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Rezensionen verfasst von
Seepferdchen

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Gabor Shoes 74.540.18, Damen Stiefel, Braun (moro), EU 38 (UK 5) (US 7.5)
Gabor Shoes 74.540.18, Damen Stiefel, Braun (moro), EU 38 (UK 5) (US 7.5)
Preis: EUR 63,96

5.0 von 5 Sternen Sehr bequeme Schuhe, 22. Oktober 2013
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Gabor Shoes 74.540.18 Damen Stiefel (Schuhe)
Als Besitzerin von Füßen, die hinten ziemlich schmal sind und einen hohen Spann haben, ist der Schuhkauf keine leichte Angelegenheit für mich. Diese Schuhe jedoch passen hervorragend zu meinen Füßen. Ich habe einen sehr guten Halt darin und auch die Absatzhöhe ist angenehm. Hinzu kommt, dass sich die Schuhe mit ihrem schlichten Design zu vielen Outfits und Anlässen tragen lassen.

Nachdem ich die Schuhe bereits eine Weile in Schwarz besaß, bestellte ich sie nun auch in Braun (moro) bei Amazon. Bei der ersten Lieferung war leider eine Naht teilweise offen, aber ich bekam schnell eine Ersatzlieferung. Dieses Paar ist einwandfrei verarbeitet und passt auch genauso gut wie das schwarze Schwestermodell.


Girl Who Got Away (Deluxe)
Girl Who Got Away (Deluxe)
Preis: EUR 12,23

10 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Solides, abwechslungsreiches Album, 1. März 2013
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Girl Who Got Away (Deluxe) (Audio CD)
Da „Girl who got away“ noch ganz frisch ist, bin ich mal so fair, es nicht allzu streng an den Vorgängeralben zu messen, die seit Jahren zu meinen absoluten musikalischen Lieblingen gehören. Das Album macht auf mich einen sehr soliden Eindruck und je öfter ich es anhöre, desto besser finde ich es. Die Texte sind mehrheitlich gut gelungen und erzählen Geschichten, über die man länger nachdenken kann. Zudem ist der Sound durchaus abwechslungsreich. Einige Lieder, wie „End of night“ und „Love to blame“ sind auf gelungene Art und Weise retrohaft angehaucht. Andere wie „Loveless Hearts“ erinnern mich sehr an Faithless. „Sitting on the roof of the world“ hingegen klingt countryhaft und lässt sich ein wenig mit „Mary's in India“ vergleichen. „Happy new year“ ist selbst nach Dido-Maßstäben ein extrem tristes Lied, aber es kommt wohl genau das zum Ausdruck, was zum Ausdruck kommen soll. Bei „Let us move on“ wünsche ich mir ein wenig die aufdringlichen Beats weg, die dem ansonsten schönen, hypnotischen Lied einen etwas ordinäreren Charakter verleihen, als es verdient hätte. Ebenso wäre „No Freedom“ vielleicht etwas interessanter, hätte es so wie die anderen Lieder einen abwechslungsreicheren Text. „Blackbird“, „Love to blame“, „Loveless hearts“ und „Day before we went to war“ hingegen finde ich genau so großartig, wie sie sind.

Die Version von „Let us move on“ auf der zweiten CD gefällt mir nicht, weil die Vocals stellenweise nicht sauber und irgendwie verzerrt klingen. Entweder es ist ein Stilmittel, das ich nicht verstehe, oder Jeff Bhasker und Plain Plat haben gemurkst. Die anderen Lieder einschließlich des Remixes von „Everything to lose“ sind jedoch besser und „Lost“ gefällt mir richtig gut.

Obwohl ich das Album also nicht ganz perfekt finde, hat es sich seine 5 Sterne verdient.
Kommentar Kommentare (5) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Mar 11, 2013 9:12 AM CET


