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Rezensionen verfasst von
Taste Of Ink

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Rund um den Gardasee
Rund um den Gardasee
von Wutscher Rudolf
  Broschiert
Preis: EUR 14,95

5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Große Enttäuschung, 2. Juni 2013
Rezension bezieht sich auf: Rund um den Gardasee (Broschiert)
Für unseren Urlaub am Gardasee hatten wir uns diesen Wanderführer gekauft, um ein paar Touren im Monte-Baldo-Gebiet zu gehen. Meine Freundin und ich sind erfahrene und fitte Tourengeher im Mittelgebirge, ich selbst mache Trailläufe, und wir wollten die Gelegenheit nutzen, erste Alpinerfahrungen zu sammeln. Da mir die doppelseitigen Routenübersichten nicht ganz geheuer waren, besorgte ich mir noch das entsprechende Kartenmaterial für das GPS-Gerät. Dieses entspricht exakt dem im Buch genutzten Kartenmaterial und sollte den Vorteil bieten, stets zu wissen, wo man sich exakt befindet, zumal eine Navigation z.B. über Openstreet-Map, wegen der erforderlichen Datenverbindung für uns ausschied.

Wir wählten für den Einstieg eine Tour von der Mittelstation oberhalb Malcesines aus. Die Tour sah mit ca. 9,5 km, 750 HM, 3,5 Std. Gehzeit und dem Prädikat "kinderfreundlich" ideal zum Einstieg aus. Direkt nachdem wir den Einstieg in den Weg oberhalb der Mittelstation gefunden hatten, gab es die erste "Überraschung": die im Buch beschriebenen (fett gedruckten) Ziele sind auch auf den Wanderschildern genannt. Anstatt hier umständliche Weg- und Richtungsbeschreibungen zu geben, hätte ein kurzer Hinweis auf die Beschilderung gereicht. Nach einer Weile kamen wir an den Punkt, wo man wiederum "in den Wald" hinein wandern sollte. Wo genau war uns unklar, so dass wir das GPS zu Rate zogen, dass uns allerdings zeigte, dass wir uns unterhalb der eigentlichen Route befinden sollten (das kam uns schon deshalb komisch vor, weil der markierte Wanderweg nirgends abgezweigt war. Kurzerhand gingen wir einen schmalen Pfad in Richtung der eigentlichen Route. Dort, wo laut GPS-Karte sich der Weg befinden sollte, gab es außer ein paar kreuz und quer verlaufenden Trails allerdings nichts. Also wieder runter und siehe da, irgendwann kamen wir wieder auf den richtigen Weg, den wir bequemer hätten erreichen können, wenn wir einfach dem ursprünglichen Weg weitergefolgt wären, dessen Verlauf jedoch nicht dem Kartenmaterial (weder Buch noch GPS) entsprach. Im weiteren Verlauf folgten wir dem Weg entlang und verließen und nun mehr auf die Beschilderung, denn auf die Beschreibungen im Buch. Nach einem wirklich knackigen Anstieg ("kinderfreundlich": ich möchte das Kind sehen, dass da freiwillig hoch läuft!) und kurzer Rast folgten wir nun dem nächsten Weg nach der Beschilderung (auch hier konnte man mit der Beschreibung im Buch weniger anfangen) in Richtung Col di Piombi. Nachdem der Trail zunächst flach verlief, ging es plötzlich auf einem steilen Steig bergauf. Laut Führer sollte sich, nachdem man "zwei Täler" durchschritten habe, irgendwann das Gelände zu verflachen beginnen, wo man die Möglichkeit haben sollte, den Dosso Castione zu besteigen, oder dem Wanderweg weiter zu folgen. Da wir nun schon geraume Zeit Höhenmeter um Höhenmeter sammelten, der Weg immer schmaler und der Abhang immer steiler (meine Freundin war kurz vor dem Kollaps - wie gesagt "kinderfreundlich"; hier hätte man seine Kinder höchstens elegant "entsorgen" können...) schaute ich auf dem GPS nach, das mir anzeigte, dass wir uns auf halber Höhe zwischen dem eigentlichen Weg und dem Gipfel des Dosso Castione befänden. Es machte mir ernsthaft Sorgen, ob wir möglicherweise einen Abzweig verpasst hatten. Allerdings hatten wir keine Wahl, außer weiterzugehen. Den Zeitplan hatten wir mittlerweile komplett verloren. Nach einer Weile (es ging stetig nach oben) schaute ich erneut auf dem GPS und stellt fest, dass wir uns nunmehr wieder dem Weg auf der Karte näherten. Nach einer gefühlten Ewigkeit kam dann der Abzweig zum Dosso Castione und unser Weiterweg zum Col di Piombi. Auf dem nun folgenden Abstieg mussten wir die gesammelten 750 hm auf ca. 3 km über eine Asphaltstrapße komplett wieder absteigen. Schön ist anders! Nach über 4,5 Std. kamen wir endlich wieder an der Mittelstation an. Meine Freundin war völlig erschöpft, selbst mir taten die Oberschenkel weh, wie sonst nur nach einem längeren Berglauf.

