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Beiträge von doggo-doggo
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Rezensionen verfasst von doggo-doggo (Westküste)
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Essais
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von Michel de Montaigne Gebundene Ausgabe |
| Preis: EUR 77,00 |
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3.0 von 5 Sternen
Sehr unhandliche blaue Gesamtausgabe. Ohne Zusatzinformationen, ohne Schuber., 10. Mai 2013
Ich war bereits im Besitz der dreibändigen, gebundenen Ausgabe im Schuber. Deren Format und die Aufmachung sind ideal bzw. wunderschön, die holprige Lesbarkeit ließ mich indes zusätzlich zur blauen Ausgabe in der neuen Übersetzung greifen. Sie ist - wie die zuerst genannte Ausgabe - bibliophil, gar keine Frage. Und sie ist dank der Mühe von Hans Stilett deutlich angenehmer zu lesen. Aber: 1. Hatte ich bei einer Schmuckausgabe einige Zeilen, etwa über die Mühen ihrer Entstehung, mit Zusatzinformationen erwartet. 2. Ist diese Ausgabe (von Format und Gewicht) SEHR unhandlich. Wie es ein Vorrezensent schon erwähnte, im Grunde ein Fall für ein Stehpult. 3. Ein ordentlicher Schuber gehört meines Erachtens zu einer solchen Ausgabe einfach dazu. Den größten praktischen Vorteil der einbändigen Ausgabe sehe ich im Inhaltsverzeichnis, das auf einen Blick eine gute Übersicht gewährt. Was ich vor allem dann hilfreich finde, wenn mich ein besonderes Anliegen beschäftigt und ich also gezielt auf die Gedanken Montaignes zuzugreifen wünsche. Fazit: Ich werde mir auch noch die dreibändige Taschenbuch-Ausgabe in der Übersetzung von Stilett (die ich mir als gebundene Version wünsche!) zulegen. Genau diese halte ich letztlich auch für den besten Kompromiss zwischen Lesbarkeit, Format (und damit häufiger Nutzung) sowie Preis. Dass es keine dreibändige, gebundene Ausgabe in aktueller (gut lesbarer) Übersetzung gibt, empfinde ich als Jammer. Hätte ich vorab um die Nachteile der angebotenen gebundenen Ausgaben gewusst, ich hätte gleich zur (mir prinzipiell zu schlichten, und damit dem Inhalt der Essais eigentlich nicht würdigen) TB-Ausgabe gegriffen und mir einige Euronen gespart. Letztendlich halte ich alle 3 Ausgaben lediglich für einen Kompromiss. Leider!
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4.0 von 5 Sternen
Ganz nett..., 5. Mai 2013
Ich bin ein Fan von Memory. Ein Spiel übrigens, bei dem Kinder, ohne dass sich die Erwachsenen zurücknehmen müssten, regelmäßig besser abschneiden. Und welches von Ergotherapeuten gerne als Gedächtnistraining eingesetzt wird. Keineswegs ein lapidares Kinderspielzeug also. ;-) Durch Zufall wurde ich auf dieses Bauhaus-Set aufmerksam. Bauhaus UND Memory? Musste ich natürlich haben. Aufgrund der erheblichen Preisunterschiede als gutes gebrauchtes Exemplar. Diese Entscheidung war auch genau richtig so: Ein "nettes" Teil, aber nicht wirklich umwerfend. Die Verpackung in einer Holzschachtel ist schon mal originell und wertig. Die Infos aus dem Booklet hat man fix durchgeblättert, den Eindruck, nun wirklich viel mehr über das Bauhaus zu wissen, habe ich allerdings nicht. Bleibt ein Memory-Spiel (und da gibt es etliche mit schöneren Motiven) und ein Blickfang nebst Einladung/Erinnerung, sich ggf. noch mal eingehender mit dem Bauhaus zu beschäftigen. Womit es gute Chancen hat, wieder zur Hand genommen zu werden.
