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Beiträge von Bookworm 1955
Top-Rezensenten Rang: 1.012
Hilfreiche Bewertungen: 1083
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Rezensionen verfasst von Bookworm 1955 (Remagen)
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Ein ästhetisches Vergnügen, 6. Juli 2010
Theoretisch könnte man alles, was die Fernbedienung von Apple kann, auch über die Tastatur erledigen: das Weiterspringen zum nächsten Titel in iTunes zum Beispiel oder das Verändern der Lautstärke. Mit der Remote Control ist es jedoch ein weitaus größeres ästhetisches Vergnügen, sich durch die Mediathek zu bewegen, denn die Fernbedienung öffnet automatisch das Programm Front Row. Auf der linken Hälfte des Monitors erscheinen dann als Coverflow die Vorschaubilder zu den einzelnen Medien, rechts kann man durch die Menüs blättern und die Titel auswählen. Im Menü 'Musik' zeigt Apple außerdem die iTunes-TopTen oder Musikvideos, die blitzschnell aus dem Internet geladen werden. Im Menü 'Filme' werden online 100 Filmtrailer gezeigt (in Ausschnitten von 2 bis 3 Minuten), die monatlich aktualisiert werden. Das alles über die Tastatur zu bedienen, wäre zu aufwändig; außerdem braucht man bei einem 20- oder 27-Zoller ca. 2 m Abstand zum optimalen Betrachten - da ist eine Fernbedienung sehr hilfreich. Die Verarbeitung der aus einem einzigen massiven Aluminiumstück hergestellten Fernbedienung ist tadellos, sie liegt perfekt in der Hand. Die Reichweite (mehr als 5 m) ist wohnzimmertauglich, die Bedienung ist präzise und intuitiv.
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Bewahrtes Erstaunen, 14. Juni 2010
Christoph Leistens Gedichtband beginnt beinahe provokativ mit den Worten "'von lidschlag zu lidschlag bleiben den augen / diese wenigen sekunden nur, um bilder freizugeben"'. Denn tatsächlich tritt er an, gerade den Augenblick und das Wahrnehmen in seinen Texten zu dehnen ' - auch syntaktisch. Die Strophen (oder vielleicht treffender: die optischen Zäsuren) zerfallen in Halbsätze von zwei oder drei Zeilen, die so treffend umbrochen sind, dass ihr Sinn wie bei einem Suchbild ständig vexiert. Die Sprache fließt kaskadenartig, schmiegt sich dem Leser an, zieht mehr und mehr in die Bilder hinein. Ständig gibt es verblüffende semantische Rückbezüge oder Brüche, die aufhorchen lassen: "'ein fernes bild / der ungelesenen geräusche dieser nacht'" zum Beispiel oder '"proviant / nur hinter den augenhöhlen"'. So viele Metaphern sind in diesem Buch, die es zu entdecken und zu entschlüsseln gilt, so viele schöne, ganz schlichte Bilder (wie das "'licht aus den fugen der nacht'"). Neben dem Werden und Vergehen, dem Festhalten des Augenblicks und dem Zauber von Orient und Okzident geht es auch um Liebe in diesem Buch ' und um Hoffnung. Der Autor fasst beides in den wunderbaren Vers: "'ich bleib für all / die verbleibende zeit bei dir"'.
