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Beiträge von Ralf Schuhmann
Top-Rezensenten Rang: 1.418.751
Hilfreiche Bewertungen: 34
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Rezensionen verfasst von Ralf Schuhmann "willy_die_biene"
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5.0 von 5 Sternen
Klassiker., 13. Dezember 2009
Ich habe mir die CD vor Jahren zu einem absolut überzogenen Preis gekauft - sie war damals absolute Rarität. Der Kauf hat sich in jeder Hinsicht bezahlt gemacht, da hier wunderbar chilliger Hip Hop präsentiert wird, der sich kaum mit anderen Künstlern vergleichen lässt. Da mich die späteren Alben nicht mehr so begeistern konnten, kann ich hier nur meine persönliche Kaufempfehlung für dieses Gesellenstück von Aim abgeben. Er spielt hier mit Stilen und Samples, was ich in dieser Art vorher nie gehört habe - und kreiert eine wahnsinnig intensive Athmosphäre über die gesamte Albumlänge. Das beste Beispiel für die Genialität dieses Albums ist der Titelsong, der bisher jeden meiner Hörer in seinen Bann gezogen hat, ob Hip Hop Fan oder nicht. Speziell für einsame Autofahrten in der späten Nacht liefert dieses Album ein Gefühl, das unvergleichlich ist. Fav!
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9 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Deutsches TV das begeistern kann!, 13. Dezember 2009
Ich habe Berlin, Berlin seinerzeit auch im TV verfolgt und war damals schon Fan. Entgegen jeden Erwartens sprüht die Serie vor Charme und kann jederzeit den Zuschauer in ihren Bann reißen. Trotz der GZSZ-Schauspieler-Riege (Vorurteil meinerseits) wurde ich damals schon positiv überrascht von: den toll gezeichneten Figuren, den jederzeit interessanten Geschichten, der immer gegenwärtigen Zuneigung/Magie zwischen Lolle und Sven... Diese Serie hat zu Recht Preise eingeheimst, steht über dem normalen geistlosen Fernseh-Trash! Selbst einige, zugegebenermaßen überzogene Folgen fügen dem Gesamtbild keinen Schaden zu: Man ist permanent im Bann der Erzählung gefangen. Tolle Schauspieler, tolle Geschichten, Happy End, was will man mehr? Ich kann hier nur eine generelle Kaufempfehlung geben. Absolutes Fav!
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4 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen
Rückschritt heißt Fortschritt., 19. Dezember 2006
Ich hatte Eskobar eigentlich schon abgeschrieben: Nach dem genialen Debut 'til we're dead haben die Jungens von Album 2 zu Album 3 mächtig abgebaut. Die Lieder waren zwar ganz, ganz toll produziert, dafür ließen Songwriting und Texte doch sehr zu wünschen übrig. Findet man auf 'There's only now' noch einige Perlen, so leidet 'A 1000 last chances' akut an Oberflächlichkeit. Was mich besonders störte, waren die 'flachen' Texte, meist auf einfachen kurzen Reimen basierend. Album Nr.4 ist zum Glück anders. Musikalisch ein Rückschritt (wirklich?) ist es doch eigentlich ein ganz großer Schritt nach vorn! Das Album kommt sehr ruhig, fast schon minimalistisch instrumentiert daher. Daher muß man leider auch auf den exzessiven Einsatz der sehr genialen Lead-Gitarre von 'til we're dead verzichten. Dafür sind Texte & Arrangements absolut klasse! Vor allem ist wieder mit an Bord, was auf den letzten 2 Veröffentlichungen fehlte: ehrliche Melancholie. Im Überfluss. Ein herrliches Album! meine Anspieltips: Persona gone missing (is ja auch die erste Single) Whatever this town Heads of the gods (artet zum Ende hin zu einem wunderbar gefühlvollen Duett aus) Devil keeps me moving Diese Lieder sind zwar am eingängigsten, aber es wird nicht lange dauern, dann mag man das komplette Album.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen
Typisch..., 15. Juli 2006