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4.0 von 5 Sternen
Zur 3bändigen, GEBUNDENEN Ausgabe im Schuber:, 5. Mai 2013
Schade: DIE, "meine", Ausgabe der Essais scheint es anno 2013 einfach nicht zu geben? Über "Von der Kunst, das Leben zu lieben" (die sehr empfehlenswerte gebundene Ausgabe mit Banderole) entstand der Wunsch nach mehr. Also die Essais. Oder Essays. ;-) Die TB-Ausgabe ist mir für einen langfristigen Begleiter und häufigeres Zurhandnehmen und Stöbern (stöbern, nachdenken, stöbern, nachlesen...) nicht wertig genug. Die blaue, EINbändige, gebundene? Sehr schön, aber unhandlich... (Eher ein Fall für ein Pult o.ä.) Also: Erwerb der (ob des Listenpreises gebraucht erworbenen und sehr gut erhalten) dreibändigen Ausgabe im Schuber, mir eingedenk einer bereits vorliegenden Rezension des Risikos des holprigen Lesens sehr wohl bewusst... Der Praxistest: Aufmachung und Format (die o.g. genannte Einstiegslektüre von den Abmessungen optimal dazu passend!) sehr schön! Schuber stabil, das Motiv findet sich auf den Innenseiten der Einbäde wieder. Lesebändchen. Sehr gut zur Hand zu nehmen. Angenehmens Schriftbild, Dünndruckpapier. Eine würdige Verpackung der Essais. Bis dahin ein außerordentlicher Genuss! So hatte ich mir das vorgestellt! :-) Allerdings (für mich) ein wirklicher Haken: Diese Ausgabe liest sich SEHR holprig. Man mag vielleicht noch versucht sein, es als Satire des Bemühens um eine richtige Schreibweise nach der Reform der Reform der Rechtschreibreform aufzufassen, als Hinweis, dass die heute aktuelle Rechtschreibung in ein paar Generationen vermutlich so veraltet sein wird wie diese Übersetzung... - Der Gedanke, via rechtschreibender Zeitreise dem Urheber der Essays näherzukommen, will (bei mir) auch nicht recht funktionieren: Es nützt nichts, diese Ausgabe liest sich - auch nach mehreren Anläufen - einfach holprig. Sie sieht gut aus, kommt wertig daher, aber der Lesegenuss bleibt (für mich) auf der Strecke. :-( Immerhin: Erst jetzt weiß ich die Mühen von Hans Stilett um eine moderne, gut lesbare Übersetzung Montaignes zu schätzen: Seine Übersetzung liest sich (so meine eigene Erfahrung mit "Von der Kunst...") so flott weg, dass es eine Freude ist, Montainges Gedankengängen nachzugehen - und sich auch genau hierauf zu konzentrieren. - Bei der hier vorliegenden Übersetzung der Essais ringe ich, der ich z.B. die Ausdrucksweise eines Thomas Mann durchaus zu genießen weiß, indes mit Satzbau und Ausdruck, so dass sich (mir) die eigentlichen Gedanken des Urhebers häufig erst nach mehreren Anläufen erschließen wollen. Und ich ringe mit mir: Diese wunderschöne Ausgabe (ein paar Anläufe, ein Bemühen um Einlesen werde ich ihr auf jeden Fall noch zugestehen!) weiterreichen? Und was dann? Doch die Taschenbuch-Ausgabe? Oder den blauen Wälzer? Oder warten, dass es dereinst eine schön wie diese aufgemachte dreibändige, GEBUNDENE Ausgabe im Schuber, übersetzt von Hans Stilett geben möge? Wer weiß Rat?
