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FiktiveWelten

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Grundig VCH 8831 Handstaubsauger (Little Guard, Akku, 14,4 V)
Grundig VCH 8831 Handstaubsauger (Little Guard, Akku, 14,4 V)

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Wuchtiger Heinzelmann mit erstaunlicher Ausstattung, 7. Juni 2013
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Der Little Guard Handstaubsauger VCH 8831 von Grundig macht auf den ersten Blick einen ordentlichen Eindruck! Neben dem Herzstück, Saugkörper mit Motor, Akkus, Auffangbehälter und Co., führt das Set vielfältiges Zubehör mit sich. Das unterscheidet das Gerät schon einmal grundlegend von meinem herkömmlichen Handstaubsauger älterer Generation und ich geriet umgehend ins Schwärmen.
Die beiliegende Gebrauchsanweisung klärt in mehreren Sprachen, sowie mittels diverser Abbildungen über Sicherheit und Technik, Einzelteile und Besonderheiten, Betrieb, Reinigung und Pflege auf. Beschreibungen und Anweisungen sind klar verständlich. Ein zusätzliches Faltblatt enthält darüber hinaus Garantiebedingungen und Anschriften.
Der Sauger ist in ansprechender Farbkombination in Schwarz und Silber ein schmuckes Teil. Einzig der Ein-/Aus-Schalter in knalligem Orange stört die Optik ein wenig. Ein bisschen schwer und erschreckend laut kommt er daher, ist aber trotzdem allemal praktischer, als ein Bodenstaubsauger. Dank kabelloser Funktionsweise ideal für Missgeschicke im Haushalt oder auch für kleinere Reinigungsaktionen im Auto.
Der Heinzelmann will natürlich gut vorbereitet sein, also mittels Adapter ab ans Stromnetz mit ihm. Ob die zugehörige Ladestation nun fest an die Wand montiert wird, in einer Schranknische lose herumliegt oder alles in allem nach getaner Arbeit anderweitig gut verstaut wird, obliegt selbstverständlich jedem Nutzer selbst. Beim Laden tritt allerdings ein großer Nachteil des Little Guard Handstaubsaugers zutage. Die zwanzig Stunden für die Erstladung, sind meinethalben zu verschmerzen. Der fehlende Ladestopp ist allerdings eine große Enttäuschung! Dies belastet nicht nur den Geldbeutel, sondern auch die integrierten Akkus unnötig, weshalb immer darauf geachtet werden muss, das Gerät nicht allzu lange – die Anleitung setzt maximal sechzehn Stunden an – geladen wird. Ebenso ist eine Ladung nach jedem Gebrauch grundsätzlich zu vermeiden, es sei denn, der Akku ist vollständig entladen. Die Verwendungsdauer des aufgeladenen Geräts liegt bei gut einer Viertelstunde. Damit lässt sich schon einiges an Krümeln und Schmutz entfernen. Nun kommt auch der Vorteil des umfangreichen Zubehörs ins Spiel. Je nach Verwendungszweck stehen eine Universal-Saugbürste mit schwenkbarem Kopf, leichtläufigen Rollen und dezenter Borstenschiene, eine Polsterbürste mit rund um die Saugöffnung angebrachten Borsten, ein schmales Saugrohr, das, ähnlich einer Fugendüse beim Bodenstaubsauger, auch schmale Ritzen oder schwer zugängliche Bereiche in Angriff nimmt, oder eine motorisierte Bürste mit rotierender Borstenwelle für beispielsweise Tierhaare zur Verfügung. Mit wahlweise bis zu drei Verlängerungsrohren mit griffigen Erhebungen für sicheren Halt lässt sich die Universal-Saugbürste rückenschonend für die Flächenarbeit in Höhe und Tiefe einsetzen. Die Einzelteile werden mit kräftigem Druck aufeinander gesteckt, was erstaunlich gut hält. An der Saugleistung des Little Guard Handstaubsaugers gibt es im Grunde nichts zu meckern – da steckt ordentlich Pfeffer hinter! Dank Microban®-Hygieneschutz muss man sich über Gerüche Bakterien, Milben und Pollen keine großen Sorgen machen. Das freut nicht zuletzt Allergiker.
Die Entleerung des Staubbehälters erfolgt nahezu intuitiv. Reinigen lässt sich das Gerät mittels feuchtem Lappen und gegebenenfalls etwas Seife. Ein Ersatzfilter liegt außerdem bei. Das Zubehör verschwindet nach dem Einsatz im enthaltenen Aufbewahrungsbeutel.
Die Garantiezeit beträgt zwei Jahre. Für weitergehende Fragen steht ein Service-Center über Mail oder eine kostenpflichtige Kundenhotline zur Verfügung.

Fazit:

Der Little Guard Handstaubsauger VCH 8831 von Grundig ist ungeheuer vielfältig und saugstark!
Das Zubehör bietet für jeden Verwendungszweck die passende Unterstützung. Krümel, Schmutz und Staub haben keine Chance. Leider büßt das Gerät aufgrund des fehlenden Ladestopps einen Bewertungspunkt ein. Da lassen die in der Gebrauchsanweisung angesprochenen neuesten, technischen Erkenntnisse etwas zu wünschen übrig.


Philips HD7828/50 Senseo Viva Café (1450 W, Kalkindikator, Abschaltautomatik) silber
Philips HD7828/50 Senseo Viva Café (1450 W, Kalkindikator, Abschaltautomatik) silber
Preis: EUR 84,99

2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Momente besonderen Kaffeegenusses, 7. Juni 2013
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Die Senseo Viva Café kommt vormontiert im handlichen Karton ins Haus. Das Gerät sieht in Form und Farbe chic aus und scheint gut verarbeitet. Einziges Manko ist dieser schreckliche weiße Stecker, der so gar nicht zur silber-grauen Senseo und schon gar nicht zu meinem sonstigen Interieur passen will. Aber nun gut, in erster Linie soll die Kaffeemaschine funktionieren und mir Momente besonderen Getränkgenusses bescheren …
Dank allerlei Hinweisen und Anleitungen zum Erstgebrauch, konnte rein gar nichts schief gehen. Das Zubehör noch mal eben fix gesäubert, Wasser in den Tank und einen ersten Spüllauf gestartet. Das ging schon überraschend schnell und war auch gar nicht so laut wie befürchtet. Für die Zubereitung des ersten Getränks dann doch noch mal einen Blick in die mehrsprachige Bedienungsanleitung und auf die Zubereitungsempfehlungen der Umverpackung der Pads geworfen und die Vorfreude stieg.
Als verwöhnte Tassimo-Nutzerin im Büro war ich lange Zeit skeptisch, ob mich die Senseo auch nur ansatzweise überzeugen kann. Was ich dem Konzept aber seit jeher zugute halten kann, sind die große Auswahl an Spezialitäten, wie verschiedene Kaffeesorten, Kaffeemixgetränke, Kakaos und Tees, und die vergleichsweise geringen Kosten. Nun war es also soweit und der Härtetest stand bevor. Ausgerüstet mit allerlei Kaffeemixgetränken und Kakaosorten, ging die Senseo Viva Café ins Rennen. Und siehe da, ich bin begeistert! Nicht jede Sorte kann qualitativ mit der Kapselvariante mithalten, aber es finden sich genug Alternativen, die mit leichtem Schaum nahezu ebenso perfekt munden. Der Wasserbehälter fasst bis zu acht Tassen, der Genuss kann also mit mehreren Personen geteilt werden. Beim Wechsel zwischen beispielsweise Cappuccino und Latte macchiato zeigte sich der verstellbare Kaffeeauslauf als besonders praktisch, haben die verschiedenen Tassen und Gläser doch unterschiedliche Höhen. Da gleich zwei Padhalter zum Lieferumfang der Senseo Viva Café gehören, gab es auch beim Wechsel zwischen den Padsorten keine Probleme. Die Zubereitung der Getränke ist kinderleicht und wirklich schnell. Über die vorgegebene Tassenmenge und den Aromawahlschalter lässt sich individuell mit der Zubereitung von ein oder zwei Tassen, mit mehr oder weniger Wasser experimentieren. Hat man nach ausgiebiger Bewirtung vergessen, die Senseo auszuschalten, tut sie es nach einer halben Stunde von allein. Die Pflege der Maschine ist auch kein Hexenwerk. Die relevanten Einzelteile lassen sich von der Maschine gelöst bestens, teils sogar in der Spülmaschine, reinigen. Einzig der Wasserbehälter zeigt sich durch seine Form ein wenig aufwändiger. Nach drei Monaten bzw. um die vierhundert Tassen sollte die Senseo Viva Café entkalkt werden. Auch dieser Vorgang ist in der Bedienungsanleitung Schritt für Schritt nachvollziehbar beschrieben. Für die häufigsten Fehlerursachen im Umgang mit dem Gerät, gibt es eine übersichtliche Tabelle mit Problemen und Lösungswegen.

