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Rezensionen verfasst von
michael wittmann "papa-hauser"

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Das ultimative Deep Purple Kompendium
Das ultimative Deep Purple Kompendium
von Martin Popoff
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 24,90

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Wahrhaft interessante Literatur, 13. Dezember 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Literatur über die Geschichte einer der progressivsten Rockbands dieses Planeten in deutscher Sprache sucht man wahrlich selten. So bin ich auch eher zufällig auf dieses "Kompendium" gestoßen.
Zu aller Erst: Nein, es ist defintiv kein Kompendium, denn dieses würde wissenschaftliches eindeutig beleg- und verwendbares Material enthalten. Dazu fehlt die ungenaue Quellenangabe!
Aber: Es geht hier um die Geschichte einer noch lebenden Rocklegende. Und für den passionierten Fan ist diese Lektüre letztlich das geeignete Schriftstück!
Grundtenor dieses Buches ist: Es wurden nur Aussagen aus Interwies mit den zahlreichen Mitgliedern der Band geführt.Das verleiht Wahrheitscharakter,keine Zitate aus anderen Medienquellen! Super! Kann jedoch zu Antipathien zu einzelnen Mitgliedern dieser Band bei dem geneigten Leser führen- ich kann mich auch nicht dessen verschließen ;-)
Der Autor versteht es, im wesentlichen Zitate aus seinen zahlreich geführten Interwies mit diversen aktuellen und ehemaligen Mitgliedern der Band in seinem sinvoll an den erschienen Alben chronologisch orientierten "Kompendium" mit seinen subjetiven Ansichten zu vereinigen. Anders als die Autoren Roth/Sailer kann er aber mit seinem am Anfang schnoddrig anmutenden Schrifstil den Leser packen.
Interessant ist hierbei, dass er möglichst bei jedem Song der veröffentlichten Longplayer die einzelnen Akteure zu Wort kommen lässt, die der ganzen Sache Authenzität verleihen. Man hat zuweilen das Gefühl, dass die jeweiligen Interwiews aktuell zu der veröffentlichten LP geführt wurde. Das beleuchtet gerade auch bei den vielen Wechseln der Mitglieder die Absicht der einzelnen Mitglieder der jeweiligen Mark- Besetzungen. Das ist ein sehr interessanter Punkt der Biographie.
Am Anfang habe ich mich über zunächst über den Stil aufgeregt. Ich erwähnte es bereits. Der Autor schreibt jugendlich, bisweilen weiß man nicht, ob es sich um ein Exerpt aus einem geführten Interwiew oder der persönlichen Meinung des Autors handelt.
Aber letztlich fesselt der Schreibstil, wobei ich sagen muss, ähnlich bei den Autoren Roth/Sailer sollte man die jeweilig beschriebene CD/LP vorher gehört haben oder parallel hören, denn es hilft dem geneigten Fan die Beurteilung- nein, keine Kritik!!- besser zu verstehen.
Über Wertungen der einzelnen Bandbesetzungen ist schon viel geschrieben, gelesen und kritisiert worden. In diesem Buch kann man aber deutlich die Abneigung der verschiedenen Bandbesetzungen zu den den anderen Besetzungen herauslesen, versteht deshalb als Fan die Vorliebe der Mitglieder für eigene Kompositionen und sollte dies respektieren.
Das wird aus diesem Buch deutlich: Jede Mark von Deep Purple hatte ihre eigenen Stil, stand und steht dazu und macht diese Band einzigartig!
Wer nun hofft,nun alle Veröffentlichungen samt Bottlegs zu finden, wird ebenfalls enttäuscht. Aber auch hier ist es wie im richtigen Leben: MAn muss sich halt alles zusammen suchen: So ist des abschließenden Wissens empfehlenswert die Biographie von Roth/Sailer und die "Deep Purple- Bio von Ingo Jansen"
Das Buch ist letztlich wegen des letztlich exakten fehlenden wissenschaftlichens Stils keine fünf, sondern lediglich 41/2 Sterne wert.


Deep Purple: Die Geschichte einer Band
Deep Purple: Die Geschichte einer Band
von Jürgen Roth
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 27,90

4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Schuster bleib bei deinen Leisten- nicht jeder ist Golo Mann, 29. Januar 2010
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich habe das Buch kürzlich erworben, nachdem ich die Rezensionen gelesen habe. Ich besitze auch die "Deep Purple" Bibel A life in Purple" von Ingo Jansen und ich kann nur sagen.
Die drei Autoren hätten sich besser zusammengetan!!
Die Informationsfülle und Qualität des Buches von Jürgen Roth ist einmalig, dafür liest sich aber die "Bibel" von Ingo Jansen besser. Nein sie liest sich überhaupt.
Jürgen Roth ist nicht Golo Mann! Der konnte verschachtelte Sätze schreiben, aber hat auch ein anderes Publikum angesprochen.
Eine Bettlektüre ist "Deep Purple: Die Geschichte einer Band" sicherlich nicht! Jüurgen Roth kommt beim Schreben vom Stöckchen aufs Hölzchen und das nervt ungemein.
wäre das eine Doktorarbeit, wäre sie bei mir alleine wegen des Schreibstils durchgefallen.
Ansonsten: Ungeheurer Informationsgehalt! Für Fans ein Muss!!


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