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Rezensionen verfasst von
Daniel Lefebvre "MFG Daniel" (Neu Ehrenfeld, Köln)

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La Plume et le Poignardard
La Plume et le Poignardard
Preis: EUR 15,74

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Richtig gutes Teil geworden!, 3. Oktober 2012
Rezension bezieht sich auf: La Plume et le Poignardard (Audio CD)
Die Sonne scheint, der Smash ist fröhlich, ein toter Tag rückt immer näher und deshalb ist es an der Zeit für ein neues musikalisches Review. Ich fing diesen Thread damals mit einem Album von Sinik an, welches den Namen "Ballon d'Or" trug. Am heutigen Tage ist es nun exakt 6 Tage her, dass das neue Werk von Sinik unter dem Namen "La Plume et le Poignard" erschienen ist, was übersetzt "Die Feder und der Dolch" bedeutet.

Zwischen diesem neuen Werk und "Ballon d'Or" ist allerdings noch einiges geschehen. Unter anderem brachte Sinik in der Zwischenzeit ein Street Album mit 30 Songs heraus, namens "Le Côté Malsain". Auf diesem Mixtape zeigte Sinik einen Stil, welchen die zahlreichen Fans seid seinem Debut vermisst hatten. Das neue Album schließt nahtlos daran. Mit dem ersten Song "Brothers" liefert Sinik dann auch einen ziemlich guten Introsong ab, der allerdings im Vergleich zu dem was noch folgen wird nicht sonderlich heraussticht. Der zweite Track ist da schon um Welten Stärker, denn in "Les 16 Vérités" rappen Sinik und Médine gemeinsam über sich selbst. Der ganze Song ist quasi ein Auto-Diss der beiden, in dem sie sich ihre eigenen Fehler eingestehen. Selten genug im Hip-Hop Genre. Mit "Anti-Couronne" reflektiert Sinik auch weiterhin sein eigenes Leben und spricht darüber weshalb er eigentlich damals angefangen hatte zu rappen und was schließlich daraus wurde. Auf "Légitime Défonce" gibt es dann mit Alonzo den zweiten Gast des Albums. Die beiden rappen in diesem Song zu Reggae Tönen über den Genuß von Marijuana und den Vorzügen, welche die Pflanze bietet. Sehr entspannter und gechillter Song, aber eben hauptsächlich an Kiffer gerichtet. Mit "Pinocchio" folgt mein persönliches Highlight des Albums, was aber auch daran liegen könnte, dass ich Kayna Samet, die hier als Gast auftritt und den Refrain singt, sehr gerne höre. Wunderschöne Stimme einfach. Der Song geht um das Leben und die Lügen denen man darin begegnet, aber auch darum nicht aufzugeben.

Weiter geht es dann mit "Le Jour et la Nuit". Der Song tritt mit einem sehr gechillten Beat auf und plätschert fröhlich vor sich her. Sinik rappt hier darüber wie es früher mal war und wie es ist und werden könnte. "Clash Part 1" ist im Grunde genommen ein Skit, in welchem Sinik seinen Gast Dinos Punchlinovic, ihn dissen lässt. Herrlich augenzwinkernd vorgetragen und technisch hervorragend. Mit "Wanted" folgt ein weiterer sehr nachdenklicher Track und ein weiteres Highlight. Der Song ist ein Austausch zwischen einer Frau, deren Briefe immer wieder vorgelesen werden, und Sinik der rappend darauf antwort. Mit "Blanc Bec" folgt ein Track der mir vor allem deshalb nicht gewählt, weil LECK, der den Refrain vorträgt, ihn im Autotune Modus vorträgt, und ich persönlich halte vom Autotuning einfach mal gar nichts! Mit "De A á Z" liefert Sinik schließlich ein absolutes Meisterwerk ab. Wie der Titel es bereits andeutet rappt Sinik sich von A bis Z durch's Alphabet und benutzt hierbei auch tatsächlich fast ausschließlich Wörter die mit dem jeweiligen Buchstaben beginnen. Ganz großes Kino!

Track Nummer 11 trägt den Titel "Sans Compter". Was bei diesem auffällt, ist dass Sinik nicht nur rappt, sondern eben auch singt, was man so bislang noch nie erleben durfte. Das Ganze klingt auch gar nicht mal so schlecht, aber irgendwie fehlt insgesamt doch etwas. Mit "P4" gibt es einen weiteren Autobiografischen Track, auf welchem Sinik auf voller Linie überzeugen kann, obwohl er nicht wirklich was neues darin erzählt, doch das eben mit solch einer Souveränität, dass man auch nicht weghören möchte. Mit "Mr. Punchline" folgt ein weiteres Albumhighlight. Den Beat habe ich irgendwo schonmal gehört, doch was Sinik daraus macht ist einfach nur nice. Der Track ist natürlich ein Battletrack reinsten Ursprungs, aber er macht einfach nur Spaß! Schön, dass Sinik nochmal zeigt, was er auch in dem Bereich drauf hat. Es folgt mit "Clash Part 2" die Fortsetzung des ersten Skits und dieses Mal gibt es die Antwort von Sinik auf den Diss von Dinos Punchlinovic. Sinik macht auch hier nochmal sehr deutlich welch hervorragender Battlerapper er ist. Mit "Débrouillards" folgt ein Track, der mit einem etwas ungewöhnlichen Beat aufwartet, auf welchem Sinik aber mit seinem poserhaftem Rap überzeugen kann. Die leichten Autotune Elemente im Song nerven aber auch hier, passen dafür aber wenigstens zum Beat.

Mit "Slum Drogue Millionaire" liefert Sinik zum einen eine kleine Anspielung auf einen Oscar prämierten Film, und rappt über das Leben auf der Straße. Kein besonderes Highlight, aber zumindest rappt Sinik ordentlich. Mit "Chats Noirs" folgt der Vorletzte Track des Albums. Toller Track der noch einmal unterstreicht was Sinik so auszeichnet. Hier geht er sehr sozialkritisch vor und überzeugt auch hierbei. Zum Abschluß gibt es dann noch einmal den Remix von "Mr. Punchline", in welchem der größte Unterschied vor allem im Gast Fababy besteht. Dieser fügt dem Track einen weiteren großartigen Battlerapper hinzu und macht aus einem ohnehin schon sehr starken Song, einen noch stärkeren.

Fazit: Wo "Ballon d'Or" damals noch eine Enttäuschung war, macht "La Plume et le Poignard" alles richtig und trägt sogar einen sehr passenden Namen, denn die Feder ist vorhanden und in den Battletracks eben auch der Dolch! Starkes Comeback von Sinik, welches aber noch Platz nach oben zulässt.

