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S.

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Digitaler Induktions-Reiskocher mit Dampfdruck und "Fuzzy Logic" Technologie, Typ CRP-HP0654F von Cuckoo (1,08L, für bis zu 4 Personen) - Inklusive bestem Sushi Reis und Kleb Reis (à 200g) der Premium-Marke "Reishunger"
Digitaler Induktions-Reiskocher mit Dampfdruck und "Fuzzy Logic" Technologie, Typ CRP-HP0654F von Cuckoo (1,08L, für bis zu 4 Personen) - Inklusive bestem Sushi Reis und Kleb Reis (à 200g) der Premium-Marke "Reishunger"
Wird angeboten von Reishunger
Preis: EUR 369,90

4 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Macht den besten Klebreis der Welt - wollen Sie das?, 15. Juli 2014
Das Gerät ist sicher ein technisches Meisterwerk! Induktion, Druckregulation, Bauqualität, ...

In dieser Rezension möchte ich Sie auf einen Umstand hinweisen, der mir zunächst nicht bewußt war: Es ist ein koreanisches Gerät und es macht Reis nach koreanischen Geschmack. Ganz einfach ausgedrückt: Es macht jeden Reis zu Klebreis! Was natürlich nach sich zieht, dass Sie den bestmöglichen Sushireis aus diesem Gerät bekommen.

Ich bin aber Österreicher und mit der Vorstellung aufgewachsen, dass Reis NICHT kleben soll, sondern möglichst körnig gekocht werden soll, und an dieser Disziplin scheitert das Gerät komplett! Es wird einfach jeder Reis klebrig, inkl. Basmati (sowohl der von Reishunger als auch Tilda) egal welches der vielen Programme und duzenden von Einstellmöglichkeiten Sie benutzen.

Die Tatsache, dass hier mit leichtem Druck gekocht wird (drei Minuten vor Ende des Kochvorgangs piepst das Gerät zuerst warnend und entlässt dann den Druck laut fauchend) zieht eine andere Besonderheit dieses Gerätes nach sich: Die Wasserzugabe ist muss supergenau erfolgen! Es macht allen Ernstes einen großen Unterschied ob der Wasserstand einen Millimeter höher oder niedriger ist!

Die Multikochfunktion habe ich einige Male ausprobiert. Sie funktioniert, hat aber den grossen Nachteil, dass danach alle Gummidichtungen Tagelang nach dem Kochgut (hier Rindsrouladen) riechen. Also doch nicht mehr verwendet.

Reis der gut funktioniert:

Am besten geht es mit Sushireis.
Jasminreis (nur mit dem von Reishunger getestet) ist auch ordentlich.
Naturreis wird gut, wenn man einen Hauch weniger Wasser als markiert beigibt, neigt aber auch zum Kleben.

Absolut unbefriedigende Ergebnsse:
Langkornreis
Basmati

Hier setzt sich am Topf eine durchsichtige, abblätternde Schicht aus Stärke ab, und der Geschmack ist ... geschmacklos.

Ich machte Basmati wieder händisch, und fülle in dann zum Warmhalten in den Kocher – da spielt er nämlich seine echte Stärke aus: Reis bleibt unverändert 12 Stunden lang frisch und geschmacklich unverändert.

P.S.: Sollten Sie das Gerät kaufen, ziehen Sie umbedingt die englische Bedienungsanleitung zu Rate!!!
Sie ist nicht nur länger, sondern es wurden bei der deutschen Übersetzung bei den Einstellungen einige sehr wichtige Absätze einfach ausgelassen! Sprich: Es wurden nicht nur die Rezeptseiten nicht übersetzt, sondern es fehlen alle Hinweise auf die Möglichkeit der Kochtemperatureinstellung – was das sollte wird mir ewig ein Rätsel bleiben


Spiegelkompass ALPIN
Spiegelkompass ALPIN

5.0 von 5 Sternen Einfach Qualität, 15. Juli 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Spiegelkompass ALPIN (Ausrüstung)
Ein Kasper & Richter Kompass - sprich in Wirklichkeit ein Rosenstock.
Es ist einfach schön, dass es noch Firmen gibt, bei denen der Name alles über die Qualität aussagt! Der Kompass funktioniert perfekt! Peilungen hervorragend möglich, Kartenarbeit, sprich alles, was ein Kompass dieses Typus leisten soll.

