Fashion Sale Hier klicken Strandspielzeug calendarGirl Cloud Drive Photos Sony Learn More madamet fissler Hier klicken Fire Shop Kindle PrimeMusic Lego NYNY
Profil für M. Ostmann > Rezensionen

Persönliches Profil

Beiträge von M. Ostmann
Top-Rezensenten Rang: 2.043
Hilfreiche Bewertungen: 406

Richtlinien: Erfahren Sie mehr über die Regeln für "Meine Seite@Amazon.de".

Rezensionen verfasst von
M. Ostmann "Michael" (NRW)

Anzeigen:  
Seite: 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | 8 | 9
pixel
Fotga Timer Fernausloeser Kabel Removable Shutter Cord für Sony Alpha DSLR-A100 A200 A300 A350 A450 A500 A550 A700 A850 A900 A580 A560 A55
Fotga Timer Fernausloeser Kabel Removable Shutter Cord für Sony Alpha DSLR-A100 A200 A300 A350 A450 A500 A550 A700 A850 A900 A580 A560 A55
Wird angeboten von Fotga
Preis: EUR 15,99

5.0 von 5 Sternen Funktioniert Prima, und das zu einem günstigen Preis., 20. Februar 2016
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Zu Timer-Betrieb werden Mignon-Batterien oder -Akkus benötigt. Für die reine Fernauslöser-Funktion werden dagegen keine Batterien benötigt, die funktioniert also auch noch, sollte man diese mal vergessen haben oder sie leer sein. Der Auslöseknopf überträgt Halbe- und Volle-Auslösung, und er kann für Langzeitbelichtungen auch festgestellt werden.

Man kann ja die Anschlusskabel austauschen. Wer schon zwei oder mehr der unterstützten Kamera-Modelle besitzt, sollte sich vielleicht gleich ein Set mit allen Adapter-Versionen aussuchen, das kommt wahrscheinlich günstiger.

Diese Auslöser werden mit gleichem Aussehen unter sehr vielen verschiedenen Marken-Namen angeboten. Man wird sich bedenkenlos das günstigste Angebot aussuchen können, und muss nur darauf achten, dass der Anschluss zur eigenen Kamera passt. Der einzige Unterschied den es zu geben scheint ist der, ob der Kamera-Stecker wie hier per Adapter ausgetauscht werden kann, oder einer fest verbunden ist. Die Sony-Variante funktioniert auch an mehr Kameras als das Angebot aufzählt, nämlich an fast allen andern Sony DSLR- und SLT-Modellen, so z.B. auch an der A99. Ich glaube allerdings, NICHT an der A58 oder an neueren spiegellosen Sony-Kameras, denn die unterstützten die Fernauslösung nur über den USB-Anschluss.


K&F Concept Minolta(AF)-NEX Objektiv Mount Adapter Ring für Minolta(AF) Objektiv auf Sony NEX Sony E Halterung Nex-3 Nex-5 Kamera DC111 Kamera Adapter
K&F Concept Minolta(AF)-NEX Objektiv Mount Adapter Ring für Minolta(AF) Objektiv auf Sony NEX Sony E Halterung Nex-3 Nex-5 Kamera DC111 Kamera Adapter
Wird angeboten von dcmall
Preis: EUR 20,99

5.0 von 5 Sternen Sehr präzise gefertigt, 20. Februar 2016
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Der Adapter fühlt sich einfach gut in der Handhabung an. Es klappert nichts, bei Bajonette sitzen sehr exakt. Auch der Blendenring lässt sich ohne Spiel drehen, und hat ein angenehmes Dreh-Gefühl.

Der einzige Punkt der wie ich denke leicht zu verbessern gewesen wäre ist der, dass der Blendenring keine Skala aufweist. Da er ja Klick-Punkte hat (5 Positionen), wäre es schön gewesen, wenn man ihm auch direkt ansehen würde, wie viele Klicks er von der Offen-Stellung entfernt ist.

Es werden auch keine EXIF-Daten übertragen, aber das war vor dem Kauf klar, und ist bei dem Preis auch nicht zu erwarten. Selbst unter den rein mechanischen Adaptern ist er trotz Blendeneinstellung und guter Verarbeitung vergleichsweise günstig (ich habe zwanzig Euro bezahlt), daher bleibt's trotz des Verbesserungsvorschlags bei den vollen 5 Sternen.

PS: Die Skala kann man sich schließlich auch selbst aufmalen...


Sony Alpha 6000 Systemkamera (24 Megapixel, 7,6 cm (3") LCD-Display, Exmor APS-C Sensor, Full-HD, High Speed Hybrid AF) inkl. SEL-P1650 Objektiv weiss
Sony Alpha 6000 Systemkamera (24 Megapixel, 7,6 cm (3") LCD-Display, Exmor APS-C Sensor, Full-HD, High Speed Hybrid AF) inkl. SEL-P1650 Objektiv weiss
Preis: EUR 629,90

28 von 29 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein Anfang, 23. Januar 2016
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich habe mir die Kamera als kleine Zweitkamera neben einer Sony A99 zugelegt, um Sie beispielsweise für Motorrad-Reisen zu verwenden. Aber auch sonst setzte ich sie mittlerweile auch gerne bei anderen Anlässen ein, wie (Familien-)Feiern. Sie ist leicht zu bedienen, bietet zahlreiche Einstellungsmöglichkeiten, und liegt gut in der Hand.

