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Rezensionen verfasst von
Godwi

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Yamaha YST FSW 050 Advanced YST II Subwoofer Down Firing, (Racktauglicher Subwoofer, 100 W, 16 cm Tieftöner) schwarz
Yamaha YST FSW 050 Advanced YST II Subwoofer Down Firing, (Racktauglicher Subwoofer, 100 W, 16 cm Tieftöner) schwarz
Preis: EUR 99,00

3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gerade für Klassik-Fans zu empfehlen, 8. Dezember 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Es geht ja das Gerücht, wer Klassikhörer ist, brauche keinen Subwoofer. Darüber mag man sich streiten oder es einfach mal ausprobieren. Ich habe es getan - und bin begeistert.

Nachdem meine neun Jahre alte Sony-Kompatkanlage im Spätsommer 2013 den Geist aufgegeben hatte, habe ich mich auf zahlreichen Internetseiten, -Foren und im Fachhandel umgesehen. Schließlich habe ich mir eine Yamaha MCR-550 Mikro-Kompaktanlage gekauft, die an sich alles mitbringt, was ich mir wünsche. Über ein Forum war ich aber auf den dazu passenden Subwoofer Yamaha YST FSW 050 aufmerksam geworden, an dem mir der eher gemäßigte Preis ebenso gut gefiel, wie die Möglichkeit, ihn ganz einfach über eine bequem erreichbare Anschlussbuchse mit der Anlage zu koppeln. Diese Anschlussart erspart einem den ganz großen Kabelsalat, den Leitungen zwischen den Boxen verursachen.

Das Ergebnis? Also - schon am ersten Abend hatte ich die Berliner Philharmoniker bei mir zu Gast. Jedenfalls muss es so gewesen sein. Meine Wohnung verschwand, und um mich herum öffnete sich ein weiträumiger Konzertsaal. Ich fand es nur merkwürdig, dass sich der Sitz unter mir nach wie vor wie mein Sofa anfühlte...

Dieser Tieftonlautsprecher ist kein Wumm-Bumm-Wumm-Monster für Stücke, die vorzugsweise aus elektronisch erzeugten Rhythmen bestehen. Der YST FSW 050 gibt komplette Tonfolgen im Bassbereich so natürlich wider, dass Oboen, Alt-Saxophone, Celli, Gamben, und Kontrabässe so realistisch klingen wie in einem Live-Konzert. Ich liebe das volle und warme Klangbild, das das Gerät in Kombination mit der MCR-550 hervorbringt.

Ich bin mir sicher, dass ich den Yamaha YST FSW 050 uneingeschränkt weiterempfehlen darf, ohne mich dafür schämen zu müssen. Und zwar gerade Interessenten, die wie ich nur Klassik hören möchten.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Dec 21, 2013 11:40 AM CET


JJC SG-C Aufsteck-Wabenvorsatz (Lichtformer, Wabe, Wabenaufsatz) für Canon Speedlite 580EX 580EXII
JJC SG-C Aufsteck-Wabenvorsatz (Lichtformer, Wabe, Wabenaufsatz) für Canon Speedlite 580EX 580EXII
Wird angeboten von ENJOYYOURCAMERA
Preis: EUR 28,99

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Solide und effektiv, 3. Mai 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Selten hat mich ein Produkt so schnell überzeugt wie dieses: Nach dem Auspacken fiel mir sofort auf, wie gut dieser Wabenvorsatz verarbeitet ist. Da klappert nichts, alle Bauteile wirken hochwertig, und die Schraub- und Steckverbindungen sitzen sicher und fest. Auf meinen Yongnuo YN 560 II passt der Vorsatz wie angegossen. Und der Effekt? Das Set beinhaltet einen Einsatz, der das Licht im Winkel von 45 Grad durchlässt und einen, der es auf 25 Grad beschränkt. Kombiniert man beide, tritt das Licht des Blitzgeräts in einem 16-Grad-Winkel aus. In den ersten Probefotos waren diese Unterschiede überaus deutlch erkennbar. Mit diesem sehr wirkungsvollen Zubehörteil kann man einen Gegenstand oder das Gesicht einer Person in einer kleinen Lichtinsel präsentieren, die sich in einem schwarzen, unterbelichteten Hintergrund verliert. Genau das soll ein solcher Lichtformer können. Der SG-C wird dieser Aufgabe wunderbar gerecht. Ich kann den Kauf aus tiefster Überzeugung empfehlen.


