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Rezensionen verfasst von
Reklov

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Lockvogel: Roman
Lockvogel: Roman
von Jacques Berndorf
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 19,99

11 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Die Luft ist 'raus, 6. Dezember 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Lockvogel: Roman (Gebundene Ausgabe)
Jaques Berndorf hat zuerst mit seinen Eifel-Krimis und später mit dem BND-Mann Müller einige bemerkenswerte Romane geschrieben. Was sich jedoch schon bei dem letzten Siggi Baumeister-Roman abzeichnete, wird jetzt überaus deutlich. Ideen und sorgfältige Gestaltung der Handlung bei einer lebensnahen Zeichnung der Figuren sind völlig abhanden gekommen.
Die Thematik ist aktuell und befasst sich mit dem Problem westeuropäischer oder amerikanischer Jugendlicher, die in Camps von IS oder Al-Kaida zu Attentätern, insbesondere meschlichen Bomben, geschult und indoktriniert werden.
Das Thema selbst wird leichtfertig verschenkt. Wenn die vier Deutschen Jugendlichen am Ende diejenigen sind, die vor Ort erkennen, dass es ein Fehler ist, sich den Islamisten anzuschließen, überzeugt das nicht. Bei allen Vorbehalten gegen die Tätigkeit der Amerikaner werden diese wiederum als dümmliche und brutale Mörder dargestellt. Etwas differenzierter hätte es schon sein dürfen.
Es verwundert dann nicht, dass die deutschen Helden schablonenhaft und eindimensional dargestellt werden. Das Aufrechterhalten alberner Spitznamen wie "Goldhändchen" zeugt von den Defizit an Phantasie des Autors. Am Ende sind die Agenten alle genial und unfehlbar. Wenn das ganze wenigstens unterhaltsam wie einst Ian Fleming bei James Bond oder heute Clive Cussler in seinen Popcorn-Romanen geschrieben wäre, könnte man die völlige Ferne zur Wirklichkeit und die schwache Darstellung der Personen vergessen. Leider gelingt das nicht.
Die Zeiten, als mit Eifel-Gold und ähnlichen Romanen literarische Geschichte geschrieben wurde, sind lange vergangen.


Burning Bridges
Burning Bridges
Wird angeboten von BelgraviaTrade
Preis: EUR 6,95

0 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Bon Jovi is back, 15. November 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Burning Bridges (Audio CD)
Im Jahr 1984 als LP, heute Vinyl, lange bevor die CD den Markt beherrscht hat, habe ich das Debutalbum von Bon Jovi gekauft. Danach kam eine beispiellose Folge von tollen Alben. Bon Jovi ist seinem Stil immer treu geblieben. Das hat bisweilen zur Folge, dass nichts Neues mehr geboten wird. Wenn der Esprit der früheren Jahre dann fehlt, versanden neue Alben am Strand unbedeutender Musik. Bon Jovi ist es so ergangen.
Mit "Burning Bridges" war angeblich nur noch ein Vertrag zu erfüllen. Trotzdem hat die Truppe um John Bon Jovi wieder Spaß daran gehabt, Musik aufzunehmen.
Nicht ganz die alten Pfade, sondern gereift, abgeklärt und locker wurde das neue Album eingespielt. Es beginnt mit "A teardrpo to the sea", die als langsames Stück nicht zu den sonst so häufigen Schnulzen der Band abrutscht und ganz abgeklärt seine Geschichte erzählt. Das läßt einen bis zum Schluss nicht los.
Danach folgt mit "We don't run" ein schnelles, band typisches Stück. Das kann man mögen, muss es aber nicht.
In "Saturdaynight gave me Sundaymorning" zieht John Bon Jovi Bilanz. Stimmlich ganz der alte, erzählt er uns seine Geschichte. Das muss man einfach zuhören.
"We all fall down" gibt umrahmt von bodenständiger akustischer Gitarre Lebensilfe. Bon Jovi schafft eine tolle Atmospähre.
Eine weitere Ballade folgt mit "Blind love". Ganz alleine mit dem Piano bestreitet John Bon Jovi dieses Lied, ohne dabei kitschig zu werden.
Es folgt die Frage "Who would you die for". Diese philosophische Frage wird von einer eindringlichen Musik begleitet.
Im Walzertakt folgt "Fingerprints" als wunderbares Liebeslied. Es lohnt sich, nicht nur der sehnsüchtigen Musik sondern auch den lyrischen Text zuzuhören.
Mit "Life is beautiful" folgt eine klassische lebensfrohe Hymne der Band. Irgendwie hat sich im Text eine leichte Ironie eingeschlichen. Das Stück wird mit einem Augenzwinkern präsentiert.
"I'm your man" geht geradeheraus auf Dich zu. Schnörkellos legt John Bon Jovi die Hand auf die Schulter seiner Frau oder wer immer gemeint sein mag. So liebt man die Band.
Mein Favorit kommt zum Schluss: "Burning Bridges" läßt locker leicht im Country-Stil die Entstehungeschichte des Albums Revue passieren. Stimmt, we can call it burning bridges !