Ursprünglich hätte es wegen der kleinen Abmessungen die RX100 III werden sollen, aber die war mir noch zu teuer. Als es dann die A6000 im Blitzangebot 25% günstiger als die RX100 III gab, habe ich zugeschlagen. Denn hier gab es eine vergleichbare Leistung bei höherer Flexibilität zum günstigeren Preis. Die Kamera ist natürlich etwas größer (mit Kit-Zoom fast doppelt so dick) und schwerer, aber dafür liegt sie auch besser in der Hand, und bietet ein Einstellrädchen und zwei Knöpfe mehr. Und hier hat man die Möglichkeit, das Objektiv gegen ein anderes zu tauschen, und es sind ein Blitzschuh und ein Infrarot-Empfänger an Bord. Andererseits fehlt die elektronische Wasserwage. Ansonsten tun sich beide im Ausstattungsumfang nicht viel: Blitz, Wifi, und Apps haben Sie der A99 voraus, volle manuelle Kontrolle, RAW-Format, elektronischer Sucher und klappbares Display sind vorhanden, GPS fehlt jeweils.

Die Kombi aus der A6000 mit dem Kit-Objektiv PZ1650 dürfte optisch nur etwa die gleiche Qualität wie die RX100 III erreichen. Denn verrechnet man die Brennweiten und Lichtstärken mittels der Sensorgrößen, so wird der Unterschied vernachlässigbar klein (genauer erkläre ich das unten im Anhang I). Und beide sind durch ihr Objektiv in der effektiven Auflösung beschränkt. Womit klar wird, dass das Objektiv hier mit dem Rest des Paktes qualitativ nicht mithalten kann. (Übrigens, wenn die Kameras in Tests bewertet wird, dann wird dies oft NICHT mit dem Kit-Objektiv getan, sondern mit einer scharfen Fest-Brennweite.) Aber die Leistung ist insgesamt wohl auch nicht schlechter als die RX 100 III bei einem günstigeren Preis. Die besten Ergebnisse gibt's bei Blende 8, darunter lassen die Ecken deutlich nach. Für Urlaubsfotos und Party-Erinnerungen sicher mehr als ausreichend, aber wegen des Objektiv langt es wohl nicht mehr für die vollen 5 Sterne.

Das E-Bajonett ermöglicht den Einsatz vielfältiger Adapter. Als erstes habe ich mir einen M42-Tilt-Adapter von Araxfoto zugelegt. Damit kann ich alte, voll manuelle M42 Objektive verwenden, und kriege die Tilt-Funktion noch mit dabei. Anders als an der A99 profitieren diese hier aber nicht von einer Bildstabilisierung, denn diese ist hier in nur den Objektiven verbaut (oder eben nicht). Mit anderen Adaptern kriegt man eigentlich jedes Spiegelreflex-Objektiv (z.B. Sony-A-Bajonett, Nikon, Canon) adaptiert, nur leider wird -- anders als bei der A7 II und der A7R II -- der Autofokus dann in keinem Fall ausreichend unterstützt. Da ein Nachfolger der A6000 wohl schon vor der Tür steht, erwarte ich hier auch keine Nachbesserung per Firmware-Update mehr. Manuelles Fokussieren funktioniert wie aber bei allen genannten Sonys mit den Unterstützungsfunktionen wie Kantenanhebung und Fokus-Punkt-Vergrößerung ausgezeichnet. Und mit dem Kit-Objektiv (und sicher auch anderen E-Bajonett-Objektiven) funktioniert der AF auch wirklich schnell und zuverlässig.

Die Wifi- und App-Funktionen waren neu für mich. Das Interesse daran waren auch mit ein Grund für den Kauf, und hier warteten die nächsten Enttäuschungen: Anders als für seine Smartwatches oder auch die Wifi-Schnittstelle hat Sony leider die Software-Schnittstellen für die Apps nicht offen gelegt. Kurz gesagt, finde ich die Idee eines geschlossenen (d.h. ohne Apps von Dritt-Anbietern) App-Stores eher albern. Eigene Ideen umzusetzen ist also nicht möglich, und es gibt noch nicht mal eine Kontakt-Adresse, mit der man Sony Vorschläge für neue Apps machen könnte. Aber man muss sich bei Sony anmelden, und einer Menge Lizenzbedingen zustimmen, die unter anderem eine Nutzung für den "kommerziellen" Gebrauch ausschließen! Und das gilt auch bereits für die Nutzung von Wifi mittels PlayMemories-Smartphone-App. Die Apps bleiben zudem Fremdkörper in der Benutzeroberfläche: während sie laufen, ist die herkömmliche Bedienung außer Kraft gesetzt. Schon in der Auswahlliste merkt sich die Kamera nicht die zuletzt benutze App. Auch die Steuerung mit dem Smartphone lässt viel zu wünschen übrig, nur wenige Einstellungen lassen sich hier direkt bedienen. Zudem muss man "AF bei Auslösung" aktiviert lassen, sonst kann man überhaupt nicht fokussieren! Das ist zwar die Default-Einstellung, aber normalerweise habe ich den Autofokus stattdessen als sogenannten "back button focus" mit der AEL-Taste eingerichtet. Es nervt, dass man das umstellen muss.