Rittersitze, Festungen, Felsennester: Geschichte erleben und genießen
Rittersitze, Festungen, Felsennester: Geschichte erleben und genießen
von Jürgen Meyer
  Broschiert
Preis: EUR 9,90

4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Reizvoller Wanderführer in eine unspektakuläre Vergangenheit, 22. Dezember 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Wer es mag, bescheidene Überreste der Vergangenheit in der Landschaft aufzusuchen und nicht erwartet, mit dem Auto direkt vor dem Ziel parken zu können, wird hier viel Sehenswertes finden, das er sonst nicht entdeckt hätte. Die besprochenen Ruinen sind nicht spektakulär, aber einen Besuch wert. Das Buch hilft vor allem dabei, überhaupt von deren Existenz zu erfahren, denn der Autor hat sich größtenteils um Burgenreste gekümmert, von denen kaum jemand weiß. Die auf dem Titelbild abgebildete Ruine Reußenstein ist schon das prominenteste Bauwerk, das es in diesem Band gibt. Wer sich von niedrigen Grundmauern oder Wällen, die fast natürlich wirken, enttäuscht fühlt, wird auch von diesem Buch enttäuscht sein. Alle anderen werden es zu schätzen wissen. Ich, zum Beispiel.


Grauverlaufsfilter +1 52mm
Grauverlaufsfilter +1 52mm
Wird angeboten von Foto-Morgen GmbH
Preis: EUR 16,79

3.0 von 5 Sternen Nicht perfekt, aber ganz okay, 22. Dezember 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Grauverlaufsfilter +1 52mm (Elektronik)
Wer einen günstigen Grauverlaufsfilter für den gelegentlichen Gebrauch sucht, ist mit diesem Produkt ganz gut bedient. Wer den Filter häufig einsetzen möchte, sollte lieber einen anderen nehmen. Der Grauverlauf wird auf den Bildern eher als dunkles Violett denn als Grau sichtbar. Je nach Motiv kann das stören oder vollkommen gleichgültig sein. Bearbeitet man die Fotos nach oder fotografiert sowieso schwarzweiß, ist der leichte Farbstich kein Thema. Die Qualität der Glasoberfläche ist absolut in Ordnung, Schraubgewinde und Drehfassung sind angenehm leichtgängig. Auch wichtig: Der Verlauf wirkt sehr natürlich, weil er das Bild nicht in zwei hart unterschiedene Bereiche teilt. Ich gebe zwar nur drei Sternchen, bin aber eigentlich ganz zufrieden.


6x UltraClear Displayschutzfolie passgenau für Nikon D3100
6x UltraClear Displayschutzfolie passgenau für Nikon D3100

5.0 von 5 Sternen Günstig und empfehlenswert, 28. Oktober 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Diese Folien sind ein Produkt, das nicht viel hermacht, aber sehr viel nützt. Sie wurden mir in einem gewöhnlichen Briefumschlag zugeschickt, in dem sich zwei papierene Trägerbögen befanden, die mit Folie überzogen waren. Von ihnen lassen sich dann die Schutzfolien abziehen. In ihren Dimensionen passen sie exakt auf das Display meiner Nikon D3100, auf dem sie sich (fast) frei von Luftblasen anbringen lassen. Die Folien glänzen in etwa gleich stark wie das ungeschützte Display. Leuchtet der Monitor auf, fallen auch leichte Lufteinschlüsse nicht mehr auf. - Das Ganze erfüllt seinen Zweck und bietet einen guten Schutz für das Display. Das ist mit jeder anderen Schutzfolie genau so. Nur nicht zu diesem unfassbar niedrigen Preis. Deshalb sind diese Folien eine klare Kaufempfehlung wert. Super!


Belkin Kindle Sleeve, Blacktop (geeignet für Kindle Paperwhite, Kindle und Kindle Touch)
Belkin Kindle Sleeve, Blacktop (geeignet für Kindle Paperwhite, Kindle und Kindle Touch)

4.0 von 5 Sternen Günstig und funktional, 29. Januar 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Wer seinen Kindle unterwegs bei sich tragen möchte, wird ihn irgendwie vor Stößen und Kratzern schützen wollen. Deshalb führt an einer Hülle kaum ein Weg vorbei. Die meisten Hüllen kosten aber einen Preis, bei dem man ins Grübeln kommt: Wenn eine Tasche ein Drittel oder gar die Hälfte des Gerätes kostet, das sie umgeben soll, dann stimmt was nicht. Beim Belkin Kindle-Sleeve Blacktop stimmen die Relationen zum Glück. Dieses einfach gestaltete Behältnis gibt dem Reader genau den Schutz, den er braucht und bleibt ansonsten ein diskretes Zubehörteil. Gut gepolstert, ordentlich verarbeitet leicht und preisgünstig. Sehr gut gefällt mir der leichtgängige Doppelreißverschluss, der niemals klemmt. Die Kunstoffapplikation auf der Außenseite müffelt etwas, aber wer nicht unentwegt die Nase daran hält, merkt davon nicht viel.

