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Rezensionen verfasst von
K. Felgenhauer (Berlin)
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Ruder hart rechts!: Kluge Ratschläge für Fahrtensegler
Ruder hart rechts!: Kluge Ratschläge für Fahrtensegler
von Michael Green
  Gebundene Ausgabe

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Lustiges übers Segeln, 20. Juli 2005
Michael Greens Bücher sind einfach Spitze. Diese Sammlung von Segel-Weisheiten ist einfach köstlicher, kurzweiliger Lesespaß für jeden Segler.
Ich empfehler, erst das andere Buch, Ruder hart links, zu lesen, da viele der Anspielungen auf die Personen und Geschehnisse dort zurückgehen.
Dies ist keine zusammenhängende Geschichte, sondern es sind Einzelepisoden, aber wunderbar verknüpft und trotz der Tatsache, dass es um Segeln vornehmlich in englischen Tidengewässern mit kleinen Holzbooten geht, immer noch aktuell.
Und die Typen, Entscheidungen, Prahlereien und Entscheidungen übers Wetter findet man auch heute noch auf modernen Plastik-Yachten. Absolut empfehlenswert, wenn man mal wieder richtig lachen will.


Ruder hart links!: Eine heitere Segelanweisung
Ruder hart links!: Eine heitere Segelanweisung
von Michael Green
  Gebundene Ausgabe

7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wenn Biber auf Segeltörn geht ..., 20. Juli 2005
Mal zur Abwechslung kein Segelbuch, das auf einer modernen Kunststoff-Yacht spielt. Wir werden versetzt in eine Zeit, in der alles noch ganz anders war: die Schiffe aus Holz, die Masten müssen vor den Brücken gelegt werden, Schiffsmanöver mit Buggewicht, kein Motor, die Gezeiten reichen bis weit ins Landesinnere hinein.
Und es spielt in einem Revier, das kaum ein deutscher Segler kennt: in den englischen Flussmündungen bei Great Yarmouth.
Und doch: es klingt alles so vertraut, die man es vom eigenen Chartertörn auch heute noch kennt: ein nervender, durchdrehender Skipper, der gut gezeichnete Vercharterer und des Skippers Angst vor ihm, eine verheerende Zeitplanung, seglerische und menschliche Katastrophen, die Rolle der Geschlechter an Bord, und und und ...
Die Protagonisten sind Engländer, die gemeinsam auf einen Segeltörn gehen, wunderbar beschrieben in allen menschlichen und seglerischen Schwächen (und wenigen Fähigkeiten). Sie agieren englisch in wunderschöner englischer Landschaft.
Michael Green beschreibt den Törn zweier kleiner Segelboote mit allen Unfällen, Wettererscheinungen, Havarien, Verwirrungen und Katastrophen, wobei ein Gag den anderen ablöst. Anders als in Ruder hart rechts ist diese eine zusammenhängende Geschichte.
Und es lohnt sich, denn jeder Segler wird sich oder andere Mitsegler in einer der Typen wiederfinden und genauso die Fehler, die auf jedem Segelboot bisweilen gemacht werden.
Klar bekommt das Buch 5 Punkte von mir, es ist absolut lustig und kurzweilig geschrieben und obwohl er es anders behauptet, weiß Michael Green, wovon er redet, wenn er übers Segeln schreibt. Absoulute Empfehlung.


Günter, der innere Schweinehund: Ein tierisches Motivationsbuch
Günter, der innere Schweinehund: Ein tierisches Motivationsbuch
von Stefan Frädrich
  Taschenbuch
Preis: EUR 9,90

