Profil für LinkingFire > Rezensionen

Persönliches Profil

Beiträge von LinkingFire
Top-Rezensenten Rang: 109.106
Hilfreiche Bewertungen: 230

Richtlinien: Erfahren Sie mehr über die Regeln für "Meine Seite@Amazon.de".

Rezensionen verfasst von
LinkingFire

Anzeigen:  
Seite: 1
pixel
The Dark Knight Rises [Blu-ray]
The Dark Knight Rises [Blu-ray]
DVD ~ Christian Bale
Preis: EUR 8,99

220 von 277 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine Trilogie, ein Meisterwerk, 10. August 2012
Rezension bezieht sich auf: The Dark Knight Rises [Blu-ray] (Blu-ray)
Es bietet sich nun bei Batman die Gelegenheit, auf die Trilogie einzugehen. Diese Möglichkeit möchte ich nutzen. Daher wird diese Rezension ein wenig anders sein als die Anderen. Ich verzichte überwiegend auf die Wiedergabe des Inhalts, vielmehr gehe ich auf die Bewertung und auf die Blu-Ray ein.

Ich habe damals, im Jahre 2005 den ersten Teil, 'Batman Begins', mit großer Freude erwartet, weil ich eben ein großer Fan von Batman bin. Seit der Kindheit. Für den Einen oder Anderen schien es damals ein zunächst gewöhnlicher Film zu sein. Ein Film, für den man keine besonderen Erwartungen gesetzt hatte, auch ich nicht. Gerade weil es vielleicht nur eine Comicverfilmung war. Doch in einer Hinsicht war Ich mir absolut sicher: Allein die Besetzung spricht für sich: Christian Bale, Morgan Freeman und Liam Neeson unter anderem. Zugegeben: Regisseur Chris Nolan war mir zu dem Zeitpunkt unbekannt.
Als ich dann den Film endlich gesehen hatte, war ich einfach sprachlos. Es gab und gibt keinen besseren Batman. Christian Bale hat die Rolle des dunklen Ritters exzellent verkörpert. In Kombination mit der ersten epischen Geschichte und den anderen Schauspielern, ist für mich Batman Begins der erste Teil vom Meisterwerk. Besonders erwähnenswert sind die Dialoge zwischen Bale und Neeson, die so qualitativ sind, dass man verblüfft ist, es handele sich hier "nur" um eine Comicverfilmung. Doch für mich ist es vielmehr als das! Eine durchaus realistische Geschichte gepaart mit viel Action und Dramatik. Die Entstehungsgeschichte wurde sehr düster, aber dennoch nachvollziehbar erzählt. Batman möchte seine Angst mit Anderen teilen und somit das Böse bekämpfen. Das Ende gibt dem Zuschauer die Andeutung auf eine spannende Fortsetzung. Zurecht!

Drei Jahre später dann der zweite Teil - 'The Dark Knight'. Batman wird zum ersten mal ein Ultimatum gestellt. Egal wie er sich entscheidet, die Ausgangslage bleibt negativ: Soll er seine Freundin, Rachel retten, oder Gothams '"weißen Ritter"', den Staatsanwalt Harvey Dent? Letzteres geschieht, wenn auch nicht vom Schicksal geleitet. Chris Nolan hat den Film vom Scheintod des Commissioners Gordon bis hin zu diesem Ultimatum, so packend erzählt, dass dem Zuschauer nichts anderes bleibt, als sich in dem Film zu verlieben. Mir jedenfalls erging es so. Ob Fan oder nicht. Die Dramatik bekommt der Zuschauer hart zu spüren. Besonders gegen Ende. Dies ist auch der Filmmusik von Hans Zimmer zu verdanken, der eine grandiose Komposition abliefert, die genau eines bezwecken soll: Die düstere Atmosphäre am lebendigen Leib zu erfahren. Das Ende könnte tragischer und fesselnder nicht sein. Die Hoffnung Gothams auf eine friedliche Zukunft stirbt mit Harvey Dent, die Wahrheit wird vertuscht und Batman wird zum Sündenbock.