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen
Pop-art-Feeling dank David LaChapelle, 17. Mai 2010
Die Konzert-DVD ist mit 14 Tracks leider ein bisschen kurz geraten (das Live-Konzert war um etliche Songs länger). Das, was aber auf den Silberling gepresst wurde, kann sich sowohl sehen als auch hören lassen. Der Ton lässt in DTS 5.1 nichts zu wünschen übrig. Die Bässe kommen satt, aber nie übersteuert. Das Bild wurde mit einem Weichzeichner aufgenommen, deshalb erscheint es durchgängig milchig. Der Trick dabei: Der betagte Elton John erscheint in Nahaufnahmen wesentlich jünger als ohne Filtervorsatz. Das sieht man vor allem, wenn man die Bilder mit der Bonus-DVD vergleicht, die ohne Weichzeichner gefilmt wurde. Dennoch habe ich Elton John nie dynamischer, lockerer und gut gelaunter gesehen als bei dieser Konzertaufzeichnung. Er sagt fast jeden Song einleitend an und scherzt plaudernd mit dem Publikum. Das Konzert lebt optisch vor allem durch die eigens für diese Show abgedrehten Filme von David LaChapelle, die hinter den Künstlern auf einer riesigen Leinwand projiziert werden (auf der Bonus-DVD kann man sie separat anwählen und in voller Länge anschauen). Der Hintergrund des Bühnengeschehens ist deshalb ständig in Bewegung; stets flimmert was von der Leinwand. Der Cutter brauchte deshalb nicht alle paar Sekunden zu schneiden, um Abwechslung zu schaffen, was bekanntermaßen so manche Musik-DVD verunstaltet. Musikalisch erklingen einige Songs leicht verjazzt (u.a. Rocket Man). Optischer Höhepunkt ist die Präsentation von 'Pinball Wizard', bei der Ballonkugeln durch die Halle fliegen wie in einem Flipper. Bei 'Your Song' werden riesige Buchstaben aufgeblasen, die sich zu L-O-V-E zusammensetzen - das bringt ordentlich was fürs Auge! Insgesamt sind die Kulissen, die da hin und wieder die Bühne rauf- und runterschweben, ein bisschen bombastisch und pop-art-mäßig, aber allemal originell.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen
Unterdurchschnittliche Bild- und Tonqualität, 15. April 2010
Was kann man erwarten von einer Spy-Kamera, deren Linse nur 1 mm Durchmesser hat und deren Mikrofon auf der Rückseite liegt statt vorn? Um es gleich vorweg zu sagen: nicht viel. Der Ton des SpyPens ist extrem schlecht (ab 2 m Entfernung kaum noch verständlich). Beim Abspielen stört zudem ein penetrantes Pfeifgeräusch im Hintergrund. Den Bildern fehlt jede Feinzeichnung, was vor allem bei Weitwinkelaufnahmen sichtbar wird. Man sieht so gut wie keine Kontraste, alles wirkt flächig und verwaschen. Die Farben sind je nach Lichteinfall akzeptabel, bei Dämmerung allerdings sind die Bilder extrem verrauscht. In diesem Gerät (Hersteller ist Syntec in Korea) hat man offenbar nur Billigteile verbaut. Bei der Aufnahme bleibt das Bild manchmal stehen, obwohl der Ton weiterläuft. Gibt man die Videos auf einem PC-Monitor wieder, kommen die Bilder sehr unscharf. Erst bei Verkleinerung der Darstellung (Auflösung ca. 640x 480 Pixel) ist die Wiedergabe erträglich. Auf einem LCD-Fernseher ist das Bild jedoch schärfer. Hier funktioniert HD tatsächlich - allerdings wird das Bild nur im Format 4:3 wiedergegeben (Videos wie Bilder). Mit einer effektiven Kapazität von 7,64 Gigabyte kann man mit dem SpyPen ca. 120 Minuten lang Videos aufnehmen. Formatiert ist er im Dateisystem MS-DOS FAT 32. Man sollte den SpyPen bei der Aufnahme stets ruhig halten. Filmt man beispielsweise beim Gehen, so wackeln die Bilder bei der Wiedergabe wie auf einem wankenden Schiff. Auch schwenken sollte man so langsam wie möglich. Die Bilder setzen sonst bei der Aufnahme aus und bei der Wiedergabe sieht es aus wie im Zeitraffer. Ich nutze den SpyPen für Interviews mit Leuten, die ca. 1,50 bis 2 m entfernt von mir sitzen. Das hemmt mein Gegenüber nicht beim Reden. Für alle anderen Zwecke würde ich den SpyPen aufgrund seiner schlechten Bild- und Tonqualität nicht empfehlen.
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8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Ein charismatischer Sänger, 11. Februar 2010
Was für eine Power hat dieser fast 70-Jährige Singer-Songwriter! Und wie dramaturgisch geschickt hat er die Evergreens seiner 40-jährigen Karriere für diese Bühnenshow zusammengestellt (übrigens ohne jedwelche effektheischenden Videoeinspielungen oder Light-Shows). Schon bei Track 4 ("Beautiful Noise") kocht der Madison Square Garden. Immer wieder wechseln sich rockige, fetzige Songs mit Balladen ab, die Neil Diamond gefühlvoll mit seiner Gitarre begleitet (Höhepunkte sind dabei die Stücke seiner beiden Comeback-Alben). Jeder Ton, jede Geste dieses charismatischen Sängers sitzen. Wenn er sich bei seinem Publikum mit jovialem Lächeln oder Kopfnicken, mit artigem Verbeugen oder emphatischem Armehochstrecken bedankt, wirkt das so glaubhaft und ehrlich, als träte er zum ersten Mal in seinem Leben auf. Sein Publikum dankt es ihm und macht zweimal die volksfestartige Reprise von "Sweet Caroline" mit - ein Hype, der nur mit PaulMcCartneys Hymne "Hey Jude" auf Live-Konzerten zu vergleichen ist. Einen kleinen Wermutstropfen gibt es dennoch: Die DVD ist lediglich in Dolby 2.0 (Stereo) und Dolby 5.1 abgemischt und nicht in DTS. Das nimmt viel von der Dynamik des Tons weg. Es fehlen Räumlichkeit und Transparenz, außerdem muss man im Dolby-Betrieb den Ton ungewöhnlich weit aufdrehen. Technisch wäre da wesentlich mehr drin gewesen. Das Bild ist aufgrund des NTSC-Formats sehr scharf und kontrastreich (vor allem auf DVD-Playern mit Upscaling-Funktion).
