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Rezensionen verfasst von
Steinwolf

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Die Furcht des Weisen, Teil 1: Die Königsmörder-Chronik. Zweiter Tag
Die Furcht des Weisen, Teil 1: Die Königsmörder-Chronik. Zweiter Tag
von Patrick Rothfuss
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 24,95

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Zu gut, um langweilig zu sein, 15. Juli 2013
Wenn ich zurückblicke auf die etwa 860 Seiten von Teil I des zweiten Buches und eine Inhaltsangabe schreibe, komme ich locker mit einigen wenigen Zeilen aus. Von "epischer Story mit vielen Überraschungen und Wendungen" kann also hier keine Rede sein.

Umgekehrt kann ich aber auch nicht sagen, daß ich mich auch nur eine Seite lang gelangweilt hätte, und das finde ich an den Büchern von Patrick Rothfuss so faszinierend. Unvorstellbar, wozu dieser Autor fähig wäre, wenn ihm eine spannende Handlung einfallen würde! Da könnte er eine echte Konkurrenz zu "Das Lied von Eis und Feuer" erschaffen.

So bleiben eine wunderbar detailreiche Fantasy-Welt (die sich endlich auch über die Universität hinaus erstreckt), interessante Charaktere und ein für mich toll lesbarer und atmosphärischer Schreibstil als Pluspunkte, da wird sich ein Weiterlesen wohl nicht vermeiden lassen, auch wenn die Story so mager, so auf Kvothe als Hauptperson fixiert ist, und echte Spannung erst am Schluß aufkommt.
So viel gute Fantasy gibt es nicht, als Fan wird man um diese Trilogie nicht herumkommen!


Die Flüsse von London: Roman
Die Flüsse von London: Roman
von Ben Aaronovitch
  Taschenbuch
Preis: EUR 9,95

3.0 von 5 Sternen Interessante Ideen, schwierig zu lesen, 3. Juni 2013
Rezension bezieht sich auf: Die Flüsse von London: Roman (Taschenbuch)
Peter Grant, ein farbiger englischer Bobby mit magischer Begabung. Ein geheimes Zaubererdezernat der Londoner Polizei. Flussgötter in Menschengestalt. Und ein mordender Geist eines ermordeten Schauspielers. Ideen hat er schon, dieser Ben Aaronovitch!

Deren Umsetzung sehe ich etwas zwiespältig. Die Charaktere gefallen mir ganz gut, die Story ist interessant und teilweise auch spannend.
Leider habe ich zwischendurch immer wieder mal den Faden verloren. Das liegt meiner Meinung nach einerseits daran, daß man sich in London auskennen sollte, sonst fängt man mit den vielen Ortsnamen und -beschreibungen (und den Flüssen) nicht viel an, wodurch sicher Atmosphäre verloren geht. Andererseits trägt für mich persönlich auch der Erzählstil des Autors einiges zur Verwirrung bei. Am Ende bleibt auch vieles offen, dass dann wohl in den Fortsetzungen geklärt werden soll.

Leider nicht wie erhofft ein klassischer englischer Krimi mit Fantasyeinschlag, sondern eine etwas konfuse Mischung aus Fantasy, Harry Potter, Krimi, lokaler Reiseführer und was-weiß-ich-noch...


Wächter des Morgen: Roman
Wächter des Morgen: Roman
von Sergej Lukianenko
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 13,99

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Wächter der Einfallslosigkeit, 14. Mai 2013
Wenn die Zeit von einem zum nächsten Teil einer Reihe zu lang wird, habe ich immer so meine Zweifel.
Fällt dem Autor nichts mehr ein? Wird er nur mehr vom Verlag bzw. von Verträgen quasi gezwungen, irgendwas zu schreiben?
Man merkt hier, daß Sergej Lukianenko einfach die Story fehlt. Die Gefahr "sich zu Tode zu philosophieren" scheint bei russischen Autoren sowieso imminent, auch ihm passiert das zuweilen (z.B. in "Der falsche Spiegel"). Die Wächter-Reihe war hingegen bis dato immer spannend, und wurde meiner Meinung nach auch mit jedem Teil besser. In "Wächter des Morgen" ist aber alles sehr verworren, und es gibt kaum Spannungsmomente.
Schade, wenn es so enden muss, andererseits, wenn Lukianenko hier keine Ideen mehr hat, sollte er vielleicht wieder was anderes schreiben, ich habe ja auch schon ausgezeichnete SF von ihm gelesen ("Spektrum" bzw. "Sternenspiel"/"Sternenschatten").
Ich kann das Buch nicht mal Fans der Reihe empfehlen, ich war sehr enttäuscht.


Underground: Ein Jack-Reacher-Roman
Underground: Ein Jack-Reacher-Roman
von Lee Child
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 19,99

4.0 von 5 Sternen Ungewohnt..., 4. April 2013
...ist der Bezug auf ein aktuelles politisches Thema in "Underground". Zumindest gab es den in den Reacher-Büchern, die ich gelesen habe, nicht. Gefällt mir aber recht gut, da hier Tatsachen schlüssig mit der erfundenen Handlung verknüpft werden. Auch den untypischen "Hauptbösewicht" fand ich interessant.