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5.0 von 5 Sternen
Interessant und hilfreich! - Psychotherapeutisch., 13. April 2013
Eigentlich wollte ich nach dem TV-Dreiteiler "Unsere Mütter, unsere Väter" der Frage der Macht im Kontext der Beeinflussung der Massen dahingehend, mit Waffen aufeinander loszugehen, nachgehen. Stattdessen hat mir dieses Buch meine eigene Biografie verständlicher gemacht und wertvolle Tipps für Gegenwart und Zukunft mit auf den Weg gegeben. Also weniger die Frage nach dem Phänomen der Macht beantwortet, als aufgezeigt, wie sich, ausgehend von persönlichen Fähigkeiten und Neigungen, in bestehenden Machtverhältnissen am besten (über)leben lässt. Ich hatte auch andere Werke bemüht. Dieses ist mein Favorit. Fundiert und trotzdem fesselnd geschrieben, so dass es neugierig macht auf die folgenden Gedankengänge. Und dabei keineswegs "bevormundet", sondern einlädt, seinen eigenen Weg zu finden und zu gehen. Danke für diese "psychotherapeutische Sitzung". ;-)
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen
Dröge wie eine müde Vorlesung., 13. April 2013
Ausschlaggebend, mich dem Thema "Macht" zu nähern, war der TV-Dreiteiler "Unsere Mütter, unsere Väter". Die Tatsache, dass es (immer wieder) möglich war und ist, Menschen, die eigentlich nur in Ruhe leben wollen, mittels Macht dazu zu bekommen, einander über den Haufen zu schießen, verschlägt mir immer wieder die Sprache. Ein paar Nummern kleiner, im Gefolge zususagen, dann die Fragen, wie es möglich ist, Menschen dazu zu bekommen, sich Produktions-, Arbeitsbedingungen etc. unterzuordnen. Mir geht also weniger um den Untertitel, "Kriegen, was wir wollen", mehr ums Verstehen der Psychologie der zum Teil weltbewegenden Machtstrukturen. Der rezensierte Titel kommt gut gegliedert und leicht lesbar daher. So ist es möglich, immer mal ein paar Kapitel zielgerichtet nachzuschlagen. Genau das werde ich, nachdem ich schon versucht war, das Werk gleich weiterzureichen, auch noch eine Weile tun. "Nachzuschlagen" ist vielleicht auch schon genau der richtige Begriff: Was mir fehlt, das ist die Begeisterung, das Herzblut. Das Buch informiert, das schon. Aber es "zieht" nicht. Es fühlt sich an wie eine müde Vorlesung, die man vielleicht doch besser nicht belegt hätte. So, als habe der Autor das Thema wohl geflissentlich aufgebarbeitet, aber eben ohne wirkliche Nähe zum Thema. Das das auch anders geht, lässt sich bei Christine Bauer-Jelinek erleben und erlesen: "Die geheimen Spielregeln der Macht: und die Illusion der Gutmenschen" Hier schwingt Einfühlung mit, das Werk hat einen wesentlich geringeren Umfang. Dennoch empfinde ich es als hilfreicher, weil es neugierig macht auf die folgenden Gedankengänge. Da bleibt etwas hängen. Beiden gemein ist, dass sie sich mehr mit der Arbeits-, denn der großen Welt beschäftigen. Das letztgenannte Werk hat mir dabei überraschend die eigene Biografie verständlicher gemacht und auch wertvolle Tipps für Gegenwart und Zukunft mit auf den Weg gegeben.
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5.0 von 5 Sternen
Zeitlose Thematik: Macht, Geld, Sex, Fortpflanzung..., 9. April 2013
... garniert mit derweil knackig-derben Dialogen. Nach 3 Folgen war mir grinsend (und gespannt auf die nächste Folge) klar, dass ich hier gerne Lebenszeit einbringe. Mögen Architektur, Kleiderordnung, Fortbewegungsmittel, Waffen etc. auch aus einer anderer (erfundenen) Zeit stammen, die Thematik ist im Grunde so alt wie die Menschheit. - Und reicht (damit) bis in die Gegenwart: Das übliche - halt auf Bühnen mit verschiendsten Kulissen ausgetragene - Gerangel um Macht, Geld, Sex und Fortpflanzung eben. ;-) Mit den üblichen Intrigen, Betrügereien etc.. Genau das macht Lust auf Nachdenken. Und genau das unterscheidet diese Serie - jedenfalls auf den ersten Folgen - von anderen: Hier besteht zumindestens die Chance auf mehr als pure Unterhaltung. Den ersten Kauf habe ich gerade an amazon retourniert: Leider werden nicht nur die Rezensionen nicht sauber nach den jeweiligen Ausgaben sortiert, die Fotos anscheinend auch nicht. Und so kam statt einer schnieken schwazren Box eine billige Plastikhülle. Was mir persönlich für eine Staffel zu mager ist. Also: Beim Kauf evtl. auch eindeutigere Quellen/Anbieter in Augenschein nehmen.