...erst hört man ewig nix von BoC, dann folgen in relativ kurzer Zeit gleich wieder Album und EP aufeinander. Als allererste kurze Zusammenfassung muß ich an dieser Stelle erwähnen, daß mich 'Trans Canada Highway' wesentlich mehr mitreißt als das letzte Album 'The Campfire Headphase'. Allgemein scheinen BoC auf kurze Distanz besser rüberzukommen als bei ellenlangen Alben. Auch diesmal wirken die Stücke wesentlich eindringlicher als auf dem Album und wissen weitaus mehr zu begeistern. Mit 'dayvan cowboy' wurde DAS herausstechende Stück von 'The Campfire Headphase' auf die EP übernommen - was ein eindringliches Hören dieses Albums eigentlich überflüssig macht, da zu monoton und dahinplätschernd. Die anderen Stücke der EP sind wieder 100% BoC, seltsam schräg, quietschend und fiepend und doch irgendwie herrlich melodisch und chillig. Das heißt aber auch, das hier bis auf oben genannten Titel NICHT die Eingängigkeit eines 'In a beautiful place out in the country' erreicht wird - dazu ist der Stilmix von BoC einfach zu schräg. 'Trans Canada Highway' schippert irgendwo zwischen aktivem und gewohnt passivem Hören aus den Boxen. Zur Aufmachung: Die CD kommt im Pappschuber IM Pappschuber, wie immer nur Tracklist aufgedruckt, keinerlei Details zu BoC selbst. Für Fans auf jeden Fall den Kauf wert, aber wer sich bisher mit BoC schwer getan hat wird seine Meinung mit 'Trans Canada Highway' mit Sicherheit nicht ändern.
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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen
Verloren und doch wiederentdeckt!, 7. März 2006
Eigentlich hatte ich NoW schon zu den Platten gezählt 'kauft man nur noch, weil man's früher mal gut fand' - aber ich wurde angenehm überrascht. Zuallererst sollte man sich damit abfinden, dass es nie ein zweites 'Smokers Delight' oder gar 'Carboot Soul' geben wird - denn mal ehrlich: beide Alben haben einen stand-alone-Status, der nie wieder von einem Künstler (auch nicht NoW selbst) erreicht werden wird. Aber will das überhaupt jemand? Einzigartigkeit hat nun mal den Nachteil der Einzigartigkeit... 'In a space outta sound' brilliert mit Minimalismus. Bis auf einige Ausnahmen sticht kein Lied besonders aus der Masse hervor, sondern eignet sich (wie immer bei NoW) zum passiven Hören. Dabei wird diesmal verstärkt auf Soul gesetzt. Ich persönlich kriege Ohrenkrebs von Soul, aber hier stimmt die Mischung! Paradebeispiel: der Song 'Me!'. Dabei sind die Lieder aber nicht so überladen und dahingeprügelt wie zuletzt auf 'Mind Elevation', außerdem ist der Gesang bei weitem nicht so aufdringlich wie auf eben jenem Album. Warum ausgerechnet das Lied 'Passion' mit dem Klassiker 'Les Nuits' verglichen wird, ist mir schleierhaft... wobei der Vergleich mit Air durchaus nicht allzuweit hergeholt ist. Der Kracher des Albums ist aber definitiv 'You Wish'. Ich habe dieses Sample schon bei Aims 'Let the funk ride' geliebt (das ist DER SomerSonneguteLauneTitel schlechthin für mich), und dann kommt dieser Mistkerl E.A.S.E. daher, schnappt sich dasselbe Sample und macht diesen Mega-Chiller draus. Wieso geht ausgerechnet dieses Lied nur 3:30 Minuten? Das wundervolle Geklimper von Mister Taylor-Firth rundet den Titel perfekt ab und erinnert mich sehr stark an 'Nights Introlude' von 'Smokers Delight'. Ich glaube mit 'You Wish' meinen Sommerhit 2006 gefunden zu haben. E.A.S.E. hat es also immer noch drauf, dabei sollte man aber nicht mit den falschen Erwartungen an die Scheibe herangehen. Auf alle Fälle ein wundervolles Album, was ich so nicht mehr von ihm erwartet hätte. FAV! An diesem Punkt möchte ich noch erwähnen, daß ich momentan eigentlich zu etwa 100% Black Metal höre und mir meine 'alten' Musikrichtungen fast vollkommen abgewöhnt habe. Und trotzdem schafft es diese Platte sich in meinem Gehörgang festzukrallen. Respekt, Mr. Evelyn!
