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Rezensionen verfasst von
Blackhole Traveller (Stars Hollow)

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Everwood - Die komplette zweite Staffel [6 DVDs]
Everwood - Die komplette zweite Staffel [6 DVDs]
DVD ~ Treat Williams
Wird angeboten von MEDIMOPS
Preis: EUR 8,81

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Auch die 2. Staffel kann überzeugen, 16. Oktober 2010
Obwohl ich meine DVD schon aus Amerika bestellt habe freue ich mich natürlich sehr über die deutsche Veröffentlichung einer meiner absoluten Lieblingsserien! Hätte ich vor ein paar Jahren noch von geträumt. Staffel 2 macht da weiter wo Staffel 1 aufgehört hat, löst den Cliffhanger aus dem Finale auf. Neue Charaktere werden eingeführt, es gibt wieder Drama noch und nöcher, aber genauso viele bewegende Momente, der Cast gibt alles, die schwierige 2. Staffel ist ganz klar auf einem Level mit der Ersten! Alle Fans von Familien-Dramen mit großartigen Darstellern, tiefgründigen Dialogen, emotionalen Momenten und Kleinstadt-Charm sollten zuschlagen. Hoffe Staffel 3 wird wie in Amerika auch bei uns noch veröffentlicht, hat sich Everwood absolut verdient.


A Thousand Suns (Limited Edition)
A Thousand Suns (Limited Edition)
Wird angeboten von KELINDO³
Preis: EUR 15,38

2 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Es tut noch mehr weh als bei dem letzten Album, 8. September 2010
Rezension bezieht sich auf: A Thousand Suns (Limited Edition) (Audio CD)
Was zur Hölle soll das sein? Dieses Album ist Kernschrott, lässt mir unsympathische Bands bzw. langweilige Musiker gut dastehen. Völlig unstrukturiert, von kurzen Skits zersägt, mal eierlos, mal zu poppig, dann einfach nur hektisch und nervig, zu viel Prollrap - also das Album ist ganz, ganz schlimm - glaube mich hat noch nie eine einstmalige Lieblingsband so sehr enttäuscht, zeigt mir die Top 100 Alben, ich kann euch mit Sicherheit mindestens 80 Alben nennen die besser sind - und da wären Namen dabei die einst jenseits von LP waren.

Sie hatten es alles, 2 tolle Alben die heute noch gut sind, einfach Stil, Coolness, Emotionen und gute Lyrics, fette Gitarren, Raps dazu - das hat alles gepasst. Nun ist im Prinzip von Linkin Park nur noch der Name übrig, Chester singt zu Popbeats, Mike Shinoda rappt Nonsense. Highlight bleibt "The Catalyst", das bietet zumindest noch einen kleinen Ohrwurm. Ich bin sprach- und ratlos, dass es schilmm steht um gute Musik war mir bewusst, dass beim Ausverkauf jetzt scheinbar fast jeder mitmacht tut einfach nur weh. Ich weiß nicht was ich machen soll, "God save us".


Gediegen
Gediegen
Wird angeboten von mario-mariani
Preis: EUR 37,90

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Besser kann ein Hip Hop Album nicht sein, 1. September 2010
Rezension bezieht sich auf: Gediegen (Audio CD)
Ich gebe 5 Sterne - würde aber gerne gleich auf 10 raufgehen. Also das ist schon gigantisch was die Jungs von Texta im Jahr 1997 als Debüt(!) herausgebracht haben. Ich kann es nicht in Worte fassen, die Hitdichte ist nicht mehr messbar, Highlights zu nennen ist nicht schwer.

Es gibt vielleicht nur vereinzelt am Ende 1-2 Titel die einen Tick schwächer sind, weil schon hörbar älter, aber textlich haben es die 5 Jungs von Anfang an drauf gehabt, also die Beats sind klasse und abwechslungsreich - die Texte aussagekräftig und fesselnd! Würde ich jedem Menschen der den guten alten Deutschrap liebt mehr als ans Herz legen, zwar ist der Nachfolger "Gegenüber" vielleicht noch besser, für ein Debüt ist es allerdings der Oberhammer!

