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Rezensionen verfasst von
Daniel Lefebvre "MFG Daniel" (Neu Ehrenfeld, Köln)

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The Oracle
The Oracle
Preis: EUR 5,99

6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Endlich wieder richtig Wut zu spüren..., 26. August 2010
Rezension bezieht sich auf: The Oracle (Audio CD)
The Oracle heißt nun also ihr inzwischen fünftes Album. Man legt die Platte also ein und drückt auf den Play Knopf. Bereits beim ersten Song "Crying like a Bitch" wird einem klar welche Band man hier im Player hat. Godsmack ist und bleibt Godsmack, soviel steht fest! Etwas abgefuckter und wütender als auf dem letzten Album klingen sie. Auch auf dem zweiten Song, der "Saints & Sinners" (Ursprünglich auch der geplante Titel des Albums) heißt, beweisen sie dies. Bislang klingen die Songs typisch nach Godsmack und unterscheiden sich doch auf sehr erfreuliche Weise voneinander.

Der Name "War & Peace" lässt dann etwas sehr rockiges vermuten und die ersten Riffs geben der Vermutung recht. Der nächste Song auf der Liste trägt den Namen "Love-Hate-Sex-Pain" und man denkt sich "Oh...was erwartet mich jetzt?", doch eigentlich folgt nun der erste etwas ruhigere Godsmack Song. Wobei ruhig nur als relativ anzusehen ist, denn so richtig ruhig ist natürlich auch dieser nicht wirklich, aber im Vergleich halt schon . Davon abgesehen ein richtig guter Song, der vor allem im Endviertel sehr viel Abwechslungsreichtum offenbahrt.

Es folgt meiner Meinung nach der absolute Höhepunkt der Scheibe. "What if" ist der legitime Nachfolger zu "Voodoo" und "Voodoo Too". Man experimentiert hier sehr viel mit psychedelischen Sounds und schafft dadurch ein knapp 6 Minütiges Stück, welches sich ins Hirn einbrennt. Ganz starker Song! Es folgt der Song "Devil's Swing" und Godsmack überrascht einmal mehr. Der Song klingt irgendwie ganz nach ihnen, dann aber wieder doch nicht. Wer schön zuhört wird gar eine Mundharmonika vernehmen.

Das siebte Stück auf der neuen Godsmack Platte trägt den Titel "Good Day to Die" und rockt von Anfang an gut los. Man kann sich bei dem Song so eine richtige Hochgeschwindigkeits Verfolgungsjagd auf einem Highway mit Schießerei vorstellen (*lach*). Ein richtiger Genickbrecher. "Weiter geht ebenso rockig mit "Forever Shamed". Hier dreht man gar noch eine Spur auf möchte man zunächst meinen, doch der Song wechselt zwischen etwas ruhigeren Passagen in den Strophen und richtig heftig rockenden Passagen im Refrain!

Weiter geht es mit "Shadow of a Soul". Der Song beginnt mit einer kleinen Gitarrenmelodie, welche zunächst nur sehr leise ist und sich dann in der Lautstärke steigert an. Dann folgt ein Riffgewitter und der Song beginnt. Irgendwo hat man zwar auch das schon einmal von Godsmack gehört, und dennoch freut man sich dass man genau dies hört. Schließlich folgt mit "The Oracle" der Titelsong des Albums. Ein über 6 Minütiges Instrumentalwerk der Band. Zu Beginn des Songs kann man ganz klar die Metallica Einflüsse der Band heraushören und zwar deutlicher als in jedem anderem Stück auf dem Album. Man merkt deutlich dass die Jungs Spaß daran hatten einfach mal drauflos zu spielen. Herausgekommen ist ein richtig schöner Instrumentalsong.

Das normale Album endet an dieser Stelle schon, doch da auf der Special Edition noch 3 weitere Songs vorhanden sind, will ich auch auf diese noch eingehen. Den Anfang macht hier der bereits im Vorraus veröffentlichte Song "Whiskey Hangover". Der Name lässt bereits richtig rohen Rock vermuten, und genau den bietet einem die Band dann auch. "I blame You" ist dann einer der Songs, bei denen man versteht weshalb er es nur auf die Special Edition geschafft hat. Der Song ist zwar nicht schlecht, bietet aber bei weitem nicht die Qualitäten, welche die anderen Songs aufweisen. Und extra für die ITunes Version des Albums gab es schließlich noch den Song "The Departed" und ich muss sagen ich bin restlos überzeugt. Der Song ist ein psychedelisches Überbrett. Dagegen wirken Songs wie "Voodoo" sogar schon fast schwach. Wer die Möglichkeit bekommt den Song zu hören, der sollte sie sich nicht entgehen lassen! Abschließend sei zu sagen, dass Sully Erna es nach wie vor versteht seine Stimme perfekt und passend zu den Songs einzusetzen.

