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Beiträge von Claus Rehse
Top-Rezensenten Rang: 1.427.021
Hilfreiche Bewertungen: 741
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Rezensionen verfasst von Claus Rehse "jason_crest"
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen
Kauftipp!, 10. Juli 2004
Als John Barrow Zweiter Sekretär der britischen Admiralität wird, sind die Napoleonischen Kriege gerade vorüber. Die englische Marine droht, in Agonie zu versinken: Massen wackerer Seeleute werden nicht mehr benötigt; die meisten Offiziere fristen mit halbem Sold und ohne Chance auf Beförderung ihr Dasein auf öden Provinzkommandos. So hat John Barrow keine Probleme, Freiwillige zu finden, die im Auftrag der Admiralität losziehen, um die vielen weißen Flecken auf den Landkarten jener Zeit zu tilgen. Ob es um die legendäre Nordwestpassage geht, die Mündung des Niger, das sagenhafte Timbuktu oder den magnetischen Nordpol und die Erkundung der Antarktis: "Barrow's Boys", wie John und James Ross, John Franklin oder Edward Parry, ziehen zwischen 1817 und 1850 im Auftrag der Marine los, um "Terra incognita" zu entdecken. Keine dieser Expeditionen konnte die jeweils in sie gesetzten, hochgesteckten Erwartungen erfüllen. Im besten Fall brachten sie einige, verglichen zum Aufwand, eher bescheidene Erkenntnisse. Häufig scheiterten sie mit gewaltigen Verlusten an Menschen und Material. Autor Fergus Flemming hat sich die Mühe gemacht, eine umfassende Chronik dieser Fahrten niederzuschreiben und mit lockerer Feder einen teilweise humorvollen Blick hinter die Kulissen werfen. Kauftipp!
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8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen
Faktenreich und spannend, 10. Juli 2004
Anders als es der Titel suggeriert, widmet sich Dieter Zimmerling nicht in erster Linie dem Leben und Wirken des bekanntesten deutschen Piraten. Faktenreich und spannend beschreibt der Autor vielmehr die politischen und kriegerischen Wirren, die in der Mitte des 14. Jahrhunderts zum Entstehen der Vitalienbrüder im Ostseeraum führte. Von den jeweiligen kriegführenden Mächten, insbesondere durch Mecklenburg, als eine Art Söldnertruppe benutzt, erlangten die Freibeuter um 1395 eine Vormachtstellung, die in der Errichtung eines Seeräuberstaates auf der Insel Gotland gipfelte. Durch die Hanse und den Deutschen Orden bald darauf aus der Ostsee vertrieben, flohen die Vitalienbrüder in die Nordsee, um hier mit verschiedenen ostfriesischen Grafen zu paktieren. Um 1435 war der Spuk vorbei, als die letzten Vitalienbrüder in Hamburg enthauptet wurden. Klaus Störtebeker war nur einer von vielen und wurde wohl erstmals als Seeräuber aktenkundig, als er ab etwa 1398 zusammen mit dem seinerzeit berühmteren Godeke Michels Nordsee, Weser- und Jademündung unsicher machte. Bekannt wurde er in erster Linie durch seine spektakuläre Hinrichtung im Jahr 1401, nachdem sein Schiff durch die Hanse vor Helgoland aufgebracht wurde: Erstmals wurden in Hamburg nämlich mehr als 70 Vitalienbrüder auf einmal geköpft. Danach setzte die Legendenbildung ein. Ein Nachteil: Dieter Zimmerling zitiert häufig Originalpassagen aus nieder-/ mittelhochdeutschen Quellen: Leider liefert er hier keine Übersetzungen, so dass die Texte für den "Sprachunkundigen" ziemlich unverständlich bleiben.