Wertung: 7,5/10 (Aufgerundet also 4 Sterne)


XOXO
XOXO
Preis: EUR 5,99

1 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Nicht der erwartete Knall!!!, 24. Juli 2011
Rezension bezieht sich auf: XOXO (Audio CD)
Doch nun geht es sofort mit dem Album los. Den Anfang macht der Track "Der Druck steigt", dieser fängt mit einem relativ ruhigen Beat an und dann kommt die Reibeisenstimme von Casper und Rammstein Elemente mischen sich ins Instrumental. Das klingt schonmal sehr geil. Textlich ist Casper treffsicher wie so oft und regt zum nachdenken über eine verlorene Generation an. Leider lässt das Instrumental aber schwer nach und erweist sich lediglich im Refrain als großartig...der hat es dafür aber in sich. Ein gutes Opening also. Weiter geht es mit "Blut sehen", der mit einem Elektro Beat anfängt, was mir persönlich einfach überhaupt nicht gefällt. Ich kann mit diesen Elektro Dingern nichts anfangen. Nichtsdestotrotz reisst Casper mit seiner Stimme und seinem Text den Track noch leicht über das Mittelmaß hinaus. Es folgt "Auf und davon" und dieses Mal stimmt so ziemlich alles. Instrumental, Text, Stimme...all das ist richtig gut und vereint alles was man an Casper so genial findet. Vom Flow her ist das sehr hoch anzusiedeln was er hier bietet. Thematisch bleibt es bei den Geschichten über seine Generation. Es folgt der Titeltrack "XOXO", für den sich Casper Thees Uhlmann als Gast geholt hat. Dieser steuert den Refrain bei und das Ganze klingt irgendwie wie ein Refrain der neuen Deutschen Welle. Das Instrumental weiß auch bestens zu überzeugen. Und vom Gesang her brauch ich wohl nicht mehr erwähnen, dass Casper hier gute Arbeit leistet. Mit "Michael X" folgt der erste Glanzpunkt des Albums. Es geht darin thematisch um den Selbstmord eines Freundes und das ganze ist verdammt persönlich und intensiv gehalten. Wenn man den Track unbedingt vergleichen möchte, so kann man dies am besten mit Prinz Pi's Laura. Ganz großes Kino was uns Benjamin Griffey, wie Casper mit bürgerlichen Namen heißt, abliefert.

Weiter geht es nun mit "Alaska", welches schon zuvor bekannt war dadurch, dass Casper es auf einigen seiner Konzerte gespielt hat und es auf Youtube mitgeschnitten wurde. Der Track ist wirklich gelungen und hat einen für Hip-Hop recht ungewöhnlichen Beat, der aber bestens funktioniert. Es folgt nun auf Track 7 "Das Grizzly Lied" und das fängt sehr sehr ruhig an, entwickelt sich aber schnell zu einem der stärksten Tracks auf dem Album. Es ist ein Track der einem Mut machen soll und dem das auch durchaus gelingt. Dann kommt mit "So perfekt" die erste Singleauskopplung, für welche sich Casper Marteria an Bord geholt hat. Mir persönlich gefällt der Song nicht so gut, was vor allem an den vielen Elektro/Dance Elementen im Song liegt. Das ist wie erwähnt einfach nicht meine Welt, aber leider momentan ein Trend im Hip-Hop. Auf der 9 haben wir schließlich "Die letzte Gang der Stadt". Hier geht der Beat von anfang an gut ab und man wippt enthusiastisch mit dem Kopf. Thematisch geht es auch hier wieder einmal um das aufwachsen in einer verlorenen Generation. Der Track ist okay, aber auch nicht überragend...allerdings hat Casper recht, wenn er schreit "Zu viele scheiß Bands, zu viel Hype!". Mit "230409" gelingt Casper dann ein weiterer Glanzpunkt vom Text her spiegelt er hier Dinge wieder, die fast jeder wohl schon einmal selbst gedacht hat. Getragen wird das alles von seiner einzigartigen Stimme.

Track Nummer 11 hört auf den Namen "Lilablau" und wartet mit einem englischen Refrain auf, was ziemlich gut funktioniert. Insgesamt ist aber auch das lediglich ein Mittelmäßiger Track in meinen Augen. Auf Startplatz 12 wartet dann das "Arlen Griffey Prelude" auf uns. Wie der Name schon sagt, ist es ein Prelude in welchem man den Vater von Benny (Zumindest wird einem dies nahegelegt) ein wenig über seinen Sohn spricht. Dieses Prelude geht direkt über in den letzten Track des Albums "Kontrolle/Schlaf". Der Song ist dann auch der perfekte Abschluß für dieses Album. Er kommt sehr ruhig daher und wirft Wörter in den Raum, die sich schließlich zu einem Gesamtbild formen. Dabei ist Casper ziemlich poetisch.

Fazit: Es ist nicht der ganz große Wurf, den ich persönlich nach "Unter der Sonne" erwartet habe. Schlecht ist das Album aber auch nicht. Es ist ein relativ gutes Konzeptalbum geworden, welches sehr ruhig ausgefallen ist und zum nachdenken anregen will. Auf jeden Fall ist es ein Album, dass sich angenehm vom "Gangster"-tum der heutigen Zeit abhebt und jedem empfohlen werden kann, der auf gute Texte steht und sich mit der Stimme von Casper anfreunden kann.

Wertung: 7,5/10
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Nov 8, 2011 4:19 PM CET


La Fouine Vs Laouni
La Fouine Vs Laouni
Wird angeboten von stw9999
Preis: EUR 12,00

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Deutsche MC's sollten sich ein Beispiel nehmen..., 24. Juli 2011
Rezension bezieht sich auf: La Fouine Vs Laouni (Audio CD)
Das Album beginnt mit dem Track 'Veni, vidi,vici' relativ flott und La Fouine zeigt einem direkt weshalb er zu den talentiertesten MC's in Frankreich gehört. Thematisch ist das alles natürlich nur Selbstonanierung, aber eben auf einem so hohen Niveau, dass sich so mancher Möchtergern hier in Deutschland gerne eine Scheibe davon abschneiden könnte. Weiter geht es mit dem Track 'Fouiny Gamos' der sich thematisch in den gleichen Gewässern bewegt wie der Opener, der aber einen weitaus genialeren Beat auffährt. Auch hier muss man einfach mit dem Kopf nicken beim hören. Auf der 3 folgt nun 'Nhar Sheitan Click' und auch hier wird klar, dass Fouiny durchaus zu Recht behauptet einer der besten zu sein. Klasse Flow und ein ganz netter Beat. Mit 'Stan Smith' folgt dann der nächste Track auf dem Album. Der Beat ist dieses Mal relativ klassisch gehalten, passt aber perfekt zum Flow von La Fouine. Wieder ein starker Track mit netten Wortspielen. Mit 'Mathusalem' folgt dann ein Track, der beim ersten Hören etwas untergeht und den Eindruck macht als wäre er schwächer. Dieser Eindruck wird nach mehrmaligem Hören aber widerlegt und der Song erweist sich als heftiger Kopfnicker! Sehr geil!