Hollywood vergibt zwei Oscars. Einer geht an Heath Ledger. Verdient? Absolut! Der Joker ist doch der eigentliche "Held" dieses Teils. Es muss nicht immer Batman sein, wobei auch hier Bale eine konstante Leistung abliefert. Der Joker hebt sich jedoch in diesem Teil von allen anderen hervor. Ein verrückter, aber dennoch genialer Clown, mit dem nicht zu spaßen ist. Heath Ledger hat seine Rolle des Jokers nicht nur gespielt, er hat sie gelebt! Das meinte Chris Nolan in einem Interview. Die Art und Weise, wie er Joker präsentiert, ist einzigartig. Nolan war von Ledgers unbeabsichtigten Mimiken (das mit dem Mund und der Zunge) so angeekelt, aber trotzdem begeistert, dass er dies gleich in die Endfassung aufnahm. Ursprünglich tat Ledger dies nur, weil ihn die Schminke störte. Für mich steht eines fest: Ich wage zu bezweifeln, dass es jemals einem anderen Schauspieler gelingen würde, Ledgers Leistung als Joker zu übertrumpfen - im wahrsten Sinne des Wortes.

'The Dark Knight' ist eine Fortsetzung, die an Dramatik zugenommen hat. 2/3 des Weges bis zum Meisterwerk sind geschafft. Nicht mehr, nicht weniger. Allen voran ist es Heath Ledger zu verdanken. Wie keinem anderen Bösewicht zuvor oder danach, gelang es Joker Batman seelisch zu verletzen, als er eben eine wichtige Person seines Umfeldes, das Leben genommen hat, der Bruce Wayne Nahe stand. Der Joker ist Batman als Gegenspieler ebenbürtig. Seitdem hat er sich in die Herzen der Zuschauer und Fans geschlossen. Umso trauriger, dass er im Finale nicht mehr auftreten kann, obwohl es so vorgesehen war.

Nun also, 'The Dark Knight Rises'. Direkt als Erstes ist zu sagen: Der krönende Abschluss der Trilogie. Der neue Gegner heißt Bane. Ein muskulöser, aber dennoch schlauer Bösewicht, der sogar Batmans Identität entlarvt hat und ihm das Rückgrat zunächst verletzt. Nolan hat mit Absicht einen Gegner gewählt, der sich von seinen Vorgängern unterscheidet. Das war eine richtige Entscheidung. Das verleiht der ganzen Trilogie mehr Abwechslung und stellt damit auch Batman vor vielen Hindernissen, die er zu bewältigen hat. Erneut wird die Geschichte authentisch erzählt. Über die schauspielerischen Leistungen aller ist kein Wort mehr zu verlieren. Nichts anderes als eine Weltklasse Leistung, wobei Michael Caine als Butler Alfred besonders gelobt werden muss. Erwähnenswerter ist die wunderbare Kulisse und die Special Effects. Hierbei dient New York als Vorlage und wird zum fiktiven Gotham. Ich sage nur: Fliegende Gullideckel, gesprengte Brücken, oder der Endkampf zwischen der Polizei und den Anhängern Banes. Die Batman-Reihe hat sein Ende gefunden und ist mit 'The Dark Knight Rises' ein mehr als gelungener Abschluss dieser Trilogie. Chris Nolan sei Dank, dass der Film nicht in 3D erschienen ist und er sich für IMAX entschieden hat. Erfreulich, dass es noch Leute gibt, die nicht immer mit dem Strom, sondern dagegen schwimmen und, die nicht immer nur ans Geld denken!

