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Rezensionen verfasst von
Herr SB "Herr SB"

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Meine Welt
Meine Welt
Wird angeboten von schnuppie83
Preis: EUR 24,99

20 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Weltklasse, 18. Juli 2003
Rezension bezieht sich auf: Meine Welt (Audio CD)
Die neue CD von Yvonne Catterfeld ist ein weiteres Kunstprodukt aus der Fabrik der Soap Stars. Es gibt keine Überraschung: Ein nur durchschnittlich talentiertes Mädchen mit einer limitierten und monotonen Piepsstimme hat ein paar substanzlose Songs von der Stange aufgenommen. Lassen wir dazu noch die textlichen Qualitäten für sich sprechen: " Manchmal gibt's schon Tage, da läuft's halt nicht..... gib jetzt bloß nicht auf". Das verstehen Mädchen in Berlin Neukölln und bei den Wolgadeutschen.
In diesem System hat die mediale Sichtbarkeit jede Substanz verdrängt. Nur wer medial sichtbar bleibt, hat eine Chance und darf mit der Projektion und einer biologischen Orientierungsreaktion der Fans rechnen. Daher stellt sich der Catterfeld Erfolg erst jetzt ein (die Flops davor sprechen eine deutliche Sprache). Ohne GZSZ keine Yvonne. Ob nun Dolly Buster (etwas mehr) oder Yvonne (etwas weniger), das macht da nichts mehr aus. Hier empfängt uns eben Frau Catterfeld reproduktionsbereit auf der CD-Rückseite im schwarzen Mini und Stiefeln. Hier wird schon die Post-Soap Star Karriere vorbereitet.


Marketingmanagement. Strategie - Instrumente - Umsetzung - Unternehmensführung
Marketingmanagement. Strategie - Instrumente - Umsetzung - Unternehmensführung
von Christian Homburg
  Gebundene Ausgabe

11 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Haus auf wackeligem Fundament, 24. Mai 2003
Homburg/Krohmer liefern eine aktuelle Einführung in das moderne Marketingmanagement
aus Sicht der Wissenschaft. Diskutiert werden u.a. das theoretische Gerüst (z.B. Konsumentenverhalten), Strategie, Instrumente, Institutionelle Bereiche und die Implementierung.
Die Stärke des Buches liegt in der durchweg mit stringenter Logik diskutierten Entscheidungstatbestände des Marketing. Hier liefert das Buch eine sehr gute Entscheidungshilfe zum durchdenken der funktionalen Seite des Marketingmanagements. Hier zeigen Homburg/Krohmer ihre analytischen Qualitäten. Das Buch ist dabei durchweg flüssig geschrieben und mit Beispielen versehen. Positiv hebt sich die Diskussion der so oft vernachlässigten Vertriebsthematik von anderen Einführungen ab. Der Anspruch an das Marketing als Unternehmensführungskonzept zeigt sich auch in der Darstellung von z.B. Personalpolitischen Themen. Wirklich Neues liefert das Buch aber nicht.
Problematisch und symptomatisch für die heutige „Marketingwissenschaft" ist das Fundament auf dem Homburger sein Haus errichtet hat. Unbestritten ist die Ausrichtung des Marketing am Kunden. Das Menschenbild auf dem das Werk aufbaut ist aber aus verhaltenswissenschaftlicher Sicht veraltet. Man muss sich schon sehr wundern, dass die
Erkenntnisse der z.B. modernen Gehirnforschung und Evolutionspsychologie keinen Eingang
finden. Der Mensch entscheidet emotional und zu 95% unbewusst. Das muss Konsequenzen für alle Bereiche des Marketingmanagement haben. Ein Marketing das weiter auf dem rationalistischen Menschenbild der Ökonomie basiert hat heute keine Grundlage mehr. Flopraten von ca. 80% für Neuprodukten in der Praxis sprechen eine deutliche Sprache. Der Focus dieser Einführung bleibt daher fundamental am Produkt orientiert. Auf dem alten Paradigma können die Autoren dann die Scheinwelt des rein rationalen und analytisch fassbaren Marketing bauen. Selbst fundamentale Themen wie das Design sucht man vergeblich. Eine erfolgreiche Markenführung ist auf dieser Basis schnell ein Glücksspiel. Die Praxis braucht Studenten die auf dem aktuellen Stand der Forschung ausgebildet werden um erfolgreiche Entscheidungen tätigen zu können. Wir brauchen einen interdisziplinären Ansatz im Marketing und keinen Elfenbeinturm.
Man darf sich daher nur wundern, wie unkritisch das Werk gelobt wird. In der Krise sucht man die vermeintliche Sicherheit einer logisch strukturierten Hilfe mit der Hoffnung auf technokratischer Beherrschbarkeit des Kunden. Skepsis ist angebracht.
Stephan Besch Markenmeister