Wer sich damit auskennt oder gewillt ist sich mit klassischer Orientierung mit Hilfe einer Karte auseinander zu setzen, der wird hoch zufrieden sein!


Lavendel Munstead - 20 pflanzen
Lavendel Munstead - 20 pflanzen
Wird angeboten von Meingartenshop

5.0 von 5 Sternen Kamen alle sehr gut an - entwickeln sich ALLE gut, 15. Juli 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Lavendel Munstead - 20 pflanzen
Nachdem ich schon im Spätsommer des Vorjahres den kleinen Pack dieser Pflänzchen bestellt habe, und diese dieses Jahr brav zu blühen begonnen haben, habe ich nun die Großpackung mit 20 Pflänzchen bestellt.

Bislang sind alle brav dabei sich an den lehmhaltigen Boden des Weinviertels zu gewöhnen, und leben und wachsen brav. Auch hier ist mit einer Blühte erst im Folgejahr zu rechnen.

Da es immer wieder Rezensionen mit der Beschwerde "schon sehr klein" gibt, darf ich einfach auf den minimalen Preis hinweisen. Auch tun sich kleine Pflanzen leichter sich an andere Erde/Klima zu gewöhnen.

EIn Tip! Zumindest bei Bestellungen aus Österreich empfehle ich unbedingt den Wetterbericht der Folgewoche zu Rate zu ziehen und am Freitag zu bestellen! Die Pflanzen werden dann am Montag spätestens Dienstag verschickt und in einer kühlen Woche haben sie selbst bei den Gebräuchen der österreichischen Post eine Chance auf überleben. Im Lagerraum des hiesigen Postamtes (Betonanbau, Flachdach mit Metalltoren in Hauptsonnenrichtung) hat es im Sommer locker 50 Grad, das übersteht keine Pflanze über ein Wochenende - das ist bei der österreichischen Post gleich drei(!) Tage!


Reishunger Sushi Reis, Koshihikari, USA, Kalifornien
Reishunger Sushi Reis, Koshihikari, USA, Kalifornien
Wird angeboten von Reishunger
Preis: EUR 4,95

0 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Traumhafter Reis - die Maden liefern den Proteinzusatz, 15. Juli 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Der Sushireis ist geschmacklich über jede Kritik erhaben! Einfach nur hervorragend! (<- Das ist ernst gemeint! Der Reis schmeckt wirklich hervorragend!)

Ein leichtes Erstaunen stellte sich bei mir nach drei Monaten Lagerung über die Zusatzlieferung an Lebensmittelmotten/maden ein. Ich dachte nicht, dass ich für diesen Preis auch noch in den Genus von kostenlosen Geschmacksproben an Maden (bekanntlich von vielen Naturvölkern als Proteinlieferant hoch geschätzt) kommen würde!
Auch die Tatsache, dass die Lebensmottenexplosion, deren Jagd mir ausreichende Bewegung (inkl. Strecksprünge) verschafft hat, war meiner Fitness richtig hilfreich. (Wir bewegen uns doch alle viel zu wenig!)
Als ich die zweite Mottenfalle voll hatte, habe ich dann die Ursache entdeckt: Der gesamte Reis war nicht nur durch die Unzahl von Maden gut durchbewegt, sondern es waren auch Naturseidenfäden durch den gesamten Behälter zu bewundern.

Sicher wäre es möglich gewesen, einen Kurs in "Wie betreibe ich meine eigene Seidenspinnerei" zu belegen, ich habe mich aber doch zur Entsorgung entschlossen. Auch hier habe ich einen Zusatznutzen von diesem Reis gehabt: Meditative Kontrolle über meine Eingeweide um mich am Weg bis zur Biotonne nicht zu übergeben.

