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Rezensionen verfasst von
Mary Russell "orwell21"

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John Sinclair Classics - Folge 11: Der Blutgraf. Hörspiel.
John Sinclair Classics - Folge 11: Der Blutgraf. Hörspiel.
von Jason Dark
  Audio CD
Preis: EUR 7,99

11 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Leider doch enttäuschend, 7. Juli 2012
Wie alle hier bin ich auch seit Jahren Fan der Edition 2000 und war doch anfangs ein bisschen über den "Wechsel" und seine Auswirkungen irritiert. Ich muss sagen bei der "normalen" Serie stört mich der Wechsel gar nicht so sehr. Ich finde die Geschichten, die inszeniert werden nicht durchgehend gut, aber nach wie vor ziemlich gut gemacht. Auch die neue Sprecherin nervt mich deutlich weniger als die meisten.

Was mich wirklich irritiert hat, ist der John Sinclair Sprecherwechsel. Glaubrecht ist halt mittlerweile doch ziemlich mit der Rolle verwachsen. Deshalb hab ich von den Classics erstmal Abstand genommen. Da sich der Inhalt von "Der Blutgraf" aber doch spannend anhörte, wollte ich es mal versuchen und bin ein bisschen erschrocken. Das ist die erste John Sinclair Folge bei der ich drei (!) Anläufe brauchte, um sie durchzuhören, weil ich mich zwischendurch gelangweilt habe. Bereits der Anfang zieht sich ziemlich lang hin und es dauert ein Weilchen bevor John zum ersten Mal auftaucht. Nun vielleicht war ich hier auch nur zu ungeduldig, weil ich den neuen Sprecher in seiner Rolle, die er im Übrigen wirklich gut spricht, hören wollte. Aber ich habe generell den Eindruck, dass die Figur des John Sinclair deutlich mehr in den Hintergrund tritt, als bei anderen Folgen. So richtig kommt bei dieser Folge keine Spannung auf und auch die Lösung ist unoriginell. Das würde vielleicht weniger ins Auge fallen, wenn die Autoren sich an die Kontinuität, die ja eigentlich John Sinclairs Anfänge zeigen soll, halten würden. An kaum einer Stelle wird in dieser Folge klar, dass sie zu den "Classics" gehört. Dafür ist die Geschichte und die Auflösung dann doch ziemlich lahm. Letztlich ist es also doch nicht der Sprecherwechsel von Glaubrecht zu Wunder, der die Folge für mich zu einer Enttäuschung macht, obwohl ich das Argument der "Verjüngung" eher dünn finde, wenn gleichzeitig alle anderen Stimmen gleich bleiben und nur wenig erkennbar ist, dass die Serie vor der anderen spielt. An Wunder könnte ich mich bestimmt gewöhnen, aber für mich ist der Funke nicht übergesprungen. Bei den "Classics" werde ich mich in Zukunft zurückhalten, wenn "Der Blutgraf" repräsentativ für die neue Richtung der Serie ist, gefällt sie mir nicht.

Winning the Wallflower: A Novella
Winning the Wallflower: A Novella
Preis: EUR 2,24

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Fabelhafte kleine Geschichte, 8. Februar 2012
Nicht jeder erfahrenen Liebesromanautorin gelingt es, eine Novelle zu schreiben, die einen trotz ihrer definitionsgemäßen begrenzten Länge unterhält, in ihren Bann zieht und für die Hauptpersonen einnimmt. Eloisa James ist dabei jedoch eine Ausnahme. "Winning the Wallflower" ist eine Art Auftakt für den darauf folgenden Roman "The Duke is Mine" und zeigt uns zum ersten Mal dessen Protagonistin, Olivia, in einer Nebenrolle. In der Novelle steht jedoch nicht Olivia, sondern ihre Freundin Lucy im Mittelpunkt. Wie der Titel andeutet, ist Lucy eher ein Wallflower-Charakter, also nicht gerade der strahlende Mittelpunkt jeder Party. Lucy ist verlobt mit Cyrus Raventhorpe, einem reichen aber nicht adeligen Mann, der nicht nur sehr gut aussieht, sondern auch die ungewöhnlich große Lucy um einiges überragt. Die Geschichte beginnt, als Lucy, die gerade eine große Erbschaft gemacht hat, von ihrer Familie gedrängt wird, die Verlobung zu lösen, da sie als Erbin jetzt bessere Chancen auf dem Heiratsmarkt hat. Eigentlich findet Lucy ihren Verlobten ausgesprochen anziehend, da der jedoch die Verlobung eher als Vernunftarrangement betrachtet und ihr deshalb bisher entsprechend kühl und unromantisch gegenüber getreten ist, kommt Lucy den Wünschen ihrer Familie nach und trennt sich von Raventhorpe. Dumm nur, dass ausgerechnet das Gespräch, dass in einer Auflösung der Verlobung enden soll, zu einer ersten richtigen Unterhaltung zwischen Raventhorpe und Lucy führt und beide einander mit anderen Augen sehen.

