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Rezensionen verfasst von
Nicole Scholz (Pulkau)
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Blitzlichter (m)eines Lebens
Blitzlichter (m)eines Lebens
von Claudia Neusiedler
  Taschenbuch
Preis: EUR 9,90

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wunderbares Erstwerk - unbedingt lesenswert!, 9. März 2013
Rezension bezieht sich auf: Blitzlichter (m)eines Lebens (Taschenbuch)
Claudia Neusiedler, Jahrgang 1965, zeigt in Ihrem Buch „Blitzlichter (m)eines Lebens“, wie sie nach etlichen schweren Schicksalsschlägen in ihrem Leben auch in beinahe ausweglosen Situationen den Humor nicht verloren hat, sondern dass sie ihren Humor wie einen lieben Freund bei sich tragen kann. Dieser tröstet über allerlei hinweg.
Sie schildert positive und negative Situationen ihres bisherigen Lebens mit einer gehörigen Portion Augenzwinkern. So bunt wie das von ihr gestaltete Titelbild geht es auch auf die Reise durch ihr Leben vom Gemeindebaukind in Wien, von Geburtstagsessen und wirklich eindrucksvollen Schilderungen der 70er Jahre, die wohl alle aus der „Babyboomer“-Generation auch im eigenen Leben wiedererkennen. Viele Situationen sind so plastisch geschildert, dass man bei der Lektüre einfach mitlachen muss ( „Der erste Kuss“, „Das Brautkleid“…) und das Buch eigentlich nicht mehr aus der Hand legen will. Es ist aber auch Raum für berührende Momente, traurige persönliche Erlebnisse und die nagende chronische Erkrankung, die jedoch durch die feinfühlige Schilderung und Relativierung gemäß dem Motto „Lachen macht das Leben bunter“ das Buch absolut lesenswert machen.
Hut ab vor einer mutigen Frau, die „ihren Lebensweg“ mit einem nachahmenswerten Lächeln geht und den Leser daran teilhaben lässt!
Unbedingt lesen, denn dann atomisieren sich eigene Problemchen bestenfalls zu einem Lächeln im eigenen Gesicht.


Handbuch Bio-Balkongarten. Gemüse, Obst und Kräuter auf kleiner Fläche ernten
Handbuch Bio-Balkongarten. Gemüse, Obst und Kräuter auf kleiner Fläche ernten
von Andrea Heistinger
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 29,90

5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gärtnern ohne Garten ?, 19. Mai 2012
Das funktioniert perfekt! Im 'Handbuch Bio-Balkongarten ' Gemüse, Obst und Kräuter auf kleiner Fläche ernten' von Andrea Heistinger/Arche Noah. Dort wo diese beiden Namen draufstehen, kann man sich verlassen, dass auch nur beste Informationen geliefert werden.

Übersichtlich und sehr informativ wird in drei Abschnitten anschaulich gezeigt, wie Gärtnern auf kleinstem Raum, in Stadt und am Land, Balkon oder Hinterhof, traditionell und kreativ, allein oder in Gemeinschaft, gelebt und erlebt werden kann.
Zahlreiche interessante Sortenbeschreibungen für reichen Ertrag aus biologischer Eigenzucht runden das Buch ebenso ab wie Beschreibungen diverser Gartenformen.

Hochbeet oder Kübelpflanzen sind wohl bekannt, aber ein Garten aus Kisten oder in ausgedienten Reissäcken ist schon bemerkenswert. Urbane Gartenbewegungen, die immer mehr Aufmerksamkeit erhalten ' vom 'Guerilla Gardening' (pflanze hier - jetzt oder nie) bis zu kommunikationsfördernden Gemeinschaftsgärten in Wien, London und Amsterdam werden vorgestellt.

Viele Beschreibungen wie auch Skizzen und Fotos machen so richtig Lust aufs Gärtnern, egal in welcher Form. Aus diesem Buch kann sich sowohl der Einsteiger als auch der Gartenprofi Wissenswertes und Neues herausholen. Vor allem kann man sich vielfältig von den bestehenden Projekten und Ideen inspirieren lassen!

Ein kompaktes Handbuch, das Lust auf Lesen und vor allem selbst Ausprobieren macht!
Besonders hilfreich die Tipps der erfahrenen Arche Noah GärtnerInnen, wie auch Tipps und Links zu weiterführenden Informationen, das Verzeichnis von Lieferanten für Saatgut, Werkzeuge, Zubehör im deutschsprachigen Raum sowie Weblinks zu den genannten Projekten. Es ist ein Muss für jeden Gartenfreund, kaum aus der Hand zu legen und sicher ein treuer Gartenbegleiter und Berater für viele Jahre. Für mich eines der besten Bücher zum Thema!


