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Rezensionen verfasst von
JenovaX "Julian" (Trier)

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Resident Evil 6 (uncut) - [PlayStation 3]
Resident Evil 6 (uncut) - [PlayStation 3]
Wird angeboten von skgames
Preis: EUR 19,49

1 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Sehr gutes Sequel, lästige Macken lassen sich aber nicht abstreiten!, 10. Oktober 2012
= Spaßfaktor:4.0 von 5 Sternen 
Wow, es ist schon krass, wie stark die Meinungen zum aktuellsten Ableger der Resident Evil-Reihe auseinander gehen...
Ich für meinen Teil bin selber langjähriger Fan der Serie und hab auch alle Teile gespielt, wenn man mal von den "Survivor"-Spielen absieht.

Resident Evil 6 ist im Grunde ein sehr gutes Action-Adventure. Es gibt bildschirmfüllende Actionsequenzen, die qualitativ fast schon an "Uncharted" ranreichen, spannende Shootouts, rasante Fluchten aber auch viele ruhige Momente und sogar vereinzelte Stealth-Einlagen. Der Horror ist zwar vereinzelt noch zu spüren, doch das er von Teil zu Teil mehr verschwindet ist ok. Ich hab mich damit abgefunden. Der Terror und v.a. Stress sind aber noch vorhanden. Ähnlich wie in Resi4 und 5 lassen eure Gegner auch hier nicht locker und verfolgen euch bis aufs Letzte!

Das Spiel ist in 3 Hauptkampagnen und 1 Nebenkampagne aufgeteilt.
Die Reihenfolge ist dabei euch überlassen, doch lohnt es sich, es in seiner vorgegebenen Reihenfolge zu spielen. Nur so erschließt sich einem die im Grunde zwar flache aber doch spannend verschachtelte Story mit all ihren Überschneidungen und sogar teils sehr gelungenen Twists und Turns. Die Geschichte wird überzeugend durch geniale Cutscenes erzählt, weitere Hintergründe können in einem Archiv nach und nach freigespielt werden.
Alle 4 Kampagnen spielen sich von der Mechanik her im Grunde gleich. Laufen, Schießen, in Deckung gehen, wieder schießen, zur Abwechslung mal wild um sich treten oder wenn es mal zu hektisch wird, einfach die Beine in die Hand nehmen und die Gegner aus der Distanz mit Granaten oder Landminen auseinander nehmen.
Die Vergleiche zu Spielen wie "Uncharted" oder "Gears Of War" sind von daher nicht von der Hand zu weisen aber hey: DAS IST MEINER MEINUNG NACH NICHT SCHLIMM!
Die Action funktioniert, sowohl spielerisch als auch storytechnisch ist Resident Evil 6 eine runde Sache. Ich weiß, einige Kritiker werden jetzt vermutlich lachen aber ich kann über eben diese auch nur lachen. Auch wenn das Spiel vom Feeling her nix mehr mit den alten Spielen zu tun hat, ganz ehrlich, wer will das? Klobige Steuerung, starre Kameraperspektiven und Action nur in Zwischensequenzen? Brauch ich nicht, außer wenn ich mal wieder in Nostalgie schwelge und (Gott hab es seelig) Resident Evil 2 einlege...
Mal abgesehen davon hat man selbst in Chris' Kampagne selten genug Munition, um sich wirklich sicher zu fühlen. Die Gegner sind stets in der Überzahl und Munition ist wie gewohnt zu wenig da. Wie gut, dass es das zwar schlichte aber gelungene Nahkampfsystem gibt!
Rätsel gibt es auch keine mehr. Naja gut, ab und zu muss man mal Hebel umlegen oder im Team verschiedene Aufgaben lösen aber diese sind zu 90% sofort ersichtlich, wenn sie nicht sogar von den Figuren im Spiel erklärt werden.
Besonders möchte ich noch den gut gelungenen Coop-Modus erwähnen. Dieser setzt tatsächlich mal Teamwork voraus, dazu kommt ein penibles Munitions- und Heilkräuter-Management! Die Zombieapokalypse zu zweit durchzustehen macht gleich doppelt soviel Spaß wie mit einem (zugegeben dezent intelligenter gewordenen) KI-Partner.