Fazit: Godsmack sind wütender geworden und dass ist auch verdammt gut so. Klangen sie doch auf dem Vorgänger "IV" noch etwas ruhig und brav, so beweist die Band mit diesem Album dass sie noch dicke Eier in den Hosen hat. Von mir gibt es für das neuste Output der Band jedenfalls eine klare Kaufempfehlung.

Wertung: 8,5/10
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Mar 15, 2014 12:18 PM CET


Ballon D'or
Ballon D'or
Wird angeboten von cd-andrae
Preis: EUR 2,53

2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Nicht so gut wie die Vorgänger..., 26. August 2010
Rezension bezieht sich auf: Ballon D'or (Audio CD)
Lange hatte man auf das neue Output von Frankreich's zurzeit wohl angesagtesten Rapper warten müssen, doch nun war es so weit. Im vorraus gab es bereits die beiden Songs Mort ou Vif und Dangereux zu hören, welche das neue Album ankündigen sollten. Und beim Hören der beiden Songs wurde einem glatt wärmer ums Herz. Die Songs zeigten einen Sinik in Bestform, der mit den Reimen um sich wirft als wäre er niemals weggewesen. Inhaltlich geht es hauptsächlich darum dass Sinik der Beste von allen ist. Das ist zwar nichts Besonderes, aber wenn man es so vorträgt wie der Franzose es tut, dann ist das auch nicht unbedingt etwas Schlechtes. Die Vorfreude auf das was kommen sollte war also riesig. Als das Releasedatum dann endlich da war, konnte ich es kaum erwarten die Platte in den Händen zu halten. Ich legte die CD also in den Player und fing an zu hören. S.I.N.I.K. Mikaze, so der Name des ersten Songs, der einen Anspielung auf das Wort Kamikaze enthält. Nettes Wortspiel, viel mehr bietet der Song dann aber leider nicht und bleibt somit nur Durchschnittsware. Der zweite Song Adrenaline zeigt einen Sinik der etwas schneller als gewöhnlich rappt, leider bleiben die Inhalte aber langweilig und auch sons bietet der Song nichts neues. Ich starte nun den dritten Song "Mauvaise Graine" und werde als erstes von einem Evanescence Sample überrascht! Hmmm...das klingt tatsächlich richtig gut. Auch textlich zeigt sich Sinik hier endlich wieder von seiner privaten Seite und erzählt eine Geschichte aus seinem Leben. Genau aus diesem Grund wurde dieser Mann groß! Kurzum "Mauvaise Graine" ist der erste Glanzpunkt den Sinik hier setzt. Weiter geht es mit "Le Banc des Accusés". Nach dem guten letzten Song verfällt Sinik hier leider wieder zurück in das Mittelmaß, welches er zu Begin des Albums zelebrierte. Mit "Zone Abandonnée" kommt dann auch der erste Feature Song des Albums. Geholt hat sich Sinik zu diesem Zweck Soprano, der sich in Frankreich zuletzt einen Namen machen konnte. Und der Junge beweißt hier dass er wirklich über einen außerordentlichen Flow verfügt. Auch Sinik zeigt sich auf diesem Song wieder in Topform. Der Refrain weiß außerdem mitzureißen und ist ein echter Ohrwurm. Daumen nach Oben also. Mit "Paroles d'Hommes" kommt nun bereits der sechste Song und wieder verfällt Sinik zurück ins Mittelmaß, in welches er eigentlich gar nicht gehört. "Tête à Tête" mit L.E.C.K. ist ebenfalls ein zeimlich belangloser Song der einfach nur so vor sich dahinplätschert. Mit "4-4-2" kehrt der Franzose dann endlich wieder zu seinen Stärken zurück. Tolle Wortspiele reihen sich aneinander und Sinik flowt perfekt auf dem Beat. "Le Goût du Goudron" mit Cifak und Sixcoups MC, zeigt sich gar als absoluter Reinfall. Der Song ist zu keinem Zeitpunkt abwechslungsreich und weißt auch nie zu fesseln. Niemand macht seine Sache chlecht, aber gut ist es deshalb eben noch lange nicht! Für den zehnten Song "Inesperée" hat sich Sinik dann mit Kayna Samet eine alte Bekannte zurück ins Boot geholt, und wie schon damals, so funktioniert das Duo auch diesmal bestens. Sinik macht hier wieder Mal einen Song der sich als perfekte Mischung zwischen Pop und Rap Song herausstellt. Es folgt "Dialogue de Sourd", welcher sich als weiterer Mittelmaß Song herausstellt und ebenfalls eigentlich belanglos ist. Nun folgt "Gladiateurs" und der Song beginnt gleich Mal mit einem orientalischen Discobeat, der einen direkt zum rumtanzen einlädt. Auch der komplett in arabischer Sprache gehaltene Anfang passt hier wie die Faust aufs Auge. Im Grunde feiert Sinik in diesem Song sich selbst und sein Ursprungsland Algerien. Insgesamt ist es einer der besseren Songs auf dem Album, weil er sich als abwechslungsreich erweist. Die 2 letzten Titel auf dem Album sind dann auch schon die bereits im vorraus verröffentlichten "Dangereux" und "Mort ou Vif". Nach dem Durchhören des Albums muss ich also feststellen dass der Franzose leider nachgelassen hat! Wie groß waren die letzten 3 Alben doch nur, doch ich schätze irgendwann bricht halt jeder Künstler einmal ein.