Mit 'Laisse les parler' bringt La Fouine dann einen Track in welchem er einfach drüber rappt, dass man die anderen labern lassen soll. Sein Flow ist hierbei wieder einmal absolut erstklassig und die Wortspiele lassen nichts zu wünschen übrig! Es folgt nun mit 'Caillra for Life' das erste Feature des Albums und das ist nicht wie zu erwarten eines aus Frankreich. Nein, La Fouine hat sich The Game für den Track ins Boot geholt und die Mischung aus französischem und Ami-Rap weiß bestens zu überzeugen. Beide Künstler liefern überzeugende Parts ab und stehen sich nicht in vielem nach. Mit 'Bafana Bafana' folgt dann der Track mit dem wohl ungewöhnlichsten und zugleich minimalistischsten Beat des Albums. Dadurch wirkt der Flow von La Fouine aber noch einmal eine ganze Spur stärker! Eine gute Entscheidung also! Wo Interludes bei manch anderem Künstler gerade mal ein paar Sekunden lang sind und nicht der Rede wert sind, dauert 'Interlude ' One Shot' bei La Fouine ganze Zweieinhalb Minuten und liefert einem einen richtigen Song, in welchem La Fouine wieder einmal aus dem Gesamtbild heraussticht dank seines hervorragenden Flows! Als zehnter Track folgt nun 'Passe leur le Salam' für welchen sich La Fouine das Rap Schwergewicht Rohff als Gast geholt hat. Ich persönlich mag Rohff auch nach diesem Track nicht besonders, ich muss aber gestehen, dass die Kombination der beiden durchaus zu überzeugen weiß.

Mit 'Gucci Sale Music' folgt ein Track der sich im Grunde an das Interlude anschließt und Elemente aus diesem übernimmt. Hier bleibt alles beim alten. Guter Beat, guter Flow, gute Leistung! Beim Track 'Fouiny Juice' erwartet den Hörer dann eine richtige Überraschung, wenn er den Beat hört. Denn hier wurde das Theme von Beetlejuice gesampelt und zu einem hervorragenden Beat umfunktioniert! Extrem geil auch, was La Fouine mit seinem Flow aus dem Track macht! Absoluter Hörtipp! Es folgt 'Bafana Bafana Remix', der wie der Name es schon sagt ein Remix von 'Bafana Bafana' ist. Der größte Unterschied zur normalen Version sind die Gäste, die sich La Fouine für den Track geholt hat. Denn hier hat sich La Fouine so einige Künstler ins Boot geholt. So treten Soprano, Admiral T, Seth Gueko, Nessbeal und Canardo auf dem Track auf und liefern jeweils einen Part. Besonders der Part von Soprano sticht hier heraus, denn Soprano lässt alle anderen ziemlich alt aussehen mit seinen Parts! Damit endet dann auch die erste CD des Albums, die ganz auf La Fouine bezogen war.

CD 2 hingegen ist persönlicher gestaltet und handelt von Laouni dem Menschen hinter dem Rapper La Fouine. Dementsprechend wechselt nun auch die Thematik von Selbstonanierung auf Storytelling. In 'Débuter en Bas' geht es darum, dass jeder einmal ganz unten angefangen hat und, dass es wichtig ist an sich selbst und seinen Erfolg zu glauben. Ein sehr schöner Track mit einem sehr schönen Refrain. Weiter geht es dann mit dem Track 'Là-bas', in welchem La Fouine bzw. Laouni darüber spricht wie er früher gelebt hat. Auch hier weiß besonders der Refrain zu überzeugen. Weiter geht es mit 'M'évader' der sofort mit einem sehr schönen Beat anfängt und einem ebenso schönen Refrain. Thematisch geht es hier darum auszubrechen aus dem gewöhnlichen Leben. Auch hier gelingt ihm ein Volltreffer. Der nächste Song trägt den Namen 'D'où l'on vient', wo Laouni darüber spricht, dass er niemals vergessen wird woher er kommt, auch wenn viele genau das von ihm erwarten. Der Song fängt sehr ruhig an und steigert sich nach und nach zu einem richtig schönen Song! Für den nächsten Song 'Elle venait du Ciel' hat sich La Fouine dann wieder einen Gast geholt, der dieses Mal in Form von Zaho auftritt. Diese bringt einen richtig tollen Refrain ein, während La Fouine sich auf seinen Rap konzentriert. Auch hier überzeugt wieder einmal das Gesamtpacket.

Der nächste Track trägt den Namen 'Les Soleils de Minuit' und überzeugt sofort durch einen wunderbaren Beat. Besonders die Emotionen die La Fouine in diesen Song mit einbringt wissen hier zu überzeugen. Der Mann versteht sein Handwerk einfach. Mit 'Papa' folgt ein weiterer sehr persönlicher Song, der, wie der Name es bereits verrät, von seinem Vater handelt und sehr schön geworden ist! Hier legt er noch einmal mehr Emotionen rein, als im Track davor. Tolle Sache! Als nächstes folgt dann mein persönlicher Lieblingssong auf dem Album. 'Du bout des Doigts' hat mit Leila auch noch einen Gast aufzubieten und eben diese Leila sorgt für den besten Refrain, den ich auf diesem Album gehört habe. Im Gesamtpacket einer der schönsten Songs überhaupt von La Fouine und wie gesagt mein Favorit auf diesem hochkarätigen Doppelalbum. Weiter geht es mit 'Petite Soeur' für den sich La Fouine die Sängerin Evaanz an Bord geholt hat. Es geht hier um seine kleine Schwester und auch hier kochen die Emotionen fast über und werden von einem wunderschön gesungenem Refrain begleitet. Mit 'Les Vents favorables' folgt dann der wohl chilligste Song auf dem neuen Machwerk von La Fouine. Es geht hier darum auf die richtigen Winde zu warten, die einen dann davontragen. Dazu gehört ein richtig lockerer Beat, der einfach gute Laune verbreitet. Mit 'Populaire' sind wir dann auch schon beim vorletzten Track des Albums angekommen. In diesem Song geht es um berühmte Personen und darum wie diese sich benehmen gegenüber gewöhnlichen Menschen. La Fouine sieht das Ganze sehr kritisch und überzeugt damit einmal mehr. Den Abschluss des Albums liefert uns dann der Song 'La Lumière'. Begleitet von einem sehr ruhigen Beat und einem schönen Refrain gelingt ihm hier der perfekte Schlusspunkt für ein Album, dass völlig zu Recht von Null auf Eins in Frankreich geschossen ist.

