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Rezensionen verfasst von
Steinwolf

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Die Offensive
Die Offensive
von Matthew Reilly
  Taschenbuch

0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen "Stirb langsam" in Buchform..., 14. August 2008
Rezension bezieht sich auf: Die Offensive (Taschenbuch)
So muß man sich "Die Offensive" in etwa vorstellen - wenn es einen Film gäbe, wer anders als Bruce Wilis könnte Shane Schofield, den Helden des Buches spielen?
Es knallt und kracht unentwegt, Action steht in "Die Offensive" eindeutig im Vordergrund.
Matthew Reilly hat die Gabe des Erzählers, so, dass man als Leser das Buch nicht weglegen kann - höchstens um zwischendurch Luft zu holen.
Mein einziger Kritikpunkt ist die Story, die nichts wirklich Außergewöhnliches und Neues bietet.

P.S.: Obwohl "Die Offensive" von den Personen her an "Ice Station" anschließt, muß man letzteres nicht unbedingt vorher gelesen haben, ich habe mich jedenfalls so auch problemlos zurechtgefunden.


Eiszeit
Eiszeit
von Dean R. Koontz
  Taschenbuch

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Thriller-Spannung im ewigen Eis, 5. August 2008
Rezension bezieht sich auf: Eiszeit (Taschenbuch)
"Eiszeit" war das erste Buch von Dean Koontz, das ich gelesen habe, 27(!) weitere - bis jetzt - folgten. Tja, da habe ich mich wohl bereits als Fan geoutet, aber was soll's, Stephen King, Clive Barker und wie sie alle heißen mögen, der Großmeister des Horrors ist für mich Koontz.

Aber zum Buch: "Eiszeit" ist eigentlich ein für den Autor untypisches Buch. Das Übernatürliche, das sich sonst wie ein roter Faden (ähnlich wie die scheinbar überall wachsenden Bougainvillea) durch seine Bücher zieht, bleibt diesmal außen vor. Mehr will ich über den Inhalt nicht verraten, aber dadurch ist dieser Roman mehr im Thriller-Genre beheimatet, ist spannend aber nicht so gruselig wie sonst. Nichtsdestotrotz ist "Eiszeit" für mich eines der besten Bücher von Koontz, vielleicht auch gerade deshalb, weil er hier zeigt, dass er auch Thriller schreiben kann.

Im Vergleich mit den vom Schauplatz her verwandten "Mission Arktis" von James Rollins und "Eisberg" von Clive Cussler würde ich diesem Buch aufgrund von realistischerer und trotzdem spannend erzählter Story den Vorzug geben, wer aber haarsträubende (und teils am Rande der Logik wandelnde) Action möchte, sollte sich lieber an die beiden oben genannten (vor allem an "Mission Arktis") halten.


Der Namenlose Wächter
Der Namenlose Wächter
von Thomas Biermeyer
  Broschiert

1.0 von 5 Sternen Konfuse Action-Fantasy im Computergame-Stil, 24. Juli 2008
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Der Namenlose Wächter (Broschiert)
Ein Loser und Anti-Held findet einen Panzer, driftet ab in eine Fantasy-Welt, lässt sich zum Assasinen mit Spezialfähigkeiten ausbilden und kämpft fortan als Held gegen eine Armee von Schattenwesen.
Keine schlechte Story für ein Computergame, gerade aus der Kombination Fantasy mit modernem Kriegsgerät könnte man was machen (in WoW gibt es das ja schon ansatzweise, aber da sind Technik und Schusswaffen noch nicht sehr modern).

Aber halt: "Der namenlose Wächter" ist ja ein Buch. Leider. Wie gesagt, die Story an sich wäre nicht so schlecht, hätte der Autor den völlig überflüssigen "Real"-Teil weggelassen. Der soll offenbar die übliche Moralpredigt über den Verfall der Jugend durch Computerspiele darstellen und ist meiner Meinung nach völlig daneben. Wenn ich mal beim Computerspiel-Thema bleibe - und der Autor hat da wohl auch Erfahrung, sonst wüßte er nicht was eine Mod ist - ist das so wie ein Genre-Mix aus "Doom" und einer Wirtschaftssimulation.

Der Erzählstil wirkt total unausgereift, es werden einfach hintereinander Aktionen aufgezählt, die Charaktere und ihre Motive sowie die Fantasy-Welt selbst bleiben oberflächlich.

Außerdem erwähnenswert ist noch die absolut mangelhafte Umsetzung des Verlags, Grammatikfehler und die Wiederholung ganzer Satzsegmente sind häufig, manche Schreibfehler sind schon unfreiwillig komisch ("Schwarze RauSCHschwaden stiegen in den Himmel").

Kurz und gut: Eine echte Katastrophe, und eines der wenigen Bücher, bei denen ich mich wirklich geärgert habe, es gelesen zu haben.