Die Crux an solchen Kurzromanen ist ja, dass Charaktere eingeführt werden müssen, die der Leserin schnell ans Herz wachsen und für dessen Liebesgeschichte man sich relativ schnell erwärmen muss. Eloisa James umgeht diese Schwierigkeit brilliant, indem sie die Charaktere bereits als miteinander bekannt, ja sogar verlobt einführt- nur, dass eben die erste Wahrnehmung auf beiden Seiten begrenzt ist und sich im Laufe der Geschichte zusammen mit dem Leser ändert. Das beschreibt Eloisa James so geschickt und mit solchem Humor und einer Gabe für sizzelnde Szenen zwischen den Protagonisten, dass es zwar sehr schade ist, dass der Roman nicht länger ist, die Geschichte aber dennoch nicht gehetzt oder ohne Tiefe wirkt. Lucy ist ein liebenswerter Charakter, die durch ihre neu gewonnene Unabhängigkeit ihre starke Persönlichkeit nach außen tragen kann und sich wunderbar gegenüber Raventhorpe behauptet. Raventhorpe ist eher einer der reservierten und kontrollierten Helden, bei denen es so viel Spaß macht zuzusehen, wie sie ihre Reserviertheit aufgeben (müssen) und die Kontrolle über sich und ihre Emotionen verlieren.

Es ist wunderbar die Liebesgeschichte von Lucy und Raventhorpe zu verfolgen und dabei zu sein, wie sich beide ineinander verlieben. "Winning the Wallflower" ist eine niedliche Geschichte für einen verregneten Nachmittag auf dem Sofa, die einem sowohl ans Herz geht als auch das eine oder andere Schmunzeln zulässt. Eloisa James' "Happy Ever After" Serie ist insgesamt empfehlenswert und die Novellen, vor allem diese, machen Lust auf mehr.

A Hellion in Her Bed (Hellions of Halstead Hall)
A Hellion in Her Bed (Hellions of Halstead Hall)
von Sabrina Jeffries
  Taschenbuch
Preis: EUR 6,00

4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen zu modern, 29. September 2010
Leider muss ich mich meiner Vorrezensentin anschließen, wenn ich es auch nicht ganz so schlecht bewerten würde.

Lord Jarret Sharpe wurde zusammen mit seinen 4 Geschwistern von seiner Großmutter, einer Brauereibesitzerin, dazu verdonnert innerhalb eines Jahres zu heiraten. Ansonsten verlieren alle 5 Enkel ihr Erbe. Da Großmama aber zur Zeit nicht so recht auf dem Damm ist, muss Jarret die Brauerei leiten und kann sich so aus der Sache mit der Heirat rauswinden.
Annabel Lake Schwester eines Brauereibesitzers (kleineren Ausmaßes) kommt mit einer Bitte zu Lord Sharpe (eigentlich der Großmutter). Da er etwas unwillig ist, sie die Hilfe aber unbedingt braucht, spielen sie darum Karten.

Das ist ungefähr der Anfang des Romans und man kann sich (leider) relativ leicht vorstellen, wie es weitergeht.

Der Roman ist nicht übel. Aber eigentlich auch nicht gut. Das Brauereisetting finde ich generell etwas gewagt für einen Regency-Roman, da es die gewohnte Regency-Atmosphäre eher nicht rüberbringt- das aber muss nicht notwendig schlecht sein. Leider gelingt es der Autorin aber nicht den Leserinnen zu zeigen, dass es sich um eine alte Kunst handelt, die bereits Anfang des 19. Jahrhundert betrieben wurde. Viel zu heutig kommt die gesamte Geschichte daher und wirkt einfach nicht wie ein Regency-Roman.
Auch der Subplot der unverheirateten Mutter, entwirft leider nicht das Bild dieser Problematik zu früheren Zeiten, sondern wirkt bestenfalls wie eine Geschichte des frühen 20. Jahrhundert. Hinzu kommen noch so einige Redewendungen und seltsames Verhalten der Charaktere, die besser in etwas zeitgenössischere Romane passen.

Normalerweise stören mich Anachronismen in historischen Romances wenig, hier allerdings hat es selbst mich irritiert, da kaum Regency-Atmosphäre aufkommen kann. Aber auch das hätte mich nicht notwenigerweise davon abgehalten den Roman zu genießen.