Wir haben danach unsere Pläne begraben, weitere Touren aus diesem Führer zu gehen.

Fazit: Der Wanderführer ist nur sehr eingeschränkt zu empfehlen. Gerade Familien mit Kindern sollten gründlich prüfen, ob sie die Touren mit ihren Kindern gehen möchten. Man sollte sich außerdem bewusst sein, dass selbst die als einfach beschilderten Touren eine nicht unerhebliche Kondition erfordern und man definitiv zeitlich einen Sicherheitsaufschlag einplanen sollte (zeitig losgehen!). Der Führer weist außerdem oftmals eigenartige sprachliche Ausdrücke und Formulierungen auf, aufgrund derer nicht immer klar ist, was einem der Autor sagen möchte. Fast noch zu verzeihen ist die Verwendung bestimmter unüblicher Synoyme, wie z.B. "Legföhre" anstelle von "Bergkiefer". Die Beschreibungen der Wege sind selbst vor Ort nicht immer eindeutig. Das Kartenmaterial ist meines Erachtens völlig unbrauchbar und verwirrt eher, als dass es nutzt (bei der Nachrecherche auf Openstreetmap z.B. war der Weg ganz anders eingezeichnet und entsprach dem tatsächlichen Wegeverlauf!). Mein Tipp für den Monte Baldo: Die Wanderrouten im Monte Baldo sind bestens ausgeschildert und allesamt nummeriert. Eine gute Übersichtskarte gibt es kostenlos an der Basisstation der Monte-Baldo-Seilbahn. Mit deren Hilfe kann man getrost alleine loswandern und die unfassbar schöne Landschaft genießen!
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Sep 5, 2013 2:57 PM MEST


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Wird angeboten von DruckerpatronenExpress
Preis: EUR 4,95

4.0 von 5 Sternen Gute Qualität für den Preis, 1. Juni 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich war zunächst skeptisch, ob 10 Patronen für knapp 10 EUR wirklich etwas taugen könnten. Allerdings bin ich im Ergebnis mit den Patronen wirklich zufrieden. Direkt nach dem Wechsel hatte ich zwar einige Seiten lang mit verschmierten Farbverläufen und Streifen zu kämpfen. Das ist nach dem Tausch aller (!) Patronen nun allerdings Geschichte. Die Ausdrucke habe eine völlig ausreichende Qualität auf meine BX 300F. Fotoausdrücke würde ich damit jedoch nicht tätigen wollen. Aufgefallen ist mir noch, dass der Verbrauch an Farbe recht hoch ist. Aber bei diesem Preis...


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Preis: EUR 29,90

6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Endlich beschwerdefrei!, 20. April 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Im Nachhinein ärgere ich mich ... nämlich dass ich die Blackroll nicht schon viel früher bestellt habe! Nachdem ich mich bereits ca. 1 1/2 Jahre mit nicht genau diagnostizierbaren Kniebeschwerden geplagt habe, keine Strecke länger als 5 km laufen konnte und sämtliche Behandlungsversuche mit Akupunktur und Krankengymnastik erfolglos geblieben sind, bin ich auf die Blackroll aufmerksam geworden und habe sie mir kurzerhand bestellt. Nachdem die ersten Rollversuche gerade des Iliotibialbandes/ seitlicher Oberschenkel und der vorderen Oberschenkelmuskulatur extrem schmerzhaft waren, ging das Rollen bereits eine Woche später schon nahezu schmerzfrei. Und bereits nach ein paar Tagen haben sich meine Kniebeschwerden erheblich gebessert, so dass ich wohl in ein paar Wochen mit regelmäßigem Rollen wieder völlig beschwerdefrei laufen kann!