Atlas der erlesenen Paradeiser. und was man alles mit ihnen anstellen kann
Atlas der erlesenen Paradeiser. und was man alles mit ihnen anstellen kann
von Erich Stekovics
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 59,90

1 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die Bibel für Paradeiserfans...., 7. November 2011
Dieses erlesene Buch ist wirklich er-lesenswert! Der burgenländische Paradeiser-Papst Erich Stekovics und Co-Autorin Julia Kospach beschreiben in diesem Atlas nicht nur 77 Paradeisersorten, sondern ergänzen die Sortenporträts auch mit vielen Tipps rund um Anbau, Pflege und Vermehrung von Paradeisern (was man eben mit ihnen anstellen kann). Stekovics hat sich in jahrzehntelanger Arbeit mit etwa 3.000 verschiedenen Paradeisersorten beschäftigt und dieses gebündelte Wissen gibt er nun an alle Paradeiserliebhaber weiter.

Nicht nur für Hobbygärtner mit ausgeprägtem Paradeiser-Faible, sondern auch für kulinarisch Interessierte ein Nachschlagewerk par excellence.
Das Buch, das 263 Seiten hat, macht Lust auf die tomatl oder auch einst Paradiesapfel genannt, kommt sie doch aus Südamerika zu uns und hat die ganze Welt erobert. Auch die meisterhaften Fotos von Peter Angerer machen lesehungrig und lassen tiefer in die Welt der Paradeiser dringen.

Besonders lobenswert, dass neben den Sortenbeschreibungen auch wirklich handfeste Tipps für Gärtner im Buch zu finden sind. Zusätzlich werden Anekdoten, historische wie gegenwärtige über das meistverzehrte Gemüse weltweit angeboten.
Egal, welche Seite man gerade aufschlägt, sie ist einfach interessant!
Auch Essig oder Schnaps lassen sich aus der nicht immer roten Frucht herstellen. Auch zwischendurch finden sich immer wieder Tipps für Verarbeitung und kleine Rezepte.

Die Abrundung bilden köstliche Rezepte von österreichischen Meisterköchen wie z.B. Heinz Reitbauer, Josef Floh, oder Alain Weissgerber. Hier lassen Rezepte wie Paradeiserbuchteln mit Paradeiser-Vanille-Creme, Paradeisertartlette mit Sardinen und Oliven oder Ziegenkäsetorte das kulinarische Herz höher schlagen.


Genussland Südtirol. Einfach frisch kochen
Genussland Südtirol. Einfach frisch kochen
von Karin Longariva
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 9,90

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der Genuss kommt schon beim Lesen !!!, 16. Februar 2010
Es ist tatsächlich ein sehr appetitanregendes Buch. Südtirol bietet eine besonders vielfältige Auswahl an regionalen Obst- und Gemüsesorten hervor. So etwa Spargel aus der Gegend um Bozen, Erdbeeren, Marillen (Aprikosen) und Äpfel aus dem Vinschgau, Feigen aus Meran und Maroni (Esskastanien) aus dem Eisacktal.

Und die Südtiroler Küche wäre nicht so einzigartig, wenn aus der ursprünglich bäuerlich-bodenständigen Küche nicht auch wenig der Frische und Raffinesse Italiens hervorkäme! Das macht einen besonderen Reiz aus.

Das Kochbuch ist ein kulinarischer Reiseführer durch Südtirol und bietet über 100 hervorragende Rezepte nach dem Motto "Einfach frisch kochen". Durch die Fotos zu jedem Rezept bekommt man schon beim Schmökern Gusto aufs Kochen. Die Rezeptbeschreibungen machen das Nachkochen auch sehr einfach. Sehr schön auch die Erläuterungen zu den typisch Südtiroler Produkten und zu den Grundrezepten, die im Küchenalltag nicht fehlen dürfen.

Wohltuend auffällig ist auch, dass hier keine abgehobenen Rezepte vorgestellt werden, sondern wirklich in jedem Haushalt nachkochbare Spezialitäten, vor denen auch weniger versierte Hobbyköche keine Angst haben müssen.

Rezepte wie "Spargel-Schinken-Spieße mit Weißweinrisotto", "knusprige Spargelpizza", "Ziegenkäsetürmchen mit Quitten", "Nudeln mit Radicchiosauce und Speckstreifen", "Kalbsschnitzel mit Gorgonzola und Feigen", "Kastanien-Kartoffel-Nocken mit Thymianbutter" oder "Schokoladeknödel mit Ingwerzwetschken" lassen die Rezepte beinahe schon riech- und schmeckbar zu machen.

Kurzum: dieses Kochbuch macht Lust auf mehr und vor allem aufs baldige Nachkochen!


Österreichische Lieblingsspeisen. Über 500 köstliche Rezepte aus allen 9 Bundesländern
Österreichische Lieblingsspeisen. Über 500 köstliche Rezepte aus allen 9 Bundesländern
von Renate Wagner-Wittula
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 24,95

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Österreichische Lieblingsspeisen - und wieder war es Wagner!, 2. Juni 2009
Christoph Wagner, Österreichs wohl produktivster Gastrokritiker und Kochbuchautor, hat es schon wieder getan! Diesmal in Co-Produktion mit seiner Frau Renate Wagner-Wittula.