Was mich wirklich gestört hat, ist der Mangel an Originalität der Charaktere und daraus resultierend de Mangel an "Chemie", Spannung - irgendetwas, das mich begeistert bei der Stange gehalten hätte. Beide Protagonisten sind trotz ihres jeweils ungewöhnlichen Hintergrundes ungeheuer durchschnittlich. Sie waren weder überraschend, noch anrührend, noch witzig, noch besonders individuell, sondern absolut typische, cheaper by the dozen, Romance-Protagonisten, deren Geschichte mir jedenfalls nicht besonders viel gegeben hat.

Ich kann mir schlecht vorstellen, wem ich den Roman empfehlen würde. Vielleicht solchen Leserinnen, die sich für Brauereigeschichte interessieren (obwohl darüber nur wenig erzählt wird) oder die gerne Heldinnen mit "Vergangenheit" mögen. Mir hat das leider wenig gegeben und der Autorin ist es nicht gelungen, mein Interesse zu wecken.

Insgesamt ein ziemlicher Durchschnittsroman, der erstaunlich wenig überrascht. Der nächste Roman verspricht laut Bonus-Exzerpt in diesem Roman etwas spannender zu werden, aber dieser verdient aus meiner sicht nur 2,5 Sterne (da es leider nicht möglich ist, habe ich mich für eine "Aufrundung" entschlossen und drei vergeben).

Nicht schon wieder ein Vampir!
Nicht schon wieder ein Vampir!
von Tate Hallaway
  Taschenbuch
Preis: EUR 9,95

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Erstaunlich öde, 16. Juni 2010
Rezension bezieht sich auf: Nicht schon wieder ein Vampir! (Taschenbuch)
Die Geschichte einer Hexe, die vom Vatikan gejagt wird und dabei einen Vampir kennenlernt, klingt ja eigentlich spannend. Die Aufmachung (Cover) des Buches sieht fröhlich aus und verspricht einen amüsanten und vielleicht auch etwas ungewöhnlichen Roman des Romantic Fantasy Genres. Leider ist das Buch nix von alledem.

Es ist weder romantisch, noch witzig, noch spannend, noch durchgehend interessant oder sonderlich ungewöhnlich. Die Charaktere sind und bleiben blaß und auch ziemlich flach. Die Rahmenhandlung beginnt relativ spannend mit einer plötzlich autauchenden Agentin des Vatikans, verliert aber ganz schnell an Schwung und kommt bis zum Ende nicht wieder richtig in die Gänge. Die Liebesgeschichte ist quasi nicht vorhanden. Klar, es gibt romantische Verwicklungen, aber besonders packend und prickelnd sind sie nicht. Mich hat sie jedenfalls nicht interessiert. Lustig oder auch nur vage amüsant fand ich das Buch an keiner Stelle, genauso wenig hat mich die Dramatik überzeugt. Ich musste nicht wissen wie es weitergeht, sondern hatte Mühe mich durch das Buch durch zu arbeiten, und -ich gebe es zu- habe an ein paar Stellen auch Seiten überblättert.

Ich werde mir sicher keinen der Folgebände kaufen. Wirklich schade, denn die Idee fand ich ansprechend, die Ausführung traf jedoch überhaupt nicht meinen Geschmack.

Dennoch möchte ich 2 Sterne für die Idee geben und weil die Hexensachen mir ganz gut ausgedacht oder recherchiert klangen. Aber für mich war das Buch kein Gewinner. Leider.

Promise Me Tonight: A Weston Novel
Promise Me Tonight: A Weston Novel
von Sara Lindsey
  Taschenbuch
Preis: EUR 6,20

2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Hochgelobter Debutroman, aber..., 2. April 2010
... für mich war schwer zu erkennen warum. Weder ist die Handlung des Romans sonderlich originell, noch sind die Charaktere (durchgehend) liebenswert oder in ihren Handlungsmotiven nachzuvollziehen.

Die Handlung wird von Amazon eigentlich sehr treffend wiedergegeben. Kurz zusammengefasst handelt es sich um einen "in love with her big brothers best friend" gemischt mit einer Art "marriage of convenience" plot. Ersteres finde ich wundervoll, letzteres meide ich normalerweise wie die Pest. Unglücklicherweise, war eben dieser Fortgang der Handlung den Rezensionen und Empfehlungen nicht recht zu entnehmen, sonst hätte ich mich wahrscheinlich beim Kauf zurückgehalten.