Fazit:

Die Senseo Viva Café sieht nicht nur chic aus, sie kann auch vorzügliche Getränke bereiten! Die Bedienung ist kinderleicht und die Pflege ohne großen Aufwand. Die Auswahl an verschiedenen Pads bietet für jeden Geschmack die passende Spezialität, schnell und unkompliziert zubereitet. Eigentlich rundum begeistert, komme ich in der Bewertung dennoch nicht an dem weißen Stecker vorbei, da er einfach nicht in mein Küchendesign passt – leider Punktabzug hierfür.


Im Totengarten (Ein Alice-Quentin-Thriller, Band 1)
Im Totengarten (Ein Alice-Quentin-Thriller, Band 1)
von Kate Rhodes
  Taschenbuch
Preis: EUR 9,99

4.0 von 5 Sternen Zwischen Licht und Schatten, 31. Mai 2013
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Dr. Alice Quentin – ein neuer Stern im Ermittler-Reigen? Die Hauptprotagonistin aus KATE RHODES‘ Romandebüt gibt sich redlich Mühe. Doch gleich ihr erster Fall als Psychologin im polizeilichen Dienst stellt sie auf eine harte Probe!
Alice ist im Krankenhaus, in dem sie hauptberuflich Patienten betreut, hoch angesehen. Neben Routinejobs wie Antiaggressionstraining und die Behandlung von Anorexien, Phobien und Neurosen, hat sie auch hin und wieder als diensthabende Psychologin der Polizeibehörde mit Rat und Tat zur Seite zu stehen. Detective Chief Inspector Don Burns eskortiert die Psychologin ins größte Gefängnis Englands, Wandsworth Common, um Morris Cley in Augenschein zu nehmen. Ihm wird der Mord an einer Prostituierten zur Last gelegt, nun steht seine Entlassung kurz bevor. Alice hält ihn für ungefährlich – wenn sie sich da mal nicht täuscht …
Relativ ungefährlich wirkt auch Alices Bruder Will auf den ersten Blick – bis zu dem Zeitpunkt, wenn er von jetzt auf gleich austickt und auf seine Schwester losgeht oder Hals über Kopf davonrennt, um wer weiß was zu tun. Aus ihm hätte zweifelsohne ein erfolgreicher Geschäftsmann werden können. Tatsächlich vollzog er jedoch einen traurigen Abstieg vom Traumprinzen auf direktem Weg hinein in den erbarmungslosen Drogensumpf. Im Gegensatz zu Alice gelingt es Will nicht, die Geister der Vergangenheit halbwegs unter Kontrolle zu halten. Er greift zu aller Art Drogen, die er kriegen kann. Die Psychologin kompensiert ihre Sorgen und Nöte hingegen mit ausgiebigem Lauftraining. Der regelmäßige Endorphin-Kick versöhnt sie mit ihrer Klaustrophobie, ihren Bindungsängsten und all den dunklen Erinnerungen an die wenig erfreuliche Kindheit.
Als sie auf einer ihrer Touren in einer zwielichtigen Gegend auf die Leiche einer jungen Frau stößt, ist guter Rat teuer. Die Vorgehensweise des Täters ähnelt sehr der Handschrift von Ray und Marie Benson, die mit den Southwark-Morden zweifelhaften Ruhm erlangten. Allerdings fällt der Crossbone Yard ebenfalls in das Territorium von Morris Cley, der, just auf freien Fuß gesetzt, schon wieder untergetaucht ist. Die Polizei steht vor einem Rätsel und erhofft sich Unterstützung von Dr. Alice Quentin. Einzelne Anhaltspunkte verweisen auf unmittelbares Insiderwissen. Ray Benson ist bereits verstorben, seine Frau sitzt immer noch ein. Wer also könnte mit dem Paar in so enger Verbindung gestanden haben, nun mühelos Details ihrer Mordserie kopieren zu können?
DCI Burns ist auf Alices Hilfe angewiesen. Trotz ihres unguten Gefühls bei der Sache, willigt die Psychologin schließlich ein. Nicht ahnend, dass sie mit Detective Sergeant Ben Alvarez zusammen arbeiten muss, der bereits am Tatort keinen guten Eindruck bei ihr hinterließ. Einerseits stößt Alice seine offen zur Schau getragene Arroganz ab, andererseits fasziniert der Spanier sie jedoch auch mit seinem düsteren Charme. Weitere Leichen werden gefunden, Will gerät unter Verdacht und plötzlich befindet sich auch Alice in unmittelbarer Gefahr …

IM TOTENGARTEN ist KATE RHODES‘ Startschuss zu einer ganzen Reihe um die eigenwillige Dr. Alice Quentin. Der Prolog gleicht einer Momentaufnahme längst vergangener Tage und zeigt die Wahrnehmung häuslicher Gewalt aus Kinderaugen. Inzwischen ist Alice eine gestandene Frau von zweiunddreißig Jahren und hat ihren ganz eigenen Weg gefunden, mit der Last auf ihren Schultern umzugehen. Siebenunddreißig Kapitel, in erster Person Singular aus ihrer Sicht verfasst, spiegeln lichte wie auch schattige Erlebnisse rund um ihren ersten Einsatz für die Polizei von Southwark. Die Autorin erfindet das Rad nicht gänzlich neu, erschafft aber mit einer gelungenen Kombination aus der Jagd eines Serienmörders, psychologischer Komponenten und Herzensangelegenheiten einen soliden Roman mit leichtem Thrill. Nach dem erschreckenden, wie auch emotionalen Einstieg, zeichnen sich die wichtigsten Figuren der Geschichte durch detailreiche Beschreibungen ihres Aussehens und ihres Verhaltens aus. Ebenso bildreich werden auch Schauplätze der Handlung bedacht und London regelrecht zum Leben erweckt. Nicht nur die Atmosphäre, auch der flüssige Schreibstil entfachen einen Sog, der den Leser gebannt durch die Seiten führt. Der Spannungsbogen der Geschichte ist nicht sonderlich dynamisch, hält die Neugier dennoch konstant aufrecht. Ereignisse aus dem Privatleben der Charaktere wechseln mit aktuellem Geschehen rund um die Ermittlungen ab. Verdächtige Personen aus Gegenwart und Vergangenheit regen zu Spekulationen an. Die Morde tragen, damals wie heute, eine grausame Handschrift. Dennoch spart die Autorin an übermäßigem Blutfluss. Hin und wieder gelingt es ihr, mit falschen Fährten und überraschenden Wendungen zu verwirren. Zum Abschluss des Romans wird das Tempo noch einmal ordentlich angezogen. Dadurch prasselt die Auflösung des Falls allerdings etwas überhastet und geringfügig konstruiert auf die Leserschaft ein. Der Epilog versöhnt mit dem Geschehen und verweist in gewissem Sinne auf den Fortgang der Serie.