And Winter Came...
And Winter Came...
Preis: EUR 15,29

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Winterliches Wohlgefühl auf ganzer Linie!, 7. November 2008
Rezension bezieht sich auf: And Winter Came... (Audio CD)
Wer seine Zuhörer bezaubern möchte, sollte weder auf abwegige Ideen kommen, noch zu tief in die Kitschkiste greifen. Enya ist eine der wenigen Musikerinnen, der solche Balanceakte immer wieder wunderbar gelingen. Dieses winterliche Album war dabei sicherlich eine besondere Herausforderung, aber auch hier verkommt Enyas Musik trotz typischer Weihnachtslemente nicht zur Festeintagsfliege. Die Anteile fröhlicher Weihnachtssongs, religiöser Hymnen und nachdenklicher Balladen sind so gut dosiert, dass sich das Album in keine emotionale Schublade stecken lässt. Verschiedenste Aspekte der winterlichen Jahreszeit lassen sich in den Liedern wiederfinden. Beim wunderschön gesungenen "Oh come, oh come Emmanuel" liegen Gedanken an eine alte Kirche im ländlichen Irland nicht fern, während das lebhafte "White is in the winter night" an einen glücklichen Weihnachtstag mit der Familie erinnert. "Stars and midnight blue" wiederum gehört sicherlich zu den romantischsten Liedern, die man von Enya jemals gehört hat.
Enyas Gesang auf diesem Album ist so wunderbar wie gewohnt und wirkt im Vergleich zu den vorherigen Alben sogar noch souveräner. Das für Enya so typischer Übereinanderlegen der Stimmen wurde zielgerichtet dort eingesetzt, wo es der Musik zuträglich ist und aufgrund zahlreicher ruhiger Momente ertrinkt das Album keineswegs in mehrstimmigem Bombast.
Mit "Oíche Chiúin" als letzten Stück der CD begegnet man einem alten Enya-Klassiker, der allerdings endlich neu aufgenommen wurde.
Wer sich auf etwas stilistisch Neues von Enya gefreut hat, wird wahrscheinlich "My! My! Time flies!" mögen: In diesem Lied sind nicht nur endlich wieder Gitarrenklänge (von einem Gastmusiker!) zu hören, sondern man könnte sogar noch dazu tanzen.

Mit "End winter came..." hat Enya also ein absolut empfehlenswertes Album gestaltet, das sich durch seine Vielfalt an großartig komponierten und gelungen arrangierten Liedern auszeichnet und beim Hören für eine gemütliche Stimmung sorgt.


Die Kleptomanin
Die Kleptomanin
von Agatha Christie
  Gebundene Ausgabe

2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Wo ist Poirot?, 21. Oktober 2007
Rezension bezieht sich auf: Die Kleptomanin (Gebundene Ausgabe)
Ein Studentenwohnheim ist nicht unbedingt ein Tatort, den man in einem Roman von Agatha Christie erwarten würde. Statt mit einem herrschaftlichen Herrenhaus und mysteriösen, miteinander verwandten Menschen, wird der Leser in diesem Poirot-Fall mit einer Horde von Studenten konfrontiert. Viele von ihnen scheinen durchaus interessante Charakterzüge zu haben, aber leider wird darauf nur ansatzweise eingegangen, sodass man nach einiger Zeit Schwierigkeiten hat, die ganzen Statisten auseinander zu halten. Auch Poirot tut sich diesmal nicht durch besonders brilliante Ideen hervor. Er ermittelt zwar ein bisschen, bleibt aber sonst recht unscheinbar. Interessant sind hingegen die beiden Schwestern Mrs. Hubbard und Miss Lemon, welche Poirots Sekretärin ist. Diese beiden Charaktere kann man sich nicht nur gut vorstellen, sondern sie bringen einen auch ein wenig zum Schmunzeln.
Der Fall selbst wirkt ein wenig zu konstruiert und besticht leider nicht durch übermäßige Spannung. Besonders deshalb, weil es in diesem Buch aber viele humorvolle Momente gibt, die teilweise sogar ein wenig satirisch anmuten, lässt sich "Die Kleptomanin" dennoch empfehlen. Wenn man keinen Spitzenkrimi erwartet und Christies Stil mag, ist dieser Roman durchaus in Ordnung.


