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Rezensionen verfasst von
StefanB
(TOP 500 REZENSENT)   

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Transcend Extreme-Speed JetFlash 780 64GB USB-Stick USB 3.0 (Bis zu 210MB/s Lesen)
Transcend Extreme-Speed JetFlash 780 64GB USB-Stick USB 3.0 (Bis zu 210MB/s Lesen)
Preis: EUR 53,89

5.0 von 5 Sternen Sehr guter USB-Stick, 3. August 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich benutze USB-Sticks sehr gerne für einen Backup für wichtige Dateien (z.B. Schriftverkehr mit Versicherungen, Banken, etc.). Im Laufe der Zeit haben sich viele Dokumente angesammelt. Das Kopieren auf USB-Stick nahm einige Minuten in Anspruch. So suchte ich einen leistungsstarken USB-Stick und fand TRANSCEND EXTREME SPEED JET FLASH USB 3.0 und kaufte ihn mit 64 GB Speicherplatz. Mit einer Schreibgeschwindigkeit bis zu 140 MB pro Sekunde und einer Lesegeschwindigkeit bis zu 210 MB pro Sekunde (bitte „bis zu“ beachten) sind mehrere hundert kleine Dateien innerhalb kürzester Zeit in beide Richtungen kopiert. Auch große Dateien lassen sich schnell auf diesen USB-Stick kopieren, wie auch umgekehrt.

Allerdings ist auch folgendes auffällig.
Der USB-Stick wird sehr schnell warm, wenn er an den Computer angeschlossen ist. Auch, wenn er nicht benutzt wird. Allerdings hatte dies bislang keine Konsequenzen.
Führt man einen Download einer größeren Datei (mehrere hundert MB) aus dem Internet auf diesen USB-Stick aus und schaut sich zum Beispiel gleichzeitig Bilder an, die auf diesem USB-Stick gespeichert sind, dann kann das gleichzeitige Lesen vom USB-Stick auch schon mal haken und das nächste Bild wird nicht sofort angezeigt.

Da jedoch der letzte Kritikpunkt eher die Ausnahme ist, weil diese Kombination nur sehr selten vorkommt, ist TRANSCEND EXTREME SPEED JET FLASH USB 3.0, auch wenn er nicht preiswert ist, sehr empfehlenswert, weil das Beschreiben und Lesen in hohem Tempo geschieht.


Windows 8.1 OEM 64 Bit Vollversion
Windows 8.1 OEM 64 Bit Vollversion
Preis: EUR 92,99

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Deutlich anwenderfreundlicher als Windows 8, 3. August 2014
Rezension bezieht sich auf: Windows 8.1 OEM 64 Bit Vollversion (DVD-ROM)
Auf meinem neuen Notebook war Windows 8 bereits vorinstalliert. Dadurch konnte ich kostenlos einen Upgrade auf WINDOWS 8.1 durchführen (durchgeführt Ende Juli 2014). Bei der Durchführung des Upgrades kann man sich entscheiden, ob nach dem Start des Rechners der Desktop geöffnet wird oder man, wie unter Windows 8, jede Menge Apps zu sehen bekommt. Ich entschied mich für den Desktop, da ich die Apps nur sehr selten nutze und die Windows 7-Welt sehr schätze.