Basement Apes (Limited Edition) [DIGIPACK]
Basement Apes (Limited Edition) [DIGIPACK]
Preis: EUR 10,10

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Neue Horizonte, 12. Juli 2002
Mit Basement Apes gehen Gluecifer konsequent den nächsten Schritt. Der Sound ist differenzierter geworden und die Produktion ist perfekt. Es überwiegt immer noch der vorwärts marschierende Rock' n Roll mit den eingängigen Refrains z.B. auf Reversed, Brutus oder das geniale Easy living. Musikalisch geht es hier natürlich um Standards und nicht um wirklich Neues. Daneben sind erstmals Songs wie z.B. das extrem gute Little man oder Shotgun seat, in denen Tempo und Härte reduziert wurden, die aber immer noch typisch nach Gluecifer klingen. Dafür sorgt allein schon die geniale Stimme von Biff Malibu. Sicher gibt es einige Schwächen wie z.B. das erschreckend belanglos klingende I saw the stone move, die auf einer nur 39 min Spielzeit aufweisenden CD unangenehm auffallen. Das die Band mehr Erfolg haben will und auch nicht alle zwei Jahre den gleichen Sound abliefern will kann man nur unterstützen. Ich wünsche Ihnen das es funktioniert auch wenn einige der konservativen Begleiter ( Rock n' Roll PDS ) jetzt jammern und abspringen werden. In diesem Genre herrscht ja derzeit eine unglaubliche Schwäche und die Messlatte hängt niedrig. Gluecifer sind dort immer noch die erste Wahl und ohne Entwicklung droht das Rolling Stones Dasein als Untote.


Cream of the Crap (Vol.1)
Cream of the Crap (Vol.1)
Preis: EUR 8,99

4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Rock ' on, 12. Juli 2002
Rezension bezieht sich auf: Cream of the Crap (Vol.1) (Audio CD)
Die Hellacopters legen mit Cream of the crap! Ihre erste Single Compilation aus ihrem reichhaltigen Fundus vor und überbrücken damit Ihre Erholungspause.Wer mehr auf die raue und dreckige Rock` n Roll Seite der Hellacopters steht wird hier bestens bedient, ich meine sogar wesentlich besser als auf ihren regulären CD/LP Veröffentlichungen. Auf ihren letzten beiden Studio Alben haben die Hellacopters (wie auch aktuell Gluecifer) ja den schmutzigen Dauer - Bleifuß etwas vom Pedal genommen.
Bei den Hellacopters drückt sich das im starken Einfluss von 70er Bands wie Kiss und aktuell Lynard Skynard u.a. aus. Hier ist davon noch nichts zu spüren. Musikalisch geht es hier natürlich um Standards und nicht um wirklich Neues. Bei der derzeitigen Schwäche in diesem Genre reicht das inzwischen aber schon völlig aus und man darf sich glücklich schätzen den Regler aufzuziehen und die Flaschen zu entkorken.
Neben den genialen Eigenkompositionen wie z.B. Down right blue oder Makes it all right, zeigen Cover Songs wie Television addict (Victims) oder I got a right ( Stooges) welches Brett hier gefahren wird. Bierbäuchige Veteranen werden bei Rock hammer eine Halb - Erektion nicht verhindern können. Also unbedingte Empfehlung. Luv


Markenmanagement. Grundfragen der identitätsorientierten Markenführung. Mit Best Practice - Fallstudien
Markenmanagement. Grundfragen der identitätsorientierten Markenführung. Mit Best Practice - Fallstudien
von Heribert Meffert
  Gebundene Ausgabe