HP ProBook 4530S 39,6 cm (15,6 Zoll) Notebook (Intel Core i3 2330M, 2,2GHz, 4GB RAM, 320GB HDD, Intel HD 3000, DVD, Win 7 HP)
HP ProBook 4530S 39,6 cm (15,6 Zoll) Notebook (Intel Core i3 2330M, 2,2GHz, 4GB RAM, 320GB HDD, Intel HD 3000, DVD, Win 7 HP)

1 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Leider ein "NOT"book, 24. Februar 2012
Das HP Probook 4530s hat mich im Laden aufgrund seines schlichten aber hochwertigen Aussehens direkt angezogen. Der Rahmen besteht zumindest teilweise aus Aluminium und lässt das Notebook sich wertig anfühlen. Ebenso haben mich die Statusleuchten für den Netzschalter, die Festplatte und das WLAN-Modul überzeugt. Hier leuchten keine billigen roten, grünen oder blauen LEDs, sondern kleine weiße Leds, die prima zu dem Gesamtdesign des Notebooks passen. Auch die übrige Ausstattung kann sich meines Erachtens für den Preis auch absolut sehen lassen. Mitgeliefert wird unter anderem auch eine schöne Notebook-Tasche von HP. Außerdem unterstützt das Gerät USB 3 und besitzt einen Bluetooth-Adapter.

Leider folgte nach dem Einschalten die bittere Enttäuschung. Zuerst muss man einen quälend langsamen Initialisierungsprozess über sich ergehen lassen (ca. 20 min), bei dem das Notebook mit Zusatzprogrammen zugemüllt wird. Man kann diesen Prozess noch in die Länge ziehen, wenn man die Norton-Testversion aktiviert und die "Sicherheits"-Programme konfiguriert (Dazu zählen Sachen wir Fingerprintscanner, Drive Encription etc.). Aber HP setzt noch mal einen oben drauf: Bereits nach dem ersten Start sind im Hintergrund ein gutes Dutzend Programme aktiv. Dazu zählen unter anderem ein Power Assistant, mit dem man sich den aktuellen Stromverbrauch anzeigen lassen kann sowie ein Connection Manager, der einen sogar über einen Wechsel in der Stromversorgung (Akku/Netzbetrieb) der WLAN und Bluetooth-Adapter informiert. Sowas muss nicht sein, ist leider mittlerweile aber Standard bei OEM-Systemen. Letztlich werden hier nur Systemfunktionen durch externe Programme wahrgenommen. Das erhöht die Fehleranfälligkeit und muss eigentlich nicht sein.

Damit hätte ich noch Leben können, wenn es denn wirklich auch alles funktioniert hätte. Leider stellte sich ziemlich schnelle heraus, dass das Gerät im Batteriebetrieb unbenutzbar war. Das Notebook hakte und hatte Aussetzer dass es zum Verzweifeln war. Videos oder Musik wurden dann nur noch verzerrt wiedergegeben. Meine erste Idee war, dass eines der Zusatzsystemprogramme schuld sein könnte, also wurden diese nach und nach deinstalliert. Leider brachte das auch nichts. Also machte ich einen Reset. Dabei das nächste Ärgernis: Eine Systemreparatur ist nicht möglich, nur ein kompletter Wipe, da der sonst von HP installierte Recovery Manager nicht für das Probook verfügbar ist. Man muss also einen Neustart machen und via F11 das System zurücksetzen. Es ist nicht möglich eine Recovery-CD zu erstellen. Das ist schwach. Denn dadurch sind 1. 20 GB Speicherplatz der Festplatte fest belegt und außerdem sind dadurch und durch eine zweite HP-Tools-Partition insgesamt 4 Partitionen belegt. Linux lässt deshalb leider nicht ohne weiteres als Dual-Boot dazu installieren. Ärgerlicherweise preist sich HP damit, ihre Notebooks seien mit Linux kompatibel.

Das Zurücksetzen des Systems brachte leider nichts. Also ging das erste Notebook zurück. Das Austauschgerät schien zunächst auch zu funktionieren. Der Batteriemodus war deutlich stabiler. Aber nach kurzer Zeit traten sporadisch die beschriebenen Aussetzer wieder auf. Nach einem Update der HP-Firmware über den Support-Assistant traten plötzlich nach dem Systemstart Fehler- und Warnmeldungen auf. Das darf einfach nicht sein. Mein alter Laptop hatte die Hälfte an Leistung und lief mit Windows7 und hat trotzdem reibungslos funktioniert. Erstaunlicherweise lief das System im Batteriemodus sowohl mit dem Erst- als auch dem Zweitgerät mit einer Linux-LiveCD reibungslos. Es scheint sich offenbar um ein Serienproblem zu handeln.

