Fashion Sale Öle & Betriebsstoffe für Ihr Auto calendarGirl Cloud Drive Photos Sony Learn More sommer2016 saison Hier klicken Fire Shop Kindle PrimeMusic Lego NYNY
Profil für M. Meier > Rezensionen

Persönliches Profil

Beiträge von M. Meier
Top-Rezensenten Rang: 259.462
Hilfreiche Bewertungen: 83

Richtlinien: Erfahren Sie mehr über die Regeln für "Meine Seite@Amazon.de".

Rezensionen verfasst von
M. Meier "rem_gerere" (Niedersachsen)
(REAL NAME)   

Anzeigen:  
Seite: 1 | 2
pixel
Apokalypse Z: Roman
Apokalypse Z: Roman
von Manel Loureiro
  Taschenbuch
Preis: EUR 14,99

4.0 von 5 Sternen Nette Zombie Kost, 27. Juni 2016
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Apokalypse Z: Roman (Taschenbuch)
Zuerst einmal muss man sagen, dass hier das Zombie Genre nicht neu erfunden wird. Das ist auch gut so. Ich kann nichts mit Gedanken gesteuerten oder sprechenden Untoten anfangen. Wer einen Zombie Klassiker sucht wird hier fündig.
Und das ist natürlich auch das Problem dieser Art Bücher. Der Ablauf ist immer nach Schema F. Welt bricht zusammen, Protagonist rettet sich und berichtet von Untergang auf der Suche nach einer sicheren Zuflucht, die es nicht gibt.
Was diese Buch trotzdem erfrischend von den anderen Zombie Shockern unterscheidet ist, dass man endlich mal einen Roman hat der in Europa spielt (Spanien) und der Hauptakteur einmal nicht ein Soldat und Superheld ist. Klar sind einige Handlungstränge sehr durch Zufall und Glück geprägt. Und jeder Katzenbesitzer fasst sich nur an den Kopf und weiss, das es keine Katze auf dieser Welt gibt, die sich so verhält. Aber hey, hier laufen überall Zombies rum, wer lamentiert da schon über das irrationale Verhalten einer Katze.
Alles in allem sind sowohl Schreibstil (Tagebuchform), als auch Übersetzung gelungen und somit für alle Liebhaber der Zombie Literatur zu empfehlen.


Innovative Premium Klimmzugstange "Get Strong" von Sportastisch :: speziell verstärkter Stahl und höchste Qualität für bis zu 150kg Belastung :: durchgehende Mittelstange garantiert maximale Stabilität :: multifunktional: 12 komfortable Griffpositionen :: schnell aufgebaut & montiert, kein Schrauben notwendig :: perfekt für Klimmzugtraining zu Hause :: inkl. deutscher Montageanleitung :: optimal mit der Premium Klimmzughilfe PullHard erweiterbar :: inklusive 3 Jahren Sportastisch Produktgarantie
Innovative Premium Klimmzugstange "Get Strong" von Sportastisch :: speziell verstärkter Stahl und höchste Qualität für bis zu 150kg Belastung :: durchgehende Mittelstange garantiert maximale Stabilität :: multifunktional: 12 komfortable Griffpositionen :: schnell aufgebaut & montiert, kein Schrauben notwendig :: perfekt für Klimmzugtraining zu Hause :: inkl. deutscher Montageanleitung :: optimal mit der Premium Klimmzughilfe PullHard erweiterbar :: inklusive 3 Jahren Sportastisch Produktgarantie
Wird angeboten von Sportastisch
Preis: EUR 69,00

5.0 von 5 Sternen Kaufempfehlung, 26. Juni 2016
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Super Übungsgerät für zu Hause. Die Materialien haben eine sehr hohe Qualitat und bei einer Belastungsgrenze von 150kg können auch kräftige Sportler locker ihre Übungen machen. Der Zusammenbau ist relativ einfach (Werkzeug liegt bei) und die Stange passt in fast jede Tür.
Alles in allem eine super Trainingsergänzung zu einem angemessenen Preis.