Ansonsten kann man sich die meisten der Knöpfe und Drehrädchen recht frei mit Funktionen oder Menu-Verknüpfungen belegen. Die Sony-Menüführung wird allerdings von vielen als verbesserungswürdig eingestuft. Gegenüber der A99 gibt es die Verbesserung, dass zwischen Haupt- und Unter-Menüs unterschieden wird und man so schneller zwischen Haupt-Menüs wechseln kann. Aber es bleibt bei der eher zufällig wirkenden Aufteilung von Optionen auf die Menüs. Und was mich mit am meisten stört: Wenn man eine Funktion oder Option auswählt, die mit einer anderen gerade aktivierten Option nicht kompatibel ist, so kriegt man das nur angezeigt. Man kriegt keine Abkürzung angeboten, diese andere Option direkt zu ändern oder für eine Aufnahme zu ignorieren.

Der Lieferumfang ist im übrigen auch enttäuschend: dass ein externer Akku-Lader aus Kosten-Gründen fehlt kann ich noch verstehen, aber es hat auch weder für Bajonett-Deckel, noch für eine Blitz-Schuh-Abdeckung gereicht! Das Sony keine vernünftige gedruckte Anleitung mehr ausliefert, war mir schon vorher bekannt.

Dass es dennoch bei 4 Sternen bleibt, liegt an den anderen Qualitäten der Kamera: Sehr schneller Autofokus, sehr schnelle Serienbildgeschwindigkeit, zahlreiche Einstellmöglichkeiten, dazu 3 Speicherplätze um beliebige Sätze von Einstellungen wieder schnell aufzurufen. Und an dem guten Sucher, den heutzutage leider sehr viele Kameras nicht mehr haben.

Fazit: Die Kamera selbst birgt ein sehr großes Potential, was durch das Kit-Objektiv leider nicht genutzt wird. Wer nicht vorhat auch mal das Objektiv zu tauschen, der kann daher bedenkenlos die RX100 III als Alternative in Betracht ziehen. Wer auf einen elektronischen Sucher verzichten kann, für den bietet sich die A5100 an. Die Idee der Kamera-Apps wird durch den geschlossenen App-Store und die schlechte Integration ad absurdum geführt. Wer auf neben dem Sucher auch auf diesen verzichten kann, für den sind die RX100 II oder gar die RX100 (ohne Wifi) Alternativen. Wer es stattdessen eher größer mag, kann sich auch die Sony A58 oder die bald erscheinende A68 anschauen. Diese Kameras sind größer, aber es sind insgesamt mehr gute Objektive zu einem günstigeren Preis verfügbar, und die profitieren dort auch alle von der Sensor-basierten Bild-Stabilisierung. Von klassischen Spiegel-Reflex-Systemen anderer Hersteller würde ich eher abraten, warum, erläutere ich im Anhang II genauer.

PS: Am 03.02.2016 wurde die A6300 vorgestellt. Diese verhält sich zur A6000 etwa so wie die RX100 IV zur RX100 III: gleiche Auflösung, dennoch verbesserter Sensor mit 4K-Video Unterstützung und nochmals verbessertem Autofokus. Wie erwartet unterstützt die A6300 nun auch Phasen-Autofokus mittels LA-EA3 adaptierten A-Bajonett-Objektiven. Der Preis dürfte ebenfalls etwa 50% höher sein.

ANHANG I: Der Formatfaktor und seine Folgen -- worin sich "Vollformat", "APS-C", und andere unterscheiden

Den meisten dürfte bereits bekannt sein, dass man bezüglich des Bildausschnitts die Brennweite mittels des Formatfaktors umrechnen kann. Was weniger bekannt ist (weil das die Werbung verschweigt), dass man dies für die Betrachtung der gesamten Bildwirkung für die Blende ebenso tun muss! Damit ist dann sowohl die Wirkung der Tiefenschärfe erfasst, als auch das veränderte Rauschverhalten.

Gegenüber einer "Vollformat" digitalen Kamera hat eine APS-C den Faktor 1,5 (oder 1,6 bei Canon), und eine Kamera mit 1"-Sensor wie die RX10 oder RX100 einen von 2,7. Die APS-C Kameras *unterscheiden* sich wiederum davon um den Faktor 2,7 / 1,5 = 1,8. Der Faktor 1,5 entspricht etwa einer Blendenstufe (was genauer die Wurzel von 2, also 1,4 wäre), der Faktor 1,8 fast zwei Blendenstufen.

Zwei Beispiele dazu:

1. Ein 35mm f/1,8 Objektiv wirkt daher an einer APS-C Kamera so, wie es ein 52mm, f/2.7 Objektiv an eine KB-Spiegelreflex ("Vollformat") täte. Die Anpassung der Blende berücksichtigt, dass die Unschärfekreise auf dem schmaleren Sensor geringer ausfallen müssen, damit sich das in der Vergrößerung auf die gleiche Betrachtungsgröße wieder ausgleicht. Behält man die gleiche Belichtungszeit bei, so muss man dann bei der APS-C-Kamera auch nur einen etwa eine Belichtungsstufe geringeren ISO-Wert einstellen, also z.B. ISO-800 statt IS0-1600 an der Vollformat-Kamera. Da der kleinere Sensor bei der gleichen ISO-Empfindlichkeit aber stärker rauscht, gleicht sich das ebenfalls wieder aus.

