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Rezensionen verfasst von
Pargen, Arno (Köln)
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Samsung LE 40 S 71 101,6 cm (40 Zoll) 16:9 HD-Ready LCD-Fernseher schwarz
Samsung LE 40 S 71 101,6 cm (40 Zoll) 16:9 HD-Ready LCD-Fernseher schwarz
Verfügbarkeit: Derzeit nicht verfügbar.

 
6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen besser geht immer, in der Preisklasse wohl nicht , 24. April 2007
Ich habe den Samsung jetzt seit ca. 1,5 Monaten. Der Fernseher bringt die erforderlichen 1080i/720p für HDTV mit, in der Preisklasse in 40" erfüllt er alle Anforderungen. Klar gibt's bessere, aber die sind alle deutlich teurer. Die LG Geräte, die in etwa in derselben Preisklasse den Markt überschwemmen, können eben nur im Preis mithalten. Ich kann den Samsung nur empfehlen. Die Einstellungsmöglichkeiten und die Funktionen sind top, sie hier aufzulisten macht keinen Sinn, kann man ja bei Samsung nachlesen. Ein HDMI Anschluß könnte manchen zu wenig sein, jedoch ist das gezeigte Bild über HDMI nicht wesentlich besser als über SCART. Und dann reichen auch die Anschlüsse. 2x SCART, YUV; HDMI/DVI, das reicht. Natürlich sind Bilder bei den Konsolen XBOX360, PS3 brilliant. Die Lautsprecher sind etwas schlapp, aber bei uns läuft der Sound eh über den Verstärker. Aber selbst in einem Wohnzimmer reichen die 2x10Watt aus. Gefallen haben mir die Einstellungsmodi "Energiesparmodus" wodurch das Bild einfach dunkler leuchtet. Wirkt besonders gut bei Heimkinopopcornatmosphaere. In der Preisklasse werden viele Bilder hochgerechnet (interpoliert)die Softwareversionen können das unterschiedlich gut. Die 4:3 PAL Fernsehbilder müssen das vom Samsung auch. Besser können das die "R" Modelle und die sind alle deutlich teurer. Das ist aber, sobald HDTV "standard" wird nicht mehr so wichtig und über digitale Empfangsquellen (am besten Satellit) nicht nötig. Über Satellit kommen die Signale nicht so komprimiert an, da der Satellit über die meisten Recourcen verfügt, das Kabelnetz ist irgendwann voll und ins DVB-T investieren die Rundfunkanstalten nicht viel. Wer also den Samsung über DVB-S einspeist ist für das Geld bestens beraten. Viel Spaß damit.

Edelweißpiraten
Edelweißpiraten
DVD ~ Ivan Stebunov
Preis: EUR 12,99
Verfügbarkeit: Auf Lager.

 
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen kein Popcornkino, 14. Mai 2006
Wer eine Meisterleistung Spielfilmtechnischer Art erwartet mag möglicherweise tatsächlich enttäuscht werden. Aber gerade das wollte Regisseur Niko von Glasow auch gar nicht erreichen. Das darf man bei diesem Film nie vergessen. Er möchte den Film "von unten" und ihn so authentisch rüberbringen wie es eben geht. Das ist ihm, nicht zuletzt aufgrund der perfekt besetzten Rollen, fantastisch gelungen. Gerade das low-budget-Equipment bringt den Zuschauer näher und man fühlt sich eher in die Zeit zurückversetzt als das mit technischen Meisterleistungen wie atemberaubenden Effekten und wahnwitzigen Sounds möglich gewesen wäre.
Der Film bringt bestens rüber, was die Edelweißpiraten waren. In erster Linie keine Widerstandskämpfer, schließlich waren die meisten im Kindesalter. Sie wollten, was in der kölner Geschichte Tradition hat, sich nicht reglementieren lassen und mieden einfach die HJ und das Regime. Eigentlich normale Jugendliche, die in dieser Zeit aber für die kölner Gestapo eine Gefahr darstellten. Die jugendlichen Edelweißpiraten hatten den Mut, den man sich so oft von den Erwachsenen gewünscht hat. So wurden sie im Laufe der Zeit, wie es im Film auch unverzerrt wiedergegeben wird zu Widerstandskämpfern.
Im Vor- und Abspann spricht dazu einer der letzten überlebenden Edelweißpiraten Jean Jülich. Er redet Klartext, schildert was in den jugendlichen Köpfen hervorging, spricht kurz die politische Lage lange nach der NS Zeit an. Er spricht kurz über den jahrzehntelangen Kampf für seinen Freund und Piraten, Bartholomäus Schink den Status des Widerstandskämpfers zu erzielen und den des Kriminellen zu entledigen.
Der komplette Film, ausnahmslos jede Szene haben die Edelweißpiraten so tatsächlich erlebt.
In der "Hauptrolle" des Bomben Hans (Hans Steinbrück) spielt der linksploitisch überzeugte Bela B. Felsenheimer so gut, daß man sich keinen anderen in dieser Rolle vorstellen kann.
Man sollte beim Ansehen des Films nie vergessen, daß der Film absichtlich "von unten" kommt und keine Starallüren verfolgt werden. Weder von Regisseur noch von Darstellern. Es geht hier auch nicht um eine Liebesgeschichte, die ist im Prinzip reiner "Zufall"; nicht nach Drehbuch. Dieser Film ist kein Popcornkino, kein Spielfilm zum Zeitvertreib!
Inhaltlich möchte ich nichts verraten, jedoch lohnt der Film auf jeden Fall. Ich persönlich hätte ihn mir schon viel früher gewünscht.
Absolut sehenswert.

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