Isabel "Izzi" Weston hat James schon immer geliebt. Schon als Kind war ihr klar, dass er der Mann ist, den sie heiraten möchte. Das ändert sich auch nicht, als sie erwachsen wird und zu einer auffälligen Schönheit -äh- erblüht.
James hat einen tragischen Familienhintergrund. Beide Eltern leben nicht mehr und von seinem erziehungsberechtigten Onkel erfährt er keine Liebe. Die 'holt' er sich (sozusagen) bei seinen Nachbarn, den Westons, und freundet sich vor allem mit dem ältesten Sohn an. Soviel zur Voraussetzung der Geschichte.
Die Handlung kommt eigentlich erst so richtig in Gang als Izzi ihr Debut hat. Da James ihr als 14-Jährige versprochen hat, mit ihr auf ihrem Debutball zu tanzen, kommt James nach einigen Jahren Abwesenheit zu Izzis Ball, um das Versprechen einzulösen. Sobald sie die Treppe herunterschreitet und sozusagen ihren 'Auftritt' hat, ist James plötzlich von Izzis Schönheit überwältigt und beobachtet sie leidenschaftlich. Man könnte auch sagen, er ist sofort scharf auf sie. Dann beginnt das übliche hin und her von sie wollen sich, aber es ist nicht anständig (hinzu kommt James' Vorsatz sich nie zu verlieben, was die Sache verkompliziert- leider nicht besonders originell als Charaktermotivation) und es endet mit einer Heirat, die aufgrund einer Kompromomitierung notwendig geworden ist. Hier beginnt quasi der zweite Teil des Romans, in dem Izzi und James sozusagen ihre Probleme bekämpfen und zueinander finden.

Von Autorinnen wie Julia Quinn, Lisa Kleypas, Teresa Medeiros und Eloisa James wurde dieses Debut hochgelobt und empfohlen. Julia Quinn schreibt auf ihrer homepage sogar, sie fühle sich geehrt vom Vergleich mit ihrer 'Bridgerton-Serie'. Nun ja, an ihrer Stelle wäre ich nicht ganz so froh darüber. Der Roman kommt nicht im mindesten an "The Duke and I" (dem Auftrakt der Bridgertons) ran und keiner der Charaktere ist so liebenswert wie die Bridgertons und ihre Partner/innen. Ebenso ist der Roman -abgesehen von der zugegebenermaßen teilweise recht amüsanten Korrespondenz Izzis, die zu Beginn jedes Kapitels zitiert wird - auch nicht besonders witzig oder heiter, was ja Quinn's Markenzeichen ist.

Zusammengefasst gibt es mehrere Elemente, die diesen Roman zu einer ziemlichen Enttäuschung machen. Da wäre allen voran die Handlung, die für meinen Geschmack etwas stringenter hätte sein dürfen und vielleicht wäre hier auch weniger mehr gewesen. Zu Beginn Komödie, dann Drama und irgendwo auch noch ein bisschen Selbstfindung und Erwachsenwerden der Helden/innen waren einfach zu viel und deshalb in der Fülle nicht überzeugend.

Dann die Charaktere.
Izzy ist vor allem durch ihre Beharrlichkeit in Bezug auf James gekennzeichnet. Sie liebt ihn und will ihn, egal was er dazu sagt. Man könnte sagen, sie trickst auf ziemlich folgenreiche Weise, um ihn zu bekommen, indem sie sich seinen expliziten Wünschen, ihr nicht näherzukommen, widersetzt und eine Schwäche seinerseits ausnutzt. Anschließend verhält sie sich wie ein dummes und eigenwilliges Schaf, und begegnet seinem zugegebenermaßen ebenfalls abscheulichen Verhalten, mit Trotz und (Ver-)Schweigen.

James ist anfangs durchaus liebenswert, wenn auch ein klein wenig langweilig und ohne rechte Tiefenschärfe. Unglücklicherweise hat die Autorin sich entschieden, dass er Izzy zum erstenmal wirklich sieht, als sie als blühende Schönheit ihr gesellschaftliches Debut hat. Offenbar reicht ihr spitzenmäßiges Aussehen bereits, um ihn aus den Socken zu hauen und seine Lenden in Stimmung zu versetzen (sorry, blöde Formulierung, aber so ähnlich verläuft es tatsächlich). Vermutlich wollte die Autorin mit ihm eine Art "tortured hero" schaffen, jedoch bleibt sie dabei auf der Hälte stecken. So richtig viel Einsicht bekommen wir nicht in James' Seelenleben und dass sich ein erwachsener Mann durch den Verlust beider Eltern nahezu trotzig entschließt, nie wieder zu lieben (Verlustängste! Oje!) ist auch ziemlich lahm (nicht zu sagen abgedroschen). Izzy kann er jedoch nicht wiederstehen und sieht sich gezwungen sie zu heiraten (was er auch nie wollte. Niemanden.). An diesem Punkt der Geschichte wird seine Handlungsmotivation richtig merkwürdig und ehrlich gesagt auch ziemlich dünne. Klar Begründungen für seine anschließende Abwesenheit werden geliefert, aber ist das nicht reichlich dämlich? Und irgendwie auch auch nicht so recht stimmig?