Jeff Lynne's Elo-Alone in the Universe (Deluxe Edition)
Jeff Lynne's Elo-Alone in the Universe (Deluxe Edition)
Preis: EUR 16,99

4 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Kein neues Album wäre mehr gewesen, 15. November 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
14 Jahre haben die Fans nach dem schlechten Album "Zoom" warten müssen, bis eine neues Album von ELO erschienen ist. Eigentlich ist es ein Soloalbum von Jeff Lynne, da die alten Mitstreiter aus der Band nicht mitspielen.
Wer sich an "A new world record", dem "Concerto for a rainy day" oder dem genialen Album "Time" erfreut hat, wird auf ganzer Linie enttäuscht. Es steht Jeff Lynne auf dem Cover. Es ist Jeff Lynne enthalten, jedoch ohne die Inspiration vergangener Tage. Bereits bei "Balance of Power" war das Pulver weitgehend verschossen. Daran hat sich nichts geändert. Die Stücke sind gefällig und vollkommen asustaschbar. Wenn überhaupt etwas hervorgehoben werden kann, dann sind es "One step at a time" und der Titelsong "Alone in the universe".
Die Musik läuft im Hintergrund angenehm, unauffällig und belanglos. Für jedes Kaufhaus ist das Album als Beschallung geeignet.
Die Freude wenigstens etwas im Stil von ELO zu hören, wird zusätzlich dadurch getrübt, das nach nure 33 Minuten der Meister fertig ist. Es drängt sich der Eindruck, dass schnelles Geld der Grund für das Album war.
Es bleibt dabei, dass der letzte gute Song von ELO "Honest Man" war, der peinlicher Weise von der Abspaltung ELO 2 stammt.
Kommentar Kommentare (9) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Nov 30, 2015 7:38 PM CET


The Beacons Of Somewhere Sometime - Limited Deluxe Edition
The Beacons Of Somewhere Sometime - Limited Deluxe Edition
Wird angeboten von Music-Special-Sale
Preis: EUR 17,99