Einfach kaufen und genießen!

**************

Nachtrag:

Um dem geschätzten Leser dieser Rezension die Mühe zu ersparen in die Kommentare klicken zu müssen, darf ich sie darüber informieren, dass ein Herr "Jan-Patrick" - anscheinend ohne Familiennamen zur Welt gekommen - im Namen der Firma Reishunger meine Geduld noch mehr strapaziert hat.

Die beiden Postings von Herrn Jan-Patrick OhneFamiliennamen zusammenfassend:

1) Der Kunde ist schuld, da er den Reis falsch gelagert hat!
2) Der Kunde ist schuld, und hat gefälligst weitere detaillierte Informationen heraus zu rücken!
3) Der Kunde ist schuld, weil Reisjunger nicht schuld sein kann, da "ständige Qualitätskontrollen und hohe Qualitätsstandards" es undenkbar erscheinen lassen, dass Reishunger auch nur den Hauch einer Mitschuld treffen könnte.

Ich finde so etwas wirklich erschütternd, denn ich habe gerne und viel bei Reishunger eingekauft. Die Firma in meinem ganzen Bekanntenkreis wärmstens empfohlen, und wirklich mit Freude bestellt und gegessen.
Dass in jedem Reis irgendwelche Schädlingseier vorhanden sein können, ist doch jedermann/frau bekannt und Aufgrund der langen Kochzeit auch völlig uninteressant. Manchmal entwickeln sich diese Eier halt zu Maden und adulten Tieren weiter. Mir ist das im Laufe von 40 Jahren Reis kochen drei Mal passiert, eimal mit witzig aussehenden Käfern. Das passiert einfach.

Nur kann ich das ganze Gewäsch von "hohen Qualitätsstandards" und die ständigen "der Kunde ist selbst schuld"-Ausreden nicht mehr hören, bzw wenn ich darauf Lust habe, dann rufe ich bei der nächsten Telefonhotline an ...
Kommentar Kommentare (6) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Aug 22, 2014 10:59 AM MEST


Work Sharp Schärfgerät und Band Sortiment Körnung 6000, Violett, WSSA0002705
Work Sharp Schärfgerät und Band Sortiment Körnung 6000, Violett, WSSA0002705
Preis: EUR 11,98

0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Hervorragend!, 2. Juli 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Sehr feines Schleifband für die Schlußpolitur und Gradpflege mit Hilfe des "Work Sharp".

Für Küchenmesser Solinger Herkunft reicht das violette Band meist völlig zur Pflege der Schärfe.

Einen kleinen Nachteil gibt es: Im Unterschied zum groben grünen und mittleren roten Schleifband sieht man die Abnutzung kaum. Es kann also vorkommen, dass sich manche Benutzer freuen, dass das Band "ewig" hält – in Wirklichkeit wäre ein Abziehen über einem Lederriemen (Behelfsmäßig einem rauen Karton) genauso wirksam ;-) Sprich: tauschen Sie die Bänder rechtzeitig!


Mora Gürtelmesser Heavyduty, 133210
Mora Gürtelmesser Heavyduty, 133210
Preis: EUR 21,98

1 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Was wollen Sie damit machen?, 2. Juli 2014
Um es ganz klar zu stellen: Sie bekommen für ca 20,- € ein wirklich gutes Messer – aber mit "Heavy Duty" hat das ganze nichts zu tun. Diese Bezeichnung führt für mich zur Abwertung auf 2 Sterne!

Es gibt feststehende Messer von 15,- bis 500,- € (besondere Sammlerstücke nicht mitgerechnet die einige tausend € kosten können, aber wohl von niemanden zum echten Gebrauch verwendet werden), abgesehen von manchen Hype sind die Preisunterschiede gerechtfertigt. Eigentlich geht es immer um die Verarbeitung des Stahles – die Härtung, und auch die Klingengeometrie.

