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Vernee Thor Smartphone 4G 5 "HD Screen-FDD-LTE 3G WCDMA Android 6.0 OS MTK6753 Octa-Core 3 GB RAM 16 GB ROM 5MP 13MP Doppelkameras Fingerabdruck-ID Quick Charge
Vernee Thor Smartphone 4G 5 "HD Screen-FDD-LTE 3G WCDMA Android 6.0 OS MTK6753 Octa-Core 3 GB RAM 16 GB ROM 5MP 13MP Doppelkameras Fingerabdruck-ID Quick Charge
Wird angeboten von Hifone
Preis: EUR 139,99

23 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Schickes Gerät mit sehr gutem Preis-Leistungsverhältnis, 18. Mai 2016
Vor dem Kauf dieses Gerätes war ich Besitzer eines Samsung Galaxy S3. Nachdem sich nun in den letzten Monaten auch diverse Freunde und die Freundin ein Samsung-Gerät für jeweils mindestens 180,- € aufwärts zulegten, wurde mein Ehrgeiz gepackt: ich möchte ein Gerät mit Android 6.0 - aber muß es denn ein Samsung sein? Geht das nicht auch billiger? Und (ohne das Handy zu rooten und damit die Gewährleistung zu verlieren) ohne vorinstallierte Apps, die man nicht deinstallieren kann? Ach, und Dual-SIM wäre auch ganz nett...

Nach einiger Recherche im Bereich der China-Handys fiel meine Wahl auf das Vernee Thor. Vernee bietet ein Jahr Gewährleistung, in Anbetracht des Kaufpreises von rd. 110,- € (direkt aus China inkl. Steuern und Nebenkosten) schien das Risiko begrenzt. Gestern nun kam das Gerät hier an - und ich bin begeistert, was heutzutage für diesen Preis möglich ist.

Allerdings ist der Lieferumfang - selbst dafür - etwas dünn. Handy, Ladegerät, Bedienungsanleitung. Im Vergleich zu anderen chinesischen Herstellern fehlt die sonst mitgelieferte Displayschutzfolie oder eine Tasche. Die originale Tasche ist in weißem oder blauem Jeansstoff gefertigt und kann für rd. 8-9 € separat erworben werden.

Obwohl das Gerät aus Kunststoff besteht, ist die Verarbeitung exzellent und fühlt sich sehr gut an. Es knarzt nicht, die Kanten und Abschlüsse sind präzise gearbeitet, es liegt gut in der Hand. Das "touch and feel" ist angenehmer als beim Galaxy S3. Die Rückseite läßt sich abnehmen. Das Display ist beschichtet und fühlt sich ebenfalls sehr hochwertig an. Wer noch an der Verarbeitungsqualität zweifelt, möge sich auf Youtube den "Thor Violence Test" ansehen.

Zur Technik: 8x 1,3 GHz Octacore MT6753, 16 GB ROM und vor allem 3 GB RAM sind ein Wort und selbst bei teureren Handys nicht immer gegeben. LTE inkl. Band 20 ist vorhanden. Wer mehr Speicher braucht, kann eine micro-SD-Karte nachrüsten. Die micro-SD-Karte hat einen eigenen Slot und blockiert nicht wie bei manch anderen Dual-SIM-Handys den 2. SIM-Slot.

Ich nutze das Handy hauptsächlich zum Internetsurfen, für Whatsapp und unterwegs für Filme. Hier läuft das Vernee Thor absolut flüssig und ohne zu ruckeln. Auch das Hochfahren (ausgeschaltet bis betriebsbereit) läuft schneller als beim Galaxy S3.

Die Hauptkamera (Hersteller Aptina) hat 13 MP, die Frontkamera 5MP. Die 13MP-Kamera macht bei Tageslicht gute Fotos. Für Schnappschüsse ausreichend, im Urlaub sollte man aber dann doch eine richtige Kamera mitnehmen.
Der Akku verfügt nominell über 2800mAh, was für einen Tag Laufzeit bei normaler Nutzung ausreicht.

Das Gerät läuft mit unverändertem Android 6.0 ohne Bloatware. Ein erstes OTA-Update habe ich bereits erhalten - wie die weitere Update-Politik von Vernee aussieht, ist in Anbetracht der Tatsache, dass die Firma erst seit Februar existiert, ungewiss. Zumindest auf den einschlägigen Kommunikationskanälen des Herstellers gibt man sich ambitioniert (eigenes OS in Entwicklung).