Es gab in diesem Roman relativ viele einzelne Handlungsaspekte, die mir nicht gefallen haben, da sie zum Teil unüberzeugend und abgedroschen waren, zum Teil aber auch übereilt und einfach zu viele waren. Die Charaktere fand ich abschnittsweise sogar unerträglich, wobei mir leider Izzy noch weniger gefallen hat, als James. Insgesamt war der Roman aus meiner Sicht keinesfalls eine Empfehlung wert und ich glaube nicht, dass ich die Folgebände lesen möchte. Dennoch möchte ich dem Roman 3 Sterne geben, da es sich a) um einen Debutroman handelt und b) sich einige Aspekte in dem Roman fanden, die ich subjektiv in romances fürchterlich finde- andere sehen das sicher anders.

Dennoch halte ich das Buch nicht für einen Knaller. Was so bekannte Liebesromanautorinnen, wie die oben zitierten in ihm gesehen haben, ist mir schleierhaft.

Die Tribute von Panem 1. Tödliche Spiele
Die Tribute von Panem 1. Tödliche Spiele
von Suzanne Collins
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 17,90

240 von 280 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen zwiespältig..., 3. Januar 2010
Selten fand ich ein Buch so schwer zu rezensieren, wie 'Die Tribute von Panem' von Suzanne Collins. Die Handlung ist bereits einige Male treffend beschrieben worden, deshalb hier nur eine kurze Zusammenfassung: In einem Amerika der Zukunft werden jährlich Hungerspiele abgehalten, die die Nation unterhalten sollen. Die Teilnehmer an diesen Spielen sind Jungen und Mädchen im Alter von 12 bis 18, die sich gegenseitig ermorden, bis ein Sieger übrig bleibt. Katniss aus einem ärmeren Distrikt nimmt an Stelle ihrer Schwester an diesen Spielen teil und aus ihrer Sicht wird die Geschichte erzählt.

Das erste was an der Erzählung auffällt ist der Schreibstil. Die Autorin hat sich für eine Präsensbeschreibung entschieden, was auch gut zur Handlung passt die dadurch aktuell, plötzlich und auch unvorhersehbar wird. Es bedarf vielleicht einer kurzen Eingewöhnungsphase, aber das dürfte jedem Leser und jeder Leserin nicht schwer fallen.

Dann kommt man nicht umhin auch die eigentliche Handlung des Buches zu beleuchten. Relativ ungeschminkt erzählt die Autorin wie Teenager sich gegenseitig im Verlauf eines perversen Spiels töten. Da wird erstochen, mit Pfeil und Bogen erschossen, die Schädel eingeschlagen, Genicke gebrochen usw. Das Ganze wird als tödliche Unterhaltung für die Bevölkerung zelebriert, die offenbar nach dieser Art von Sensation giert.

Ja sicher, darin findet sich relativ eindeutig Medien- und Kulturkritik, die sich gegen Sensationsgier und Vorführeffekte von Grausamkeiten und Ekeligkeiten wendet. Das Ganze wird einem als Leserin nicht mal mit dem Zeigefinger präsentiert, sondern im Gegenteil, recht subtil ekelt man sich vor einer Gesellschaft, in der Leid und Tot zum Spaß werden. Dagegen ist nichts zu sagen, noch dazu weil diese Kritik nicht schulmeisterlich von oben herab daherkommt, sondern den Leser und die Leserin durch die Handlung selber ergreifen.

Dennoch. Trotz dieser wahrscheinlich wohlmeindenden Intention der Autorin kann man nicht umhin, sich zu fragen, ob nicht auch der Leser und die Leserin selber zum Voyeur dieser Perversität werden. Immerhin sind wir die aktuelle Zeugen der Morde, die junge Menschen aneinander begehen und empfinden das wohlmöglich als spannende Geschichte. Denn spannend ist diese Geschichte. So sehr, dass man wie zum Beispiel in meinem Fall, das Buch nicht aus der Hand legen mag, vor allem weil man will, dass es endet. Aber es bleibt auch ein schaler Nachgeschmack, der sich nicht alleine aus dem Grauen der geschilderten Ereignisse erklären lässt. Ich bin jedenfalls stark im Zwiespalt ob alleine der kulturkritische Ansatz dieser Geschichte ausreicht, um dieses durchaus spannende und fesselnde Buch großartig zu finden. Es hat mich quasi gegen meinen Willen gefangen, aber zum Schwärmen reicht es nicht aus, dazu war es mir zu grausam.