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Paycheck - Die Abrechnung
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| DVD ~ Ben Affleck |
| Wird angeboten von Multi-Media-Trade GmbH - Alle Preisangaben inkl. MwSt. |
| Preis: EUR 7,46 |
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2 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen
Phasenweise spannend, 19. Juni 2004
John Woo hat aus der Kurzgeschichte von Philip Dick („Bladerunner“) einen knalligen Actionfilm gemacht. Das ist zugleich seine SchwÃche: Anstatt die starke Story Ãber Erinnerung und Zukunft auszureizen, verlÃsst sich Woo ab der zweiten HÃlfte leider auf die Ãbliche Mixtur von rasanten Verfolgungsjagden und Schießereien. Wie der Programmierer Jennings (Ben Affleck) und die Labormaus Dr. Potter (Uma Thurman) ihre trainierten Gegner in bester Agentenmanier knallhart und gleich dutzendweise in den Staub schicken, das ist schon grotesk. Dennoch garantiert Paycheck dank der bewÃhrten Action-QualitÃt von Altmeister Woo fÃr solide und phasenweise spannende Unterhaltung.
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Mystic River (2 DVDs)
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| DVD ~ Sean Penn |
| Wird angeboten von Multi-Media-Trade GmbH - Alle Preisangaben inkl. MwSt. |
| Preis: EUR 7,00 |
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4 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Atemberaubend eindringlich, 19. Juni 2004
Als Kinder waren Jimmy, Sean und David die dicksten Freunde, bis David in die HÃnde von zwei KinderschÃndern fÃllt, und das Trio zerbricht. 25 Jahre spÃter: Sean (Kevin Bacon) ist inzwischen bei der Polizei, Jimmy (Sean Penn) fÃhrt nach Jahren des Kleinkriminellen-Daseins einen Supermarkt, und David (Tim Robbins) schlÃgt sich mit Hilfsarbeiten durch. Als Jimmys 19-jÃhrige Tochter Kathy brutal ermordet wird, fÃhrt dies die ehemaligen Freunde wieder zusammen: Sean ist der ermittelnde Beamte und David der HauptverdÃchtige. Mit dem Fortgang der polizeilichen Ermittlungen, kommen auch die verdrÃngten Geister der Kindheit zunehmend wieder an die OberflÃche. Langsam erzÃhltes, spannendes Drama von Clint Eastwood, das mit der QualitÃt seiner Hauptdarsteller wuchern kann. Insbesondere Tim Robbins als traumatisierter David und Sean Penn sind schon fast atemberaubend eindringlich. Und letztendlich beantwortet der Film die eine Frage, die David seinen ehemaligen Freunden stellt: "Was wÃre passiert, wenn nicht ich damals ins Auto gestiegen wÃre?" Ihm antwortet Jimmy nur: "Aber du bist es nun mal gewesen." Es ist mÃßig, Ãber das Schicksal zu diskutieren.
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17 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Toll gemacht, 19. Juni 2004
Der desillusionierte Action-Star Bob Harris (Bill Murray) reist nach Tokio, um dort einen Werbespot fuer Whisky zu drehen. Schlaflos quaelt er sich durch seine Tage, die angefuellt sind mit skurrilen Erlebnissen mit der japanischen Kultur und langweiligen Absackern an der Hotelbar. Bis er auf die junge Charlotte (Scarlett Johansson) trifft, die ihren Ehemann, den Fotografen John, zu einem Shooting nach Japan begleitet. Bob und die von ihrem Mann vernachlaessigte, einsame Charlotte freunden sich an, erkennen sich als seelenverwandt und durchstreifen gemeinsam die laermende und neonfarbene Tokioer Nacht. Witzig-melancholischer