Bitte lassen Sie sich nicht durch tolle Titel wie "Heavyduty" täuschen. Es ist ein Karbonstahl, aber wie dieser verarbeitet wurde, steht auf einem anderen Blatt. Sicher ich gebrauche Messer aus bestimmten Gründen sehr hart, und ich weiß wie sich diese Messer halten.

Bei diesem Mora bekommen sie ein sehr billiges Messer (20,- € ist wirklich nichts!) mit einer dickeren Klinge als in der Standardausführung – das war's dann auch schon. Sie können damit sicher schneiden - und zwar weiche Dinge, Blumen, sehr weiches Holz schnitzen, Wurst schneiden, ... wenn das ihre Anwendung ist, dann schlagen Sie zu! Sie werden mit diesem Messer hoch zufrieden sein!

Wenn es etwas härter wird, dann beginnen die Probleme:

1) Der Anschliff, natürlich maschinell, lässt einen viel zu großen Grad stehen, der sich sofort umfaltet. Damit war die Sache für mich gegessen, ich werde das Messer zwar nachschleifen und für die leichtesten Aufgaben im Garten verwenden.

2) Laut einer Durchlichtaufnahme im Internet steckt das Metall (der Erl) bis zur Hälfte im sehr guten, rutschsicheren Griff, ist aber im unsichtbaren Teil sehr dünn. Spricht hier besteht vom vornherein die Gefahr, dass das Messer im Griff bricht, wenn es rau zugeht. Ein Messer das "Heavyduty" genannt wird, MUSS einen durchgehenden Erl haben.

3) Die Härtung: Ich habe keine Ahnung ob das Messer wirklich gehärtet wurde. Es ist extrem weich, der Vorteil liegt natürlich darin, dass es kaum brechen wird - eher wird es sich verbiegen.

4) Die Klingenstärke: Zweischneidig zu beurteilen. Je stärker die Klinge, desto schwerer das Durchschneiden eines Materials. Grössere Klingenstärke ist nur dann sinnvoll, wenn die Klinge auch härter und damit bruchgefährdeter ist. Hier wäre vielleicht die günstigere und schmälere Variante sinnvoller.

Zusammengefasst: Wer ein Messer mit rufsicheren Griff für leichte Aufgaben sucht, und bereit ist, den rostgefährdeten Stahl immer ordentlich trocken zu wischen und zu ölen, der wird zufrieden sein. Wer wirklich ein belastbares Messer braucht(!) sei im Karbonstahlbereich auf die Marken Esee oder Tops (und viele andere) hingewiesen. Bei gleicher Klingenlänge liegen diese Messer im Bereich 80,- bis 120.- €. Dann haben Sie allerdings ein Messer, das nicht nur fast unzerstörbar ist, sondern vor allem auch selektiv gehärtet wurde.

Es ist die Frage: Was wollen Sie mit dem Messer tun?


ESEE Model 6 Fixed Blade.
ESEE Model 6 Fixed Blade.
Preis: EUR 210,00

5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Messer, Stemmeisen, Axt, Meißel, ... in Einem - grossartig!, 17. Juni 2014
Rezension bezieht sich auf: ESEE Model 6 Fixed Blade. (Ausrüstung)
Zusammenfassung:
Sie können mit diesem Messer ALLES machen - und es wird alles mitmachen. Das Messer ist für "Missbrauch" gebaut worden (Überlebensmesser von Leuten, die sich wirklich im Amazonasgebiet herumtreiben), und es ist wirklich für jede Form von Gebrauch und Missbrauch verwendbar.

Im Detail:
Ich bin vor einiger Zeit in ein altes Haus mit großem Garten übersiedelt – dieser Garten wurde 20 Jahre nicht gepflegt! Obwohl eine Grobrodung vor meinem Einzug stattgefunden hat, ist dieser Garten ein Problem. Es wuchert nicht nur jede Form von Unkraut, sondern es sind Baumstrünke im Boden (die teilweise neu austreiben), und der 100 Jahre alte Steingarten ist am Zerbröseln.

Ich habe mir dieses Messer mehr aus Verzweiflung als mit viel Hoffnung gekauft. Bislang hatte ich nur Taschenmesser, auf die man schon sehr aufpassen muss.