Als nettes Gimmick ist beim Vernee Thor das Entsperren per Fingerabdrucksensor möglich - ein Merkmal, das man sonst nur bei deutlich teureren Geräten findet. Laut Hersteller ist hier derselbe Sensor wie im Galaxy S7 verbaut- und nach dem o.g. Update funktioniert er auch tatsächlich.

Fazit: das Vernee Thor bietet viel Handy fürs Geld. Wer nicht mehr als 110,- € für ein schickes, technisch (in meinen Augen) in jeder Hinsicht ausreichendes Handy ausgeben will (oder kann), ist hier richtig. Ähnliches ist für den Zielmarkt Europa von etablierten Herstellern, die man im Elektromarkt seines Vertrauens findet, erst für mindestens 50,- € mehr zu haben.

Alternativen im selben Preisbereich und ebenfalls aus China wären z.B. das Homtom HT3 Pro oder das Doogee Y100 - beide allerdings mit schwächerem Akku (aber wechselbar), nur 2 GB RAM und schwächerer CPU.

Die wesentlichsten (bzw. bisher einzigen festgestellten) Minuspunkte am Vernee Thor sind die fehlende Benachrichtigungs-LED, die unbeleuchteten Tasten und - mittelfristig gesehen - der fest verbaute Akku.
Zumindest für letzteres Problem scheint es eine Lösung zu geben: ebenfalls auf Youtube stellt Vernee über den offiziellen Kanal ein Demontagevideo des kompletten Geräts zur Verfügung (Suche: Thor full disassembly).
Und wer sich das nicht traut: Vernee verspricht gemäß eischlägiger Pressemeldungen, dieses Jahr auch in Deutschland eine offizielle Service- und Reparaturstelle einzurichten. Sollte das wirklich geschehen, läßt sich wohl auch auf diesem Wege ein Akkutausch durchführen.
Kommentar Kommentare (5) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jun 15, 2016 12:35 PM MEST


Weleda Granatapfel Schönheitsdusche, 1er Pack (1 x 200 ml)
Weleda Granatapfel Schönheitsdusche, 1er Pack (1 x 200 ml)
Preis: EUR 5,95

0 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Granatapfel ja, Schönheitsdusche nein, 26. Juli 2015
Das Duschgel wird als "Granatapfel Schönheitsdusche" (sic!) beworben, erfüllt aber nur teilweise das Werbeversprechen. Sicher, es riecht angenehm nach Granatapfel, ist dazu auch recht ergiebig sowie einfach und sauber zu öffnen. Aber "Schönheitsdusche"? Meine Freundin benutzt das Duschgel seit zwei Wochen täglich und sieht immer noch genauso aus wie vorher! Die Ähnlichkeit zu Kate Upton ist immer noch genauso gering wie vorher. Insofern ist diesbezüglich leider keine Wirkung feststellbar. Deshalb (und für den ambitionierten Verkaufspreis) auch nur drei Sterne.


Glücklich ohne Geld!: Wie ich ohne einen Cent besser und ökologischer lebe
Glücklich ohne Geld!: Wie ich ohne einen Cent besser und ökologischer lebe
von Raphael Fellmer
  Taschenbuch
Preis: EUR 14,99

115 von 156 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Haarsträubende Selbstbeweihräucherung eines Leistungsverweigerers, 18. November 2013
Nach Lektüre des hier vorgelegten Buches kann man Herrn Fellmer bestenfalls als verklärten Idealisten ansehen, der den großen, aber entscheidenden Fehler seiner Idee nicht erkannt hat. Weniger freundlich formuliert handelt es sich hier um die oberlehrerhaft und selbstzufrieden aufgezeichnete Biographie eines Leistungsverweigerers, der noch dazu völlig intolerant seine Lebensweise als die einzig Richtige darstellt.

Das erste Drittel des Buches schildert den "Werdegang" des Autors. Hier möchte ich einmal stellvertretend auf zwei kurze Absätze eingehen:

"In der Waldorfschule fühlte ich mich wohl, obwohl ich nur äußerst ungern Hausaufgaben machte. Meistens schrieb ich sie einfach ab. In den Unterricht und die Pausen dazwischen legte ich mein Herzblut, nicht in die Epochenhefte, Diktate und Vokabeltests."

