am Geräterücken verbaut wurden. Das führt dazu, das Kabel links am TV heraushängen. Auch das muss nicht sein.

Das Gerät geht zurück an Amazon, sorry.
Kommentar Kommentare (12) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jan 27, 2011 1:25 PM CET


Kein Titel verfügbar

4 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Enttäuschend, 1. Februar 2010
Ich kann "cpjack" nur zustimmen. Die 100 Hz TruMotion-Technik bewirkt in diesem Fall genau das Gegenteil von dem, was sie erreichen soll. Bei schnellen Bewegungen ergeben sich reichlich Ruckler und Schlieren um die jeweiligen Bildobjekte. Getestet habe ich das Ganze mit "Dark Knight" auf Blu-Ray. Der Banküberfall am Anfang hat schon genügt... So ein mieses Bild bei der Wiedergabe einer Blu-Ray habe ich noch nirgends gesehen. Der Fernseher wurde daraufhin von mir abgebaut, eingepackt und wieder zurückgeschickt. 100 Hz TruMotion von LG... Nein danke!


Burnout: Paradise
Burnout: Paradise
Wird angeboten von trueplaya2k
Preis: EUR 28,75

2 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Wer des Englischen mächtig ist, sollte die deutsche Version meiden!, 21. Februar 2009
= Spaßfaktor:3.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Burnout: Paradise (Videospiel)
Um es kurz und knapp zu machen, eigentlich ist das Spiel, wenn auch ziemlich sinnfrei, recht spaßig. Leider ist die deutsche Version nicht zu gebrauchen. Jedes mal, wenn DJ(ane) Atomika den Mund aufmacht, ist der Spaß dahin. Von der verschlagenen, frechen Art des Original-Kommentators (noch in der Demo zu bewundern), ist in der deutschen Synchronisation nichts übrig geblieben. Dieses Spiel lebt von der scharfen Zunge des Original-DJ's. Es ist unbegreiflich, dass die Verantwortlichen diese monotone, fast zarte Frauenstimme der deutschen Version abgesegnet haben.

Leider befindet sich auch kein englischer Ton auf der Scheibe, was heutzutage eigentlich Standard sein sollte. Jedem, der nicht auf den deutschen Ton angewiesen ist, rate ich zum Import aus England. Ich persönlich habe mich schwarz geärgert, dass ich von meiner Gewohnheit abgewichen bin und die deutsche Version gekauft habe. Das eigentlich recht unterhaltsame Spiel wird daher in meinem Regal verstauben. Danke EA Games, danke Deutschland!


Merlin 2 - Der letzte Zauberer [2 DVDs]
Merlin 2 - Der letzte Zauberer [2 DVDs]
DVD ~ Sam Neill

8 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Dieser Film ist eine Beleidigung für alle Fans des ersten Teils, 24. September 2007
Rezension bezieht sich auf: Merlin 2 - Der letzte Zauberer [2 DVDs] (DVD)
Obwohl es sich "nur" um eine TV-Produktion handelt, gehört der erste Merlin-Zweiteiler zu einem der besten Fantasy-Produktionen, die ich gesehen habe: Top-Schauspieler, märchenhaft schöne Musik, eine Vielzahl nett anzusehender Effekte, kreative Kameraarbeit und vor allem ein gelungenes Drehbuch.

Umso größer waren meine Erwartungen, als ich von einer Fortsetzung hörte, zumal Sam Neill und Miranda Richardson wieder an Bord waren und sich die CGI-Tricktechnik in den letzten Jahren rapide weiterentwickelt hat. "Merlin 2" erweist sich jedoch als eine saftige Ohrfeige für alle, die dem ersten Teil etwas abgewinnen konnten: billige Kulissen, sparsam eingesetzte Effekte, synthetische Filmmusik und überforderte Darsteller. Selbst Sam Neill kann trotz aller Bemühungen den Film nicht retten. Dem Drehbuch fehlt es an Magie und einer klaren Linie. Die Charaktere wirken uninteressant und die Story ist widersprüchlich, vor allem in Bezug zum ersten Teil. Nach 180 Minuten Langeweile und Mühsal wird man bereuen, dass man für diesen Film drei Stunden seines Lebens geopfert hat. Es gab Zeiten, wo das Hallmark-Logo für ein Mindestmaß an Qualität stand. Diese Zeiten sind offenbar vorbei.

Fazit: Diese Low Budget-Produktion verdient den Titel "Merlin" nicht. Auf einer nach unten offenen Skala topt "Merlin 2" sogar noch Fantasy-Gurken wie "Prinz Eisenherz" oder "Dragonheart 2", und ich hätte nicht gedacht, dass das noch möglich wäre.


The Ring Thing
The Ring Thing
DVD ~ Edward Piccin
Preis: EUR 10,99

15 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Was für ein Unfug, 8. August 2006
Rezension bezieht sich auf: The Ring Thing (DVD)
Die Einzigen, die hier so richtig auf die Schippe genommen werden, sind die Käufer dieser DVD. Der Film bietet, selbst, wenn man seine Ansprüche auf das Niveau eines Dreijährigen herunterschraubt, absolut nichts.

Es gibt nicht einen Gag, der zündet. Man hat ständig das Gefühl, dass hier Amateure am Werk waren, die sich während einer Camping-Tour selbst gefilmt haben. Das Drehbuch ist offenbar gleich am ersten Tag verloren gegangen, genau wie ausreichendes Budget, um den Film halbwegs akzeptabel zu gestalten.

Es überrascht nicht, dass der Film zwei Wochen vor Kinostart vom Verleih zurückgezogen wurde und Leute bei Testvorführungen vorzeitig aus dem Saal geflüchtet sind.

Es gibt auch Trash, der Spaß machen kann. "The Ring Thing" gehört allerdings nicht dazu. Fazit: Finger weg, sonst wird es ärgerlich.


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