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Beiträge von Uwe Kretschmer
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Rezensionen verfasst von
Uwe Kretschmer (Hamburg)
(REAL NAME)   

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Web Usability - Deutsche Ausgabe (DPI Grafik)
Web Usability - Deutsche Ausgabe (DPI Grafik)
von Jakob Nielsen
  Taschenbuch

26 von 33 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen von gestern, 14. März 2007
Viele nahmhafte Usability-Experten sehen den Stern von Jakob Nielsen sinken. Peter Merholz schreibt z.B. in seinem Blog: "Jakob's brand of rhetoric moved away from reasoned discussion of design." Ich bin zwar weniger nahmhaft, teile aber diese Einschätzung. Jakob Nielsen hat sich selbst zu einer sehr erfolgreichen Marke entwickelt, die er insofern pflegt, als dass er permanent das ewig Gleiche wiederholt. Das Web hat sich in den letzten Jahren extrem weiterentwickelt, Jakob Nielsen hat das nicht. Gut für die Marke Nielsen, weniger gut für den Leser seiner Bücher. Denn der bekommt Tips und Hinweise, die vielleicht noch für das Web vor 6 oder 8 Jahren gegolten haben (wenn sie denn jemals galten, denn das mit der Nachweisbarkeit ist bei Nielsen ja immer so eine Sache). Historisch gesehen hat Jakob Nielsens einiges geleistet, für das Web von heute (und ich meine nicht blos Flash, Ajax und Web 2.0) haben seine Werke jeden Wert verloren.


Integrierte Informationsarchitektur: Die erfolgreiche Konzeption professioneller Websites (X.media.press)
Integrierte Informationsarchitektur: Die erfolgreiche Konzeption professioneller Websites (X.media.press)
von Henrik Arndt
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 59,99

18 von 35 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Must have für Einsteiger und Profis, 12. März 2007
Das Thema Informationsarchitektur scheint auch hier langsam an Bedeutung zu gewinnen. In den USA längst populär war in Deutschland lange Zeit nur eine überschaubare Gruppe von Informationsarchitekten tätig. Mittlerweile werden sogar an den Hochschulen entsprechende Kurse angeboten. Und endlich gibt es neben den amerikanischen Klassikern auch ein deutschsprachiges Buch, dass bei diesem Thema bis in die nötigen Tiefen vordringt. Dass es sich dabei nicht nur um eine Kopie der bekannten Literatur handelt, macht es umso mehr zum Kauftipp. Anders als bei vielen der amerikanischen Pioniere der Informationsarchitektur ist der Hintergrund von Henrik Arndt das Design und nicht die Bibliothekswissenschaft. Das wird bereits bei der detaillierten Herleitung dieser Disziplin aus der Designtheorie deutlich und macht die Inhalte des Buchs bei der Gestaltung einer Website oder einer interaktiven Anwendung direkt anwendbar. Die Ordnungs- und Klassifizierungssysteme fallen dennoch nicht unter den Tisch, auch hier wird der Ursprung beschrieben, wenn auch weniger ausführlich, dafür umso praxistauglicher. Wer immer schon detailliert die Vor- und Nachteile von Tagging und Hierarchien gegenübergestellt sehen wollte, und das durch gleich eine ganze Hand voll Visualisierungsmöglichkeiten für beide Ordnungsmethoden ergänzt bekommen möchte, der liegt mit diesem Buch genau richtig. Vieles, was in der amerikanische Literatur über Informationsarchitektur fehlt, wird hier erklärt, vielfach aus ganz neuer Perspektive. Dazu wird alles wasserfest belegt und nachvollziehbar dargestellt.

Für Einsteiger in die Informationsarchitektur ein absolutes must have, für Profis ein sehr gut gemachtes Buch, das mit einigem Neuen überrascht und den einen oder anderen bisher unbekannten Blickwinkel auf Bekanntes öffnet.


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