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Rezensionen verfasst von
Wolfgang Otternberg
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Canon EF-S 60mm 1:2,8 Makro USM Objektiv (52 mm Filtergewinde)
Canon EF-S 60mm 1:2,8 Makro USM Objektiv (52 mm Filtergewinde)
Preis: EUR 399,00

102 von 108 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Für Makrospezialisten ein Muss, 10. Januar 2009
Ohne Wenn und Aber kann man dieses Objektiv empfehlen. Besonders im Nahbereich zeigt es seine Qualitäten. Schon bei Offenblende 2,8 ist die Schärfe gut, nach Abblenden um eine Stufe auf Blende 3,5 bereits sehr gut. Bei Blende 5,6 wird das Maximum erreicht. Man kann natürlich weiter abblenden, z. B. um die Schärfentiefe zu vergrößern. Doch ab Blende 9 nimmt die Schärfe wegen der Beugung wieder ab.

Nicht nur im Nahbereich, auch im Fernbereich zeigt das Objektiv eine hervorragende Schärfe und eine gute Auflösung über den gesamten Bildbereich. Eine Chromatische Abberation (Farbsäume) ist nicht zu erkennen, Vignettierung (Randabschattung) ebenfalls nicht.

Alles in allem eine tolles Objektiv. Leider nur eine Festbrennweite. Ein 3fach-Zoom mit diesen Abbildungseigenschaften wäre sicherlich der Renner.

Also nur etwas für Spezialisten? Im Prinzip ja. Aber ein Muss für all jene, die nah an das Objekt heran möchten, die also die Makro-Eigenschaften dieses Objektivs ausschöpfen wollen.

Wer nur ein gutes Festbrennweiten-Objektiv benötigt, der kann auch zum "Canon EF 50mm 1,8 II" greifen. Das kostet fast nur ein Viertel und hat ebenfalls sehr gute Abbildungseigenschaften. Aber es ist halt keine Makro. Die Naheinstellgrenze beträgt "nur" 45 cm.

Beim "Canon 60mm 2,8" beträgt die Naheinstellgrenze dagegen 20 cm. Kein so großer Unterschied? Falsch! Dieser Abstand bezieht sich nämlich auf die Abbildungsebene (gekennzeichnet durch eine Markierung auf dem Kameragehäuse). Der minimale Abstand von der Objektiv-Vorderkante bis zum Objekt beträgt daher beim 50mm-Objektiv etwa 35 cm und beim 60mm etwa 8 cm.

Meine Bewertung für das "Canon EF-S 60mm 2,8 USM Macro": volle 5 Sterne.


Tamron 18-270mm F/3,5-6,3 Di II VC LD ASL IF Macro Objektiv (72mm Filtergewinde) für Canon
Tamron 18-270mm F/3,5-6,3 Di II VC LD ASL IF Macro Objektiv (72mm Filtergewinde) für Canon

447 von 458 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Tamron 18-270 VC oder Canon 18-200 IS, 7. Januar 2009
Dass ein solches Super-Mega-Zoom mit 15-fachem Brennweitenbereich nicht die gleiche Abbildungsqualität wie normale Zoomobjektive oder gar Festbrennweiten liefern kann, dürfte jedem ambitionierten Fotografen klar sein. Chromatische Abberation und Verzeichnung sind zwangsläufig größer, ansonsten wird es viel teurer. Dafür erspart ein solches Megazoom den häufigen Objektivwechsel, der nicht nur auf Reisen sehr lästig sein kann.

Die erste Frage lautet also: Reicht die Qualität für den Normalfall aus? Urlaubsbilder, Schnappschüsse, Personen- und Tierportraits, das alles bei normalen Lichtverhältnissen und für eine Vergrößerung im Fotobuchformat? Diese Frage kann eindeutig mit "Ja" beantwortet werden.

Die zweite Frage lautet dann: Wie ist die Qualität im Vergleich zu anderen Reisezooms? Sind die anderen besser?

Dieser Frage bin ich nachgegangen und habe zwei aktuelle Konkurrenten miteinander verglichen: Das hier zu bewertende "Tamron AF18-270mm 3,5/6,3 Di II VC" und das "Canon EF-S 18-200mm F/3,5-5,6 IS".

Details dieses Tests - vorgenommen mit einer Canon 40D (an Testtafel und Landschaft) - sind unter den Rezensionen zum "Canon EF-S 18-200mm F/3,5-5,6 IS" zu finden, und müssen daher an dieser Stelle nicht wiederholt werden.

Hier nur das Ergebnis in Kurzform:

Beim direkten Vergleich liegt das Tamron 18-270 VC bei Schärfe und Kontrast hinter dem Canon 18-200 IS. Die Schärfe ist zwar rel. gut, das Canon-Objektiv ist jedoch ein wenig schärfer und vor allen Dingen kontrastreicher.
Auch die Farbsäume (Chromatische Abberation) sind stärker und im Randbereich nicht zu übersehen.
Die Verzeichnung ist Megazoom-üblich (tonnenförmig bei 18mmm und ab 35mm leicht kissenförmig) und bei beiden Objektiven ähnlich.

Lediglich bei der Vignettierung liefert dieses Tamron-Objektiv gute Werte (d. h. wenig Ecken-/Randabschattung im gesamten Zoombereich) und liegt in dieser Disziplin vor dem Canon. Aber auch nur in dieser!

Aber: Das Tamron-Objektiv wurden von mir an einer Canon 40D getestet. Nur für diese Kombination gilt diese Rezension. Mag sein, dass das 18-270 an einer Nikon bessere Ergebnisse liefert. Aktuelle Testberichte scheinen dies zu bestätigen.