Technisch kann man dem Spiel nicht viel vorwerfen.
Die Grafik kann über weite Strecken überzeugen. Charaktermodelle, Monster und Weitsicht sind ausgezeichnet, das Anti-Aliasing ist für Konsolenverhältnisse guter Durchschnitt. Ruckeln tut es sog gut wie garnicht, was aber wohl eindeutig durch teils unterirdische Texturen erkauft ist. Manche Wände oder Gegenstände im laufenden Spiel sehen aus, als hätte man sie aus Resident Evil 4 rüberkopiert! Das geht garnicht!
Noch besser sieht es beim Sound aus. Erstmals gibt es sogar eine deutsche Sprachausgabe, welche überraschend gut ist! Alle Sprecher machen einen guten Job, was bei deutschen Synchros nunmal eine Seltenheit ist.
Die Soundkullisse überzeugt ebenfalls, direktionale Effekte aus allen Richtungen gibt es ebenso wie einen druckvollen Tiefbass und realitätsnahe Geräusche aller Art. Der Score ist grandios und fügt sich super ins Spielgeschehen ein!
Was CAPCOM wirklich verbockt hat, ist die Steuerung. In manchen Situationen könnte man den Controller mit vollem Karacho gegen die Wand kloppen, wenn die Spielfigur wieder einmal zu langsam reagiert oder man in hektischen Situationen wieder mal mit der viel zu überladenen Tastenbelegung überfordert ist. Während man sich an das sperrige Deckungssystem irgendwann gewöhnt hat, bringen einen Schneemobilfahrten oder Railgun-Einlagen regelrecht in Rage!
Auch die Kamera kommt manchmal nicht ganz mit der rasanten Action mit, was ebenfalls des Öffteren zu einem ungewollten Bildschirmtod führen kann. Sauerei!
So ist Resident Evil 6 tatsächlich eines der wenigen Spiele die im ersten Moment tollen Spielspaß und Euphorie erzeugen, nur um im nächsten Moment mit irgendeinem Bockmist für einen wutroten Kopf zu sorgen. Gerade im Singleplayer fällt das auf...

Hier noch meine Pro- und Kontraliste:

PRO:
- zwar flache aber spannend inszenierte Storyline, die sich über 4 Kampagnen erstreckt
- daraus ergibt sich eine Spielzeit von rund 30 Stunden (auf NORMAL)
- viele grandiose Höhepunkte
- Kampagne mit Leon bringt vereinzelt sogar Horrorfeeling mit
- optisch toll inszenierte Bosskämpfe
- geniale Cutscenes
- sympathische Hauptfiguren
- viele coole Ideen wie die Jagd auf eine unsichtbare Riesenschlange in Chris' Kampagne
- eine vierte Bonuskampagne mit Ada Wong in der Hauptrolle
- hervorragende Soundkulisse
- jede Kampagne spielt sich dezent anders und führt einen in immer neue Locations
- sehr spaßiger Coop-Modus (Splitscreen oder Online)

KONTRA:
- KI-Aussetzer
- Texturen teils unter aller Sau
- sperrige und überladene Steuerung
- einige Frustmomente
- Kamera nicht immer optimal
- Ladezeiten
- selbst für ein Resident Evil viel zu linear...

Story: 07/10
Gameplay: 07/10
Coop: 09/10
Grafik: 08/10
Sound: 09/10
Spielpaß: 08/10

Insgesamt gebe ich Resident Evil 6 eine Punktzahl von 8 von 10! All das Gejammer wegen zu viel Action und zu wenig Horror geht mir ziemlich sonstwo vorbei, ich bin bis auf einige grobe Aussetzer echt zufrieden mit dem Spiel und es gefällt mir weit besser als Teil 5. Es gibt einfach zu viele grandiose Momente, als das ich dieses Spiel nicht mögen könnte. Gerade die Inszenierung dieser Zombieapokalypse lässt einen in manchen Momenten nur hart schlucken. Ich will nicht spoilern aber es gibt eine Menge dramatischer und wirklich grausiger Szenen! Wer sich ein Bild davon machen möchte, muss es schon komplett durchspielen und nicht mal schnell in jede Kampagne reinspielen und dann ein vorschnelles Fazit abgeben...