5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Umfassend, aber trotzdem kurz und prägnant., 4. September 2004
Nimmt man das Buch in die Hand und beginnt zu lesen, dann fällt als erstes auf: auf jeder Seite kommt etwas Neues und positiv Überraschendes.
Auf der linken Seite jeweils eine herrliche Zeichnung von Timo Würz vom Schweinehund, auf der rechten Seite, meist in zwei Abschnitten, kurz, prägnant und knapp und vor allem schnell zum Punkt kommend, der Lebenstipp, der hilft, mit dem inneren Schweinehund zusammenleben zu können, ihn zu verstehen, zu akzeptieren, zu integrieren, ihn erwachsen und zu einem echten Helfer werden zu lassen.
Dabei macht man eine Reise in 104 Stationen durch die große Welt der Selbsthilfe-Methoden und Kommunikationstechniken, reduziert auf das Wesentliche, das Funktionierende, das für das Thema dieser Seite tatsächlich Helfende.
Ich kann dieses Buch nicht in einem Stück lesen, das ist wohl auch nicht gedacht, weil man dann vom überwältigt ist von den Dingen, über die man nachzudenken, zu verändern, beginnt. Doch in den letzten Tagen schlage ich es regelmäßig auf, oft an beliebiger Stelle und hole mir Anregung für die nächsten Stunden.
Schön ist, dass auch zum Ende hin die Prägnanz und Pfiffigkeit der Anregungen nicht abnimmt.
Ich mag dieses Buch und vermute, es wird noch eine Weile bereitliegen, um mit einem kurzen Griff neue Anregung und neuen Stoff zum Nachdenken oder Handeln zu bekommen.


Full Moon: Aufbruch zum Mond
Full Moon: Aufbruch zum Mond
von Michael Light
  Gebundene Ausgabe

7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Faszinierend und eindrucksvoll, 24. August 2003
Das Buch gibt es in verschiedenen Ausgaben und Formaten. Ich hatte das Glück, die große, gebundene Ausgabe zu bekommen. Und ich bin absolut begeistert.
Ich habe dieses Buch nun mehrfach wieder hervorgeholt, wenn es um Diskussionen geht, ob denn die Mondlandungen wohl vorgetäuscht und erlogen seien. Solche "Beweise" werden uns oft vorgelegt anhand kleiner komprimierter Bildchen aus dem Internet.
Wenn man dann aber Full Moon aufschlägt und sieht, welches Werk der Künstler und Fotograph Michael Light aus den Originalfotos macht, großformatig, scharf und detailgenau, dann vergehen alle Zweifel.
Diese Bilder kann man nicht fälschen und sie können in ihrer Fülle von Eindrücken, Landschaftsformationen und dem einmaligen und auf der Erde nicht reproduzierbaren Spiel von Licht und Schatten nicht gefälscht sein.
Michael Light führt uns in eine Welt, die wir fast täglich von ferne sehen und die wohl nur wenige und nur die ganz jungen unter uns persönlich erreichen werden. Und doch fühlen wir uns beim Blättern so vertraut und entdecken die Schönheiten dieser kargen Welt immer neu bei jedem Umblättern.
Ich kann dieses Werk bedenkenlos empfehlen, es bekommt einen Sonderplatz in meinem Bücherregal.


Showtime: Präsentieren und motivieren mit Laptop: Kraftvolle Präsentationen. Sichere Kommunikationserfolge
Showtime: Präsentieren und motivieren mit Laptop: Kraftvolle Präsentationen. Sichere Kommunikationserfolge
von Fred Maro
  Taschenbuch

10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Jede Menge guter Tipps von einem Praktiker, 3. August 2003
Man merkt ziemlich schnell, dass hier ein Mensch schreibt, der schon viele Präsentationen gemacht hat und der die Fähigkeit besitzt, das Wesentliche kurz und knapp und sehr verständlich und einprägsam darzustellen.
Schwerpunkt der Buches ist nicht die didaktische Vorbereitung einer Präsentation, sondern viel mehr der technische Ablauf. Wer jedoch technischen Background über Beamer und Präsentationsprogramme erwartet, wird nicht bedient.
Bleibt: der Ablauf einer Präsentation in "handwerklicher" Sicht, von der Vorbereitung, der Erstellung und Gestaltung von Folien, einige menschlich-psychologische Aspekte zu Präsentator und Zuhörern bis zu Tipps über Handouts und Speakernotes.
Das Buch wimmelt von Tipps, die manchmal in einem kurzen Satz klar machen wie man einen häufigen Fehler vermeidet oder seine Präsentation noch weiter verbessern kann.
Dieses Buch kann jedem helfen, der Präsentationen mit Beamer oder Overheadfolien macht. Und ich denke, nach der Lektüre ist man gar nicht mehr in der Lage, eine von diesen langweiligen oder chaotischen Kämpfen mit der Technik und den eigenen Folien darzubieten, die man im Business leider zu häufig erleben muss.
Die wichtigsten Punkte für mich waren in diesem Buch:
- die Tipps, sich selbst häufiger zu überprüfen und zu testen,
- der Tipp, Schwarzfolien in Beamer-Präsentationen einzufügen,
- die guten Vorschläge zu Timing und Lebendigkeit in Präsentationen
Ich möchte das Buch allen empfehlen, die Präsentationen machen und dabei Technik einsetzen. Anfänger können die Ratschläge sofort umsetzen und auch Profis werden das eine oder andere finden, wie sie an ihren Präsentationen schleifen können.