The Ring
The Ring
von Kōji Suzuki
  Taschenbuch

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Nicht packend, aber passabel, 16. Oktober 2007
Rezension bezieht sich auf: The Ring (Taschenbuch)
"The Ring" eilt ein deart positver Ruf voraus, dass es selbst ohne den Film gesehen zu haben schwer ist, keine hohen Anforderungen an das Buch zu stellen. Meine Erwartung war vor allem, dass die Geschichte überaus spannend und gruselig sein würde.
Leider entpuppte sich "The Ring" dann doch als eher mäßige, aber zumindest unterhaltsame Lektüre. Trotz der sehr interessanter Grundidee und einem gut gelungenem ersten Kapitel, konnte mich das Buch nicht vollständig überzeugen, was daran liegen mag, dass sich die Spannung schon nach kurzer Zeit auf einem eher mittelmäßigen Level einpendelt. Zwar nimmt man als Leser die üblichen spannungsfördernden Elemente zur Kenntnis (Zeitdruck, unbekannte Bedrohung...), aber dennoch fällt es alles andere als leicht, sich gedanklich in die bedrohliche Situation der Hauptfigur zu versetzen. Die Atmosphäre scheint unter dem Tempo der Handlung zu verblassen und gruselige Nebensächlichkeiten verfehlen ihre Wirkung oder fehlen ganz, sodass sich eine richtige Gänsehaut nicht einstellen möchte. Nebenfiguren wirken seltsam an den Rand gedrängt und selbst die Hauptchraktere scheinen fremd und ein wenig farblos. Auch sprachlich ist dieser Roman eher unscheinbar, was ebenfalls nicht zur Atmosphäre beiträgt.
Zum Vorwurf kann man dem Buch jedoch nicht machen, dass es durch die ständige Erwähnung von Videorekordern etwas altmodisch und ein wenig belustigend wirkt. Dieses ist schließlich ein Effekt, der sich bei allen Technologieschockern irgendwann einmal im geringeren oder stärkeren Maße einstellt.
Insgesamt ist "The Ring" also alles andere als ein Anwärter auf den Horror-Thron. An einem regnerischen Samstagnachmittag kann diese Buch jedoch durchaus eine akzeptable Lektüre sein.


Fabian. Die Geschichte eines Moralisten
Fabian. Die Geschichte eines Moralisten
von Erich Kästner
  Taschenbuch
Preis: EUR 7,90

16 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Scharfsinnige Satire, 25. September 2007
Mit großem Wortwitz und ausgezeichneter Situationskomik zeigt Kästner auf, woran die Gesellschaft krankte und die Weimarer Republik scheiterte. In seiner Überzogenheit und Absurdität reflektiert "Fabian" den Zustand eines Landes, bei dem der Bogen längst weit überspannt war und der Untergang beinahe unausweichlich näher rückte. Für den modernen Leser ist es sowohl faszinierend, als auch erschreckend, wie viel Recht Kästner mit den in diesem Buch beschriebenen Ängsten und düsteren Vorahnungen behalten sollte.
Trotz oder gerade wegen der durch und durch unmoralischen Situationen, die das Buch wie selbstverständlich füllen, ist man als Leser gern gewillt, Fabian und seinem Freund Labude tatsächlich moralische Absichten zu unterstellen und sie als Moralisten zu akzeptieren. Dabei begeht Kästner nicht den Fehler, die Schraube zu überdrehen und in unrealistischen Idealismus abzudriften. Schließlich geht es in diesem Buch ja nicht nur um die Moral als Hoffnungsträger, sondern auch um die Wackligkeit dessen Postens.
Aber nicht nur aus historischen Gründen ist "Fabian" ein auch für den heutigen Leser sehr aufschlussreiches Buch. Es ist schon beinahe erschreckend, dass die satirischen Elemente von damals heutzutage fast als normal betrachtet werden könnten. Was in "Fabian" den Untergang einer Gesellschaft andeutet, läuft nun 24 Stunden lang unter dem Label "reality" im Fernsehen.
Insofern ist "Fabian" ein absolut lesenswertes Buch. Es überzeugt nicht nur durch seine Aussagekraft, sondern auch durch seinen brillianten Erzählstil und eine tragische Komik, die den Leser äußerlich zum Lachen und innerlich zum Weinen zu bringen vermag.