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26 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Melancholischer Lichtzauber, 3. Januar 2010
Die Durham Cathedral verleiht diesem Konzert einen Rahmen, der seinesgleichen sucht. Die Architektur der Kathedrale wird mit farbigen Scheinwerfern betont, die für jedes Lied eine andere Lichtstimmung zaubern. Es mutet zunächst seltsam an, Sting mit Vollbart zu sehen: ein gereifter, nachdenklich wirkender Mann in einem Ensemble, das sehr konzentriert und melancholisch wirkt. Von Rock- und Popmusik à la Police ist das weit entfernt. Dafür bietet Sting ein extrem verdichtetes Konzert, das die Musikstile mehrerer Jahrhunderte vereint. Allein um die seltenen Schlag- und Zupfinstrumente zu sehen, mit denen die Lieder gespielt werden, lohnt der Kauf der DVD. Stings sonore Stimme passt wunderbar zu den ausgewählten Liedern. Sämtliche Musiker überzeugen auch in Solopassagen. Das Bild der DVD ist von brillanter Schärfe, die Ausleuchtung und Farben sind perfekt. Auch am Ton ist nicht zu mäkeln.
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12 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Ideales Preis-/Leistungs-Verhältnis, 9. Dezember 2009
Folgt man der Installationsanleitung dieses Faxgeräts, so sind Uhrzeit, Datum, Kennung und Faxnummer binnen weniger Minuten eingerichtet. Das Einlegen von DIN-A4-Papier in die Kassette (Fassungsvermögen: bis zu 100 Blatt) ist etwas frickelig, weil diese nach vorn ausgezogen, d.h. entsprechend verlängert werden muss. Eine Tintenpatrone (schwarz) liegt dem Gerät bei; sie reicht für etwa 500 Seiten (bei 5% Deckung) und kann maximal 6 Monate verwendet werden. Das Gerät reinigt in regelmäßigen Abständen automatisch den Druckkopf, wodurch jedoch zusätzlich Tinte verbraucht wird. Außerdem überwacht ein Tintenpunktzähler automatisch den Tintenvorrat der Patrone. Geht dieser zuende, erscheint eine entsprechende Meldung im Display. Was die Druckqualität angeht, so schafft das Brother 1360 beim Einlesen von Dokumenten eine Auflösung von 600 x 203 dpi, beim Ausdruck von bis zu 600 x 600 dpi. Kopiert man mit diesem Gerät Dokumente, so sind Schriften selbst in einer 6-Punkt-Schrift noch zu lesen. Beim Faxen kann man Schriften problemlos ab 8 Punkt lesen. Zum Versenden eines Faxes stehen 4 Auflösungsstufen bereit: Standard, Fein. Superfein (für sehr kleine Schriften) und Foto. Beim Kontrast kann zwischen Auto sowie hellen und dunklen Vorlagen gewählt werden. Graustufen gibt es 64. Das Gerät kann noch viel, viel mehr (vor allem im Kopierbereich), aber ich möchte mich hier nur auf das Wesentliche beschränken: Für den professionellen Einsatz ist das Brother 1360 ein hervorragendes Gerät. Das Senden und Empfangen dauert zwar mitunter seine Zeit - es brummt und knarrt dann im Faxgerät, ohne dass man was sieht -, aber wie von Geisterhand funktioniert alles tadellos: vom Einlegen des Papiers (bis zu 20 Seiten können gleichzeitig in den Einzug gelegt werden) bis zum Ausdrucken des Sendeberichts. Wer ca. 1000 Faxe im Jahr empfängt, muss mit rund 35 Euro an Kosten für Tinte rechnen. Das ist ein tadelloses Preis-/Leistungs-Verhältnis, etwa im Vergleich mit Thermotransfer-Faxgeräten.