Batman/Bruce Wayne wird insbesondere im letzten Teil dieser Trilogie zur tragischen Figur. The Dark Knight Rises ist in jeder Hinsicht kein gewöhnlicher Film. Eine Comicverfilmung verbunden mit der Thematik des Terrorismus und auch der Wirtschaftskrise (welches ein Spiegelbild unserer heutigen Welt ist), die zudem eine Verknüpfung mit einer tragischen Geschichte erhält. Es sind sicherlich mehrere Faktoren die dazu beitragen, weshalb die erste Hälfte des Films vielen nicht "passt". Der Film baut jedoch seine Handlung bis zu einem gewissen Punkt auf, um die Rückkehr Batmans rechtzufertigen. Die Dialoge setzen geradezu neue Maßstäbe, siehe Bale = Caine. Bei ihnen kommt der Aspekt der Tragik zum Vorschein. Nicht zuletzt deswegen, weil die Liebe Waynes (Rachel) einem Verrückten zum Opfer fiel. Batman sieht sich in der Verantwortung, Gotham als Beschützer zur Seite zu stehen. Sein Fall und seine spätere Auferstehung ("Rise" ist der bessere Ausdruck) ist zwar vielleicht keine Besonderheit, die schwer vorauszusehen wäre, allerdings erfreut sich der Zuschauer darüber, dass das Gute über das Böse gesiegt hat. Und vor allem, dass Batman von Gotham als Retter erkannt und gewürdigt wird, als Held und nicht als Antiheld.

Klarstellung: Viele sind der Meinung, dass Bane dem Joker nicht das Wasser reichen könne. Dieser Vergleich ist insofern falsch, da zwei absolut verschiedene Typen in zwei verschiedenen Filmen zum Vorschein kommen, die in einem Kontrast zueinander stehen. Während Joker ein wahnsinniger Genie ist, terrorisiert Bane Gotham. Tom Hardy ist natürlich durch diese erschreckende Maske eingeschränkt. Doch es ist eben seine Figur und sein Aussehen, was Angst vermitteln soll. Da bedarf es keiner Mimik. Bei Joker ist es eher das Unberechenbare, was ihn gefährlich macht. Jedoch empfiehlt es sich die englische, originale Film-Fassung anzuschauen. Banes Synchronisation ist da gelungener.

*Nachtrag zur Blu-Ray*

Da die "negativen" Punkte eher nüchtern ausfallen (eigentlich nicht der Rede wert, aber aufgrund der nicht vorhandenen Aspekte, die zu bemängeln wären) und den Gesamteindruck der Blu-Ray in keinster Weise trüben, gleich mal vorweg: Der deutsche Ton hat "lediglich" DD 5.1 zu bieten, während die englische Tonspur in DTS-HD Master Audio 5.1 ist. Das ist leider etwas schade, aber für jene, die den Film in vollem Unfang genießen wollen, nehmen eh den englischen original Ton in Anspruch. Zumal Bane, wie bereits erwähnt, dort einen besseren Eindruck hinterlässt in Bezug auf seine Sprache und Stimme. Der Film wird in 1080p wiedergegeben und ist je nach Szene entweder in variabler 16:9 2.40:1 Qualität oder in 1.78:1 IMAX-Sequenz. Problematisch wird es etwas, wenn das Bild oft zwischen 2.40:1 und 1.78:1, also IMAX, hin und her wechselt. Da gibt es schon Unterschiede. Ein Wendecover gibt es leider nicht, was bei dem groß aufgebrachten USK Logo mehr als wünschenswert gewesen wäre. Sei es drum.

Das IMAX Verfahren ist wirklich das Maß aller Dinge in Sachen Film-Dreh. Diese Sequenzen verleihen dem Film eine noch authentischere Atmosphäre, sodass man das Gefühl hat, Teil des Films zu sein. Hier wieder Lob an Chris Nolan, der dieses Verfahren für das Finale fortgesetzt hat. Zur Freude der Fans und Zuschauer beinhaltet die Blu-Ray zwei Discs. Die Eine ist natürlich der Film, und die Andere widmet sich dem Bonus-Material, die mit drei Stunden Spielzeit wirklich nicht zu kurz kommt. Darin gezeigt werden unter anderem: ein Blick hinter den Kulissen, alle Batmobile, Interviews mit den Schauspielern usw.