IM TOTENGARTEN erscheint als deutsche Erstausgabe bei Ullstein. Das Taschenbuch zieht durch seine ansprechende Gestaltung und die Färbung im frischen Türkis die Blicke auf sich. Das matt gehaltene Cover ziert eine Libelle in glänzendem, leicht erhabenem Spotlack. Das Besondere daran sind die ausgestanzten Flügel, die das ebenso farblich gestaltete Vorsatzpapier durchblitzen lassen. Auf der Rückseite werden erste Einblicke in den Inhalt gewährt. Der Roman liegt gut in der Hand und lässt sich dank augenfreundlichem Satz entspannt lesen.

Fazit:

Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen, dennoch bietet KATE RHODES mit ihrem Erstlingswerk IM TOTENGARTEN handwerklich solide Kost. Die Mischung aus Mordgeschehen, Psychologie und Lokalkolorit ist abwechslungsreich, latent spannend, und hin und wieder blitzt sogar ein klein wenig Humor durch. Der Roman lässt sich ausgesprochen flüssig lesen und sorgt für gute Unterhaltung.


Das fremde Haus: Psychothriller
Das fremde Haus: Psychothriller
von Sophie Hannah
  Taschenbuch
Preis: EUR 9,99

2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Das fehlende Detail, 31. Mai 2013
Rezension bezieht sich auf: Das fremde Haus: Psychothriller (Taschenbuch)
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Bentley Grove 11, Cambridge, steht zum Verkauf. Ein Haus von vielen in England, nichts Spektakuläres. Und dennoch bereitet es Connie Bowskill seit nunmehr sechs Monaten vehement schlaflose Nächte. Aktuell posaunt ein Schild seine Vakanz heraus. Grund genug für Connie, heimlich des Nachts sein Inneres zu erkunden – dank Internet nur wenige Mausklicks entfernt. Was sie allerdings bei ihrem virtuellen Rundgang durch die Räumlichkeiten auf der Roundthehouses-Website zu sehen bekommt, lässt ihr die Haare zu Berge stehen und bannt ihren Blick auf den Bildschirm. Im Wohnzimmer des Hauses liegt eine junge Frau, das Gesicht dem Boden zugekehrt, in einer riesigen Blutlache. Klein, zierlich, mit dunklem, glattem Haar, genau wie die Betrachterin. Der Schrecken ist groß!
Wenige Minuten später, nachdem Connie überstürzt ihren Mann Kit aus dem Schlaf gerissen und an den Laptop gedrängt hat, ist die Leiche jedoch verschwunden. Nichts deutet auf dem Immobilienportal auf den ominösen Mord hin, keine Tote, kein Blut – es ist absolut kein Anhaltspunkt für die grausame Tat ersichtlich. Für die Ehe zwischen Catriona und Christain Bowskill, Connie und Kit, ist dieser Zwischenfall jedoch gleichbedeutend mit einer weiteren tiefen Bruchstelle im gegenseitigen Vertrauen.
Einst waren die jungen Leute ein glückliches Paar, kauften 2004 zusammen das Melrose Cottage in Little Holling, Silsford, und gründeten die gemeinsame Firma Nulli Secundus Ltd., eine erfolgreiche Daten-Management-Beratung. Im Januar 2010 machte Connie allerdings eine Entdeckung, die Zweifel an der Integrität ihres Ehemannes aufkommen ließ. Im Navigationsgerät seines Autos stößt sie bei der Einstellung des Heimatortes auf den Eintrag Bentley Grove 11. Connie glaubt an ein geheimes Doppelleben von Kit, fährt regelmäßig freitags nach Cambridge, um ihn auf frischer Tat, etwa beim Verlassen des Anwesens oder an der Seite einer anderen Frau, zu ertappen. Selbst ihre zweiwöchigen Sitzungen mit der Homöopathin und psychologischen Beraterin Alice Bean bringen sie nicht davon ab, dass etwas nicht mit rechten Dingen zugeht. Kit wähnt sich jedoch keiner Schuld bewusst, leugnet den Navi-Eintrag und geht von einer psychischen Überforderung Connies aus, die sich schon in der Vergangenheit als äußerst anfällig für psychosomatische Beschwerden zeigte.
Obwohl Kit ihre Beobachtung nicht bestätigt, beschließt Connie, Simon Waterhouse über die Tote im Bentley Grove zu informieren. Von Alice weiß sie, dass er anders als andere Polizisten, auch für das Unglaubliche ein offenes Ohr hat, insofern es der Wahrheit entspricht. Leider befindet er sich zu diesem Zeitpunkt auf Hochzeitsreise nahe Marbella und Connie muss mit Sam Kombothekra Vorlieb nehmen. Er nimmt ihre Aussage auf, verblüffend viele Einzelheiten, doch eine Kleinigkeit fehlt …