Wie schon in anderen Romanen der Reihe gibt es auch hier ein paar Längen zwischendurch, die sind aber vernachlässigbar. Allerdings werden ein paar Fragen nicht restlos und auch nicht ganz logisch geklärt (Foto, Selbstmord).

Also, auch "Underground" ist für mich kein 5-Sterne-Reacher, den habe ich noch nicht gefunden (ich habe aber auch erst vier davon gelesen). Trotzdem gefallen mir Story und natürlich der Hauptcharakter, der auch in diesem Buch wieder der einzig interessante und wichtige ist.
4 Sterne und eine Empfehlung für alle Fans von brutalen geradlinigen Action-Polit-Thrillern!


Schwarze Piste: Kriminalroman
Schwarze Piste: Kriminalroman
von Andreas Föhr
  Broschiert

0 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Jo mei..., 5. März 2013
Rezension bezieht sich auf: Schwarze Piste: Kriminalroman (Broschiert)
Nachdem ich mich schon mit den Krimis von Wolf Haas nicht so recht anfreunden konnte, erging es mir hier ähnlich. Gut gefallen haben mir der Humor und die realistischen und deshalb auch so sympathischen Charaktere, allen voran natürlich der Kreuthner. Durch die Erzählung auf zwei Zeitebenen am Anfang kommt auch Spannung rein und man muß beim Lesen schon mitdenken, um den Überblick zu behalten.
Leider verliert der Roman im Mittelteil irgendwann den Drive, da haben sich ein paar Längen eingeschlichen. Und was am Ende rauskommt, erscheint mir nicht wirklich plausibel.
Als Österreicher habe ich mir auch von dem Titel "Schwarze Piste" einen Bezug zum Schifahren erwartet (der beschränkt sich aber darauf, daß der Kreuthner sich beim Schifahren verirrt und so eine Leiche findet).
Außerdem hat mich genervt, daß Andreas Föhr krampfhaft - und offenbar nur aus verkaufstechnischen Gründen - die US-Bankenpleite und die RAF einbaut, ohne daß diese was mit der Handlung zu tun haben.

Unterm Strich bleibt ein witziger, schnell zu lesender, aber auch oberflächlicher und teilweise unlogischer Lokalkrimi, jo mei...


Plötzlich Shakespeare
Plötzlich Shakespeare
von David Safier
  Taschenbuch
Preis: EUR 8,99

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Komisch statt witzig, 7. Februar 2013
Rezension bezieht sich auf: Plötzlich Shakespeare (Taschenbuch)
Nachdem ich schon "Happy Family" von David Safier gelesen hatte, war ich von "Plötzlich Shakespeare" doch einigermaßen enttäuscht. Bei ersterem fand ich Witz, Story und Hintergrund deutlich besser.

Wirklich witzige Passagen sind mir in diesem Roman kaum untergekommen. Das Gefühlswirrwarr (wer liebt jetzt wen? Rosa Jan? Jan Olivia? Jan Rosa? Shakespeare Anne? Essex die Gräfin? Rosa Essex? Shakespeare die Gräfin? Rosa Shakespeare? Shakespeare Rosa? Rosa sich selbst?) ging mir auch zusehends auf die Nerven, zumal der Autor da auch nicht wirklich zum Punkt kommt. "Liebe dich selbst", ok, aber das kommt so nicht richtig rüber. Die Story ist insgesamt ziemlich konfus, auch das Ende mit dem Duell ist nur merkwürdig statt witzig.

Fazit also, das Buch ist kurzweilig zu lesen, teilweise auch witzig, aber es bleibt zu wenig davon hängen.


Happy Family
Happy Family
von David Safier
  Taschenbuch
Preis: EUR 8,99

5.0 von 5 Sternen Witzig und kurzweilig!, 28. Januar 2013
Rezension bezieht sich auf: Happy Family (Taschenbuch)
Das ist das erste Buch von David Safier, das ich gelesen habe, aber sicher nicht das letzte!

Ist schon lange her, daß ich bei einem Buch soviel lachen mußte, die schmissigen Ansagen der Figuren und witzige Situationen (z.B. Wachsfigurenkabinett!) sorgen wirklich für Schenkelklopfen.
Die Story an sich ist wie bei einem Action-"Wir müssen die Welt vorn dem Bösen retten"-Szenario, natürlich nicht bahnbrechend neu, aber spannend erzählt.

Und zum Drüberstreuen gibt der Autor noch hilfreiche Tipps, wie das Zusammenleben in einer Familie besser funktioniert. Das tut er aber erfreulicherweise nicht penetrant oder im Stile eines Besserwissers, sondern dezent und scharfsinnig. Als Emma am Ende draufkommt, ihre Kinder und ihren Mann nicht nach deren Launen und ihrem Benehmen zuhause zu beurteilen, sondern nach dem, wie sie als Menschen sind, macht sie das stolz auf ihre Familie, und auch den anderen ergeht es ähnlich. Und wenn man dann noch gemeinsame Unternehmungen (muß ja nicht gleich die Welt retten sein) macht, ist man schon auf einem guten Weg zur "Happy Family".