Fazit: Wer französischen Rap mag, oder sich einfach mal mit diesem auseinandersetzen möchte, der wird an diesem Doppelalbum nicht vorbeikommen. Hier stimmt einfach alles. Thematisch hätte man sich auf der ersten CD eventuell etwas mehr Vielfalt gewünscht, aber dafür gibt es dann ja die zweite CD und solange alles auf solch einem Niveau stattfindet, kann man sich nicht einmal darüber beschweren.

Wertung: 9/10


Going Out in Style
Going Out in Style
Preis: EUR 9,99

4.0 von 5 Sternen Ein Album das Laune macht!, 24. Juli 2011
Rezension bezieht sich auf: Going Out in Style (Audio CD)
Das Album beginnt mit dem Titel "Hang 'em high" und dieses stimmt einen gleich mal auf all das ein, was noch folgen wird. Der Titel vereint die typischen Trademarks der Murphys, wie z.B. die irischen Klänge und die hervorragenden Gitarrenriffs. Es geht noch einigermaßen gemächlich zu, aber dennoch fühlt man sich gleich beim ersten Track wie in einem Irish Pub! Der Titeltrack "Going out in Style" kommt als nächstes und der lässt sofort mächtig die Sau raus und hat auch noch Prominente Unterstützung zu bieten. So tummeln sich im weiteren Verlauf des Songs Fat Mike (Nofx), Chris Cheney (The Living End) und Schauspieler und Comedian Lenny Clarke. Besonders die Dialoge zwischen besagten Personen stechen in dem Song heraus und sorgen für beste Unterhaltung. Weiter geht es dann mit "The hardest Mile", welcher traditionele Klänge und fette Gitarren bestens zu verbinden weiß. Auch hier gibt es mehr als genug Gelegenheit mit dem Kopf zu wippen und sich zu bewegen. Sehr gelungen. Mit "Cruel" folgt nun der erste ruhigere Song und auch der überzeugt bestens. Ein Song zum gemütlich Bier trinken mit den Kumpels könnte man sagen. Mit "Memorial Day" geht es dann auch wieder etwas flotter zu und man bekommt automatisch Lust das Tanzbein zu schwingen. Auch hier klingen natürlich immer die typisch irischen Melodien mit.

Der inzwischen sechste Track auf dem neuen Dropkick Murphys Album trägt den Namen "Climbing a Chair to Bed" und schlägt in die gleiche Kerbe wie schon Memorial Day und nach wie vor fühlt man sich wie im Irish Pub oder man wünscht sich zumindest dort zu sein und einige Guiness zu kippen! Mit "Broken Hymns" folgt nun eine rythmische Hymne, welche ebenfalls sehr ruhig daherkommt, aber eben sehr gelungen. Die Murphys beweisen hier einmal mehr, dass sie sowohl ruhige Töne als auch laute beherrschen. "Deeds not Words" baut dann sehr stark auf eine Mischung zwischen Dudelsäcken und harten Gitarren und das funktioniert wirklich bestens und bohrt sich richtig extrem in die Gehörgänge. Bis jetzt das absolute Highlight des Albums. Es folgt nun mit "Take 'em down" eine Nummer, die zum großteil auf die Gitarren verzichtet und dafür aber Banjo Rhytmen einsetzt. Ein typischer Song für einen irischen Volkstanz und das macht natürlich gute Laune. Als Titel Nummer 10 empfielt sich "Sunday Hardcore Matinee", welcher alte Hardcore Bands huldigt und mächtig auf das Gaspedal drückt.

Weiter geht es mit "1953", welcher uns wieder einmal in ruhigere Gefilde entführt und welcher die Seele schon fast streichelt mit seiner Melodie. Textlich überzeugt der Song ebenfalls. Dazu kommt, dass es kaum einen Song auf dem Album gibt, der so extrem zum schunkeln einlädt...ich bin sicher der Song kommt hier in Köln gut an *fg*. Es folgt mit "Peg O' my Heart" ein weiteres Highlight des Albums, denn der Boss himself gibt hier ein Gastspiel. Richtig gelesen, Bruce Springsteen unterstützt die Murphys bei dieser Nummer und sein Gesang passt perfekt in das Ambiente und macht den Song definitiv zu einem der stärksten auf dem Album. Song Nummer 13 schließlich und somit auch der letzte dieses Albums, trägt den Namen "The Irish Rover" und ist ein ganz traditioneller Song, was daran liegt, dass es ein irischer Standard ist. Diesem wurde hier eine klare Punk-Rock Infusion verpasst und es rockt zum Abschluss noch einmal so richtig. So muss ein Albumabschluss klingen.

Fazit: Dropkick Murphys liefern hier ein mehr als grundsolides Album ab, welches einen zum einen nach Irland entführt, zum anderen aber eben auch zum heftigen Headbangen einlädt! Man kann hier wirklich keinen Kritikpunkt ausmachen, außer eventuell, dass der Sänger nicht immer ganz verständlich ist, aber wer will das schon beim saufen?

Wertung: 9/10


AB III
AB III
Preis: EUR 5,99

5.0 von 5 Sternen 5 Sterne...abgerundet., 24. Juli 2011
Rezension bezieht sich auf: AB III (Audio CD)
Das Album beginnt mit "Slip to the Void" und zwar recht ruhig, da Myles Kennedy die ersten Zeilen fast schon flüstert. Im Anschluß nimmt der Song aber an Fahrt auf und erweist sich als schön krachender Opener! Auch "Isolation" ist richtig laut und rockt gewaltig. Sogar noch ein Stück härter als der Opener. Der dritte Track "Ghosts of Days gone by" orientiert sich dann eher am Mainstream und an Creed beispielsweise, überzeugt aber ebenfalls durch eine tolle Melodie und den großartigen Myles Kennedy! "All Hope is gone" ist ebenfalls etwas ruhiger, ja fast schon eine Ballade, hat aber wunderschöne Gitarrenriffs und der Gesang passt auch hier perfekt ins Gesamtbild! Mit "Still remains" schmeißt die Band dann wieder ein heftig rockendes Stück ein, so dass auch abwechslung reinkommt. Sehr geil!

"Make it Right" macht es dann auch right! Ein toller Song mit schönem Text! Vor allem der Refrain gefällt mir hier außerordentlich gut. "Wonderful Life" ist eine richtig gute Ballade geworden, die vor allem von Kennedy's Stimme getragen wird! Der Song könnte durchaus auch in nem Film gespielt werden. Ganz starkes Stück! "I know it hurts" packt kurz danach direkt wieder die Gitarren aus und lässt es richtig krachen! Auch hier stimmt das Gesamtpaket eindeutig! "Show me a Sign" dürfte wohl der melancholichste Song auf dem Album sein. Der Song bewirkt bei mir eine ähnlich Stimmung wie "Blackbird" auf dem Vorgänger! Super Song! "Fallout" könnte dann auch abgesehen von der Stimme von Creed stammen, was den Song aber nicht schlecht werden lässt, ganz im Gegenteil, denn Alter Bridge streuen hier eindeutig ein Paar Elemente ein, die weitaus düsterer sind, als das was man von Creed kennt.