Peace!


Dreamer - Ein Traum wird wahr
Dreamer - Ein Traum wird wahr
DVD ~ Kurt Russell
Preis: EUR 6,99

6 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Filmtitel verrät letztendlich die komplette Handlung, 9. März 2010
Rezension bezieht sich auf: Dreamer - Ein Traum wird wahr (DVD)
Zwölf 5 Sterne Bewertungen, was bisher 100 % sind, da kann man doch nicht falsch liegen, oder? Dazu die zauberhafte Dakota Fanning, die bei richtigen Einsatz immer überzeugt, da kann es doch kein schlechter Film sein, nicht? Nun gut, schlecht ist er nicht, ich wurde ja 100 Minuten unterhalten. Allerdings krankte "Dreamer" mächtig am Inhalt, der vorhersehbarer nicht sein konnte, ein typisch amerikanisches "glaub an dich, dann kannst du alles erreichen" Familien-Filmchen ohne wirklichen Tiefgang, ohne Wendung, man weiß schon nach wenigen Minuten, wie der Film letztendlich ausgehen wird und eigentlich muss. Es gibt eine schlichte gut und böse Einteilung, Dakota darf das beleidigte Kind spielen, das die Welt nicht versteht und am Ende dann doch ihren Willen kriegen.

Darsteller bleiben alle solide, Dakota Fanning kann mehr, müsste bekannt sein (zB "Die Bienenhüterin"), als auch der Jockey Manolin, der von Freddy Rodriguez verkörpert wird, der in der HBO Serie "Six Feet Under" aber so was von großartig spielt, im Nachhinein (kannte Film vor Serie) wird er wirklich verheizt. Nicht falsch verstehen, "Dreamer" ist harmlose Familienunterhaltung vornehmlich für das junge Semester gedacht, ältere Zuseher werden wenig Spaß finden, weil sowohl Filmausgang als auch die Charaktere von Anfang an definiert sind und keinerlei Wendungen stattfinden.

5/10
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jan 13, 2012 8:58 PM CET


Im Auftrag des Teufels
Im Auftrag des Teufels
DVD ~ Keanu Reeves
Preis: EUR 7,23

0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen "I know we have all this money and it's supposed to be fun, but it's not.", 9. März 2010
Rezension bezieht sich auf: Im Auftrag des Teufels (DVD)
"The Devil's Advocat" bleibt auch 12 Jahre nach Veröffentlichung ein feines Stück End-90s-Kino. Inhaltlich gefiel mir das Thema "Macht" u. "Geld", die Versuchung, wie es für den Anwalt Kevin Lomax leicht ist, sich verführen zu lassen, das war auch abseits der Okkult-Thematik verständlich und glaubwürdig. Anfangs zog sich der Aufbau allerdings sehr in die Länge, 1 Stunde durften wir den blassen Keanu Reeves (nicht falsch verstehen, er hat in die Rolle gepasst, so wie er mir auch in "Matrix" gefiel) dabei erleben, wie er durch seine hohe Erfolgsquote eine hohe Anwaltsposition in New York angeboten bekommt, war solide, aber nicht fesselnd. Doch etwa zur Mitte ging es dann los, dann durfte auch Charlize Theron ihr Können zeigen, Al Pacino gefiel mir in seiner Rolle ebenfalls gut. Zu kritisieren habe ich schlichtweg den zu langen Aufbau, den Schluss, der nicht optimal ausgearbeitet war, zwar die eine oder andere etwas überraschende Wendung bot, aber irgendwie wie ein kalkuliertes Ende wirkte. Und der Inhalt an sich, trotz vorhandener Atmosphäre war den Großteil des Filmes klar, wie die Geschichte ausgeht, und wer welche Rolle über hat. Abgesehen davon ist es ein gelungener Anwaltsthriller mit Okkultelementen, die aber eher als Synonym für die gierige Welt stehen, wo Geld und Macht das einzige ist was wirklich zählt.

"Free will, it is a bitch."