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4.0 von 5 Sternen
Ausgesprochen funktional und formschön. - Und "preisintensivst"., 27. März 2013
Preisvergleiche und Geduld empfehlen sich, ist die Anschaffung dieses Tabletts angedacht... Davon abgesehen bietet das Tablett: Exakt die in der Artikelbeschreibung genannten Funktionen: 1. Es kann "nur" (leichtes) Tablett mit praktischen Griffleisten und umlaufend 1,5 cm hohem Bord sein. 2. Auf Wunsch (im Lieferumfang enthalten) können ein Holzrost und/oder eine (schwere) Glasplatte eingelegt werden. Beide finden guten Halt auf dem Untergestell, da verrutscht nichts! :-) Und mehr noch: 3. Es lassen sich 4er-Sets Triton-Schalen (oder z.b. auch das Set "Triton Snack 4", da sind 4 Schalen im schmalen und ebenfalls praktischen Untergestell dabei) nachkaufen. Jeweils vier Schalen können dann statt Glasplatte oder Holzrost eingesetzt werden. Sehr praktisch! Damit lässt sich praktisch jeder Snack flugs und sinnig servieren. Insgesamt ergibt sich - schon mit dem Tablett alleine, mit den Snack-Schalen umso mehr - somit eine enorme Funktionalität. Praktisch und formschön. Und bei Nichtgebrauch auch noch platzsparend zu verstauen. Es spricht also sehr viel für eine häufige Nutzung. Die genannten Schalen gerne auch mal einzeln. Zumal sich die Produkte aus der Triton-Reihe wunderbar und unauffällig mit anderem Geschirr sehen lassen können. Es lohnt, sich die Triton-Reihe genauer anzuschauen und ggf. mehrere Produkte zu kombinieren. Einen Punkt Abzug für das aus meiner Sicht suboptimal austarierte Preis-/Leistungsverhältnis, das vermutlich ein wesentlicher Punkt ist, dass es zu den Angeboten aus dem Hause Skagerak so gut wie keine Rezensionen gibt. Was wiederum die Vermutung nahelegt, dass dieses praktische Tablett weit seltener zum Einsatz kommt als seine Funktionalität eigentlich gebietet?
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4.0 von 5 Sternen
Vielseitig und "preisintensiv". Nach Erhalt besser gleich genau kontrollieren!, 27. März 2013
"Weniger ist häufig mehr" und "Qualität ist, wenn man nur einmal kauft" - so meine oft gemachte Erfahrung. Die aufgerufenen Listenpreise der durch ihr schlichtes Design ins Auge stechenden Triton-Produkte ließen mich allerdings laaaaaange zögern. Zwischenzeitlich habe ich 2 der schmalen Tabletts, erstanden zu - selten angebotenen - deutlich günstigeren Konditionen vorliegen. 2 Tabletts dabei eigentlich unfreiwillig: Bei der ersten, lieblos verpackten, Lieferung (ein Ausstellungsstück) war schon bei Ankunft eine Schale im Sichtbereich erheblich angeschlagen = Preisminderung. Der zweite Anlauf brachte Erstaunliches zu Tage (was mir ohne den direkten Vergleich nie aufgefallen wäre): Nebeneinander weichen die Farbtöne der Schalen erheblich voneinander ab. (Meine Idee, aus zwei Sets eines mit ein paar Reserverschalen zu machen, war also nix...) :-( Zunächst dachte ich an verschieden gebrannte Chargen. Die Unterseite offenbarte