Pluspunkte Windows 8.1

- In meinem Notebook ist eine SSD-Festplatte (Solid State Drive) installiert, was unter anderem den Start extrem beschleunigt. So ist das Notebook unter Windows 8 bereits nach 15 Sekunden arbeitsfähig. Mit Windows 8.1 wurde der Startvorgang noch mal verbessert. So dauert das Booten jetzt nur noch wenige Sekunden. Auch mit einer normalen HDD-Festplatte ist der Startvorgang deutlich schneller geworden. Gleiches gilt auch für das Herunterfahren des Rechners.
- Nach dem Upgrade von Windows 8 auf Windows 8.1 musste kein einziges Programm neu installiert werden.
- Es gibt wieder ein Start-Button, dieser befindet sich an gewohnter Stelle und wird durch das Windows-Symbol dargestellt. Klickt man diesen mit der rechten Maustaste an, bekommt man eine Vielzahl an Funktionen aufgelistet, wie z.B. Systemsteuerung, Taskmanager, Eingabeaufforderung, Herunterfahren. Klickt man auf diesen Button mit der linken Maustaste, gelangt man in die Apps-Welt.
- Hat man eine oder mehrere Apps geöffnet, erscheinen die entsprechenden Icons in der Taskleiste unten im Desktop. Dort kann man sie auch anheften. So muss nicht mehr mit der Maus nach links oben gehen, damit sich auf der linken Seite eine Charmbar öffnet, in der die aktiven Apps zu sehen sind.
- Wenn Apps unter Windows 8 geöffnet waren und man befand sich im Desktop und wollte mit der Maus zum Beispiel bei einer Excel-Tabelle auf den Tab DATEI klicken, öffnete sich eine Charmbar auf der linken Seite, was gewöhnungsbedürftig war. Jetzt muss man mit der Maus ganz in die obere linke Ecke gehen, ehe sich diese Charmbar öffnet.
- Eine App startet man weiterhin mit einem Mausklick. Richtig gut ist, dass man Apps jetzt über das berühmte X rechts oben beenden kann. Dadurch muss man nicht mehr mit der Maus an den oberen Bildschirmrang gehen, zum Beispiel die linke Taste drücken und die Maus bei gedrückter Taste bis ganz nach unten ziehen, um eine App zu schließen (so funktionierte das wirklich unter Windows 8). Auch kann man eine App jetzt, wie jedes im Desktop geöffnete Programm, wegblenden (Klick auf _ rechts oben).
- Startet man über den Desktop ein Lied, wird nicht mehr die Musik-App gestartet, sondern wieder der Windows-Media-Player.

Minuspunkte Windows 8.1

- Wenn man eine Anwendung schließt, in dem auf das X rechts oben klickt und man mit der Maus dort angelangt ist, öffnet sich eine Charmbar. Das verhindert das Schließen zwar nicht, ist aber ebenfalls gewöhnungsbedürftig.
- Öffnet man eine Datei mit einer Endung, die man bis dato nicht verwendet hat, bekommt man einen Hinweis, dass es (neue) Apps gibt, mit denen man die Datei öffnen kann, auch wenn man bereits ein entsprechendes Programm installiert hat.
- Ein Nebeneffekt nachdem Upgrade war, zumindest bei mir, dass im Desktop alles verkleinert angezeigt wurde.

Wer aktuell Windows 8 installiert hat, sollte einen Upgrade auf WINDOWS 8.1 durchführen. Allerdings ist zu beachten, dass man WINDOWS 8.1 herunterladen muss. Geschätzt sind das ca. 2 GB. Wer kein schnelles DSL hat, muss sich dadurch auf einen längeren Download einstellen.

Wer noch nicht Windows 8 installiert hat und jetzt WINDOWS 8.1 installiert, muss sich bei Microsoft registrieren. Dieser Vorgang ist bei den meisten Software-Produkten (z.B. Anti-Viren-Programme) heute Standard. Und so ist dieser Vorgang bei Microsoft eigentlich nicht nennenswert. Doch zwei Dinge fallen sofort auf.
1. Bei der Registrierung muss man sich ein Konto bei Microsoft einrichten. Soweit OK, doch wird man gezwungen, sich eine neue und überflüssige E-Mail-Adresse zuzulegen.
2. Die Registrierung muss nicht sofort durchgeführt werden. Wenn man sich erst mal seinen (neuen) PC auf die eigenen Belange zurecht konfiguriert und Firefox als Standard-Browser einstellt, dann funktioniert die Registrierung nicht, denn diese kann nur über den Internet-Explorer durchgeführt werden.

Fazit:
WINDOWS 8.1 ist deutlich anwenderfreundlicher geworden gegenüber Windows 8 und daher auch empfehlenswert.


Nie wieder Sex?
Nie wieder Sex?
DVD ~ Marie Gillain
Preis: EUR 11,07

3.0 von 5 Sternen Ein Mix aus guter und schlechter Unterhaltung., 2. August 2014
Rezension bezieht sich auf: Nie wieder Sex? (DVD)
Was man mit seinem/r Lebensgefährten/in unter der Bettdecke erlebt, ist eher ein Tabuthema, über das man normalerweise nicht redet. Nicht jedoch in der französischen Komödie DESIRE – WAS FRAUEN WIRKLICH WOLLEN. Denn hier spielt das Sexleben eine wichtige Rolle.

Louis ist mit Francois zusammen. Kaum treffen sie sich, liegen sie auch schon im Bett. Doch nicht nur das Schlafzimmer ist Ort des Geschehens, auch eine Dusche kann schon mal etwas länger dauern. Während Louise ihr Leben in vollen Zügen genießt, ist es bei ihrer verheirateten Schwester Felicie eher umgekehrt. Denn diese täuscht ihren Orgasmus ihrem Mann vor. Darüber macht sich Louise lustig. Und als müsste das bestraft werden, verliert Louise von heute auf morgen plötzlich jegliches Lustempfinden. Für Louise ist das der Super-GAU, der natürlich schnellstens behoben werden muss. Dabei lernt sie einige „interessante“ Menschen kennen.