8/10


Above & Beyond-Anjunadeep Vol.1
Above & Beyond-Anjunadeep Vol.1
Preis: EUR 14,44

6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Abtauchen in andere Sphären mit deepem Quality-Progressive!, 9. März 2010
Rezension bezieht sich auf: Above & Beyond-Anjunadeep Vol.1 (Audio CD)
2009 erschien die erste Ausgabe des deepen Progressive Trance Ablegers "Anjunadeep" vom britschen Anjunabeats Label. Bisher gab es lediglich die gleichnamige Anjunabeats Serie, die uns mit wunderbaren Uplifting Klängen verwöhnte. Auf Ausgabe 6 wurde bereits mit dunkleren Tracks bestückt, und jetzt gibt's erstmals eine Doppel-CD.

Hat für mich übrigens ein bisschen gebraucht, man muss sich dran gewöhnen.

CD 01:
Beginnt mit dem herrlichen "Nobody Seems To Care", einfach ein Traum, da haben die 16 Bit Lolitas echt was gebastelt, Traumhaft deeper Bass, dezente Vocals, besser kann man die Compilation nicht eröffnen. "Room Service" geht in die entspannte Elektro-Ecke, ehe nach einem netten Titel Komytea's "9" im Deadmau5's Manier rockt. Paul Keeley hatte es schon vor "Paper Jet" drauf, "Life Aquatic" ist der beweis, sehr stimmig, total verträumt. Jaytech mit "Sundance" ist nicht unbedingt so mein Fall, mir zu anstrengend und leicht quietschig, nach einem netten "Warm Up" geht's zu einem weiteren Auffaller, "Deep Orange" ist wie der Titel andeutet sommerlicher Trance. "With You" gefiel mir von Anfang an, traumhaft eingängige Melodie. Einen soliden Remix vom tollen "Breaking Ties" tragen Jaytech & James Grant bei, passt gut auf die CD, somit Job gemacht, auch wenn der A&B Club Mix nicht zu überbieten ist. Eher entspannt zeigt Mat Zo sein Können, dann leider 2 wenig sagende Titel, ehe Jaytech mit "Vela" abschließen darf.

CD 02:
Absoluter Bombenalarm, Komytea drückt mit "Afghanistan" alles nieder, düster, bedrohliche Synthflächen, dickster Bass, richtig geil! Auch die 2. Nummer von Komytea, "Electro House Is Dead" zeigt wo die Reise hingeht, wir fahren dem U-Boot noch ein Stück tiefer. Nicht ganz warm geworden bin ich mit dem A&B Remix von Radiohead, obwohl ich beide nahezu vergöttere, aber passt letztendlich doch in die Stimmung rein. "Murder Weapon" ist wieder dunkler, aber besonders schön. Nach den nur netten "Professional Killers" u. "Elder" überzeugt Dinka mit "Civilization" bedingungslos, sehr stimmig. PROFF kann auch mit "Glittering Puzzle" die Sonne einfangen, ehe Jaytech etwas abrupt mit dickem Bass vorbeischaut. Faszinierend, wie der Zweite OceanLab Titel "On A Good Day" sowohl als Midtempo-Album Version und Upliftingbombe als auch entspannter Progressive funktioniert, klasse Remix, eher unauffällig, aber man lernt ihn mit der Zeit schätzen. Auf die Vocals wird übrigens fast komplett verzichtet - die passen auch nicht rein. Den Abschluss machen Michael Cassette, "Summer" und "Shadow's Moment" ist ein wunderbares Doppelpack. Sehr 80s lastiger Sound, aber diese Synthisizer klingen einfach Up-To-Date, tanzbarer und tranciger als das Restprogramm, wir tauchen also quasi wieder an die Oberfläche auf.

Fazit: Zu 5 Sternen fehlt mir letztendlich schon etwas, dazu müsste mich schon fast jeder Titel überzeugen, so weit kann ich nicht gehen, aber als Einheit funktioneren beide CDs hervorragend. Wer keine Lust auf cheesy Vocals hat und von 08/15-Covers die Nase voll hat, der findet hier Entspannung in gewohnter Anjunabeats-Qualität, gemixt von Above & Beyond selber, die einen hervorragenden Job machen, ich liebe die Jungs einfach, ohne sie wäre der Trancebereich einfach deutlich ärmer. Tolle Übergänge, auch die Reihenfolge ist optimal, man erkennt eine Linie, das Konzept Anjunadeep wurde befolgt, es sind einige feine Stücke dabei, absolut empfehlenswert.