Checklisten Projektmanagement
Checklisten Projektmanagement
von Jacques Boy
  Taschenbuch

63 von 67 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gut einsetzbare Checklisten, 20. Juli 2003
Rezension bezieht sich auf: Checklisten Projektmanagement (Taschenbuch)
Diese Übersicht stammt von den gleichen Herausgebern wie das Grundlagenbuch zum Projektmanagement aus dem Gabal-Verlag.
Es kommt mit Ringbindung, was vielleicht einen etwas billigen ersten Eindruck macht, sich aber als großer Vorteil herausstellt, wenn man Seiten daraus fotokopieren will. Und das ist wohl auch der Sinn und Zweck dieses Werkes.
Die Autoren sagen selbst, dass es nicht als Lehrbuch für Einsteiger oder komplette Übersicht über das Thema geschrieben ist, sondern Projektleitern und anderen Beteiligten an Projekten als Leitfaden und Wegweiser für Vorbereitung und Durchführung von Projekten dienen soll.
Und das kann es durchaus leisten:
1. Beschränkung auf die Methode Projektmanagement:
Es gibt nur Beiträge zur Methode selbst, die Themen Team, Konflikte, Kommunikation, Präsentation und Gesprächsführung sind ausgeklammert. Es geht also um das reine handwerkliche Projektmanagement.
2. Die Übersichtlichkeit:
In DIN A 4 hat man auf der linken Seite immer eine übersichtliche Graphik oder bildliche Darstellung eines Ablaufplanes und auf der rechten Seite erläuternden Text, in der Regel eine Liste von Fragen zu einem eng umrissenen Abschnitt des Projektes.
Die Durcharbeitung der Fragen kann helfen, in allen Projektphasen den Überblick zu behalten und kein Detail zu vergessen.
Mein erster Eindruck (vor einem konkreten Test im Projekt) ist der, dass die Fragelisten recht komplett sein dürften und sich auf verschiedene Typen von Projekten anwenden lassen.
Das Werk wird die Arbeit eines Projektmanagers, der schon seit Jahren seine eigenen Checklisten verwendet, nicht mehr ansprechen. Wer sich aber noch keine eigene komplette und detaillierte Arbeitsweise erarbeitet hat, dem kann das Buch als Grundlage dafür dienen.
Im Anhang gibt es Kopiervorlagen für nützliche Formulare. Ohne genaue Überprüfung behaupte ich mal, dass die mit dem Inhalt der CD aus dem Gabal-Werk überein stimmen.


Der Neugier-Erfolgs-Loop: Erfolgreiche Selbstmotivation. Eine NLP Lern- und Motivationsstrategie
Der Neugier-Erfolgs-Loop: Erfolgreiche Selbstmotivation. Eine NLP Lern- und Motivationsstrategie
von Katja Dyckhoff
  Taschenbuch

