Profil für Norman Fleischer > Rezensionen

Persönliches Profil

Beiträge von Norman Fleischer
Top-Rezensenten Rang: 1.954
Hilfreiche Bewertungen: 2407

Richtlinien: Erfahren Sie mehr über die Regeln für "Meine Seite@Amazon.de".

Rezensionen verfasst von
Norman Fleischer "it's about progress" (Deutschland)
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   

Anzeigen:  
Seite: 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | 8 | 9 | 10 | 11-20
pixel
The English Riviera
The English Riviera
Preis: EUR 14,99

24 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Hängematte statt Tanzfläche, 15. April 2011
Rezension bezieht sich auf: The English Riviera (Audio CD)
Ich bin durchaus ehrlich, wenn ich gestehe, dass mir Metronomy im Zuge der Unmengen von gehypten Indie-Rock-Pop-Bands der letzten Jahre aus dem Vereinten Königreich und sonst wo her irgendwie am Allerwertesten vorbeigegangen sind. Das Mainstream-Debüt 'Nights Out' hatte zwar so seine 2,3 Hitsingles und lustigen Musikvideos, aber ansonsten überzeugte mich das musikalisch nicht wirklich, sondern wirkte eher wie eine Ansammlung gut gemeinter Skizzen und Soundentwürfe, die sich noch nicht wirklich zu einem Album finden wollten. Verzichtbar und aus meiner Sicht schon bald wieder vergessen. Dachte ich. Und die Zeichen standen irgendwie auch so. Drei Jahre sind seit dem Album vergangen, in unserer schnelllebigen Zeit durchaus eine kleine Ewigkeit. Und auch Metronomy haben sich verändert. Vom Trio zum Quartett gewachsen, Gabriel Stebbing ist weg, zwei Neue sind dabei. Die stechen aufgrund von schwarzer Hautfarbe zu Einen und weiblichen Geschlecht zum Anderen schon mal optisch aus der Weiße-Männliche-Nerds-Konstellation heraus. Aber hat das auch Auswirkungen auf den Sound von Metronomy?

So ganz genau lässt sich das natürlich nicht unbedingt genau an den neuen Personen festmachen, aber schon beim ersten Durchhören von 'The English Riviera' wird klar, dass die Uhren da etwas anders ticken, als wie noch bei 'Nights Out'. Irgendwas ist anders, klingt zwar immer noch vertraut, aber gleichzeitig auch irgendwie neu. So neu und anders, dass sogar ich auf einmal meinen Spaß an dieser Band hab. Was ist also passiert? Primär eine Tempodrosselung gepaart mit musikalischer Gereiftheit. Im Gegensatz zu 'Nights Out' klingen Metronomy nämlich 2011 gesetzter und gefestigter und nicht mehr ganz so hibbelig, übertrieben, wie auf dem Vorgänger. Mit Ausnahme des Strandimpressions-Intros fehlen auch instrumentale Experimentierfelder. Und auch die Präsenz der Synthies wurden zurückgeschraubt. Bass und Gitarre hört man diesmal wesentlich klarer und präsenter und spielen dabei extrem smooth, sehr entspannt und fast schon etwas melancholisch auf. Letzteres ist wohl die überraschendste Entwicklung des neuen Albums: Metronomy lassen es ruhig angehen, servieren entspannte Popsongs mit einer gehörigen Prise Melancholie, die aber, vielleicht auch durch die bewusst reduzierte Instrumentierung, eine gewisse Entspanntheit durchweht. Eher wie ein lauschiger Abend am Strand. Insofern macht die Titelvergabe der Platte ja durchaus Sinn. Band-Chef Joseph Mount klingt dabei auch wesentlich gefühlvoller und direkter, als auf dem Debüt, verstellt seine Stimme weniger. Falsettgesang darf in Tracks wie 'Trouble' natürlich auch nicht fehlen, aber er hält sich im Vergleich zum Vorgänger deutlich zurück. Und natürlich gibt es hier nicht nur Balladen, sondern Tracks wie 'The Look', 'Corinne' oder 'The Bay' sind ziemlich groovige Popsongs. Höchst eingängig und irgendwie auch tanzbar. Allerdings kann man dazu genauso gut in der Hängematte mit einem Schirmchendrink relaxen. Man kann das, wenn man auf Genre-Eingrenzung steht, dann auch gern mal Lounge-Pop nennen. Ein bisschen 60er-Jahre-Beach-Boys-Sound weht auch noch wie ein kleines Sommerlüftchen mit. Doch die Reduktion auf einfache Strukturen und die nötigste Instrumentierung bewahrt Metronomy in der Regel davor im Kitsch-Morast zu versinken. Der Sound wirkt klar, direkt und gerade die Gitarren kommen ohne verhältnismäßig viel Schichten oder Effekte aus.