Fazit:Wer sich ein Sinik Album holen will, der sollte lieber zu den alten Werken "La Main sur le Coeur" und "Sang Froid" greifen, welche um ein vielfaches besser sind als das neuste Output des Franzosen.

Wertung: 6/10


Them Vs.You Vs.Me
Them Vs.You Vs.Me
Preis: EUR 15,45

2 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Finger Eleven mit einer Klasse CD, 11. Mai 2007
Rezension bezieht sich auf: Them Vs.You Vs.Me (Audio CD)
Die Jungs von Finger Eleven sind mit ihrem neuen Album zurück und dieses ist definitiv ein geiles Stück Rockmusik:

Den Beginn macht der etwas härtere Song "Paralyzed" indem es eigentlich nur darum geht dass man andere dazu bringen will sich zu bewegen, kommt aber geil rüber. Im weiteren Verlauf des Albums schlagen Finger Eleven dann auch ruhigere Töne an, wie zb. "Change the World" welches zwar ruhig ist aber doch sehr viel Gefühl vermittelt.

Alles in allem ist es bisher mein Album des Jahres welches auch nicht durch das neue Linkin Park Album "Minutes to Midnight" getoppt werden konnte. Ich freue mich bereits auf den nächsten Streich von Finger Eleven in der Hoffnung das dieser genau so gut ausfällt.


Sang Froid
Sang Froid

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sinik übertrifft sein Vorgängeralbum, 11. Mai 2007
Rezension bezieht sich auf: Sang Froid (Audio CD)
Sinik zeigt mit diesem Album eindrucksvoll dass er zum besten gehört was der französische Rap zu bieten hat. Wie immer rapt er über Dinge die ihn bewegen. So singt er zum Beispiel im Song "Il faut toujours un drame", darüber dass immer erst ein Unglück geschehen muss bevor die Menschen etwas unternehmen. In "Cité des anges" rapt er über einen Krankenhausbesuch bei dem er todkranke Kinder besucht hat, er erzählt dass sich seine Sichtweise dadurch völlig verändert hat, dass er auch erkannt hat dass seine Probleme nicht die größten sind. Auch harten Battle Rap gibt es wieder zu bewundern, die besten Beispiele hierfür sind "Bonhomme", "Démence" oder "Zone interdite". Die CD fängt übrigens mit einem der besten Introsongs an die ich je gehört habe, das gnaze findet quasi als Interview statt indem Sinik Interviewfragen über dessen Leben nach dem Erfolg des ersten Albums gestellt werden, über seine Freundschaft zu Diams und über die Vergleiche zu Eminem. Auf jede dieser Fragen antwortet Sinik mit richtig geilen Raplines. Noch zu erwähnen ist der Auftritt von Kool Shen im Song "Si proche des miens", der Song zählt wirklich zum besten was der gute Sinik je auf die Beine gestellt hat bzw. was Kool Shen auf die Beine gestellt hat!

Sinik gelingt es mit seinem zweiten Album zu beweisen dass er nicht nur eine Eintagsfliege ist, damit hat er sich in der ersten Liga des französischen Raps etabliert.

Kleine Anmerkung am Rande zum ersten Album: Auf dem neuen Sido Album "Ich" ist ein Beat des ersten Albums zu finden, um genauer zu sein auf dem Track "Goldjunge". Kompliment an den Berliner...gut geklaut ;)


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