Soso, ein offensichtlich nicht sehr strebsamer Schüler. Und, trotzdem das Prinzip Waldorfschule nach Fellmer ja der Entfaltung der Persönlichkeit dient, war sein Gedankengut offenbar noch zu sehr im bösen, kapitalistischen System gefangen:

"Obwohl ich an einer Waldorfschule war, reichte meine Kreativität nicht, um neue Wege zu gehen, Plan B zu leben."

Wie auch immer, Herr Fellmer behält den Weg seiner Erleuchtung trotz fortwährender Manipulation durch das falsche Gesellschaftssystem auch in der Schulzeit, und entschließt sich nach dem Abitur also dazu, seinen Horizont durch diverse Reisen zu erweitern. (Ich verkürze stark und sehe großzügig über die stetig wiederkehrenden Huldigungen seines eigenen Egos hinweg.)

Das kommunistische Kuba erscheint ihm dabei als Paradies, und zwar gleich aus zweierlei Gründen, Zitate:

1. "Verschwendung von Ressourcen ist aufgrund des herrschenden Mangels praktisch nicht vorhanden. Flaschen werden,
wenn der Hals zerbrochen ist, einfach durchgeschnitten und als Glas weiterbenutzt.Alle Gebrauchsgegenstände, allen voran natürlich die schönen Autos, werden immer wieder repariert, und man spürte förmlich, dass das »Gesetz der geplanten Obsoleszenz« in der kubanischen Gesellschaft keinen Platz hat."

- Herrschaften, DAS ist die Lösung! Durch die im kommunistischen System verankerte Warenverknappung wird das Problem der Ressourcenverschwendung eliminiert! (Der Zwang, aus Mangel einen spritfressenden, unsicheren, stinkenden Oldtimer restaurieren zu müssen, ist da doch zu vernachlässigen. Er ist ja "schön".)

Deswegen sind kommunistische Systeme rund um den Globus so erfolgreich, deswegen sind alle bestehenden kommunistischen Systeme der Welt auch demokratisch durch das Volk in freien Wahlen legitimiert, und deswegen haben diese Systeme auch so regen Zulauf.

2. "Werbung für Produkte oder Dienstleistungen gibt es hingegen überhaupt keine. Es war befreiend, nicht ständig schreiend bunte Anzeigen zu sehen, die uns suggerieren sollen, dass wir unbedingt dieses oder jenes Produkt kaufen müssen."

- Logisch, denn: wenn Mangel herrscht, was soll dann beworben werden? Das Wecken von Wünschen oder Bedürfnissen, die ohnehin nicht erfüllt werden können, sorgt nur für Frustration. Auch zu Zeiten der DDR gab es damals kein Werbefernsehen. Warum wohl? Weil ein Werbespot für den Trabant im Jahre 1988 den westdeutschen Bewohnern, die ja so dringend alle gerne gen Sozialismus streben, die eindeutige technische Überlegenheit des Fahrzeugs gegenüber z.B. einem 5er BMW demonstriert und damit für umstürzlerische Bewegungen im Westen gesorgt hätte?

Zudem: kann nicht auch in einer durch und durch kapitalistischen Welt wie unserer jeder Mensch selbst entscheiden, was er in welcher Menge erwirbt und was nicht? Sicher, ich könnte mir jeden Monat drei neue Handys kaufen. Ich kann dieselbe Geldmenge aber auch regelmäßig zur Seite legen, um für etwas Größeres zu sparen, z.B. eine Wohnung. Oder ich kann mein so schlecht und böse, da kapitalistisch verdientes Geld Ende Monat an wohltätige Organisationen spenden. Siehe da, eine Verwendung für Geld, die der Gesellschaft zugute kommt! Das dürfte es nach Definition des Autors gar nicht geben.

Nicht zuletzt: Wenn der Autor dem Leser diese Entscheidungskompetenz in Bezug auf die Verwendung seiner Finanzmittel abspricht, halte ich das fast schon für eine grobe Beleidigung (zumindest für den großen Teil der Bevölkerung, der nicht überschuldet ist).