Fazit:

Die Batman Trilogie von Schöpfer Chris Nolan gehört zu eines der Besten überhaupt! Jeder Teil ist sehenswert und vermittelt eine nie dagewesene realistische und zugleich düstere Stimmung. Zumindest im Vergleich zu anderen Comicverfilmungen. Während 'Batman Begins' den Einstieg der Trilogie bildet, zeichnet sich 'The Dark Knight' durch schauspielerische Kunst (Heath Ledger/Joker) aus. 'The Dark Knight Rises' hingegen bietet die epischste Geschichte von allen, die einige Wendungen verspricht und zum Finale wird, dessen Ende den Zuschauern offen lässt, wie es mit Batman weitergehen könnte. Der Kontrast, der einem deutlich werden müsste, dass das Thema des ersten Teils laut Nolan "Furcht" war, bei TDK "Chaos" und TDKR "Schmerz", finde ich sehr interessant und abwechslungsreich! Dafür standen jeweils die Bösewichte:
Ra's al Ghul, der Joker und schließlich Bane. Letztlich traurig ist man aber auch gleichzeitig, dass Schluss ist mit der Trilogie. Ende mit Christian Bale.
Die Dark Knight Teile verknüpfen einander. Sie sind und bleiben ein Meilenstein in der Geschichte des Films und bilden daher ein Gesamtwerk. Ein Meisterwerk.
Kommentar Kommentare (18) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jul 4, 2014 10:21 PM MEST


Ich war Hitlerjunge Salomon
Ich war Hitlerjunge Salomon
von Sally Perel
  Taschenbuch
Preis: EUR 7,95

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen "Für die Wahrheit muss man kämpfen!"..., 9. Mai 2012
Rezension bezieht sich auf: Ich war Hitlerjunge Salomon (Taschenbuch)
...das waren unter anderem seine Worte in unserer Aula, in der Herr Perel uns von seiner Lebensgeschichte heute, den 09.05.12, erzählt hat. Genau zwei Tage nach der Kapitulation Deutschlands im zweiten Weltkrieg.

Ich bin zurzeit Abiturient und unmittelbar nach der Veranstaltung war mir bewusst, welch eine Odyssee dieser Mann bisher in seinem Leben durchmachen musste. Dabei ist zu erwähnen, dass ich weder sein Buch gelesen, noch den Film gesehen habe. Doch spätestens jetzt, nach seiner Vorlesung, es zu lesen, nachdem ich sein "Lebenswerk" erworben und von ihm persönlich Hand signieren gelassen habe, war für mich klare Sache. Ich kann also nun "nur" auf das eingehen, was Herr Perel uns erzählt hat. Eine Geschichte, die tragischer und dennoch lehrreicher nicht sein kann. Eine Geschichte, die in einer Zeit spielt, die einzigartig und von größter Bedeutung für die Menschheit ist.

Die Vorlesung beginnt pünktlich um 9 Uhr. Anfangs war den meisten, mich eingeschlossen, nicht bewusst, worum es in der Vorlesung gehen wird. Um ehrlich zu sein beschloss ich schon mit einigen Freunden, die Aula zu verlassen, bevor überhaupt besagtes begonnen hatte. Nun kann ich sagen, zum Glück war es nicht so. Schnell erkannten alle in der Aula sitzenden Personen, dass das Thema eine ganz Interessante ist. Vielmehr noch, etwas Einzigartiges und vor allem Lehrreiches. Die dramatischsten Aussagen Herrn Perels, die ich in Erinnerung habe, folgen nun.