Daraufhin ist jedenfalls auch das Zweitgerät wieder zurückgegangen. Mit der Firma HP bin erst einmal durch. Schade eigentlich! Denn das Probook hätte ein richtiger Knaller sein können.
Kommentar Kommentare (3) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Feb 27, 2012 6:31 PM CET


Barefoot Running: How to Run Light and Free by Getting in Touch with the Earth
Barefoot Running: How to Run Light and Free by Getting in Touch with the Earth
von Michael Sandler
  Broschiert

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Umfassendes Lehrbuch, 5. September 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ständige Probleme beim beschuhten Laufen - von Schienbeinschmerzen über blaue Fußnägel bis hin zu Blasen in den Zehzwischenräumen - und die Lektüre von Christopher McDougalls Born To Run brachten mich auf die Idee, dauerhaft Barfuß (oder zumindest zeitweilig in minimalistischen Schuhen) zu laufen. Anlässlich dieses Plans und auf der Suche nach entsprechender Literatur bin ich unter anderem auf das Buch von Sandler/Lee gestoßen.

Es ist meines Erachtens das wohl umfassendste Werk zum Thema Barfußlaufen. Die Autoren widmen sich ausführlich der Grundlagentechnik, stellen Technik- und Kräftigungs- und Dehnübungen dar, beschreiben das Barfußlaufen zu jeder Jahreszeit und in jedem Alter, erörtern die häufigsten Verletzungen (die meisten treten nur bei beschuhten Läufern auf) und gehen auf das Phänomen "minimalistische Schuhe" ein. Was will man mehr!

Die Darstellungen erfolgen durchweg detailliert und leicht verständlich. Viele Tipps und Hinweise sind hilfreich und sollten auf jeden Fall befolgt werden, um der einzigen Gefahr des Barfußlaufens, zu viel auf einmal, erfolgreich zu begegnen. Negativ fällt das häufige Abdriften der Autoren in spirituelle Denkweisen auf. Das kann für den durchschnittlichen Leser etvl. ein wenig zu viel des Guten sein. Hinweise zu Meditationsübungen und täglichem Anpassen der Schwingungen an die Schwingungen der Erde haben in einem Buch zum Barfußlaufen meines Erachtens nicht viel zu suchen.

Wenn man darüber hinweglesen kann, hat man jedoch ein uneingeschränkt zu empfehlendes Lernbuch. Im Vergleich zum wirklich unterhaltsamen Werk von Barefoot Ken Bob Saxton, den man wohl als DEN amerikanischen Barfußpionier und Guru bezeichnen muss, hat das Buch von Sandler/Lee die größere Detailtiefe. Einige der speziellen Technikübungen von Barefoot Ken Bob sind zwar wirklich wertvoll, ein Großteil des Buches besteht jedoch aus allgemeinen Schilderungen anderer Barfußläufer und den Vorzügen des Barfußlaufens im Allgemeinen. Derjenige, der mit dem "Grundprogramm Barfußlaufen" zufrieden ist, ist mit dem Buch von Barfoot Ken Bob besser beraten. Anderen jedoch ist das Buch von Sandler/Lee ans Herz zu legen.


Samsung S8300 UltraTOUCH Handy (2.8'' Touchscreen AMOLED, 8 MP-Kamera, UMTS/HSDPA) platinum red
Samsung S8300 UltraTOUCH Handy (2.8'' Touchscreen AMOLED, 8 MP-Kamera, UMTS/HSDPA) platinum red

4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Gute Ideen, teilweise mäßig umgesetzt, 18. Juni 2010
Seit gut zwei Monaten besitze ich dieses Handy nun und ich denke, dass ich nun ausreichende Erfahrungen gesammelt habe, die ich gerne hier teilen möchte:

Das Samsung Handy gab es bei mir zur Vertragsverlängerung. Ich habe es mir ausgesucht, weil es neben einem großen Touchscreen auch eine ausschiebbare Tastatur hat. Ein weiteres Entscheidungskriterium war zudem die 8MP-Kamera - das haben in der Form nicht viele Handys. Und da ich gerne mal (ohne eine Digicam mitzuschleppen) ein paar Schnappschüsse mache, dachte ich mir, das könne nicht schaden.