Wie nennt man das jetzt also? Beach Pop? Vielleicht eine Art The XX für laue Sommertage? Große Kunst in kleinen Popsongs? Vielleicht von allem ein bisschen. Eine fast perfekte Popformel für den Sommer 2011, mit Hits wie 'The Look', 'The Bay' oder 'Some Written' kann eigentlich gar nichts mehr schief gehen. Und sicher, die Indie-Puristen werden wieder behaupten, sie hätten das schon vor 3,4 Jahren erkannt, aber selbst die müssen sich eingestehen, dass heute einiges anders läuft und klingt im Hause Metronomy. Und das überzeugt sogar mich. Fans des Debüts werden sich evtl. über den ruhigeren Grundton aufregen, müssen sie aber nicht. Alle anderen Freunde guter Populärmusik sei 'The English Riviera' sowieso wärmstens ans Herz gelegt. Auch ohne Hängematte im Haushalt.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jun 20, 2011 8:34 PM MEST


Build a rocket boys! (Ltd. Edt. Digipak)
Build a rocket boys! (Ltd. Edt. Digipak)
Preis: EUR 20,99

25 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die Unfehlbaren, 18. März 2011
Man möchte ihn ja fast anbringen bei Elbow, den guten alten Spruch 'Gut Ding will Weile haben.' Denn die hat es gebraucht, bis die Band aus Manchester sich sozusagen in mühevoller Kleinarbeit nach oben gespielt hat und mit ihrem letzten, vierten Album 'The Seldom Seen Kid' endlich die Früchte in Form von uneingeschränktem Publikums- und Kritikerlob einsammeln konnten. Der Bann des ewigen Geheimtipps schien, zumindest in der britischen Heimat, endgültig gebrochen. Elbow sind im Mainstream angekommen und dieser Status führt neben einigen Vorteilen leider auch meist zu einer grundlegenden Skepsis seitens der eigenen Fans. Kommt jetzt die oft unausweichliche Stadionrock- oder Formatradiofalle? Nimmt man jetzt alles mit? Bzw. ist der Ofen schon aus.

Nach dem Genuss des nun mehr fünften Albums möchte an allen Zweiflern ein deutliches 'Nein, Nein, Nein!' entgegenschmettern. Elbow gehen auf 'Build A Rocket Boys!' den einzig richtigen und denkbaren Weg, nämlich jenen, den sie schon seit ihrem Debüt-Album vor zehn Jahren gehen: ihren höchst eigenen, unnachahmlichen. Hier biedert sich niemand an irgendetwas an, maximal die Band an ihre eigenen Ansprüche. So ist auch dieses Album nicht mehr als ein Meisterwerk geworden. Und das ist nach den vier Vorgängern keine Selbstverständlichkeit, aber am Ende irgendwie doch keine sooo große Überraschung, denn einen qualitativen Einbruch zum jetzigen Zeitpunkt hätte ich den Jungs auch nicht mehr zugetraut, dazu haben die zu lang ihr eigenes Ding erfolgreich durchgezogen. Dennoch ist es schon kein Leichtes, dem 'Seldom Seen Kid' etwas Angemessenes folgen zu lassen. Dem epischen, etwas verworrenen, düsteren Vorgänger, welcher den Verlust eines guten Freundes thematisiert lassen die Herren aus Manchester nun ein etwas leichteres, wesentlich ruhigeres Werk folgen. 'Build A Rocket Boys!' nimmt sich mehr zurück, wirkt klarer und auf eine optimistische Art und Weise in sich gekehrt. So, als ob Elbow nach den letzten Jahren einmal kurz Luft holen. Episch wird's dennoch an vielen Ecken und Enden. Der obligatorisch etwas eigensinnige Opener fällt diesmal mit 'The Birds' sehr lang und vielschichtig aus. Die Grundaussage von den Vögeln als Hüter unserer Geheimnisse spiegelt die Besinnung auf einfachere Themen wieder. Die setzt sich bei traumhaften 'Lippy Kids' fort, wo Sänger Guy Garvey die Jungs von der Ecke auffordert zu Träumen und die titelgebende Rakete zu bauen. Das er damit auch zu einem gewissen Maße die eigene Kindheit rekapituliert liegt auf der Hand. Es ist wie immer' diese Stimme. Garvey klare, gefühlvolle, aber doch irgendwie verlebte und raue Stimme bleibt einmal mehr das Zentrum dieser hochmusikalischen Songs, treibt sie voran und gibt ihnen Seele. Das fällt gerade bei den sehr reduzierten Nummern wie 'Jesus Is A Rochdale Girl', 'The River' oder 'The Night Will Always Win' auf, welche beweisen, dass es nicht viel benötigt, um Songs wirken zu lassen. Chöre und Streicher lässt man dennoch gelegentlich auffahren, allerdings werden sie in Songs wie 'With Love' oder 'High Ideals' wohl platziert eingesetzt. Dennoch darf ein Song wie 'Open Arms' am Ende nicht fehlen. Ein Song in der Tradition von 'Grace Under Pressure' oder 'One Day Like This'. Muss man mehr sagen? Hymnen-Alarm mit Umarmungsbonus. 'We've got open arms for broken hearts' singen Garvey und der Chor und bringen somit Seelenheil. 'Dear Friends' fungiert als entspannt, leichter Rausschmeißer, welcher den Hörer am Ende mit einem optimistischem Grundgefühl hinterlässt. Vielleicht ein bewusster Gegenpol zum todtraurigen Albumabschluss des Vorgängers, 'Friend Of Ours'.