No Angel
No Angel
Preis: EUR 6,99

2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Lieblingsalbum, 29. August 2007
Rezension bezieht sich auf: No Angel (Audio CD)
Didos Musik wird ja vieles nachgesagt:" Eintönig, gewöhnlich und deprimierend!" sagen die einen. "Gefühlvoll, stark und einzigartig!", sagen die anderen.
Bei mir dreht sich "No Angel" nun schon seit sechs Jahren im CD-Spieler, ohne dass ich jemals meine Freude an dieser Musik verloren hätte. Angesichts dessen kann ich mich mit gutem Gewissen letzterer Gruppe anschließen und dieses Album zu meinem absoluten Liebling erklären.
Vielleicht liegt meine Schwäche für diese Musik darin begründet, dass sie weitgehend ohne irgendwelches Trara auskommt. Es gibt keine kitschigen Chöre, keine schmalzigen Liebeserklärungen, keine Streichorchester. Die verschiedenen Instrumente (vor allem Keyboards, Gitarren, Schlagzeug und Bass) erzeugen wunderbare Stimmungen, illustrieren die Texte und liefern an einigen Stellen Rhythmen, die zum Tanzen auffordern. Vor allem aber lässt die Instrumentation auch Freiräume, sodass Didos Stimme wunderbar zur Geltung kommt und nicht nur zum Melodie-, sondern auch zum wichtigsten emotionalen Träger wird.
Vielleicht mag ich "No Angel" aber auch deshalb so sehr, weil jedes Lied für sich eine Geschichte zu erzählen scheint. Ihre melancholische Grundstimmung verbindet sie alle - sehnsuchtsvolle Stücke wie "Here with me" und "All you want", einsame Stücke wie "Honestly ok" und "Slide" und nachdenkliche Stücke wie "My life". Und doch ist jedes Lied etwas besonderes, erzählt von einer anderen Situation mit einer ganz eigenen Melodie.
Es gibt kein Wort dafür, das den besonderen Charakter dieses Albums bezeichnen könnte. Es gibt keinen Genre-Slogan, keine Schublade, welche die Qualität dieser Musik ausdrücken könnte. Nur in den Gefühlen der Zuhörer spricht die Musik in ihrer Gesamtheit. Letztendlich vermögen nur Ohr und Herz wirklich zu sagen, worin dieser entscheidende Funken Genie besteht, welcher dieses Album von so vielen anderen unterscheidet.


The Angel and the Soldier Boy
The Angel and the Soldier Boy
Preis: EUR 41,53

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Eine schöne, gelungene CD, 14. August 2007
Rezension bezieht sich auf: The Angel and the Soldier Boy (Audio CD)
Unter dieser CD darf man sich kein typisches Soundtrack-Album vorstellen: Anders als bei Filmmusik à la Zimmer und Shore dient diese Musik nicht nur zur Erzeugung von Atmosphäre, zur Charakterisierung von Personen und zur Untermalung der Handlung, sondern sie verdeutlicht auch Bewegungsabläufe, was für Zeichentrickfilmmusik ja nicht ungewöhnlich ist.
Deshalb ist die Musik, trotz einiger wunderschöner Themen, recht handlungsgebunden.
Zum Glück beinhaltete die CD nicht nur die Musik, sondern auch die Geschichte mir Musik als eine Art Hörbuchversion, sodass man auch ohne den Film zu kennen gut zurecht kommt.
Obwohl es sich bei "The Angel and the Soldier Boy" um eine Geschichte für Kinder handelt, macht es mir immer wieder Spaß, diese anzuhören, da die Handlung wirklich knuffig und schön erzählt ist. Die Musik hilft zudem, sich das Geschehen vorzustellen und durch ihren insgesamt doch recht sanften Charakter passt sie vorzüglich zu der Geschichte einer mutigen kleinen Heldin. Und wenn man die Handlung erst kennt, macht es auch Spaß, die Musik separat anzuhören. Besonders der Titelsong "A dream in the night" ist wirklich gut gelungen und kann von der Qualität her gut mit Stücken anderer Clanand-Alben mithalten.

Sowohl die Geschichte, als auch die Musik wirken wunderbar entspannend und sind somit bestens dafür geeignet, nach einem anstrengenden Tag oder vor dem Einschlafen gehört zu werden. Dadurch dass der englische Text nicht allzu kompliziert und relativ gut verständlich ist, eignet sich die Geschichte auch für Hörer mit mittelmäßigen Englischkenntnissen.