Das Buch ist für mich nicht nur zwischendurch unheimlich witzig, sondern auch intelligente, kurzweilige Unterhaltung, sodaß ich es nur empfehlen kann!


Kriegsklingen: Roman
Kriegsklingen: Roman
von Joe Abercrombie
  Taschenbuch
Preis: EUR 15,00

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Und wann geht's los?, 22. Januar 2013
Rezension bezieht sich auf: Kriegsklingen: Roman (Taschenbuch)
Das Zusammenfinden einer Gruppe (Party) aus unterschiedlichen Charakteren hat ja Tradition im Fantasy-Genre. Von "Herr der Ringe" bis "World of Warcraft" zogen immer wieder Gruppen von Helden gegen das Böse in den Kampf. Ja, in den KAMPF, den gab es natürlich auch - außer in Kriegsklingen! Fast 800 Seiten braucht hier Autor Joe Abercrombie, bis er seine Party zusammen hat, und dann ist Ende! Wirklich eine Gemeinheit.

Das kann dann natürlich auch zu keiner guten Bewertung führen, oder? Nicht ganz. Das Ganze liest sich nämlich sehr kurzweilig, es gibt auch ein bisschen Handlung, aber in erster Linie sind es die Figuren und deren Werdegang, die faszinieren.
Abercrombie erfindet hier nicht das Genre neu, aber sein Schreibstil ist fesselnd. Die Charaktere sind einem sicher nicht durch die Bank sympathisch, es fehlt sogar eine richtige Identifikationsfigur, aber das macht den Roman nur realistischer.

Ich habe nichts gegen Cliffhanger am Ende eines Buches, aber da sollte die Hauptquest wenigstens schon angefangen haben. So muß ich leider einen Stern abziehen. Nichtsdestotrotz werde ich weiterlesen, ich setze nämlich noch große Hoffnungen in Mr. Abercrombie!


Der verwaiste Thron 01. Sturm
Der verwaiste Thron 01. Sturm
von Claudia Kern
  Taschenbuch

3.0 von 5 Sternen Könnte schlimmer sein..., 8. Januar 2013
Rezension bezieht sich auf: Der verwaiste Thron 01. Sturm (Taschenbuch)
Ich habe das Buch eigentlich nur als letztes eines "4 Bücher für 10 Euro"-Angebots gekauft, entsprechend gering waren meine Erwartungen.

Diese sind dann immerhin übertroffen worden. Kann man anfangs mit den Charakteren wenig anfangen, so bekommen sie im Laufe der Zeit (wie z.B. Gerrit) mehr Facetten, auch die Nachtschatten entwickeln sich. Die Story dagegen ist sehr enttäuschend und bietet überhaupt nichts Neues. Der Schreibstil von Autorin Claudia Kern ist ok, wenn auch nicht sonderlich fesselnd. Gröbere Logikfehler sind mir nicht aufgefallen, auch die Druckfehler halten sich in Grenzen.

Als Erstlingswerk kann man das Buch schon durchgehen lassen, ich bin aber nicht motiviert, die Fortsetzung(en) zu lesen...


Wer Wind sät: Der fünfte Fall für Bodenstein und Kirchhoff (Ein Bodenstein-Kirchhoff-Krimi, Band 5)
Wer Wind sät: Der fünfte Fall für Bodenstein und Kirchhoff (Ein Bodenstein-Kirchhoff-Krimi, Band 5)
von Nele Neuhaus
  Broschiert
Preis: EUR 14,99

4.0 von 5 Sternen Auch der 5. Fall ist gut gelungen, 12. Dezember 2012
War sicher nicht leicht, nach dem großen Erfolg von "Schneewittchen muß sterben" das Niveau zu halten, aber es ist Nele Neuhaus meiner Meinung nach sehr gut gelungen.

Auch wenn "Tiefe Wunden" nach wie vor mein Favorit in dieser Reihe ist, setzt "Wer Wind sät" die Story um Bodenstein/Kirchhoff würdig und glaubhaft fort. Die beiden Hauptcharaktere sind sympathisch, machen aber auch Fehler und sind keine Superbullen, sondern Menschen wie du und ich. Die Krimihandlung hat - wie immer bei der Autorin - zahlreiche Wendungen, und läßt einen so lange im Unklaren. Manchmal ist das Ganze aber etwas überladen, wodurch auch Längen entstehen. Die Klimathematik ist für den Fall an und für sich eigentlich unbedeutend, man hätte sie daher auch weglassen können, so wirkt es, als hätte Nele Neuhaus es nötig, einem einen Ökothriller vorzugaukeln. Das wäre nicht nötig gewesen, "Wer Wind sät" ist, was es ist: Ein sehr gut gelungener Krimi!

Im deutschen Raum sind die Krimis von Nele Neuhaus für mich bis dato konkurrenzlos, aber auch international brauchen sie keinen Vergleich zu scheuen, ich werde sicher auch Teil 6 der Reihe lesen!


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