Man sollte schon etwas für erotische Gespräche, die allerdings nicht unter die Gürtellinie gehen, übrig haben, ansonsten wird man sich schnell fremdschämen. Das liegt vor allem an Louise, die nicht auf den Mund gefallen ist und alles direkt ausspricht. So verwundert es auch nicht, das Sex das Hauptthema im Film ist, weniger in Bildern, sondern verbal.

Dabei versucht die Drehbuchautorin Isabelle Broue die Geschichte humorvoll zu erzählen. So wird man durchaus mal schmunzeln und lachen. Doch ist manches nicht wirklich einfallsreich. So redet Louise offen mit ihrer Schwester und Mutter über Sex, was prompt zu Eheproblemen führt. Und ob Louise nun immer noch mit Francois zusammen ist oder doch nicht mehr, ist mit der Zeit mehr ein unnötiger Eiertanz als Unterhaltung. Auch ein Schwenk in die homosexuelle Szene gegen Ende ist völlig überflüssig und nicht sonderlich humorvoll. Passend dazu wirkt das Ende wie an den Haaren herbeigezogen.

Gelungen sind dagegen Zwischeneinblendungen, in denen Frauen über Selbstbefriedigung reden. Hier staunt man als Zuschauer/Mann einige Male.

Letztlich lebt der Film vor allem von den schauspielerischen Leistungen und einigen humorvollen Szenen. Doch schafft es diese Komödie nicht, den Zuschauer durchgängig gut zu unterhalten.


Was Frauen wirklich wollen
Was Frauen wirklich wollen
DVD ~ Marie Gillain
Wird angeboten von SchwanHM
Preis: EUR 6,79

3.0 von 5 Sternen Ein Mix aus guter und schlechter Unterhaltung., 2. August 2014
Rezension bezieht sich auf: Was Frauen wirklich wollen (DVD)
Was man mit seinem/r Lebensgefährten/in unter der Bettdecke erlebt, ist eher ein Tabuthema, über das man normalerweise nicht redet. Nicht jedoch in der französischen Komödie DESIRE – WAS FRAUEN WIRKLICH WOLLEN. Denn hier spielt das Sexleben eine wichtige Rolle.

Louis ist mit Francois zusammen. Kaum treffen sie sich, liegen sie auch schon im Bett. Doch nicht nur das Schlafzimmer ist Ort des Geschehens, auch eine Dusche kann schon mal etwas länger dauern. Während Louise ihr Leben in vollen Zügen genießt, ist es bei ihrer verheirateten Schwester Felicie eher umgekehrt. Denn diese täuscht ihren Orgasmus ihrem Mann vor. Darüber macht sich Louise lustig. Und als müsste das bestraft werden, verliert Louise von heute auf morgen plötzlich jegliches Lustempfinden. Für Louise ist das der Super-GAU, der natürlich schnellstens behoben werden muss. Dabei lernt sie einige „interessante“ Menschen kennen.

Man sollte schon etwas für erotische Gespräche, die allerdings nicht unter die Gürtellinie gehen, übrig haben, ansonsten wird man sich schnell fremdschämen. Das liegt vor allem an Louise, die nicht auf den Mund gefallen ist und alles direkt ausspricht. So verwundert es auch nicht, das Sex das Hauptthema im Film ist, weniger in Bildern, sondern verbal.

Dabei versucht die Drehbuchautorin Isabelle Broue die Geschichte humorvoll zu erzählen. So wird man durchaus mal schmunzeln und lachen. Doch ist manches nicht wirklich einfallsreich. So redet Louise offen mit ihrer Schwester und Mutter über Sex, was prompt zu Eheproblemen führt. Und ob Louise nun immer noch mit Francois zusammen ist oder doch nicht mehr, ist mit der Zeit mehr ein unnötiger Eiertanz als Unterhaltung. Auch ein Schwenk in die homosexuelle Szene gegen Ende ist völlig überflüssig und nicht sonderlich humorvoll. Passend dazu wirkt das Ende wie an den Haaren herbeigezogen.

Gelungen sind dagegen Zwischeneinblendungen, in denen Frauen über Selbstbefriedigung reden. Hier staunt man als Zuschauer/Mann einige Male.