dann: Alle Schalen bis ins Detail gleich geformt. Eine Reihe mit dem Label "Skagerak Denmark", eine mit "Trip Trap Denmark". Letztere deutlich schwerer und in der Glasur blasser und insgesamt billiger wirkend. Das hätte ich so nie vermutet - und habe leider nicht gleich kontrolliert... ;-O Der Funktion tut das allerdings - so oder so - keinen Abbruch: Sehr praktisch ist, dass sich die Schalen bei Nichtgebrauch wunderbar stapeln lassen. In Form, Farbe und Format passen sie nahezu überall zu, bieten sich damit als unauffällige und praktische Begleiter an. Mit und ohne (komplett oder nur teilweise mit Schalen bestücktem, den Schälchen wunderbar Halt gebenden und damit sicher und fix transportierbarem) Holzgestell. Für voluminösere Ansinnen bietet sich das Schneidbrett (etwa gleiche Länge wie Triton Snack, ca. doppelte Breite) mit Holz- (für z.B. Brot) UND Glaseinsatz (z.b. für Käse) von Skagerak an. Dort passen optional statt Holz- und/oder Glaseinsatz auch jeweils 4 der Triton-Schalen rein. So ausgerüstet ist man für jeden Snack gerüstet. Und zwar praktisch wie formschön. Die Triton-Schälchen gibt es meines Wissens leider nicht einzeln, sondern nur im 4er-Set nachzukaufen. Genau das habe ich vorhin auch getan. Und werde ob der beschriebenen Erfahrungen diesmal gleich bei Erhalt genau kontrollieren. ;-) Fazit: Die Triton-Reihe ist eine Servierhilfe, die ob Funktion und Design tatsächlich und gerne zum Einsatz kommt. Einen Punkt Abzug, weil das nach meinem Empfinden die Listenpreise nicht rechtfertigt.
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0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen
Idee nicht neu, eingestreute Lebensweisheiten ganz nett..., 23. März 2013
= Der Erkenntnisgewinn hält sich in Grenzen... Die Idee, in Büchern Bücher bzw. Geschichten in/aus Büchern mehr oder weniger (phantasievoll) lebendig werden zu lassen, machte für mich zunächst den Einstieg schwierig, da ja nun wirklich kein neuer Ansatz und sehr gewollt und abgedroschen erscheinend. (Wer mag, stöbere mal ein wenig über die Suchfunktion oder in seinem Bücherregal...) Hier und da eingestreute "Lebensweisheiten" ließen mich dann doch bei der Stange bleiben. Und o.k., lässt man vom Anspruch eines Erkenntnisgewinns ab, liest sich das Buch ganz spannend und leicht weg und es macht auch Spaß, der Geschichte zu folgen. Eine ganz angenehme Unterhaltung und immer noch anspruchsvoller als so mancher Best-seller bzw. so mancher TV-Abend. Immerhin! Im Nachhinein hätte es (für mich!) ein gutes gebrauchtes Exemplar auch getan. Zweimal lesen werde ich es bestimmt nicht - und auch eher von den Nachfolgewerken Abstand (Trilogien etc. scheinen sehr en voge?) halten. Ich kann mich den inflationär vergebenen 5 Sternen nicht anschließen. Dafür werden meine Zeilen sicher als "wenig hilfreich" abgestraft, aber um medialen Applaus geht es mir ja auch gar nicht. Bedenkt: Ein "gut" (also 4 Sterne) ist doch soooo schlecht eigentlich nicht?
