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Rezensionen verfasst von
Andreas Voigts "queenfcg.de" (Lower Saxony)
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The Resistance
The Resistance
Preis: EUR 7,99

11 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Teil 5 der Selbstfindung der aktuell besten Band der Welt, 5. Oktober 2009
Rezension bezieht sich auf: The Resistance (Audio CD)
Ja, auch eigenständige Bands wie Muse haben Vorbilder: Klassische Komponisten, Prog-Legenden (Yes, Pink Floyd), Rock-Giganten (Led Zeppelin) und natürlich Queen. Dennoch würde man der Band nicht gerecht werden, sie mit anderen Bands zu vergleichen. Sicher erinnern die Songs (Undisclosed Desires: Depeche Mode, United States Of Eurasia: Queen, etc.) an Produktionsterchniken anderer Interpreten verschiedenster Coleur, aber aufgrund der einzigartigen Stimme von M. Bellamy und des ganz eigenen Soundteppichs sind MUSE nur MUSE und nichts anderes. Man kann "The Resistance" nur mit anderen Muse-Alben vergleichen. Die Band kann es sich erlauben, jede nur erdenkliche Musikrichtung in ihre Alben einfließen zu lassen. Sie haben dennoch immer einen annäherns hundertprozentigen Wiedererkennungswert (dann doch wieder etwas, was an Queen erinnert). Übrigens: Ich bin Queen-Fan.

Viele Fans der ersten Stunde kritisieren, dass Muse von Album zu Album immer weniger hart und kompromisslos, dafür immer komplexer und (nach meiner Meinung) intelligenter geworden sind. Nach dem kommerziell enorm erfolgreichen, aber dennoch großartigen "Black Holes" ist es für jede Band schwierig, den weiteren Weg zu definieren. Auf der neuen CD kommt die Band erheblich keyboardlastiger daher. Die Gitarrenriffs, die man auf den ersten Alben kiloweise hörte, muss man im 2. Drittel der CD suchen. Dennoch (die Angelegenheit mal andersherum betrachtet): Muse war immer eine Band, die ihre herausragenden musischen Fähigkeiten hatte, aber auf den ersten Alben wohl nicht zeigen konnte oder durfte. Die frühen CDs sprangen nach meiner Meinung recht offensichtlich auf den "Alternativ-Rock für Jugendliche"-Zug auf. Die Entwicklung der ersten 4 Alben deuteten auf das hin, was "The Resistance" letztendlich bietet: Komplexe, aber eingängige Kompositionen mit meistens herausragenden Melodien, die nach mehrmaligem Hören nicht mehr aus den Gehörgängen wollen.

In diesem Zusammenhang: Texte sind für mich persönlich völlig unwesentlich. Wenn man dennoch etwas tiefer in die Thematik eintauchen möchte: Komplexe Themen sind in 5-Minuten-Songs niemals zufriedenstellend zu bewältigen. Wenn man denn ein Haar in der Muse-Suppe suchen will, findet man es am ehesten hier: Die Band nimmt sich als Anwalt der Unterdrückten und Kritiker der Mächtigen zu ernst. Aber es gibt Schlimmeres.

Musikalisch ist "The Resistance" jedenfalls ein Meilenstein. Für mich das Album des Jahres. Die ersten Muse-Alben waren Zeitgeist. "The Resistance" ist Musik für die Ewigkeit!


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