Nachdem ich das Handy mittlerweile in diversen Alltagssituationen getestet habe sind mir einige Stärken und Schwächen aufgefallen, wobei viele Stärken in meinen Augen wiederum untrennbar mit Schwächen verknüpft sind.

Stärken:

- Das Handy besitzt ein brilliantes, großes Farbdisplay, das selbst aus den ungewöhnlichsten Winkeln noch ein tollen Bild abliefert. Probleme bekommt das Handy allerdings, wenn man draußen ist und die Sonne scheint. Selbst bei indirektem Sonnenlicht ist das Bild stellenweise einfach nicht mehr erkennbar.

- Die Kamera kann m.E. tatsächlich überzeugen. Die Bildqualität ist sehr ansehnlich, inbesondere das bekannte "Rauschen" in dunkleren Farbbereichen tritt bei dieser Kamera seltener auf.

- T9 ist, nach anfänglicher Umgewöhnung (von Sony Ericsson) überzeugend gelungen. Es antizipiert Wörter selbst wenn man noch nicht sämtliche Buchstaben eingetippt hat und hat dabei eine erstaunlich hohe Trefferquote. Da lässt sich dann auch der geringe Basiswortschatz des T9 vekraften.

- Der MP3-Player hat eine (für Samsung nicht ungewöhnliche) hervorragende Klangqualität; da allerdings keine "normale" Kopfhöhrerklinkenbuchse vorhanden ist und das Headset an der Seite angeschlossen wird und dabei erfordert, dass man die Abdeckung löst, die dann am Gehäuse übersteht, werde ich auch künftig nicht auf meinen MP3-Player verzichten.

Schwächen:

Vorweg: ich möchte mit einem Handy hauptsächlich telefonieren - auf den Nacktscanner aus dem Jamba-Sparabo kann ich getrost verzichten, also lege ich auf die Grundfunktionen eines Handy besonders großen Wert; der Schnick-Schnack ist zweitrangig für die Bewertung.

- Die Tonqualität beim Telefonieren kann man nur als schwach bezeichnen. Es lässt sich am Telefon teilweise nicht zwischen "zwei" und "drei" unterscheiden. Leider bin ich auch niemand, der in solchen Situationen den Höhrer so laut aufdreht, dass andere mithören können, was die Person auf der anderen Seite gerade sagt. Warum baut man in ein Handy einen erstklassigen MP3-Player und schafft es nicht, die Sprachqualität auf demselben Niveau zu halten?!? Mein Sony war in der Hinsicht um Längen besser.

- Es ist bereits häufiger vorgekommen, dass ich, wenn ich einen ankommenden Anruf angenommen habe, wie auch immer ausversehen auf die "stumm-schalten"-Taste gekommen bin. Entweder ich habe anatomisch komische Ohren, oder meine Technik, an ein Handy zu gehen ist falsch. Wie auch immer, wie soll man denn bitte schon an ein Handy gehen? Man hört dann vom Anrufer nur: Hallo? Hallo? und schon ist aufgelegt. Nee Freunde, so nicht!

- Das Tippen von SMS mit der Tastatur ist passabel, wenngleich mir die oberste Tastenreihe einfach zu nah am obersten Rand liegt. Mit dem Daumen bekommt man teilweise seine Probleme.

- Insgesamt ist mir das ganze Handy einfach zu "ruckelig". Wieso schafft man es nicht, ein flüssig laufendes Betriebssystem hinzubekommen. Wenn man jedes mal noch 1,5 sec "warten" muss, bis ein Menüpunkt geladen ist, kann ich durchaus verstehen, warum alle Welt zu Apple rennt. Da funktioniert es nämlich flüssig!

- Ganz schlimm wird es, wenn man auf dem "Desktop" scrollt. So ein dämliches Geruckel ist mir bisher noch nirgends untergekommen. Auch hier ist die Konkurrenz von Apple um Längen voraus.

- Darüber hinaus frage ich mich, warum man sich ein selten dämliches "App" wie "Eine Diät machen" als Widget auf den Desktop legen kann, nicht aber wirklich sinnvolle Dinge, wie die installierte Anwendungen (z.B. eine Navi-Software) oder auch einfach nur die Anruferliste. Bislang habe ich noch nicht herausgefunden, wie das gehen soll.