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37 von 50 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Skepsis widerlegt. - Vorbestellt!, 19. März 2013
Ich habe etliche Dokus ("Stalingrad", "Band of brothers") und Bücher ("Nachbar Hitler" z.B.) im Regal, dazu ungezählte TV-Ausstrahlungen gesehen. Ich hatte von daher einen "modernen, telegenen Aufguss" von längst Bekanntem, nach Machart von "Die Flut" befürchtet. Bereits die ersten beiden Teile von "Unsere Mütter, unsere Väter" haben mich dann allerdings derart in den Bann gezogen, dass ich soeben die DVD vorbestellt habe. Warum? Die 5 Hauptdarsteller, die von Wesen und Weltanschauung unterschiedlicher nicht sein könnten, und die glücklicherweise keine bekannten Stars sind, kommen jede(r) für sich so glaubwürdig rüber, das es beinahe graust. Denn: Das macht ihr Handeln und Ringen mit dem Geschehen und sich selbst so nachvollziehbar, dass ich mich unwillkürlich in die verschiedensten Lagen einfühlen konnte - und auch - noch Tage nach der TV-Ausstrahlung - frage, was ich denn wohl getan hätte in der Situation x oder y? - Und das auch, obwohl ich nicht im Alter der jungen Menschen bin, sondern eher ein Elternteil sein könnte. Der Film wirkt nach. Bei mir anders als andere Dokumentation. Was nach meinem Empfinden daran liegt, dass hier Geschichte mit Lebensläufen verbunden wird. Mein Hirn sich also nicht müht, Fakten aufzunehmen, sondern diese Fakten über das "Mitleben" mit den Protagonisten, die übrigens keine herausragenden Stellungen einnehmen, sondern ganz "normale" Kriegsteilnehmer darstellen, "mitnimmt". Was, wie ich unlängst im Rahmen einer Forbildung informiert wurde, übrigens eine besonders effektive Art des Lernens sein soll. Der Fakten, punktgenau gesetzter Wortbeiträge und aussagekräfter Situationen und Bilder sind es so viele, dass ich bei der TV-Übertragung Mühe hatte, alle Details aufzunehmen, schon war das Geschehen vorangeschritten. Teil III wird morgen ausgestrahlt. Ich werde auf jeden Fall dabei sein. Die DVD hat einen fairen Preis. Die ZDF-Doku, in der Zeitzeugen zu Wort kommen, ist auch mit drauf. Alles in allem also viele Gründe, sich diese TV-Ausstrahlung bei Gelegenheit noch einmal anzuschauen. NACHTRAG: Gegen Ende des dritten Teils waren es mir (für wenige Momente) der bedeutungsschweren Zufälle (Wiederbegegnungen) zwar ein wenig viel, was den Vorteil hatte, mich daran zu erinnern, es hier mit einem Film zu tun zu haben; was an meinem positivsten Gesamteindruck nichts andern kann: Dieser Film wirkt nach, wühlt auf: Ich fühlte mich so oft an die Worte meines Großvaters erinnert, der nicht viel erzählen mochte (und jetzt verstehe ich warum) und sich nie so wirklich erholt hat von dem Erlebten... Und es öffnen sich Scheuentore mit weiterreichenden existentiellen, philosphischen Fragen: Die nach Schuld und Sühne... Die nach den (viel später zu Tage tretenden) Folgen von (Fehl-)Entscheidungen... Die nach der Bedeutung und den Folgen von Zufällen... Die, wieviel Freude (oder gleichgültigen Alltag) es wohl HEUTE geben mag darüber, dass dieser Krieg zu Ende ist. Die Frage nach dem Wert von Frieden... Und auch die Fragen, was uns vor dem Hintergrund dieser Geschichte heute eigentlich wichtig ist, wichtig erscheint? Womit wir uns im Alltag beschäftigen? Wonach wir trachten? Die nach den Mechanismen der Macht... Und ob wir eigentlich gelernt haben? (Oder auch nicht?) Wo wir HEUTE wegschauen, mit den Achseln zucken, mitlaufen, mitmachen - Flagge zeigen? Und ich bedaure bereits, dass diesen Fragen nachzugehen eher ein einsames Unterfangen werden wird. Und womöglich auch ein müßiges? Schauen wir uns um im Alltag... Schauen wir uns die Nachrichten an... Insofern möchte ich fast - nein, nicht wirklich! - warnen, diesen Film auf sich wirken zu lassen.
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