DAS FREMDE HAUS ist ein Psychothriller der britischen Autorin SOPHIE HANNAH, an dem sich wohl die Geister scheiden. Mit einer innovativen Grundidee und der doch recht ausführlichen Umsetzung werden die Fakten nicht kurzerhand auf den Punkt gebracht, wie es für einen Großteil der Thriller üblich ist. Es fließt kaum Blut, die Seiten füllen sich anfänglich mit allerhand Kleinigkeiten und man muss schon einen Faible für kompliziertere, teils regelrecht abgehobene Denkweisen haben, um die Lektüre vollends genießen zu können.
Nach einem ebenso dramatischen wie verwirrenden Intro, das ein grausames Ereignis für Samstag, den 24. Juli 2010 ankündigt, macht die Autorin einen Sprung exakt eine Woche zurück in der Zeit zum Samstag, den 17. Juli 2010. Das Pferd wird also von hinten aufgezäumt und erst Schritt für Schritt setzt sich ein perfides Puzzle um die wahren Begebenheiten rund um Connie und Kit Bowskill in insgesamt siebenundzwanzig Kapiteln, abwechselnd in erster oder dritter Person Singular verfasst, zusammen. Eingangs nimmt sich SOPHIE HANNAH sehr viel Zeit, Charaktere und Schauplätze darzustellen. Nicht jedes Detail ist wirklich zum Gelingen der Story vonnöten, hin und wieder findet sich aber sehr wohl das ein oder andere Indiz, das den findigen Ermittler aufhorchen lässt. Hier und da eingeflochtene Hinweise und Andeutungen, sowie scheinbar zusammenhanglos eingefügte Asservaten-Stücke lassen die Leserschaft lange im Unklaren, worauf die Geschichte letztendlich hinauslaufen wird. Sind die Lebensumstände der Figuren erst einmal näher erläutert, wird das Tempo deutlich angezogen und die Seiten fliegen nur so dahin. Unterschiedliche Personen entwickeln vielfältige Theorien zur Erklärung der Hintergründe des Geschehens. Mitten drin der Leser, der eigenen Spekulationen nachhängt.
Sind es Zufälle oder Wahnvorstellungen, denen die Hauptprotagonistin Connie Bowskill erliegt? Selbstzweifel und Misstrauen prägen ihr Denken und Handeln. Kit hingegen wirkt allseits selbstbewusst und Herr seiner Sinne. Er zeigt sich stets akkurat, ziel- und erfolgsorientiert, hat einen Hang zum Perfektionismus und einen surrealen Sinn für Humor. Insgesamt bleibt er im Gegensatz zu Connie dennoch bis zum Ende sehr undurchsichtig und blass. Polizeilich fallen vor allem Simon Waterhouse und Sam Kombothekra auf. Beide haben Stärken, Schwächen und selbstredend eigene Sorgen, tragen dennoch fortlaufend zur Aufklärung der Ereignisse bei.
Auf den ersten Blick scheinen zahlreiche Techtelmechtel, Familientraditionen, hitzige Dialoge und Tiraden der Sorte was wäre wenn vom eigentlichen Thema abzulenken, allerdings bringen sie hin und wieder auch neue Denkansätze mit sich, gleiten also nicht völlig am Thema vorbei. Dem Leser wird einiges an Potenzial geboten, sich entweder mit der vermeintlich unzulänglichen, missverstandenen und immer etwas abseits stehenden Connie zu verbünden oder aber Stress und Erschöpfung als Schauspiel anzusehen. Es werden im Verlauf der Handlung viele Fragen aufgeworfen und Anschuldigungen getätigt. Dank häufiger Perspektivenwechsel wird es zu keiner Zeit langweilig, den Ereignissen auf den Grund zu gehen. Immer wieder überrascht die Autorin mit pfiffigen Wendungen und einigen überraschenden Momenten. Zum Abschluss des Romans folgt ein großer Aha-Effekt und das Rätsel wird gelöst.

Optisch ist DAS FREMDE HAUS ein wahres Highlight. Das bei Bastei Lübbe in deutscher Erstausgabe verlegte Taschenbuch ist von einem transparenten Schutzumschlag umgeben, der die Grundrisse eines Hauses zeigt, in die sich Autorenname und Titel auf der Vorderseite, sowie die Inhaltsbeschreibung auf der Rückseite perfekt einfügen. Das Cover ist farblich schlicht weiß gehalten. Umso deutlicher fallen vier blutige Fingerabdrücke auf dem Umschlag auf! Im Inneren des Buches finden sich vorweg noch einmal Grundrisse von Ober- und Erdgeschoss zur Orientierung und zwischen den jeweiligen Kapiteln einzelne Beweisstücke der unglaublichen Geschichte, jeweils grau hinterlegt. Papier, Satz und Druck sind einwandfrei.

Fazit:

DAS FREMDE HAUS von SOPHIE HANNAH hält einige unterhaltsame Überraschungen bereit. Der etwas andere Psychothriller gleicht einem Puzzle aus verzwickter Familiengeschichte, enervierendem Katz- und Mausspiel und abstrakter Psychologie. Anfang etwas behäbig erzählt, nimmt die Geschichte schließlich enorm an Fahrt auf und der Leser findet sich im Sog wilder Spekulationen wieder. Zum Abschluss des Romans eröffnet sich das geballte Spektrum absurden Denkens – fast schon genial.


ELLE by Beurer HLE 40 Warmwachs Haarentferner, Weiß-Silber
ELLE by Beurer HLE 40 Warmwachs Haarentferner, Weiß-Silber
Preis: EUR 37,23

4.0 von 5 Sternen Packt das Übel an der Wurzel!, 31. Mai 2013
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Streichelzarte Haut ohne lästige Härchen ist heutzutage fester Bestandteil abgerundeter Schönheitspflege. Der Warmwachs-Haarentferner HLE40 aus der Kosmetiklinie ELLE by beurer packt das Übel an der Wurzel!
Das praktische Set für den Hausgebrauch besteht aus einer elektrischen Basisstation zur Erwärmung des Wachses, einen handlichen Applikator zum Auftragen desselbigen, zwei Kartuschen mit je fünfzig Milliliter Bienenwachs und fünfzig weichen Vliesstreifen zum Entfernen von Wachs mitsamt den erfassten Haaren von der Haut. Eine mehrsprachige Gebrauchsanleitung informiert über Verwendungszweck, Bedienung, Sicherheit, Pflege, Garantie und dergleichen.
Die Haarentfernung gestaltet sich im Grunde recht simpel. Die Basisstation wird ans Stromnetz angeschlossen und die Wachskartuschen in rund einer halben Stunde vollständig erwärmt. Eine Kartusche befindet sich dabei einsatzbereit im Applikator, die zweite in einer separaten Heizkammer. Die Kontrollleuchte des Applikators zeigt an, wann die Haarentfernung in Angriff genommen werden kann. Hierzu wird das erhitzte Wachs vorsichtig mittels kabellosem Applikator in leichter Schräglage auf die zu behandelnde Stellen aufgetragen, sofort ein Vliesstreifen sorgfältig und fest darauf gepresst und schließlich mit einem kräftigen Ruck wieder abgerissen. Es empfiehlt sich, die Haut mit einer Hand zu straffen und den Streifen mit der anderen Hand entlang der Hautoberfläche zu entfernen.
Aber Vorsicht! Haarentfernung mittels Wachs geht nicht schmerzfrei, im Vergleich zum Epilieren jedoch wesentlich schneller vonstatten.
Ein kleiner Nachteil sind gegebenenfalls haften bleibende Wachsreste, die allerdings mit etwas Babyöl, ölhaltigem Make-up-Entferner oder ölgetränkter Reinigungstücher relativ leicht entfernt werden können.
Ist die erste Kartusche leer, ist die zweite sofort einsatzbereit. Die Prozedur ist schnell und nachhaltig. Das hochwertige Bienenwachs bringt dazu ein Plus für den Feuchtigkeitsgehalt der Haut, der meines Erachtens tatsächlich spürbar ist. Der Applikator liegt gut in der Hand und das Gerät macht im eleganten Design in Weiß/Silber auch optisch was her. An Material und Verarbeitung gibt es nichts auszusetzen. Der Hersteller gewährt drei Jahre Garantie.
Sind Kartuschen und Vliesstreifen verbraucht, muss selbstredend Nachschub her. Den gibt es eigens für diesen Warmwachs-Haarentferner ebenfalls im Sortiment ELLE by beurer. Handelsübliche Ersatzkartuschen passen für dieses System leider nicht, die Kosten des Originals sind aber durchaus moderat.

Fazit:

Der Warmwachs-Haarentferner HLE40 aus der Kosmetiklinie ELLE by beurer ist eine tolle Alternative zum zwickenden und zwackenden Epilieren. Das elegante Gerät ermöglicht eine schnelle, kinderleichte und zudem sorgfältige Anwendung. Die Folgekosten für Nachfüll-Sets sind nicht ohne, aber tragbar.