55 von 66 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Problem erkannt - Ziel verfehlt, 12. Mai 2002
Die Marke Meffert legt mit diesem Titel ihre Konzeption zum Markenmanagement vor.
Das diese Thema höchste Relevanz besitzt braucht nicht mehr diskutiert zu werden.
Basis ist der Identitätsorientierte Ansatz der Markenführung. Die Aufgabe der Identitätsorientierten Markenführung wird in einer ganzheitlichen, aufeinander abgestimmten Gestaltung aller für die Markenidentität relevanten Komponenten gesehen. Diskutiert und aufgezeigt werden die theoretischen Grundlagen, Strategien des Markenmanagements, Anwendungsbeispiele aus verschiedenen Bereichen ( hier „best practice" genannt ) und das Controlling des Markenmanagements.
Der hier vertretene Ansatz benennt zwar das richtige Ziel „Identität" kann aber keine pragmatischen Ansatz zur Lösung dieser Problematik aufzeigen. Wie das Institut für Marken- und Kommunikationsforschung der Universität Giessen feststellt gibt es in der Praxis zwei Hauptprobleme der Markenführung: 1. Es wird keine tiefe emotionale Bindung zwischen Kunde und Marke hergestellt und es fehlen praktische Methoden um diese herbeizuführen.
Das ist aber der zwingende Erfolgsfaktor für Marken. Das Thema verunsichert da man in der Folge Probleme hat es zu begreifen und zu managen. 2. Fast 90 % der Markenkonzepte werden so mangelhaft umgesetzt das sie nicht wie intendiert wahrgenommen werden (FAZ 25.03.02).
Der vorliegende Ansatz kann keines dieser Probleme überzeugend und pragmatisch lösen. Wieso ist das so? Die Autoren gehen implizit von einem Konsumenten aus der weitgehend autonom und rational entscheidet. Dem entspricht der in Lehre und Praxis vertretene Attribut - Benefit Ansatz (z.B. Kotler), der von einem Alternativenvergleich über Attribute ausgeht (eben mal mehr oder weniger, je nach persönlicher Bedeutung: High -oder Low Involvement Ansatz). Dieses Menschenbild führt letztlich zur rationalen Markenführung die keine Bindung schafft, da sie Emotionen mehr oder minder zufällig durch Werbung aufsetzt (man denke nur an die vielen süßen Babys und Pärchen in der Werbung), sie unkontrolliert ändert (z.B. Camel) und letztlich den Kreativen diese Aufgabe überlässt (in 99% aller Briefings steht zu diesem Thema nur „jung, modern, wertig etc."). Die entsprechenden Strategien bleiben gerade deswegen Funktional, ohne Identität und Kundenbindung: Qualität, Geschmack etc.
Meffert bietet keine Möglichkeit Identität praktisch zu fassen und über Emotionen zu sprechen. Es bleibt bei funktionaler Konzeptsprache (Identität, Ganzheitlich etc.) und funktionalen Graphiken. Er kann so nur abstrakt über das Problem reden. Kein Wunder das da auch beim Lesen der Funke nicht überspringt und man umsonst nach pragmatischen Werkzeugen sucht. Ein Blick in die neue Gehirnforschung (z.B. G. Roth) zeigt das Menschen weitgehend emotional und unbewusst Entscheidungen treffen. Die Betriebswirtschaftslehre befindet sich hier noch im vorletzten Jahrhundert. Vielleicht sollte man aus seinem funktionalen Elfenbeinturm steigen und mit den richtigen Kollegen öfter mal einen Kaffee trinken gehen. Ansatze für neue Ideen gibt es dort genug und werden in der Praxis schon umgesetzt. Die Funktionalitäten bleiben natürlich wichtig und müssen eng mit dem emotionalen Identitätskonzept verbunden werden. Auch hier fehlt jeder praktische Hinweis und das Thema Design wird in seiner Bedeutung nicht richtig erkannt. Die Stärke des Buches liegt in der Diskussion der funktionalen Aspekte der Markenführung (z.B. Mono Marke vs. Dachmarke und Controlling). Als Zielgruppe bleiben damit Studenten und Professoren die den Status Quo der Markenführung kennen lernen möchten ohne selbst Lösungen mit einer starken emotionalen Identität erarbeiten zu müssen. Das kann aber nicht das Ziel einer wissenschaftlichen Ausbildung bleiben. Die erfolgreichen Manager der Zukunft brauchen mehr. Ich bin gespannt auf die nächsten überarbeiteten Auflagen. Stephan Besch Mast&Co