Auf den Rest des Buches (in ähnlichem Stile geschrieben) möchte ich nicht eingehen, denn der Tenor bleibt in hübscher schwarz/weiß-Malerei der gleiche: gut ist derjenige, der nur gebrauchte Gegenstände nutzt, und diese möglichst vielen unentgeltlich zur Verfügung stellt. Schlecht ist derjenige, der Neues kauft, dieses für sich behält, und/oder sich in irgendeiner Form gegen Geld an der Wertschöpfungskette beteiligt.

Der große Denkfehler, den Herr Fellmer auch nach 227 Seiten nicht einsieht: um eben seinen Lebensstil nachzuahmen, muss am Ende der (ich nenne es mal so) "Leihkette" immer ein Produzent stehen. Und niemand wird produzieren, wenn er nicht zumindest den Einkaufspreis des Rohstoffs für seine Ware erhält, von der Wertschöpfung durch individuelle Arbeitsleistung mal ganz abgesehen.

Sofern also nicht JEDER Mensch auf der ganzen Welt JEGLICHE Arbeit oder Leistung, die in irgendeiner Form abgegeben wird, unentgeltlich verrichtet, KANN das von Fellmer geschilderte System schlußendlich überhaupt nicht funktionieren.

Gleichzeitig wettert Herr Fellmer mit einer erstaunlichen Intoleranz gegen jeden, der sich an der so verachtenswerten kapitalistischen Produktionswelt beteiligt. Es geligt ihm jedoch nicht, zu abstrahieren, dass jeglicher Nutzen, den er zieht, auf kapitalistischer Produktion fußt.

Da passt es gut ins Bild, dass der Autor sich für die umweltschonende Art der Fortbewegung als Tramper lobt, gleichermaßen aber das Auto als schmutzendes, ressourcenverwertendes Teufelsgerät verdammt.

Auch ich bin gegen Lebensmittelverschwendung, und auch mir sind Menschen, die Kleinwägen zum pendeln nutzen sympathischer, als jene, die einen SUV fahren. Aber auch mir ist klar, dass eine Welt ohne Geld nicht funktionieren kann, weil jegliche gesellschaftlichen Systeme, die auch nur ansatzweise in die Nähe dessen gegangen sind, gescheitert sind. Und so idealistisch, zu glauben, dass die kostenlose Produktion / Arbeit schon irgendwann alle nachmachen werden, wenn nur mal einer damit anfängt, bin ich schon seit meinem 12. Lebensjahr nicht mehr.

Zum Abschluss: Wer Herrn Fellmers Tagesberichte in den sozialen Netzwerken verfolgt, konnte außerdem feststellen, dass er vor kurzem Opfer seiner eigenen Idee wurde: sein Fahrrad wurde ihm geklaut, im Sinne des Buches wohl eher formuliert, es wurde ihm genommen - von jemandem, der es wohl just in diesem Moment dringender brauchte als er. Es folgte der logische Aufruf, wo denn bitte Menschen leben, die ihm im Bedarfsfalle ihr eigenes Fahrrad zur Verfügung stellen könnten. Aber: auch dies wird nur so lange funktionieren, bis eines der Räder mal defekt ist, denn um es zu reparieren braucht man... richtig: Geld.
Kommentar Kommentare (9) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Nov 6, 2014 2:34 AM CET


DeutschlandSIM ALL-IN 100 [SIM & Micro-SIM] - 24 Monate Vertragslaufzeit (500MB Daten Flat, 100 Frei-Minuten, 100 Frei-SMS, 4,95 Euro/Monat, 19 ct Folgeminutenpreis) O2-Netz
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5.0 von 5 Sternen Alles einwandfrei verlaufen, jederzeit wieder!, 5. Juni 2013
Ich nutze den Tarif "All in 100" (100 Min / 100 SMS / 500 MB im o2-Netz) jetzt seit einem halben Jahr und bin absolut zufrieden.
Die SIM-Karte kam zwei Tage nach online-Bestellung bei mir an, auch die Rufnummernportierung hat reibungslos geklappt. Die bisherigen Monatsrechnungen waren alle korrekt, und das Online-Kundenportal ist einfach zu bedienen.
Einziger Punkt, den man verbessern könnte: wenn die Monatsrechnung erstellt wurde, erhält man lediglich eine kurze Mail mit der Aufforderung, sich einzuloggen und die Rechnung abzurufen. Eine Mail mit Rechnung und Einzelverbindungsnachweis als pdf fände ich praktischer.