Silk'n Flash und Go Permanente Haarentfernung
Silk'n Flash und Go Permanente Haarentfernung
Preis: EUR 170,10

23 von 31 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Futuristisch anmutende Geduldsprobe, 31. Mai 2013
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Langfristig seidenglatte Haut ganz ohne Rasur, Epilation oder Waxing – ein Traum für viele Frauen und manchen Mann … SILK'N FLASH & GO – macht's möglich, so jedenfalls das Versprechen des Herstellers.
Dauerhafte Haarentfernung für zuhause, noch dazu schmerzfrei, klingt zu schön, um wahr zu sein. Doch mittels futuristisch anmutendem Elektrogerät und moderner HPL Technologie geht es dem Haarwuchs an die Wurzel. Alles, was man dazu benötigt ist die entsprechende Ausrüstung und eine gehörige Portion Geduld.
Das SILK'N FLASH & GO Starter Set besteht aus der Haarentfernungseinheit, einem Adapter für die Stromzufuhr, zwei Einweg-Lichteinsätzen, mehrsprachigem Benutzerhandbuch, Anwendungs-DVD und Garantieinformation.
Die Anwendung eignet sich für nahezu alle Körperstellen, an denen unerwünschtes Haar wächst: Arme, Beine, Rücken, Brust, Schultern, Achseln, Bikinizone und Gesicht. Doch Vorsicht – nicht jeder Hauttyp ist für eine Behandlung geeignet! Der Gebrauch von SILK'N FLASH & GO ist nicht bei gebräunter Haut, Tätowierungen, krankhaften Hautveränderungen und dergleichen vorgesehen. Man sollte sich auf jeden Fall vor Behandlungsbeginn mit Verwendungszweck, Gegenanzeigen und Nebenwirkungen auseinandersetzen damit es keine bösen Überraschungen gibt.
Sind alle Eventualitäten abgeklopft und man ist schlussendlich ein geeigneter Kandidat für SILK'N FLASH & GO, können Vorbereitungen getroffen werden. Die Haut muss gereinigt, vollkommen trocken und rasiert sein. Der Gebrauch des Geräts ist sehr einfach. Die Haarentfernungseinheit ist mit allerlei hilfreichen LEDs ausgestattet. Wie genau sie benutzt wird erklären Benutzerhandbuch und DVD. Mit einer Anwendung allein ist es jedoch noch lange nicht getan.
Ein Haarwuchszyklus kann bis zu zwei Jahre dauern, daher sind eine ganze Reihe Wiederholungen von Nöten. Die Wirkung der Lichtimpulse ist noch dazu abhängig von Haut- und Haarfarbe, ergo von Mensch zu Mensch verschieden. Der Hersteller schlägt Behandlungsintervalle in regelmäßigen Zeitabständen vor: 4 Behandlungen im zweiwöchentlichen Abstand, hiernach alle vier Wochen und ab der achten Behandlung bis zum gewünschten Erfolg nach persönlichen Bedarf. Da ich mich in der vierwöchentlichen Phase befinde, sind natürlich noch keine Wunder zu erwarten. Der Gebrauch von SILK'N FLASH & GO geht mir inzwischen leicht von der Hand. Die Dauer einer einzelnen Sitzung ist natürlich abhängig von der persönlichen Geschwindigkeit eines jeden einzelnen und der zu behandelnden Körperpartie. Das leichte Zwicken, das die Lichtimpulse auf meiner Haut erzeugen, schreckt immer weniger ab. Eine minimale Rötung hier und da verfliegt nach kurzer Zeit. Ob sich meine Härchen in ihrer Wuchsmotivation schon gebremst fühlen, wage ich nicht aussagekräftig zu beurteilen. Subjektiv betrachtet, meine ich eine positive Veränderung festzustellen – kann aber auch Einbildung oder Wunschdenken sein, so genau lege ich mich da nicht fest …
Nun kommen wir auch schon zu einem gehörigen Nachteil des Konzepts: Die Haarentfernung mit SILK'N FLASH & GO und die Sonne vertragen sich nicht. Hierauf wird extra hingewiesen und da ich ohnehin sensible Haut habe, werde ich die Behandlung demnach über die Sommerurlaubs- und hoffentlich auch Sonnenmonate aussetzen und erst im Herbst wieder einsteigen, um allen Risiken aus dem Weg zu gehen. Zu gegebener Zeit muss man sich dann auch überlegen, wie groß die Bereitschaft ist, die doch relativ hohen Folgekosten zu tragen. Ein Einweg-Lichteinsatz dieses Sets ist für Tausend Lichtimpulse ausreichend, danach muss ein neuer Einsatz her. In Abhängigkeit der einsetzenden Wirkung lässt man sich das gegebenenfalls zweimal durch den Kopf gehen.

Fazit:

In Sachen Ausstattung und Gebrauch ist SILK'N FLASH & GO ein tolles Einsteiger-Set. Die Anwendung gestaltet sich recht simpel und ohne große Schmerzen. Für langfristige Haarentfernung zu Hause an sich ein prima Konzept. Hoffen wir mal, dass der subjektiv wahrgenommene Erfolg hinsichtlich spärlicheren Haarwuchses ein Indiz für die versprochene Wirksamkeit ist!


Breed: Roman (Krimi/Thriller)
Breed: Roman (Krimi/Thriller)
von Chase Novak
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 19,99

4.0 von 5 Sternen Fleisch und Blut, 9. Mai 2013
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Scott Spencer schreibt unter dem Pseudonym CHASE NOVAK mit BREED eine Geschichte, die zunächst wie aus dem Leben gegriffen scheint und dennoch in einem bitterbösen Albtraum, um nicht zu sagen im blanken Horror endet.
Viele Paare wünschen sich ein Kind und sind doch nicht befähigt, auf natürlichem Wege Nachwuchs zu zeugen. So ergeht es auch Alex Twisden und Leslie Kramer aus Manhattan, New York. Beruflich erfolgreich, finanziell abgesichert und in inniger Liebe vereint, fehlt ihnen etwas ganz Entscheidendes zum vollkommenen Glück. Seit nunmehr drei Jahren hält das Paar an seinem großen Traum fest, in naher Zukunft doch noch der medizinischen Hölle der Unfruchtbarkeit zu entkommen. Mehr noch als Leslie, ist Alex von dem Gedanken beherrscht, einen leiblichen Stammhalter, Erbe einer traditionsreichen Familie, zur Welt zu bringen. Adoption hält er für ausgeschlossen.
Gemeinsam besuchen der Anwalt und die Lektorin zweimal wöchentlich eine Selbsthilfegruppe für unfruchtbare Paare, um möglichst keine Information und keinen noch so kleinen Hinweis zu verpassen, ihrer verzweifelten Lage ein Ende zu bereiten. Sämtliche anerkannte Methoden wie zum Beispiel künstliche Befruchtung blieben bisher erfolglos und selbst Diäten, Akupunktur, Hypnose, Ayurveda, Homöopathie und Psychologie brachte die beiden ihrem Ziel keinen Deut näher. Der Druck ist groß, Sorge um ihre Ehe und ihr Seelenheil macht sich breit.
Bis zu jenem Abend, als sie zufällig Jim und Jill Johnson im Park treffen. Das Ehepaar ist ihnen aus der Selbsthilfegruppe bekannt. Ganze elf Jahre mussten sie auf die, nun kaum übersehbare, Schwangerschaft warten. Alex und Leslie schöpfen neue Hoffnung!
Jim erzählt, eine Alternative namens Fruchtbarkeitsverbesserung sei der Grund für ihr plötzliches Kinderglück. Keine Frage, besitzt das Paar Twisden / Kramer ausreichend finanzielle Rücklagen, jenen Erfolg versprechenden Dr. Slobodan Kiš in Ljubljana, Slowenien, aufzusuchen. Ein allerletzter Versuch …
Das horrende Honorar und die Reise nach Osteuropa sind schnell organisiert. Obwohl die Praxis des Arztes einen wenig vertrauenerweckenden Eindruck macht, Dr. Kiš sogar regelrecht Furcht einflößend auftritt, ist seine Erfolgsquote umso viel versprechender. Das Wunder seiner Forschung besteht aus Injektionen mit endokrinem Material kraftvoller, fruchtbarer Lebewesen, die die Beweglichkeit der Spermien und die Empfänglichkeit der Eizellen erhöhen. In Arm, Hals und hinterm Ohr, erweisen sich die Spritzen als äußerst schmerzhaft. Ergänzt um hellrosa Flüssigkeiten in Glasröhrchen, ist die merkwürdige Prozedur für beide vollendet.
Ihre Auswirkung ist regelrecht kurios. Nicht nur, dass Leslie tatsächlich in null Komma nichts schwanger wird, sind die Nebenwirkungen der Behandlung für beide besorgniserregend: Extremer Haarwuchs, besonders ausgeprägte Stimmungsschwankungen, Heißhungerattacken auf Fleisch und gesteigertes Lustempfinden, um nur einige Beispiele zu nennen.
Die Schwangerschaft endet überraschend nach fünf Monaten und drei Wochen mit der Geburt von Drillingen, wovon jedoch nur zwei Kinder ins Haus der Twisdens einkehren.
Zehn Jahre später fragen sich die Zwillinge Adam und Alice, warum sie jede Nacht eingesperrt werden und was mit ihren Eltern nicht stimmt …

