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Rezensionen verfasst von
Steinwolf

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Die Anbetung: Odd Thomas 1
Die Anbetung: Odd Thomas 1
von Dean Koontz
  Taschenbuch
Preis: EUR 8,95

0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Nicht anbetungswürdig!, 4. Mai 2009
Rezension bezieht sich auf: Die Anbetung: Odd Thomas 1 (Taschenbuch)
Eines vorweg: Eine "Anbetung" kommt im ganzen Buch nicht vor, das ist aber auch nur der - wieder mal sehr merkwürdige - deutsche Titel, das Original heißt (wie der Titelheld) "Odd Thomas" und ist der Auftakt einer Trilogie.
Ansonsten muß ich leider wieder mal feststellen, daß Dean Koontz nicht mehr so gut schreibt wie in seiner Glanzzeit. Zwischendurch ist "Die Anbetung" sehr spannend und ich war schon voll der Hoffnung, aber das Ende ist dann enttäuschend und unlogisch. Warum erst herumknallen und dann noch eine Bombe? Das macht wenig Sinn. Dazu kommen unnötige Szenen wie das Kojoten-Intermezzo, das für die Handlung null Relevanz hat. Außerdem hatte es der Autor früher nicht nötig abzukupfern, hier bedient er sich des "Ich sehe tote Menschen"-Szenarios von "The 6th Sense" und auch die Schlusspointe ist so ähnlich wie im Film.

Schade, wie gesagt, Koontz hat ja das Schreiben nicht verlernt, nur leider sind ihm offenbar die Ideen ausgegangen. Ich werde wohl auch auf Teil 2 und 3 dieser Saga verzichten, obwohl mir die Figur Odd Thomas gut gefällt, aber wenn die Story nicht passt, hilft alles nichts...


Irrsinn
Irrsinn
von Dean Koontz
  Taschenbuch
Preis: EUR 8,95

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Schwacher Koontz-Roman = immer noch besser als der Rest, 3. März 2009
Rezension bezieht sich auf: Irrsinn (Taschenbuch)
Als Koontz-Fan habe ich schon sehr viele seiner Bücher gelesen, und so betrachtet ist "Irrsinn" sicher keines seiner besten.

Wie schon in anderen Rezensionen erwähnt fehlt in diesem Buch das Übernatürliche, das sonst oft eine zentrale Rolle in Koontz' Büchern spielt. Dass sich das nicht unbedingt negativ auswirken muß, hat der Autor für mich in "Eiszeit" bewiesen. Hier läuft meiner Meinung nach aber zuviel nach Schema F, die Handlungspersonen sind irgendwie durchsichtig und man kommt relativ leicht auf die Zusammenhänge. Auch die Schlußvariante kennen wir schon, z.B. aus dem B-Horrormovie "Scream".

Trotzdem, durch Koontz' einmaligen Erzählstil, durch die Einzigartigkeit seiner Bücher im Horror-Genre und nicht zuletzt auch durch das Fehlen von Alternativen kann man das Buch schon lesen, Fans werden sicher nicht enttäuscht. Ein weiterer (kleiner) Schritt für Koontz zurück zu alter Klasse, die er mit Höhepunkten wie "Mitternacht", "Schwarzer Mond", "Brandzeichen", "Dunkle Flüsse des Herzens", usw. hatte.


Der Seelenbrecher: Psychothriller
Der Seelenbrecher: Psychothriller
von Sebastian Fitzek
  Taschenbuch
Preis: EUR 9,99

0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Fehlt nur das gewisse Etwas..., 23. Februar 2009
Fans von Horrorthrillern werden vom "Seelenbrecher" sicher nicht enttäuscht werden.

Autor Sebastian Fitzek bringt hier eine tolle Story, die dem Genre sogar noch Neues abgewinnen kann (z.B. was der Seelenbrecher mit seinen Opfern macht). Die Spannung ist von Anfang bis Ende sehr hoch, es gibt auch immer wieder Überraschungen in der Handlung. Zwar mag einen nicht alles in letzter Konsequenz logisch erscheinen, aber grobe inhaltliche Widersprüche konnte ich nicht entdecken.