Es ist also alles beim Alten in Sachen Elbow? Prinzipiell schon. Der etwas sperrige, aber stets gefühlvolle Britpop ist nach wie vor Dreh- und Angelpunkt des hauseigenen Soundgewands. Es fehlen zwar sperrige Rocker, wie zuletzt 'Grounds For Divorce', aber um die ging es Elbow bekanntermaßen ja noch nie. Der Sound wirkt entschlackter und auf das reduziert, was zählt. Leichter, optimistischer, aber immer noch nachdenklicher. Ein Ruhepol für unsere hektische Welt, Musik mit Gefühl. Viele Bands geben sich gern dieses Prädikat, Elbow leben es. Nach wie vor. So kann, soll und muss das auch weitergehen. Die Herren aus Manchester haben für sich eine Art goldene Formel entdeckt, welche sie scheinbar immer wieder benutzen können, ohne zu langweilen, dafür aber stets neu zu begeistern. Und wenn das immer mehr Leuten auffallen sollte, dann liegt dies ausnahmsweise mal wirklich an der Qualität einer Band, die sich in ihren Sound einfach nicht reinreden lassen will und muss. Vielleicht schon wieder das Album des Jahres. Die Konkurrenz muss sich jedenfalls kräftig ins Zeug legen, um an diesem Thron zu rütteln.

Crystal Sounds
Crystal Sounds

12 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Dritter Versuch, Zweite Version, 22. Februar 2011
Rezension bezieht sich auf: Crystal Sounds (Audio CD)
Nun also doch. Lange hatte man nichts von den Thirteen Senses gehört, die einst zu einer der hoffnungsvollsten Bands des Vereinten Königreichs zählten. Doch das war zu einer Zeit, als die Musikwelt vor ca. 7 Jahren noch ein wenig anders aussah. Franz Ferdinand waren gerade dabei alles über den Haufen zu werfen und von Nur Rave, Twitter oder Lady Gaga war noch keine Spur. Alles irgendwie übersichtlicher. Die von Travis und Coldplay losgetretene Britpop-Welle der späten 90er flaute also gerade ab. So gesehen waren die Thirteen Senses aus Cornwall sogar relativ spät dran mit ihrem 2004er Debüt 'The Invitation'. Dennoch konnte man damit einige Kritiker- und Fanherzen für sich gewinnen. Besonders meines, denn ich bin nach wie vor ein riesiger Verehrer dieses traumhaften Meisterwerkes, dass ich ganz klar zu den qualitativ besten Debüts der letzten zehn Jahre zähle. Für die Band war also alles drin. Snow Patrol und James Blunt hätten sie locker in der Pfeife rauchen können, aber im Anschluss lernte man dann leider die Schattenseiten der Industrie kennen. Von Hundert auf Null. Der Nachfolger 'Contact' war ein kolossaler Flop, der es gerade mal so in die UK Top 100 schaffte. Dabei hatte das Album durchaus helle Momente, aber die Band hatte am Ende irgendwie den roten Faden darauf verloren. Schlechte Promotion tat ihr übliches, so dass die Band sang- und klanglos ihren Plattenvertrag und viele Fans verlor. Ein Schock, von dem man sich immer noch erholt.