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Subsignal erreicht neuen Höhepunkt somewhere sometime, 15. November 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Das letzte Subsignal-Album Paraiso war ein ganz großer Wurf. Die Erwartungen an das neue Album waren entsprechend hoch. Ganz kann es diese Erwartungen nicht erfüllen, dennoch ist es von ganz besonderer Güte. Muskalisch bewegt sich Subsignal im Progressive Rock. Wenn es überhaupt Anleihen gibt, so am ehensten bei Dream Theater und Pink Floyds Division Bell. Der Titel beschriebt das vierteilige Kernstück des Albums. Der Rest passt thematisch und musikalisch in diesen Rahmen., Es ist ein Ablum über Abschied, Verlust und Hoffnung.
Es beginnt mit einem epischen Piano-Intro "The Calm" voller Melancholie. Davon geht es weiter mit "Tempest", das von Metal-Gitarren-Riffs eingeleitet wird. Gleichzeitig perlt im Hintergrund eine glasklare Gitarre. Ein Stilmittel, das immer wieder in Variationen eingesetzt wird. Im Laufe des Stücks kommt die Melancholie zurück. Sieht man nicht auf die Trak-Liste, glaubt man zwei verschiedene Stücke zu hören.
"Time out of joint" wird geprägt von einem Metal-Intro, einen gtriebenen Refrain und langsamen Pianopassagen. Oft wird dabei der Gesang in Background für den Refrain und Solist für die Strophe geteilt. Das gibt dem Gesang eine besonders reizvolle Vielfalt.
Mit "The rain will wash it all away" erreichen wir einen ersten Höhepunkt. Grummelnde Riffs mit klaren Echo der E-Gitarre prägen den Strophenteil. In der Strophe kommt der Gesang getrieben von den Drums in den Vordergrund. Wieder wird geteilt zwischen Solist und Backgraund.
Richtig Gas wird dann mit "Ashes of Summer" gegeben. Der Dualismus bei den Gitarren wird erneut variiert. Mit der Zeile "Out of luck" holt einen der Song dann ab und läßt einen nicht mehr los. Dazwischen wird ein episches Gitarrensolo eingestreut. Langeweile kommt nie auf.
Zum Besinnen folgt "A Myth written on Water". Hier dominieren die glasklaren Gitarren unterlegt mit Streichern. Angereichetrt wird das Ganze durch einige dezente Riffs.
Mit der akustischen Gitarre wird "Everything is lost" eröffnet. Darauf antwortet eine Metal-Gitarre mit Riffs, um im nächsten Moment zu zeigen, wie gut beides zusammengeht. Kommen wir zum Refrain nund plötzlich treibt die Drums den Gesang wieder an. Gleichzeitig zündet Staccato-Drums in Hintergrund den Turbo. In der Bridge darf das Piano glänzen. Im Hintergund schlägt die kleine Schwester der Division Bell an.
Nach diesem Höhepunkt kommt "The Beacons of somewhere sometime" in vier Teilen. Im ersten Teil führt ein melancholische Piano unterstützt von einer Querflöte in das Thema Verlust ein. "Remember the love" heißt es in Teil 2 und führt die Erinnerung nunmehr getragen von bisweilen klassischer Gitarrre fort. Teil 3 führt hinab in tiefe Verzweiflung nach dem Verlust. Am Ende steht alles still, und das Piano schweigt. Doch mit Teil 4
kehrt die Hoffnung zurück. Es gibt einen neuen Morgen. Getragen wird das durch den Dualismus vonder glasklaren E-Gitarre und den Metall-Riffs. Dazwischen unterstützt das Piano diese Hymne an die Hoffnung.
Als Bonus gibt es den "Swansong". Ein friedvoller Ausklag, der den Schwan auf dem Cover erklärt.
Einmal mehr muss man Subsignal bescheinigen, dass muskalisch aufwändig, facettenreich und mit Mut zu Neuen gearbeitet wird. Die Gitarren zeigen von klassisch bis Metal alles. Die Drums spielen teilweise einen synkopischen Rhytmus. Carl Palmer wäre begeistert.
Mich hat das neue Album überzeugt. Jeden Tag aufs Neue höre ich es und finde immer neue Facetten der Musik.