Nachdem sich CHASE NOVAK im ersten Teil der Erzählung den Figuren Alex Twisden und Leslie Kramer widmet, ihre Lebensumstände und ihre Veränderungen seit der Behandlung jenes verrückten Arztes beschreibt, rücken im zweiten Teil der Geschichte die Kinder in den Fokus.
Während das Ahnenhaus der Familie zusehends verkommt, Besitztümer veräußert werden, Leslie gar nicht mehr und Alex kaum noch arbeitet und beide dem gesellschaftlichen Leben gänzlich entsagen, verläuft das Dasein der Zwillinge nach exakt einzuhaltenden Regeln. Ein konsequenter Plan, der täglich erst dann endet, wenn die Türen ihrer Zimmer hinter ihnen ins Schloss fallen. Verschlossene Türen und Fenster gibt es einige im mehrstöckigen Stadthaus. Familiengeheimnisse – manche von ihnen anormal, andere gar entsetzlich. Geräusche, Gerüche und unheimliche Dinge im Keller. Adam und Alice haben schreckliche Angst. Ihre Flucht scheint unumgänglich, doch ihre Eltern sind ihnen dicht auf den Fersen …
CHASE NOVAK berichtet in dritter Person Singular aus wechselnden Perspektiven. Obwohl der Schreibstil recht distanziert und sachlich wirkt, bahnt sich das Grauen seinen Weg. Die Ereignisse fesseln die Aufmerksamkeit des Lesers. Zwischen Faszination und Ekel werden die laufende Handlung und die, anfangs fast nebensächlich eingefügten, Anomalien im Verhalten von Alex Twisden und Leslie Kramer wahrgenommen. Nach dem Zeitsprung von zehn Jahren ist die Unausweichlichkeit des Horrors unverkennbar. Neben Gesellschaftskritik rücken Aspekte von Kannibalismus in den Vordergrund. Die Kinder Twisden-Kramer werden zu Sympathieträgern, ihr Schicksal berührt. Die Spannung um ihr Wohlergehen und die folgende Entwicklung der Eltern wächst. Der weitere Verlauf des Geschehens ist stark konstruiert. Zu viele Zufälle greifen ineinander. Der Ausklang dieser Geschichte zwischen Wirklichkeit und Wahnsinn folgt in rasanten Zügen. Nicht alle Fragen werden abschließend geklärt, was wiederum der Wirkung der Erzählung gut tut. So bleibt dem Leser ausreichend Spielraum für eigene Spekulationen und die Lektüre hallt in Gedanken noch etwas nach.

BREED erscheint in gebundener Form bei Hoffmann und Campe. Der schwarze Einband ist von einem Schutzumschlag umgeben, der mit einer soften Haptik überrascht und mit minimalistischen Farbakzenten ins Auge sticht. Neben Titel- und Autorenangaben in klaren, kantigen Großbuchstaben in Grau, ist es vor allem die Silhouette einer Schwangeren in blutrotem, glänzendem Spotlack, die für einen auffallenden Kontrast sorgt. Rückseiten und Innenklappen des Buches informieren über Inhalt und Autor. Zitate von Stephen King, Richard Price und USA Today verlocken den Leser, sich ein eigenes Urteil zu bilden.

Fazit:

CHASE NOVAK spielt in BREED, einer Kombination aus enervierendem Thriller und blutigem Horror, mit den Urängsten der Leserschaft vor den unberechenbaren Göttern in Weiß. Eine Gratwanderung zwischen Realität und Fiktion weckt Grauen, Faszination und Abscheu. Nichts für schwache Gemüter, dennoch spannend und unterhaltsam.


Stolz und Demut: Roman
Stolz und Demut: Roman
von Sophie Weiss
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 15,99

3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Champagner und Schläge, 4. Mai 2013
Rezension bezieht sich auf: Stolz und Demut: Roman (Gebundene Ausgabe)
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Es beginnt an einem Samstagabend im Jeux dangereux, einem renommierten, international bekannten S/M-Club in Berlin ...
Für Sophie ist es ein großes Abenteuer, Richard ist in mehrfacher Hinsicht einfach nur leichtsinnig.

Die Studentin ist mit ihren sechsundzwanzig Jahren von den sexuellen Möglichkeiten, die sich ihr bis dato in der Großstadt geboten haben, mehr als gelangweilt. Eine Sklavenversteigerung in besagtem Club öffnet ihr Tür und Tor in eine völlig neue, noch dazu faszinierende Welt. Sophie begibt sich mutig, jedoch gänzlich unerfahren auf eine Gratwanderung zwischen Lust und Schmerz, Dominanz und Unterwerfung.
Richard, verheiratet und Vater zweier Kinder, kennt sich in der Szene aus. Unter normalen Umständen stets darauf bedacht, im Hintergrund und nur im Kreise weniger Eingeweihter zu agieren, begeht er an jenem Abend einen folgenschweren Fehler.
Nicht nur, dass er sich als Vorstand eines großen Unternehmens auf einer öffentlichen Veranstaltung dieser Art sehen lässt, geht er noch dazu das Risiko ein, sich auf ein Spiel mit einer blutjungen Anfängerin einzulassen.