Letztlich lebt der Film vor allem von den schauspielerischen Leistungen und einigen humorvollen Szenen. Doch schafft es diese Komödie nicht, den Zuschauer durchgängig gut zu unterhalten.


Desire - Louise auf der Suche nach der verlorenen Lust
Desire - Louise auf der Suche nach der verlorenen Lust
DVD ~ Marie Gillain
Preis: EUR 11,99

3.0 von 5 Sternen Ein Mix aus guter und schlechter Unterhaltung., 2. August 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Was man mit seinem/r Lebensgefährten/in unter der Bettdecke erlebt, ist eher ein Tabuthema, über das man normalerweise nicht redet. Nicht jedoch in der französischen Komödie DESIRE – WAS FRAUEN WIRKLICH WOLLEN. Denn hier spielt das Sexleben eine wichtige Rolle.

Louis ist mit Francois zusammen. Kaum treffen sie sich, liegen sie auch schon im Bett. Doch nicht nur das Schlafzimmer ist Ort des Geschehens, auch eine Dusche kann schon mal etwas länger dauern. Während Louise ihr Leben in vollen Zügen genießt, ist es bei ihrer verheirateten Schwester Felicie eher umgekehrt. Denn diese täuscht ihren Orgasmus ihrem Mann vor. Darüber macht sich Louise lustig. Und als müsste das bestraft werden, verliert Louise von heute auf morgen plötzlich jegliches Lustempfinden. Für Louise ist das der Super-GAU, der natürlich schnellstens behoben werden muss. Dabei lernt sie einige „interessante“ Menschen kennen.

Man sollte schon etwas für erotische Gespräche, die allerdings nicht unter die Gürtellinie gehen, übrig haben, ansonsten wird man sich schnell fremdschämen. Das liegt vor allem an Louise, die nicht auf den Mund gefallen ist und alles direkt ausspricht. So verwundert es auch nicht, das Sex das Hauptthema im Film ist, weniger in Bildern, sondern verbal.

Dabei versucht die Drehbuchautorin Isabelle Broue die Geschichte humorvoll zu erzählen. So wird man durchaus mal schmunzeln und lachen. Doch ist manches nicht wirklich einfallsreich. So redet Louise offen mit ihrer Schwester und Mutter über Sex, was prompt zu Eheproblemen führt. Und ob Louise nun immer noch mit Francois zusammen ist oder doch nicht mehr, ist mit der Zeit mehr ein unnötiger Eiertanz als Unterhaltung. Auch ein Schwenk in die homosexuelle Szene gegen Ende ist völlig überflüssig und nicht sonderlich humorvoll. Passend dazu wirkt das Ende wie an den Haaren herbeigezogen.

Gelungen sind dagegen Zwischeneinblendungen, in denen Frauen über Selbstbefriedigung reden. Hier staunt man als Zuschauer/Mann einige Male.

Letztlich lebt der Film vor allem von den schauspielerischen Leistungen und einigen humorvollen Szenen. Doch schafft es diese Komödie nicht, den Zuschauer durchgängig gut zu unterhalten.


The Holy Mountain [UK IMPORT]
The Holy Mountain [UK IMPORT]

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das Meisterwerk von Alejandro Jodorowsky. Ein Film mit sehr viel Tiefgang., 26. Juli 2014
Rezension bezieht sich auf: The Holy Mountain [UK IMPORT] (DVD)
Der mexikanische, amerikanische Film DER HEILIGE BERG aus dem Jahr 1973 ist kein gewöhnlicher Spielfilm. Er ist eher den Kategorien obskur und surrealistisch einzuordnen. Dabei übt er Kritik an der Kirche, Militärdiktaturen und sozialistischen Regimen aus, vor allem jedoch am Menschen selbst. Das ist verpackt in einer Geschichte, in der acht Menschen, zwei Frauen und sechs Männer, den heiligen Berg, der sich auf einer Insel befindet, besteigen sollen. Sie sollen den neun Weisen, die auf dem Gipfel dieses Berges leben und die Geschicke der Menschheit lenken, das Geheimnis der Unsterblichkeit entlocken. Angeführt werden sie von einem Alchemisten, der den acht Auserwählten elementare Dinge beibringt, aber auch die Schwächen der Menschheit zeigt. Und nur wenn sie diese Schwächen ablegen, können sie ihre Aufgabe erfüllen.