Die Chronik der Drachenlanze 1+2
Die Chronik der Drachenlanze 1+2
von Margaret Weis
  Taschenbuch

6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen W20 minus 5 auf Intelligenz, 6. März 2012
Mitte 80er, in einer Zeit ohne PC, Internet und Smartphones, traf man sich mit Freunden am Samstag Abend und spielte zusammen Abenteuer Rollenspiele, Das schwarze Auge, Midgard, Mitterlerde und natürlich Dungeons and Dragons. Nächtelang saß man zusammen, ersponn große Helden, erlebte wilde Abenteuer, schlug dem Spielleiter (der oft ein Auge zudrückte) immer wieder ein Schnippchen und hatte einfach nur unbeschwerten Spaß.
Und im Grunde genommen sind die Drachenlanze Romane genau das. Aufgeschriebene Abenteuer-Sitzungen aus dem letzten Jahrtausend, mit Helden die wie Abziehbilder wirken und in einer zusammengesetzten Abfolge von Handlungen, ohne große Wendungen, agieren. Erst passiert das Eine, dann das Andere, der starke Held ist stark, der Zauberer hat just den passenden Zauber parat und wenn dann doch die Protagonisten mal versagen und es eng wird, greift der Spielleiter ein (hier in Form der Götter) und rettet alle.
Damit ich nicht falsch verstanden werde: Wer gerne in Erinnerungen an seine Jugend schwelgt, gerne zurückdenkt an all die Charaktere, die man einst mit Papier und Stift erschaffen hat und einfach nur nach einem langen Tag abschalten will ist bei der Drachenlanze genau richtig. Wer allerdings Intrigen, komplexe Charaktere, eine innovatives Fantasy Setting und Langzeitspannung sucht, sollte tunlichst die Finger von der gesamten Serien lassen und lieber zu G.R.R. Martin, Erickson, Donaldson und Konsorten greifen.
Ich für meinen Teil habe meine alten Charaktere von früher hervorgekramt, geschmunzelt, die letzten Seiten gelesen und freue mich nun auf den nächsten Teil von George R. Martin, der bald erscheint. Das Buch bekommt der Nachbarjunge. Der ist 12 und hat damit bestimmt einen Heidenspaß und entdeckt vielleicht auch die Welt der Pen and Paper Rollenspiele und der W20 Würfel.


Monster Island 1: Stadt der Untoten
Monster Island 1: Stadt der Untoten
von David Wellington
  Taschenbuch

5 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Schlecht, schlechter, das hier, 31. August 2010
Okay, es handelt sich um ein Zombie Buch. Schon klar.
Bei dem Thema sollte man nicht unbedingt hoch geistige Literatur erwarten. Aber was hier der Autor David Wellington dem Leser vorsetzt ist einfach nur schlecht.
Die Welt ist von Zombies überrannt, die letzten Menschen kämpfen ums Überleben. Miteinander und gegeneinander. Wie es sich für einen guten Zombie Shocker gehört.
Aber ansonsten kann man kaum von einer ernst zu nehmenden Story reden. Die Protagonisten sind auf der Suche nach Medikamenten von Somalia (!!) nach New York in einem Fischtrawler gefahren! (Ganz) Afrika hatte man bereits vorher ohne Erfolg abgesucht! Alles zusammen in knapp 6 Wochen!! Während die Zombies um einen herum schlurfen!! Und man den Atlantik überquert. Wofür man ja ganz Afrika umrunden muss. Wahnsinn, was diese Helden so alles schaffen in so kurzer Zeit.
Vielleicht sollte der Autor mal auf nen Atlas schauen, um festzustellen, wie groß Afrika überhaupt ist und wie lange man wohl fährt von Somalia nach New York. Mit nem Kutter!! Über den Pazifik!!! Ohje, so sind sie, unsere Freunde aus den USA, bei denen Afrika gleich um die Ecke liegt.
Aber es ist ja ein Buch über Zombies, das sind ja auch Fantasiegebilde. Also mal nicht so kleinlich sein.
Also versuche ich über solche Dinge hinweg zu sehen. Wenn aber auch die Helden nichts weiter sind als Staffage, ohne Hintergrund und Tiefgang, bei denen man sich noch nicht einmal daran stört, wenn sie sterben, ist das schon schlecht. Wenn dazu auch noch ein 'Oberzombie' alle anderen Zombies kontrollieren kann und ein Druide durch das leere New York zieht, dann wird es nicht nur schlecht, sondern schon grottig. Wenn die Helden dann in Schutzanzügen durch die Metropole schleichen, weil ja Zombies Menschen riechen und nicht sehen oder hören und so völlig unbehelligt bleiben, dann fragt man sich wie diese dusselige Idee dem Autor so plötzlich eingefallen ist. Auf jeden Fall ist es so plötzlich, dass es selbst die Protagonisten überrascht woher sie auf einmal diese glorreiche Idee haben. Auweia.
Dazu kommt ein von Zombies besiedeltes New York, dass den Endzeitflair eines benutzten Taschentuches ausstrahlt. Da helfen dann auch keine blutigen Gemetzel mehr. Dass ist dann alles nur noch doof.
Das Sahnehäubchen an diesem Buch ist dann auch noch die Schreibweise des Autors. Herr Wellington, so können sie weiter in Ihren Online Serie im Internet schreiben, aber nicht, wenn das Ganze dem Leser auch noch Geld kostet und dafür Rohstoffe verschwendet werden.
Und für den Piper Verlag; Nicht alles, was im Internet hochgejubelt wird und in den USA ein Verkaufsschlager ist, lohnt sich auch zu verlegen.
Kurz gesagt: Ein schlechtes Buch mit einer schlechten Geschichte, schlechten Charakteren, schlechter Atmosphäre und folglich einem schlecht gelaunten Leser und Rezensenten.
Wer ein gutes Zombie Buch lesen will, sollte zu Max Brooks greifen (da sind wenigstens nur die Titel schlecht, dafür der Rest aber umso besser)
Kommentar Kommentare (3) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Mar 11, 2011 7:51 PM CET