Sophies Blick und der offensichtliche Widerspruch von Stolz und Demut in ihrem Erscheinen verleiten Richard dazu, auf der Auktion für sie zu bieten. Die Mischung aus bravem Mädchen und frechem Gör scheint in gewissem Maße anziehend. Ihr Körper strotzt vor makelloser Jugend, was dem fast doppelt so alten Mann sichtlich gefällt.
In der ersten gemeinsamen Nacht in einem edlen Hotel, erklärt Richard sein primäres Ziel: Unterwerfung durch Erniedrigen, Benutzen und Bestrafen. Ihm geht es allein um die Ausübung von Macht, Autorität und Dominanz. Aber auch Verantwortung und Fürsorge sind ihm nicht fremd. Für die unerfahrene Sophie zunächst Glück im Unglück, kann sie allzu großen Schmerzen doch nichts abgewinnen. Die junge Frau hat einige Regeln zu lernen, der angesehene Geschäftsmann ist ein geduldiger Lehrer. Zeichen und Codewort für Notfälle sind festgelegt. Beiden ist klar, dass es sich lediglich um eine Affäre handelt und Richard die Richtung bestimmt.
Koketterie und Provokation sprechen seinen Jagdtrieb an und sind ein willkommener Kontrast zum Alltag, in dem ihm alles in den Schoß fällt. Sophie erlangt im Gegenzug Anerkennung und Respekt. Richards Einfallsreichtum ist groß. Nicht immer trifft es Sophies Geschmack. Aber das muss es schließlich auch nicht, bekleidet sie doch die Rolle der Sklavin in ihrem gemeinsamen Spiel. Richard plagen Gewissensbisse aufgrund der Untreue seiner Frau gegenüber, Sophie ist stets darum bemüht, sich nicht in ihren Herrn zu verlieben.

Sophie zeigt sich aufgeschlossen und überaus gewillt, ihre Neugier auf Richards Vorlieben des BDSM gebührend zu stillen. Sie bilden in jeder Hinsicht ein gutes Team. Das Vertrauen wächst. Nach diversen Zusammenkünften in Hotels, führt Richard Sophie in die Öffentlichkeit und bereitet sie für spezielle Veranstaltungen des geheimen Kreises vor. Die Studentin erweist ihm auch unter Blicken Fremder absoluten Gehorsam.
Nur wenig später entgleitet beiden jedoch die Kontrolle: Sophie über ihre Gefühle, Richard über sein Verhalten ihr gegenüber. Es kommt zum Eklat!

SOPHIE WEISS, eine deutsche Autorin, die STOLZ UND DEMUT unter Pseudonym veröffentlicht, lässt in insgesamt neun Kapiteln laut Verlagsangaben ihre eigenen Erfahrungen und Erlebnisse auf dem Terrain des BDSM in die Geschichte einfließen. Die Geschichte wartet mit allerlei Klischees auf, mitunter jedoch wenig konsequent in ihrer Ausprägung. Die Authentizität der Ereignisse sei also dahingestellt.
Mit Hilfe des gut situierten Wirtschaftsbosses Richard lernt die junge Studentin Sophie jene hedonistische Welt abseits von Alltagsstress und Verantwortung kennen. Mit fast kindlicher Wissbegier versucht sie zu ergründen, was Menschen dazu veranlasst, übereinkommend entweder den dominanten oder aber den devoten Part in einem der mannigfaltigen Spiele zu übernehmen.
Wie nicht anders zu erwarten, werden Aspekte wie Autoritätsgebaren, Überlegenheit und Eitelkeit genannt. Im Sinne völligen Fallenlassens gewinnen andererseits das Bestreben nach Freiheit, Leichtigkeit und Abgabe von Verantwortung an Priorität. Vergleichbar mit einem Drahtseilakt bewegen sich die Hauptfiguren zwischen Leidenschaft und Leidensfähigkeit, Macht und Ohnmacht.
Sie sehen im Verlauf der Handlung des Öfteren ihre Grenzen überschritten, andererseits fügen sie sich ihrem Schicksal. Nicht nur die Kraft, auch der Wille zum Ändern der Situation fehlt. Schließlich stellt sich die Frage, wo beiderseitiges Einvernehmen endet und wo Körperverletzung oder gar Vergewaltigung beginnen. Das Urteil obliegt in diesem Fall dem Gericht.

Die Verfasserin schreibt distanziert, fast sachbezogen, verloren in Erinnerungen. Der Fokus liegt weitgehend auf den psychischen Hintergründen dieser außergewöhnlichen Affäre, erotische Merkmale bilden lediglich schmückendes Beiwerk. Die Ereignisse werden in erster Person Singular, abwechselnd aus beiderlei Perspektiven geschildert. Die Atmosphäre vermittelt Anspannung, Sehnsucht, Verzweiflung und Melancholie der zentralen Figuren des Romans. Gedanken und Gefühle, Zweifel und Ängste sind weitgehend nachvollziehbar. Einzelne Ereignisse erscheinen hingegen befremdlich, insofern man derlei sexuelle Fantasien und Vorlieben nicht teilt.
Sprachlich und stilistisch ist das Buch durchaus unterhaltsam. Ein gewisser Spannungsbogen ist vorhanden, der Ausklang der Geschichte ist jedoch schon anhand des Klappentextes zu erahnen und somit keine Überraschung mehr.

STOLZ UND DEMUT erscheint in gebundener Form mit Schutzumschlag im Piper Verlag.
Das Covermotiv spielt bewusst mit den Gegensätzen der Begrifflichkeiten, sowie Licht- und Schattenseiten dieser anderen Welt. Das Papier ist von schwerer Qualität, die Schrift ausgesprochen augenfreundlich. Buchrückseite und Innenklappen verweisen auf Buchinhalt und Autorin. Veredelt wird das Hardcover mit silberglänzendem Vor- und Nachsatzpapier und einem dazu passenden Lesebändchen.

Fazit:

SOPHIE WEISS schreibt in ihrem vermeintlich autobiographischen Werk über den schmalen Grat zwischen Lust und Schmerz, Unterwerfung und Dominanz. In STOLZ UND DEMUT begibt sich eine junge Frau auf die Suche nach sexueller Erfüllung und spielt dabei mit dem Feuer. Die Handlung des Buches rankt um Höhen und vor allem Tiefen einer prekären Leidenschaft, die ungeahnte Folgen hat. Was als anregendes BDSM-Spiel beginnt, endet im völligen Kontrollverlust beider Beteiligter. Psychologisch durchaus interessant.


AEG Cyclon Power AE 7805 / beutelloser Bodenstaubsauger / 2200 Watt / Hygiene-Filtersystem / 3-teiliges Zubehör
AEG Cyclon Power AE 7805 / beutelloser Bodenstaubsauger / 2200 Watt / Hygiene-Filtersystem / 3-teiliges Zubehör

32 von 35 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Im Auge des Zyklons, 4. Mai 2013
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Lange Zeit schon fasziniert von beutellosen Staubsaugern, war ich bisher unsicher, ob das System überhaupt etwas für mich ist. Eine derart kostspielige Anschaffung will wohl überlegt sein. Mit dem AEG Cyclon Power AE 7805 konnte ich nun nicht nur meine Neugier befriedigen, sondern auch gleich meine Böden erfolgreich bis zur letzten Faser reinigen.

Geliefert wird der Staubsauger in seiner Grundausstattung mit zwei zusätzlichen Düsen zur besonderen Verwendung, einer großformatigen Bedienungsanleitung in selbsterklärenden Bildern und zusätzlichen Informationen und Hinweisen in unterschiedlichen Sprachen. Das Gerät ist mit 5,75 Kilo recht leicht und sieht in der Farbe Silber metallic chic aus. Die Garantie von zwei Jahren ist Standard.