Ich kann diese Tasche nur empfehlen und würde sie jederzeit wieder kaufen.


Trenck - Zwei Herzen gegen die Krone
Trenck - Zwei Herzen gegen die Krone
DVD ~ Ben Becker
Preis: EUR 11,49

7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Das war wohl nichts, 17. Oktober 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Trenck - Zwei Herzen gegen die Krone (DVD)
Die Lebensgeschichte des Friedrich Freiherrn von der Trenck erfuhr hier ihre erste Neuverfilmung nach 1972/'73. Viel ist dabei leider nicht herausgekommen. An Fritz Umgelters Fernseh-Sechsteiler, den das ZDF seinerzeit in Auftrag gegeben hatte, knüpft dieses gleichfalls von den Mainzern produzierte Remake in mehrfacher Hinsicht an.

Statt eines neuen Drehbuchs gibt es nur den (wahrscheinlich kostengüngstigen) Zusammenschnitt des alten Skripts von Leopold Ahlsen, was der Kenner der alten Produktion an einer Reihe fast wörtlich übernommener Dialoge und Einstellungen bemerkt. Die Hektik der wesentlich kürzeren Erzählzeit, die einen Zweiteiler zwangsläufig von einem Sechsteiler unterscheiden muss, tut dem Stoff aber nicht gut.

Was "Trenck - Zwei Herzen gegen die Krone" aber vollends ungenießbar macht, zeichnet sich schon im Titel ab: Die Produktion ist eine unerträgliche Liebesschmonzette. Umgelters Mehrteiler von 1972/'73 hatte schon damals eine Episode aus den echten, 1787 erschienenen, Lebenserinnerungen des Friedrich Freiherrn von der Trenck aufgegriffen: Trenck selbst hatte in seinen Memoiren eine engere Vertrautheit mit der Schwester von Preußenkönig Friedrich II. erwähnt, der er seine späteren Probleme mit dem König zuschrieb. Die Nachwelt machte daraus eine Liebesgeschichte, das ZDF eine Schnulze, die nichts anderes kennt als ein pausenloses Kreisen um dieses eine Thema.

Wer eine gute Verfilmung des Trenck-Stoffes sehen möchte, sollte sich die Verfilmung von 1972/'73 anschauen, die unter dem Titel "Die merkwürdige Lebensgeschichte des Friedrich Freiherrn von der Trenck" auf DVD erschienen ist. Dann ist auch "Trenck - Zwei Herzen gegen die Krone" interessant - um zu sehen, wie unterschiedlich das Fernsehen von heute vom Fernsehen von damals ist. Aber nur dann. Für diesen aufschlussreichen Vergleich gebe ich dem Filmchen zwei Sterne; sonst hätte es höchstens einen verdient.


Die merkwürdige Lebensgeschichte des Friedrich Freiherrn von der Trenck - Grosse Geschichten 44 [3 DVDs]
Die merkwürdige Lebensgeschichte des Friedrich Freiherrn von der Trenck - Grosse Geschichten 44 [3 DVDs]
DVD ~ Matthias Habich

2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Eine merkwürdige Geschichte, die sich gut gehalten hat, 17. Oktober 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Es ist schon eine sehr eigenartige Geschichte, "Die merkwürdige Lebensgeschichte des Friedrich Freiherrn von der Trenck", das hatte ich schon als Kind gespürt, als diese Verfilmung erstmals im ZDF lief. Es war vor allem die Szene von Trencks zweiter Einkerkerung, die mir all die Jahre im Gedächtnis geblieben war: Da landet der Protagonist, der eben noch durch eine grüne Landschaft ritt, wo er alle Gelegenheit hatte, der Gefangennahme zu entfliehen, in einem finsteren Verließ. Die Wachmannschaft starrt ihn mit Blicken an, die irgendwie wirken als hätten alle schon jetzt ein schlechtes Gewissen, wegen dem was gleich geschieht, und dann sieht man einen Schmied, der sich am Feuer an einem Eisen zu schaffen macht. Schließlich sagt ein Offizier zu dem neu eingetroffenen Gefangenen: "Ziehen Sie Ihr Hemd aus! Sie werden angeschmiedet!" Und das wird er dann auch. Für zehn Jahre.