In der letzten Woche habe ich mit diesem Messer: Unkraut ausgestochen, neue Triebe aus Baumstrünken abgehackt, einen 7 Meter hohen jungen Baum gefällt, und was nun das Schwierigste war, zwei Wurzeln aus dem Steingarten entfernt. Besonders Letzteres war richtig schwierig, da die Wurzel in kleine Stücke gehackt werden mussten und zwischen den Steinen wuchsen.

Daneben wurde das Messer auch noch als Behelfsstemmeisen verwendet.

Ich bin davon ausgegangen, dass das Messer kaputt sein muss – in der Realität war das dem Esse 6 komplett gleichgültig. Die Verwendung als Behelsaxt ging am Messer spurlos vorbei! Die Wurzelaktion habe ich mit einigen hundert Schlägen mit dem Gummihammer auf den Messerrücken durchgezogen.

Alles was ich bislang an Messern kenne, wäre schon längst kaputt – dem Esee war das alles völlig egal.

Nach dem Gebrauch, waren zwei winzige Scharten in der Klinge – KEIN Ausbruch, sondern der Grad hatte sich umgefaltet, dort wo das Messer auf Stein gestoßen ist.

Spaßhalber habe ich einen beliebten Messertest aus YouTube gemacht: Die volle Mineralwasserflasche mit einem Hieb durchhauen. Es hat geklappt und der Schnitt war schnurgerade. Das nach einem exzessiven Gebrauch.

Das Messer musste nicht nachgeschärft werden, sondern nur abgezogen werden, um den Grad wieder aufzurichten.

Pflege:
Wie schon erwähnt, war ein Schärfen nicht notwendig, sondern nur ein Abziehen auf der Rückseite eines Tellers. (Das funktioniert hervorragend und sie sparen die Ausgabe für einen Abziehstahl).
Diese Leistungen setzen allerdings voraus, dass ein nicht rostfreier Werkzeugsstahl verwendet wird. Da ich mich aber noch an die hervorragenden Küchenmesser meiner Mutter erinnern kann, die allesamt nicht rostfrei waren, stellt das für mich kein Problem dar! Werkzeugstahl darf einfach nicht länger feucht oder gar nass bleiben. Sprich nach der Arbeit sofort gut mit lauwarmen Wasser, Geschirrspülmittel und schwamm gründlich (!) reinigen (Harz, Pflanzensäfte entfernen!) gründlich abtrocknen und offen zur Resttrocknung liegen lassen. Wenn sie nun nichts weiter tun, dann werden alle umbeschichteten Stellen "anlaufen" sprich dunkel werden, was der Funktion keinen Abbruch tut! Also nun noch etwas Öl auftragen und gründlich einreiben, das war's. Sie können jedes Öl verwenden, aber Pflanzenöl wird – besonders in der Scheide – aushärten und unschön aussehen, also empfehle ich MoS2 oder ähnliches. Das war's - sollte keine Überforderung sein.

Scheide:
Genau so gut wie das Messer selbst. Das Messer wird von zwei grossen, stabilen Kunstofflügel bombenfest gehalten, trotzdem kann das Messer mit einer Hand heraus gezogen werden, wenn man den Daumen auf die Riffelung der scheide legt und das Messer heraus drückt.

Tuning:
Da ich einen "Work Sharp" besitze, habe ich mich entschlossen, das Messer nach den ersten drei Tagen auf "ballig" mit 50 Grad (2x 25) umzuschleifen. Mit dem Work Sharp (hier auf Amazon erhältlich, und ein Traum von einem Messer- und Werkzeugschleifer) eine Angelegenheit von 5 Minuten. Da ich das Messer primär als Mischung aus Machete und Axt verwende erschien mir das als sinnvoll und hat die Leistung für den extremen Einsatz nochmals gesteigert - allerdings geht das Tomatenschneiden nun etwas schwerer ;-)

Schlusstip: Das Messer ist hervorragend für meine Hände (Größe 10), ich würde Ihnen aber raten, diverse Messer im Fachgeschäft zu vergleichen, da der Griff einfach das Wichtigste im echten Einsatz ist! Selbst minimalste Abweichungen in der Griffgestaltung können das Messer für den jeweiligen Nutzer fast unbrauchbar machen. (Mein Sohn hat Handschuhgrösse 11 und hatte sofort eine Blase zwischen Daumen und Zeigefinger). Gehen sie ins Fachgeschäft, vergleichen sie diverse Messer dieser Grösse und zahlen sie halt 20 - 30 € mehr für die Fachberatung!