Inateck HB4008 USB 3.0 hub 3 port mit SD Kartenleser und OTG Funktion für Macbook | Ultrabooks | Tablet-PC | Android Phone and Tab Samsung/HTC/LG/Nexus [Kabel 30cm]  [USB3.0 HUB mit SD kartenleser und OTG]
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Preis: EUR 15,99

5.0 von 5 Sternen Kompakter Hub, 9. Januar 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Nachdem bei den iMac's die Anschlüsse hinten, den Nutzer jedoch vorne sitzt, hilft ein Hub den Komfort zu erhöhen. Das Inateck-Hub bietet USB 3.0 und SD-Card-Reader mit einer angenehm kurzen Leitung, so dass dadurch von vorne erreichbar ist, was sonst nur umständlich von hinten zu bedienen ist. Die Funktion ist einwandfrei. Glatte 5 Sterne


One World
One World
Preis: EUR 17,90

5.0 von 5 Sternen Tokyo ist tot, es lebe Tokyo, 1. Dezember 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: One World (Audio CD)
Wer in den späten Siebzigern das Debütalbum Tokyo mit der sensationellen Titelsong und lauter weiteren Stücken voll Power und Drive gehört hat, wurde mit einer vollkommen anderen Musik geradezu weggeblasen. Wer damals in einem Konzert war, weiß was gemeint ist. Nach den immer schwächer werdenden Alben "Fasten seatbelts" und "San" hat die Band sich aufgelöst. Tokyo ist tot !
"One world" feiert die Auferstehung nach 30 Jahren Reifeprozess und mit einem musikalisch gewandelten Ansatz.
Jedes Mal wenn ein Stück aus dem Album in einer gemischten Playlist erscheint, stutze ich und muss mir vor Augen halten, dass es kein neues Album von Toto gibt. (Toto hat sich aufgelöst, damit sie endlich wieder auf Tournee gehen können.)
Am stärksten erinnert mich die Musik mit den schleppenden Gitarrenriffs, der Keyborduntermalung an "Tambu" von Toto. Dabei ist es erfrischend anders. "If we don't believe" wandelt mit jazzigen Elementen bei der Gitarre und einen gelegentlich synkopischen Rhytmus am stärksten auf diesem Pfad- Rock and Soul ! Eine besondere Stärke stellt das Spiel mit unterschiedlichen Sängern und Komponisten dar, die jedem Stück einen eigenen Charakter geben. "Soon" folgt auf "If we don't believe". Anderer Sänger harte Riffs im Hintergrund unterstützt von Keyboards gehen in glasklare Pianopassagen über. Wenn dann noch eine zweite Stimme einsetzt, wird die Möglichkeit zur Variation voll genutzt. Hier erinnert der Sound eher an Prog-Bands wie Subsignal. Mit "It's springtime again" wird eine gefühlvolle Ballade mit Piano und Streichern sowie akustischer Gitarre geprägt von zwei verschiedenen Stimmen angeschlossen. Ganz anders, fast klagend kommt die Ballade "Fall into sleep" daher. Geprägt durch die akustische Gitarre fehlt diesem Stück der Zuckerguss der anderen Ballade.
"Do you feel the thunder" rockt mit kräftigen Riffs los und gewinnt zusätzlich Stärke durch zwei Stimmen, die sich wunderbar ergänzen. Der Einfluss von Toto wird wieder spürbar. Für alle Tans begeisterten wird mit "Children of darkness" ein Walzer geliefert. Keine anderer Rhytmus kann Gefühle in der Rockmusik so gut transportieren.
Eingerahmt wird alles von "Desert Life" und "One World". Bei "Desert Life" wird ein grandioser Soundteppich gewebt, um danach noch einmal Stück für Stück abzurufen, was das Album so besonders gemacht hat. Erneut läßt Toto grüßen.
Doch nun geht es zurück zu dem Punkt, wo alles begonnen hat: "One world". Radio-Broadcast und schleppende Drums beginnen, dann mischt sich die E-Gitarre ein. Der Sänger folgt mit seinen Programm: one world, one love, one people. Diese Zeile setzt sich fest und geht nicht mehr aus dem Ohr. Mit dem Opener läßt einen Das Album nicht mehr los. Von dem was folgt habe ich berichtet. Tokyo lebt !