12 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wertvolles Werkzeug zur Selbstmotivation, 17. Juli 2003
Ich besitze dieses Buch schon seit Jahren. Es muss zwischenzeitlich mal aus dem Verlagsprogramm genommen worden sein, deshalb freue ich mich um so mehr, dass es jetzt wieder zu einem sehr akzeptablen Preis zu bekommen ist.
Der Neugier-Erfolgs-Loop ist bestes NLP, beste Kommunikaition und meisterliche Motivation, auf eine professionelle Art beschrieben und auf der CD demonstriert.
(Überschwenglich? Ja, gut, aber die beiden Autoren sind nun mal eben sehr gut, und zwar in beiden Teilen, im Buch und auf der CD - und irgendwie will ich die 5 Sterne ja auch rechtfertigen.)
Man muss aber nicht NLP können, um schnell einen Nutzen aus dem Werkzeug ziehen zu können. Einmal verstanden, worum es geht (sich selbst zu motivieren, weiter zu machen mit Lernen und erfolgreicher Arbeit) kann man die CD immer wieder nutzen und die Melodien und Klänge werden zu Ohrwürmern, die helfen, Neues zu entdecken, eine nüchterne Entscheidung zu treffen, motiviert durchzuhalten und dann die Erfolge zu genießen ... und dann wieder auf einer höheren Ebene weiter zu machen.
Eine interessante persönliche Erfahrung ist, dass die beiden Autoren hier eigentlich sehr einfaches NLP nutzen und anwenden, auf eine immer noch neue, doch für viele, auch erfahrene, NLP-ler irgendwie nicht einfach zu begreifende Art und Weise. Ich habe erlebt, dass NLP-Trainer demonstriert haben, dass sie nicht genau verstehen, worum und wie es hier geht, während "ganz normale" Menschen die CD ohne jede Unsicherheit richtig und erfolgreich für sich einsetzen.
Vielleicht sollten die Autoren bei einer Überarbeitung erfahrene NLP-ler auf die kleine Besonderheit ihrer Methode hinweisen.
Die CD ist absolut professionell produziert und bietet jede Menge Möglichkeiten der Anwendung, da die Musik- und Textteile in jeder denkbaren nützlichen Kombination angeboten werden.
Glossar:
NLP = Neurolinguistisches Programmieren, eine sehr erfolgreiche und weit akzeptierte Kommunikationsmethode, über die man bei amazon oder google jede Menge nütlicher Informationen findet.


Projektmanagement: Professionell führen - Erfolge präsentieren
Projektmanagement: Professionell führen - Erfolge präsentieren
von Philipp Hölzle
  Taschenbuch

4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Handliche übersichtliche Zusammenfassung, 17. Juli 2003
Es gibt viele Bücher zum Thema Projektmanagement. Dieses ist im Format relativ klein, kommt in Taschenbuchausführung und bietet auf 191 Seiten einen guten Überblick, wenn es auch für eine tiefergehende Erarbeitung der einzelnen Aufgaben im Projektmanagement nicht ausreichen dürfte.
Es wird damit nicht unbedingt Menschen helfen, die die Materie zu ihrem Hauptberuf machen wollen, aber Einsteigern und Menschen, die gelegentlich in Projekten arbeiten, kann es ein guter Wegweiser sein.
Die einzelnen auf der Titelseite genannten Themen bekommen im Buch sehr unterschiedlich Raum. "Projektmanagement" ist das Hauptthema mit Definition, Anforderungen, Werkzeugen usw.; das Thema "Professionell führen" ist fast ebenso ausführlich behandelt. Hervorzuheben ist hier, dass der sozialen Kompetenz ein breiter Raum gewährt wird und die Themen Zusammenarbeit im Team, Anforderung an die Mitarbeiter, Konfliktbereitschaft, Motivation und Führung deutlich als wichtiger Bestandteil im Projektmanagement hervorgehoben werden.
Das dritte im Titel genannte Thema "Erfolge präsentieren" kommt mir etwas zu kurz weg. Nur ein paar Seiten sind dafür zu finden und den meisten Platz davon nimmt der Tipp ein, schon zu Anfang eine Standard-Folie (Master-Dokument) zu entwickeln, damit vor der Präsentation keine Hektik aufkommt. Das ist mir etwas zu wenig zum wichtigen Thema Marketing und Präsentation eines Projektes.
Ansonsten ist das Buch voller konkreter Tipps. Vielleicht manchmal etwas zu direktiv in der Aussage (das sollst du tun - das darfst du nicht tun), doch ist den Autoren anzumerken, dass sich sich in der Materie auskennen.
Ein wenig gestört hat mich das Kapitel über die Selbstbeurteilung des Projektleiters, das leider viel zu schnell auf den Vorschlag hinausläuft, für sich das Persönlichkeits-Profil des Herausgebers anfertigen zu lassen. Aber etwas Eigenwerbung ist in so einem Buch sicher erlaubt. Kein Grund, einen Stern abzuziehen.
Erfreulich ist, dass das Buch relativ gut mit Bildern und Graphiken, sowie Kurzgeschichten rund um das Projekmanagement ausgestattet ist. Das macht die Materie leichter und schneller erfassbar.
Was noch zum Buch gehört:
- ein Stichwortverzeichnis (nicht alltäglich bei diesem Thema)
- eine heraustrennbare tabellarische Kurzübersicht (guter Versuch)
- eine CD (mit den üblichen Formatvorlagen für Listen usw., hier mit einem Verwaltungsprogramm - leider auch etwas knapp, die zunächst überraschenden 78 MB auf der CD werden mit 75 MB vom Internet Explorer verbraucht)
Zusammenfassung: ein handliches Buch, gut als Zusammenfassung, schnelles Nachschlagen und schnelle Information für Anfänger und Gelegentlich-Projektmanager. Sicher auch ein Buch, dass man gut im Rahmen eines PM-Seminars nutzen könnte.