Sie verfassten ein umfassendes Werk mit über 500 Rezepten aus allen Bundesländern - das Beste aus "Österreichischen Kuchlkastln" eben. Denn als das schreibende Paar einander kennenlernte und damit auch einander gegenseitig in Liebe bekochte, hielten noch handschriftliche Notizen von mütterlicher oder großmütterlicher Seite oder auch ausgeschnittene Rezepte aus Zeitschriften her. Viele Rezepte wurden bereits im 1994 erschienenen (und bereits vergriffenen) Kochbuch "Das österreichische Kuchlkastl" veröffentlicht, jedoch in dem nun neu vorliegenden Buch überarbeitet, ergänzt und erweitert.

Dementsprechend läuft einem beim genussvollen Schmökern von Seite zu Seite - und es sind an die 480 - immer mehr das Wasser im Munde zusammen.
Die Kapitel sind nicht nach Bundesländern, sondern praktischerweise nach Rubriken wie Vorspeisen und Jausen", Suppen", Fleisch- und Wildgerichte", Warme Mehlspeisen" etc. geordnet.

Liebevolle Illustrationen machen das Werk auch optisch zum Vergnügen und amüsante Anekdoten lassen es nicht nur ein typisches Kochbuch sein, sondern schon ein Lesebuch. So wird z.B. berichtet, dass Blunzen (Blutwurst) nach oberösterreichischer Volksweisheit auf nüchternem Magen verspeist, vor Floh- und Gelsenstichen schütze oder wie die Tiroler Leber zu habsburgerlichen Ehren kam.

So wunderbare Kaloriensünden wie burgenländische Hauerstangerl, oberösterreichischer Erdäpfelkas, Tiroler Bröselfleisch, Kärntner Rippalan mit Erdäpfelsoß, Linzer Katzen GŽschroa, Steirisches Krenfleisch, Alt-Wiener gebackener Karpfen, Vorarlberger Eglifilets mit Erdäpfelhäubchen, Waldviertler Mohnnudeln, Salzburger Nockerln lassen kochbegeisterte Herzen höher schlagen.

Besonders schön auch ein Gericht wiederzufinden, dessen Rezept meine Mutter seit langem suchte. Sie war als Kind in den letzten Kriegsmonaten in Oberösterreich untergebracht und bekam einmal Leberbunkl" (bestehend aus einer Grundmasse aus Leber, Schweinsbackerln und Semmeln) mit Sauerkraut serviert, für damalige Verhältnisse ein luxuriöser Genuss!

Wer eine umfassende Sammlung an österreichischer Bundesländer-Regionalküche, von preiswert-einfach bis raffiniert-elegant für sein Kuchlkastl" sucht, ist hier meiner Meinung nach goldrichtig!

Das Nachkochen ist Dank der guten Beschreibung nicht schwierig und die Anekdoten sind für das Tischgespräch eine schöne wie auch witzige Bereicherung.


Esterházy Kochbuch: Pannonische Köstlichkeiten und fürstliche Weine
Esterházy Kochbuch: Pannonische Köstlichkeiten und fürstliche Weine
von Christoph Wagner
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 29,95

4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Kochwerk für alle Sinne, 9. April 2009
Ein farbenfrohes Kochbuch für alle Sinne von Christoph Wagner macht wieder einmal Lust auf mehr! In enger Zusammenarbeit mit dem Haus Esterházy wurden 100 pannonische Rezepte zusammengestellt und auf Original-Tafelgeschirr der Fürsten fotografiert. Alleine diese Fotos machen schon Lust aufŽs Nachkochen. Was dieses Kochbuch wirklich zu etwas Besonderen macht, ist, dass es zusätzlich zu den köstlichen Rezepten so viele interessante historische und kulturelle Anekdoten und Informationen birgt. Damit ist es für mich das MUST HAVE" unter den Kochbüchern 2009 und ein tolles Geschenk für jeden Freund guter Küche.
Abgerundet werden die Gerichte mit Geschichte durch einen ausführlichen Teil, der sich mit Wein beschäftigt und es gibt zu jedem Rezept auch eine entsprechende Weinempfehlung.
Neben den bekannten Klassikern wie Esterházy-Rostbraten, -Gulasch oder -Torte, finden sich Raffinessen wie Neusiedler-See-Zander in der Bärlauchkruste, Geschmorte Kalbswangerln oder Topfensoufflé mit Eisweinchaudeau. Aber auch Bodenständiges wie Grammelpogatscherl, Gulaschaufstrich (passt ganz hervorragend zusammen...) oder Pannonischer Herzkirschenmichel.
Wer weiß, wie die fürstlichen Genüsse den Hofkapellmeister Haydn zu seinen Kompositionen inspirierten?


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