Der Einfallsreichtum mit der diese Geschichte erzählt wird, ist einfach nur genial. Die acht Menschen, die zum heiligen Berg reisen werden, symbolisieren acht Planeten unseres Sonnensystems und sind auf ihre Art Diebe. Doch geht es nicht nur um gewöhnlichen Diebstahl. Die Aufgaben jedes einzelnen in seinem Leben werden ausführlich gezeigt. Dabei ist der Anfang zumeist harmlos, ehe man immer deutlicher das teils brutale Mitwirken an der Regierungsarbeit zu sehen bekommt, in dem Menschen etwas weggenommen wird, allerdings nichts materielles.

Anfänglich wird im Film kaum gesprochen. Den ersten, wenn auch sehr kurzen Dialog, hört man nach einer knappen halben Stunde. Was gesagt wird, hat teilweise einen ernsten Hintergrund und kann ganz schön heftig sein. So zum Beispiel sagt der Alchimist zu jemanden „Du bist ein Dreck, ein Nichts. Doch du kannst dich selbst in Gold verwandeln.“. Gleichzeitig sieht der Zuschauer, wie aus Kot Gold entsteht. Es ist eines von vielen skurrilen Bildern, die man zu sehen bekommt. Genügend Bilder sind mit prachtvollen Farben in Szene gesetzt. Aber es sind auch viele verstörende Bilder zu sehen. So werden zum Beispiel Kinder von klein auf an manipuliert, in denen man ihnen beibringt, dass die Bewohner eines anderen Landes sehr böse Menschen sind, die man töten muss. Es sind solche Bilder, die im Kopf hängen bleiben und zum Nachdenken anregen, denn dieser Film hat sehr viel Tiefgang.

Mit DER HEILIGE BERG hat der chilenische Regisseur Alejandro Jodorowsky endgültig den Status eines Kultregisseurs erhalten. In DER HEILIGE BERG führte er nicht nur Regie, er schrieb das Drehbuch und spielt den Alchemisten. In allen drei Aufgaben weiß Jodorowsky zu glänzen und hat sich ein geniales Ende ausgedacht, das nicht nur für die Auserwählten, sondern auch für den Zuschauer eine sehr gelungene Überraschung ist.

DER HEILIGE BERG ist kein Film für jedermann, denn dafür ist der obskure und surrealistische Erzählstil nicht immer einfach anzuschauen. Wer an etwas anderem Kino Interesse hat, weitab des Mainstreams, dem sei allerdings dieser Film empfohlen.


Der Heilige Berg (Blu-ray)
Der Heilige Berg (Blu-ray)
DVD ~ Alejandro Jodorowsky
Preis: EUR 15,97

4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das Meisterwerk von Alejandro Jodorowsky. Ein Film mit sehr viel Tiefgang., 26. Juli 2014
Rezension bezieht sich auf: Der Heilige Berg (Blu-ray) (Blu-ray)
Der mexikanische, amerikanische Film DER HEILIGE BERG aus dem Jahr 1973 ist kein gewöhnlicher Spielfilm. Er ist eher den Kategorien obskur und surrealistisch einzuordnen. Dabei übt er Kritik an der Kirche, Militärdiktaturen und sozialistischen Regimen aus, vor allem jedoch am Menschen selbst. Das ist verpackt in einer Geschichte, in der acht Menschen, zwei Frauen und sechs Männer, den heiligen Berg, der sich auf einer Insel befindet, besteigen sollen. Sie sollen den neun Weisen, die auf dem Gipfel dieses Berges leben und die Geschicke der Menschheit lenken, das Geheimnis der Unsterblichkeit entlocken. Angeführt werden sie von einem Alchemisten, der den acht Auserwählten elementare Dinge beibringt, aber auch die Schwächen der Menschheit zeigt. Und nur wenn sie ihre Schwächen ablegen, können sie ihre Aufgabe erfüllen.

Der Einfallsreichtum mit der diese Geschichte erzählt wird, ist einfach nur genial. Die acht Menschen, die zum heiligen Berg reisen werden, symbolisieren acht Planeten unseres Sonnensystems und sind auf ihre Art Diebe. Doch geht es nicht nur um gewöhnlichen Diebstahl. Die Aufgaben jedes einzelnen in seinem Leben werden ausführlich gezeigt. Dabei ist der Anfang zumeist harmlos, ehe man immer deutlicher das teils brutale Mitwirken an der Regierungsarbeit zu sehen bekommt, in dem Menschen etwas weggenommen wird, allerdings nichts materielles.