Weitere Ergebnisse: Die Fokussierung arbeit zuverlässig (nur wenige Ausrutscher) und auch der Bildstabilisator macht seine Sache sehr gut.

Vergleicht man das neue Tamron mit seinem hauseigenen Vorgänger, dem "AF18-200 4,5/6,3 XR Di II" (noch ohne Stabilisator), so sind die Abbildungseigenschaften des neuen Objektivs - trotz des größeren Zoombereichs - deutlich besser.

Leider muss hier noch ein Nachteil erwähnt werden: Hält man das Zoom nach unten - um z. B. ein Objekt in Bodennähe zu fotografieren - so blockiert der Zoomring. Nichts geht mehr, der Zoombereich lässt sich in dieser Haltung nicht mehr verstellen. Erst in waagerechter Position kann die Brennweite wieder verkleinert werden. Da ist eine Nachbesserung nötig und hoffentlich möglich.
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Apr 8, 2011 6:03 PM MEST


Canon EF-S 18-200mm 1:3,5-5,6 IS Objektiv (72 mm Filtergewinde, bildstabilisiert)
Canon EF-S 18-200mm 1:3,5-5,6 IS Objektiv (72 mm Filtergewinde, bildstabilisiert)
Preis: EUR 459,00

311 von 319 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Canon 18-200 IS oder Tamron 18-270 VC, 7. Januar 2009
Wer ein sog. Reisezoom mit einem 11-fachen Brennweitenbereich kauft, der weiß, dass dieses nicht die gleiche Abbildungsqualität wie normale Zoomobjektive oder gar Festbrennweiten liefern kann. Chromatische Abberation und Verzeichnung sind eben zwangsläufig größer. Dafür erspart ein solches Megazoom den häufigen Objektivwechsel, der nicht nur auf Reisen sehr lästig sein kann.

Interessant für mich war daher nur die Frage, welches der derzeit angebotenen Reisezooms das bessere ist? Ich habe daher das "Canon EF-S 18-200mm F/3,5-5,6 IS" und das "Tamron AF18-270mm 3,5/6,3 Di II VC" ausgiebig getestet (Testtafeln und Landschaft) und beide Objektive miteinander verglichen.

Das Ergebnis ist - für mich jedenfalls - eindeutig: The winner is Canon! Insbesondere hinsichtlich Schärfe und Kontrast ist dieses über den gesamten Brennweitenbereich besser als das gerade erst lieferbare Tamron.

Lediglich bei der Vignettierung schwächelt das Canon im Bereich über 100mm. Diese Randabschattung in den Ecken ist bei Offenblende 5,6 deutlich sichtbar. Bei Abblendung auf 7,1 wird sie merklich geringer. Nur in dieser Disziplin ist das Tamron also besser, obwohl es aber auch im hohen Brennweitenbereich sichtbare Abschattungen zeigt, aber eben geringere.

Farbsäume (Chromatische Abberation) treten natürlich wie bei allen Reisezooms im Bildrandbereich auf. Auch beim Canon-Objektiv sind diese erkennbar und durch Abblenden nicht zu reduzieren. Sie treten jedoch nur in waagerechter Richtung auf, während das Tamron sowohl waagerechte, als auch senkrechte Farbsäume erzeugt.

Die Verzeichnungen entsprechen denen anderer Megazooms, d. h. bei 18mm stark tonnenförmig, ab 35mm dann leicht kissenförmig. Für Architekturaufnahmen im kurzen Brennweitenbereich ist also möglicherweise ein Objektivwechsel erforderlich oder eine Nachbehandlung mit einem Bildbearbeitungsprogramm.

Fazit: Als Universal- bzw. Reisezoom ist das "Canon EF-S 18-200mm F/3,5-5,6 IS" gut geeignet. Es liefert scharfe und kontrastreiche Bilder über den gesamten Brennweitenbereich. Optimal ist ein Abblenden um ein bis zwei Stufen. Dann verschwindet auch die Vignettierung im Bereich über 100mm, die bei Landschaftsaufnahmen stören könnte. Bei stark gezoomten Personen- oder Tieraufnahmen fällt diese ohnehin nicht auf.

Die Fokussierung arbeit zuverlässig, der Bildstabilisator ist eine tolle Sache.

Das "Tamron AF18-270mm 3,5/6,3 Di II VC" hat einen höheren Zoombereich und durchaus akzeptable Werte. Es schneidet jedoch bei meinen Tests (an einer Canon 40D) schlechter ab. Und eines kann man auch sagen: Es ist eine Klasse besser, als das "alte" Tamron-Megazoom (ohne Stabilisator), das "AF18-200 4,5/6,3 XR Di II".

Aber: Beide Objektive wurden von mir an einer Canon 40D getestet. Nur dafür gilt diese Rezension. Mag sein, dass das Tamron an einer Nikon bessere Ergebnisse liefert. Aktuelle Testberichte scheinen dies zu bestätigen.

Doch leider muss zum Tamron 18-270mm noch etwas Negatives erwähnt werden. Den Konstrukteuren ist dabei ein Missgeschick passiert: Hält man das Zoom nach unten - um z. B. ein Objekt in Bodennähe zu fotografieren - so blockiert der Zoomring. Nichts geht mehr, der Zoombereich lässt sich in dieser Position nicht mehr verstellen. Eigentlich ein Unding. Da ist eine Nachbesserung nötig und hoffentlich möglich.
Kommentar Kommentare (9) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Feb 27, 2013 5:24 PM CET


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