Das dritte Album 'Crystal Sounds' tauchte dann vergangenes Frühjahr ganz spontan zum monatelangen Stream auf der der Bandhomepage auf und sollte helfen, das Trauma in Wohlgefallen umzuwandeln. Selbstproduziert, selbst eingespielt und nun auf b-sirius, einem Unterlabel von Pias Records veröffentlicht. Die ursprünglich 9 Tracks des Streams wurden um vier erweitert und sollen nun der Welt helfen, diese Band lieben zu lernen oder sich, wie in meinem Fall, wieder in sie zu verlieben. Geht da noch was im Kampf gegen die Windmühlen? Eigentlich schon, denn handwerklich ist 'Crystal Sounds' ein recht gutes Album geworden, mit 13 Tracks sogar noch mal etwas besser, als mit 9. Es ist natürlich kein zweites 'Invitation', aber es merzt ein wenig die Fehler von 'Contact' aus, in dem sich die Band auf ihre Stärken beruft. Und das heißt natürlich gefühlvolle Britpop-Balladen voller Melancholie und gern mal etwas Kitsch. Die Schuster bleiben bei ihren Leisten. Der Reigen der neun Songs wird durch das nette, wenn auch etwas lange Titelstück eröffnet. 'A little wiser now' stellt Sänger Will South darin fest. Ist wohl was dran' im Anschluss zeigt die Band aber, dass sie durchaus noch in der Lage ist, ein paar anständige Hits aus dem Ärmel zu schleudern. Trotz furchtbarem Video ist die schnittige Single 'The Loneliest Star' ein ziemlicher Ohrwurm, während man sich beim eingängigen 'Home' sofort heimisch fühlt und da erstmals wieder den Geist spürt, welcher einst das Debüt durchwehte. Mit dem ziemlich flotten, aber gefühlvollen 'Imagine Life' kann die Band dann ebenfalls punkten und zeigt, dass sie auch abseits der reinen Balladen etwas zu bieten haben. Funktioniert hier besser, als beim Zweitwerk. 'Suddenly' und 'Animals' entpuppen sich im Anschluss als Kitsch-Nummern, welche in der Qualität etwas abfallen. Ambitioniert und durchaus reizvoll. Mit 'After The Retreat' gibt's danach den obligatorischen Rohrkrepierer des Albums, was aber vorkommen kann. 'I Saw Stars Disappear' ist dann schon wieder hochgradig melodramatisch und zelebriert einmal mehr die orchestrale Seite der Band, die mehr als auf den anderen Alben, diesmal in den Vordergrund tritt. Wo haben die denn das Orchester her? 'Answer' gibt sich dann wieder als klassischer Thirteen-Senses-Song. Und dann 'Out There' als purer Orchesterkitsch auf 8-Minutenlänge, der fast schon eine kleine Symphonie darstellt. Vielleicht das ambitionierteste Stück, welches die Band bisher aufgenommen hat. Bei der 9-Track-Version des Albums ein würdiger Abschluss, hier geht's anschließend noch etwas weiter. Das reduzierte 'Send Myself To Sleep' ist ganz wunderbar, 'Concept' und 'In The Crowding' allenfalls ganz okay.

Es offenbart sich nach dem Genuss der aufgepimpten 2011er-Version von 'Crystal Sounds' allerdings nach wie vor das Grunddilemma dieser Band und ihres Sounds. Er ist zu harmlos, zu kitschig, zu vorhersehbar. Das war er aber schon immer und macht auch ein wenig den Charme der Band aus, in einer Zeit, in der jede Kapelle auf 80er-Retro-Hochglanz-Pop getrimmt zu sein scheint, sowieso mehr denn je. Doch dieser Sound besitzt auch stets das Risiko, zu übertrieben und zu beliebig zu sein. Eine Grenze, die auf 'Crystal Sounds' das ein oder andere Mal übertreten wird. Dieser Sound funktioniert, aus meiner Sicht, nur, wenn die Songs gut sind. Wenn sie überzeugend in Melodie und Struktur sind und somit die Mängel überstimmen können. Es gelingt wieder besser, als auf 'Contact', aber vermutlich sollte ich mich langsam damit abfinden, dass 'The Invitation' wohl ein glücklicher Einzelwurf bleiben wird. Ein gutes Album ist 'Crystal Sounds' am Ende aber doch geworden. Kein überragendes, aber auch kein wirklich furchtbares. Irgendwo in der Mitte. Doch ob die Mittelmäßigkeit einer Band, mit solchen Ambitionen und dieser Vergangenheit reicht, wird sich zeigen. Es braucht nur diesen einen Hit, der so platziert wird, dass ihn die Welt auch hören wird. Dann funktioniert vielleicht auch der Rest. Ob es 'Crystal Sounds' also 2011 schafft, aus dem Meer an Veröffentlichungen entscheidend herauszuragen, um die Band voranzubringen steht weiterhin in den Sternen. Ein mehr als passables Album hat man in jedem Fall vorzuweisen. Nun auch physisch.

Ritual
Ritual
Preis: EUR 10,67

3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Überlebensgroßes Leiden, 28. Januar 2011
Rezension bezieht sich auf: Ritual (Audio CD)
Den Vorwurf, es beim zweiten Album immer etwas zu übertreiben müssen sich ja viele Newcomer gern mal gefallen lassen. Gab es im Laufe der letzten Jahre genug' Einfach mal bei Bloc Party, den Killers oder Editors nachfragen. Alles muss eine Spur größer, perfekter, ausgefeilter und ausladender von statten gehen. Warum? Weil man es kann' oder den dringlichen Wunsch verspürt, es zu müssen. Immerhin hat man jetzt Erfolg, etwas Geld und Erfahrung in Sachen Produktion. Warum also nicht in die Tat setzen. Diesen Vorwurf kann und muss man irgendwie auch den White Lies aus London machen. Wenn, ja' wenn das nicht so unüberraschend käme und sie den Schritt nicht irgendwie schon auf dem Debüt gewagt hätten. Schon da ging es gern mal ausladender zu und in Sachen Produktion hat man schon damals dick aufgetragen. Die Nummer Eins im UK gab dem Trio dann auch Recht. Die Mischung dunkler New-Wave-Magie á la Joy Division mit der Radiokompatibilität der Killers funktionierte und warf einige ordentliche Hits ab.