Wieso dann nur 4 Sterne? Schwer zu beschreiben, aber meiner Meinung nach fehlt dem Autor irgendwie das gewisse Etwas im Erzählstil, einiges kommt nicht so rüber, wie man sich das als Leser erwarten würde. Ich glaube jedenfalls, dass ein Dean Koontz, ein Matthew Reilly, oder ein Clive Cussler mehr aus der Story herausgeholt hätten.

Unterm Strich bleibt aber ein sehr guter Roman, der unter den Thrillern deutscher Autoren sicher eine Spitzenposition einnimmt.


In den Wäldern von Borodino
In den Wäldern von Borodino
von Nelson DeMille
  Taschenbuch

2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Zu viel verraten, 20. Februar 2009
Rezension bezieht sich auf: In den Wäldern von Borodino (Taschenbuch)
Ob bei diesem Buch die Übersetzung mißlungen oder stark gekürzt ist (wie es in anderen Rezensionen steht), kann ich nicht sagen, da ich das Original nicht kenne. Was ich an dieser Ausgabe aber kritisieren möchte, ist, dass der Klappentext viel zu viel über den Inhalt verrät. Wenn man den gelesen hat, weiß man eigentlich schon ziemlich genau, was noch passieren wird und kann sich das Lesen schon sparen.

"In den Wäldern von Borodino" ist ein routiniert geschriebener Agententhriller, so wie man ihn sich in den 80ern erwartet, mit dem üblichen Intrigenspiel zwischen den Geheimdiensten. Was mir gut gefallen hat, ist die Beschreibung Russlands und der russischen Mentalität, negativ finde ich die Schwarz-Weiß-Malerei (gute Amerikaner - böse Russen), die aber auch typisch für diese Epoche war.

Von der Handlung her ist das Buch am Anfang noch recht spannend, aber spätestens ab der Beschreibung des Lagers wird es dann ziemlich langatmig. Überhaupt fehlen hier neue Ideen und Überraschungen, als Fazit bleibt ein Durchschnittsroman für Fans des "Kalter Krieg"-Agentenszenarios.


Der Kindersammler
Der Kindersammler
von Sabine Thiesler
  Taschenbuch
Preis: EUR 9,99

4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Nur teilweise spannender Thriller mit banalem Ende, 21. November 2008
Rezension bezieht sich auf: Der Kindersammler (Taschenbuch)
In "Der Kindersammler" geht es um einen Kindermörder und dessen Background, um seinen Modus operandi, um seine Opfer und deren Eltern und auch um die Ermittlungsmethoden der Polizei. Das Thema wird dabei sehr sensibel abgehandelt, Gewaltszenen und Grausamkeiten bleiben aus.

Der Hintergrund des Täters ist (wie üblich) eine schlimme Kindheit, was ich mich frage, ist aber, wie aus so einem schüchternen und verstörten Kind ein so charmanter Mann werden kann? Außerdem verwundert einen als Leser, warum er plötzlich nach Italien emigriert und seine Tatmethoden ändert, obwohl diese bisher gut funktioniert haben. Da bleibt die Autorin einige Antworten schuldig.

Auch sonst gibt es einige Ungereimtheiten, aber wenn man weiß, daß Sabine Thiesler bisher Tatort-Drehbücher geschrieben hat, und das ihr erster Roman ist, sollte man auch nicht zuviel erwarten.
Gut gelungen fand ich den ersten Teil, mit den Morden in Deutschland und den plötzlichen Übergang nach Italien, mit den schönen (für das Thema zu schönen?) Beschreibungen der Toskana.

Vor allem am Schluß wird die ganze Story aber sehr langatmig, man quält sich nur mehr durch die letzten hundert Seiten, längst wissend, wie das Ganze enden wird. Enttäuschend dann auch die letzten Seiten, da ist der Autorin absolut nichts Neues eingefallen.

Insgesamt also mäßig empfehlenswert.