Almased Vitalkost, 1er Pack (1 x 500 g)
Almased Vitalkost, 1er Pack (1 x 500 g)
Wird angeboten von vitafy
Preis: EUR 20,89

185 von 222 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Proteinshakes statt Almased..., 15. April 2013
Wenn man sich die "Erfolgsgeschichten" einiger Rezensenten hier durchliest, könnte man fast glauben, Almased hätte das Rad neu erfunden. Gewichtsabnahme, dauerhaft und ohne Jojo-Effekt - das ist das Ziel, und das scheinen viele Kunden auch zu erreichen.

Aber worauf basiert dieser Erfolg? Nun, Almased ist im Wesentlichen ein pflanzliches Eiweißpulver.
Soweit nichts neues. Die auf der Herstellerwebsite empfohlenen Diäten / Kuren (wie man es auch nennen mag) basieren ebenfalls auf zwei uralten, dennoch richtigen Tatsachen zum menschlichen Körper: wer abnehmen will, muss
a) weniger Kalorien aufnehmen als er zu sich nimmt und
b) seinen Stoffwechsel in Gang bekommen.

Logisch, dass da fast jeder innert der ersten Woche gemäß Almased-Diätplan Gewicht verliert:
3x Almased am Tag in Wasser ergeben 690 kcal, inklusive Gemüsebrühe runde ich großzügig auf 800 kcal auf.
Das ist im Vergleich zur empfohlenen Tagesdosis bei Frauen (RDA, 2000kcal) weniger als die Hälfte.

Weshalb ich hier aber nur einen Stern vergebe: der Preis, den Almased für sein Produkt aufruft, ist -freundlich gesagt- sehr ambitioniert. Für 500 Gramm zahlt der Kunde (Stand heute) 18,45 Euro, ergibt bei 50 Gramm / Portion einen Portionspreis von 1,85 €.

Ein recht populäres Proteinpulver für Kraftsportler (unter den Amazon-Top 5 der Eiweißpräparate) wird hier bei Amazon in der 3-Kilo-Dose für 35,73 € verkauft.
Pro Portion genügen 25 Gramm, was dann einen Portionspreis von 0,30 € ergibt, also rund nur ein Sechstel der Kosten für Almased.

Vergleicht man Nährwerte und Zusammensetzung beider Produkte (Zubereitung gemäß Vorgabe mit fettarmer Milch; bei Almased 200 ml, beim Proteinpulver 300ml) stellt man fest, dass die Unterscheide hier kleiner sind als erwartet. Rein nach Papierlage kommt der Proteinshake sogar deutlich besser weg:

Almased
320 kcal
33,1g Eiweiß
24,8g Kohlenhydrate
10,2g Fett

Proteinshake
241 kcal
29,6g Eiweiß
15,8g Kohlenhydrate
5,7g Fett

Für die auf der Almased-Website (richtigerweise) propagierte kohlenhydratarme Ernährung ist somit ironischerweise der Proteinshake besser geeignet als das eigene Produkt.

Fairerweise muss gesagt werden, dass Almased im Gegensatz zum Proteinshake alle wichtigen Vitamine und Spurenelemente enthält.
Das läßt sich jedoch durch die Einnahme einer Multivitamintablette ausgleichen (Kosten hierfür bei Kauf beim Discounter: 0,035 € / Tag).

Fazit: wer über den Tellerrand hinausschaut und tatsächlich auch einmal die Inhaltsstoffe gewisser Produkte analysiert, kann / sollte m.E. mit Proteinshakes für einen Bruchteil der Almased-Kosten vergleichbare Ergebnisse erzielen. Die Shakes sind darüber hinaus auch in verschiedenen Geschmacksrichtungen verfügbar.
Kommentar Kommentare (16) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Mar 3, 2016 11:28 AM CET


Endgame
Endgame
Preis: EUR 5,00

24 von 37 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Der endgültige Mainstream-Ausverkauf..., 11. März 2011
Rezension bezieht sich auf: Endgame (Audio CD)
Wer die ersten beiden - noch bei Fat Wreck Chords produzierten Rise Against-Alben kennt - und jetzt bei "Endgame" reinhört, wird seinen Ohren nicht trauen. Wo ist der druckvolle, schnelle, wütende Brüll-Punkrock geblieben, für den man sich bei "The Unraveling" oder "Revolutions per Minute" begeistert hat?