Space Police-Defenders of the Crown
Space Police-Defenders of the Crown
Preis: EUR 13,65

0 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Space police no rocket ride, 7. Mai 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Die neue Edguy-CD gefällt und zeigt einmal mehr, dass auf Tobias Sammet Verlass ist. Leider fehlt wie schon seit längerem der besondere Kick. Weder mit Edguy noch im Projekt Avantasia ist es Tobias Sammet gelungen, das Besondere, Unverwechselbare aufblitzen zu lassen. Zuletzt hat es uns mit "Rocket ride" in neue Welten entführt. Auf der neuen Scheibe sind neben vielen handwerklich gut gemachten Stücken nur wenige erwähnenswert. Das sind die Lichtblicke, die einem nicht das Gefühl vermitteln, das Ganze schon von früheren CD's zu kennen. Dazu zählt zunächst der Titelsong "Space Police". Es gelingt ein echter Ohrwurm, der einen nicht mehr losläßt und ganz kurz in spacige Weiten abdriftet, bis er "Aaaaaah"lbern wird. Schade! "The realms of Baba Yaga" und "Do me like a caveman" demonstrieren, wie gutes Medlodic Metal gemacht wird. Interessant ist das Cover von "Rock me Amadeus". Leider bleibt es zu nah am Original. Kurz vor dem Ende beschenkt uns Tobias Sammet mit einer wundervollen Ballade "Alone in myself". Dafür hat er nichts neu erfunden, aber das Stück ist einfach schön. Den Abschluss bildet "The eternal Wayfarer". Wer hier nicht mitgeht, muss taub sein. Power im Sound, klasse Keyboards und ein satter Chorgesang lassen die CD fett ausklingen.Für jeden Fan ist die CD ein Muss. Mit Bedauern bleibt aber zu vermerken, dass der geniale Funke wieder nicht gezündet hat. Edguy erlebt Stagnation auf hohem Niveau. Dafür gibt es deshalb nur 4 Sterne.


