Profil für Leser1260 > Rezensionen

Persönliches Profil

Beiträge von Leser1260
Top-Rezensenten Rang: 723.123
Hilfreiche Bewertungen: 3

Richtlinien: Erfahren Sie mehr über die Regeln für "Meine Seite@Amazon.de".

Rezensionen verfasst von
Leser1260

Anzeigen:  
Seite: 1
pixel
Herzliches Beileid: Ein kleiner Knigge für Trauerfälle
Herzliches Beileid: Ein kleiner Knigge für Trauerfälle
von Klaus Dirschauer
  Broschiert
Preis: EUR 4,90

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Schnell zu lesender Ratgeber für den Trauerfall, 28. September 2012
Dieses kleine, gerade mal 47 Seite umfassende Büchlein kann einem Orientierung geben, wenn man sich fragt, welches Verhalen in einem Trauerfall angemessen ist. Auf 9 Seiten finden sich Literaturzitate für Kondolenzkarten, im Buch findet man auch ein Beispiel für eine solche Karte. Hier hätte ich mehr Beispiele hilfreich gefunden. Wer im christlichen Glauben verankert ist, wird sicherlich einen größeren Nutzen aus dem Buch ziehen als jemand, der Atheist ist oder sich einem anderen Glauben verbunden fühlt.

Was bei einem Trauergottesdienst zu beachten ist, das erfährt man hier nur für die christliche Trauerfeier. Wer Rat sucht in bezug auf z.B. muslimische oder jüdische Trauerfeiern, der wird hier nicht Hilfe finden.

Hier und da fand ich die Sprache des Autors etwas altertümlich. Auch war ich schon auf mehreren Trauerfeiern, bei denen der Ablauf nicht genau so war wie im Buch beschrieben (z.B. hatten die Männer nicht alle eine Kopfbekleidung an und Kondolenzkarten waren nicht an den Trauerkränzen angebracht.) Offenbar gibt es hier doch einige regionale Unterschiede.


Das Große Buch der vegetarischen Küche. 580 internationale Feinschmeckerrezepte
Das Große Buch der vegetarischen Küche. 580 internationale Feinschmeckerrezepte
von Anna Thomas
  Gebundene Ausgabe

5.0 von 5 Sternen Ein Klassiker der vegetarischen Küche, 19. August 2012
Mit diesem Band liegt nicht nur ein großformatiges, sondern auch ein großartiges Kochbuch vor, dass die Titel "Klasiker" und "Standardwerk" ohne weiteres verdient hat. Geboten wird eine riesige Anzahl an Rezepten, was daran liegt, dass hier zwei englischsprachige Kochbücher der Autorin zusammengefast worden sind. Dabei handelt es sich nicht um eine reine Rezeptsammlung. Vielmehr kann man mit Hilfe des Buches allmählich das Kochen lernen. Auch werden immer mal wieder Anekdoten zu den Rezepten genannt, was das Buch nicht so nüchtern dastehen lässt wie manch anderes vegetarische Kochbuch, sondern stattdesen immer mal wieder zum Schmunzeln anregt. Das Buch bekommt dadurch auch eine herzliche Grundnote. Geboten werden, der Titel sagt's schon, Rezepte aus aller Herren Länder. Daher wird man sich manches Gewürz erst mal kaufen müssen, bvor man mit dem Nachkochen durchstaten kann. Dafür wurde ich bisher immer belohnt mit überdurchschnittlich leckeren Ergebnissen, bei denen ich mich manchmal selbst gewundert habe, wie schmackhaft ich kochen kann ...! Allerdings enthält das Buch nur einige wenige Fotos - das finde ich schade, denn gelungene Fotos motivieren mich auch immer wider dazu, ein Rezept überhaupt mal auszuprobieren. Zum anderen merkt man dem Buch mittlerweile an, dass es etwas in die Jahre gekommen ist. Denn hier werden völlig bedenkenlos Käse und Eier verwendet, von gesättigten Fetten und deren schädlicher Wirkung scheint man damals noch nichts gewusst zu haben, ebensowenig davon, dass ein hoher Cholesterinwert Probleme mit sich bringen kann. Es findet sich also manch mächtiges Gericht unter den Rezepten - hier tut man gut daran, die Rezepte etwas zu variieren. Da das Buch nicht mehr neu ist, stammt es aber andererseits auch aus einer Zeit, als man in der vegetarischen Küche kaum Tofu verwendete. Hier wird mit frischen Zutaten gekocht, Ersatzprodukte bleiben außen vor. Mein Gesamteindruck ist trotz der genannten Negativpunkte ein sehr guter, so dass ich die 5 Sterne sehr gerne vergebe. Wer sich beim Kochen Zeit nehmen mag, der findet hier tolle Kochschätze. Für wen das Kochen so schnell wie möglich ablaufen soll oder muss, der wende sich bitte einem anderen Buch zu. - P.S.: In den neunzigern erschien ein weiteres Kochbuch von Anna Thomas: "The new vegetarian epicure". In den darin genannten Rezepten wurden weniger Käse und Eier verwendet. Das Buch erschien leider nicht auf deutsch.


The Demon's Surrender (The Demon's Lexicon Trilogy, Band 3)
The Demon's Surrender (The Demon's Lexicon Trilogy, Band 3)
von Sarah Rees Brennan
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 15,05

0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen leider...., 20. Juni 2011
Frau Brennan hat einen flüssigen Schreibstil und gute Ideen, die im Fall der ersten beiden Bücher bei mir zu einem hohen Suchtpotential geführt haben. Leider entspricht aber das 3. Buch in keinster Weise meinen Erwartungen.