Vulkanus Pocket 09HS003 Schwarz (Black)
Vulkanus Pocket 09HS003 Schwarz (Black)
Wird angeboten von eKnives
Preis: EUR 26,96

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Erzeugt eine Mikrosägezahnschneide (Langzeitrezension), 6. Juni 2014
Drei Sterne, weil es der Beste der einfachen Messerschärfer ist – viel günstiger als die grosse Variante und in Wirklichkeit einfacher in der Anwendung, da die Winkel durch horizontales Durchziehen (in der jeweils anderen Richtung) einfacher als bei den grossen eingehalten werden kann. Der Materialabtrag ist bei richtiger (seltener) Verwendung erträglich.

Nur drei Sterne, weil das alles mit einem echten Schärfvorgang nichts zu tun hat!

Unter einer starken Lupe (z.B. die hervorragende 10x Eschenbach) zeigt sich, dass auch nach dem Abzug eine Art Mikrosägezahnschneide entsteht. Diese schneidet natürlich hervorragend, da das Schnittgut ja durchgesägt / gerissen wird.
Weiters entsteht ein V-Schliff, der gerade bei europäischen Küchenmessern nicht wirklich günstig ist.

Aus beiden Faktoren ergibt sich, dass man die ersten paar Mal begeistert vom Ergebnis ist, und es dann plötzlich kein gutes Ergebnis mehr bringt. Wer nun wild immer mehr "schärft", macht das Messer nun immer schlechter.

Ich würde raten, nur die feine Seite zu verwenden, ein höherwertiges Messer aber zum professionellen Schliff einzusenden, resp. sich ein wirklich gutes Gerät (z.B. den "Work Sharp Knife and Tool Sharpener") zuzulegen, damit erhält man dann wirklich perfekt geschärfte Messer, soweit es einem Laien überhaupt möglich ist. Dies gilt besonders für europäische Küchenmesser, die auf einen "baldigen" Schliff ausgelegt sind = die Schneide sollte wie ein gotisches Kirchenfenster aussehen und nicht spitz zulaufen.

Der Einsatz bei teuren japanischen Messern sollte sowieso unbedingt unterbleiben!


Casio Ikemen G-Shock GLX-5500 (black, ONE SIZE)
Casio Ikemen G-Shock GLX-5500 (black, ONE SIZE)
Wird angeboten von Uhrenrudloff
Preis: EUR 65,00

2.0 von 5 Sternen Ging zurück, 25. Mai 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Vielleicht bin ich ja einfach zu ungeschickt (oder zu alt), aber es war mir nur mit echter Anstrengung möglich die Tasten (besonders eine) zu drücken. Ich musste solche Kraft anwenden, dass die raue Struktur der Tasten schon weh tat.

Die Uhr ging zurück – vielleicht ein Montagsmodell?


Spyderco Taschenmesser Dragonfly Foliage  G-10 Plainedge, grün, C28GPFG
Spyderco Taschenmesser Dragonfly Foliage G-10 Plainedge, grün, C28GPFG
Preis: EUR 119,00

5.0 von 5 Sternen DAS Taschenmesser!, 25. Mai 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Spydercos Dragonfly 2 ist sowieso ein genialer Entwurf.

Dass eine mittlere Männerhand mit allen vier Fingern Griff findet ist in Angebracht der Größe dieses Taschenmessers fast ein Wunder! Praktisch funktioniert das durch die Daumen- und Zeigefingerauflage auf der Klinge, die hervorragend gerillte Halbrundungen besitzt.