Pakt der Bestien - The Sovereign's Servant
Pakt der Bestien - The Sovereign's Servant
DVD ~ Dmitrj Miller
Preis: EUR 7,99

15 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Au Weia, 26. April 2009
Leider sind heutzutage die klassischen Mantel und Degen Filme ein wenig aus der Mode gekommen und so freuen sich Fans des Genres über jede Neuveröffentlichung aus diesem Bereich.
Der Schwedisch-Russische Krieg, ein Kurier des französischen Königs, ein mysteriöser Rächer, gewürzt mit einer kleinen Liebesgeschichte, da freut man sich auf einen gemütlichen Abend vor dem heimischen DVD-Player.
Das Ergebnis allerdings ist schon nahezu erschütternd. Geboten bekommt man eine dilettantische Synchronisation, Schauspieler, die auf dem Niveau einer Kirchentheater Laienspielgruppe agieren (und damit tut man so mancher talentierten Laienspielgruppe höchst Unrecht) und absolut dämliche Dialoge, die jegliche Handlung zerstören und jede Spannung im Keim ersticken.
Hinzu kommen unglaublich miese Komparsen (italienische Sandalenfilme aus den 60er lassen grüßen), Häuser aus Pappmaschee und Effekte welche die Präposition "Special" nicht verdienen (Kanonen die keinen Rückschlag haben sind da fast noch zu verschmerzen). Über die unpassende Filmmusik decken wir lieber mal den Mantel des Schweigens.
Zu Gute halten muss man diesem Machwerk schon beinahe, dass es doch noch einen Verleih gab, der sich gewagt hat diese Katastrophe zu veröffentlichen.
Schade, denn es gab doch schon so gute Filme aus Russland und über eine weitere positive Überraschung hätte ich mich sehr gefreut. Dann greife ich doch lieber noch einmal zu "Pakt der Wölfe" oder "Die drei Musketiere" von Richard Lester mit Oliver Reed und Michael York. Aber das hier muss wirklich nicht sein.