- Eine absolute Frechheit (und anders kann man es nicht ausdrücken) ist die automatische Bilderanzeige im Standby. Drückt man eine Taste bei schwarzem Bildschirm erscheint ein Infoscreen mit Uhrzeit, Datum und Informationen über neue Sms etc. und als Hintergrundbild eines der vorinstallierten Bilder, immer im Wechsel. Das ist für sich gesehen nicht so schlimm, wären da nur nicht so aussagekräftige "Meisterwerke" wie das Bild "Candlelight" dabei. Man stelle sich einen Adventskranz im Sommer vor. Nicht zu erwähnen, die dämlichen Kommentare ungewollter Zuschauer... Man kann dieses Foto übrigens auch nicht löschen, da im System verankert. Herzlichen Dank auch! Man kann ebensoweni einstellen, dass ein bestimmtes Bild im Standby angezeigt wird, zumindest ist mir diese Funktion bisher verborgen geblieben.

- Weiter geht es mit dem Infoscreen, über das Vorliegen von Anrufen/ den Eingang von SMS. Hier handelt es sich um eine Art verschiebbares App auf dem Display. Leider ist es so, dass bei entgangenen Anrufen die Funkion "Beenden" nur bewirkt, dass sich der Bildschirm bis zum nächsten Anruf verdrückt und mir ggf Stunden oder Tage später beim nächsten Anruf eben dieser entgangene Anruf wieder angezeigt wird. Dem kann man nur entgehen, wenn man entweder auf "Anrufen" klickt und das Gespräch sofort beendet, oder indem man den Menüpunkt "Anrufliste" aufruft.

- Internet nennt sich dank meines Mobilfunkanbieters "Web'n'Walk" und kann man ebenso getrost in die Tonne treten, wie so manch andere Funktion dieses Handys. Selbst auf speziell für das Handy zurechtgemachten (und voreingestellt gebookmarkten) Seiten sind die Buttons so klein oder dicht beieinander, dass es, zumindest mit meinen Fingern, unmöglich ist, präzise den richtigen anzuwählen.

- Eine kaum handhabbare Katastrophe ist der Fotobrowser bzw. die Bildervorschau. Dank nicht abstellbarer Kippsteuerung (warum wird mir denn bitteschön diktiert, dass ich Bilder so zu betrachten habe?!?) muss man aufpassen, dass das Handy nie über einen bestimmten Winkel kippt, denn dann geht die Bildersteilfahrt los. Da die Bilder ohnehin nicht flüssig durchlaufen mutiert das ganze zu dem Erlebnis, das man hat, wenn man auf einem unterdimensionierten PC ein Spiel spielt, das dreimal so viel Leistung bräuchte. Es macht einfach keinen Spaß.

- Jedes mal ärgern könnte ich mich darüber, dass man dieses Handy praktischerweise niemals ausschalten/ oder den Akku leerlaufen lassen sollte. Erstens mal kommt die nicht abschaltbare Willkommensmelodie vom großen "T" in einer nicht kontrollierbaren Lautstärke (was allerdings am Branding und weniger an Samsung liegt) und zum zweiten ist nach einem Neustart die Reihenfolge der Anzeige der Kontakte im Telefonbuch vertauscht. Ich habe meine Kontakte nach Vor- und Nachnamen sortiert. Startet man das Handy neu, ist die Reihenfolge genau anders herum. Dann darf man erst mal unter Optionen, Einstellungen, Reihenfolge des Anzeigenamens und die Einstellung umstellen. Ein Neustart kann unter mir nicht näher bekannten Faktoren auch dazu führen, dass die eingestellten Alarmtöne des Weckers auf Werkseinstellungen zurückgesetzt werden. Meine Güte: Ich will das Handy nur neustarten und nicht die Werkseinstellungen wieder...!

- Die Hülle des Handys ist zwar vorne aus Metall und damit sehr robust, die Rückseite ist allerdings aus Plastik und mit dem billigsten Lack angemalt, der in China zu finden war. Bereits nach einem Tag (ohne Schutzhülle, die ich mittlerweile besitze) in der Hosentasche (!) war die Rückseite verkratzt. Herzlichen Glückwunsch! Qualität ist was anderes!