Sweet 16-Texta Live
Sweet 16-Texta Live
Preis: EUR 18,02

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wir 4 brechen Stilbarrieren, 4. März 2010
Rezension bezieht sich auf: Sweet 16-Texta Live (Audio CD)
2 Jahre nach "Paroli" liefern die 5 Jungs von Texta ihr erstes Live-Album. Leider kein neues Album, aber dafür gab's das Debüt von Skero ("Memoiren Eines Riesen") u. Huckey's EP mit Average namens "Ganz Schön Hässlich". Was gibt's zu "Sweet 16" zu sagen?

Es ist kein herkömliches Live-Album mit Sounds vom DJ, Texta haben sich zum 16-Jährigen Bandjubiläum (immerhin schon seit 1993!) mit der Band S.K. Invitational kurzgeschlossen, die live für den Sound sorgt. Obwohl ich da anfangs skeptisch war, wie das denn bei den vielen vielen genialen Stücken gutgehen kann, ist es kein Problem. Klingt anders, aber gut, befreit, nicht so streng wie Hip Hop halt ist, die 4 Rapper sorgen für die Reime in gewohnter Qualität.

Auf der CD befinden sich nach dem Intro 15 weitere Stücke, ein sehr buntes Programm, aus allen Alben zusammengeschmischt, klar wurden die Solotracks (ausgenommen Huckey's "Neinsager") und abstrakteren Sachen wie Laima's Trilogie zB rausgelassen, aber es soll ja live Spaß machen. Für mich geht das Konzept total auf. Zusätzlich gibt es eine Minidisc, wo auf 4 Liedern Blumentopf, Total Chaos usw. zu Gast sind, es handelt sich um den Kulthit "Sprachbarrieren" und die beiden Kaleidoskop-Tracks "Kaleidoskop" u. "Alpenpanorama" u. mit die Antwort zusammen den Titel "Frei". Gefällt mir gut, abwechslungsreich durch die Jahre, sehr verschiedene Inhalte, alles aber auf dem gewohnten Texta-Niveau.


Kaleidoscope
Kaleidoscope
Preis: EUR 19,99

7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Der harte Fall des Trance Gottes Tiesto, 1. März 2010
Rezension bezieht sich auf: Kaleidoscope (Audio CD)
Leider ist Tiesto nicht mehr der Alte, das merkte man schon auf seinem letzten Album "Element Of Life", aber hier setzt er sich selber die Krone auf, die des Kommerzgottes. Schade, ich mochte Tiesto bisher immer sehr gerne, stand meist für eine Grundqualität. Leider ist hier nicht mehr viel zu finden, Massen- und Trendmusik mit angesagten Stimmen.

1. Kaleidoskopi (feat. Jonsi): Jonsi ist der Sänger der isländischen Band Sigur Ros. Was er bei Tiesto zu suchen hat ist nicht nachvollziehbar, geht im Soundgewitter gnadenlos unter, hätte man auch instrumental lassen können. Insgesamt ist es ganz solide und hat so seine Momente, aber insgesamt eher Durchschnitt. 3/5

2. Escape Me (feat. C.C. Sheffield): Oh no, kann die Stimme nicht ausstehen und der Refrain setzt auf der Nervskala noch eins drauf. "Escape Me, Escape Meeeeeeeeeee", grausam. 1,5/5

3. You Are My Diamond (feat. Kianna): Das soll Tiesto sein? Traurig. 1,5/5

4. I Will Be Here (feat. Sneaky Sound System): Man merkt ein Muster: Kein Titel kommt ohne ein Featuring aus, außer gewisse Instrumentalstücke. Auch wenn der Mainsynth erschreckend nach Dream Dance Alliance klingt, kann man sich das Stück hin und da ohne Schäden anhören, der Chorus hat einen schönen Ohrwurm Text. 2,5/5