Zwei Jahre später soll der Nachfolger 'Ritual' nun diesen Weg konsequenter weitergehen und perfektionieren. Nach dem intensiven Auseinandersetzen mit den zehn neuen Tracks muss man sagen, dass das Konzept vollends aufgeht. Egal, wie man dazu steht. Jetzt wird richtig aufgefahren. Da stellt die Vorab-Schwulst-Hymne 'Bigger Than Us' nur die Spitze des Eisberges da. Album Nr. Zwei kann alles genauso gut, wie Nr. Eins, setzt aber neue Akzente. Zum einen deutlicher Richtung Stadionrock und Formatradio-Beschallung und zum anderen- und das bedingt sich dann ja auch durchaus gegenseitig- in punkto Retro-Faktor. Die White Lies schielen noch mehr auf die Hochphase des 80er-Poprocks, erinnern jetzt stärker an Tears For Fears oder die Talk Talk dieser Phase, als an Joy Division. Lediglich der düstere Bariton von Frontmann Harry McVeigh könnte da noch als Vergleich herhalten. Ansonsten merkt man aber, warum das Trio den erfahrenen Alan Moulder als Produzenten angeheuert hat. Kurzes Name-Dropping? Depeche Mode, Jesus And The Mary Chain oder die Nine Inch Nails zählten schon zu seinen Auftraggebern. Die Vergleiche sind aber auch in Ordnung, denn die hier angesprochenen Namen sind ja auch nicht die schlechtesten Referenzen. Wie schon 'To Lose My Life' durchweht auch 'Ritual' diese düstere Magie, eingebettet in ein technisch perfektes Pop-Korsett. Irgendwo zwischen Himmelhoch jauchzend und zu Tode betrübt. Auch weil McVeigh seine Songs gern mal in großen Bildern malt, die uns die offensichtliche Verzweiflung der Inhalte vor Augen halten sollen. So muss das sein. Nicht besonders scharf- oder tiefsinnig, aber zu dem, was die White Lies da produzieren absolut passend.

Wie schon beim 2009er Debüt kann man das jetzt natürlich gern madig reden und den White Lies furchtbaren Mainstream-Indie-Rock vorwerfen, der jetzt auch noch auf den übervollen 80er-Zug aufspringt. Aber wer das tut, erwartet wohl immer noch, dass alle Bands aus der Abteilung 'Düster' und 'Retro' wie Interpol klingen müssen. Schwachsinn eigentlich, denn das ist ja gar nicht Absicht der White Lies. Wer tiefgründige, komplexe Kompositionen sucht, soll sich lieber ein Album von The National kaufen. Das hier ist Pop. Und wie schon bei 'To Lose My Life' spricht die Qualität von diesem für sich. Die Hitdichte wird gehalten, schmissige Hits wie 'Strangers' oder 'Streetlights' kann man sich als kurzweilige, dauerhaft unnervige Radiohits vorstellen. Auch Pathos-Konstrukte wie 'Turn The Bell', das disco-esque 'Holy Ghost' oder 'Peace And Quiet' haben ziemlichen Ohrwurm-Charakter. 'Power And Glory' ist dann vielleicht der etwas belanglose Schwachpunkt der Platte, aber den gibt's ja bekanntermaßen immer. Außerdem wirken einige Nummern so, als seien sie zu sehr in die Länge gezogen, um eine epische Fünf-Minuten-Grenze zu erreichen. Schönheitsfehler, die bei allem gesunden Größenwahn ja durchaus verzeihlich erscheinen. Mehr Songs wären eh nicht ratsam gewesen, da die Haltwertszeit dieses Sounds mit 55 Minuten Spieldauer durchaus schon ihre Grenze erreicht hat. Wer das Debüt mochte und auf diese Art von glatt gebügeltem Pop-Rock mit 80er-Anstrich steht (wie ich halt), dem sei 'Ritual' ans Herz gelegt. Wer etwas mehr Seele und weniger Schwulst will, für den gibt es ja noch genug andere Produkte auf dem Markt. Es wird sich zeigen, ob diese Band in den nächsten Jahren dazu bereit ist, ihr eigenes Korsett zu durchbrechen und nicht komplett abdreht, für 2011 ist dieses Resultat allerdings durchaus zufrieden stellend.

Terra Handgeschirrspülmittel, 2er Pack (2 x 700 ml)
Terra Handgeschirrspülmittel, 2er Pack (2 x 700 ml)

1 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Umweltbewusstes Spülen, 14. Januar 2011
Kundenmeinung aus dem Amazon Vine - Club der Produkttester-Programm (Was ist das?)
Und ich dachte schon, es wäre im Zuge des tollen Amazon Vine Programmes schwer, einen Mülleimer zu rezensieren. Wie geht man aber nun mit einem Spülmittel um? Wo setzt man da die Kritikpunkte und Kriterien an? Vielleicht mit dem Todschlagargument, weshalb ich ursprünglich überhaupt zugegriffen hatte: Die Umweltkomponente. Ein Spülmittel, welches schonend für die Umwelt ist, stellt eine willkommene Ausnahme von all den Billigspülern da, die bei uns im Haushalt sonst angewendet werden. Die Firma Terra rühmt sich ja damit und es ist auf jeden Fall ein positives Argument für das Spülmittel.

