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Rezensionen verfasst von
typchen (NRW)

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Der 1. Mord: Roman
Der 1. Mord: Roman
von James Patterson
  Taschenbuch

29 von 36 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen belanglos, 1. September 2008
Rezension bezieht sich auf: Der 1. Mord: Roman (Taschenbuch)
Was ist noch schlechter als ein schlechtes Buch? -
Ein belangloses Buch.

Wer so etwas lesen möchte - bitteschön. Der hat dann wahrscheinlich auch sonst keine Probleme, von denen er gerne durch eine gute Geschichte abgelenkt werden möchte...

Mit Ausnahme der Grundidee (Brautpaare meucheln und deren Trauringe einsacken) finde ich Charaktere, Handlung und "Schreibe" langweilig, berechenbar und schlicht beliebig:

Todkranke Polizistin (total engagiert, total schlau und natürlich gutaussehend) bekommt zufällig einen total tollen, total smarten, ebenfalls gutaussehenden Super-Ermittlungspartner für die Aufklärung der ach so bestialischen Brautpaar-Morde. Der natürlich in etwa gleichaltrige Partner fällt natürlich schon durch seine total sanften Hände auf und verliebt sich sofort in unsere Heldin... Genauuu!

Ermitteln kann man mit dem auch super! Also SIE natürlich noch ein bisschen besser als ER, aber unterm Strich ist er einfach SUPER ...und weil soviel Super-Mann wohl auch der Autor nicht mehr ausgehalten hat, lässt er ihn dann doch abknallen. Natürlich ausgerechnet dann, wenn unsere "Heldin" grade vor lauter Liebe gesundet ist... sicher!

Am Ende rettet sie sich dann noch schnell selbst vor dem Mörder, weil sie (Achtung!) beim Kampf zufälligerweise so in die Ecke fliegt, dass sie locker an ihren Zweit-Revolver gelangt, den sie unters Bett genagelt hatte... Nee, is' klar...

Ach, den "Club der Ermittlerinnen" hab' ich ganz vergessen. (Ebenso wie den Namen der Heldin übrigens). Aber die waren fast noch belangloser als Mister Super-Partner...

Das Bestseller-Potenzial diese Buches kann ich beim besten Willen nicht erkennen. Aber Volksmusik verkauft sich ja auch wie geschnitten Brot...

Nichts gegen eine ordentliche Portion Trash, aber dann bitte richtig!
Kommentar Kommentare (3) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jun 13, 2014 12:20 PM MEST


Die Stunde der Frauen: Bericht aus Pommern 1944 bis 1947
Die Stunde der Frauen: Bericht aus Pommern 1944 bis 1947
von Christian Graf von Krockow
  Taschenbuch

5 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Kategorie : Dramatische Geschichten, schlecht erzählt, 1. Juli 2006
Der Stoff, den Autor von Krockow hier bearbeitet, übersteigt schlicht seine Erzählkunst. Da ist es fast schon Schade um die Erinnerungen der Schwester. Bisweilen hochtrabend und poetisch überladen versucht er scheinbar, der Dimension der Geschehnisse gerecht zu werden... und scheitert kläglich. Wer hier auf der Suche nach einer schicksalhaften Erzählung ist, wird enttäuscht. Was fehlt sind Emotionen, der Blick ins Innere. Die Darstellung kommt kaltherzig und ohne jedes Gefühl daher. Einzig der zuweilen bittere Humor lässt den Leser an einigen Stellen vage erahnen, was der Autor gern vermittelt hätte: Die Abgründe menschlicher Ausnahmesituationen. Durch die mangelhafte Erzählweise erscheint die Schwester bisweilen sogar arrogant und überheblich. Denn wie viel Glück sie hatte, wie viel Leid ihr an mancher Stelle erspart war, und welch grausame und unbegreiflich schreckliche Tragödien sich in der Kriegs- und Nachkriegszeit abspielten, weiß letztlich nur jemand, der die Geschichten der anderen kennt. Die Geschichten derjenigen, die in dieser Erzählung nur am Rande in Erscheinung treten.

Gezeigt wird allerdings, was Frauen längst wissen: Wenn’s drauf ankommt, lamentieren wir nicht rum, wir tun, was getan werden muss. Den Frauen der Zeit um ’45 gebührt unser aller Dank und Respekt.


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