Kein Titel verfügbar

19 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen FEAR3 polarisiert wie blöd, mir gefällt es aber sehr gut!, 26. Juni 2011
= Spaßfaktor:4.0 von 5 Sternen 
Wie wenig man doch heutzutage auf die Meinungen diverser Fachmagazine geben kann. Klar, FEAR3 wird nicht jedem gefallen, wie man an manchen Rezensionen hier schon sieht. Ist ja auch in Ordnung. Doch ich hatte/habe einen Heidenspaß damit. Die Rezension betrifft übrigens NUR den Singleplayer. Der Online-Modus interessiert mich nicht (dafür hab ich doch Killzone3;) und ich hasse Splitscreen;)

Da wäre erst mal die Grafik, die im Vergleich zu den Vorgängern deutlich besser ist. Die Texturen sind zwar alle auf unterem bis mittlerem Niveau, doch die abwechslungreich designten Locations sind vollgestopft mit Details, die Licht- und Schatteneffekte sind von erster Güte und bis auf die mittlerweile wohl üblichen Nachladeruckler bei Checkpoints läuft das Spiel angenehm flüssig. Die Kantenglättung könnte auch etwas besser sein, das fällt in den meist düster gehaltenen Umgebungen jedoch nicht so sehr ins Gewicht. Man darf halt keine Bombastoptik alla Killzone3 oder Crysis2 erwarten, das habe ich aber auch nie!
8/10 für die Grafik.

Zum Sound: FEAR ist nicht FEAR ohne eine haarsträubende Klangkulisse. Die ist auch hier gegeben. Und wie! Ich war erst mal etwas abgeschreckt von den oft orchestral unterlegten Gefechten, doch irgendwann merkt man, dass sie einfach passen. Die Shootouts sind schneller, hektischer und einfach bombastischer als noch in den Vorgängern, dazu gehört also auch die entprechende musikalische Untermalung. In den ruhigeren Abschnitten oder bei den diversen Schockmomenten werden einem ohnehin die gewohnten unterkühlten Gruselsounds geboten, die man schon kennt und erwartet.
Die Soundeffekte können sich hören lassen, es wird ein erstklassiger Raumklang geboten und es schießen einem regelmäßig starke direktionale Effekte von allen Seiten um die Ohren. Der Subwoofer kommt auch nicht zu kurz. Lediglich die Waffensounds klingen im Vergleich zum Rest etwas zu verhalten und die deutsche Synchro...naja, da ich die US-Version besitze (die mit dieser Fassung ansonsten aber identisch ist), zocke ich sowieso mit O-Ton. Viiiiiiel besser:)
9/10 für den Sound.