Die Elfen.
Die Elfen.
von James Sullivan
  Taschenbuch

1 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Kein neues Mittelerde, 5. Dezember 2008
Rezension bezieht sich auf: Die Elfen. (Taschenbuch)
Zuerst einmal muss ich Bezug nehmen auf einige all zu negative Rezensionen, die bisher hier gepostet wurden.
Dem Autoren-Duo vorzuwerfen die Kampfszenen seine unglaubwürdig und die Schreiber hätten keine Ahnung vom Kampfsport ist geradezu lächerlich. Ich entsinne mich nicht, das auch nur einer der großen Fantasy Autoren (Tolkien, Donaldson, Williams) über einen ähnlichen gelagerten Background verfügen und bei "Die Elfen" sind die Kämpfe annähernd gleich "realistisch" angesetzt, wie bei den oben genannten Großen des Genres. Ebenso ist es doch sehr vermessen "Die Elfen" mit HdR gleichzusetzen, nur weil der Verlag diesen Vergleich aus Marketing Zwecken auf den Umschlag druckt. Es gibt nur einen Herr der Ringe. Und das ist auch gut so.
Sich auf das Werturteil eines Herrn Hohlbein zu berufen halte ich ebenfalls für sehr gewagt. Schließlich ist der guten Mann nicht gerade für seine hoch geistige phantastische Literatur bekannt. Hier sollte der "mündige" Leser schon filtern können.
Aber lieber zu dem Buch als solches. Warum nur drei Sterne? Auch wenn die Charaktere gut ausgearbeitet und stimmig in ihr Umfeld eingesetzt worden sind, bleiben sie dennoch plakativ und agieren leider ein wenig am Thema vorbei. Während die Elfen sich eher wie gebildete Menschen mit Magiekünsten benehmen, hat der menschliche Hauptdarsteller eher Anleihen an einen Ork oder Troll. Primitiv, versoffen und gewaltätig. Die gesamte Relation stimmt zwar, aber etwas mehr elfisches und weniger gewöhnliches Verhalten hätte den Buch gut getan. Dazu sucht man einen Handlungsstrang vergebens. Klar, man ist auf der Suche nach der Elfen-Liebsten, die in die Verbannung geschickt wurde. Aber die Kapitel wirken oft einfach nur aneinander gehängt und wenn man einmal keine Lust hatte mehr zu schreiben, wird einfach ein Zeitraffer Kapitel eingefügt. Schade. So bleibt vieles Stückwerk und der (bestimmt gewollte) epische Aspekt geht gänzlich verloren.
Fakt ist, bei "Die Elfen" erhält man solide Fantasy Kost ohne viel Tiefgang. Was ja auch seinen Reiz hat.
Meine Kaufempfehlung gilt daher allen jungen oder Fantasy unerfahrenen Leser.
Drei Sterne
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Dec 6, 2008 12:26 PM CET


Die grüne Wolke. 4 CDs
Die grüne Wolke. 4 CDs
von Alexander Sutherland Neill
  Audio CD

12 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Fatz die Pfannentour!, 3. April 2006
Rezension bezieht sich auf: Die grüne Wolke. 4 CDs (Audio CD)
Harry Rowohlt entdeckte dieses Buch Ende der 60er Jahre in einer Buchhandlung in New York und war sofort Feuer und Flamme. Da sich bis dato keine Verlag gefunden hatte, der das Werk von Summerhill Pädagogen Alexander Neil herausgeben wollte, lag es auf der Hand, es im Rowohlt Verlag erscheinen zu lassen. Harry Rowohlt übersetze es persönlich und schaffte es 1971 damit sogar als erstes Kinderbuch den Sprung auf die Bestseller Liste des Spiegels.
1979 fiel die grüne Wolke in meine Hände und ich weiß nicht wie häufig ich es bis heute gelesen habe. Immer noch hat dieses Werk einen Ehrenplatz in meinem Bücherregal.
Nun endlich lieg dieses Buch der Jugendweltliteratur auch als Hörbuch vor (natürlich gelesen von Harry Rowohlt) und es hat nichts von seinem Charme, seiner Ironie, Sozialkritik und auch Brutalität verloren.
Anders aber als in „Herr der Fliegen" ist die Gewalt hier ein Mittel um die Kinder, denen die Geschichte des letzten Menschen auf der Erde erzählt wird, zu unterhalten und eine Reflektion dessen, was ihnen aus der Welt der Erwachsenen vorgelebt wird. Dabei spielt es keine Rolle, dass das Werk bereits 1938 geschrieben wurde. Es machte mir als Kind nicht besonders viel aus (wen interessiert schon der spanische Bürgerkrieg, wenn man doch mit ein paar Faschisten „Schlitten fahren" oder ein paar Gangstern aus Chicago einen „vor den Zahn" geben kann) und heute ist es umso amüsanter, wie wenig sich doch im Grunde geändert hat.
Hier liegt auch die absolute Stärke des Buches und dieser CD Ausgabe. Sie ist zeitlos, für Kinder ab ca. 6 Jahre und besonders geeignet zum Vorlesen, denn auch Erwachsenen haben ihren Spaß daran, wenn Neil um das „Weiße Rössel" weint oder die Binnacle verboxen lässt.
Allerdings sollten Eltern sich zuvor mit dem Werk und nach dem jeweiligen Kapitel mit dem Kind auseinandersetzen, denn dies ist immer der Anspruch der Summerhill Schule gewesen und auch in diesen vier CDs (ohne mahnenden Finger ) versteckt. Es herrscht Gewalt, Menschen und Tiere sterben (mit der nötigen Portion Humor) und auch der eine oder andere deftige Ausdruck könnte vorsichtige Eltern erschrecken. Vielleicht liegt auch hier das einzige Manko, eines ansonsten perfekt umgesetzten Hörbuches. Es ist nicht geeignet als Einschlafhilfe für Kinder oder um ihnen alleine die Zeit zu vertreiben. Ein miteinander der Eltern ist gefragt. Auch als Begleitung im Auto waren die CD's für mich ungeeignet, da ich zweimal an einer grünen Ampel stehe blieb, weil ich einfach zu sehr amüsiert war von Bunny und seinem genialen Roboter (zum Glück war das Nachts um 02:00 und ich war alleine auf der Straße)
Ein starkes Hörbuch, dass von der charismatischen Stimme Harry Rowohlts noch einen guten Schuss Humor erhält und dem man die eine oder andere minimal Kürzung gerne verzeiht
Uneingeschränkt kaufenswert.