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37 von 40 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen
Unterdurchschnittliche Druckqualität, 6. Dezember 2009
Eine Automatik führt den Benutzer bei einer Neuinstallation Schritt zu Schritt durch die Menüs (Einstellung von Sprache, Datum und Uhrzeit, Eingeben von Name und Kennung). Das funktioniert tadellos. Die Möglichkeiten, mit diesem Gerät zu kopieren, zu faxen und zu telefonieren, sind sehr vielfältig. Es gibt u.a. einen Anrufbeantworter, 10 Klingeltöne, einen Tag- und Nachtmodus, zeitversetztes Senden, einen Sendespeicher mit bis zu 50 Seiten - selbst zum Verschicken von SMS ist dieses Gerät geeignet. Nur an einem hapert es: an der Qualität des Drucks. Sie reicht nicht mal an die Qualität von Thermopapier-Faxgeräten ran (den Vorgängern des Thermotransfer-Verfahrens). Schriftgrößen werden erst ab 10 Punkt sauber und gut lesbar übertragen (trotz Einstellung fein und Kontrast optimiert). Darunter wirkt die Schrift ausgefranst und ohne klare Konturen. Faxt man eine solche Seite an den Auftraggeber zurück (etwa, wenn man als Redakteur oder Lektor arbeitet), so ist das für die Gegenstelle nicht mehr lesbar. Für den Amateurbereich mag dieses Gerät ausreichen, für einen Profibetrieb ist es ungeeignet. Zudem sorgt Philips durch zahlreiche Automatismen und Hilfeseiten dafür, dass oft eine komplette Seite ausgedruckt wird, obwohl man es gar nicht will. Selbst wenn die Thermotransferrolle zuneige geht, wird dies extra ausgedruckt. Nach jedem Senden eines Faxes druckt das Gerät einen Bericht mit verkleinerter Kopie der ersten Seite. Diese Funktion kann man zwar ausstellen, hat dann aber keinen schriftlichen Beleg mehr. Ich kann mich des Verdachts nicht erwehren, dass bei diesem Gerät bewusst ein hoher Tonerverbrauch erzielt werden soll. Das mag bei gelegentlichem Gebrauch nur bedingt an den Geldbeutel gehen, bei häufigem Einsatz rechnet sich ein Tintenstrahl- oder Lasergerät aufgrund des kostengünstigeren Verbrauchmaterials jedoch mehr. Und auch die Druckqualität ist dann besser.
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15 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen
Verschenkte Möglichkeiten, 28. November 2009
Diese DVD hätte ein großer Wurf werden können! Peter Fox mit seinen exzellenten Songs aus dem Stadtaffen-Album - und Cold Steel mit ihrem Wahnsinns-Percussion-Set samt Bläsern. Da hört man schon Musik nur beim Draufschauen auf dem Cover ... Aber die Produzenten Svenson Suite/Sven Haeusler haben's vergeigt. Leider! Schwarze Nacht herrscht in Berlin-Wulheide und entsprechend düster ist auch die Bühnenbeleuchtung. Nur ganz selten reicht das Licht aus, um die Musiker in akzeptabler Ausleuchtung zu präsentieren. Trotz hochauflösender Kameratechnik kommt die Bildqualität mitunter an ihre Grenzen (vor allem auf LCD-TVs ab 40 Zoll), weil einfach ein paar Lux fehlen. Bei blauem oder rotem Scheinwerferlicht sind die Totalen etwas unscharf. Das Kamerateam hat sein Bestes gegeben, auch der Schnitt ist flott und passt zur Musik. Das Intro zum Konzertfilm ist sehr einfühlsam abgedreht, auch die schwarzweißen Zwischensequenzen stören nicht wirklich - zur Not kann man sie ja überspringen. Wäre da nur nicht diese unzeitgemäße Tonabmischung. Dafür den vollen Preis zu verlangen, ist einfach nicht fair, weil eben DTS und Dolby fehlen. Wer das 8-Minuten-Stück "Drums, Drums & More Drums" auf der Phil-Collins-DVD "Finally ... The First Farewell Tour" kennt, wird den Kopf darüber schütteln, was die Produzenten der Peter-Fox-DVD an Möglichkeiten verschenkt haben (vor allem bei Track 19: "She moved in"). Der Ton des gesamten Konzerts wurde im LPCM-Zweikanal aufgenommen, d.h. in PCM-Stereo, was blechern und ohne jede Räumlichkeit klingt. Selbst wer die Möglichkeit hat, an einem Soundsystem den Ton auf Mehrkanal umzustellen, kann da kaum was rausholen. Gerade mal die Bonus-Tracks "Cold Steel In The House" und "Cold Steel goes Berlin" sind in Dolby Digital. Ein Jammer, dass die Warner Music Group, die diese DVD vertreibt, einen solchen Murks mit ihrem Namen deckt. Summa summarum: Sechs Sterne für Peter Fox und seine Band, aber leider nur 0 Sterne für die Produzenten Svenson Suite/Sven Haeusler.