Die Einzelteile wie Sauger, Schlauch, Rohr und Bodendüse sind schnell zusammengesteckt, das Vorgehen ist bei allen Staubsaugern gleich. Die Kontaktstellen sind allerdings verschieden und das hat mich zunächst etwas irritiert. Die Teile des AEG Cyclon Power AE 7805 rasten nicht hörbar ein oder werden verschraubt, sie werden vielmehr einfach nur übereinander geschoben. Ich hoffe, das hält auch im langfristigen Gebrauch! Was außerdem für mich ungewohnt war, ist das Fehlen eines manuellen Leistungsreglers. Der Staubsauger geht mit 2200 Watt in die Vollen, startet aber immerhin sanft, um sich elektronisch bis zur vollen Saugkraft zu steigern. Gegen die Saugleistung lässt sich dann allerdings absolut nichts sagen. Da geht es jedem noch so kleinen Staubkorn an den Kragen. Man staunt, was da aus dem vermeintlich sauberen Teppich noch zusammenkommt! Der viel gerühmten Zyklon-Technologie kann man dank transparenten Auffangbehälters regelrecht bei der Arbeit zusehen. Staub und Schmutz werden wild im Kreis gedreht. Die Luft gelangt hygienisch gefiltert wieder nach außen. Das Teleskoprohr des Geräts lässt sich stufenlos ausziehen und schont damit den Rücken. Der AEG Cyclon Power AE 7805 folgt bei einem Aktionsradius von 6,5 Metern und einer Kabellänge von immerhin 4,5 Metern seinem Nutzer wendig um alle Kurven. Die Softräder bieten kaum Widerstand, geben weder ein nervtötendes Quietschkonzert von sich noch rattern sie lautstark über den Boden. Der Sauger generiert ansonsten die übliche Geräuschkulisse. Die Vario 500 Kombibodendüse ist für Teppich- und Hartböden geeignet und lässt sich nach Bedarf spielend leicht mit einem Tritt auf den Regler umstellen oder aber je nach Saugzweck samt Rohr durch beiliegende Fugen- oder Polsterdüse mit oder ohne montiertem Möbelpinsel austauschen.

Das beutellose System schont selbstredend den Geldbeutel und noch dazu die Umwelt. Ob das anschließende Reinigen nun den Geschmack des Anwenders trifft, muss jeder für sich entscheiden. Es ist mit Dreck verbunden, da muss man nichts schön reden. Das Ausschütten klappt an sich wunderbar, Reste des Saugguts müssen dennoch manuell beseitigt werden. Mit etwas Abstand und Handschuhen kann dies auch ein Hausstauballergiker bewerkstelligen, ohne großen Schaden zu nehmen. Die eingesetzten Filter können ebenfalls unter fließendem Wasser gesäubert werden und kommen somit mehrfach zum Einsatz.

Der Staubsauger soll nach erledigter Arbeit waagerecht geparkt werden, was ein wenig mehr Platz in Anspruch nimmt, als die senkrechte Variante. Die Kabelaufwicklung erfolgt wie bei allen gängigen Modellen automatisch per Knopfdruck. Die Extradüsen müssen separat aufbewahrt werden, ein entsprechendes Fach im Gerät, wie ich es gewohnt bin, gibt es leider nicht.

Fazit:

Der AEG Cyclon Power AE 7805 hat mich mit seiner starken Saugleistung und der leichten Handhabung während des Gebrauchs überzeugt. An das beutellose System muss ich mich noch gewöhnen, finde es aber generell nicht schlecht. Weniger schön sind die fest vorgegebene Leistungsregelung und der Zwang zur separaten Aufbewahrung des Zubehörs. Alles in allem dennoch empfehlenswert.


Metaltex 405830080 Flügelwäschetrockner Vento, 30 m Trockenlänge
Metaltex 405830080 Flügelwäschetrockner Vento, 30 m Trockenlänge

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der Große fürs Kleine, 28. April 2013
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Da ich bei trockenem Wetter meine Wäsche gerne im Freien aufhänge, war ich schon längere Zeit auf der Suche nach einem stabilen Wäschetrockner, der notfalls auch Wind und Wetter strotzt. Nicht immer steht man Gewehr bei Fuß, um im plötzlich aufziehenden Unwetter sein Hab und Gut in Sicherheit zu bringen. Hin und wieder hat man auch einfach mal keine Lust, den Wäschetrockner nach jedem Gebrauch wieder abzubauen und ins Haus zu tragen. Im Flügelwäschetrockner VENTO des weltweit operierenden Herstellers Metaltex habe ich nach bisheriger Erkenntnis genau das gefunden, was ich im Alltag benötige.
VENTO wird vormontiert und zusammengeklappt geliefert. Der Aufbau erfolgt intuitiv, bei gegebenenfalls auftretenden Unsicherheiten hilft ansonsten ein großer Produkteinleger mit Foto. Bei einem Gesamtumfang von 177 x 110 x 63 cm benötigt es ein ordentliches Fleckchen Platz für den Wäscheständer. Kein Problem im Garten, auf einer größeren Terrasse oder dem geräumigen Trockenboden.
Im Gegensatz zu herkömmlichen 08/15-Trocknern sind alle Streben in gleicher Richtung angeordnet. Für breite Wäschestücke wie Bettwäsche oder Badelaken ist das nicht optimal, stört mich persönlich jedoch nicht, da ich hierfür andere Optionen habe. Was mir besonders am VENTO gefällt, sind die unterschiedlich ausklappbaren Flügel, die sich bedarfsweise, je nach aufzuhängenden Wäschestücken, höher oder niedriger stellen lassen. Hierzu werden einfach diagonal zu steckende Unterflügel an entsprechender Stelle der Hauptflügel eingeklinkt. Das bietet mir ein klassischer Wäscheständer nicht. Des Weiteren sind gerade für Kleinteile die vielen zusätzlichen Streben sinnvoll, die an allen nur erdenklichen Stellen des VENTO angebracht sind. Insgesamt bietet der Flügelwäschetrockner damit rund 30 m Trockenlänge. Ideal für meinen Bedarf! Ein absolutes Plus, um auf meine Eingangsrede zurückzukommen, ist die hochwertige Epotherm® Beschichtung. Witterungsbeständig und rostfrei garantiert sie mir die Langlebigkeit des VENTO. Hoffentlich hält der Hersteller, was er in dieser Hinsicht verspricht.
Ansonsten bleibt der VENTO auch bei leichtem Wind dort, wo man ihn abgestellt hat. Bisher ist er mir noch kein einziges Mal umgekippt. Die Streben sind erfreulich fest und belastbar. Der Flügelwäschetrockner ist insgesamt relativ stabil. Hat man keine Möglichkeit, ihn über längere Zeit an Ort und Stelle verbleiben zu lassen, lässt er sich rasch zusammenklappen und platzsparend verstauen. Ein Transport samt Wäscheladung ist allerdings nicht zu empfehlen, da das an sich pfiffige Konstrukt keinen Rahmen aufweist und daher schnell in sich zusammenkracht, wenn man ihn ungünstig hält. Metaltex gewährt drei Jahre Garantie.

Fazit:

Der Flügelwäschetrockner VENTO aus dem Hause Metaltex erfüllt all meine persönlichen Einsatzwünsche. Mit 30 m Trockenlänge, verteilt auf allerhand Streben, ist er ideal für meine Kleinteile. Qualitativ hochwertig, ausgesprochen funktional und dank Epotherm® Beschichtung hoffentlich langlebig, ist er bereits fester Bestandteil meines Wäschealltags. Ich bin rundum zufrieden!
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Apr 29, 2013 9:44 AM MEST


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