Zwar ist das Buch alles andere als durchschnittlich, aber weder 5 noch 1 Stern scheint mir gerechtfertigt. Da ich es sowohl gut als auch nicht gut fand, geb ich 3 Sterne. Es ist halt von beidem etwas.
Kommentar Kommentare (25) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jan 11, 2013 9:49 AM CET


Die verzauberten Reiche 1: Gute Fee in Ausbildung
Die verzauberten Reiche 1: Gute Fee in Ausbildung
von Mercedes Lackey
  Taschenbuch

3.0 von 5 Sternen Leider nicht mein Geschmack, 19. Oktober 2009
Eigentlich müsste die Story dieses Buches genau nach meinem Geschmack sein. Eine etwas andere Sichtweise auf bekannte Märchenfiguren und Handlungen, haben es mir angetan und ich hab mich richtig darauf gefreut. Auf den ersten Seiten war ich noch hoffnungsvoll und hab mit Freude weiter gelesen, doch relativ bald stellte sich gepflegte Langeweile ein, so dass es mir zusehends schwerer fiel weiterlesen zu wollen. Ich gestehe ich hab es dann in der Mitte aufgegeben.

Woran hat es gelegen? Zum Teil waren es sicher falsche Erwartungen. Bereits das fröhlich-farbige Cover impliziert einen homorvollen Chick-Lit Roman mit Märchen Ambiente. Zwar bin ich nun wirklich kein Chick-Lit Fan, aber auf einen gewissen Humor darf man dann auch noch bei diesem Titel und der Inhaltsangabe auf der Rückseite wohl schon erwarten. Leider konnte ich den Humor in dem Buch dann nicht entdecken. Zwar ist die Idee einer Aschenputtel bzw. Cinderella Geschichte, bei der die Hauptfigur sozusagen den Job der guten Fee annimmmt klasse, aber mir hat das Augenzwinkern gefehlt. Viel zu ernst und auch ein wenig behäbig kommt die Geschichte in Gang und die Figuren bzw. Charaktere bleiben einem auch fremd. Bestimmt liegt das z.T. an der gewählten Perspektive der Erzählung die relativ distanziert erzählt, was Elena da so passiert. Man bekommt mitgeteilt das Elena traurig ist und weint, kommt aber nichts näheres aus dem Seelenleben der Protagonistin mitgeteilt. Das ist wahrscheinlich d'accord mit einer Märchenerzählweise, hat mich dann aber doch nicht fesseln können.

Außerdem ist es der Autorin so recht nicht gelungen eine wirklich runde Märchen/Fantasy-Welt ins Leben zu rufen. Irgendwie fehlte mir da die Märchenatmosphäre und auch hier wieder der Spaß. Nicht dass ich bei Büchern grundsätzlich nur Humoriges ertrage, aber wie genau (und warum vor allem) vermeidet man Witz wenn man traditionelle Märchen aufs Korn nimmt und sie inhaltlich, nicht parodiert, aber postmodern erneuert so dass Cinderella durchaus im Einklang mit einer modernen, frauenfreundlichen Erzählweise einen Job annimmt?
Das leuchtet mir nicht ein.

Ich find es jedenfalls sehr schade, dass mich die Geschichte nicht fesseln konnte. Gerne hätte ich noch weitere Bücher der Autorin mit anderen Märchenaspekten gelesen, so aber lasse ich lieber die Finger davon. Das ist ganz bestimmt vor allem Geschmackssache und ein Fall von enttäuschten Erwartungen und anderen Leserinnen mag es da vollkommen anders gehen. Diese Erwartungen werden allerdings durch das nette aber unpassende Cover samt Titel durchaus geschürt. Insofern ist das etwas unglücklich.

Also, wer gerne traditionell erzählte Märchen liest, die einen durchaus modernen inhaltlichen Aspekt haben, für den (oder die) mag das genau das Richtige sein. Wer durch Cover, Inhalt und Titel eine humorige Märchenparodie erwartet, wird sicher genauso enttäuscht sein. Ich find's schade. Dennoch möchte ich 3 Sterne geben, da die Idee gelungen ist und es sich sicherlich um eine Geschmacks- bzw. Erwartungsfrage handelt, ob einen das Buch fesselt oder nicht.

The Education of Mrs. Brimley (Berkley Sensation)
The Education of Mrs. Brimley (Berkley Sensation)
von Donna MacMeans
  Taschenbuch
Preis: EUR 5,99

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Fesselnd- aber auch mit kleinen Fehlern, 21. Juni 2009
Warum dennoch 5 Sterne? Vor allem aus zwei Gründen: Einmal handelt es sich um einen Erstling der Autorin, da sollte man vielleicht ein wenig großzügiger sein, was irgendwelche kleinen Holperer oder Unausgewogenheiten der Geschichte angeht. Zum anderen konnte ich trotz der leichten Schwächen, das Buch nicht aus der Hand legen, so dass ich es in einem Rutsch bis tief in die Nacht durchgeschmökert habe. Das ist mir schon länger nicht mehr passiert und scheint mir deshalb -zumal es sich um einen Debutroman handelt- fünf Sterne wert.