- Zum Akku ist es an sich müßig negatives zu verlieren. Es handelt sich um ein Touchscreen-Handy, die nunmal Strom fressen. Mehr als 4 Tage sind realistischerweise aber absolut nicht drin. Da muss jeder selbst wissen, auf was er Wert legt.

Wie bereits erwähnt lege ich hauptsächlich wert auf die Telefon- und SMS-Funktion und nur in zweiter Linie auf den Zusatz-Kram. Deshalb bekommt das Handy von mir noch die 3 Sterne.

Ich bin aber ehrlich: Zufrieden bin ich mit dem Handy absolut nicht mehr. Bei Gelegenheit werde ich hier wohl für Ersatz sorgen.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Mar 4, 2011 9:01 AM CET


Windows 7 Home Premium 32 Bit OEM [Alte Version]
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Wird angeboten von TechPoint1111
Preis: EUR 109,95

45 von 54 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das beste Windows!, 24. Oktober 2009
Vorschusslorbeeren für das neue Betriebssystem gab es ja bereits reichlich. Lange habe ich überlegt, ob es sich für mich lohnen würde Geld für das neue Betriebssystem auszugeben. Nachdem ich auf das Studentenangebot für 35€ gestoßen bin konnte ich gar nicht mehr anders als zugreifen!
Vorweg: Vista lief bei mir ziemlich stabil und hat bis auf den Ressourcenverbrauch keine Probleme bereitet. Ich benutze den PC allerdings auch ausschließlich für Studium und gelegentlich auch Spiele.

Nach einer Sicherung meines Systems habe ich die Installation gestartet. Ich empfehle vor der Installtion noch den Upgrade-Advisor durchlaufen zu lassen und den Hinweisen bezüglich der Programme folge zu leisten, die nach Aussage des Advisors Probleme bereiten könnten. Statt einer Neuinstallation (wie vielfach empfohlen) habe ich ein Upgrade durchgeführt, wobei ich - um das Vorweg zu nehmen - keine negativen Auswirkungen feststellen konnte.
Das Upgrade hat ca. 2 Stunden gedauert und danach war das neue Windows einsatzbereit. Wunderbar: Jedes Gerät wurde mit Treiber auf Anhieb erkannt. Alle Programme inklusive der persönlichen Einstellungen waren sofort einsatzbereit. Die Internetverbindung war mit noch keinem Windows so schnell hergestellt.

Windows 7 kommt bis auf wenige Veränderungen mit der gleichen Erscheinung daher, wie bereits Vista. Zu den Veränderungen gehört vor allem die neue Taskleiste. Da hat sich wirklich mal jemand Gedanken gemacht. Wenn man beispielsweise in der Taskleiste über das Symbol eines hintergründigen Tasks fährt und auf dem Vorschaubild verweilt werden alles anderen Fenster aufgeblendet und das gewünschte Fenster taucht im Vordergrund auf. Praktisch um ohne Klicks und suchen schnell zwischen zwei Tasks zu springen. Ähnlich praktische Funktionen bieten die Fenster, durch ziehen und schütteln zu den bereits bekannten Funktionen animiert werden können.
Gott sei Dank ist auch die Gadget-Seitenleiste verschwunden. Überflüssig wie ein Kropf. Wer Gadgets will kann sich die jetzt auf dem Desktop frei verteilen; das war bei Vista ja nur eingeschränkt möglich.

Generell fällt auf, dass alles flüssiger von der Hand geht. Es ruckelt nichts mehr vor sich hin, sondern läuft einfach. Die Ressourcen werden auffällig weniger beansprucht als bei Vista (mit Aero ca. 600 - 700 MB RAM zu vorher bei mir ca. 1GB (!)). Bereits die Reduzierung der nervigen Meldungen der Benutzerkontensteuerung erleichtert die Arbeit erheblich. Mit Windows 7 sind Akku-Laufzeiten möglich, die ich mit Windows gar nicht mehr erwartet hätte. Schön auch, dass Microsoft es jetzt endlich geschafft hat, die Bildschirmhelligkeit bei Inaktivität abzudunkeln.

Für Negatives muss man tatsächlich etwas suchen. Mir persönlich gefällt beispielsweise nicht so gut, dass die Kopfleisten auch nach dem Maxmieren noch durchsichtig sind. Auch fährt der Button im Startmenü das Betriebssystem jetzt komplett herunter, während der unter Vista mein System noch in Standby versetzt hat. Dafür muss man jetzt zwei Klicks mehr machen. Schlimm ist das aber auf gar keinen Fall.