Beim Gameplay ist vieles beim Alten geblieben, es gibt aber einige Neuerungen. Noch immer sind die Levels sehr schlauchig, hektische Actionmomente halten sich wie die Waage mit ruhigen Gruselmomenten(die aber leider stark abgenommen haben), die KI ist gewitzt wie gewohnt, Rätsel gibt es eigentlich keine. Shooter-Standard eben. Neu hinzugekommen sind ein Level-Up-System welches euch erlaubt, eure Fähigkeiten zu verbessern und diverse Herausforderungen die euch nach Abschluss ordentlich Erfahrungspunkte bescheren. So ist mam nach dem ersten Durchgang dazu motiviert, es nochmal zu zocken.
Richtig gelungen finde ich das Deckungssystem, welches dem von Killzone2/3 stark ähnelt. Da die Zahl der Gegner in den Gefechten zugenommen hat, werdet ihr auch oft davon Gebrauch machen. Es funktioniert sehr gut, geht flüssig von der Hand und beschert den ansonsten sehr COD-mäßigen Shootouts immerhin eine leichte taktische Note. Mechs und diverse andere mächtige Zwischenbosse werden schon auf dem leichtesten Schwierigkeitsgrad viel von euch abverlangen, die Mixtur aus Deckungswechsel, der beliebten Bullettime und brachialer Granatengewalt macht jedenfalls eine Menge Spaß. Anspruchslos, wie in vielen Tests behauptet, finde ich die Gefechte jedenfalls nicht!
Wie schon weiter oben kurz erwähnt, haben die Grusel- und Schockeinlagen abgenommen und sind mehr Action gewichen. Das Spiel fängt sehr atmosphärisch an, wechselt dann mehr und mehr zu einem SEHR actionlastigen Mittelteil und endet dann in einem absolut haarsträubenden Ende. Zwischendurch gibt es amtosphärische Höhepunkte, wie eine Metzgerei oder ein verfallenes Vorstadtgebäude, doch das Spiel spart sich das große Zittern ziemlich bis zum Schluss auf. Das hochgelobte Feature, welches die Schockeffekte zufällig berechnet entpuppt sich dabei als eher unspektakulär. Beim 2ten Durchgang ist ein Wandschrank an einer anderen Stelle umgefallen, dafür hat ein sehr markanter Schattenschocker an einer anderen Stelle gefehlt?! Naja... Viele behaupten, es wäre überhauptnicht gruselig und ansonsten ein Shooter von der Stange. ...Sorry, sehe ich nicht so! Mir wäre mehr Grusel zwar auch lieber gewesen, die Action ist aber gut inszeniert und dank der typischen FEAR-Kampfmechanik garantiert NICHT von der Stange;) Wobei die Spielzeit von 5-8 Stunden je nach Schwierigkeitsgrad schon etwas dafür spricht... Mal abgesehen davon wird man in der Rolle von Paxton Fettel eine völlig neue Ego-Shooter-Erfahrung machen. Leider sind die Zwischensequenzen die selben und auch sonst ist seine Kampagne nicht gerade sehr logisch... Kann man sich aber geben, wenn man genug von der "richtigen" Kampagne hat
Ach, fast hätte ich es vergessen: Die Steuerung läuft so gut von der Hand, man könnte meinen, es wäre ein rein für Konsolen konzipierter Shooter. Sehr schön!
7/10 für's Gameplay!

So, kommen wir zur Story... Der Punkt, in dem ich all den "Fachkritikern" ausnahmsweise mal Recht geben muss. Ich bleibe hier mal absolut SPOILERFREI! Bis auf das tolle Ende, welches bei mir eine Gänsehaut verursacht hat, bleibt die Geschichte recht undurchsichtig und unnötig kompliziert. Zwar gibt es erstmals in der Serie (gut gemachte)Cutscenes, deren Inhalt beschränkt sich jedoch meistens darauf klar zu stellen, was als nächstes zu tun ist. Lediglich die zynischen und makaberen Sprüche von Fettel werten das etwas auf. Von Starregisseur John Carpenter hatte ich aber mehr erwartet... Oo
Naja, ganz so schlimm, wie es erst mal klingt, ist es dann doch nicht. Immerwieder werden spielbare Flashbacks eingestreut(hier spürt man Carpenter and allen Ecken und Enden!!!), die zumindest etwas die Beweggründe der Figuren und deren Geschichte beleuchten und das Ende ist, wie gesagt, absolut gelungen und DER atmosphärische Höhepunkt des Spiels. Wenn der von Menschen geschaffene Teufel in Form eines kleinen Mädchens plötzlich erwachsen und hochschwanger ist, erwartet man auch nichts anderes. Hätten die Entwickler hier nicht noch die Kurve gekriegt, wäre meine Wertung auch nicht ganz so gut ausgefallen;)
6.5/10 für die im Grunde zwar gute aber leider zu kryptisch erzählte Story!

Unterm Strich bleibt ein guter Brachial-Shooter mit mal mehr, mal weniger gelungenen Gruseleinlagen und einem relativ hohen Wiederspielwert. Wer die ersten 2 Teile mochte, kann meiner Meinung nach bedenkenlos zugreifen! Aber bitte...holt euch die US-, oder AT-Version! Deutsche Erwachsene dürfen mal wieder kein Blut sehen...und davon gibt es in der Uncut-Version hektoliterweiße;)
Kommentar Kommentare (7) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Aug 15, 2011 1:34 AM MEST