2. Das 9-26mm f/1.8-2.8 Objektiv einer RX100-III (was mit 24-70mm KB-äquivalent beworben wird) verhält sich mit dem relativen Formatfaktor 1,8 auf APS-C umgerechnet so, wie ein 16-47mm f/3.2-5 an APS-C, was dem Standard-Kit-Objektiv der A58 oder der Sony 5000/5100/6000 recht nahe kommt. An einer A7 oder A7 II wäre ein 24-70mm f/4.9-7,6 das Äquivalent, deren 28-70 F3.5-5.6 Kit-Zoom ist also etwa eine Blenden-Stufe im Vorteil.

Was folgt daraus: Um die gleiche Bildwirkung zu erzielen, müssten Objektive an einer APS-Kamera eine um den gleichen Faktor geringeren Blendenwert wie eine geringere Brennweite haben. D.h. aber, dass der absolute Blendendurchmesser und damit die Linsengröße, und somit auch die Herstellungskosten etwa gleich bleiben müssten! Es gibt daher keinen Grund, warum äquivalente Objektive fürs Digital-Vollformat teurer sein sollten also solche für APS-C Kameras, wenn man das gleiche Resultat erzielen möchte. Noch sind die vergleichbare Objektive wesentlich größer (jedenfalls nicht im Durchmesser) oder schwerer.

Das Problem im APS-C Bereich ist umgekehrt, dass solche vergleichbaren Objektive kaum angeboten werden. Ein 50mm f/1.4 Normal-Objektiv für Vollformat ist nichts besonderes, während es ein äquivalentes 35mm f/0.95 eine Rarität ist! Das Vollformat hat daher praktische Vorteile, wenn hohe Lichtstärken gefragt sind, egal ob wegen der Lichtverhältnisse oder wegen der gewünschten begrenzten Schärfentiefe.

ANHANG II: SLT vs SLR vs Spiegellose

(der Text stammt ursprünglich noch von meiner A57 Rezension aus 2013, ich habe ihn hier aber zur Aktualisierung überarbeitet)

Mit Erstaunen verfolge ich die Diskussionen, die um die Sony SLT-Technik entstehen, die sich um den Punkt drehen, ob man diese noch als (D)-SLR (engl. (Digital)-Single Lens Reflective) oder Spiegelreflexkamera bezeichnen darf. Dabei tauchen auch immer wieder in meinen Augen völlig falsche Erklärungen dazu auf, was denn nun eine Spiegelreflexkamera ausmacht. Daher hier als Nachtrag meine Meinung und ein paar Gedanken:

1. "Reflex" in "Spiegelreflex" kommt nicht daher, dass der Spiegel weg klappt. Sondern schlicht daher, dass der Spiegel Licht reflektiert. Das kann man schon daran erkennen, dass es auch "zweiäugige Spiegelreflexkameras" gibt (engl. Twin Lens Reflectiv, TLR), die mit einem feststehenden Spiegel auskommen.

2. Der tiefere Sinn der Spiegelreflexkameras war es stets, dass Motiv im Sucher *möglichst* genau so zu sehen, wie es auf dem Film erscheint, um dort scharf stellen zu können, ohne den Film gegen eine Mattscheibe tauschen zu müssen. Bei der zweiäugigen Spiegelreflex verwendete man dazu ein zweites Objektiv, das mechanisch mit dem Hauptobjektiv gekoppelt war, so dass die Entfernungseinstellung stets gleich war. Meist war das zweite Objektiv aber einfacher im Aufbau (nicht so gut korrigiert). Der Klapp-Spiegel hat hier sowohl Vorteile bei den Kosten, als auch die bessere Übereinstimmung mit dem späteren Bild (gleiches Objektiv, keine Parallaxen-Fehler). Später wurde das umgelenkte Licht auch für weitere Funktionen genutzt, wie Belichtungs- und automatisierte Fokussierungs-Funktionen.

3. Im digital-Zeitalter kann es aber kaum ein Bild geben, was besser mit dem späteren Ergebnis übereinstimmt, als ein vom Sensor abgenommenes Abbild. Auch dieses ist noch nicht perfekt, denn es ist nicht mit der gleichen Belichtungszeit (und üblicherweise auch nicht der richtigen Blende) abgenommen, und wird nicht in voller Auflösung angezeigt. Aber die volle Auflösung würde man im kleinen Sucherbild eh nicht nutzen können. Stattdessen gibt es ggf. Funktionen zur Vergrößerung des Fokus-Punktes. Daraus folgt für mich, dass die SLTs (und andere Spiegelfreie Systemkameras) den "Geist" der Spiegelreflex viel besser repräsentieren, als deren tatsächliche Vertreter. Sony spricht hier zurecht als den SLTs als die DSLRs der nächsten Generation. Allerdings gibt es definitiv z.Z. zwei Nachteile: Der Spiegel schluckt etwas Licht, und der Sensor ist vor der Aufnahme stets bereits für den Live-View in Betrieb, so dass er sich potentiell etwas erwärmt. Beides ist schlecht für den Signal-Rauschabstand. Allerdings zeigen die Vergleichstests mit DSLRs der gleichen Klasse, dass es so schlimm nicht sein kann.

4. Richtig ist nun aber, dass der Spiegel bei SLTs nur noch dafür gebraucht wird, den Phasen-Autofokus zu füttern. Ein solcher Phasen-AF ist etwas, was man von Digitalen-Spiegelreflexkameras kennt und qualitativ erwartet, und es in dieser Qualität bei spiegellosen Systemkameras bisher noch nicht gab. Sony hat diesen Teil von den alten DSLR einfach übernommen, während die Sucher-Technik umgebaut wurde. Insofern kann auch hier eine starke Verwandtschaft zur SLR nicht bestritten werden.