Das Blut des Teufels
Das Blut des Teufels
von James Rollins
  Taschenbuch

3.0 von 5 Sternen Solide Action ohne große Überraschungen, 11. Juli 2008
Rezension bezieht sich auf: Das Blut des Teufels (Taschenbuch)
"Das Blut des Teufels" ist ein typischer Abenteuer-Roman im "Indiana Jones"-Stil. Es gibt jede Menge Action, coole Helden (deren dumme Sprüche in lebensgefährlichen Situationen mich etwas genervt haben), Liebesgeschichten, fiese Bösewichter aus dem Kirchenmilieu (von wo sonst), dazu ein wenig Horror und SF.

Entsprechend locker und flockig liest sich das Ganze dann, wenn es auch ein paar Längen zwischendurch gibt, vor allem im ersten Drittel des Buches.
Überraschende Wendungen in der Handlung und geniale Ideen fehlen leider, man kann sich im vorhinein ziemlich genau vorstellen, wie die Story weitergeht und schließlich endet.

Dieses Buch war nach "Mission Arktis" (hat mir einen Tick besser gefallen) mein zweiter Rollins. Obwohl vom Strickmuster her ähnlich, ist die Story doch bei beidem Romanen ganz anders. Vom Ambiente her fühlt man sich schon eher an den aktuellen vierten "Indiana Jones" erinnert (zu dem übrigens - was für ein Zufall - Rollins das Buch geschrieben hat!).

Für Fans von Abenteuergeschichten empfehlenswert, mein Vergleich Rollins - Cussler geht aber momentan an Clive Cussler, trotzdem könnte ich mir durchaus vorstellen, wieder mal einen Rollins zu lesen...


Die neue Welt: Die Saga der neuen Welt 3 - Roman
Die neue Welt: Die Saga der neuen Welt 3 - Roman
von Michael A. Stackpole
  Taschenbuch

11 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Endkampf ohne Höhepunkte, 3. Juni 2008
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Schade, aber obwohl der Vorgänger "Der Kampf um die Alte Welt" noch Hoffnungen geweckt hat, kommt der letzte Teil der Saga wieder nicht übers Mittelmaß hinaus.
Die Überraschungen bleiben aus, das Ende ist vorhersehbar und unspektakulär. Man hat einfach nicht das Gefühl, dass sich die Teile und Handlungsfäden der Geschichte so zusammenfügen, wie das in anderen Romanen von Stackpole passiert.
Außerdem finde ich den Werdegang einiger Personen (Gott - kein Gott, wiederauferstanden als andere Person, usw.) undurchsichtig und störend. Man kann zwar in "Die neue Welt" den einzelnen Handlungssträngen leichter folgen, trotzdem bleibt es verwirrend.

Mein Fazit also: die Trilogie liegt zwar immer noch über der sonstigen Durchschnittsfantasy, aber der Autor kann es wesentlich besser.
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jul 12, 2008 11:15 AM MEST


Reptilia
Reptilia
von Thomas Thiemeyer
  Taschenbuch

0 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Kurzweiliges Abenteuer ohne neue Ideen, 25. April 2008
Rezension bezieht sich auf: Reptilia (Taschenbuch)
Autor Thomas Thiemeyer hat sicher Talent als Schriftsteller. "Reptilia" liest sich flüssig, in ein paar Tagen ist man mit der Abenteuergeschichte über einen "übriggebliebenen" Saurier in einem See im Kongo fertig. Die Charaktere wirken glaubwürdig, wenn auch sehr klischeebehaftet (der stubenhockende Wissenschaftler, der raubeinige Jäger,...).

Die Schwäche des Romans ist die Story, es fehlt an neuen Ideen, vieles läuft zu glatt und vorhersehbar ab. Gröbere Verletzungen der Logik bleiben zwar aus, trotzdem kann man an manchen Stellen die Handlungen der Personen schwer nachvollziehen (z.B. geht der Held ein bisschen tauchen, während seine Kollegin irgendwo niedergeschlagen und gefesselt herumliegt?).

Fazit: Schnell gelesen und sicher auch schnell wieder vergessen...


Die Saga der neuen Welt 02. Der Kampf um die alte Welt
Die Saga der neuen Welt 02. Der Kampf um die alte Welt
von Joern Rauser
  Taschenbuch

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Und ... Action!, 16. April 2008
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Wie schon beim ersten Teil ("Das verlorene Land") der Saga geht es im zweiten schleppend weiter - zunächst jedenfalls.

Die Aufteilung in viele Handlungsstränge ist für Stackpole-Fans ja nichts Neues, aber diesmal sind es doch vielleicht etwas zu viele (Jorim, Keles, Nirati, Moraven, Ciras, Cyron, dazu noch die "Bösen" Pyrust und Junel). Dadurch und durch den zeitlichen Abstand der Bücher verliert man doch mitunter den Überblick über die zahlreichen Handlungspersonen. Ausserdem wird zu Anfang von "Kampf um die alte Welt" wieder viel politisiert, philosophiert und geredet.