Weiter geht es mit "Breathe again". Der Song ist ebenfalls recht ruhig gehalten und wartet mit einem Refrain der Extraklasse auf! Auch hier enttäuschen mich die Jungs nicht. Weiter geht es mit "Coeur d'Alene", dessen Titel französisch anmutet, der sich aber als weitere schön rockige Nummer herausstellt und gute Laune versprüht! Mit "Life must go on" erwartet uns dann eine weitere Ballade auf dem Album. Auch hier zeigt Myles, dass er in Balladen voll in seinem Element ist! Tolle Melodie und toller Text! "Words darker than their Wings" bildet schließlich den Abschluß des Albums. Der Song ist recht ruhig und ist auch im weiteren Verlauf nicht ganz so stark wie die anderen Tracks des Albums. Er ist auf keinen Fall schlecht, aber irgendwie passt hier einfach nicht alles so gut zusammen, wie es bei den anderen Songs der Fall ist.

Fazit: Bis auf den letzten Track ist den Jungs ein weiteres richtig gutes Album gelungen und nach nunmehr 3 voll überzeugenden Alben bezeichne ich mich endgültig als Fan der Band. Sollten die Jungs nach Köln touren, können sie sicher sein mich im Publikum zu erblicken! Wie immer gilt auch hier, wer AB noch nie mochte, den wird auch dieses Album nicht umstimmen, an alle anderen: Holt euch das Album!!!

Wertung: 9,5/10


Pins and needles
Pins and needles
Preis: EUR 21,99

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sehr gutes Album!!!, 24. Juli 2011
Rezension bezieht sich auf: Pins and needles (Audio CD)
Erst einmal muss ich anmerken dass mir das Cover sehr gut gefällt, das sieht richtig geil aus vom Artwork her. Aber okay, starten wir mit dem Album. Den Anfang macht der Song "In the Dark" der direkt mit knallharten Gitarrenriffs beginnt, nach den Gitarren wird es wieder etwas ruhiger und der Song wird von der Stimme von Chibi getragen und zeigt eigentlich alle Trademarks von TBM auf. Starker Auftakt! Mit "Always" geht es dann etwas verträumt weiter bevor auch hier die üblichen Trademarks der Band einsetzen, welche aus Synthie Klängen und Gitarrenriffs bestehen, hinzu kommt die tolle Stimme von Chibi. Auch Nummer 2 enttäuscht nicht! Song Nummer 3 trägt den Namen "Pale" und beginnt mit dem Sound einer Audio-Kassette die in den Recorder eingelegt wird, nette Idee. Der Song ist ebenfalls sehr stark, wenn auch etwas langsamer als die 2 ersten. Weiter geht es mit "Control", der wieder mehr Geschwindigkeit aufzuweisen hat und ebenfalls auf ganzer Linie überzeugt. "Shallow Grave" entführt einen dann mit seinen Klängen in eine Traumwelt und es fällt schwer wegzuhören.

"Sideways" beginnt mit einer Glockenspielartigen Melodie und überzeugt im nachfolgenden ebenfalls. "Midnight" erweist sich als sehr dynamischer Song, der wahrscheinlich so manche Tanzflächen füllen wird. Super Arbeit auch hier! Es folgt der Titeltrack "Pins and Needles", welcher von Anfang an mächtig auf die Scheiße haut, bevor er dann dem tollen Gesang von Chibi weichen muss. Track Nummer 9 trägt den Namen "Two Hearts" und ist ebenfalls sehr dynamisch geraten, allerdings zeitgleich auch etwas düsterer als die Vorgängernummern. Mit "Sleepwalking" nähern wir uns nun dem Ende des Albums und wieder werden wir von tollen harten Gitarrenriffs empfangen! Und wenn Gitarren im Spiel sind, dann lässt die Band es auf diesem Album auch ordentlich krachen!

Den Abschluss bildet die hymnische Ballade "Secret", welche auf den Gesang ihrer starken Frontfrau bauen kann! Auch hier erlaibt sich die Band keinen Fehler! Leider endet das Album damit auch schon...ich hätte gerne noch 10,20,30 Songs mehr gehabt...aber ich bin ja auch gierig

Fazit: Ich wüsste nicht was ich kritisieren könnte, denn es gibt einfach nichts! Die Produktion stimmt bis ins letzte Detail und erlaubt sich keinerlei Fehler. Zu den Trademarks der Band gesellen sich unzählige weitere neue Details, die jeden der Songs bereichern. Auch der Gesang von Chibi ist nochmal eine Spur besser als auf dem Vorgängeralbum! Wer den Sound der Band mag, der wird von diesem Album begeistert sein, wie ich es bin. Wer it der Musikrichtung nichts anfangen kann, wird diesem Review natürlich wohl kaum zustimmen In meinen Augen jedenfalls ein durch und durch perfektes Album.

Wertung: 10/10


Rebell Ohne Grund
Rebell Ohne Grund
Preis: EUR 16,99

14 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Meisterwerk des Prinzen!, 28. Januar 2011
Rezension bezieht sich auf: Rebell Ohne Grund (Audio CD)
Der erste Track auf dem neuen Album heißt "Bombenwetter" und fängt sehr ruhig an. Prinz Pi stellt sich erst einmal vor und heißt den Zuhörer herzlich auf seinem neuen Album Willkommen. Seine Raps sind hier mehr gesprochene Phrasen als Rap, die Reime bleiben aber trotzdem nicht außen vor. Schon hier merkt man ihm eine gewisse rebellische Haltung an. Schöner Introtrack der Lust auf mehr macht. Weiter geht es mit dem Song "Der neue IGod", welcher schon beim Beat ankündigt, dass es hier wesentlich flotter zugehen wird. Pi flowt hier wirklich grandios und es macht riesige Laune ihm zuzuhören. Die Reime sind originell und auch immer wieder sehr humorvoll! Volltreffer! Nun folgt der vorab bereits veröffentlichte Song "Du bist", der ein Liebessong ist und laut Pi "stellvertretend für die eine große Liebe sein soll". Der Beat passt und Pi spricht hier mit Sicherheit sehr vielen Menschen genau aus der Seele. Erneut ein Volltreffer! Weiter geht es mit "Virus" welches von Gitarrenklängen begleitet wird. Auch hier ist Pi teilweise schön Sozialkritisch und verpackt das Ganze in einem tollen Flow. In meinen Augen gibt es auch hier wieder einen absoluten Volltreffer! "Generation Porno" ist dann eine Liebeserklärung an die Jugend und Pi flowt hier als gäbe es kein Morgen. In solch einer Geschwindigkeit hat man ihn schon lange nicht mehr erlebt.