Seit der ersten Ausstrahlung dieses Mehrteilers habe ich mich oft gefragt, warum er eigentlich niemals wiederholt wurde. Wie ich inzwischen weiß, hat es diese Wiederholung einmal - aber eben nur einmal in drei Jahrzehnten - gegeben, doch da habe ich sie nicht bemerkt. Als ich diese DVD-Ausgabe des Trenck nun auf Amazon entdeckt habe und die zurückhaltenden Rezensionen dazu gelesen hatte, habe ich zunächst gezögert, die Neuerscheinung zu kaufen. Schließlich habe ich es doch getan. Bereut habe ich diesen Kauf nicht.

Ja, es stimmt: Es ist ärgerlich, dass der Film im Format beschnitten wurde. In den siebziger Jahren hatte das Fernsehen ein 4:3-Format und nicht 16:9, und natürlich möchte ich eine Verfilmung aus jener Zeit auch in jenem Format sehen können, für das der Kameramann die Bildausschnitte komponiert hat. Diese Möglichkeit ist einem hier genommen. Zum Glück fällt diese Bevormundung aber nicht ganz so schlimm aus, wie man es hätte befürchten müssen. Zum Glück gibt es doch nicht ständig abgeschnittene Köpfe zu beklagen. Zum Glück wurde Formatwechsel doch mit etwas Sensibilität durchgezogen, was mich mit diesem Eingriff versöhnt. Und zum Glück fand ich das 16:9-Format irgendwann sogar angemessen.

Was mich wesentlich mehr stört, ist der Umstand, dass aus dem einstigen Sechsteiler in dieser Ausgabe ein Fünfteiler wurde. Was ist da genau passiert? In der DVD-Ausgabe wird nirgendwo nachgewiesen, welche Inhalte der ursprünglichen Version nun fehlen. Oder fehlen gar keine? Wurden einfach nur die einzelnen Folgen anders montiert? Ich fürchte, dass im letzten Teil einiges wurde, denn die Zeit nach Trencks Haftentlassung fällt merkwürdig knapp aus; hier entsteht der Eindruck eines vom Drehbuchautor Leopold Ahlsen nicht beabsichtigten Sprungs in der Handlung. Meine Erinnerung an das vor über dreißig Jahren Gesehene reicht aber nicht aus, diese Vermutung zu belegen.

Dennoch und bei aller Kritik: Die Verfilmung hat die Zeit gut überdauert. Die Handlung ist schön erzählt, die Bilder sind gut komponiert, das Zeitkolorit wurde wunderbar getroffen. So manches Detail fällt einem erst auf, wenn man die beiden Interviews mit Matthias Habich und Rolf Becker gesehen hat, die die Ausgabe hervorragend abrunden. Rührend ist, wie sich Rolf Becker windet, als er im Interview nach der ZDF-Neuverfilmung von 2003 gefragt wird, in der sein Sohn Ben Becker den Trenck gibt. Der Senior windet sich zu Recht, denn den Qualitäten des Mehrteilers von 1972/1973 hat das Remake nichts entgegenzusetzen.

Zu diesen Qualitäten gehören vor allem die darstellerischen Leistungen von Matthias Habich und Rolf Becker, die einander eigentlich nur im ersten Teil begegnen, sonst immer getrennt von einander agieren, und sich dennoch in feindlicher Freundschaft freundschaftlich feindselig verbunden bleiben. Eine allemal homoerotisch angehauchte Zweckallianz zwischen einem Emporkömmlung und seinem König ist das, die aber durch kein Wort und durch keine Handlung jemals offen zur Schau gestellt wird. Lediglich die Blicke der Protagonisten, vor allem Rolf Beckers als Preußenkönig Friedrich lassen diesen Hintergrund erahnen, wenn der junge Soldat und der junge König einander im Treppenhaus der Königsberger Universität erstmals begegnen. Zum Vergleich sollte man diese Szene ruhig einmal in der Neuverfilmung von 2003 daneben stellen: Dann wird deutlich, wie banal der junge Schmachtfetzen daher kommt, und wie groß das schauspielerische Können der Darsteller unter der Regie von Fritz Umgelter war.

Liebevolle Detailtreue findet sich auch in der Gestaltung der historischen Umgebungen. Weil Potsdam anno 1972/1973 in der fast unerreichbaren DDR lag, musste bei Friedrichs Schloss getrickst werden, was das Zeug hielt. Das Ergebnis kann sich sehen lassen. Man folgt auch aus heutiger Sicht eines tricktechnisch verwöhnten Zuschauers des 21. Jahrhunderts gerne den Effekten, die damals noch mit Szenenmalerei und Kameraschablonen auskommen mussten, und glaubt den Illusionen gern.