Emotional Branding: The New Paradigm for Connecting Brands to People
Emotional Branding: The New Paradigm for Connecting Brands to People
von Marc Gobé
  Gebundene Ausgabe

18 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Emotionen und Erlebnisse in der Markenführung, 17. Januar 2002
Das Buch von Marc Gobe verbindet zwei hochaktuelle Themen im Rahmen des Marketing,
die Markenführung und das Thema Emotion. Beides Bereiche über die viel geredet aber
auch wenig verstanden wird. Zentrale These des Buches ist das Emotionen das Bindeglied
zwischen Unternehmen und Marke sind. Gobe ist Designer und weiß deshalb wie wichtig
Design für die emotionale Reaktion des Verbrauchers ist (neben der Kommunikation). Hier schließt sich auch die Verständnislücke zum Thema Erlebnismarketing. Ohne eine
Integration des Designs in die strategische Markenführung von Anfang an, bleibt das Thema
Emotionen und Erlebnis eine Leerformel von Beratern, Agenturen und Marketing Managern.
Der traditionelle Ansatz, das Design als reine Implementierung zu sehen, sollte nach
Lektüre dieses Buches zu den Akten gelegt werden. Das ist der zentrale Nutzen des Buches.
Grobe diskutiert folgerichtig Ansätze, wie man die 5 Sinne des Verbrauchers ansprechen kann, wie z.B. Formen und Farben. Anschließend führt er das Thema mit einer Diskussion einzelner Umsetzungsbereiche der emotionalen Markenführung fort, wie z.B. Markenidentitäten, Design von Packungen und Shops. Das Buch kann die betriebswirtschaftliche Sichtweise der Markenführung nicht ersetzen sondern ergänzt sie. Diese integrative Sichtweise muss der Leser allerdings noch selbst bewerkstelligen.Die Lektüre sei jedem empfohlen, der nicht nur über Emotionen reden will, sondern ihre Wirkung auch strategisch planen und umsetzen will. Zur Ergänzung sei das Buch Emotionen von Rost empfohlen, um die Psychologische Seite besser zu verstehen. Hier bietet die Betriebswirtschaftliche Literatur kaum Hilfestellung. Wir brauchen heute für die Herausforderungen im Marketing ganzheitliche Ansätze, auch das ist eine Botschaft von Gobe.


Konsumentenverhalten . Der europäische Markt (Pearson Studium - Economic BWL)
Konsumentenverhalten . Der europäische Markt (Pearson Studium - Economic BWL)
von Gary J. Bamossy
  Taschenbuch

12 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen US Klassiker für den europäischen Markt, 21. Dezember 2001
Das Buch von Solomon, Bamossy und Askegaard befasst sich mit dem Verhalten von
Konsumenten. Die Autoren definieren dieses als Prozesse, die ablaufen, wenn Individuen
oder Gruppen Produkte, Dienstleistungen, Ideen oder Erfahrungen auswählen, kaufen,
benutzen oder wegwerfen, mit denen sie ihre Bedürfnisse und Wünsche befriedigen können.
Das Buch baut auf dem bewährten amerikanischen Lehrbuch von Solomon auf. Didaktisch
können da nur wenige deutsche Lehrbücher noch mithalten. Das Buch ist voller praktischer
Marketing Beispiele aus den unterschiedlichsten Kulturen. Neu ist die Adaption des Inhaltes
für den europäischen Markt. Behandelt wird in zwei überarbeiteten Teilen das
Konsumentenverhalten aus europäischer Perspektive. Auch wenn es den europäischen
Konsumenten nicht gibt, sind die vielen europäischen Beispiele und Instrumente (z.B. RISC)
näher an der eigenen Erfahrungswelt und ( wahrscheinlich) späteren oder derzeitigen Berufswelt.
Das Buch ist klassisch aufgebaut und behandelt den Konsumenten als Individuum (Lernen,
Wahrnehmen etc.), das Entscheidungsverhalten (Individuell und unter
Gruppeneinfluss) und die kulturellen Aspekte werden abschließend aus dem europäischen Blickwinkel
heraus diskutiert ( Demographie, Lebensstile etc.).
Schade, das man für die deutsche Ausgabe nicht auf die zeitgleich erschienene neue
US Auflage zurückgreifen konnte. Das Thema Internet fehlt somit in der Abhandlung.
Trotzdem ist das Buch uneingeschränkt zu empfehlen. Profunde Kenntnisse des Konsumentenverhaltens
stellen die Grundlage eines erfolgreichen Marketings dar. Die Marketing Praxis zeigt, das erfolgreiche
strategische Überlegungen dort ihr Fundament haben müssen.