Auf seinem nächsten Song "Krieg @ Home" bekommen wir dann zum ersten Mal Feature Gäste präsentiert, in Form von E-Rich und Chefkoch, die ich beide nicht wirklich kenne. Der Part von Pi ist gewohnt gut und sehr kritisch, allerdings machen auch die 2 Gäste eine sehr gute Figur und wandeln auf den Spuren von Pi, auch wenn sie dessen Klasse nie ganz erreichen! Weiter geht es mit "Drei Kreuze für Deutschland" welche von Opfern des Krieges handelt.Trauriges Storytelling, aber perfekt rübergebracht. Mit "Etc." geht es dann weiter und wieder schafft Pi es vielen Menschen aus der Seele zu sprechen. Toller Song, wenngleich nicht überragender Beat. "Schlaflied" heißt dann der nächste Song auf diesem Album und wieder haben wir es mit einem klasse Song zu tun, der sich mit Themen der Allgemeinheit auseinandersetzt. Als nächstes erwartet uns das "Wunderkind" und Pi wandelt weiterhin konstant auf dem Niveau, dass er schon seid dem Anfang des Albums seinen Zuhörern zeigt.

Song Nummer 11 hört auf den Namen "Marathon Mann" und kommt mit einem Beat daher der zuerst etwas ungewöhnlich ist, aber sich schnell zu einem richtig starken Ding entfaltet. Mit "Eifer und Sucht" bringt Pi dann einen Song, der etwas ruhiger daherkommt, aber nicht minder ernst als die vorherigen. Toller Text wieder einmal. Weiter geht es dann mit "Wieder und wieder", welcher ebenfalls etwas ruhiger ist aber einen Refrain der Extraklasse zu bieten hat. Mit "Königin von Kreuzberg" dröhnen dann wieder die Gitarren aus den Boxen und es kommt wieder mehr Tempo in das Album. Der Song macht richtig Laune, was nicht zuletzt an den richtig tollen Gitarrensounds liegt und natürlich an Pi's genialen Flow. Es folgt "Rand II", auf welchem wir wieder einmal Feature Gäste begrüßen dürfen. Dieses Mal dürfen Frauenarzt und Timi Hendrix zeigen was sie können. Pi selbst sagt, es sei ein Song darüber wie man eine Party macht wenn die Welt vor dem Abgrund steht und genau so hört der Song sich auch an. Er gibt Lust zu tanzen. Timi Hendrix zeigt dann dass er durchaus was kann, das wahre Highlight dieses Songs ist aber Frauenarzt, der einfach einen unvergleichbaren Style hat und diesen voll auslebt.

Track Nummer 16 hört auf den Namen "Morgengrauen" und wieder einmal begrüßen wir 2 Feature Gäste, allerdings auch die letzten des Albums. Dieses Mal sind Raf Camora und Mudi an der Reihe. Die Parts von Mudi sind inhaltlich ziemlich gut, aber von der Technik her gefällt mir der Mann gar nicht so gut. Raf Camora hingegen gefällt mir mit jedem Song von ihm den ich höre immer besser. Der Mann kann was. "Laura" dürfte dann wohl der persönlichste Song des Albums sein, in dem es um eine Ex-Freundin von Pi geht, die sich selbst umgebracht hat. Laut eigener Aussage hat Pi 5 Jahre an dem Song gewerkelt. Der Beat passt perfekt zum traurigen Thema. Anspieltipp! Zum Abschluss des Albums gibt es dann "Beweis dagegen", der das Album perfekt abschließt und sehr Oldschool daherkommt, was positiv hervorzuheben ist! Auf dem Song gibt Pi eine Menge Props an alle, die er gut findet.

Fazit: In meinen Augen ist es das bislang stärkste Album, das Pi bisher rausgebracht hat! Es gibt keinen einzigen "Skip" Titel und mehrere Songs die wirklich gut zum nachdenken anregen, so wie man es von Pi gewohnt ist! Pi selbst sagte "Vorher hab ich immer so rumgewurstelt und jetzt ist es halt auf den Punkt gebracht." und genau dieser Eindruck verhärtet sich nachdem man das Album gehört hat. Ganz großes Kino vom Prinzen!

Wertung: 9,5/10


Scream
Scream
Preis: EUR 14,27

0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Sehr gut, aber eben nicht glänzend..., 26. August 2010
Rezension bezieht sich auf: Scream (Audio CD)
"Let it die" heißt der erste Song des neuen Albums und der fängt direkt mit coolen Trommelklängen an, die für Ozzy doch recht ungewöhnlich sind. Die Gitarrenklänge die nun folgen lassen die Drums jedoch verschwinden und in dem Moment wo Ozzy beginnt mit elektronisch verzerrter Stimme zu singen hat sich die Sache sowieso gegessen und aus einem tollen Anfang wurde leider nichts gemacht! Es folgt "Let me hear you scream", der wohl auch als Titelsong gelten darf. Der Song rockt direkt von Begin an mächtig los und Ozzy macht auch gesanglich eine viel bessere Figur als im ersten Track. Der Refrain sorgt dann für richtig Kopfnicken und mitsingen! Tolle Nummer! Der dritte Track trägt den Namen "Soul Sucker" und irgendwie hört sich der Song auch genau danach an. Der Song kommt zwar etwas schleppend daher, hat man sich daran aber erst einmal gewöhnt, macht der Song richtig Laune.

Es folgt "Life won't wait", welches man wohl als Halbballade bezeichnen darf da der Song kurzzeitig auch mal etwas Gas gibt. Dennoch klingt das Ganze zu sehr nach Popmusik und nicht nach Rock! "Diggin me down" begint dann extrem balladesk und man erwartet eigentlich wieder eine solche Popballade wie zuvor, nach 1 Minute dann aber ein unerwarteter Break und der Song gibt plötzlich richtig Gas! Allerdings möchte man doch wissen wieso "Jesus zurückkommen soll", denn laut Bibel ist dann erst richtig die Hölle los wenn der zurückkehrt! An sich ist der Song aber perfekt umgesetzt! Der inzwischen 6. Song "Crucify" zeigt uns dann einen Ozzy in Topform (Und das mit inzwischen 60 Jahren^^). Hier passt einfach alles, sowohl musikalisch als auch textlich gesehen!