Paraiso (Deluxe Edition)
Paraiso (Deluxe Edition)
Preis: EUR 13,99

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das Album des Jahres 2013, 5. Januar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Paraiso (Deluxe Edition) (Audio CD)
Jedes Jahr fällt ein neues Album ganz besonders auf. Für mich war es 2013 das Album "Paraiso" von Subsignal.
Nach dem ersten Hören habe ich mich über die Band informiert und auch in den bisherigen Rezensionen interessante Hinweise gefunden. Egal wie man die Musik einordnet, so besticht sie durch ein breites musikalisches Spektrum mit vielfältiger Instrumentierung und viel Liebe zum Detail. Nach einen heute fast obligatorischen Intro "Time and again" mit ersten Fingerübungen folgt der Titelsong "Paraiso". Hier wird ein Klangteppich ausgebreitet mit harmonischen Chorgesang getrieben von einer eingängigen stets vorwärts drängenden Melodie. Ein echter Ohrwurm! Das nächste Stück "A new reliance" nimmt ganz anders Fahrt auf und prescht mit harten Gitarrenriffs getrieben von einem Stakkato der Drums vor. Nach dem Vorspiel beginnt der Gesang im Reggae-Rhytmus, der immer noch von harten Riffs untermalt wird. Dabei wird immer wieder Reggae und Tempo gegeneinandergesetzt, was überraschender Weise gut gelingt und keinen Moment Langeweile aufkommen läßt. Lediglich den sperrigen Titel muss ich immer wieder nachlesen. Wäre Bob Marley ein Rocker geworden, hätte es sich genauso angehört. Im Folgenden wird auf ein leises Vorspiel erst mit Streichern und dann mit akustischer Gitarre und Piano gewechselt. "A heartbeat away" heißt das Stück. Ruhig baut es seine Klangfülle auf, um dann mit dem Einsetzen des Gesang deutlich an Tempo zu gewinnen. Erneut fällt die eingängige Musik auf. Dabei steht dem Lead-Gesang ein Background-Chor gegenüber, der einen wunderbaren Kontrast ergibt. Ein dichtex Klangbild wird entworfen, das einen sofort festhält und wie fast alle Stücke dieses Albums sich in den Gehörgängen festsetzt. "A long way since the earth crashed" folgt sodann. Mit Piano und Mandoline (?) eröffnet dieser Somg eine neue Klangwelt. Geprägt wird dieses Stück durch den Chorgesang und hymnischen Refrain unterstützt von dem Marschrhytmus der Drums. Anders als der Titel besagt wird eine neue Hoffnung musikalisch vermittelt. Den Anschluss bildet "A giant lap of faith". Wieder mit verschiedeen Gesangs-Ebenen gezaubert. Getragen von der Melodie des Piano geht es im Hintergrund mit Drums und Gitarren immer wieder zur Sache. Einmal mehr werden Kontraste harmonisch verbunden. "The stillnes benaeth the snow" schlägt geführt von einer akustischen Gitarre und untermalt durch harte Riffs eine ruhigere Gangart ein. Wenn danach "The blueprint af a winter" gemalt wird, handelt es sich um eines der herausreagenden Stücke. Im Duett mit Marcela Bovio wird eine poetische Liebesgeschichte erzählt,- bitte zuhören und träumen. Auf Poesie folgt heavy-metal Sound in "The colossus that bestrode the world". Wirklich heavy bleibt auch dieses Stück nicht sondern setzt erneut auf Geangsharmonien. Trotzdem ist es das dunkelste Stück. Zum Schluss wollen wir "swimming home". Es existiert nicht, doch es wird bleiben. Erneut ein poetischer Text getragen von Piano und etwas später zusätzlichen Streichern und ein wenig klassischer Gitarre. Zum Schluss ist es ein ruhiges Highlight.
Die Musik ist verspielt und verknüpft gekonnt Widersprüchliches mit einer außerordentlichen Liebe zum Detail. Jeder Ton sitzt, alles passt. Wenn man dazu die guten Texte liest und die liebevolle Artwork des Albums nimmt, wird es für mich zum Album des Jahres 2013. Geschenkt erhält der geneigte Hörer eine Live-CD als Bonus. Mit diesem dritten Album hat Subsignal verglichen mit der beiden vorherigen Werken eine deutliche Steigerung erreicht. Es bleibt zu hoffen, dass es nicht das letzte Album bleiben wird.


Life, Love & Hope
Life, Love & Hope
Preis: EUR 9,49

5 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Boston letzter Auftritt, 5. Januar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Life, Love & Hope (MP3-Download)
Irgendwo in den Hinweise auf neue Musik, die gefallen könnte, wurde auf das neue Boston-album hingewiesen. Mit so einem Album hatte ich nicht mehr gerechnet. Wenn man bedenkt, dass Tom Scholz die Fleisch gewordene Schreibblockade ist, stellt ein neus Album von Boston ein Ereignis dar. Kein Fan sollte sich das entgehen lassen. Was kann man von einem solchen Album erwarten?- Tom Scholz teilt mit anderen Künstlern, z. B. Dieter Bohlen, seinen Variantenreichtum. Anders als die Musik von Dieter Bohlen ist der Sound von Boston einzigartig und unverwechselbar. Die schluchzende Gitasrre, der Rhytmus der Drums, die Hammond-Orgel und schließlich der Gesang von Bard Delp ergeben eine Mischung, die man nur bei Boston finden kann. So sind es denn auch die ersten beiden Stücke, die den Hörer mit diesem typischen Sound beschenken. Etwas Neues darf man nicht erwarten, aber eine Variation von Alt-Bekanntem. Nach dem Tod von Brad Delp wird dieses Album das letzte sein, das diese Mischung bieten kann. Ein würdiger Abschied für eine Band, die ihrem Sound immer treu geblieben ist. Genial Neues gibt es nicht und darf man nicht erwarten. Weil es das letzte Mal ist, dass es ein solches Album geben kann, ist es mir ganz persönlich 5-Sterne wert.