Film der Regisseurin Sofia Coppola, der seine Scherze treffsicher aus der Beschreibung der japanischen Pop-Kultur zieht, die auf die beiden Amerikaner wie eine ueberzogene Karikatur des eigenen Umfelds wirkt. Da fehlen weder die laermigen Spielhöllen noch die schrillen TV-Shows oder das japanische Jungvolk, das sich in allem amerikanischer gibt als die „Originale". Mittendrin Bob Harris, der seine Abreise herbeisehnt und den dann doch nichts heim zieht: Noch nie war Bill Murray so cool und gleichzeitig traurig wie in diesem Film. Wie Sofia Coppola die intensiven Freundschaft zwischen Bob und Charlotte beschreibt und dabei auf eine naheliegende sÃßliche Liebesgeschichte verzichtet, das ist schon toll gemacht
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12 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen
Aus dem Romantik-Baukasten, 29. Mai 2004
Harry (Jack Nicholson) ist erfolgreicher Geschäfts- und Lebemann, dessen Hobby Frauen unter 30 sind. Als er seine neue Freundin Marin (Amanda Peet) flachlegen will, passiert's: Er erleidet einen Herzanfall. Aus dem Krankenhaus entlassen, wird der Casanova von Marins Mutter, der erfolgreichen Bühnenautorin Erica (Diane Keaton), äußerst widerstrebend gepäppelt. Da ist es nur noch eine Frage der Zeit, bis zarte Liebesknospen sprießen. Doch während sich Harry nicht eindeutig für Erica entscheiden kann, kreist schon sein junger Arzt (Keanu Reeves) in der Warteschleife, der ebenfalls um die etwas spröde Autorin wirbt. Romantische Komödie von Nancy Meyers um die Liebe im gereiften Alter, die viel Wert auf „Romantik" und leider zu wenig auf „Komödie" legt. Neben einigen wirklich gelungenen Szenen stehen langatmige Wortgeplänkel und ein Ende, das aus dem „Romantikbaukasten" zusammengeschustert wurde. Dank Jack Nicholson und Diane Keaton trotzdem sehenswert.
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7 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen
Von fetten Sportskameraden und blinden Frettchen, 29. Mai 2004
Reuben Feffer (Ben Stiller), Risk Manager bei einer Versicherungsgesellschaft, werden von seiner frisch Angetrauten (Debra Messing) bereits während der Flitterwochen riesige Hörner aufgesetzt. Feffer, dessen bis ins I-Tüpfelchen durchgeplantes Leben vor die Wand gefahren ist, tröstet sich mit Hippie-Mädel Polly (Jennifer Aniston): eine alte Schulfreundin, die er jetzt zufällig in New York wieder trifft. Als seine Ehefrau auf einmal wieder auf der Matte steht, ist das Gefühlschaos komplett. "Und dann kam Polly" ist eine phasenweise äußerst witzige Komödie, die im Fahrwasser von "Meine Braut, ihr Vater und ich" schwimmt. Kein Wunder: Regisseur John Hamburg schrieb unter anderem auch für "Meine Braut ..." das Drehbuch. Ben Stiller ist einmal mehr der etwas linkische, penible Spießer, der von seiner Auserwählten "auf links gedreht" wird und sich ordentlich an Themen wie "Reizdarm, doch Klopapier alle" oder "Basketball spielen mit fetten Sportskameraden ohne T-Shirt" abarbeitet. Liebevoll gezeichnet sind die Nebenfiguren: Reubens bester Freund, der Schauspieler Sandy (Philip Seymour Hoffman), der vom Ruhm vergangener Tage zehrt und jetzt eine Laientheatergruppe nervt, Reubens stinkfauler Chef Stan (Alec Baldwin), der durchgeknallte Firmenboss Leland van Lew (Bryan Brown), der um Versicherungsschutz heischt und natürlich Pollys blindes Frettchen.