Creepers: Thriller
Creepers: Thriller
von David Morrell
  Taschenbuch

0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Thriller statt Horror, 13. November 2008
Rezension bezieht sich auf: Creepers: Thriller (Taschenbuch)
Nach Lesen der Rückseite habe ich mir einen Horror-Roman erwartet - Irrtum, "Crepers" ist ein Thriller, mit dem Übernatürlichen scheint es "Rambo"-Autor David Morrell nicht so zu haben...

Es gibt also Psychopathen und einbrechende Gebäudeteile statt Monster, Außerirdische oder Geister.
Kein Problem an sich, aber ein paar Überraschungen oder neue Ideen hätten es dann doch sein dürfen.

Morrell erzählt seine Geschichte routiniert und durchaus spannend, trotzdem gelingt es ihm nicht, aus dem schon öfter strapazierten "Verlassenes Bauwerk"-Szenario ("Haunted Hill","Event Horizon","Ghost Ship","Resident Evil", usw.) noch etwas herauszuholen.

So bleibt ein handwerklich guter Thriller, nach dem man aber irgendwie das Gefühl hat, im falschen Film gewesen zu sein.


Operation Elite
Operation Elite
von Matthew Reilly
  Taschenbuch

3.0 von 5 Sternen Literarische Fast-Food, 25. September 2008
Rezension bezieht sich auf: Operation Elite (Taschenbuch)
Was die Romane von Mathew Reilly so einzigartig macht, ist das Tempo. In "Operation Elite" gibt es einen "Action pro Seite"-Anteil, der seinesgleichen sucht. Durch den Erzählstil des Autors und die Gliederung des Textes (in viele kleine Absätze und Kapitel) kommt man sich vor wie bei einer "gelesenen" Achterbahnfahrt, wie in einem Actionfilm im Buchformat.

Dass dabei Glaubwürdigkeit und Realismus teilweise auf der Strecke bleiben, ist genrebedingt. Actionhelden überstehen nunmal die haarsträubendsten Szenen und schaffen es, dabei auch noch cool zu sein. Ob sie nun James Bond, Arnold Schwarzenegger, Bruce Willis heißen oder Scarecrow und der "Schwarze Ritter". Was "Operation Elite" allerdings von den Actionfilmen unterscheidet, ist die (unzensierte) Brutalität. Da fliegen die Körperteile nur so durch die Luft, dass man sich eher an "Hostel" erinnert fühlt, das wäre nicht unbedingt nötig gewesen.

Langeweile kommt also beim Lesen bestimmt keine auf, man hat sich in Windeseile durchgelesen. Aber irgendwie ist es ein bisschen wie mit Fast-Food. Man isst sie immer wieder gerne, es schmeckt einem auch, man ist dann satt, aber eine neue Erfahrung, einen bleibenden Eindruck hat man nicht bekommen. So ist es mir auch mit dem Buch gegangen, die Hintergrundstory weiss ich zwar noch, aber ich kann z.B. nicht mehr genau sagen, wo und in welcher Reihenfolge Scarecrow seine Actionszenen bestreitet.

Fazit also: Leicht zu lesender High-Speed-Actionroman, kurzweilig, aber ohne Tiefgang.


Die Offensive
Die Offensive
von Matthew Reilly
  Taschenbuch

0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen "Stirb langsam" in Buchform..., 14. August 2008
Rezension bezieht sich auf: Die Offensive (Taschenbuch)
So muß man sich "Die Offensive" in etwa vorstellen - wenn es einen Film gäbe, wer anders als Bruce Wilis könnte Shane Schofield, den Helden des Buches spielen?
Es knallt und kracht unentwegt, Action steht in "Die Offensive" eindeutig im Vordergrund.
Matthew Reilly hat die Gabe des Erzählers, so, dass man als Leser das Buch nicht weglegen kann - höchstens um zwischendurch Luft zu holen.
Mein einziger Kritikpunkt ist die Story, die nichts wirklich Außergewöhnliches und Neues bietet.