Das bemerkenswerteste an dem Roman ist wohl seine Geschichte. Eine junge Lehrerin, die sich als Witwe ausgibt und deshalb in Bedrängnis gerät, als sie ihre Schülerinnen auf die Hochzeitsnacht vorbereiten soll. Da ihr Witwenstand eben nur vorgetäuscht ist, hat sie selber keine Ahnung und fasst deshalb den tollkühnen Plan, den Nachbarn des Schulanwesens -ein bekannter Lebemann und Künstler- um Hilfe und Informationen bezüglich dieses heiklen Themas zu bitten. Er kommt dieser Bitte unter der Bedingung nach, dass sie für ihn Modell steht.

Zwar ist eine solche Geschichte nicht sehr realistisch, aber dennoch ist die Thematik der Aufgeklärtheit, bzw. Unaufgeklärtheit gut in die Geschichte eingearbeitet und wird durch die beiden Protaginisten glaubhaft verkörpert. Zugleich wird auf diese Weise von Anfang an eine Spannung zwischen dem Helden und der Heldin erzeugt, die sich von der ersten bis zur letzten Begegnung hält. Kurz, es macht Spaß zu sehen, wie sie einander über ein Thema annähern, das sowohl ein gewisses Unbehagen als auch Neugier erzeugt. Und irgendwie ist die Idee einer Aufklärungsklasse für höhere Töchter auch prima - wenn, wie gesagt, auch unrealistisch.

Individuell gesehen hätten beide Charaktere noch ein bisschen mehr Tiefe bzw. Schärfe vertragen können. Zwar sind sie durchaus keine oberflächlichen 08/15 Figuren, aber so ganz stimmig sind sie vielleicht nicht. Insgesamt sind sie jedoch sympathisch und auch ganz gut gezeichnet.
(Warum der Held jedoch einen Schnurrbart haben musste, ist mir schleierhaft. Das trifft man bei Romance-Helden ja heutzutage glücklicherweise nur selten an).

Allgemein scheint mir die Gesamtstruktur des Romans etwas unausgewogen. An einigen Stellen geht es detailiert zu an anderen wiederum wird flott die Handlung voran getrieben. Ich nehme an, hier hatte der Editor seine oder ihre Hand im Spiel. Aber das stört insgesamt gesehen nicht sehr, obwohl da noch Raum für Verbesserung ist.

Insgesamt gesehen, handelt es sich um einen durchaus spannenden Liebesroman, der wenn man über gewisse historische Unwahrscheinlichkeiten hinweg sehen kann, bestens unterhält.

Greta und Eule Hundesitter. CD
Greta und Eule Hundesitter. CD
von Cornelia Funke
  Audio CD
Preis: EUR 12,99

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen gelungenes Buch - weniger gelungen gelesen, 8. Februar 2009
Rezension bezieht sich auf: Greta und Eule Hundesitter. CD (Audio CD)
Diese Rezension bezieht sich auf das Hörbuch 'Greta und Eule Hundesitter'.

Das Buch selber ist toll, keine Frage. Es ist witzig, niedlich, spannend, eine schöne Geschichte mit sympathischen und realistischen Charakteren. Mehr kann man sich von einem Kinderbuch nicht wünschen.

Die Lesung jedoch ist etwas irritierend, besonders wenn man kurz zuvor Cornelia Funke ihre eigenen Bücher hat lesen hören (eine echte Empfehlung übrigens!). Julia Fischer neigt allzu sehr zu Überbetonungen. Jede Silbe wird so deutlich ausgesprochen, als spreche sie zu einem Publikum, das entweder schwerhörig oder der deutschen Sprache nur bedingt mächtig ist. Als Resultat ist die Lesung des Buches etwas zu eintönig und wirkt viel zu künstlich. Auch der Humor kann sich nur schlecht entfalten. Ein bisschen mehr Tempo und weniger Akkuratheit bei der Intonierung hätte der Lesung sicher sehr gut getan und hätte die Geschichte nicht unverständlicher gemacht. Schade.
Dennoch, in bestimmten Grenzen gelingt es der Vorleserin diese Geschichte an ihr Publikum zu vermitteln. Und obwohl ich diese Art des Vorlesens für ein Hörbuch ungeeignet finde, hat man eine vergnügliche Zeit damit- wenn man sich mal daran gewöhnt hat.