Teufel Kompakt 30 5.1 hochglanz schwarz
Teufel Kompakt 30 5.1 hochglanz schwarz

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Kaufen! Sofort!, 15. Februar 2011
Ich habe dieses Set nun auch schon gute 4 Monate im Betrieb.
Angeschlossen sind sie an einen Pioneer-VSX416-Receiver(der wohlgemerkt schon 5 Jahre aufm Buckel hat) und an meine PS3 und Xbox360. Egal ob DVD/Blu-Ray, Videospiel oder Musik, der Klang ist einfach wahnsinnig gut!
Absolut kein Vergleich zu den billigen Schneider-Boxen, die ich zuvor hatte...
Klare Höhen und Mitten, ein mächtiger Tiefbass und sehr gute Direktionalität! Respekt, Teufel!
Verarbeitung, Klang, Anleitung, Service und v.a. Preis/Leistung: Alles Top!
Ich würde das Kompakt 30 jederzeit wieder kaufen.


Dead Space 2 - Limited Edition [PEGI]
Dead Space 2 - Limited Edition [PEGI]
Wird angeboten von media-games-berlin-tegel
Preis: EUR 44,95

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Macht wenig anders und das ist auch gut so., 15. Februar 2011
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Da ich Rezensionen im Bibelformat eher abstoßend finde, halte ich mich kurz.
Dead Space 2 ist eine Bomben-Fortsetzung geworden und die vielen Detailverbesserungen in Sachen Steuerung, Spielmechanik, Abwechslung und Technik fallen zwar teils nicht sofort ins Auge, sie heben das Spiel aber insgesamt nochmal deutlich über das Niveau von Dead Space 1.
Dead Space war ein absolutes Meisterstück von Horrorschocker, welches besonders durch die klaustrophobisch-düstere Atmosphäre des Raumschiffes lebte und neben zahlreichen Schockeffekten auch in ruhigeren Momenten für Gänsehaut sorgte.
Der Ansatz von Dead Space 2 geht dabei eher in die Richtung "Größer, offener, actionbetonter", was aber nicht heißt, dass dabei der Horror zu kurz kommt. Was Resident Evil 4 und 5 versuchten, hat Dead Space 2 mit Links geschafft und dafür gebührt den Entwicklern mein absoluter Respekt.
Nagut, die Grafik ist nicht viel besser als die des Vorgängers (dafür aber nun in 1080p), doch dafür wird einem mehr Abwechslung, Action, Story und reine Spielzeit geboten. All das gemischt mit den Stärken von Dead Space 1 (die Soundkullisse ist übrigens wieder oscarreif, wie gewohnt) ergeben einen gut 10-stündigen Action-Horror-Trip, den man nicht verpasst haben sollte und der außerdem wieder zum mehrmaligen Durchspielen anreizt! Lediglich das Ende fand ich etwas ernüchternd aber das ist wohl eher Ansichtssache.

Der Onlinemodus ist ganz nett aber ganz klar Nebensache. Vielleicht werkelt Visceral Games ja noch etwas daran rum.

Dead Space Extraction als kostenlosen Bonus-Inhalt begrüße ich dabei auch noch mit Freude!

Handlung: 8/10
Gameplay: 9/10
Grafik: 8/10
Sound: 10/10
Spielspaß: 9/10
Langzeitmotivation: 9/10
Onlinemodus: 7/10


What Lies Beneath (Limited Deluxe Edition)
What Lies Beneath (Limited Deluxe Edition)

28 von 31 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gesanglich so beeindruckend wie nie zuvor!, 26. Oktober 2010
Ich habe mir Tarja's 2. Werk natürlich sofort bei Release zugelegt und bin nicht enttäuscht worden. Im Gegenteil! Es ist ein wahres Meisterwerk, welches auf viele weitere Alben auf diesem Niveau hoffen lässt.
"My Winterstorm" ist schon ein sehr schönes Album, allerdings hat es einige Schwächen. Es klingt absolut nicht "rund", einige Songs außerdem noch zu experimentel.
Nicht so hier! Tarja hat definitiv ihren Stil gefunden und der ist weniger symphonisch als viel mehr heavy und äußerst straight.
Der Reihe nach:

1. Anteroom Of Death:
Zunächst war ich etwas verwirrt und irgendwie auch fassungslos! Als bei diesem Song beim ersten Hören der Refrain einsetzte, dachte ich, die CD wäre kaputt! Der Song ist seeeeehr unkonventionell und sperrig, darin liegt aber auch seine Stärke. Ein Song, den man mehrmals hintereinander hören sollte, um ihn zu mögen und v.a., zu verstehen^^
Nach mehrmaligem Hören kam ich zu dem Entschluss, dass Anteroom Of Death sogar einer der besten Songs von Tarja überhaupt ist!
10/10

2. Until My Last Breath:
Für mich der schwächste Song auf dem Album. Sehr eingängig und auch etwas poppig aber irgendwie auch langweilig. Zum Ende hin fällt zwar Tarja's starker Gesang auf, das rettet den Song aber auch nicht über Durchschnittsniveau hinaus.
6/10

3. I Feel Immortal:
Wow! Sehr starke Power-Ballade, die ebenso episch und mächtig, wie gefühlvoll und fragil klingt! Sehr schönes Piano, starker Gesang und Text; einfach eine perfekte Tarja-Ballade!
10/10

4. In For A Kill:
Der erste Heavy-Song haut direkt mal ordentlich rein! Hier zeigt Tarja v.a., wie hoch sie mit ihrer Stimme kommt. Der Refrain ist einfach der Hammer! Düsteres Opening, krachender Mittelteil und ein beispiellos wütetendes Finale! Tarja beweist hier, dass sie sowohl eine gute Figur als Operndiva, als auch als Metal-Queen macht. Stark!
9/10

5. Underneath:
Dieser Song erinnert mich sehr an "My Immortal" von "Evanescence". Trotzdem ist es klar ein Tarja-Song, eine klassiche Rock-Ballade. Tarja`s Gesang ist einfach nur traumhaft und sie schöpft wieder ihr volles Potential aus, wobei sie von einem Gänsehaut-Piano begleitet wird und die Gitarren erst später einsetzten. Beeindruckt haben mich auch die Lyrics!
10/10

6. Little Lies:
Hm, interessante Lyrics;)
Ok, zum Song selbst... Gothic-Metal pur! Sehr eingängig, düster und von einem mächtigem Chor begleitet! Der Break gegen Ende ist der Hammer! Trotzdem klingt gerade der Refrain etwas austauschbar, im Gegensatz zum Großteil des Albums.
8/10

7. Rivers Of Lust:
OMG! Dies ist definitiv der herausstechendste Song! Heftige, wenn auch subtile, Lyrics (Vergewaltigung, Kindesmissbrauch), gesanglich göttlich, dazu die perfekte melancholisch düstere Soundkulisse! Eine Ballade, die hängenbleibt... Absoluter Anspieltip!
10/10

8. Dark Star:
Dieser Song gefiel mir auch erst beim 3. Durchgang. Tarja`s zarte Stimme leistet sich hier ein Duett mit einer echten "Growl-Röhre".
Irgendwann entpuppt sich dieser Song einfach als Ohrwurm, obwohl er mir zunächst garnicht so aufgefallen ist. Das Gitarrenspiel ist straight und heavy, Tarja singt auf Hochturen, ihr Kollege ebenfalls, stets begleitet von einem dezenten orientalischen Gesang im Hintergrund.
8/10

9. Falling Awake:
Der härteste und schnellste Song des Albums macht seinem Titel alle Ehre:)
Hier stimmt einfach alles. Ohrwurm und Anspieltip!
10/10

10. The Archive Of Lost Dreams:
Hier haben wir eine weitere tolle Ballade, die zwar nicht mit den anderen Balladen mithalten kann aber dennoch gefällt! Schöner, melancholischer Text, sehr vielfältig instrumentalisiert, gesanglich wie gewohnt: Spitze! Melodisch und zum träumen.
9/10

11. Crimson Deep:
Und wieder: OMG! Was ein Brett von Metal-Epos! Das epische Gitarrenintro, der bombastische Refrain, Tarja`s unglaublicher Gesang: Knapp 8 Minuten lang und niemals langweilig. Ein Song, den ich von Tarja so nicht erwartet hätte. Einfach mal was Anderes, das aber auf höchstem Niveau! Anspieltip!
10/10