P.S.: Obwohl "Die Offensive" von den Personen her an "Ice Station" anschließt, muß man letzteres nicht unbedingt vorher gelesen haben, ich habe mich jedenfalls so auch problemlos zurechtgefunden.


Eiszeit
Eiszeit
von Dean R. Koontz
  Taschenbuch

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Thriller-Spannung im ewigen Eis, 5. August 2008
Rezension bezieht sich auf: Eiszeit (Taschenbuch)
"Eiszeit" war das erste Buch von Dean Koontz, das ich gelesen habe, 27(!) weitere - bis jetzt - folgten. Tja, da habe ich mich wohl bereits als Fan geoutet, aber was soll's, Stephen King, Clive Barker und wie sie alle heißen mögen, der Großmeister des Horrors ist für mich Koontz.

Aber zum Buch: "Eiszeit" ist eigentlich ein für den Autor untypisches Buch. Das Übernatürliche, das sich sonst wie ein roter Faden (ähnlich wie die scheinbar überall wachsenden Bougainvillea) durch seine Bücher zieht, bleibt diesmal außen vor. Mehr will ich über den Inhalt nicht verraten, aber dadurch ist dieser Roman mehr im Thriller-Genre beheimatet, ist spannend aber nicht so gruselig wie sonst. Nichtsdestotrotz ist "Eiszeit" für mich eines der besten Bücher von Koontz, vielleicht auch gerade deshalb, weil er hier zeigt, dass er auch Thriller schreiben kann.

Im Vergleich mit den vom Schauplatz her verwandten "Mission Arktis" von James Rollins und "Eisberg" von Clive Cussler würde ich diesem Buch aufgrund von realistischerer und trotzdem spannend erzählter Story den Vorzug geben, wer aber haarsträubende (und teils am Rande der Logik wandelnde) Action möchte, sollte sich lieber an die beiden oben genannten (vor allem an "Mission Arktis") halten.


Der Namenlose Wächter
Der Namenlose Wächter
von Thomas Biermeyer
  Broschiert

1.0 von 5 Sternen Konfuse Action-Fantasy im Computergame-Stil, 24. Juli 2008
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Der Namenlose Wächter (Broschiert)
Ein Loser und Anti-Held findet einen Panzer, driftet ab in eine Fantasy-Welt, lässt sich zum Assasinen mit Spezialfähigkeiten ausbilden und kämpft fortan als Held gegen eine Armee von Schattenwesen.
Keine schlechte Story für ein Computergame, gerade aus der Kombination Fantasy mit modernem Kriegsgerät könnte man was machen (in WoW gibt es das ja schon ansatzweise, aber da sind Technik und Schusswaffen noch nicht sehr modern).

Aber halt: "Der namenlose Wächter" ist ja ein Buch. Leider. Wie gesagt, die Story an sich wäre nicht so schlecht, hätte der Autor den völlig überflüssigen "Real"-Teil weggelassen. Der soll offenbar die übliche Moralpredigt über den Verfall der Jugend durch Computerspiele darstellen und ist meiner Meinung nach völlig daneben. Wenn ich mal beim Computerspiel-Thema bleibe - und der Autor hat da wohl auch Erfahrung, sonst wüßte er nicht was eine Mod ist - ist das so wie ein Genre-Mix aus "Doom" und einer Wirtschaftssimulation.

Der Erzählstil wirkt total unausgereift, es werden einfach hintereinander Aktionen aufgezählt, die Charaktere und ihre Motive sowie die Fantasy-Welt selbst bleiben oberflächlich.

Außerdem erwähnenswert ist noch die absolut mangelhafte Umsetzung des Verlags, Grammatikfehler und die Wiederholung ganzer Satzsegmente sind häufig, manche Schreibfehler sind schon unfreiwillig komisch ("Schwarze RauSCHschwaden stiegen in den Himmel").

Kurz und gut: Eine echte Katastrophe, und eines der wenigen Bücher, bei denen ich mich wirklich geärgert habe, es gelesen zu haben.


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