Zwar würde ich aufgrund der nicht so packenden Vorleseweise eher das Buch als das Hörbuch empfehlen, aber für lange Autofahrten oder um sonst wie Kinder und sich selbst zu unterhalten ist es ein guter Griff.

Türkisch für Anfänger - Staffel 3 (Folgen 37-52) [3 DVDs]
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DVD ~ Pegah Ferydoni
Wird angeboten von 8mm
Preis: EUR 24,95

38 von 47 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen tja, so ganz gelungen war das nicht, 19. Dezember 2008
Okay, ich muss zugeben, ich fand schon die zweite Staffel nicht so gelungen wie die erste. Aber die dritte fand ich wider Erwarten dann doch noch einen ganzen Tacken schlechter als die Vorgänger.

Ich verstehe zwar, dass man keine Lust mehr hatte, die Teenager-Geschichte weiter auszureizen, aber ein wenig mehr Anschluss an die Vorgängerstaffel wäre doch wünschenswert gewesen. Es fehlen wichtige Charaktere, allen voran Nils "Nille" Schneider, immerhin das zweite Schneiderkind. Ist der überhaupt in der dritten Staffel erwähnt worden? Ich kann mich nicht erinnern. Jedenfalls scheint er auch in der Zukunft der Schneider/Öztürk Familie(n) keinerlei Rolle zu spielen, da in der letzten, abrundenden Folge mit Zukunfsausblick keine Rede von ihm ist.
Auch Ulla, in der zweiten Staffel als wichtiger Charakter eingeführt, die immerhin eine durchaus einschlägige Wirkung auf die beiden Protagonisten Cem und Lena hat, scheint wie vom Erdboden verschluckt. Und wo ist dieser nervige Freund, den Lena in den ersten zwei Staffeln am Hals hatte?

Okay, die letzten beiden hab ich nicht vermisst. Dennoch war der Anschluss an die zweite Staffel ziemlich holprig. Als Zuschauerin hatte man schon den Eindruck da muss einfach noch mehr kommen, um die Lücken zu füllen- leider kam nix.

Als weiteres Manko fand ich Lenas Geschichte wenig überzeugend und auch ziemlich bedauerlich. Okay, der Studienabbruch war lustig inszeniert und die Kämpferei im Praktikum hatte auch ihre Momente. Aber wo ist die Lena, die dutzendweise Bücher liest, dann die blöden Stellen notiert und den Autoren/innen ungefragt per Brief feedback gibt? Ich hatte den Eindruck, das Lena ein cleveres Mädchen ist, oder zumindest eines, dem Lernen Spaß macht.
Stattdessen studiert sie aus 'feministischen' Gründen Maschienenbau- und kriegt es natürlich noch nicht mal hin. Abgesehen davon, dass hier Feminismus relativ platt simplifiziert wird (die Eroberung von 'Männerdomänen' ist nicht alles, was den Feminismus ausmacht), ist es auch etwas schade, dass der Charakter der cleveren und Lesebegeisterten Lena, der höheren Bildung so ganz abschwört. Sie hätte ja kein Wunderkind werden müssen, aber ein Studium hätte schon zu ihr gepasst.

Nun ja, offenbar ist Bora Dagtekins Vision von Lena eine andere. Interessanterweise bekommt sie trotz abgebrochenem Studium, lediglich mit Abi ein Praktikum (oder gar Voluntariat?)bei einem hippen Magazin.(Donnerwetter! Das nenne ich mal einen Lottogewinn!) und schlägt sie hier dann letztendlich prima. Immerhin. Mir persönlich hat hier der Realismus gefehlt und ich hätte Lena etwas mehr Souveränität in ihrer beruflichen Laufbahn gewünscht.

Einige Aspekte der dritten Staffel haben mich doch auch positiv überrascht, wie zum Beispiel Yagmurs Entwicklung zur Selbständigkeit und ihr Tarieren zwischen Tradition und eigener Identität. Auch fand ich die 'Midlife Crisis' von Doris ganz unterhaltsam.
Etwa blass fand ich Metin, Cems Geschichte war mir etwas zu schillernd, obwohl ich mich z.T. ziemlich amüsiert habe.

Generell war einiges an der dritten Staffel richtig gut, aber einiges auch unüberzeugend. Lustig war es sicher zwischendurch immer wieder und so richtig übel vermurkst haben sie keinen der Charaktere. Aber ich denke, es ist auch ganz richtig, dass es jetzt vorbei ist. Die Geschichte ist erzählt und man kann sich nicht ganz des Eindrucks erwehren, dass die Autoren (oder gibt es nur Bora Dagtekin) es dann doch eilig hatten, zum Ende zu kommen. Bitte kein Kinofilm mehr. Es ist vorbei und das ist gut so.
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Dec 25, 2008 4:19 PM CET


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