12. We Are:
Kommen wir zu den Bonustracks. Hier haben wir einen typischen Vertreter der Gattung "Gothic". Schwermütig, Gitarren auf Halbmast, ohrwurmiger Refrain. Ganz nett aber ich würde den Song nicht vermissen.
7/10

13. Naiad:
Dieser Bonus-Track rechtfertigt den Kauf der Deluxe Edition! Einer der schönsten Songs, die es gibt! Ganz ohne Metal-Geschrabbel, lediglich vom Schlagzeug begleitet.
Toll finde ich auch die Synthie-Sounds und das dezente Streicherorchester. Der Refrain geht mir einfach nicht mehr aus dem Kopf, er hat sich eingebrannt. Und was für eine Stimme...Wahnsinn... Für mich der stärkste Song des ganzen Albums!
10/10

14. Still Of The Night:
Ein Cover... Macht euch eure eigene Meinung. Ich finde es gut!
8/10

Fazit:
"What Lies Beneath" ist der Beweis, das Tarja auch ohne Nightwish kann. Punkt.
Lediglich von der Tonqualität bin ich etwas enttäuscht. Für ein Metal-Album fehlt das letzte Quäntchen Wumms!
Trotzdem 5 Sterne.


Uncharted: Drakes Schicksal [Platinum]
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Schon über 2 Jahre alt und immer noch up to date!, 26. November 2009
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Es ist ja eigentlich schon alles zu diesem Spiel gesagt worden, deshalb halte ich mich kurz!
Bin selbst erst vor etwa 1 Monat auf Uncharted gekommen und habe es direkt 2mal hintereinander verschlungen. Es sieht spitze aus und hört sich noch besser an! HD-Glotze und Surround-Sound sind Pflicht!
Momentan spiele ich Uncharted 2 und dieses ist warlich das bislang beste PS3-Game.
Drake's Fortune reiht sich da meiner Meinung nach direkt auf Platz 2 ein! Tolles, tolles Spiel!
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Dec 3, 2009 2:36 AM CET


Amaranth (Version1)
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Preis: EUR 19,99

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine neue Ära...und zwar gleich richtig!, 24. August 2007
Rezension bezieht sich auf: Amaranth (Version1) (Audio CD)
Lange mussten wir warten und zumindest Ich bin nicht enttäuscht worden. Wie gewohnt kriegt man Bombast ohne Ende und tolle Melodien auf die Ohren!
Das neue Album (welches ich mir schon komplett angehört hab), kann kommen!
"Amaranth" ist ein toller Ohrwurm und zwingt einen geradezu zum Mitsingen!
Die Demo "Reach" ist allerdings nicht sehr gelungen... Noch nie hab ich Marcos Gesang als so nervig empfunden. Naja, es ist ja auch nur eine halbgare Version von "Amaranth"...
Die orchestrale Version von "Eva" find ich toll, sehr schöne Melodie und dezenter Chorgesang. So wie ich es mag.
"While Your Lips Are Still Red" ist auch ein sehr geiler Song, hier kommt Marcos tolle Stimme auch genau richtig zur Geltung! Toll komponiert und gesungen! V.a. der gefühlvolle Text gefällt mir.
"Amaranth" ist die erste Single überhaupt, die ich mir zugelegt hab, da ich einfach nicht mehr warten konnte, endlich den neuen NW-Sound im Haus zu haben (und aufm I-Pod^^)!
Das macht die Warterei auf das Album einigermaßen erträglich...
Noch ein Wort zur neuen Sängerin:
Anette ist mit Tarja nicht zu vergleichen! Zwischen ihren Stimmen liegen Welten! ...und zwar nicht qualitativ-.-
Anette's Stimme fügt sich sehr gut in die neuen Songs ein und das ist das Wichtigste! Tarja könnte die neuen Songs garantiert nicht meistern. Der Stil hat sich etwas geändert, ist in den Grundzügen aber der Selbe geblieben! Symphonic-Metal mit hohem Bombast-Faktor und ausgeklügelten Texten! Eben das, was man von Nightwish gewohnt ist. Punkt.


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