Lost in the New Real (Limited Edition)
Lost in the New Real (Limited Edition)
Preis: EUR 17,99

1 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Lucassen is back, 19. Mai 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Arjen Anhony Lucassen ist vor einigen Jahren mit dem Projekt Ayreon und der CD "The dream sequenzer: Universal Migrator Part 1" ein ganz großer Wurf gelungen. Daran konnte er trotz bemerkenswerter Projekte wie Star One nicht mehr anknüpfen. Er hat sich zitiert, aber nie wieder das Niveau erreicht. Zuletzt war Ayreon recht belanglos und mittelmäßig.
Jetzt hat er ein neues Konzept-Album vorgelegt, in dem er die alte Thematik von damals oder auch aus "The final experiment" neu verpackt und musikalisch endlich wieder zu neuen Höhen gelangt. Darauf haben wir gewartet. Erwarten konnte man es nicht.
CD 1 beginnt mit einen typischen Ayreon-Stück "The new real". Hier wird der Protagonist vorgestellt. Danach folgt mit "Pink Beatles in a purple Zeppelin" eine Hommage an die Beatles im Stile von Paul McCartney zu Zeiten von Abbey Road. Das macht richtig Spass."Parental procreation permit" setzt schwer und bombastisch eine dicken Kontrapunkt. In "When I'm hundred sixty four" werden erneut die Beatles im Stile einer Folk-Nummer zitiert. Danach folgt mit "E-police" ein Pop-Stück von der eingängigen Art, wie es früher schon einmal mit "Come back to me" gelungen war. "Don't switch me off" wechselt zu alternativem Rock. Mit "Dr. Slumbers eternity home" folgt die nächste fröhliche Pop-Nummer. Der Stil erinnert an Fools Garden in ihren besten Zeiten. Damit keine Langeweile aufkommt schließt sich ein gradliniges Hard-Rock Stück in Gestalt von "Yellow stone memorial day". Toll !!! Sofort kommt die nächste Wende zu "Where pigs fly", wo Folk-Rock gleichzeitig düster und kontrastiert von einer fröhlichen Querflöte gespielt wird. Das Ende von CD 1 macht ein Magnum Opus des Rock mit "Lost in the rreal world", dem Titelsong.
Bis hierher ist das alles eine runde Sache. Einfallsreich voller Abwechslung mit originellen Idden muskalisch wie inhaltlich schenkt Arjen Anthony Lucassen beste Unterhaltung.
CD 2 beginnt mit "Our imperfect race" im klassischen Ayreon-Stil. Lucassen spielt mit sphärischen Klängen und akutischer Gitarre. Danach kommt das vielleicht beste Stück der beiden CDs, nämlich das Cover von Pink Floyds "Welcome to the machine". Fast auf die Hälfte des Originals gekürzt präsentiert Lucassen eine völlig neue Version des Klassikers in dark metal. Genial !!! "So is there no God" schwenkt musikalisch auf Country-Rock und läßt den Zuhörer mit seiner einringlichen Art nicht mehr los. "Veteran of the psychic wars" wendet sich dem klassischen Hard-Rock zu. Deep Purple hätten ihre helle Freude. Als nächstes folgt der letzte Pop-Song "The social recluse". "Battle of evermore" wendet sich wieder dem akutischen Rock zu und belegt, dass "unplugged" nicht flach bedeutet. Sphärenklänge und Mandolinen sorgen für Atmosphäre. Wie postiv Rock-Musik klingen kann beweist "The space Hotel". Davon möchte man mehr hören. Mt einem weiteren Cover, nämlich Alan Parsons "Some other time" erreichen wir den Tiefpunkt der CD. In alternativem Gewand gespielt kann die Version dem Original nicht das Wasser reichen. Es fehlt jeglicher Drive und die Eindringlichkeit des stimmgewaltigen Allan Clarke. "You have entered the reality zone" wäre als kleine rockige Hymne eigentich ein würdiger Schlusspunkt, doch der mahnende Finger wird ganz am Ende mit "I`m the slime" erhoben. Danach ist Schluss und Gelegenheit gleich wieder von vorne zu beginnen.


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