5. I Am Strong (feat. Priscilla Ahn): Huch, die Dame hat eine tolle Stimme und Tiesto nimmt mal die entspannten statt der anstregenden Sounds. Sehr stark, erster überzeugender Titel! 4/5

6. Here On Earth (feat. Cary Brothers): Die hat Tiesto schon mit "Ride" geremixt. Sehr nachdenklich gehalten. Leider klingt mir der Synth zu eintönig. Dafür rockt das Piano ab 2:40 richtig Gänsehautverdächtig, auch wenn mir der Herr Cary teils etwas schief singt. 4/5

7. Always Near: Tja, Tiesto begeht 2 kapitale Fehler: Zuerst macht er von den meisten Titel nur radiotaugliche Version, dann aber lässt er dieses potenzielle Instrumental gerade mal 1 1/2 Minuten laufen. Ohne Wertung.

8. It's Not The Things You Say (feat. Kele Okereke): Ist der Sänger von Bloc Party. Langweiliger Sound, netter Gesang. 2,5/5

9. Fresh Fruit: Kein Featuring = Kein Gesang. Doch machmal macht das einen Titel einfach nicht besser, clubbt gut, dafür gibt's Credit. Aber wirklich mehr ist es nicht. 3/5

10. Century (feat. Calvin Harris): Feine Synths, Calvin Harris kann's scheinbar. Hübsche Vocals, gefällt. 4/5

11. Feel It In My Bones (feat. Tegan & Sara): Solider Pop-Rock Titel mit Danceeinschlag. Leider wird dauergesangen. 2,5/5

12. Who Wants To Be Alone (feat. Nelly Furtado): Die aktuelle Single. Schlechtes Video, ähnlich schlechter Song - ich habe die beiden ersten Alben von Nelly auf CD und kenne Album 3, da ist der Zug aber abgefahren. Nicht wirklich berauschend. 2/5

13. LA Ride: Was ist das? Nichts, 4 Minuten Töne. 1/5

14. Bend It Like You Don't Care: Was ist das? 3 Minuten Töne. 1/5

15. Knock You Out (feat. Emily Haines): Mein Highlight! Geile Vocals und ein Ohrwurm Refrain! Sehr fein! Hier wird auf nervigen Elektro-Sound verzichtet und statt dessen mehr mit Melodie gemacht. Der "High Hopes" Abschnitt ist einfach klasse! 4,5/5

16. Louder Than Boom: Was ist das? C64 Sounds, weiß nicht was uns Tiesto oder seine Produzenten mit diesem Geschrammel mittteilen wollen? Sie wollen nicht mehr? Oder "es ist eh scheißegal, Hauptsache die Kasse stimmt?" 1/5

17. Surrounded By Light: Ist ein 2:40 Minuten langes quasi Outro, aber wofür? Roter Faden war nicht vorhanden, keine Linie, schlichtweg Gesang auf Gesang.

Fazit: Tiesto hat sich jeglichen Trends angepasst und macht jetzt Musik um möglichst viel Rotation zu erziehlen, neue Fans zu kriegen und seine Rente aufzubessern. Darf ich ihm das wegen seinen bisherigen Klassikern, Alben und Remixen nicht wirklich übel nehmen, aber ein Stirnrunzeln samt besorgtem Blick muss ich ihm geben.

Wenn ich den Schnitt machen komme ich auf 2,53/5. Allerdings entscheide ich mich bewusst für nur 2 Sterne, weil man das Album nicht durchgehend hören kann, und die guten Titel mittels massiven Skippen suchen muss. Es gibt keine klare Linie, kaum sinnvolle Titelanordnung, so nicht, Herr Verwest. Leider hat sich seine Albumqualität auch auch auf Tiesto's aktuelle Remixe ausgebreitet, auch wenn er da zumindest ein paar Treffer mehr erzielen konnte.