Paint the Sky with Stars - The Best of Enya
Paint the Sky with Stars - The Best of Enya
Preis: EUR 16,59

6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Vielseite Sammlung wunderbarer Stücke, 14. August 2007
Um alle bis zur Zusammenstellung dieses Albums wunderbar gelungenen Lieder von Enya zu versammeln, hätte man eigentlich mehr gebraucht als nur eine CD. Da man bei "Best of"-Alben aber immer Kompromisse schließen muss, hat man sich hier auf eine Anzahl von 16 musikalischen Juwelen beschränkt. Dabei hat man sich jedoch nicht nur für bekannte Lieder wie "Orinoco Flow", "Caribbean Blue", "Book Of Days", "Anywhere Is" und "On My Way Home" entschieden, sondern auch für viele wunderschöne Instrumentalstücke.
Somit bietet "Paint the Sky with Stars" eine sehr guten Überblick über die vielen verschiedenen Facetten von Enyas Musik. Von fröhlich, optimistisch über verträumt bis zu melancholisch drücken die Lieder verschiedenste Stimmungen aus und unterscheiden sich zudem auch deutlich in ihren Arrangements.
Während bei "Only If..." nicht an verschiedenen Instrumenten und übereinander gelegten Stimmen gespart wurde, handelt es sich bei "Watermark" um ein klassisch anmutendes Klavierstück, bei dem Synthesizer und Stimme lediglich eine begleitende Funktion haben. Das komplett gesummte (und wegen seiner schönen Melodie und Atmosphäre oft von anderen Musikern als Sample verwendete) "Boadicea" ist ein weiteres Beispiel für Enyas Kreativiät im Umgang mit ihrer Stimme.

Angesichts der Schönheit und Qualität aller auf diesem Album versammelten Stücke kann ich "Paint the Sky with Stars" wärmstens empfehlen. Besonders für Menschen, die eher mit Enyas neueren Liedern wie "Only Time", "May it be" und "Amarantine" vertraut sind, bietet sich dieser Überblick über die ersten vier Alben an.


Sirius
Sirius

4.0 von 5 Sternen Musikalischer Ausflug nach Amerika, 13. August 2007
Rezension bezieht sich auf: Sirius (Audio CD)
"Sirius" war das erste Clannad-Album, das ich zu hören bekam und es hatte Schock-Potential: Anstatt des erwarteten Folks wurde ich mit unkonventionellem 80er Rock konfrontiert. Zum Glück ließ die Skepsis nach einiger Zeit so weit nach, dass ich mir nach und nach sämtliche anderen Alben dieser Band kaufte und so in den Genuss etwas Clannad-typischerer Musik kommen konnte.
Aber auch wenn der recht amerikanische Stil und die stark von Gastmusikern getragene Instrumentation dieses Albums selbst manche Fans irritieren, kann man Clannad nicht vorwerfen, sich einen großen Fehltritt geleistet zu haben: Die Qualität der Lieder stimmt! Die Texte sind interessant, die Melodien angenehm und eingängig. Selbst der Sound besitzt, wenn man sich daran gewöhnt hat, viele Stärken.
Gut zu wissen ist auch, dass trotz aller Mainstream-Elemente und der schmerzlich fehlenden gälischen Texte noch immer so etwas wie ein Clannad-Herz in dieser Musik schlägt. Es mag daran liegen, dass aus den von Ciarán und Pól Brennan geschrieben Liedern eine Leidenschaft und Überzeugung spricht, die wohl von keinem Produzenten kleinzukriegen ist. Auch Moyas Stimme fehlt es, selbst wenn sie irgendwie ganz anders klingt als sonst, nicht an Kraft.

Das ausschlaggebende Argument, diesem Album vier anstatt drei Sterne zu geben, sind für mich die beiden Bonus-Tracks, die zu meinen liebsten Clannad-Songs überhaupt gehören. Insbesondere "World of Difference" besticht durch seine interessanten Harmonien und seine einzigartige Atmosphäre, die sich zwischen tieftraurig, geheimnisvoll und (aufgrund des Jazz-Einflusses) cool bewegt. Allein dieses Lied wäre schon ein Grund, sich trotz aller Bedenken für dieses Album zu entscheiden.
Empfehlen würde ich '"Sirius"' besonders jenen Hörern, die auch ungewohnten Klängen gegenüber aufgeschlossen sind und nicht die Gewohnheit haben, Musik nach dem ersten Hören in eine Schublade zu stecken.


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