Darüber hinaus bin ich mit dem Produkt extrem zufrieden. Im paket befinden sich gleich zwei Flaschen, die auch eine Weile brauchen, bis sie vollständig aufgebraucht sind. Man braucht nie allzuviel zum Wasser hinzugeben, sauber wird es trotzdem. Der Geruch ist allerfeinst und auch für die eigene Haut entpuppt sich das gute Teil als extrem freundlich und umgänglich. Ein andere Rezensent verwies dabei noch auf die geringe Schaumbildung, was ich danach erst bewusst wahrgenommen habe. Stimmt wirklich und ist im Gegensatz zur Billigkonkurrenz eine feine Ausnahme. Wer also nicht bei jedem Haushaltsprodukt aufs Geld schielen muss und gern im Alltag etwas Kleines für die Natur tun möchte, dem sei das Handgeschirrspülmittel von Terra wärmstens ans Herz gelegt.

BEEM F4000.175 Elegance Megatherm Isolierkanne 1.5 L, sonnen-orange
BEEM F4000.175 Elegance Megatherm Isolierkanne 1.5 L, sonnen-orange

5.0 von 5 Sternen Die Kanne kann was, 2. Dezember 2010
Kundenmeinung aus dem Amazon Vine - Club der Produkttester-Programm (Was ist das?)
Sie sieht fein aus (je nach Farbwahl, alle Designs haben etwas für sich), sie ist praktisch und erfüllt die Erwartungen. Viel mehr kann man zur BEEM Isolierkanne auch nicht schreiben. Ist ja auch nur ne Thermokanne, auf welche Kriterien kommt es da an? Primär um's Warmhalten der Getränke und das funktioniert erstaunlich gut, muss ich sagen. Der Arbeitstag-Tee-Test zeigt, dass das Getränk bis zu 4,5 Stunden richtig schön heiß bleibt und danach nur geringfügig an Temperatur verliert. Also kann man sich auch noch nach knapp 8h eine Tasse Tee in akzeptabler Wärme gönnen. Das zählt! Die Füllmenge ist mit 1,5l ohnehin super, auch ist die Kanne durchweg dicht und das Ausgießen des jeweiligen Getränks funktioniert ohne große Probleme. Handhabung ist also sehr gut. Es ist natürlich jedem Überlassen, ob er dafür so viel Geld ausgeben möchte oder nicht, es gibt sicher auch akzeptable Produkte für weniger Geld. Hier mangelt es mit an Wissen über den Thermokannen-Markt. Wer für Qualität gern mal mehr zahlt, ist hier auf jeden Fall richtig!

ABUS Fahrradtasche Dryve St 8600, limette/braun, 50 x 21 x 38 cm
ABUS Fahrradtasche Dryve St 8600, limette/braun, 50 x 21 x 38 cm
Preis: EUR 61,49

0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Praktische Allzwecktasche, 2. Dezember 2010
Kundenmeinung aus dem Amazon Vine - Club der Produkttester-Programm (Was ist das?)
Ich muss gleich zu Beginn der kurzen Rezension anmerken, dass ich die Tasche von ABUS nicht als Fahrradtasche gebraucht habe (dazu fehlt mir ein entsprechend gutes Fahrrad), sondern lediglich als Umhängetasche. Da hat sie sich aber als unersetzlich entpuppt. Zusammengefasst bekommt man beim Kauf

- eine sehr gut aussehende Tasche mit jede Menge Stauraum, auch wenn das anfangs gar nicht so scheint. Man bekommt mehr rein, als man denkt.
- jede Menge Fächer, sowohl außen, als auch innen, so dass man viele kleine Gegenstände seperat einordnen kann, ohne dass sie im Gewühl abhanden kommen.
- Es gibt eine abnehmbare kleine Extra-Tasche für Handy/mp3-Player, welche sich auf kleinen Reisen ebenfalls als günstig erweisen kann.
- Das Material ist in jedem Fall robust und wetterfest, die Polsterung ebenfalls sehr gut, gerade was den Gurt angeht.

Im Prinzip gibt's nichts zu meckern. Maximal vielleicht, dass der Umhängegurt für einige höher gewachsener Personen etwas zu kurz geraten sein könnte. Falls man die Möglichkeit besitzt, das Teil irgendwo im Laden anzuprobieren, sollte man diese vielleicht wahrnehmen. Ich, als nicht sonderlich groß gewachsener Mensch, konnte mich jedenfalls nicht beschweren. Für kurze 2,3-Tagesreisen mit wenig Gepäck ist die Tasche bestens geeignet. Eine Handvoll Klamotten und auch ein paar Dokumente passne genauso rein, wie etwas Kleinkram. Und fürs Fahrrad, das ich mir jetzt langsam mal besorgen sollte, sicher auch nicht verkehrt...