Anfänglich wird im Film kaum gesprochen. Den ersten, wenn auch sehr kurzen Dialog, hört man nach einer knappen halben Stunde. Was gesagt wird, hat teilweise einen ernsten Hintergrund und kann ganz schön heftig sein. So zum Beispiel sagt der Alchimist zu jemanden „Du bist ein Dreck, ein Nichts. Doch du kannst dich selbst in Gold verwandeln.“. Gleichzeitig sieht der Zuschauer, wie aus Kot Gold entsteht. Es ist eines von vielen skurrilen Bildern, die man zu sehen bekommt. Genügend Bilder sind mit prachtvollen Farben in Szene gesetzt. Aber es sind auch viele verstörende Bilder zu sehen. So werden zum Beispiel Kinder von klein auf an manipuliert, in denen man ihnen beibringt, dass die Bewohner eines anderen Landes sehr böse Menschen sind, die man töten muss. Es sind solche Bilder, die im Kopf hängen bleiben und zum Nachdenken anregen, denn dieser Film hat sehr viel Tiefgang.

Mit DER HEILIGE BERG hat der chilenische Regisseur Alejandro Jodorowsky endgültig den Status eines Kultregisseurs erhalten. In DER HEILIGE BERG führte er nicht nur Regie, er schrieb das Drehbuch und spielt den Alchemisten. In allen drei Aufgaben weiß Jodorowsky zu glänzen und hat sich ein geniales Ende ausgedacht, das nicht nur für die Auserwählten, sondern auch für den Zuschauer eine sehr gelungene Überraschung ist.

DER HEILIGE BERG ist kein Film für jedermann, denn dafür ist der obskure und surrealistische Erzählstil nicht immer einfach anzuschauen. Wer an etwas anderem Kino Interesse hat, weitab des Mainstreams, dem sei allerdings dieser Film empfohlen.

Bedenkt man das Alter des Films, so sind Bild und Ton der Blu-ray ausgezeichnet.


In the Realm of the Senses (1976) (Ai no corrida) [Blu-ray & DVD] [UK Import]
In the Realm of the Senses (1976) (Ai no corrida) [Blu-ray & DVD] [UK Import]
DVD ~ Tatsuya Fuji
Wird angeboten von DaaVeeDee-DEU
Preis: EUR 40,98

5.0 von 5 Sternen Viele wunderschöne erotische Szenen, 19. Juli 2014
Erworben bei amazon.co.uk, beinhaltet DVD und Blu-ray
japanische Sprache mit englischen Untertiteln
Laufzeit DVD: 98 Minuten
Laufzeit Blu-ray: 102 Minuten (wird rezensiert)

Als der japanische Film IN THE REALM OF THE SENSES in 1976 erschien, wurde er in den USA sofort verboten und in UK und Japan in zensierter Version gezeigt. In Deutschland sollte er auf der Berlinale gezeigt werden, wurde aber kurz vor der Aufführung von der Staatsanwaltschaft beschlagnahmt. Durchaus in der damaligen Zeit verständlich, denn manche Szenen sind mehr als hocherotisch.

IN THE REALM OF THE SENSES basiert auf der Geschichte von Kichizo und Sada, die sich so ähnlich in 1936 in Tokio zugetragen haben soll. Sada arbeitet in einem Geisha-Haus, dessen Besitzer Kichizo ist. Als die beiden sich näher kommen, ist es anfänglich nur Sex. Da dieser von Treffen zu Treffen intensiver wird, verfällt Kichizo der jungen Frau immer mehr. Letztlich ziehen sich beide gegen Ende vollständig zurück und leben nur noch in einem Zimmer, das sie kaum noch verlassen werden.

Es gibt in diesem Film nur wenige Szenen, in denen Erotik, sei es verbal oder in Bildern, keine Rolle spielt. Bereits die Anfangsphase macht deutlich, dass IN THE REALM OF THE SENSES sich nicht scheut dieses Thema deutlich zu zeigen. So wird das Glied eines älteren Mannes gezeigt und als sich Sada und Kichizo zum ersten Mal lieben, wird sie ihn oral bis zum Samenerguss befriedigen, was sie auch zeigen wird. Es ist eine von genügend expliziten Szenen, die meisten davon sind in der Schlussphase zu sehen. Dazwischen wird manches verdeckt gezeigt. Dennoch macht es auch hier Spaß zuzuschauen, weil die Erotik natürlich, sinnlich und nicht als schneller Akt gezeigt wird. Dabei sind die Darsteller nicht immer nackt zu sehen, was sich aber in der Schlussphase ändern wird.

Die Geschichte, wie auch die Dialoge sind banal. Doch darüber sieht man gerne hinweg, denn dafür ist die Erotik, bei der auch Schmerzen zugefügt werden, abwechslungsreich und schön anzusehen.