Anjunadeep 02
Anjunadeep 02
Preis: EUR 18,44

4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Quality Trance for the new decade, 1. März 2010
Rezension bezieht sich auf: Anjunadeep 02 (Audio CD)
Nach der überaus erfolgreichen Compilation des gleichnamigen Labels Anjunabeats (Aktuell: Ausgabe 7) kam nun kürzlich auch die 2. Ausgabe des Anjunadeep Ablegers in den Handel. Statt Uplifting setzt diese Doppel CD auf deepe progressive Sounds mit Elektro-Einschlag. Düsterer und kühler, passend dazu Ohrenquallen auf dem Coverbild (kann man ja nach dem Erfolg von "Avatar" auch machen ^^).

Den Vergleich zu Ausgabe 01 hält die 2010er Ausgabe leider nicht stand, da fehlen mir ein paar richtige Bomben, als auch gibt es ein paar nur solide/durchschnittliche Titel. Der Gesamteindruck ist aber positiv, schön abwechslungsreich und was besonders ist - und man wohl auf kaum einer Kompilation findet: Keine Vocals! Bis auf ein paar Vocalfetzen wird auf eher lästigen/schmalzigen Gesang verzichtet. Da diesmal beide CDs nicht von Above & Beyond zusammengestellt wurden, ist das Trio auch nicht vertreten - was aber nicht stört.

CD 1: Wir beginnen unsere Reise gemächlich, "Moth" von den beiden CD Mixern höchstpersönlich. "Lassoo" ist hübsch geworden, allerdings sind "Sunday" vom Allroundtallent Oliver Smith u. "Disco Belle" vom Newcomer Paul Keeley echte Perlen. Dann 2 recht mäßige Titel, die mir nicht so gefallen wollen. Doch "Kilimanjaro" ist dann schon das Highlight, Michael Cassette können es einfach, stilistisch als auch qualitativ schließen die 16 Bit Lolitas mit "Singularity" perfekt an. Leider gefällt mir bis zum Ende eigentlich kein Titel richtig gut, ausgenommen der Schlusstitel "Red" von den Dauerpräsenten Solarity, hier wurde extra eine beatless Version von James Grant bestellt, idealer Ausklang.

CD 2: Ohne 16 Bit Lolitas geht einfach nichts mehr, es zieht ein kühler Wind auf, "Cold Energy" macht seinem Namen alle Ehre. Wieder Paul Keeley, diesmal "Cloud 9", der Junge gefällt mir immer besser. Bis zu #10 geht's sehr durchwachsen dahin, immer wieder gute Ansätze und ein paar gute Titel, aber auch recht durchschnittliche Sachen. Zum Glück überzeugt mich der Schlussabschnitt wieder, "Shine" wird von Andrew Bennett geremixt, das merkt man, gefällt mir gut. "Cubic" ist ein Highlight der 2. Disc, "Ozone" ist gut, am Ende rockt allerdings "DNA" von Solarity alles in Grund und Boden, einfach nur geil, unglaubliche Clubbombe, fast schon zu hoher Wellengang im Verhältnis zu dem übrigen Tracks.

Wie man rauslesen kann sind gute Ansätze vorhanden und einen Vorwurf mache ich den Mixern nicht, mir gefällt halt nicht alles, muss ich in jedem Fall noch ein paar Mal laufen lassen, Teil 1 war auch kein Selbstläufer wie bei den Anjunabeats normal der Fall. Wer auf qualitative Trance Musik steht, kann bedenkenlos zuschlagen, Trendmusik ist das jedenfalls nicht. Und natürlich ist das nur meine Meinung, soll nur ein Richtungsweiser sein.
Kommentar Kommentare (5) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jan 7, 2011 4:31 PM CET


Memoiren Eines Riesen
Memoiren Eines Riesen

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen "Kurze Pause, dass ich das Mikrofon auf meine Höhe umstelle.", 1. März 2010
Rezension bezieht sich auf: Memoiren Eines Riesen (Audio CD)
2009 hat der normal bei Texta festangestellte Rapper Martin Skerwald, den man als Texta Fan wohl besser unter seinem Alias Skero kennt, sein Debüt vorgelegt. Lange hat es gedauert, immerhin gibt es Texta schon seit 1993 bzw. war 1997 das 1. Release. Aber egal, jetzt hat es gepasst, und es ist mehr als gelungen, ich kann gar nicht weniger als Höchstwertung geben, so muss Musik klingen, mehr Inhalt, den ich verstehe (höre wenig deutschsprachige Musik) und der zum Nachdenken anregt habe ich im Jahr 2009 nicht gehört. Aber zur Detailanalyse:

1. "Kurze Pause, dass ich das Mikrofon auf meine Höhe umstelle" heißt es im Intro. Das bezieht sich nicht nur auf die beachtliche Größe des Protagonisten, nein, damit ist auch das hohe Niveau gemeint, mit dem uns der Texta-Rapper in den nächsten 65 Minuten verwöhnen wird.

2. Solo: Ja, leider sind seine Texta-Kollegen Huckey, Laima und Flip nicht dabei, aber da brauchen wir uns keine Sorgen machen, Skero schafft das auch alleine. Tackernde Beat mit einem Ohrwurm-Chorus, sehr fein, hier wird erklärt, um was es bei der Platte geht.

3. Fuß Vom Gas (feat. Kamp): Welt! Das Video war vorab schon länger bei Youtube zu sehen, sehr fett, richtig dicker Beat, langsam gehalten, derbe Streicher, style Lyrics, selbst die Massiven Töne haben mit "Cruisen" das Nachsehen! Nur gute Laune! Kamp brennt ein Feuerwerk ab und disst mal eben ein paar prominente Persönlichkeiten im quasi Vorbeifahren. Sehr fett, sicher das Highlight - aber kenie Panik, da kommt noch was! ^^

4. Schicksale Der Nacht: Also diese Nummer muss ich oft skippen. Nein, nicht wegen mangelnder Qualität, die ist 1A, sondern weil sie so depri ist, aber leider so war. "Es is ois gor net woar, wos in einer Nocht passiert. Es is net amoi so weit, es passiert vor deiner Tür." Harter Text, aber leider die bittere Wahrheit. Schon fast zuviel schonungslose Ehrlichkeit, natürlich kein Vorwurf, so soll Hip Hop auch sein, aber mir haut das immer wieder auf den Magen.

5. Künstler: Jetzt aber wieder Sommer, Sonne und Reime von Skero! Ein gute Laune Reggae-Beat! Künstler! Was macht einen Künstler aus, was nicht? Das sagt uns der etwas ältere Herr hier. Schöne Nummer!

6. Dookie Rope Chain (Skit): Ist auch das einzige Skit, man kennt das ja zur Genüge: Da wird ein Album mit 5-7 Skits zugepflastert und die Trackanzahl sinkt rapide. Nicht bei Skero. Wobei es etwas störend ist, dauert über 2 Minuten, Skero will eine coole Gangster-Kette kaufen.

7. Kabinenparty (feat. Joyce Muntz): Party! Yeah! Wir sind im Schwimbad und es geht ab. Einfach nur geil! Der Gitarrenriff passt einfach 1A rein, sehr geile Lyrics und gute Laune hoch 10. Manche fahren auf Urlaub, andere machen Kabinenparty. ^^ Sehr fein!

8. Männer: Ich bin einer von ihnen. :D Allerdings finde ich den Beat etwas zu seher auf Elektro-Hip Hop getrimmt, nix gegen Skero, auch die Lyrics gefallen mir nicht so, handelt halt von den Klischees, was einen echten Mann ausmacht oder eben nicht.

9. Fuaßboi: Das ist mehr meine Kragenweite, ein unglaublich fantastischer Pianobeat, also nicht das was man durchaus erwartet, nein, das ist einfach unbeschreiblich! Hörts euch das an! Skero schildert packend ein Fußballspiel - so wie Texta auf "Paroli" schon mit "Die Faust" einen Boxkampf zum Mitfiebern rappten. Klasse Track!

10. Levin: Ist eine traurige Nummer, ein Freund von Skero starb in einem Unfall. Sehr bewegend, macht einen wirklich traurig, toller englisch gesungener Refrain von Skero. Sensationell - wenn auch nicht für die Dauerroation empfehlenswert.

