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Rezensionen verfasst von
Bjoern Idler "backsteinsurfer" (Aichwald, Baden- Württemberg)
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The Reason
The Reason
Wird angeboten von EliteDigital DE
Preis: EUR 19,95

0 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Überhört..., 15. Mai 2008
Rezension bezieht sich auf: The Reason (Audio CD)
Nun ist "The Reason" ja auch schon ein paar Jährchen alt. Mein Eindruck von 2004 hat sich in der Zwischenzeit bestätigt. Das Liedchen geht ins Ohr, bleibt da drin und kommt auch nimmer raus.
Die Halbwertzeit dieser Art von schlimmem Pop-rock für Bon Jovi-Fans ist allerdings sehr gering.
So verstaubt die CD mittlerweile in den Tiefen irgendeiner Box im Keller und wenn "The reason" im Radio läuft, dann schalte ich um.
Als ich die CD damals gekauft habe, dachte ich bei Hoobastank an "Crawling in the dark" usw. und das war zumindest richtiger Rock.
Dieser Song dagegen ist ein Plastik-Pop-Ballädchen, der sich gut auf jeder Bravo-Hits und womöglich auf einem "Grey's Anatomy"-Soundtrack machen würde.

Kann ich nicht mehr hören.


Ok Computer
Ok Computer
Preis: EUR 6,99

8 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen DER Meilenstein von Radiohead, 10 Jahre später, 5. August 2007
Rezension bezieht sich auf: Ok Computer (Audio CD)
Es ist jetzt ungefähr 10 Jahre her, dass dieses Schätzchen von einem Album auf den Markt kam. Kürzlich habe ich mir mal wieder die Kopfhörer aufgesetzt (bei Radiohead sehr zu empfehlen) und "OK Computer" am Stück durchgehört. Es war wie immer: Ich hab wieder einige Kleinigkeiten entdeckt, die ich bisher noch nie bewusst gehört hatte.

Das ist auch nach 10 Jahren das Einzigartige an dieser Platte: Die perfekte Verbindung von Eingängigkeit und Trickyness, Melodieseeligkeit und Verspultheit, Gitarren und Elektronik oder auch Kunst und Kommerz, wenn man's überspitzt formuliert.
Die Stimme von Thom Yorke ist auf ihrem Höhepunkt, die Spielereien so, dass man nicht komplett wie die Kuh vor einem Berg steht (was später nicht immer ganz so geglückt ist), die Rhythmik raffiniert, die Melodien unvergänglich.

Es ist sicher müßig, einzelne Songs herauszugreifen, weil "OK Computer" als absolut eigenständiges Album funktioniert. Besonders hängengeblieben sind trotzdem die Tränendrücker "Exit music", "Lucky" und "No surprises", sowie der Riesensong "Karma Police". Von den etwas verspulteren gefällt mir "Climbing up the walls" am besten.

Radiohead waren 1997 auf der absoluten Höhe ihres Erfolges (was sie wohl auch zur Abkehr von diesem Sound brachte; siehe Kid A...); sie stellten ihre vorhergegangen Alben locker in den Schatten und erarbeiteten sich einen Unfehlbarkeitsstatus, von dem sie heute noch zehren und der ihnen alles erlaubt, wonach ihnen der Sinn steht. Deshalb bleiben Radiohead auch heute noch spannend und wichtig für die gesamte Musikszene.


The Black Parade
The Black Parade
Preis: EUR 6,99

4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Großes Kino, 4. Juni 2007
Rezension bezieht sich auf: The Black Parade (Audio CD)
Ok, ok, es gibt ein Konzept hinter diesem Album. Erzählt wird die Geschichte von einem krebskranken Kind, wenn ich mich nicht täusche.

Ehrlich gesagt ist mir das aber total egal, mich interessiert erst mal primär die Musik. Und die ist wirklich fantastisch.