5. Da stellt sich die Frage, ist der Phasen-AF es wert, dafür den Spiegel in den Bildweg zu stellen, und die Objektiv-Konstruktion besonders für Weitwinkel-Objektive so zu erschweren? Für Sony allerdings nicht, denn die haben einen festen Kundenstamm der (so wie ich) eine Menge an Minolta/Sony-A-Bajonett Objektiven besitzt, und diesen gilt es zu pflegen. Selbst wenn es also gelinge würde, dem klassischen Phasen-Autofokus ebenbürtige Systeme in spiegellosen Systemkameras zu realisieren, wird Sony hoffentlich noch lange das A-Bajonett System pflegen, und sei es nur durch entsprechende Bajonett-Adapter. Allerdings bedingen die die großen, lichtstarken Brennweiten auch weiterhin solide Bajonett-Kamera Verbindungen, so dass es sich wahrscheinlich lohnt, dafür weiterhin eigene Gehäuse anzubieten.

6. Sollte man nun als Ein- oder System-Umsteiger ein SLR, SLT, oder spiegelloses System wählen? Oder stellen wir die Frage mal anders: Gäbe es keine etablierte Technik, und keine Wechsel-Objektive im Bestand, was wäre für einen Hersteller die naheliegendste, sinnvollste Lösung? Meiner Meinung nach scheiden sowohl SLR als auch SLT hier aus, weil ein dem klassischen Phasen-AF ebenbürtiges auf Bild-Sensor-Ebene realisierbares Fokus-System wahrscheinlich nicht mehr lange auf sich warten lässt. Scheinbar ist Panasonic bereits so weit, und Sony mit der A6000 und der A7r II ebenfalls. Dann haben die SLR/SLT nur noch den Nachteil des großen Bajonett-Auflagenmaßes. Stände ich heute vor einer System-Entscheidung, so würde ich ziemlich sicher ein spiegelloses mit kurzem Auflagemaß nehmen, für das es vernünftig anzufassende Kamera-Gehäuse gibt. Hier fiel mir damals als erstes das Micro-Four-Thirds-System ein, was es eben auch mit dem sehr schnellen spiegellosen AF-System von Panasonic gibt.

Inzwischen hat Sony die "ILCE Alpha a7" und "a7r" Kameras mit E-Bajonett und KB-Vollformat-Sensor vorgestellt, und damit eine neue Reihe von "FE"-Bajonett-Objektiven für Vollformat-Sensoren. Die a7 hat Phasen-Autofokus-Felder direkt auf dem Bild-Sensor-Chip mit unter gebracht. Die gerade neu vorgestellte A7r II kann damit sogar adaptierte Fremdobjektive steuern. Die A-auf-E-Bajonett-Adapter wurden ebenfalls für's Vollformat überarbeitet. Für mich ist dies alles ein starkes Indiz, dass die direkten A-Bajonett-Kameras in Zukunft stark an Bedeutung für Sony verlieren werden, und es insbesondere kaum noch weitere SLT-Kameras geben wird (seit ich diese im Frühjahr 2013 zuerst schrieb, ist nur noch die A77 II neu erschienen, und die A65 ersatzlos aus dem Programm gestrichen worden). Sony's E-Bajonett wird hingegen dadurch attraktiver, denn es hat mit der Vollformat-Option gegenüber dem Micro-Four-Thirds-System einen interessanten Vorteil.

Spannend wird sein, ob ein Nachfolger der A99 (der bald erscheinen dürfte, falls es überhaupt noch einen geben wird) noch einen SLT-Spiegel besitzen wird. Angesichts der Fähigkeiten der A7r II könnte dieser entbehrlich sein, aber möglicherweise wird für einen A99-Nachfolger zugunsten einer höheren Auflösung auf den Phasen-AF auf Sensor-Ebene verzichtet, so wie bei der ersten A7r im Vergleich zur A7.


Marumi DHG Achromat +3 Nahlinse Makro 55 mm 55mm - Made in Japan
Marumi DHG Achromat +3 Nahlinse Makro 55 mm 55mm - Made in Japan
Wird angeboten von ENJOYYOURCAMERA
Preis: EUR 59,99

5.0 von 5 Sternen Eine Lesebrille für die Kamera, 3. Januar 2016
Das Objektiv ist sauber verarbeitet, und lässt sich problemlos auf- und abschrauben. Mitgeliefert wird eine Schutzhülle, die mit ihrem roten Innenfutter etwas altbacken wirkt, was aber der Funktion keinen Abbruch tut.

Ich verwende es hauptsächlich mit einem Minolta 70-210 mm F4 Tele-Zoom an einer Sony Alpha A57 APS-C-Kamera. Damit lassen sich (den Naheinstellbereich des Objektivs ausnutzend) Abbildungsmaßstäbe von nahezu 1:1 erzielen. Die beigestellten Fotos sind unbeschnitten. Es wurde in der 210 mm Stellung aufgenommen, mit Blende 16 bzw. 18.

Das Marumi DHG 330 hat 3 Dioptrien, und somit eine Brennweite von etwa 330 mm. D.h., dass wenn das Hauptobjektiv auf unendlich gestellt ist, der Gegenstandsabstand zum aufzunehmenden Objekt eben diese 33 cm beträgt. Damit lassen sich auch schreckhaftere Insekten aufnehmen. Nutzt man die Naheinstellung des Objektivs, kann man auch noch näher heran.