Ich will hier gar nicht auf einzelne Tracks des Albums eingehen, weil sich das Phänomen über alle 12 Stücke zieht. Mit dem Wechsel zu Geffen Records (einem Mainstream-Label), mithin ab dem Album "Siren Song of the Counter Culture" haben sich Tim McIlrath und Kollegen mehr und mehr in Richtung Radiokompatibilität und Verkaufszahlen orientiert. Endgame klingt nun durch die Bank austauschbar, und der geneigte Hörer fragt sich spätestens ab dem dritten Lied, wann die Herren denn nun endlich das Gaspedal durchdrücken. Es fehlt durchweg an Tempo, stattdessen werden langatmige Bridges präsentiert. Keiner der Songs ist kürzer als 3:24 Minuten. Und so recht will auch keiner im Ohr hängenbleiben, auch nicht nach mehrfachem Hören. Kracher vom Typ "Give it all" oder "alive and well" sucht man vergeblich.

Wer Rise Against erst über Endgame kennengelernt hat oder erst seit kurzem kennt, dem mag das Album gefallen.
In meinen Augen ist dieses Album aber ein sehr deutlicher Ausdruck dafür, dass hier Individualität, Tempo und Authenzität dem Kommerz geopfert wurden. Ein Track aus Rise Againsts erstem Album trug den treffenden Titel "sometimes selling out is giving up". Scheint so, als hätten sich die Herren aufgegeben. Und dass Erfolg nicht zwingend mit Qualitätsverlust einhergehen muss, zeigen Bad Religion, die seit Anfang der 90er dick im Geschäft sind und doch ihrer Linie treu bleiben.
Kommentar Kommentare (7) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Apr 7, 2011 6:10 PM MEST


Love Their Country
Love Their Country
Preis: EUR 9,99

12 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Alles beim Alten., 14. Oktober 2006
Rezension bezieht sich auf: Love Their Country (Audio CD)
Me first and the Gimme Gimmes agieren nach einem einfachen Prinzip: sie wählen populäre Songs aus einem Themengebiet der Musik (Musicals, 50er/60er), benutzen die für Punkrock üblichen Mittel (drei-Akkorde-E-Gitarre, schnelle Drums, ein paar "whoooas"), spielen jeden Song in maximal zwei Minuten runter - und fertig ist das Album.

So ist es auch auf "Love their Country" nicht anders. Joey, Fat Mike und Konsorten spielen bekannte (oder hierzulande weniger bekannte) Countrysongs nach, aber im Gegensatz zu den sonst plätschernden Originalen wird hier durchgängig gerockt. Und das hört sich prima an. Zwölfmal wunderbare Mitgröhlmusik, technisch sauber gespielt.

Die Eröffnung mit Garth Brooks' "Much too young too feel this damn old" ist klassisch MFGG: Einstieg fast im Originaltempo, nach der Hälfte des Songs wird aber aufs Gas getreten.

"Ghost Rider in the Sky" treibt dem Hörer ein breites Grinsen aufs Gesicht: die typische, auf-und-absteigende Standard-Countrymelodie, dazu marschierende Drums - Johnny Cash würde sich im Grabe umdrehen, und das ist gut so.

Bei "I'm so lonesome I could cry" wird zwischenzeitlich der Dudelsack ausgepackt. Durchaus neu, klingt aber fein und fügt sich nahtlos ein.

Auch der Rest des Albums verzeichnet keine Ausfälle.

Musikalisch ist zu den anderen MFGG-Alben kein großer Unterschied auszumachen - Punkrock ohne große Experimente. Spaßmusik. Wer Me First noch nicht kennt, liegt mit dieser Scheibe als Erstkauf genausowenig daneben wie mit allen anderen. Und wer sie kennt, der kann blind zugreifen.

Okay, ganz ehrlich: anspruchsvoll ist was anderes. Ein bißchen plagt MFGG hier wie auch sonst das Problem, dass Experimente und Neuerungen fehlen. Wer Bad Religion vorwirft, sie hätten in zwanzig Jahren nur zwei Lieder herausgebracht (ein schnelles, ein langsames), der kann hier die Auswahl nochmal um die Hälfte reduzieren.