Inhalt:
Aus der Perspektive von Sin wird die Geschichte weiter erzählt. Wir erfahren ein wenig über den Markt, einiges über die Rivalität zwischen ihr und Mae, ihr Verantwortungsgefühl gegenüber den kleineren Geschwistern und es gibt eine Liebesgeschichte mit Allan.

Kritik:
Zwar schreibt Frau Brennan gewohnt gekonnt, aber Sin's Sicht ist viel zu weit vom bisherigen Schwerpunkt entfernt. So bleibt man als Leser seltsam unberührt von den sie bewegenden Themen. Nach einiger Zeit wurde diese ständige Rivalität mit Mae und die permanenten Gedanken wie-werde-ich-die-Leiterin-des-Marktes langweilig.
Um die Geschichte voranzutreiben wird Sin mehrfach als Lauscher an der Wand beschrieben (wobei es unwahrscheinlich ist, dass sie nicht von Nick bemerkt wird).
Die Liebesgeschichte mit Allan bleibt farblos, da nicht ausreichend erklärt wird, warum Mae nicht mehr sein Favorit ist, sondern jemand der ihn immer verächtlich gemustert hat (obschon die Szenen der beiden sehr schön zu lesen sind).
Sie sorgt sich um die Kids, aber als die Dämonen kämpfen bringt sie sie nicht als erste Priorität in Sicherheit.
Nick der Dämon, der noch nicht einmal das Ablegen der Fähre in Teil eins ohne Übelkeit geschafft hat, kann (zwar mit leichten Einschränkungen) stundenlang auf einem Boot auf der Thamse fahren.
Die Magier schöpfen ihr Potential mit Alan überhaupt nicht aus. Erst ist es so wichtig, dann gibt es nur ab und ein wenig Folter... Ein neuer Magier wird entdeckt. Sin's kleine Schwester. Sie wird entführt, mit Opfern wieder befreit... und dann geht sie am anderen Tag wieder in die Schule - und das obwohl sie doch von der Schule weg entführt worden war...
Alan wird von den Magier an Anzu übergeben. Und damit wird diese handzahm.... Er will Sin nichts tun, er verzichtet auf Rache, er will plötzlich Gemeinschaft (aber am Schluss dann doch wieder nicht). Damit wird die bislang sorgsam aufgebaute Charakterisierung der Dämonen komplett unlogisch! Anzu bleibt farblos und unrealistisch. Nick wird ein bisschen böse... aber so richtig problematisch ist es für ihn anscheinden nicht, dass Alan sterben muss. Als einzige Aktion setzt er die Thamse in Flammen (Reminessenz an den ersten Band). Das war der Teil, der mich am meisten geärgert hat!
Sin will Alan helfen, verschwendet aber Zeit mit tausend anderen unwichtigen Dingen. Zum Beispiel ihren ständigen Kampf um die Leitung des Marktes mit Mae...
Sie wird als Handelnde beschrieben, die keine Pläne machen kann. Stimmt. Planlos läuft sie durch die Geschichte und man versteht als Leser den Plot am Ende nicht, warum die Auflösung so kommt. Ich bevorzuge Happy-Ends, aber dieses ist so wenig erklärt - und von der Aussenseiterposition Sin - so weit entfernt, dass man das Gefühl hat selbst aussen vor zu stehen. Das was mir bisher gut gefallen hat, ein Dämon als Zentrum in dieser Welt, wird zum Nebenprodukt. Nicks Gefühle - bisher ein großes Thema - komplett fallen gelassen....
Nick hat teilweise Fähigkeiten und Kräfte, dann aber wieder nicht. Er weiss es selbst nicht so genau und er testen auch nichts aus. Möglichkeiten der Heilung wie in Band 2 beschrieben werden nicht genutzt - Alan ist am Ende des Buches um 20 Jahre altert. Stört anscheinend weder Sin noch Nick, dass er damit auch 20 Jahre eher stirbt.
Einer der Plots geht über eine Perle, die ihrem Träger absolute Immunität über Dämonenmacht verleiht. Sie wird gestohlen und von allen Teilen gesucht. Es ist recht offensichtlich, wer sie hat. Erstaunlich, dass die Magier diese Person nicht durchsuchen. Vor allem da sie sie gefangen halten.... Und dann wirkt auch noch Nicks Heilkraft - dämonisch - obwohl derjenige diese trägt.
Positiv:
Der Schreibstil. Frau Brennan kann einfach flüssig eine Geschichte erzählen und man wird im ersten Teil auch von ihr mitgenommen.
Andere Sicht auf die Personen ist zum Teil gelungen. So ist Jamie ein Gewinner, da man andere Facetten an ihm kennenlernt. Auch Merris/Liannan wird gut beschrieben. Beiden Personen nimmt man die Entwicklung, die sie nehmen ab - obwohl sie nur kurz am Rande erwähnt werden.

In der Summe waren es mir doch viel zu viel Ungereimtheiten und ein Blickwinkel, der der Geschichte nicht gut getan hat. Leider. Ich hatte mich sehr auf dieses Buch gefreut.


The Demon's Covenant (The Demon's Lexicon Trilogy, Band 2)
The Demon's Covenant (The Demon's Lexicon Trilogy, Band 2)
von Sarah Rees Brennan
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 12,88

5.0 von 5 Sternen würdiger 2. Band, 7. November 2010
Dieser Band ist aus der Perspektive von Mae. Und damit finden sich mehr Gefühle als in Band 1. Nur - bei Mae herrscht Gefühlchaos, so dass es ziemlich hin und her geht. Es gibt neue Charaktere, die eingeführt werden und analog des ersten Bandes wieder ein Showdown mit Überraschungen, die im Nachhinein Reaktionen und Gespräche in einem anderen Licht erscheinen lassen.
Mir persönlich hat das Buch sehr gut gefallen und ich bin gespannt auf den 3.


Seite: 1