Im Gegensatz zu einfachen Nahlinsen ist diese hier so korrigiert, dass Farbfehler minimiert werden. Da das Objektiv in seinem normalen Arbeitsbereich arbeitet, können die Ergebnisse mit diesen Achromaten besser sein als solche mit Zwischenringen, mit denen das nicht gegeben ist. Das dürfte gerade bei modernen Objektiven mit Innenfokussierung der Fall sein. Auch sind die Vorsatzlinsen meines Erachtens nach leichter in der Handhabung als Zwischenringe, weil wenn man mal doch weiter entferntes fotografieren möchte, nur die Linse abschrauben muss, statt den Adapter zwischen Objektiv und Kamera zu entfernen.

Tipp zum Preisvergleich: Das gleiche Teil wird hier ebenfalls angeboten (u.a. direkt von Amazon): Marumi DHG 330 Achromat-Objektiv (55 mm)
Kommentar Kommentar | Kommentar als Link


Tamron SP 150-600mm F/5-6.3 Di VC USD Teleobjektiv für Sony
Tamron SP 150-600mm F/5-6.3 Di VC USD Teleobjektiv für Sony
Preis: EUR 954,90

11 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gute Bildqualtiät und relativ leichtes Handling zu einem günstigen Preis, 30. Dezember 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich benutze das Tamron an einer Sony A99, hauptsächlich handgehalten für Aufnahmen im Zoo und ähnlichem, oder auf einem Stativ mit einem Kenko 1,4x MC4 DGX Telekonverter für Mond-Aufnahmen.

Das relativ geringe Gewicht (inkl. Kamera unter 3kg) ermöglicht den Umgang ohne Stativ. Zur Entlastung zwischen den Aufnahmen verwende ich dann einen Black Rapid Sport Tragegurt, der mit dem Stativgewinde der Stativschelle befestigt wird. Der Deckel bleibt unten, die Sonnenblende schützt genug. So ist die Kamera stets griff- und einsatzbereit.

Der Autofokus funktioniert zumindest bei ruhenden Objekten sehr präzise. Selbst in Verbindung mit dem Telekonverter und einer resultierenden Offenblende von nur f/9 bei f=840mm wird der Mond noch automatisch scharf gestellt. Für bewegte Objektive fehlt mir noch die Erfahrung, um ein abschließendes Urteil zu bilden. Bislang sieht es da aber leider eher so aus, als funktioniert das mit der A99 nicht so gut. Das liegt aber auch daran, dass die A99 die Fokus-Punkte zu sehr in der Mitte konzentriert.

Die beiden (nachgeschärften) Mondbilder zeigen einen Ausschnitt von 600x450 Pixeln bzw. 2000x1500 aus den 6000x4000 Pixeln der A99. Die Ergebnisse an einer A77 ohne Telekonverter sollten ähnlich sein.

Einen Stern Abzug gibt es für das Bokeh. Highlights werden zwar halbwegs harmonisch abgebildet, aber bei feinen Strukturen im Hintergrund wirkt es häufig unruhig, wie auf dem Bild mit dem Raben zu sehen.

Die beiden letzten Bilder zeigen das Original und einen 1600x1200 Ausschnitt (retuschiert, um das Grün im Vordergrund zu entfernen) einer mit f=150 mm, f/7,1 erstellten Aufnahme.

Ebenfalls harmoniert die sensor-basierte Stabilisierung der A99 sehr gut mit dem Objektiv, welches in der Sony-Ausführung ja selbst nicht stabilisiert ist. Ich habe beispielsweise in der 100%-Ansicht unverwackelte, handgehaltene Bilder bei f=360 mm @ 1/40s, sowie bei 600 mm @ 1/360s!

Angesichts des günstigen Preises, der guten Handlichkeit und der gezeigten Leistung bzgl. Schärfe und Fokus bin ich sehr zufrieden mit dem Kauf!
Kommentar Kommentar | Kommentar als Link


CARBOCAGE KEYCAGE
CARBOCAGE KEYCAGE
Wird angeboten von CARBOCAGE
Preis: EUR 29,95

3.0 von 5 Sternen Funktioniert gut, aber teuer und ohne Bedienungsanleitung, 30. Dezember 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: CARBOCAGE KEYCAGE (Haushaltswaren)
Es funktioniert gut, und nach kurzer Eingewöhnung findet man die Schlüssel blind und kann sie auch einhändig bedienen.

Es aber ist keine Bedienungsanleitung dabei, eigentlich ein No-Go. Man sollte sich das Teil daher, bevor man es zum Einbau der Schlüssel auseinander nimmt, genau anschauen und sich merken, wo welche Scheibchen und Gummi-Ringe hingehören. Andernfalls kann es wohl passieren, dass das Teil in der Hosentasche auseinander fällt, wie es manche Rezensenten bemängeln. Auch hätte es mich interessiert zu lesen, ob man unterschiedlich lange Schrauben auf beiden Seiten verwenden kann (=> ja, geht im Prinzip).

Der Preis ist recht happig (ohne Blitzangebot-Deal hätte ich ihn mir nicht gekauft), und die Kombination aus Carbon-Rahmen mit schweren Stahlschrauben (die ja keine wirkliche Belastung erfahren) macht auch nicht wirklich Sinn. Ich hätte mir Alu-Schrauben im Basis-Paket gewünscht.