Erst später besinnt sich Stackpole dann auf seine große Stärke: Action mit Einzelduellen und großen strategischen Schlachten. Wenn man dann noch die wie immer sehr detailreich geschilderte Fantasy-Welt, die neuen Ideen (eine durch Magie geschädigte und sich ständig verändernde Welt, das Erlangen von magischen Kräften durch langes Üben einer Tätigkeit, usw.)
und die Überraschung am Ende miteinbezieht, bleibt am Schluss ein Fantasy-Roman, der deutlich über dem Durchschnitt liegt.

Nicht so toll wie "Es war einmal ein Held" oder "Zu den Waffen!", aber das kann ja im dritten Teil noch werden, den ich auf jeden Fall lesen werde.


Jagdrevier
Jagdrevier
von William Landay
  Taschenbuch

4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Guter und spannend geschriebener Polizeikrimi, 18. März 2008
Rezension bezieht sich auf: Jagdrevier (Taschenbuch)
Wenn mir "Jagdrevier" (Originaltitel:"Mission Flats") nicht von einem Bekannten von mir (einem Krimi-Fachmann) empfohlen worden wäre, hätte ich es sicher nicht gelesen. Ich bin kein ausgesprochener Fan von Polizeithrillern, außerdem verhießen der Vergleich mit Grisham (den ich nicht mag) und der Klappentext (klingt nach 08/15-Handlung) nichts Gutes.

Umso positiver wurde ich von diesem Roman überrascht: Die Story ist (vor allem am Anfang) sehr rasant erzählt, reißt einen gleich mit und ist realistisch. Die Charaktere sind interessant und nicht stereotyp, die Hauptfigur ist auch kein Superbulle, sondern hat seine Schwächen und auch dunkle Geheimnisse. Das Ende ist schlüssig und hat noch eine Überraschung parat.

Gestört haben mich nur ein paar Längen zwischendurch, vor allem gegen Ende hin, wo man vieles schon erahnen kann, die Story aber einfach nicht vorwärts kommt. Da hätte man etwas an Länge einsparen können.

Ansonsten ist "Jagdrevier" aber ein spannender und gut erzählter Polizeikrimi, Fans dieses Genres sollten sich das Buch jedenfalls mal ansehen.


Traumfinder
Traumfinder
von Roger Taylor
  Taschenbuch

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Zu lang und ohne Höhepunkte, 3. März 2008
Rezension bezieht sich auf: Traumfinder (Taschenbuch)
Schade, die Story an sich ist nicht schlecht, und aus der "Traumfinderei" hätte man was machen können. Leider ist das Buch nicht nur viel zu lang, sondern auch arm an dramaturgischen Höhepunkten. Zudem kann der Autor einen mit seinem Schreibstil nicht wirklich fesseln. Dort, wo man hätte punkten können, in der Beschreibung der Fantasy-Welt oder des Traumfindens an sich, fehlt es auch.

Zwar ist die Geschichte in sich stimmig und auch Logikfehler bleiben aus, das kann aber den Mangel an Spannung nicht wettmachen.

Fazit: Nur für Fans des Autors interessant, da überlang (830 Seiten) und spannungsarm.


Die Gruft. Der erste Bestseller mit Handyman Jack. Fantastischer Thriller
Die Gruft. Der erste Bestseller mit Handyman Jack. Fantastischer Thriller
von F. Paul Wilson
  Broschiert
Preis: EUR 13,95

4 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Durchschnittlicher Horrorkrimi, 17. Januar 2008
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Als ich das Lob der Horror-Meister Stephen King und Dean Koontz für diese Roman-Reihe gelesen habe, erwartete ich mir hier schon einen Horrorthriller der Extraklasse, geworden ist es aber nur guter Durchschnitt.

Die "aussergewöhnliche Figur des Handyman Jack" ist nur ein weiterer dieser einsamen Rächer, die nach einem persönlichen Schicksalsschlag Gerechtigkeit mittels Selbstjustiz verfolgen (wie etwa auch ein "Batman"). Auch die Story von den indischen Monstern und ihrem Herrn kann einem wenig Neues bieten, wird aber spannend und - vor allem an Anfang - im Stil eines klassischen Detektivromans erzählt. Echte Horrorfans könnte sowas stören, für mich ist die Kombination von beidem aber eine interessante Idee, schade nur, dass die Überraschungen ausbleiben und man sich früh denken kann, wie das ganze ausgeht.

Was sehr störend an diesem Buch ist, ist die mangelhafte Übersetzung. Die reicht von den (üblichen) Schreibfehlern über den Namen des Titelhelden - im Original heißt er "Repairman", was soll denn ein "Handyman" sein? - bis zu Fehlern in Grammatik und Redewendungen.
Wirklich empfehlen kann ich das Buch also niemandem, Fans von Detektivkrimis mit leichtem Horroreinschlag können aber ja mal probelesen...


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