Mission Arktis
Mission Arktis
von James Rollins
  Taschenbuch

8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Mission gescheitert, 31. März 2006
Rezension bezieht sich auf: Mission Arktis (Taschenbuch)
Leider kann ich mich hier meinem anderen Rezensenten nicht anschließen.
Eine seit Jahren verlassene, geheime Forschungsstation in der Arktis, mysteriöse Experimente und geheimnisvolle, anthropologische Funde im ewigen Eis.
Was sich in der Zusammenfassung liest, wie der Stoff für einen guten Action Roman entpuppt sich leider bei näherer Betrachtung als ein völliger Fehlgriff.
James Rollins Figuren bleiben von Anfang an oberflächlich und eindimensional. Ihre Lebensgeschichten wirken konstruiert und in die Handlung hineingezwungen, so das der Leser keine Sympathien mit ihnen verbindet oder gar mit ihren Schicksal mitfiebern kann.
Leider entbehrt der Roman auch einer ausführlichen Recherche, wie es sonst in diesem Genre üblich ist. Es reicht nicht zwei bis drei Ausrüstungsgegenstände der US Streitkräfte oder der Russen zu platzieren, in der Hoffnung dadurch eine militaristische Grundstimmung zu erzeugen. Wenn der Autor nicht weiter weiß kommt einfach die Universalwaffe „die russische Brandbombe" ins Spiel. Sehr schwach.
Zwar ist vom naturwissenschaftlichen Standpunkt aus die Idee mit den Grendel Monstren sehr nett, aber so dahingeschludert, dass ein wirkliches Gruselgefühl oder gar Spannung nicht aufkommen mag. Von Logik möchte man in diesem Zusammenhang gar nicht reden.
Um überhaupt einen Spannungsbogen aufzubauen, wird bis zur Mitte des Buches verschwiegen, was sich nun genau in der Forschungsstation zugetragen hat. Ist das (bei weitem nicht so spektakuläre) Geheimnis aber erst gelüftet helfen auch keine noch so exzessiven Feuergefechte mehr den verlorenen Schwung wieder aufzunehmen.
Dabei beginnt das Buch doch so vielversprechend, mit netten Kartenmaterial und einem (zwar unnötigen aber nett gemeintem) Personenregister.
Zwar umfasst das Buch alle Markenzeichen dieses Genre. Tapfere Helden, die unschuldig in eine auswegslose Gefahr nach der nächsten geraten aber immer überleben, wirklich fiese Bösewichte und Verräter die ihr passendes grausiges Ende finden.
Nur leider reicht das nicht, um ein Buch auch zu einem Pageturner zu machen.
Leichte Unterhaltung ist schön, aber etwas mehr Sachkenntnis und Handwerkskunst sollte schon mit im Spiel sein.
Interessierte sollte da lieber zu den Werken von Preston/Child oder zu Matthew Delaney greifen.