Progress
Progress
Wird angeboten von CD-DVD-Tonträger Berlin
Preis: EUR 3,99

5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Krisenfeste Kumpels, 19. November 2010
Rezension bezieht sich auf: Progress (Audio CD)
Die Boygroup ist ja eigentlich ein popkulturelles Phänomen der 90er. Also damit meine ich die klassische Rumhüpf-Tanz-Boygroup dieser Epoche. Sicher gab's vorher auch die Bay City Rollers und heute die' hmmm, sagen wir mal Kooks oder so, aber wir reden von der guten alten Boygroup, die keine Instrumente brauchte, weil sie viel zu beschäftigt damit waren, süß auszusehen und rumzuhampeln. Weitestgehend ausgestorben heute, glücklicherweise. Aber in den 90er schossen sie wie Pilze aus dem Boden, gerade in Germany. Muss ich die Namen 'Bed & Breakfest' oder 'Touché' erwähnen? Während deren Beteiligte heute Galileo oder Neun-Live-Call-In-Sendungen moderieren ist es anderen besser ergangen. Justin Timberlake wurde Weltstar, die Backstreet Boys existieren immer noch, wenngleich das außer ihnen niemanden zu interessieren scheint und dann natürlich die Mutter aller Boygroups aus England: Take That. Nun also mit großem Pomp wieder zu Fünft. Robbie mag bzw. kann solo nicht mehr, man verträgt sich wieder. Aus den einstigen Bravo-Posterboys ist quasi der erste ernstzunehmende Prototyp einer Mengroup geworden. Gut aussehen tun sie auch um die 40 immer noch, kurzweilige Popmusik machen sie immer noch. Ob sie dabei ernst genommen werden wollen, wissen nur sie selbst. Sollte man aber beim Hören und Betrachten tunlichst vermeiden.

Take That waren stets eine der akzeptabelsten Boygroups, selbst in den 90ern, als man das in der Schule noch nicht zugeben durfte. Aber Gary Barlow hatte schon ein gewisses Talent dazu, gute Popsongs zu schreiben und für so eine Glanztat wie 'Never Forget' würde manch 'richtige' Band einen Mord begehen. Nach dem Williams-losen Comeback 2005 gab's vor allem großspurigen Schmonz-Britpop mit Hang zur großen Geste. Vollkommen übertrieben, aber nicht ohne einen gewissen Charme. Dazu eine Band, die sich ironisch selbst reflektiert und darüber hinaus gar nicht erst versucht, noch großartig Tanzchoreographien in dem Alter zu testen. Man sieht sich eher als Showact, wer daran zweifelt sollte sich mal die letzten DVDs anschauen. Doch es geht immer noch etwas mehr. Die Robbie-Rechnung geht in jedem Fall auf. 1 Millionen Tickets an einem Tag. Ob man es glaubt oder nicht, aber Take That sind augenblicklich die größte Band im UK. Das Land darbt in Zeiten der großen Rezession nach ein bisschen Geborgenheit, ein wenig Glück in düsteren Zeiten. Dave Cameron kann sich glücklich schätzen, diese Jungs zu haben. Nun also 'Progress', das Comeback auf Zeit. Oder auch länger. Unter Geheimhaltung zusammen mit Starproduzent Stuart Price (Madonna, Killers etc.) entstanden soll es die Zeiten Richtung Zukunft stellen. Das Mutterland des Pop spricht und alle sollen hören. Natürlich ist 'Progress' kein geniales Album, es ist und bleibt Pop in seiner reinsten Form. Konzipiert zum Zwecke der Unterhaltung und des Mitsingens. Price weiß das und lenkt das Ganze dennoch in eine erfreulich kurzweilige Richtung. Denn wenn man den guten Mann engagiert muss man wissen, dass der Weg zwangsläufig über die 80s oder in diesem Fall auch gern mal die 90s führt, denn Price ist eher der Mann für die Tanzflächen, als für die filigranen Phil-Spector-Pop. Und genau das unterscheidet 'Progress' vom letzten Output aller Protagonisten. Price schließt sich dem Trend an, den er vermutlich selber mitzuverschulden hat. Die Frischzellenkur für die alten Boys wird mit Hilfe von Synthesizern, dezenten Disco-Beats und einem noch dezenteren Maß an Coolness und Experimentierfreude bewerkstelligt. Alles andere hätte nicht gepasst, denn irgendwo muss der viel beschworene Fortschritt ja durchaus herkommen.