11. Grafflove (feat. Schnke Mc, Schwarzfahrer): Der Beat ist zwar sehr modern, aber macht ordentlich was her. Hab ich schon ewig im Kopf. 2 Rapper Unterstützen Skero hier, einmal auf English, gleich die 1. Strophe, und den Text versteht man richtig gut. Geht in Kurzfassung um Graffitis, und das nur die Künstler selber wissen, was sie malen, dem Rest bleibt die Idee verwehrt, sie tun es als Geschmiere ab. Alle Parts sind sehr gelungen, gefällt mir, richtig toll, eines der Highlights!

12. Moch Da Kann Kopf (feat. Kayo): Der Beat ist leider eine 1:1 Kopie eines zumindest mir bekannten Songs, der Text ist gut, aber der Beat halt leider nicht ganz so gut wie er sein könnte, hätte man auch anders lösen können. Aber ich gewöhne mich dran und es wird schon werden.

13. Wert: WAS FÜR EIN BEAT! Also selten was Geileres gehört! Skero singt und rappt dann "zu diesem souligen Beat". Ist wohl seiner Freundin gewidmet, richtig Gänsehautverdächtig! Und was für ein Refrain, der ist nämlich sehr neutral gehalten, also kann man auch seinen Liebsten widmen.

14. Gwissn: Der Beat liegt mir nicht, sorry, langweilig. Lyrics sind okay, Chorus etwas besser. Macht nix, eigentlich der einzige Ausfall.

15. Ham: Okay, der Beat ist einfach...ich glaub das kann ich jetzt mit Worten nicht beschreiben, müsste gesetzlich verboten werden, ist nicht normal, wirklich nicht, so was kriegt man nie wieder aus seinem Kopf raus, für die Ewigkeit. Skero singt diesmal völlig entspannt. Einfach herrlich! Großartig! Zeigt Skero's Talent! Denn wo ich bei Samy Deluxes und Dennis Lisks Gesangsversuchen so mehr als Probleme hatte, rockt Skero einfach!

16. Wien: WOW! Die österreichische Hauptstadt kriegt eine geniale Hymne gebastelt! Wieder mal ein Wahnsinnsbeat, ein toller Gitarrenbeat, hat was südländisches, aber da ist Österreich eigentlich nicht daheim. Toller Chorus mit Klarinette (erinnert mich an Dido's "Honestly OK"), das ist für mich Musik für Jahre, also so einige Nummern auf diesem Album werden an die vielen Texta-Klassiker anschließen können, denn es gab ja auch schon ein paar Solonummern auf den verschiedenen Alben.

17. Schritte (feat. Wisdom): Ist seltsam. Weil eine computerveränderte Stimme den Refrain singt, was ich eigentlich nicht mit Texta assoziiere. Der Rapstil ist sehr mit Huckey's "Gegenwind" gleichzusetzen. Ist nicht mein Lieblingstitel hier, hat aber neben einem guten Gastrapper auch ein paar hübsche Stellen.

18. Ursula Lee (feat. Ohvo, Markee): Hat einen großartigen mystischen Beat. Ohvo und Marquee haben schon auf "Gegenüber" überzeugt. Leider weiß ich nicht wer oder was "Ursula Lee" ist, aber das macht den Track nicht schlechter, sehr nachdenklicher Text, den man nicht sofort versteht, einfach mal konzentrieren und hinhören. Starker Abschluss.

Was soll ich sagen? Das war spitze! Skero rockt einfach! Solo und kein bisschen leiser! 17 Titel, 67 Minuten Spielzeit, geile Beats, sehr fähige Gastrapper, sehr abwechslungsreich, sehr verschiedene Themen, sehr intelligente Texte, sehr ehrlich, oft gerappt, aber mal gesungen, mal auf Hochdeutsch, doch mit einem gesunden Dialektanteil. Also ich bin sprachlos, selten so ein geiles Soloalbum gehört, das kaum Längen hat und selbst die 2-3 weniger gelungenen Titel sind noch mindestens Durchschnitt. Highlights: "Fuß vom Gas", "Künstler", "Kabinenparty", "Fuaßboi", "Levin", "Grafflove", "Wert u. Ham" und "Wien".


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