Lediglich der zweite Teil, in dem Friedrich von der Trenck seinem österreich-ungarischen Vetter Franz, dem Panduren-Trenck, begegnet, fällt etwas gegen die übrigen Teile ab. Da wirkt dann so manches, wie eine billige Operettenverfilmung aus den siebziger Jahren. Doch merkwürdig: Sobald Trenck der Pandur wieder verschwunden ist, gewinnt die Verfilmung ihre Aura zurück. Die schließlich ist das ganz große Plus dieser Verfilmung: Fritz Umgelters Trenck hat nämlich Atmosphäre. Eine Atmosphäre, die teils der langsamen Erzählung, teils der schönen Kameraeinstellungen, teils der aufwändigen Kostüme, teils der gut ausgwählten Drehorte und zu einem großen Teil der passenden Filmmusik zuzuschreiben ist.

Ich konnte diesen Trenck nach all den Jahren genießen, und habe mittlerweile auch einen Blick in Trencks echte Lebensbeschreibung geworfen. Leopold Ahlsen hat geschickt daraus ausgewählt und aus einem sehr zweifelhaften Werk einen haltbares Buch geformt. Ja, es lohnt sich, "Die merkwürdige Lebensgeschichte des Friedrich Freiherrn von der Trenck" zu kaufen. Und ja: Fernsehen war früher besser als heute.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Oct 23, 2011 1:38 PM MEST


Jaguar Rasierklingenmesser R1 M
Jaguar Rasierklingenmesser R1 M
Wird angeboten von Haarkosmetik24
Preis: EUR 12,75

23 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Einen Versuch wert..., 22. März 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Jaguar Rasierklingenmesser R1 M (Badartikel)
... ist die Shavette von Jaguar schon. Sie wird mit normalen Rasierklingen verwendet, die vor Gebrauch der Länge nach halbiert werden müssen. Das klappt problemlos mit Klingen, die ihr Hersteller in eine Papierhülle eingewickelt hat; ohne die Papierummantelung ist der Versuch, eine Klinge zu zerbrechen, nicht zu empfehlen. Ist die Shavette dann bestückt und einsatzfähig, sollte sie ein Zwischending zwischen Sicherheitsrasierer und Rasiermesser darstellen. Das tut sie auch - aber ich habe kein gutes Gefühl dabei. Die Jaguar-Shavette ist sehr leicht, weshalb sie die Rasur nicht durch ihr Eigengewicht unterstützen kann. Außerdem sitzt die Klinge in einem Kunststoffadapter, der keine Wärme leitet. Ein Vorwärmen der Klinge mit warmem Wasser, das die Gleitfähigkeit auf dem Rasierschaum erhöhen und die Verletzungsgefahr minimieren würde, ist dadurch leider nicht möglich. Beides zusammen - die mangelnde Wärmeleitfähigkeit und das geringe Gewicht - machen den Umgang mit diesem Instrument nicht gerade zu einem Vergnügen. Ich habe mich damit noch nicht geschnitten, habe aber ständig das Gefühl, dass es gleich passieren muss, weil mir das Teil einfach zu leicht ist. Ganz ehrlich: Ich kann mich nicht daran gewöhnen. Ein echtes Rasiermesser ist besser, ein Rasierhobel erst recht.


Alaunstein 65/43/23 mm 109 gr.
Alaunstein 65/43/23 mm 109 gr.
Wird angeboten von XXL-Friseurmarkt, Preise inkl. MwSt
Preis: EUR 4,75

3 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Wenn's mal daneben geht, 22. März 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Alaunstein 65/43/23 mm 109 gr. (Badartikel)
Der Alaunstein ist praktisch, weil er das Bluten kleinerer Schnittverletzungen schnell stillt. Allerdings ist er nicht ganz so wirkungsvoll wie die kleinen Rasierstifte, die es im Drogeriemarkt zu kaufen gibt. Dafür hat man aber mehr davon - ganz einfach, weil er nicht schon nach der zehnten Benutzung abbricht und lange Zeit hält. Ob er auch als Deo-Ersatz taugt, wie immer wieder behauptet wird, kann ich nicht recht beurteilen. Ich verwende ihn für kleinere Missgeschicke beim Rasieren und bin stolz darauf, ihn nicht allzu oft zu benötigen. :-)


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