Bezüglich der Stabilität des Betriebssystems möchte ich mich nach zweitägigem Besitz und Einsatz noch nicht äußern. Allerdings glaube ich kaum, dass sich Win7 da negativer zeigen wird als mein Vista vorher.
Man könnte sich zwar fragen, ob man Windows 7 nicht eher Vista 2.0 hätten nennen müssen, da darin der gleiche Kern steckt. Die Arbeitsabläufe sind allerdings so verbessert worden, dass man Win7 mit einem solchen Vergleich Unrecht tun würde.

Meines Erachtens gibt es mit Win7 keinen Grund mehr den Umstieg zu verweigern. Und wer immer noch mit dem Argument "Mac fährt aber in 6sec herunter" oder "Mac sieht so toll aus" auf Mac OS umsteigt, obwohl er außer 3 Seiten Hausarbeit im Jahr und 2h Internet/Tag nichts mit dem PC zu tun hat, der soll es tun - zu helfen ist dem dann auch nicht mehr.

Als Vista-Nutzer würde ich in jedem Fall umsteigen. Gerade für Studenten (von denen einige sogar eine kostenlose Bezugsberechtigung über die Uni haben) ist der Umstieg preisgünstiger kaum zu bekommen.
Kommentar Kommentare (6) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jun 13, 2010 4:22 PM MEST


Verbrechen: Stories
Verbrechen: Stories
von Ferdinand von Schirach
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 16,95

6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Oftmals skurril..., 21. August 2009
Rezension bezieht sich auf: Verbrechen: Stories (Gebundene Ausgabe)
... und trotzdem mit Herz erzählte Geschichten eines Strafverteidigers, der in seinem Berufsalltag viel skurriles und unglaubliches zu sehen und zu hören bekommt.
Jede Geschichte steht für sich, ist schnell gelesen, was das Buch zur perfekten Sommerlektüre macht. Aber auch darüber sind es die einzelnen Geschichten, die Schirach mit seinem schnörkellosen Erzählstil schildert, wie ein Verteidiger ein Plädoyer hält, die das Buch so wunderbar machen. Trotzdem verliert er die hinter seinen Geschichten stehenden Einzelschicksale nicht aus den Augen.
Sicherlich ein empfehlenswertes Buch für den Sommerabend!


In All Locations
In All Locations

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Tolles Album einer tollen Band, 21. August 2009
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: In All Locations (Audio CD)
Wie so oft hilft einem im Zweifel der Zufall auf die Sprünge. Und genau durch Zufall bin ich auf dieses fantastische Album gestoßen. Kurz bei Amazon reingehört und sofort gewusst: das hört sich vielversprechend an.
Dann kam die CD und ich wurde nicht enttäuscht: Indie-Rock, der sofort ins Ohr geht und trotzdem nie langweilig wird. Jeder Song überzeugt mit den wundervollsten Melodien für jede Lebenslage!
Anspieltipp: "Puebla" + "When We Collided"


Öffentliches Recht: Eine nach Anspruchszielen geordnete Darstellung zur Examensvorbereitung
Öffentliches Recht: Eine nach Anspruchszielen geordnete Darstellung zur Examensvorbereitung
von Walter Frenz
  Broschiert
Preis: EUR 25,80

3 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Großartiges Buch, 25. Juli 2009
Den "Frenz" habe ich bereits in der Vorauflage zur Examensvorbereitung gelesen und jetzt zum zweiten mal in der aktuellen Auflage 2009.
Das Buch schafft das nötige Verständnis für die Examensklausuren im öffentlichen Recht. Es stellt die wichtigen Probleme und höchstrichterlichen Urteile kompakt dar.
Gerade im Vergleich zur Vorauflage ist das Buch noch übersichtlicher geraten. Vermehrt wurden zusammenfassende Schemata eingearbeitet. Auch grafisch ist es jetzt noch ansprechender gelungen.

Gerne wird dieses Buch auch der "Medicus" des öffentlichen Rechts genannt. Wie ich finde, zurecht! Statt sich in tausenden unübersichtlicher Schemata der Repetitoren zu verlieren sollte man lieber dieses Buch durchgelesen und vor allem verstanden haben.
Dann kann Ö-Recht sogar Spaß machen! :)


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