Unsere Existenz - Nur ein Traum? Antwort der Natur
Unsere Existenz - Nur ein Traum? Antwort der Natur
von Gernot L Geise
  Taschenbuch
Preis: EUR 9,90

43 von 48 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Unsere Sinne - ein Teil der Weltverschwörung?, 31. Oktober 2002
Als an Kommunikationsmethoden und Wahrnehmungstheorien Interessierter wird man früher oder später aufmerksam auf dieses Buch.
Ich vermutete, etwas mehr zu erfahren über Wahrnehmung, Konstruktivismus, vielleicht über Träume oder über Kommunikation.
Aber nichts von alledem! Die Versuche, Wahrnehmung zu erklären, bleiben auf dem Stand, von dem ich vor knapp 40 Jahren in der gymnasialen Unterstufe gehört habe. Vieles davon ist heute teilweise falsch oder zumindest oberflächlich oder lässt wesentliche wichtige Teile einfach aus. "Wissenschaftliche" Beiträge (wenn sie in diesem Buch überhaupt zählen) stammen wohl allesamt aus TV-Sendungen oder populären Zeitschriften. Nichts wirklich Konkretes, sondern nur Andeutungen, die allesamt darauf hinauslaufen, dass unsere Sinnesorgane, unser Gehirn uns "betrügt".
Kann es sein, dass hier ein Autor arbeitet, für den ALLES eine Riesen-Verschwörung ist, die ganz an der Basis, an der Funktion der menschlichen Sinnesorgane und der Arbeit des Gehirns schon beginnt? Welch entsetzliches Weltbild!
Klar nehmen unsere Sinnesorgane nicht die "Realität" wahr. Aber die eigenen Körperfunktionen als "Betrug" zu titulieren (wer betrügt da eigentlich wen?), die Entwicklung des Unterbewusstseins so zu schildern, als würden wir vom Babyalter an nur lernen, uns gegen uns selbst zu verschwören - nein, das ist eine Einstellung zur eigenen Person und zum Leben selbst, die so völlig negativ ist, dass sie aber auch zu gar nichts nutze sein kann.
Und dann die Argumentation! Lustig wird Behauptung und Gegenbehauptung gemischt: Das Unterbewusstsein bewertet nicht - das Unterbewusstsein bewertet subjektiv. Das kommt gleich vorweg von einem Absatz auf den nächsten. Keine Erklärung, warum das Eine und auch das Gegenteil stimmt. (Gab es da eigentlich keinen Lektor?).
Und aus beiden Sätzen kann man anschließend natürlich alles folgern. Egal, worauf es hinauslaufen soll: man kann ja immer den Satz nehmen, der grad passt.
Und so werden dann schnell aus haltlosen Behauptungen, aus Spekulationen und Gedankenspielen (oder auch aus schierem Unwissen) Tatsachen, die verwoben werden zu einer Darstellung unserer Wahrnehmung, die erschreckend ist. Und die keinen Raum mehr lässt für all die Fähigkeiten, die wir haben, für all das Schöne, was es wahrzunehmen gibt, für all die Chancen, die unser Gehirn offen hält.
Das ist das Schlimmste an diesem Buch: es wird ein recht negatives Bild vom Menschen und den Fähigkeiten seines Gehirns und seiner Sinne gezeichnet. Und bei der Beschreibung dieser Katastrophe ist Schluss: kein Wort, was zu tun sei, keine Überlegungen, dieser Verschwörung zu entgehen, keine Ideen, was der Mensch denn tun kann...
Der Autor erklärt uns auch, wie so ein Buch entsteht: Gedankenfetzen werden gespeichert, irgendwann "sprudeln" sie aus ihm heraus, er schreibt sie deshalb nieder, den entstandenen Text prüft er dann nur noch gegen seine innere Stimme (er nennt sie "Verstandes-Logik"), weitere Qualitätskontrolle findet offensichtlich nicht statt.
Wie er dabei im Kontakt mit dem sogenannten Allgemeinbewusstsein ist, dass deshalb alles richtig ist, und dass er es nicht überprüfen muss, wird ausführlich beschrieben: zum Ablachen oder zum Staunen darüber, wie man so viel unhaltbare Behauptungen und Spekulationen in ein Buch quetschen kann.
Nein, es lohnt nicht. Auch die Ausstattung überzeugt nicht. Hätte man die Fotos nicht etwas sorgfältiger bearbeiten können? Müssen Grafiken so aufgelöst sein, dass man jedes Pixel einzeln erkennt? Für den Preis, denke ich, darf man eigentlich eine gute Arbeit von Setzerei und Druckerei erwarten. Und völlig unpassend (weil zum einen völlig aus dem Thema und zum anderen eine ziemliche Beleidigung für alle Menschen, die daran erkrankt sind und/oder helfen wollen) die Seite über des Autors Erkenntnisse über Aids.
O.K., eine letzte Überlegung: wenn die menschlichen Sinne und die Arbeit unseres Gehirns so unzulänglich und verschwörerisch sind, warum ist dann gerade der Autor von den Folgen dieser Katastrophe verschont?
Diese Frage bleibt bis zum Schluss unbeantwortet.


