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Rezensionen verfasst von
Horst

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The World Is Ours
The World Is Ours
Wird angeboten von Multi-Media-Trade GmbH - Alle Preisangaben inkl. MwSt.
Preis: EUR 39,99

0 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Sehr schön, 27. April 2006
Rezension bezieht sich auf: The World Is Ours (Audio CD)
Gefällt mir sehr gut die Scheibe. Diese leicht kitschigen Melodielinien gepaart mit brachialen NuMetal-Riffs, die 80er Jahre Synthie-Sounds und die ohrwurmverdächtigen, hymnenhaften Refrains ergeben einen interessanten Klangmix. Nun, mit Klassik hat das zwar nun wirklich nichts zu tun, aber für eine Metalband bedienen die Jungs ein außergewöhnlich breites harmonisches Spektrum, die Meister des Quartvorhalts und des Terzbass...

Dazu eine tolle Produktion, der Sound ist top!!!

Einziges Manko: Matze Sayer kann nun wirlich nicht singen, das kann auch der Tonmeister nicht verbergen...schade...aber trotzdem tolle Platte!!
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Dec 2, 2008 5:33 PM CET


Octavarium
Octavarium
Preis: EUR 5,00

4 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen eher durchschnittlich, 28. Juni 2005
Rezension bezieht sich auf: Octavarium (Audio CD)
Naja...im großen und ganzen ein recht ordentliches 8. Studiowerk der Marktführer im ProgMetal-Genre, mehr aber auch nicht. Jedoch steht meiner Meinung nicht im Verhältnis zu den Meisterwerken der 90er Jahre, allen voran dem Überalbum "Metropolis partII". In Sachen Kreativität hinkt es im Vergleich einfach meilenweit hinterher. Gerade die Ballade "The answer lies within" könnte auch von einer besseren Pop/Rock Band stammen, ist viel zu vorhersehbar. Es fehlt der Überraschungsmoment, der unerwartete Tempo-, Tonart- oder Rhytmuswechsel, das geniale Keyboard-Zwischenspiel, was auch immer.
Das gleiche bei "I walk beside you". Ein besserer Popsong mit der in jeder zweiten Rock/Pop-Komposition verwendeten äußeren Form "Intro, Stropfe, Refrain, Strophe, usw...". Hätte so ähnlich auch von U2 sein können.
Das Intro "The root of all evil", sowie "These walls" und die mehr oder weniger Muse-ählichen "Panic attack" und "Never enough" recht druckvoll und energetisch rüber, sind aber meiner Meinung nach viel zu straigt. Definitiv zu viel 4/4 Takt, zu wenig Solis von Rudess und Petrucci in atemberaubenden Tempis, zu wenig Unisono-Läufe, zu wenig Breaks, zu wenig rhytmische Raffinessen.
Doch glücklicherweise existieren noch die für mich stärksten Songs "Sacrificed sons" und das 24 minütige "Octavarium". Das erstgenannte beginnt als Ballade, die endlich mal unter die Haut geht und durch die dezent eingesetzten Streicher sehr wirkungsvoll unterstüzt wird, ehe John Mying den Part einleitet, auf den ich so lange gewartet habe. Endlich wird gefrickelt. Taktwechsel, Birhytmik und fantastischen Solis.
Gesteigert wird das dann alles im Titeltrack. Auch wenn das spärische Intro meiner Meinung nach etwas zu lang geraten ist (erzeugt aber eine sehr mystische Stimmung) und das Gitarre/Flöte Thema äußerst billig und kitschig ist (klingt nach Tonsatzlehre 1. Semester), steigert sich der Titel zu ein richtig guten DT Song, der in Sachen Kreativität, Vielseitigkeit und Abwechslung in jedem Fall mit den Highlights der 90er mithalten kann.
Auch mit diesem Tonträger beweisen Dream Theater natürlich ihr musikalisches Können, nur erwarte ich von einer Band dieser Klasse auch mehr, gerade dann, wenn man Alben wie "metropolis part II" kennt. Auch beispielsweise "I walk beside you" ist ein toller Song. Aber tolle Songs schreiben können auch U2 oder Muse, zwei Band die ich sehr mag.
Von Dream Theater möchte ich jedoch keine tollen Songs hören, sondern welche der musikalischen Extraklasse, und diesem Anspruch kommen meiner Meinung nach nur die letzen beiden Songs nach.


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