IN THE REALM OF THE SENSES ist ein Erotikfilm, wie man ihn gerne öfters sehen möchte.

Bedenkt man das Alter des Film, ist die Umsetzung auf Blu-ray bestens gelungen.


The Loved Ones - Pretty in blood [Blu-ray]
The Loved Ones - Pretty in blood [Blu-ray]
DVD ~ Richard Wilson
Wird angeboten von New*Star*Media
Preis: EUR 16,99

4.0 von 5 Sternen Cooler Torturefilm mit einem guten Schuss Humor, 19. Juli 2014
Wenn man von einem Mädchen gefragt wird, ob man es zum Abschlussball der Schule begleitet, dann sollte man auf keinen Fall ablehnen, denn das kann sehr böse enden. Und genau das widerfährt Brent im australischen Torturefilm THE LOVED ONES – PRETTY IN BLOOD.

Brent lebt nur noch vor sich hin, denn er gibt sich die Schuld am Tod seines Vater vor ein paar Monaten, da er den Wagen steuerte und die Kontrolle über diesen verlor, als eine merkwürdige Gestalt die Straße betrat, was zu einem Unfall führte. Lediglich seine Freundin Holly sorgt noch für angenehme Momente in seinem Leben und mit ihr wird er den Abschlussball der Schule am Abend besuchen. Soweit der Plan. Denn es kommt anders. Ganz anders. Denn vormittags in der Schule kommt seine Mitschülerin Lola zu ihm und bittet ihn, sie auf dem Abschlussball zu begleiten. Brent lehnt ab.
Nachmittags geht er wie üblich mit seinem Hund spazieren. Ein Spaziergang von dem er nicht zurückkommt. So beginnen seine Mutter und Holly sich Sorgen zu machen und Brent zu suchen. Doch niemand ahnt, was Brent durchmachen muss. Denn Lola war alles andere als begeistert von der Ablehnung. Die Folge, ihr Vater entführte Brent und brachte ihn in sein abgelegenes Haus, wo Lola nun ihren eigenen Abschlussball mit Brent feiert, ein sehr schmerzhafter Ball für Brent…

Wenn Lola Schmerzen androht, dann ist das kein plumpes Gerede. Doch nicht nur das, denn zunächst wird Brent mundtot gemacht und muss sich die verbalen Anfeindungen von Lola gefallen lassen ohne sich wehren zu können. Aber das ist nicht das Schlimmste. Zwar gelingt Brent die Flucht, doch wird er schnell wieder eingefangen und seine Füße werden nun am Boden festgenagelt. Das ist der endgültige Startschuss für das Martyrium, das Brent nun ertragen muss und dieses hat es wirklich in sich.

Lola und ihren Eltern scheint die australische Hitze wohl nicht zu bekommen, denkt man sich als Zuschauer. Denn so ganz dicht im Kopf, teils im wahrsten Sinne des Wortes, sind Vater und Mutter, die passend auch Sternenauge genannt wird, nicht. Das passt natürlich bestens zum Plot, wie auch die Einrichtung des Hauses, das für den Abschlussball vorbereitet wurde. Natürlich nicht mit Prunk, doch die Discokugel darf nicht fehlen. Und so bekommt der Zuschauer einen durchaus makabren Film zu sehen. Erst recht, wenn weitere Geheimnisse dieser Familie zu Tage kommen...

Doch besteht die Geschichte nicht nur aus Folter und der Suche nach Brent. Jamie, ein Freund von Brent, wird den wirklichen Abschlussball mit Mia, der Tochter des Sheriffs, besuchen, was in jeder Szene eine sehr humorvolle Abwechslung ist.

Drehbuchautor und Regisseur Sean Byrne hat sich eine interessante und kurzweilige Story ausgedacht, in der die Logik nicht immer ganz stimmig ist. Doch darüber sieht man gerne hinweg, weil die Schauspieler ihre Rollen überzeugend spielen und Torture auch Torture ist. All das macht THE LOVED ONES – PRETTY IN BLOOD zu einem empfehlenswerten Film.