Aber das ist ja auch nicht der Sinn und Zweck eines solchen Coverprojektes. Trotzdem fünf Sterne für das Album, weil: lustig, absolut sauber eingespielt und gut zum Mitsingen.


Koss Porta Pro Stereo-Kopfhörer
Koss Porta Pro Stereo-Kopfhörer
Preis: EUR 37,99

13 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen unbedingt probehören., 12. Juni 2006
Rezension bezieht sich auf: Koss Porta Pro Stereo-Kopfhörer (Elektronik)
Positiv: für seine Größe und zu diesem Preis bietet er wirklich beeindruckenden Klang. Er ist sehr leicht und angenehm zu tragen, faltbar und im mitgelieferten Beutel einfach zu verstauen.

Als potentieller Käufer sollte man den Koss trotzdem möglichst vorher antesten.
Denn wer einen neutralen Kopfhörer sucht, ist hier falsch... Mitten und Höhen kommen klar und ausgewogen, aber der Bass ist einfach dominant. Und das unabhängig von der Klangquelle und etwaiger Equalizereinstellungen. Wer's mag, okay, aber ich bin ein Freund der naturgetreuen Wiedergabe - die drückende Bassline muss nicht bei jedem Lied sein und ist (nach meinem Empfinden) zeitweise sogar störend. Auf jeden Fall gewöhnungsbedürftig.

Weiter ist die Langzeitqualität der recht dünnen Ohrpolster anzuzweifeln. Okay, Koss gibt zehn Jahre Garantie, aber ärgerlich ist's allemal. Hätte man bloß zehn Cent mehr in der Produktion ausgegeben...

Zudem ist das Auf- und Absetzen eine fummelige Sache, und irgendwie habe ich beim Verstellen des Bügels immer ein bißchen Angst, dass die doch recht fragile Konstruktion auseinanderbricht.

Fazit: für rund dreißig Euro (aber bitte auch nicht mehr!) ein faires Angebot, was vergleichbare offene Kopfhörer angeht - gesetzt den Fall, man ist Bassfan. Mein sieben Jahre alter (geschlossener) Philips-Kopfhörer hat damals allerdings gerade mal 20,- Märker gekostet, ist robuster und bringt einen wesentlich homogeneren Klang.


The Ultimate Escape
The Ultimate Escape
Preis: EUR 18,47

2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Eine Stimme zum Verlieben..., 31. Januar 2005
Rezension bezieht sich auf: The Ultimate Escape (Audio CD)
Tsunami Bomb? Nie gehört...nichtsahnend legt man also die Scheibe in den Player...
...und wird schon beim ersten Track "Take the Reins" von schwungvollem, flottem Punk umgeben. Hier (und für die Scheibe im Allgemeinen) gilt: durch Instrumentaleinlagen und Spannungswechsel wird das Tempo nicht ganz gehalten; es geht also langsamer zu als beispielsweise bei No Fun At All oder den alten Bad Religion-Platten. Schöne Melodik, sauber gespielte Gitarren. Was aber bereits hier auffällt und sich durch das ganze Album zieht, ist die bezaubernde Stimme der Sängerin Agent M, die im irgendwo zwischen "16jähriges Rotzgör" (bei aggressiven Liedern) und "Pippi Langstrumpf" (bei ruhigen Stücken) wandelt. Sehr charismatisch, einfach niedlich und bei weitem besser als z.B. die Lunachicks.
Russian Roulette wartet mit Oi-verwandten Melodien und Gesängen auf. Agent M trifft nicht immer so ganz den Ton, aber das scheint hier beabsichtigt und kommt zuckersüß rüber. Gute-Laune-Song. Anspieltipp.
Say it if you mean it: hui, da ist Druck dahinter. Melodic-Core nennt man das wohl heutzutage. Schnell und melodisch, mit stimmungsvoller Bridge. Groß! Anspieltipp.
Roundabout bietet ebenfalls saubere Gitarren und die charismatischen Gesänge - mir persönlich fehlt es aber hier an Tempo. M.E. nur Durchschnitt.
Top 40 hit: aggressiv und düster, ein krasser Gegensatz zu Russian Roulette. Man klagt über die Zustände in der Plattenindustrie, und das wird hier deutlich. Wenig melodiös.
20 going on...: Midtempostück, seehr schöne Hookline und Refrains, ein weiteres großes Stück.
The simple truth: hm, ein langsames Stück. Agent M zeigt, dass sie auch richtig singen kann. Der Song plätschert so dahin, die Band bemüht sich, Stimmung aufkommen zu lassen; dies gelingt ganz ordentlich, aber nicht überragend. Trotzdem auf diesem Album etwas besonderes, weil ungewöhnlich.
Headlights on a hand grenade: aah, schön. Ein weiterer Kracher, melodisch und direkt. Sauber.
Count me out: 47 Sekunden für ein Lied. Tsunami Bomb faßt sich kurz - laut und aggressiv. Aber auch in einen solchen Song kann man eine Melodie einbauen; das scheint Tsunami Bomb nicht so ganz begriffen zu haben, deswegen nur Durchschnitt.
El diabolo: ebenfalls druckvoll und sehr schön, Agent M betört erneut mit Ihrem Sirenengesang... Anspieltipp.
In this together: geht im ganzen Album etwas unter, dennoch nicht schlecht.
Swimming through molasses: schöner Ausklang des Ganzen, qualitativ oberes Drittel.
Fazit: gelungenes, solides Punk-Album einer zu Unrecht unbekannten Band. Und was Girl-Punk allgemein angeht, läßt Tsunami Bomb alle Konkurrent(inn)en weit hinter sich.