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0 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen
Impressive Bilder, 29. Mai 2004
Cold Mountain, ein kleines Dorf in North Carolina, bekommt einen neuen Pfarrer (Donald Sutherland). Und der hat seine hübsche Tochter Ada (Nicole Kidman) im Schlepptau, die sich Hals über Kopf in den wortkargen Inman (Jude Law) verliebt. Doch die Idylle ist nur kurz: Der Sezessionskrieg bricht aus, und wie die gesamte männliche Jugend folgt auch Inman dem Ruf der Konföderation. Während dieser nun die geballten Gräuel des Krieges erlebt, steht es für Ada auch nicht viel besser: Ihr Vater stirbt, und Großstadtpflanze Ada erweist sich als völlig lebensuntüchtig. Glücklicherweise nimmt die rauhbeinige Ruby (Renee Zellweger) auf der Farm das Heft in die Hand. Nach einer schweren Verwundung desertiert Inman, der endgültig die Faxen dicke und eine Menge Sehnsucht im Herzen hat. Er macht sich auf den gefährlichen und langen Heimweg, immer die Halsabschneider vom "Heimatschutz" auf den Fersen, die systematisch Jagd auf Deserteure machen. In dem Liebes-Melo von Antony Minghella darf ordentlich geschmachtet und geschluchzt werden. Dazu gibt's impressive Bilder von Natur und blutigem Schlachtgetümmel. In epischer Breite schildert der Regisseur die Liebesgeschichte zwischen seinen Hauptpersonen, die während der gesamten laaangen 150 Minuten nur wenig Grund zur Freude haben: Die Menschen sind durch den Krieg größtenteils verroht, die Natur ist hart, und Liebe bedeutet vor allem Entbehrung und Verzicht. Das ist schon fast zuviel des guten, und so hakt der Zuschauer irgendwann selbst die härtesten Schicksalsschläge nur noch ab. Die darstellerischen Leistungen gehen in Ordnung, vor allem natürlich die Performance von Renee Zellweger, während Nicole Kidman einfach schon zu alt ist für die mädchenhafte Ada.
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Speed 2: Cruise Control
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| DVD ~ Sandra Bullock |
| Wird angeboten von Multi-Media-Trade GmbH - Alle Preisangaben inkl. MwSt. |
| Preis: EUR 7,55 |
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10 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen
Das ging in die Hose!, 29. Mai 2004
Als der Computerspezialist Geiger (William Dafoe) von seinem Arbeitgeber aufgrund einer Berufskrankheit gefeuert wird, beschließt er, sich woanders das zu holen, was ihm zusteht. Er bringt dank seiner Kenntnisse ein Kreuzfahrtschiff in seine Gewalt, um die an Bord befindlichen Wertsachen abzugreifen. Doch zu seinem Pech sind auch Annie Porter (Sandra Bullock) und ihr Lover Alex Shaw (Jason Patric) an Bord, die dem skrupellosen Schlauberger die Tour vermasseln. Action-Schrott von Routinier Jan de Bond, der mit Speed 1 bewiesen hat, dass er wesentlich mehr drauf hat. Die Handlung schleppt sich müde ihrem vorhersehbaren Happy End entgegen, auch wenn bis dahin noch allerhand zu Bruch geht. Schade, dass Geiger keine Berufsunfähigkeitsversicherung abgeschlossen hatte: Dann wäre uns dieser Mist wohl erspart geblieben.
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5 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen
Soundtrack nur für beinharte Fans, 29. Mai 2004
Fische erleichtert, machen sie sich auf die Verfolgung. Bei der Jagd kommt Sitka durch ein Unglück ums Leben. Kenai, der den Bären verantwortlich macht, tötet das Tier und wird zur Sühne selbst in einen Bären verwandelt. Zusammen mit dem kleinen, dauerplappernden Grizzlyjungen Koda macht sich Kenai zum Lachsfluss auf: Hier hofft Koda, beim großen Bärentreffen seine Mutter wiederzufinden, während Kenai am dort gelegenen Zauberberg wieder Mensch werden möchte. Gefahr droht durch Denahi, der den Tod seiner Brüder rächen will und den beiden Bären hartnäckig auf der Spur bleibt. Schöner Zeichentrickfilm aus dem Hause Disney, der für Toleranz und Verständnis wirbt. Im Lauf seiner Reise lernt Bärenhasser Kenai die Tiere von einer ganz anderen Seite kennen und entdeckt den Mensch im Bären. Gewohnt witzig sind auch diesmal die Nebenfiguren gelungen: Hier sorgen die trampeligen Elche Björn und Benny für einige Lacher. Für Kinder ein bisschen schwer zu blicken ist allerdings die Indianermystik. Abzüge ganz klar für die Musik der deutschen Version: Das dazu noch "deutsche" Geknödel von Phil Collins und der von "Superstar" Gracia gesungene Titeltrack sind wirklich nur was für beinharte Fans.
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