Fans der ersten Stunde mögen bemängeln, dass der Screamo-Part deutlich zurückgefahren wurde und auch richtig ruhige Stücke (exemplarisch "Cancer")vorkommen.

Für mich überwiegen die Verbesserungen zum vorherigen Album deutlich.

So eine vielseitige und doch von vorne bis hinten stimmige Platte hab ich schon lang nicht mehr gehört.

Das fängt an beim Intro, das (oh Wortspiel!) mit "The End" betitelt wurde. Super Einstieg, man ist gleich mitten drin.

Die ersten Songs sind punkig angehaucht, Gerard Way ist stimmlich in Topform, der Sound druckvoll und glasklar, die Streicher haben die Geigen gestimmt.

Weitere Highlights:

- Welcome to the black parade

- House of Wolves (Eigentlich der einzige wirkliche straighte Nackenbrecher)

- Mama (bester Song, Wahnsinn im Walzer-Takt, Orchester, kracht richtig)

- Famous last words (druckvoller Abschluss; fasst die besten Teile der Platte nochmal zusammen)

Alles in allem eine sehr gute Platte, die man auch hervorragend am Stück durchhören kann ohne auf "Skip" drücken zu müssen.


Say No to the World
Say No to the World
Preis: EUR 14,58

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen (fast) alles wunderbar, 28. Mai 2007
Rezension bezieht sich auf: Say No to the World (Audio CD)
Ich hab durch zielloses Probehören im Musikladen meines Vertrauens dieses Schätzchen von einer CD entdeckt, und sofort hat es klick gemacht. Fast-Metal-Gitarren, Breaks, Britpop- Appeal, treibender Rhythmus, Hammer-Sänger, alles da. Vor allem aber: Refrains, Refrains, Refrains! Fast kommt es einem so vor, als hätten LostAlone mit Gewalt versucht jedem Lied, egal was drumherum passiert, diesen Mitsing-Faktor zu verpassen, der einen guten zu einem großartigen Song machen kann. Alle Stücke haben aber genügend Ecken und Kanten, damit man auch bei späterem Durchhören nicht gelangweilt ist.

Einziger (aber schwerwiegender) Kritikpunkt: Die Produktion ist teilweise echt unter aller Kanone. Man fragt sich teilweise, ob die Band absichtlich auf einen Endmix verzichtet hat, so übersteuert und rauschig kommt das teilweise aus den Boxen.

Highlights für mich:

Elysium (super Einstieg, mit allem was die Band ausmacht)

Silence (ordentlich Muse-Appeal, super Gesangsleistung)

Ethereal (schöne Halb- Ballade)

Blood is sharp (Hammer-Riff mit ordentlich groove)

Predators in a maze (2. Halb-Ballade mit Feuerzeug- Tränen- Refrain)

Standing on the ruins of a beautiful empire (epischer Abschluss mit noisigen Passagen, Soli und allem drum und dran, zusammengehalten mal wieder von einer tollen Melodie)

Fazit: Könnte live ein echter Kracher sein. Nur die fürchterliche Produktion verhindert die Höchstwertung.


Perfecting Loneliness
Perfecting Loneliness
Preis: EUR 19,44

5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Perfekte Einsamkeit!, 30. Dezember 2002
Rezension bezieht sich auf: Perfecting Loneliness (Audio CD)
Nach dem Klassealbum "Four Cornered Night" konnte man kaum erwarten, noch eine Steigerung mit dem neuen Album zu bekommen. Folglich konzentrieren sich die Jets auf das, was sie wirklich können: tolle Melodien, sanfte Melancholie, manchmal fröhlicher Pop. Wegen der Dauer von über 65 Minuten bei 12 Songs ist es zwar etwas schwierig, die Platte am Stück durchzuhören, aber dann bemerkt man immer mehr, dass man es mit einem außergewöhnlichen Album für alle Gelegenheiten zu tun hat, das man nicht mehr aus dem Player nehmen will. Respekt!


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