Die Klinge scheint zunächst ein Spielzeug zu sein, aber in der Realität, wird von den meisten Messern nur der Teil knapp neben dem Griff benutzt – also kann man den Rest auch weglassen. Ich schneide mit diesem Messer so ziemlich alles: Verpackungen, Kartons, Obst (und um es aus zu probieren auch Fleisch), und im Garten, wenn ich zu faul bin das Gartenwerkzeug zu holen. Die Klinge packt das problemlos, nur beim Abschneiden von Brot, reicht die kleine Klinge natürlich nicht.

Die Schliff: Ein sogenannter "Flat Ground" = Vom Rücken läuft der Schliff völlig flach bis zum Ansatz der Schneide. Das ist psydercotypisch und stellt einen sehr guten Kompromiss zwischen Stabilität und Nachschleifbarkeit dar.

Der Handgriff: G-10, das macht den Unterschied zu den billigeren Dragonflys aus! G-10 ist ein Kunststoff mit einer sehr rauhen, absolut rutschsicheren Oberfläche. gerade bei einem so kleinen Werkzeug halte ich das für entscheidend! Wenn man im Garten oder auch in der Küche etwas mit diesem Messer macht, kann man sicher sein, dass man nicht in die Klinge hinein abrutschen wird! Für mich rechtfertigt das den Mehrpreis.

Die Liners: Der zweite Grund für den höheren preis dieses Messers. Bei den billigeren Varianten, ist einfach ein hartes Nylon an die Klinge gesetzt, hier befinden sich unter dem G-10 Griffschalen Stahlleinlagen, die sich bis zum Ende des Messers durchziehen. Diese sind zur Gewichtsersparnis gelocht. Sinn der Sache: Des Messer ist bei Drehbewegungen weitaus stabiler.

Der Klingenstahl: Es handelt sich um einen japanischen VG-10, ein Stahl der heute in der oberen Mittelklasse für Messer geführt wird, und bei vielen Spydercos Verwendung findet. Ich halte diesen Stahl für einen idealen Kompromiss zwischen den Anforderungen an eine Messerklinge: hinreichend rostsicher, schneidehaltig und flexibel.
Es gibt von Spyderco zwei weiter Stahlvarianten für das Dragonfly: eine zdp und eine "Super Blue Steel" Variante. Letztere ist wohl eine reine Sammlerausgabe, da dieser Stahl zwar extrem schnitthaltend ist, aber eine geringere rostresistenz besitzt. ZDP oder der Superstahl ist extrem hart, kann auf eine extreme Schärfe geschliffen werden und hält die Schärfe sehr lange – nur wer schafft es diesen Stahl nachzuschärfen? Weiters tritt dann das Problem auf, dass durch die Härte des ZDP-Stahl leichter kleine Ecken ausbrechen.
Für ein wirklich verwendetes Messer erscheint mir der VG-10 im Moment ideal (nur übertroffen durch den österreichischen N690Co von Böhler, der aber von Spyderco nur für die europäische Linie (nicht feststellbar) verwendet wird, und von den italienischen Messer, siehe Techocut / Viper)

Clip: man sollte annehmen, dass so ein kleines Ding, wie ein Hosenclip wirklich einfach wäre, stimmt nicht. Die meisten sitzen viel zu eng und zerreißen den Stoff, andere zu locker, die dritten sind komplett unhandlich montiert, ... Der Clip hat bei so einem kleinen Messer ein besondere Bedeutung, da er als Fingerstütze beim einhändigen Öffnen dienen muss. Und dieser Clip ist genau richtig montiert, federt leicht, zerreißt keine Hosen und ist absolut unauffällig. Weiters ist er für rechts- und Linkshänder ummontierbar. Also auch sehr gut.

Jetzt habe ich ein bißchen mehr geschrieben, als ich wollte, anscheinend bin ich von dem Ding wirklich begeistert – das Schönste ist: so klein, dass man es immer mit hat und keine abgebrochenen Fingernägel mehr – das ist es mir wert!


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