Relationship Marketing: Das Management von Kundenbeziehungen
Relationship Marketing: Das Management von Kundenbeziehungen
von Manfred Bruhn
  Taschenbuch

26 von 29 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Leitfaden Relationship Marketing, 21. Dezember 2001
Bruhn gibt in seinem Buch eine aktuelle Darstellung zum Thema
Relationship Marketing. Im Kern geht es dabei um die systematische
Gestaltung von Kundenbeziehungen und der Weiterentwicklung der
klassischen 4P's des Marketing (product, price, place, promotion)
bzw. der Transaktionsorientierung.
Bruhn diskutiert das Thema aus einer Management Perspektive,
mit den Phasen Analyse, strategische Ausrichtung, Operativer
Einsatz, Implementierung und Kontrolle als Leitlinie. In diesen Rahmen
ordnet er die Vielzahl der bestehenden Konzepte ein, z.B. Beziehungsqualität,
Strategien der Kundenaquisition, Kundenbindung und Kundenrückgewinnung.
Daneben tritt eine Betrachtung der Grundlagen, theoretische Fundierung,
Institutionelle Besonderheiten (z.B. Dienstleistung, B2B) und Zukunftsperspektiven.
Diese Einteilung ermöglicht Wissenschaftlern und Praktikern einen
profunden Einblick in die Thematik, wobei die stringent wissenschaftliche
Darstellungsweise überwiegt. Dies ist von Nutzen, das das Thema
bisher überwiegend auf Basis einer isolierten Darstellung einzelner Konzepte, oder
in telefonbuchartigen „Handbüchern" mit geringem Zusammenhang zwischen
den einzelnen Aufsätzen erfolgt. Gerade die CRM Softwareanbieter versuchen
das Thema Beziehung zu besetzen. Nach der Lektüre dieses Buches wird klar,
das dieser von der Softwareentwicklung geprägte Ansatz viel zu kurz greift.
Der Praktiker findet eine Fülle interessanter Konzepte wie z.B. die Erfolgskette, die
ein Beziehungsmarketing erst umsetzbar machen. Ein konsequentes Denken in
Beziehungen wird zu einer Neugewichtung des Marketing Instrumentariums und der
Betrachtung von Zielgruppen führen.
Bruhn zeigt auch die mentalen und praktischen (z.B.fehlende Kundendaten) Barrieren auf,
die einer Implementierung im Weg stehen. Das gilt insbesondere für Branchen ohne
direkten Endkundenkontakt, wie das z.B. in der Konsumgüterindustrie meist der Fall ist.
Relationship Marketing wird ein zentrales Marketing Thema in den nächsten Jahren bleiben.
Diese Philosophie vermag der klassischen Kundenorientierung neuen Schwung zu geben.


The Infinite Asset: Managing Brands to Build New Value
The Infinite Asset: Managing Brands to Build New Value
von Sam Hill
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 21,43