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4 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen
Ich hatte mir mehr erhofft..., 12. September 2005
... aber Carpathia kann mich nicht so recht überzeugen. Es fehlen rockige Kracher a la 'The night of the living dead' und 'The grand devilry'. Zwar sind die Einlagen der Shadow Philharmonics wirklich passend, aber Gesang und Schlagzeug (also die Fachgebiete von Herrn Konstanz) können mich teilweise nicht überzeugen. Schon beim zweiten Lied, was wohl als krachender Einsteiger gedacht ist, fehlt mir jede Dramatik in Konstanz' Stimme. Das wiederholt sich etwa bei 'Curse of Arabia' - wie kann man ein 'be cursed, Kutulu's son' dermaßen undramatisch rüberbringen, ohne jegliche Betonung? Dazu sei gesagt, daß ich Konstanz' Stimme eigentlich genial finde! Die Kritikpunkte mögen Kleinigkeiten sein, aber mich persönlich stören sie so sehr, daß es hier nur drei Sterne vom Himmel regnet. Abschließend versuche ich's so zu formulieren: Carpathia 'drückt' einfach nicht so recht auf's Trommelfell. Klingt komisch, ist aber so! Anspieltips: Carpathia, Sister Najade, Curse of Arabia Tip: Wer irgendwie an die EP 'Songs of good taste' herankommt, sollte zuschlagen - zwar sind die 4 Lieder ausschließlich im Goth-Rock angesiedelt , da der Umschwung zum Horror-Metal erst später mit dem Deathship erfolgte, doch selbst im Düsterrock sind Konstanz und Schwadorf erste Klasse. Die EP gehört zum Besten, was ich bisher von TVB gehört habe! 'The world today' ist und bleibt auch nach Carpathia mein absoluter und unerreichter Lieblingssong von The Vision Bleak. Noch ein paar kurze Worte zur Bonus-CD: Auch diese hinterläßt sehr gemischte Gefühle. Die Aufnahmen vom WGT (nur Audio) sind meiner Meinung nach brilliant! Das Video zu 'Wolfmoon' ist eine nette Dreingabe, gibt's auf der offiziellen Homepage allerdings auch zum kostenlosen Download. Als absolut peinlich empfinde ich dagegen die Live-Videos: Mit Hand-Cam aufgenommen, deshalb sehr schlechte Bildqualität, sehr stark verwackelt, teils sogar mit Kopf im Bild(!). Wer bitte braucht sowas? Immerhin überzeugt die Luxus-Edition mit der von Prophecy gewohnt hochwertigen Aufmachung von Digipak, CDs und Booklet.
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Privates Kino
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| Wird angeboten von hostedde (Preise inkl. Mehrwertsteuer) |
| Preis: EUR 20,00 |
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen
Wirkt etwas lieblos..., 22. März 2005
Keimzeit-Jünger mögen mir verzeihen, aber ich höre dieses Album mit gemischten Gefühlen. Zwar brauchten Keimzeit-Songs bei mir schon immer eine recht lange Hörzeit, bis sie sich mir erschlossen (gerade die letzten drei Alben), aber auf "privates Kino" verschließt sich der größte Teil der Songs meinen Ohren völlig. Ich skippe Lied eins, ich skippe Lied zwei... In Erwartung auf "Sängerin", das man ja schon von der vorausgegangenen Tour kennt. Aber auch Lied drei wird geskippt, da die Produktion hier vollends enttäuscht und vom live Erlebten überhaupt nichts übrig ist. Der erste Höhepunkt ist definitiv "Mailand". Und so skippe ich mich weiter durch das Album. Am Ende gefallen mir gerade einmal drei Lieder: "Mailand", "Rentner" und "Paul". Und das ist zu wenig. Das Album klingt zu keinem Zeitpunkt wie aus einem Guss sondern kommt meines (!!!) Erachtens viel zu sperrig und klobig daher. Ausgenommen die drei oben erwähnten Titeln, bei denen das Zusammenspiel der Keimzeitler wieder so herrlich frisch und beschwingt funktioniert wie auf älteren Platten. Zudem fehlen mir Lieder, die unter die Haut gehen. "Ich kapituliere" war so ein Lied. Oder auch "frischer weißer Schnee". Und das sind die Titel, auf die ich (!!!) bei Keimzeit den meisten Wert lege. So bleibt mir nichts anderes übrig als auf Besserung (in meinem Sinne) zu warten. Schade.
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