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37 von 41 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen
Ein Gerät, das tatsächlich alles abspielt (auch Mac-Daten), 24. Oktober 2009
Emtec bewirbt den Movie Cube S120H vor allem wegen seiner zahlreichen Abspielformate: u.a. AVI, DiVX, VOB, MOV, MP4 und WMV. Als Besitzer eines Apple-Computers wollte ich sehen, ob der Movie Cube hielt, was die Werbung versprach und ob er auch mit einem iMac (Betriebssystem MacOSX10.5 Tiger) kommunizieren kann. Laut Betriebsanleitung und aufgedrucktem Mac-Logo auf der Verpackung sollte ein Apple-Computer die Emtec-Festplatte erkennen, sobald sie per USB mit dem iMac verbunden wird. Aber Pustekuchen! Emtec hatte die Festplatte des Movie Cubes als NTFS (ein Windows-Format) formatiert und nicht als FAT 32 (was kein Problem für einen Mac gewesen wäre)! Die NTFS-formatierte Festplatte mountete zwar auf dem Mac, war dort aber nur les- und nicht beschreibbar. Um sie dennoch beschreiben zu können, musste ich einen Treiber von Paragon Software laden. Diese Firma hat einen sog. Low-Level-Dateisystemtreiber entwickelt, der die Schranken zwischen Windows und MacOS überwindet. Installiert man diesen Treiber (als 10-Tage-Tryout-Version problemlos downloadbar; ansonsten ca. 30 Euro für eine Vollversion), kann man die Emtec-Festplatte problemlos mit Musik-, Foto- und Videodaten bespielen, um sie später am Fernseher auszugeben. Ich kopierte für einen ersten Test aus meinem Datenpool etliche Dateien aus meiner Bild-, Video- und Musikbibliothek. Überspielte auch Kauf-DVDs und selbstgebrannte DVDs. Selbst YouTube-Videos, die ich als Flash-Dateien (FLV) auf der Festplatte hatte, tat ich in den Emtec-Videokoffer, ging dann zum Fernseher und schloss den Movie Cube per HDMI-Kabel an. Es dauerte knapp eine Minute, bis die Platte gemountet war. (Sehr übersichtlich und auch grafisch ansprechende Menüs!) Dann ging ich auf "Browser" und klickte jeden Koffer bzw. jede Datei meiner überspielten Daten an. Und bingo: Wie von Geisterhand öffnete der Movie Cube alles, was ich überspielt hatte - mit Ausnahme der MOV-Filme (aber hier mag ich einen Fehler beim Konvertieren gemacht haben). Die beste Bild- und Tonqualität boten natürlich Kauf-DVDs; hier waren selbst Toneinstellungen, die Sprachauswahl sowie Untertitel einstellbar. In sehr akzeptabler Bild- und Tonqualität (abhängig vom Quellmaterial) kamen aber auch AVI- und Quicktime-Videos, DiVX-Clips oder FLV-Videos auf die Mattscheibe. Also Hut ab vor diesem Gerät! Und 4 blinkende Sterne als Bewertung (auch wegen der intuitiven Menüführung). Abzüge lediglich wegen des oben genannten NTFS-Problems und der etwas zu hohen Betriebsgeräusche der Platte (aufgrund des Kunststoffgehäuses und dem sehr klein geratenen Lüfterfenster ist ein monotones Rauschen zu hören). Es gibt noch einen weiteren Wermutstropfen, aber dafür kann Emtec nichts: Die sog. Vorschaubilder, die ein Mac beim Anzeigen jeder Datei zeigt, werden auf einer Windows-formatierten-Festplatte in einer jeweils eigenen Datei gezeigt, der ein ._ vorangestellt ist. Diese Datei ist jedoch für ein Windows-System nicht lesbar (und darauf basiert der Movie Cube ja). Man muss diese Vorschaudateien erst durch Scrollen überspringen (oder sie nachträglich als "versteckte Dateien" an einem Windows-Rechner über die Suchfunktion aufspüren und löschen), ehe man die eigentlichen Dateien aufrufen kann. Zumindest bei Mac-Daten (vor allem MP3s aus iTunes) werden leider nur Titelinformationen der Dateien übertragen. Alle anderen Tags (Künstler, Album, Genre, Jahr) gehen verloren, sodass bedauernswerterweise das ausgeklügelte Suchsystem des Movie Cube nicht greift. Womöglich klappt das aber bei Windows-Dateien.
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