"Fearless" ist dann wieder so ein Track wo alles stimmt und inzwischen fängt das Album an richtig Laune zu versprühen! Mit "Time" folgt dann ein Song den man als Mittelmaß bezeichnen kann. Nichts Ganzes und irgendwie auch nix halbes! Der Song ist okay, aber eben nicht berauschend! "I want it more" beginnt dann direkt mit einem Gitarrengewitter, wie man es schon lange nicht mehr bei Ozzy gehört hat. Leider sinkt der Song dann etwas ab und hält nicht die hohen Ansprüche die er sich selbst stellt! Dennoch ein guter Song, wenn auch kein hervorragender.

Song Nummer 10 "Latimer's Mercy" beginnt für mich mit dem besten Intro des Albums und ist ziemlich düster geraten. Für mich bislang das Highlight des Albums! Zwar braucht der Song ein bisschen Zeit um sich zu entwickeln, wächst dann aber enorm. Mit "I love you all" endet das Album dann auch schon nach 11 Songs. Leider ist der knapp 1 minütige Abschluß viel zu kitschig geraten und das nervt extrem!

Fazit: Das neue Album ist zwar besser geraten als "Black Rain", kommt allerdings ebenso wie dieses nicht aus dem Mittelmaß heraus. Die großen Zeiten von Ozzy sind lange vorbei (Bis auf 3-4 Ausnahmen auf dem Album) und dieses Album wird daran wahrscheinlich wenig ändern. Wer Ozzy Fan ist, sollte aber dennoch nicht auf das Stück verzichten, denn wer den Osbourne mag, der wird natürlich auch das neue Album mögen (Vor allem weil es einen Tick besser als das letzte ist!).

Wertung: 7,5/10 --> sprich 3,7/5, also 4 Sterne aufgerundet xD


The Final Frontier
The Final Frontier
Preis: EUR 9,99

5 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Riesige Platte!!!!, 26. August 2010
Rezension bezieht sich auf: The Final Frontier (Audio CD)
Das Cover sieht schon einmal sehr klassisch aus. Erinnert an so manche alte Platte von Maiden. Den Beginn macht der Song "Satelitte 15...The final Frontier", der aus 2 Teilen besteht und insgesamt eine Lauflänge von 8:41 Minuten vorzuweisen hat. Der erste Teil ist als Intro anzusehen, man hört immer wieder wie mit den Gitarren gespielt wird, mal diese und mal jene Melodie. Das schöne daran ist aber vor allem eins...dieses Intro steigert die Vorfreude auf das was kommen mag extrem! Nach fast 5 Minuten geht es dann auch mit dem zweiten Teil The final Frontier los. Ein typischer Maiden Song, der vor allem von den Melodie und dem hervorragend aufgelegten Sänger lebt. Und wieder einmal...der Song erinnert sehr an gute alte Zeiten! Vor allem der Refrain bleibt im Ohr, was wohl auch daran liegt dass er einfach aus den Worten "The final Frontier" besteht. Toller Anfang jedenfalls. Weiter geht es nun mit dem Song "El Dorado", der auch wieder Mal eine Lauflänge von fast 7 Minuten vorzuzeigen hat. Der Song war bereits im vorraus veröffentlicht worden und hat einen gnadenlos auf das vorbereitet was folgen wird: Ein Rockalbum der extraklasse! Wer bei "El Dorado" nicht mit dem Kopf nickt ist selbst schuld. Der dritte Song "Mother of Mercy" erinnert von Anfang an, an alte Maiden Zeiten die längst vergangen schienen. Sehr toller Song mit einigen Gänsehautmomenten. Für mich vielleicht der Song des Albums!

"Coming Home" heißt der vierte Song des Albums und der lässt es zum ersten Mal etwas ruhiger angehen. Klare Ballade von Maiden (Wenn auch Powerballade...is schließlich Maiden!). Funktioniert aber bestens, denn Mr. Dickinson hat eine klasse Stimme und ein tolles Gefühl für sowas. "The Alchemist" geht dann von der ersten Sekunde voll ins Ohr und zeigt auch von Anfang an dass er ein Song der schnelleren Sorte ist. Schon der Name des nächsten Stücks lässt irgendwie etwas episches erwarten: "The Isle of Avalon". So ist die Lauflänge von über 9 Minuten dann auch keinesfalls überraschend. Der Song beginnt schön langsam und zeigt den heutigen Musikern wie so ein langsamer Aufbau eines Stücks aussehen muss, dass später dann voll in die Breschen schlagen wird. Denn genau das tut "The Isle of Avalon" nach dem Anfang, man steigert die Geschwindigkeit und haut voll rein! Macht Laune.

Mit "Starblind" hat man wieder das Gefühl mittendrin in der Vergangenheit von Maiden zu sein. Melodien und auch Gesang erinnern sehr an Songs die man schon einmal gehört hat. Das macht das Ganze aber nicht schlecht...als Fan ist man froh darüber dass Maiden endlich wieder endgültig wie Maiden klingt!!! Der nächste 9 Minuten Song steht dann mit "The Talisman" an. Auch der Song fängt langsam an und erzählt dabei eine Geschichte, dann plötzlich Bruch und volle Geschwindigkeit! Hammer Song! Der vorletzte Song des neuen Albums trägt den schönen Namen "The Man who would be King" und geht auch 8:28 Minuten lang. Der Song gehört definitiv zum besten was das Album zu bieten hat. Tolles Storytelling und vor allem wunderschöner Song! Zum Abschluß schenkt Iron Maiden den Fans dann noch einen Song der eine Lauflänge von über 11 Minuten besitzt. "When the wild Wind blows" heißt das letzte Versatzstück des neuen Albums und das hat das Potential zu einem ganz großen Live Kracher. Einer der Songs der wahrscheinlich immer und immer gespielt werden wird auf Konzerten!

Fazit: Leider endet das Album dann auch an dieser Stelle nach nur 10 Songs. Und das ist vielleicht auch der einzige Kritikpunkt der einem als Fan einfallen will, denn das neue Album besticht durch Qualität und einen enormen Bezug zur eigenen Vergangenheit. Wer Iron Maiden erleben wollte wie sie sind, der ist mit diesem Album bestens bedient. Wem Maiden noch nie gefiel, der sollte natürlich die Finger weglassen, denn ihm werden sie dann auch jetzt nicht gefallen. Und wer sich nur was kurzes für zwischendurch anschaffen will, der sollte auch vom Album ablassen, denn die Songs erfordern oftmals etwas Geduld.