Als zehn jähriger Junge, als er noch in die Schule geht, drückt ihm sein Schulleiter eines Tages ein Zettel in die Hand, in der steht, dass er aus der Schule verwiesen wird. "Weinend und mit roten Augen", so Herr Perels Worte, lief er nach Hause. Er darf nun nicht mehr in die Schule, weil er Jude ist. "Es ist eine Wunde, die nie verheilen wird, nie!" Eine sehr ausdrucksstarke Stimme, aber ein sehr trauriges Erlebnis in seinem "dunklen Kapitel" seines Lebens. Kurz darauf, erzählt er von der nächsten Tragödie. Kurz bevor sein älterer Bruder und er (elterngewollt), aus dem Ghetto nach Osten Polens flüchten, verabschieden sie sich von ihren Eltern. Zu erwähnen ist hierbei, dass der Osten Polens damals von der Roten Armee besetzt war. Der Westen war folglich von den Nazis besetzt. Diese "Szene" in seinem Leben, so meint er, wird er immer in Erinnerung behalten, so grausam sie auch ist. Denn seine Eltern geben ihm jeweils zwei Sätze auf dem Weg. Sein Vater sagt ihm: "Vergiss niemals, wer du bist!" Seine Mutter: "Du sollst leben!" Später, als er einem deutschen Soldaten gegenüber steht, fragt dieser nach seiner Herkunft. In diesem Moment gehen ihm die Worte seiner Eltern durch den Kopf. Erst die seines Vaters, dann die seiner Mutter. Wie er uns zu verstehen gibt, standen diese beiden Sätze in einem "Widerspruch". "Soll ich ihm die Wahrheit sagen, dass ich Jude bin und als Märtyrer sterben für meine Religion, oder soll ich lügen, um zu überleben?". Doch er wollte leben, er log. Kurze Zeit später war er in der Hitlerjugend. Sehr oft kommt er darauf zu Wort, ein "Doppelleben" zu führen, auch heute noch. Das Leben als deutscher Hitlerjunge einerseits und das Leben eines jüdischen Jungen andererseits. Es sei sein Schicksal gewesen. Doch er gab jederzeit zu verstehen, dass er "die Grenze" seiner selbst nie überschritten habe: nämlich, auf andere nicht zu schießen.

Bedauerlicherweise kann ich auf seine Vorlesung nicht weiter eingehen. Doch ich bin sehr froh, einen solchen, wirklich weisen Menschen begegnet zu sein, einem Zeitzeugen, so wie er meinte, der möglicherweise der Letzte sein wird. Einer, der für die Wahrheit kämpft. Abschließend folgte der mehr als verdiente Beifall.


A Thousand Suns (Limited Edition)
A Thousand Suns (Limited Edition)
Wird angeboten von ImLaden
Preis: EUR 13,48

7 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Prozess, der viel Kreativität und Mut mit sich bringt!, 9. September 2010
Rezension bezieht sich auf: A Thousand Suns (Limited Edition) (Audio CD)
Viele der negativen Rezensionen kann ich schon nachvollziehen, wenn es um die "krasse" Änderung von LP geht. Allerdings haben fast alle nicht erwähnt, dass das Album als solches im "Gesamtpaket" gehört werden muss! Die Songs einzeln zu bewerten, wäre in diesem Fall fatal! Die sogenannten "Übergangslieder" finden auch eigentlich ihren Sinn, solange man A Thousand Suns als Ganzes betrachtet. Daher sind auch viele Kritiken zu den Songs fast schon lächerlich. Der neue Stil von Linkin Park ist eindeutig nicht widerruflich! Wenn mich einer fragen würde, stünde die ganze LP Laufbahn von Hybrid Theory bis A Thousand Suns als ein Prozess da, der viele Änderungen, in Sachen Stil mit sich gebracht hat und noch bringen wird. Das ist es, was Linkin Park ausmacht, auch wenn man zuerst erstaunt oder geschockt von dem ist, was sie produziert haben. Jeder sollte für sich selbst entscheiden, ob es Mainstream ist oder nicht. Ich, für meinen Teil halte es jedoch für keinen. Den Mut, neue Wege zu gehen, zeigt die wahre Kreativität eines Künstlers bzw. einer Band. Und um eins klar zu stellen, Ich bin auch ein langjähriger LP Fan und mehr möchte ich hierüber nicht sagen. Der Inhalt dieser Rezension kommt zwar zu kurz, aber in Anbetracht dessen, wie viele der Rezensenten, Linkin Park "schlecht" machen, ist das nur ein kleiner Schritt in die Richtung, wie LP zu denken und zu ihnen zu halten. Sehr schade, dass viele nicht den Sinn dieses "Prozesses" zu erkennen wissen! Zum Album möchte ich nichts verraten, weil es keinen Sinn hat, sein eigenes "Bild" kund zu tun, nur um, wenn überhaupt, sein ganzen Frust und seine Enttäuschung raus zu lassen. Denn jeder hat seine eigene Interpretation. So viel dazu!


Seite: 1