Noch ein Tipp: der "Kingston DataTraveler DTSE9G2" USB3 Stick ist zwar leider beim Schreiben recht langsam, harmoniert aber mechanisch sehr gut mit diesem Schlüsselbund. Sein Loch ist gerade groß genug, dass es exakt um die Nieten-Muttern passt, und durch die Abflachung ergänzt er sich gut mit der Öse für weitere Anhängsel. So wird damit insgesamt sehr wenig Platz verschenkt.


Hama 95240 Steel Digitaler Porträtrahmen (20,3 cm (8 Zoll), SD/SDHC/MMC-Kartenslot) steel
Hama 95240 Steel Digitaler Porträtrahmen (20,3 cm (8 Zoll), SD/SDHC/MMC-Kartenslot) steel

3.0 von 5 Sternen Bild gut, aber magerer Ausstattungsumfang und stellt nur relativ kleine Bilder dar, 30. Dezember 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich habe die "Steel" Ausführung hiervon an meine Eltern verschenkt. Der Rahmen liegt optisch und preislich nahe bei den 8" und 10" Slimeline Rahmen von Hama im Querformat, die ich sehr schätze. Anders als diese hat er aber keine Fernbedienung, nur sehr wenig internen Speicher, und keine USB Anschlüsse.

Die Auswahlmöglichkeit der Bildfolgezeiten ist sehr mager. Er steht jetzt bei meine Eltern, aus der Erinnerung war es etwas wie 20 s, 60 s, 5 min. und 1/2h. Der interne Speicher reicht laut Anleitung nur für etwa 10 + 15 Bilder in zwei Kategorien (normal und Favoriten). Man braucht also fast zwingend noch eine zusätzliche Speicherkarte.

Zudem ist er empfindlich bei der Bilder Auswahl. Von den ersten 15 Bildern die ich hochgeladen hatte wurde gerade mal eines dargestellt. Dabei waren die nicht riesengroß, sondern wiesen maximal die doppelte Auflösung auf. Schneidet man passend auf 1280x800 Punkte zu, gibt es allerdings keine Probleme. Man muss sich halt die zusätzliche Arbeit machen.

Im Hochformat fände ich im übrigen einen 3:4 Rahmen günstiger. Ich hatte mal eine Cytem-KX10 Rahmen verschenkt, der leider eine grottenschlechte Menu-Gestaltung aufwies, den ich aber ansonsten für Portraits bevorzugen würde.

Da der Hama bei der Bildqualität gut ist und auch die Überblend-Effekte sehr flüssig laufen, gibt's trotz der Defizite noch 3 Sterne.


Black Rapid RS-Sport Tragegurt  Herstellergarantie: 5 Jahre
Black Rapid RS-Sport Tragegurt Herstellergarantie: 5 Jahre
Preis: EUR 87,15

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Bequemer zu tragen, erschwert aber ansonsten die Handhabung, und man darf nicht zu besorgt um seine Kamera sein, 28. Oktober 2015
Zunächst einmal das Positive: Es lassen sich damit Kameras auch mit großen Objektiven recht bequem über einen langen Zeitraum tragen. Auch kann man damit beispielsweise gut Fahrrad fahren. Man hat die Kamera stets griffbereit zum fotografieren.

Was nicht so gut ist: Je nach Oberbekleidung kann es allerdings Probleme geben mit dem Sitz geben, in Zusammenhang mit weiten Jacken funktioniert das nicht gut. Will man die Kamera mit dem Gurt daran in einer Fototasche unterbringen, so nimmt das doch deutlich mehr Platz in Anspruch, als ein herkömmlicher Gurt. Das normale Ablegen auf ebenen Grund ist mit der Gurthalterung im Stativgewinde natürlich auch nicht mehr möglich. Trägt man nebenher noch seine normale Kamera-Tasche, so kommt die eventuell auf der gleichen linken Schulter zu liegen wie der Kamera-Gurt. Trägt man diese stattdessen mit einem längeren Tragegurt auf der rechten Schulter (aber Tasche weiterhin links, damit die nicht mit der Kamera kollidiert), muss zur Benutzung der Kamera die Kameragurt oben liegen, und somit ist dann das Ablegen der Fototasche nur möglich, wenn man zuvor den Kamera-Gurt abgenommen hat, was insbesondere mit angebrachtem Sicherheitsgurt ("Brad-Strap") lästig ist.

Man muss sich mental darauf einlassen, die Kamera samt Objektiv so locker an der Hüfte baumeln zu lassen. Zu besorgt sollte man also um diese nicht sein, es drohen allerlei Gefahren: von Gebrauchspuren durch ständige Reibung an Hose, Gürtel und evt. Hosennieten, über's Anschlagen an Türrahmen und ähnliches, bis zum Diebstahl -- ich denke, man sollte sich vor dem Kauf entscheiden wie man den Gurt einsetzen möchte und ob man dazu bereit ist. Auch sollte man Vertrauen in das Stativgewinde seines Kamera-Gehäuses haben, denn das wird ja deutlich anders beansprucht als normal vorgesehen.

Trotz der deutlichen Kritik gibt's von mir 4 Punkte, weil sich damit auch eine schwere Kamera-Objektiv-Kombination stets griffbereit bequem einen Tag lange tragen lässt. Ich entscheide mich dann aber meist für ein Objektiv und lasse die Fototasche zu Hause oder im Auto ( ggf. stecke ich Telekonverter, Nahlinse und evt. eine kleine Festbrennweite in die Jackentaschen).