Natürlich ist 'Progress' kein Meisterwerk und am Ende auch irgendwie berechenbar, wenngleich man etwas wesentlich konventionelleres erwartet hätte. Da schielt 'The Flood' eher auf Nummer-Sicher und Altbewährtes, während der Rest versucht eine gute Balance zwischen Kitsch und Kurzweiligkeit zu halten. Dabei kann auch gern mal aufs Gaspedal getreten werden. Sonnyboy Mark Owen ist dafür zuständig und seine beiden Nummern 'S.O.S.' und 'What Do You Want From Me?' sind dann auch die beiden besten Nummern der Platte geworden. Schau an, Howards Beitrag 'Affirmation' ist dagegen regelrecht peinlich. Ansonsten herrscht die seit dem Comeback anhaltende flache Hierarchie vor. Jogi Löw wäre stolz auf die Briten. Zwei Songs für Owen, einer für Donald und einen für Orange (der feine Flächen-Synthie Hidden-Track). Ist auch okay, ansonsten rückt Gary Barlow noch ein Stückchen mehr von seiner Chefrolle ab. Heimkehrer Robbie Williams wird nämlich erstaunlich viel Platz eingeräumt, Barlow darf nur mal gelegentlich ran, wie z.B. beim Schlusssong 'Eight Letters'. Ansonsten spielt Robbie wieder den guten alten Suppenkasper und bei 'The Flood' stimmt ja auch alles. Die anderen Songs sind so lala. 'Underground Machine' ist irgendwie blöd und 'Wait' wartet immerhin mit nettem Harmoniegesang auf. Der Weg geht also ein wenig zurück zur Plastik, zumindest was die Instrumentierung angeht. Ansonsten wird mit Ausnahme des ersten und letzten Songs die Trennung und Reunion der Band inhaltlich nur gelegentlich aufgegriffen. Und wenn dann auch am besten in bedeutungsschwangere Texte über Universen, Sterne und Niemandsländer. Ach und die Regierung wird auch angesprochen, und Kinder' und unsere Welt. Irgendwo zwischen Witz und Weltschmerz, aber irgendwie am Ende doch blah. Der Revolutionsgedanke ist natürlich nicht zu verachten, aber irgendwie nimmt man es den Jungs auch nicht ab. Muss ja auch nicht sein, das ist ja nicht ihr Job. Take That sollen singen, gut aussehen, unterhalten und ihren Hörern und Ticketkäufern eine vergnügliche Zeit bescherren. Die dürften mit 'Progress' vollends zufrieden sein. Für richtige Musikliebhaber ist das dann auf Dauer dennoch eine zu furchtbar verwaschene Suppe, aber wenn man sich andere 'Sternstunden' der aktuellen Mainstream-Poplandschaft anschaut, dann stellen diese fünf Herren gerade eines der geringsten Ärgernisse da. So gesehen doch ganz nett, dass sie wieder da sind.
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Nov 27, 2010 2:13 PM CET


Braun Satin Hair 7 Haartrockner HD 710 solo
Braun Satin Hair 7 Haartrockner HD 710 solo
Preis: EUR 34,99

0 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gut gefönt..., 4. November 2010
Kundenmeinung aus dem Amazon Vine - Club der Produkttester-Programm (Was ist das?)
Kann mich vielen Rezensionen und Meinungen hier auch nur anschließen und vermeide deshalb jetzt, in einem ewig langem Text noch einmal alles zu wiederholen. Der Stain Hair 7 Trockner von Braun ist alles in allem ein sehr edler, gut aussehender und hochwertig verarbeiteter Haartrockner, bei dem Mann und Frau nichts falsch machen können. Die verschiedenen Wärmestufen lassen sich problemlos einstellen bzw. funktioniert der Umstieg zwischen den einzelnen Temperaturmodi ideal. Eine Präzisionsdüse ermöglicht ein noch genaueres Fönen, eine Kalttaste ist selbstverfreilicht auch vorhanden und soll zudem auch noch energiesparend agieren. Menschen, wie ich, die beim Fönen keinen speziellen Unterschied zwischen den Geräten ausmachen können, weil mir da auch ein minderwertiges Produkt für die wenigen Haare ausreichen würde, die mir noch geblieben sind, können damit genauso viel anfangen, wie Fönprofis, die bekommen nämlich, wie ein anderer Rezensent hier bereits treffend schrieb, wirklich den "Rolls Royce" in dieser Abteilung. Man kann also wenig falsch machen bei diesem Kauf.

Hailo 0516-669 Design Tret-Abfallsammler Trento® TOPdesign 16, petrol
Hailo 0516-669 Design Tret-Abfallsammler Trento® TOPdesign 16, petrol

2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Stylischer Entsorger, 4. November 2010
Kundenmeinung aus dem Amazon Vine - Club der Produkttester-Programm (Was ist das?)
Einen Mülleimer zu rezensieren ist eine denkbar schwere Aufgabe, denn eigentlich benötigt dieses Gerät ja nicht viel Besprechung, da seine Grundfunktionen (Klappe auf, Müll rein, Klappe zu, gelegentlich wechseln) ja relativ schnell erklärt sind. Warum sollte man sich also für den Hailo Mülleimer entscheiden? Ganz einfach?

- Er sieht super aus, egal in welcher Farbe. Das Design ist extrem gelungen, für alle die etwas in diese Richtung suchen.
- Der Hebel, mit welchem man per Fuß den Eimer öffnet und schließt ist groß genug, was sehr von Vorteil ist und lässt sich sehr einfach handhaben.
- Und der herausnehmbare Inneneimer ist ebenfalls ein Vorteil.

Sieht gut aus, ist robust und einfach zu bedienen und säubern. Ja, ich kann wirklich nicht mehr dazu schreiben, als dieses kleine Eimerchen bedingungslos zu empfehlen.

Seite: 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | 8 | 9 | 10 | 11-20