Wertung: 9/10


Recovery
Recovery
Preis: EUR 12,49

2 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Good old Eminem is back..., 26. August 2010
Rezension bezieht sich auf: Recovery (Audio CD)
Der König des Raps, der Messiahs des Hip-Hops...es gibt so manche Superlative, die alle nur den Herrn aus Detroit/Michigan beschreiben. Auf jeden Fall gehört er zu den talentierteren unter all den Rappern. Und nach seinem letzten Flop "Relapse", den ich persönlich im übrigen nicht als einen solchen sehe, lässt er nun mit "Recovery" die Genesung folgen. Und was wurde im Vorraus nicht wieder diskuttiert: Die Features passen nicht. Okay, wenn man die Featureliste liest ist man zunächst etwas überrascht dort Namen wie Pink oder Rihanna zu lesen, doch gerade Rihanna passt perfekt ins Hip-Hop Business rein. Außerdem hat sich Eminem mit Lil' Wayne, wohl einen der angesagtesten Rapper zurzeit an Bord geholt. Aber genug des Vorgeplänkels, fangen wir lieber mit dem Album an.

Und das fängt mit dem Titel "Cold Wind Blows" an. Simpler Just Blaze Beat, der hier genau passt. 5 Minuten lang rappt sich Em hier in Rage und benutzt hier allerlei Schimpfwörter, mit denen er auf das was noch folgen wird einstimmt. Em technisch perfekt wie schon lange nicht mehr!!! Der Inhalt ist da nebensächlich. Weiter geht es mit "Talkin' 2 Myself", welches ebenfalls wieder einen recht simplen Beat hat, doch wer braucht schon großes Drumherum, wenn der Hauptakteur ohnehin die gesamte Aufmerksamkeit auf sich selbst lenkt? Da fällt auch kaum weiter auf dass Kobe hier einen guten Featurepart im Refrain abgibt. Wie schon beim ersten Song zeigt sich Em auch hier textlich in absoluter Hochform! "On Fire" dient vor allem dem Zweck zu zeigen was für ein Virtuose Em hinter dem Mic ist. An alle Wrestling Fans: Der Song enthält einen netten Seitenhieb auf Brooke Hogan

Mit "Won't back down" folgt dann das Pink Feature! Pink selbst taucht hier allerdings nur im Refrain auf. Der Beat ist recht rockig gehalten, was den Besuch von Pink demnach rechtfertigt. Was Em aus dem Beat rausholt ist wieder einmal großartig. Der Mann beweist dass er absolut nichts verlernt hat. "W.T.P." was die Kurzform für "White Thrash Party" ist zeigt Eminem dann etwas intensiver auf die Frauenwelt eingehen und dabei für den einen oder anderen Lacher sorgen. Amüsanter Song! Der nächste Song beginnt dann völlig überraschend für mich mit der Stimme von Ozzy Osbourne, der hier "I'm going through Changes", Titel des Songs, trällert. Die Überraschung gelingt und passt perfekt zu einem sehr emotionalen Song von Eminem, der in manchen Momenten sehr an "Stan" erinnert.

"Not afraid" dürfte inzwischen so ziemlich jedem bekannt sein. Sehr radiotauglicher Song und wahrscheinlich gerade deswegen als erste Singleauskopplung ausgewählt worden. Eminem zeigt hier weshalb er so viele CD's weltweit verkaufen konnte: Er ist massenkompatibel! Weiter geht es mit "Seduction" und dem bislang schwächsten Song meiner Meinung nach. Irgendwie wirkt der Song langweilig und man bekommt Lust den Skip Knopf zu drücken, weil man von Eminem nach den ersten Songs viel mehr erwartet, was nicht heißt dass er hier eine schlechte Leistung bringt, denn das tut er auch hier nicht. Zu Beginn von "No Love" hört man die Stimme von Haddaway der "Don't hurt me, No more" trällert. Wieder einmal überrascht Eminem mit einem ziemlich coolen Sample, vor allem für mich als Eurodance Fan! Anfangen tut jedoch Lil' Wayne, der genau den richtigen Featurepart für diesen Song abzugeben scheint. Seine lässige Art passt hier genau! Aber das ist Nichts im Vergleich zu dem was Eminem im Anschluß aus dem Song rausholt! Ganz großes Kino und eines der Highlights auf dem Album!

"Space Bound" heißt der inzwischen zehnte Song des neuen Albums. Der Song fängt mit einem ruhigen Beat an und Eminem der in Highspeed genau über diesem Rappt. Der Song wird dann Stück für Stück etwas intensiver. Dann kommt "Cinderella Man" und der beginnt mit einem klassischen Händeklatsch Beat und Chorgesang. Ungewöhnlich zunächst, aber schon nach kurzer Zeit nickt der Kopf mit und man genießt einfach nur wie Eminem auf dem Beat rappt. Nerven tut lediglich das immer wieder eingeschobene "Cinderella Maaaan, Cinderella Maaaan!". "25 to Life" fängt mit einem wunderschönen Refrain an, wo ich leider nicht weiß wer den singt...die Frau hat jedenfalls eine schöne Stimme. Eine Gitarre im Hintergrund und ein ruhig drumender Beat bilden das Gerüst des Songs...doch worauf achtet man wieder einmal viel mehr? Richtig auf Eminem selbst, der hier wieder einmal nichts anderes als die absolute Topform abruft.

"So Bad", von Dr. Dre produziert, liefert uns einen Brecher der ganz klassischen Machart. So kennt man Eminem von früher. Insgesamt einer der etwas ruhigeren, aber nichtsdestotrotz besseren Songs. Titel Nummer 14 trägt dann den Titel "Almost Famous" und besticht durch einen ungewöhnlichen aber durchaus sich ins Ohr fressenden Refrain. Eminem selbst zeigt sich auch hier in Topform, etwas anderes erwarte ich auf diesem Album inzwischen auch gar nicht mehr! "Love the Way you lie" bietet uns mit Rihanna den letzten Feature Gast des Albums. Und wie ich persönlich es erwartet habe harmoniert der Gesang von Rihanna im Refrain perfekt mit den Lines von Eminem in den Strophen. Eines der Highlights meiner Meinung nach...aber ich steh auch auf Rihanna

Wir nähern uns mit großen Schritten dem Ende dieses Albums. "You're never Over" heißt der vorletzte Track des Albums. Der Track fängt hoffnungsvoll an mit einem coolen Beat und Eminem liefert textlich auch wieder einmal eine klasse Leistung ab, aber irgendwie springt der Funke dann doch nicht über. Den Abschluß bietet dann der Track "Untitled" und der Beat und die Melodie hören sich wirklich nach Abschied an, daher ein gut gewählter letzter Track, auf dem Eminem sich in ganz großer Manier verabschiedet und noch einmal alles abruft!

Fazit: Eminem ist zurück und zwar besser als je zuvor könnte man meinen. Die ganze große Melodiosität wie er sie früher hatte, ist ihm zwar abhanden gekommen, aber textlich und sprachlich ist der Mann stärker als jemals zuvor in seiner Karriere!!!

Wertung: 9/10


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