Black Rapid RS-Sport Kameragurt,  zum Umhängen - Slingshot / Trageriemen, Camouflage-Muster
Black Rapid RS-Sport Kameragurt, zum Umhängen - Slingshot / Trageriemen, Camouflage-Muster
Preis: EUR 74,94

4.0 von 5 Sternen Bequemer zu tragen, erschwert aber ansonsten die Handhabung, und man darf nicht zu besorgt um seine Kamera sein, 28. Oktober 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Zunächst einmal das Positive: Es lassen sich damit Kameras auch mit großen Objektiven recht bequem über einen langen Zeitraum tragen. Auch kann man damit beispielsweise gut Fahrrad fahren. Man hat die Kamera stets griffbereit zum fotografieren.

Was nicht so gut ist: Je nach Oberbekleidung kann es allerdings Probleme geben mit dem Sitz geben, in Zusammenhang mit weiten Jacken funktioniert das nicht gut. Will man die Kamera mit dem Gurt daran in einer Fototasche unterbringen, so nimmt das doch deutlich mehr Platz in Anspruch, als ein herkömmlicher Gurt. Das normale Ablegen auf ebenen Grund ist mit der Gurthalterung im Stativgewinde natürlich auch nicht mehr möglich. Trägt man nebenher noch seine normale Kamera-Tasche, so kommt die eventuell auf der gleichen linken Schulter zu liegen wie der Kamera-Gurt. Trägt man diese stattdessen mit einem längeren Tragegurt auf der rechten Schulter (aber Tasche weiterhin links, damit die nicht mit der Kamera kollidiert), muss zur Benutzung der Kamera die Kameragurt oben liegen, und somit ist dann das Ablegen der Fototasche nur möglich, wenn man zuvor den Kamera-Gurt abgenommen hat, was insbesondere mit angebrachtem Sicherheitsgurt ("Brad-Strap") lästig ist.

Ich habe mich für das Camouflage-Modell entschieden, weil es einfach günstiger zu haben war als das reguläre und mich die Farbe nicht stört. Würde ich auf die Camouflage-Wirkung wirklich angewiesen sein, würde ich mich allerdings schon fragen, warum die Innenseite der Polsterung in grellem Orange gehalten ist. Das mag in Benutzung nicht auffallen, aber vielleicht will man die Gurt zwischendurch auch mal ablegen, und spätestens dann kommt es zum Vorschein.

Man muss sich mental darauf einlassen, die Kamera samt Objektiv so locker an der Hüfte baumeln zu lassen. Zu besorgt sollte man also um diese nicht sein, es drohen allerlei Gefahren: von Gebrauchspuren durch ständige Reibung an Hose, Gürtel und evt. Hosennieten, über's Anschlagen an Türrahmen und ähnliches, bis zum Diebstahl -- ich denke, man sollte sich vor dem Kauf entscheiden wie man den Gurt einsetzen möchte und ob man dazu bereit ist. Auch sollte man Vertrauen in das Stativgewinde seines Kamera-Gehäuses haben, denn das wird ja deutlich anders beansprucht als normal vorgesehen.

Trotz der Kritik gibt's von mir 4 Punkte, weil sich damit auch eine schwere Kamera-Objektiv-Kombination stets griffbereit bequem einen Tag lange tragen lässt. Ich entscheide mich dann aber meist für ein Objektiv und lasse die Fototasche zu Hause oder im Auto ( ggf. stecke ich Telekonverter, Nahlinse und evt. eine kleine Festbrennweite in die Jackentaschen).


Hama Digitaler Bilderrahmen Slimline Premium Acryl (24,64 cm (9,7 Zoll), SD/SDHC/MMC-Kartenslot, USB 2.0, elektronischer Bilderrahmen mit Fernbedienung) schwarz
Hama Digitaler Bilderrahmen Slimline Premium Acryl (24,64 cm (9,7 Zoll), SD/SDHC/MMC-Kartenslot, USB 2.0, elektronischer Bilderrahmen mit Fernbedienung) schwarz
Preis: EUR 90,69

4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Sehr gute Bildqualität und noch brauchbare Bedienoberfläche, 6. Oktober 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich habe den direkten Vergleich zu einem Cytem KX10, und hab diesen Hama-Rahmen hier lieber:

+ bessere Blickwinkelstabilität und insgesamt sehr gute Bildqualität
+ deutlich bessere Menü-Gestaltung (man erkennt was man tut), wenn auch ähnlich träge
+ für mich etwas bessere Auswahlmöglichkeiten beim Dia-Show Intervall (3, 5, 15, 30, Sekunden, 1, 5, 15 Minuten)

nicht so gut gefällt mir jedoch

- Nur im Querformat zu verwenden
- Markenname auf dem Rahmen
- Rahmen ist asymmetrisch (unterer Rand ist dicker).

Zu beachten ist: die Zufallsfunktion irritiert, denn Sie startet immer wieder mit dem gleichen Bild. Danach geht es aber tatsächlich bei jedem Neustart anders weiter.

Ich benutze ihn ausschließlich um Bilder anzuzeigen, und kann die anderen Funktionen nicht beurteilen. Ein Tipp, für die den gleichen Bedarf haben: Es gibt diesen Rahmen auch als "Basic" Variante, die ist etwas günstiger, kann kein Video und keine Musik abspielen, wird Bilder aber wohl genauso gut anzeigen.
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Nov 18, 2015 10:42 PM CET


Seite: 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | 8 | 9