The Artist And The Model [DVD] [UK Import]
The Artist And The Model [DVD] [UK Import]
DVD ~ Jean Rochefort
Wird angeboten von zoreno-deutschland
Preis: EUR 5,89

5.0 von 5 Sternen Eine wunderschöne Geschichte über einen alten Bildhauer und sein letztes Modell., 17. Juli 2014
Wenn ein Mann und eine Frau über einen längeren Zeitraum zusammenarbeiten, dann muss sich nicht unbedingt eine Liebesbeziehung entwickeln, aber vielleicht eine innige Beziehung, vor allem wenn die Rollen passend verteilt sind. Genau das ist im Film DAS MÄDCHEN UND DER KÜNSTLER der Fall. Denn die Frau nimmt als unerfahrenes Model eine passive Rolle ein, während der Künstler den aktiven Part spielt, denn so kommen sich beide nicht in die Quere und werden mit der Zeit Einfluss auf den anderen ausüben.

Südfrankreich 1943. Marc Cros (Jean Rochefort) lebt mit seiner Frau Lea (Claudia Cardinale) in einem kleinen Ort nahe der spanischen Grenze. Marc ist bereits 80 Jahre alt. Er ist ein nicht unbekannter Künstler. Er zeichnet, malt und erstellt Skulpturen, wobei immer Frauen das Motiv sind. Doch eines stört ihn. Bis heute hat er seiner Meinung nach nichts Besonderes erschaffen. Nichts was ihn über seinen Tod hinaus berühmt macht. So lebt er nur noch vor sich hin, geht spazieren oder sitzt in einem Straßencafé.

Eines Tages gehen seine Frau und deren Haushälterin Maria (Chus Lampreave) auf dem Markt einkaufen. Dabei entdecken sie eine junge Frau, die sie mit zu sich nach Hause nehmen. Bei der jungen Frau handelt es sich um die Spanierin Merce (Aida Folch), die scheinbar vor dem Franco-Regime geflohen ist. Man bietet ihr Unterschlupf an, indem sie im Haus auf dem Hügel lebt, das gleichzeitig das Atelier von Marc ist. Als Gegenleistung muss sie als Model für Marc arbeiten. Wissend um ihre Situation, nimmt Merce das Angebot an.

DAS MÄDCHEN UND DER KÜNSTLER hat nur eine kurze Einleitung. Bereits nach wenigen Minuten posiert Merce das erste Mal für Marc. Marc sieht in ihr seine letzte Chance, doch noch etwas Großes zu schaffen. Aber es gelingt ihm nicht, denn er setzt sich selbst so unter Druck, dass ihm die entscheidende Idee wohl nicht kommen mag…

Der größte Teil des Films besteht aus der Zusammenarbeit zwischen der lebensfrohen Merce und dem mürrischen Marc, der nur noch auf seinen Tod wartet. Anfänglich ist es nur eine Zweckgemeinschaft, doch mit der Zeit entwickelt sich zwischen beiden eine Verbindung. So ist Marc entsetzt, wie wenig Respekt Merce vor Kunst hat und dass sie kaum etwas darüber weiß. So zeigt er ihr eine kleine Zeichnung von Rembrandt und wird ihr erklären, was darauf zu sehen ist. Das mit einer Begeisterung, die nicht nur Merce, sondern auch den Zuschauer richtig begeistert. Es ist eine von vielen wundervollen Szenen im Film.

Nicht nur die Arbeit im Atelier bestimmt den Film. Es gibt nebenher kleine Geschichten. Zum Beispiel Jungs, die noch nicht in der Pubertät sind und eine nackte Frau sehen wollen. Genauso aber wird auch daran erinnert, dass der zweite Weltkrieg noch nicht zu Ende und Frankreich von den Deutschen besetzt ist.

DAS MÄDCHEN UND DER KÜNSTLER ist durchgängig ein Schwarz-Weiß-Film. Das mag anfänglich vielleicht etwas ungewohnt sein, doch passt es zum künstlerischen Flair des Films und erinnert an die klassische Aktfotografie. Denn genauso werden viele Bilder im Atelier gezeigt.

Zu den Schauspielern muss man nicht viel sagen. Die Namen sprechen für sich. Und so bekommt man Schauspielkunst vom Feinsten zu sehen. Dennoch verdient sich Chus Lampreave in ihrer Nebenolle als anständige Haushälterin einen Extrastern. Allein die Brille die sie trägt, passt bestens zu ihr. Nicht nur deswegen sorgt sie mit ihren Auftritten für humorvolle Momente.

Mit seinen 105 Minuten Laufzeit ist DAS MÄDCHEN UND DER KÜNSTLER vielleicht etwas zu lang geraten, da sich manches im Atelier wiederholt. Doch das ändert nichts am Sehvergnügen. DAS MÄDCHEN UND DER KÜNSTLER ist ein wirklich sehr empfehlenswerter Film jenseits des Mainstreamkinos.


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