Die dunkle Seite von Apollo
Die dunkle Seite von Apollo
von Gernot L Geise
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 9,90

56 von 69 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Ist das Meinung oder Beweis?, 11. Oktober 2002
Nein, dieses Buch überzeugt mich nicht, auch nur im mindesten zu zweifeln daran, dass 1969 der Mond von Menschen besucht wurde.
Ich habe nicht einen Beweis gegen die Mondlandungen gefunden auf den über 350 Seiten, sondern vieles, dass mich verwundert hat, wie man zu den einzelnen Aussagen überhaupt kommen kann.
Gilt denn die Physik nicht mehr, die ich auf der Schule gelernt habe? Gilt die Geometrie nicht mehr? Nein, in dem Augenblick, in dem man dem Autor folgen will in seiner Argumentation muss man vergessen, was man über die Naturgesetze gelernt oder gar studiert hat.
Als Hobbyfotograph kann ich keine der Argumente nachvollziehen, die zu den Mondfotos gebracht werden. Was immer in diesem Buch über Belichtung, Beleuchtung, Überbelichtung, Verzerrung, Spiegelungen in Objektiven usw. gesagt wird, ist einfach schlecht recherchiert.
Aber es wird rhetorisch geschickt verkauft. Der Wechsel vom "Ich kann mir nicht erklären,..." oder "Ich wundere mich, ...", also vom Nichtwissen, hin zur Verwendung des Nichtwissens als Tatsache gelingt dem Autor mit leichten Worten und Übergängen, die man leicht akzeptieren mag, wenn man nicht wirklich über den Inhalt nachdenkt.
So eine Rezension kann nicht dazu dienen, die Argumente des Autors zu widerlegen. Jedem bleibt unbenommen, ein gutes Physikbuch, das Internet, die Volkshochschule zu nutzen, um die Argumente zu überprüfen.
Auch von der Aufmachung her tut es mir leid um das Geld, das ich dafür bezahlt habe. Es gibt so gut aufgelöste Fotos im Internet, warum hat man für das Buch die am schlechtesten aufgelösten benutzt?
Warum das Buch trotzdem einen Stern von mir bekommt? Nun, einige der Tabellen sind sehr gut gemacht, einige der Aufstellungen (zeitliche und technische Informationen) sind brauchbar. So zum Beispiel auch die Faksimile - Wiedergaben aus den angeblich verschwundenen oder vernichteten technischen Unterlagen.
Was mich stört ist die Tatsache, dass die meisten der vorgebrachten Beweise aus einem anderen Buch stammen, von einem Autor, der den gleichen Versuch unternommen hat. Und so sind viele der Enthüllungen einfach nur Zitate aus jenem früheren Buch. In anderen Fällen wirds "wissenschaftlich": doch die Zitate stammen dann mehr aus TV-Sendungen oder Zeitungen als aus wissenschaftlichen Veröffentlichungen.
Aber was mich am meisten fasziniert, ist dieses Foto (eins von der Erde), mit dem der Autor beweisen will, dass Schatten auf Fotos immer parallel sind. Seine eingezeichneten Linien sind alles andere als parallel! Man kann es leicht mit Geodreieck oder zwei Kreditkarten überprüfen.


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