Acoustic
Acoustic
Preis: EUR 9,99

11 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein großes Werk., 7. Januar 2005
Rezension bezieht sich auf: Acoustic (Audio CD)
Das Ergebnis gleich vorweg: Hier handelt es sich m.E. um eines der besten Akustikalben, die es für Geld zu kaufen gibt.
Die Idee an sich: man nehme die Köpfe zweier gestandener Punkrock-Bands, stecke sie in ein Studio ohne elektrische Instrumente und lasse sie jeweils fünf altbewährte Hits spielen. Dazu darf jeder der beiden noch einen neuen Song zum Besten geben und fertig ist das Album. Hätte auch nach hinten losgehen können, ist in diesem Fall aber etwas ganz Großes geworden.
Sowohl Tony Sly (No use for a Name) als auch Joey Cape (Lagwagon) bewahren den typischen Stil ihrer Band.
Tonys Songs sind durchweg etwas gleichförmiger und einfacher gestrickt, sparsamer begleitet - was nicht unbedingt schlecht sein muß. Dennoch kommt der typische NUFAN-Sound raus, aber die Akustik gibt dem ganzen eine neue Dimension und verleitet den Hörer (endlich) einmal dazu, sich auch mit den Songtexten zu befassen.
"International You Day" war auch vorher schon ein umwerfendes Liebeslied und bringt nun auf diesem Album garantiert Gänsehaut.
"Justified Black Eye" kommt so präsent und authentisch rüber, dass man fast mit der Hauptfigur mitfühlt.
Diese Stimmung trägt sich über alle Lieder von Tony - und da passt auch das neue "Stunt Double" wunderbar hinein.
Lagwagon an sich spielt ja schon kreativer als NUFAN - und das setzt sich auch hier fort: Besser noch, weil abwechslungsreicher, sind die Songs, die uns Joey neu auflegt. Mit unglaublich gefühlvoller Stimme trägt er vor; "Move the Car" ist ein schöner Einstieg. Kritikpunkt sind die plumpen Gitarrenakkorde bei "Violins", dennoch gutes Lied.
Ein Grund alleine, das Album aber zu kaufen, ist die Interpretation von "Wind in Your Sail". Mag es daran liegen, dass ich dazu einen persönlichen Bezug habe, aber ich habe in meinem ganzen Leben noch nichts gehört, das mich dermaßen ergriffen hat.
Unglaublich.
"Violet" schließt das Album rund ab.
Alles in allem: Weltklasse. Bestimmt keine CD, die man auf einer Party laufen lassen kann - aber für die melancholischen Momente im Leben ist das schlicht und einfach ein Pflichtkauf, der sicher lange unerreicht bleiben wird.


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