7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Neue Perspektiven für Markenportfolios, 19. Dezember 2001
Mit ihrem dreidimensionalen Marken-Molekül Ansatz gehen Hill und Lederer
neue Wege für das Management von Markenportfolios. Von klassischen Ansätzen
unterscheidet er sich wie folgt: 1. Einbezug aller für die Verbraucherentscheidung und
Wissensstrukturen relevanten Marken, auch von organisationsfremden wie Ingredient
Brands (z.B. Intel) oder Sponsorships (z.B. Hertha BSC für Accor) 2. Konsequenter
Einbezug der Kundensicht und der Bedeutung der Marke für die Kaufentscheidung
(Outside- in Sicht) vs. der statisch hierarchischen Darstellungsweise, die heute in
Unternehmen und der Lehre vorherrschen. (Inside- out Sicht)
3. Ganzheitliche Optimierung eines Marken Portfolios vs. der Einzelmarken Betrachtung
in der klassischen Product -Management Organisation.
Anhand von ausführlichen Fallstudien wird die Erstellung und Anwendung des Moleküls
dargestellt ( als Ergänzung ist der Artikel der Autoren im Harvard Business Review zu
empfehlen). Der Erstellung geht eine verhaltensrelevante Klassifizierung der Marken in
Lead, Strategic und Support voraus.
Die dreidimensionale Darstellung des Markenmoleküls ist ein Tool um die für die
Kaufentscheidung relevanten Markenkonstellationen darzustellen. Hierfür ist allerdings eine
spezielle Software notwendig, eine zweidimensionale Variante wird ebenfalls dargestellt
(ist allerdings weniger anschaulich).
Vorgestellt und durchgängig an Beispielen veranschaulicht werden verschiedene strategische
Markenportfolio Strategien: Extensions, Repositioning, Pruning, Over Branding,
Co-Branding, Amalgamation, Partitioning und Scaling. Die Strategien sind bekannt, die
hier vorgenommene Zusammenführung ist aber neu. Ziel ist eine Optimierung des Managements
der Wertschöpfung und der Risiken einen Markenportfolios. Abschließend werden Fragen der
Umsetzung des Ansatzes und der damit verbundenen Probleme diskutiert.
Hat man sich erst an die ungewohnte Darstellungsweise gewöhnt, ergeben sich völlig neue Perspektiven.
Überhaupt dürfte der größte Nutzen des Ansatzes darin liegen, ein Markenportfolio
konsequent vom Verbraucher her zu denken, zu bewerten und darzustellen, ohne z.B.
externen Allianzen zu vergessen. Der Ansatz bietet keine fertigen Lösungen, sondern ist als
kreative Heuristik auf solidem Fundament zu verstehen. Damit hebt er sich positiv von den
unsäglichen Portfolio Ansätzen ab. Jeder Marketingverantwortliche mit einer entsprechenden
Markenvielfalt kann die Erkenntnisse des Buches sofort umsetzen.
Profunde Kenntnisse insbesondere des Konsumentenverhaltens vorausgesetzt.
Ein weiterer Vorteil dürfte die verbesserte Diskussionsbasis für Markenentscheidungen sein.
Wer kennt nicht das lustige „Marketing- Quiz" bei entsprechenden Entscheidungen. Kein Wunder,
gibt es doch anscheinend so viele Vorstellungen zur Marke wie Fußballtrainer am Samstag in
Deutschland. Verstehe ich die Marke als potentielles Ordnungskriterium für Unternehmen,
ist den Autoren ein wichtiger Schritt dorthin gelungen. Die Arbeit mit solchen Modellen,
verbunden mit finanzwirtschaftlicher Software wird
das Markenmanagement der Zukunft prägen,ohne die Kreativität aussen vor zu lassen.


Markenpolitik
Markenpolitik
von Henrik Sattler
  Taschenbuch

11 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Solide Einführung in die Markenpolitik, 19. Dezember 2001
Rezension bezieht sich auf: Markenpolitik (Taschenbuch)
Der Autor definiert Markenführung als Gestaltung von Marken mit dem
Ziel langfristiger Markenwertsteigerung. Dargestellt werden die allseits
bekannten Rahmenbedingungen der Markenführung wie z.B. Kommunikation und
die rechtlichen Kernreglungen. Es folgt eine Diskussion der
Markenstrategiealternativen, ein Überblick zu Ursachen und Bedingungen der
Entstehung von Markenwerten und Ansätzen zur wertorientierten Markenführung,
mit Schwerpunkt auf verschiedenen Instrumenten der Markenbewertung.
Die Darstellung ist durchweg systematisch und mit Beispielen verdeutlicht.
Die Diskussion der Markenstrategiealternativen (Kapitel 3) und der Wissensstrukturen
von Marken (Kapitel 4) rechtfertigen allein schon den Kauf. Die Verknüpfung
mit Instrumenten der Markenrealisierung (z.B. Namen, Schlüsselbilder etc.), die
Marke als internes Führungsinstrument und neuere Ansätze eines ganzheitlichen
Markenportfolio Managements fehlen. Dadurch ist der Nutzen für die Zielgruppe
der Praktiker z.T. eingeschränkt. Die Praxis zeigt, das es zum Thema Marke fast
so viele Vorstellungen gibt, wie Fußballexperten in Deutschland. Wer sich
ernsthaft mit dem hochaktuellen Thema der Markenpolitik beschäftigen will, dem
sei das Buch von Sattler als geeigneter Einstieg empfohlen.


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