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Rezensionen verfasst von
Daniel Wickert "haffax"

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OpenGL ES 2.0 Programming Guide
OpenGL ES 2.0 Programming Guide
von Aaftab Munshi
  Taschenbuch
Preis: EUR 47,13

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Hervorragende Einführung, aber mittelmäßige Referenz, 11. Februar 2012
Rezension bezieht sich auf: OpenGL ES 2.0 Programming Guide (Taschenbuch)
Das Buch bietet einen einfachen Einstieg in die OpenGL ES 2.0 Programmierung.
Alle Aspekte der OpenGL ES 2.0 API werden eingeführt, GLSL und EGL werden ebenfalls behandelt, so dass man nach der Lektüre gleich loslegen kann. Nützliche Performance-Tipp sind immer wieder eingestreut.
Leider ist die Darstellung im Buch oft ungenau formuliert und exakt auf das verwendete Beispiel eingerichtet. Wenn man davon abweichen will, muss man doch die Spezifikation lesen. Das betrifft nicht nur fortgeschrittene Themen, sondern auch z.B. das Binding von Vertex-Arrays zu Vertex-Attributes in den Shadern. Das Buch stellt nur eine Möglichkeit vor, und das ist nicht mal die praxisrelevanteste. Nichtsdestotrotz wäre mir die Lektüre der OpenGL-ES-2.0-Spezifikation ohne diese Buch schwer gefallen.


Kein Titel verfügbar

2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Befriedigend für Einsteiger, sehr schlecht für Profis, 1. März 2005
Für Einsteiger ist C++Builder6 ein Produkt, was einen den Einstieg in die C++-Welt sehr einfach gestaltet. Durch den leistungsfähigen Oberflächengenerator sind sehr schnell einfache Benutzeroberflächen gestaltet und mit Funktionalität ausgestattet.
Für den professionellen Einsatz ist Borland C++-Builder allerdings ungeeignet. Die verwendete VCL-Bibliothek für Oberflächen ist in Delphi entwickelt und nur eingeschränkt in die C++-Umgebung integriert. So ist Mehrfachvererbung mit VCL-Klassen schlicht unmöglich und die aus Delphi übernommene Erstellungsreihenfolge sorgt für manch Überraschung bei erfahrenen C++-Programmierern. Das ist doppelt ärgerlich, als dass Delphi hier mit seinen Interfaces dieses Problem egalisiert aber Borland für den C++Builder keinen vergleichbaren Mechanismus vorgesehen hat. Die C++-Standardkonformität mag im Vergleich zu VC++6 noch gut aussehen, aber im Vergleich zu modernen Compilern wie VC2003 und gcc3.x steht der Builder sehr schlecht da. Die häufig benutzte boost library lässt sich nur eingeschränkt nutzen. Die Inkompatiblität mit binären C++ coff libs, die sich im Gegensatz zu den C Pendants nicht konvertieren lassen, disqualifiziert den C++Builder endgültig für den Einsatz in Projekten die mit aktuellen 3rd-party Bibliotheken zusammenarbeiten müssen. In diesen Fällen ist Visual C++.Net 2003 klar die bessere Wahl. Die Oberfläche ist ebenfalls sehr betagt. Das Projektmanagment kann nicht sauber zwischen globalen und projektspezifischen Einstellungen trennen. Professionelle Entwickler werden auch mehrfache Konfigurationen (Debug/Release) vermissen.
Damit fehlt eigentlich die Zielgruppe für den C++Builder. Borland Delphi ist klar besser unterstützt als C++Builder und man kann als Delphi-Programmierer auf eine größere Menge von Komponenten und auf das Wissen einer größeren Community zugreifen als beim C++Builder. Wenn es dann C++ sein muss empfiehlt sich eher Visual C++, weil es den besseren Compiler, das bessere Projektmanagement und die bessere Kompatiblität bietet.
Enzig nicht allzu komplexe aber GUI-intensive Anwendungen lassen sich mit dem C++-Builder schneller erstellen. Die Weiterentwicklung der Produktreihe ist längst nicht gesichert, was ebenfalls ein Kriterium für die IDE-Wahl darstellen sollte.


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