Piraten: Die Herren der Sieben Meere
Piraten: Die Herren der Sieben Meere
von Hartmut Roder
  Gebundene Ausgabe

9 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Nachschlagewerk für Neueinsteiger, 6. Mai 2005
Hartmut Roder veröffentlich mit dem Werk "Piraten - Herren der Sieben Weltmeere" ein sehr umfassendes Nachschlagewerk über die Geschichte der Piraterie.
Hierbei hat der Herausgeber vornehmlich die Artikel namhafter deutscher Historiker zusammengetragen aber auch unbekannten Autoren aus seinem näherem Umfeld ein Forum gegeben.
Abgehandelt wird die Geschichte der Piraterie von den Anfängen in der Antike, den goldenen Zeiten der Karibik Piraten, über die moderne Seeräuberei zwischen Malaysia und Singapur bis zur Marken Piraterie und der kindliche Darstellung von Piraten in Comics und Kinderbüchern.
Hier findet sich aber auch das große Manko dieses Buches. Leider ist es Roder nicht gelungen die teilweise sehr gut recherchierten Beiträge in ein einheitliches Konzept zu binden. Die Abschnitte über Produkt-Piraterie und piratenhaftes Verhalten in der Natur sind für den historisch interessierten Leser überflüssig und die Beiträge zu Piraten in Comics und Kinderbüchern gehen teilweise nicht über das Niveau von Jugendbüchern hinaus.
Schade, hier wäre weniger mehr gewesen.
Jedoch ist das Buch sehr schön Illustriert und liebevoll gestaltet, wenn man auch auf einige Grafiken aus alten Was ist Was Büchern hätte verzichten können.
Die gebundene Ausgabe ist für den interessierten Neueinsteiger dennoch einen Kauf wert.


Devils & Dust (CD + DVD)
Devils & Dust (CD + DVD)
Preis: EUR 8,97

8 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Mehr als gelungen, 26. April 2005
Rezension bezieht sich auf: Devils & Dust (CD + DVD) (Audio CD)
Für mich war Bruce Springsteen immer ein musikalischer Geschichtenerzähler. Ob man mit Mary zum Fluss hinunterfuhr (The River), mit Terry eine längst vergangenen Liebe in den Hinterhöfen der Stadt suchte (Backstreets) oder mit Tom Joad an den Eisenbahnschienen entlang durch die USA streifte (Ghost of Tom Joad). Bruce Springsteen schuf diese Figuren durch seine Stimme und seine Musik und gab ihnen ein Eigenleben. Nur bei zwei CDs schienen seine Erzählungen versiegt zu sein. "Tunnel of Love" und die zuletzt erschienene "The Rising" waren ausdruckslos, klischeehaft kitschig und überfrachtet. Hatte der Boss uns nichts mehr zu sagen?
Doch, er hat! Mit "Devils and Dust" meldet sich Bruce Springsteen eindrucksvoll zurück aus dem Niemandsland des seichten US Schlager Pops. Melancholisch, manchmal düster aber auch hoffnungsvoll eröffnet der Titelsong eine fünfzigminütige Reise in die heißen Wüsten im Süden der USA, zu den endlosen Highways und in intime Augenblicke der Protagonisten du des Künstler.
Musikalisch erwartet den Hörer eine gesunde Mischung aus akustischen Songs, die auch auf "Ghost of Tom Joad" und "Nebraska" hätten stehen können, und schwungvollen Stücken wie sie bei "Lucky Town" zu finden sind. Hinzu kommt eine kräftige Produktion und sehr variable Gesangslinien von Springsteen. An manchen Stellen ist die Ähnlichkeit zu Johnny Cash kaum noch zu verleugnen.
"Devils and Dust", "Marias Bed", "Leah" oder "All Im Thinking About" sind Songs die an Stärke neben "Youngstown", "Better Days" und "The Promised Land" mehr als bestehen können.
Hinzu kommt eine exzellente Aufmachung der CD die durch eine liebevoll ausgestattet DVD und ein stimmungsvolles Design dieses gelungene Werk perfekt abrunden.


Seite: 1 | 2